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Ultraleicht Trekking

Breaze

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  1. Nager-Alarm! -- Wie verwahrt Ihr Proviant?

    In Schweden hat mir mal ein Eichhörnchen die komplette Meshtasche vom in der Apside liegenden Rucksack zerbissen um erfolgreich an ein Snickers zu kommen. Ausgerechnet ein Snickers! Der Lagerplatz war hier auch direkt vor einer Schutzhütte. Seitdem nehme ich das Essen im Rucksack ins Innnenzelt bzw. mit in den Biwaksack. Seitdem keine Probleme Probleme mehr - kann aber auch bloß Glück sein.
  2. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    +1 für die verlinkte Helium. Erstaunlich robuste, gut sitzende Jacke. Die DWR ist allerdings wenig hilfreich, auch leichter Niesel feuchtet durch. Trocknet aber extrem schnell wieder.
  3. Suche Kleidungs-Tipps - Fishermans Trail 18.03 - 02.04

    Ich war mit Schirm da (nicht klug) - wir hatten nur zwei Tage Regen...mehrstündigen Niesel im Hinterland auf dem Historical Way, (da war der Schirm gut) und einen Tag starken Dauerregen und starken Wind an der Küste auf dem Fishermens Trail - da das Wetter so angekündigt war, haben wir da einfach einen Tag im Hostel eingelegt. Regenschutz mit Schirm hätte aber an der Küste auf keinen Fall funktioniert. Die restlichen Tage waren trocken, oft leicht bedeckt (Sonnenschutz trotzdem nötig) und halt viel starker Wind, in dem der Liteflex keine Chance mehr gehabt hätte. Nimm also eine richtige Regenjacke mit, wenn du einigermaßen trocken bleiben willst. Für die trockenen, aber windigen Tage, war eine Windjacke optimal. Die Fleecejacke ist bei wenig Wind super, bei Wind brauchst du was für drüber, durch Fleece pustet es sonst ordentlich durch. Wegen der Sonne würde ich dir eher zum leichten Longsleeve als zum T-Shirt raten, da sind die Arme einfach besser geschützt, andernfalls halt etwas mehr Sonnencreme einpacken. Für die Beine.. hängt von deinem Kälteempfinden ab. Ich hatte Mitte März eine lange Hose mit, das war nicht zu warm - auch wegen des Windes. Ich denke aber zum Laufen wäre eine kurze sicher auch okay gewesen. Abends kühlte es bei uns jedoch gut runter, das wird in der kurzen Hose dann eher ungemütlich kühl.
  4. Suche Kleidungs-Tipps - Fishermans Trail 18.03 - 02.04

    Den Schirm kannst du am Fishermens Trail vergessen, da weht es teilweise so heftig vom Atlantik, dass er keinen Nutzen hat. Also definitiv Regenjacke, statt Schirm. Wie sich ein Regenkilt bei Wind verhält, weiß ich nicht genau, könnte mir aber auch vorstellen, dass eine Regenhose dann besser ist.
  5. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Den Bandit von Hyberg gibt´s jetzt in DCF / DCF Hybrid. 40 - max. 45 Liter, 280-300g, 230€. @roli Das Besondere daran: Komplett wasserdichter Korpus (Nähte getaped).
  6. Erste Packliste und kleine Vorstellung

    Hört sich gut an, vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
  7. Erste Packliste und kleine Vorstellung

    Mit dem Windmaster liebäugel ich schon länger. In erster Linie wegen der Bedienerfreundlichkeit und der Reduzierung von drei Teilen (Kocher, Windschutz, Feuerzeug) auf eines. Deswegen frage ich mich, ob man den Windschutz tatsächlich weglassen kann? Klar, mit zusätzlichem Windschutz ist es sicher spritsparender, aber die paar Gramm würde ich gerne opfern, wenn ich mir dafür das lästige Gefummel mit dem Windschutz sparen kann. Würdest du mir erzählen, wie das bei deinem Winmaster klappt? Hier noch ein Video mit dem BRS 3000t auf Vollgas. Okay, die Kartusche wird wassergekühlt, aber immerhin:
  8. Erste Packliste und kleine Vorstellung

    Diese Diskussion habe ich mitbekommen und kenne auch die Einschätzung von Lutz. Ich habe auch schon einige Reviews des Kocher gelesen, auch schlechte, in keinem Fall wurde jedoch irgendwo bisher berichtet, dass Kartuschenventile durch die Hitze des Kocherblocks undicht wurden. Und da der Kocher mittlerweile weit verbreitet ist, wäre ein solcher Fall sicher schon aufgetreten und publik? Ich selber habe den Kocher in Schweden zwei Wochen lang täglich genutzt um 1 Liter Wasser aufzukochen und ca. 10 Minuten zu köcheln - problemlos. Sicher will man nicht testen, bis wirklich mal ein Ventil leckt. Abhilfe schafft ein Hitzschutz aus Carbonfilz? Letztlich war das auch keine dringende Empfehlung des BRS, auch wenn ich selber recht zufrieden bin, sondern sollte zeigen, was noch möglich ist. - 73g sollte dann auch heißen, dass er 73g einsparen kann (der Kocher in der Packliste wiegt 98g).
  9. Erste Packliste und kleine Vorstellung

    Tolle Liste, schon sehr gut mitgelesen und konsequent umgesetzt! Du könntest deine Klamotten noch einteilen in "Am Körper" und "Im Rucksack". Alle Klamotten die unter "Am Körper" gelistet sind, markierst du dann als "worn" und alle Klamotten "Im Rucksack" nicht. Das gibt einen besseren Überblick über dein tatsächliches Basweight und dein Bekleidungskonzept. Ich habe noch noch folgende Anmerkungen: Rucksack wurde schon genannt, eine gute und verhältnismäßig günstiger Alternative ist der Attila von Hyberg. Falls du trotz der schon vorhandenen X-Therm vor hast, den 3f-UL-Pack irgendwann mal mit Schaummatte zu tragen, solltest du es auf keinen Fall so machen wie auf den Bildern bei Aliexpress. Der Schwerpunkt des Packs liegt so viel zu weit vom Rücken entfernt. Aber ich denke mal, das weißt du sowieso. Wie du schon sagtest: Ein Packliner zum Schutz des Rucksackinhalts vor Nässe fehlt. Dieser entfällt aber u.U. bei Nutzung eines Ponchos. Im Zusammenhang: Wie du schon sagtest - Regenschutz fehlt Klopapier oder AZ-Blaster/Reisebidet fehlt Kissen geht leichter, das Exped UL-Kissen ist auch für Seitenschläfer schön hoch und funktioniert für mich wunderbar Windjacke geht deutlich leichter, z.B. mit der Helium von Decathlon (~100g) für 20-25€. Der Sawyer funktioniert zwar auch mit Pet-Flaschen, besser gehen aber Faltflaschen. Wenn du vor hast, ihn öfter mal zu benutzen, würde ich darüber nachdenken z.B. eine Pet-Flasche gegen eine Platypus zu ersetzen. Je nach Tourlänge: Ladegerät oder Ersatzakku oder Powerbank + Kabel fürs Handy fehlt Navigation mit Karte, Kompass, Handy, GPS, gar nicht? Kochen: Hängt alles natürlich ein bisschen davon ab, was und wie du kochst und du schreibst ja, dass du gerne (aufwändiger) kochst. Falls du nicht alles schon gekauft hast: Vielleicht erstmal die leichteren Alternativen probieren und erst, wenn du damit nicht zurecht kommst, aufrüsten? Dosenkocher wurde schon erwähnt, wäre auch eine deutlich leichtere Alternative. Wenn du mit Gas kochen willst, gibt es aber, wie du schon sagtest, ebenfalls deutlich leichtere Gaskocher, wie z.B. den BRS 3000t (- 73g). Warum sollen die nur für´s Rehydrieren auf Solotouren gut sein? Sie stehen zwar nicht so stabil wie Schlauchkocher, funktieren aber wunderbar. Mirt ist noch nie was umgekippt. Beim Rühren muss man den Topf halt festhalten, sonst gibt es (außer im Winter) keine Gründe gegen einen Aufschraubkocher. Oder doch? Eine Gabel habe ich beim draußen essen noch nie gebraucht, sollte eigentlich alles problemlos mit dem Löffel gehen. Oder ist die Gabel für die zweite Person? Geht hier weniger um die zwei Gramm Gewichtsersparnis, als vielmehr darum, möglichst wenig unnötige Teile mitzuschleppen, die du bei jedem Kochvorgang wieder fünfmal verräumen musst. Apropos: ein MSR Faltlöffel aus Plastik ist sicher vergleichbar lang wie der von dir aufgeführte, wiegt aber nur 10g und lässt sich besser im Topf verstauen. Zum Rühren in einem beschichteten Topf auch besser. Allerdings, einen beschichteten Topf habe ich draußen auch noch nie gebraucht. Insbesondere mit Gas kann man doch gut regulieren. Ohne Beschichtung ist der Topf dann nochmal günstiger und minimal leichter. Bezahlbare Alternative wäre HA-Alu, gibt´s ebenfalls von Trangia. Gruß
  10. Erbswurst hats doch geschrieben: Alle 90 Minuten aufstehen und nachlegen. Erholsame Nacht inklusive. Alternativ geht das so. Den Punkt mit dem "annehmbaren Zeitaufwand" muss man dann allerdings vernachlässigen. Im Ernst, was hier bisher zusammengetragen wurde wurde nun mehrfach zusammengefasst und beschränkt sich auf Heringe, Tarpstangen, Feuer und Laubmatratzen. Der Nutzwert fürs UL-Trekking bleibt überschaubar. @Erbswurst da du doch seit Jahrzehnten in Wäldern unterwegs bist und quasi mit dem Messer in der Hand sozialisiert wurdest, dürftest du doch selber am meisten hier beitragen können? Was kennst du denn noch an brauchbaren Techniken?
  11. (Fast) geschenkt: Virtueller UL-Weihnachtswichtel

    Von drauß´ vom Wald komm ich her, der Geschenkesack ist ultraschwer. Der Rücken schmerzt, der Blick ist leer, ohne Schlitten schaff ichs nimmer mehr. Und falls sich hier ein User fragt: die Rentiere sind dieses Jahr als Biofleisch im Supermarkt (im Zuge einer guten Tat). So sah ich dann mein Smartphone an fing voll Verzweiflung zu googeln an: Bis wie viel Kilo die Pulka reicht - so fand ich "Trekking ultraleicht". Und beim Studieren von Packlisten begann ich kräftig auszumisten. Nun ist der Sack schon fast ganz leer und ich bedank´ mich bei euch sehr. Für nächstes Jahr wird eingepackt: Ponchotarp und Biwaksack. Geschenke hab ich nicht dabei, die schick ich vor, als Resupply. Als kleines Geschenk, verpackt in Papier, lass ich euch den Sawyer mini hier. Samt Faltbeutel und Reinigungsspritze, für kurze Touren ist er einsame Spitze. So zieh ich denn erleichtert weiter, das Grinsen, es wird wieder breiter. Wünsch allen eine frohe Zeit, und dass es endlich wieder schneit! Frohe Weihnachten und guten Rutsch! Zur Info: Der Sawyer mini dürfte hier bekannt sein. Ich steige auf den größeren Bruder um, weil mich auch bei Solotouren die Durchflussgeschwindigkeit nervt. Bin da ungeduldig. Er ist natürlich nicht neu, sondern wurde ein paar mal benutzt. Ca. 30-50 Liter dürften von mir durch ihn gefiltert worden sein. Ich habe ihn ausschließlich bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt genutzt, es besteht also keine Gefahr einer frostbedingten Beschädigung. Gefiltert wurde nur quellnahes Wasser in deutschen Wäldern, der Filter wurde am Ende der drei Touren, in denen er zum Einsatz kam, per Backflush gereinigt. Ich habe noch keine Reinigung per Bleiche/Micropur vorgenommen, habe das noch nicht für Nötig erachtet. Würde ich dem neuen Besitzer aber raten. Der Faltbeutel (0,5 Liter) ist noch unbenutzt. Ich wünsche dem/der neuen BesitzerIn viel Spaß und tolle Touren mit diesem Wichtelgeschenk!
  12. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Die Menge der Fotos variiert zwischen den Modellen. Da aber alle "Attila" Modelle scheinbar exakt gleich aufgebaut sind (Konstruktion und Maße) und sich nur im Stoff unterscheiden, kannst du dir für eine Rundumsicht auch einfach die anderen Attilas anschauen. Ich habe den günstigsten Attila aus Dyneema Gridstop und kann sagen, dass ich damit 13-14 Kg noch ganz gut tragen kann. Lieber weniger - aber ich denke, bis zu 16Kg sollten gehen. Macht sicherlich keinen Spaß über längere Zeit, aber so als Maximum, am Start einer Tour, würde ich das mit meinem Attila so machen. Witzigerweise stehen beim Gridstop-Modell auch 14 Kg als Maximum, beim DCF-Modell nun 16 Kg - dabei sind beide, bis auf den Stoff, gleich. Ich habe dazu auch mal ein kurzes "Review" geschrieben. Klick
  13. OT: Also die selbstgeschnitzte Armbrust ist was für Fortgeschrittene! Die ein oder andere Feuerwaffe solltet ihr euch schon besorgen, Tarnklamotten nicht vergessen! Bin auch mal gespannt ob hier noch was Neues kommt. Heringe mit dem Messer schnitzen, das ebenso viel wiegt wie diese, auf Feuer kochen und in kompostierenden Laubhaufen schlafen, aus denen man bestenfalls stinkend und schlimmstenfalls voller Zecken wieder herauskommt, wurde schon mehrfach genannt.
  14. Ich vermute mal sehr stark, das wird mit der Berghaus dann auch so aussehen. Von einem durchnässten Reißverschluss bei starkem Regen und Wind hatte ich auch schon gelesen. Dann doch nur was für eher stabile, trockene Bedingungen. Dafür dann aber weiterhin interessant..
  15. Ich finde, beide Seiten haben ausreichend gute Gründe dargelegt. Konsens scheint mir aber bisher, dass neue User sich zumindest ein bisschen aktiv beteiligen sollen (oder bereits länger im Forum angemeldet sind), bevor sie den Marktplatz zum Verkaufen nutzen und dass rein am Verkaufen interessierte Nutzer nicht hier aufschlagen, bzw. die Regel zur Mindestanzahl an Posts nicht mit gehaltlosen Beiträgen unterwandern. Dies über eine Mindest-Mitgliedschaftsdauer der User zu begrenzen scheint bislang nicht möglich. Aber ein anderer, brauchbarer und umsetzbarer Vorschlag wurde doch genannt: Die Mindestpostanzahl auf z.B. "nur" 30 (statt 50) Beiträge zu begrenzen. Das ist in meinen Augen auch für mäßig aktive User gut zu erreichen und für rein Verkaufsinteressierte wohl in aller Regel deutlich zu aufwändig. Ich habe hier aktuell wenig Verkaufsinteressen und die 50 Posts schon lange erreicht. Finde ein Hochsetzen der Grenze auch sinnvoll, finde aber auch, dass 50 Beiträge dafür unverhältnismäßig hoch angesetzt sind und User ausgegrenzt werden, die unter Umständen schon lange mitlesen und sich eben nur ab und an mal aktiv beteiligen - aber schon lange Teil der Community sind.
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