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Ultraleicht Trekking

baskerville

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  1. Hi, ich würde auch damit beginnen, das Anforderungsprofil des Schlafsacks möglichst genau abzustecken, wie @Jever das schon geschrieben hat. Dann muss ich mich hier den Cumulus-Kritikern anschließen, obwohl ich selbst Schlafsäcke der Marke besitze und die auch gut finde. Dieses "gut finden" ist aber relativ. In meinem Fall wird die Relation am Preis gemessen. Und da hat Cumulus in der vergangenen Zeit ordentlich aufgeschlagen. Die Marke ist für mich auch kein Geheimtipp mehr, sondern eine Anlaufstelle für solide Ausrüstung, deren Attraktivität aber unter einem zunehmend schlechteren Preis-Leistung-Verhältnisses leidet. Aus meiner Sicht kann man Cumulus kaufen und auch echt glücklich damit werden, aber der Schritt zu WM - wie @Dingo schrieb - ist wirklich kleiner geworden in Hinblick auf den Preis. Ich bin der Meinung, dass es viele Möglichkeiten gibt, im UL-Bereich eine Menge Geld zu sparen, ich würde aber nicht am Schlafsack sparen. Dort zweimal kaufen zu "müssen" tut besonders weh. Außerdem halten sich die Dinger auch eine Weile, sodass der finanzielle Mehraufwand aufs Jahr (oder die Lebensdauer des Schlafsacks) gesehen auch nicht mehr so groß ist. LG
  2. 1:0 für die Autokorrektur. :D Goretex trocknet i.d.R. viel langsamer. Ich glaube auch nicht, dass dich die Membran beim Furten trocken hält.
  3. Ich hätte noch ein paar Anmerkungen zu deinem Eingangspost. Wasser Im Prinzip reicht eine 0,5er PET-Flasche. Im ersten Teil des Kungsleden läuft man quasi immer einen Fluss entlang. Eine 1,5l-Flasche reicht also locker. Hygiene (Schaufel) Wirst du eher nicht brauchen, da du recht häufig an "Stugas" vorbeilaufen wirst. Und da gibt es immer Toiletten. Schuhe Die Frage kannst du nur selbst beantworten. Die besten Schuhe sind letztlich die, die passen. GTX oder nicht ist wohl persönliche Präferenz. Kebnekaise Es ist der höchste Berg Schwedens, die zugehörige Fjällstation ist recht luxuriös und auch für weniger wanderaffine Menschen gut erreichbar (Bus nach Nikkaluokta, Helikoptershuttle zur Fjällstation). Außerdem gibt es einen Helikopterservice zum Gipfel. Mit anderen Worten: Es ist sehr touristisch und u.U. sehr voll. Meine Erinnerung zum Kebnekaise ist wie folgt: Ich war auf Schwedens höchstem Berg. That's it. Ich persönlich müsste kein zweites Mal rauf, würde ihn aber wahrscheinlich mitnehmen, wenn ich plante, den Kungsleden über Nikkaluokta zu verlassen. Ich weiß nicht, wie viel du am Tag wandern möchtest oder wie du dir deine Etappen gestaltest, aber für den Kebnekaise würde ich mit Auf- und Abstieg einen Tag einplanen. Du müsstest deine Tour ggf. etwas straffen, damit das funktioniert. Achja, ein Bericht von deiner Tour wäre klasse!:) LG
  4. Ich antworte einfach mal darauf: Wenn du nicht schmerzfrei bist was Mücken betrifft, dann unbedingt. Anfangs im Norden und in den Bergen ist das noch recht entspannt, später kann es dann echt unangenehm werden. Ich würde dir außerdem als Langarmshirt irgendwas "Lockeres" empfehlen, das nicht hauteng anliegt, sodass die Mücken nicht durchstechen können. LG
  5. Hey, eine kurze Rückfrage: Den Inhalt der Trek'n'Eat-Packungen füllst du in leichtere Beutel um, verstehe ich das richtig? Die sind nämlich recht schwer pro Stück. Das sollte auch für Nüsse, Trockenfrüchte etc. gelten. Dann ist die Frage, wie viel Varianz du im Essen haben magst und wie viel Mühe du dir unterwegs mit der Zubereitung machen willst. Je nachdem könntest du größere Mengen zusammen packen und damit einen größeren Zip-Beutel anstelle vieler kleiner verwenden. Ich esse morgens/mittags eigentlich immer Haferflocken und habe fürs Frühstück mein Müsli in einem großen Beutel fertig zusammengemischt. Ich würde behaupten, dass man bei der Anzahl deiner Packtaschen nicht viel einsparen kann außer man ist hinsichtlich der Organisation im Rucksack wirklich sehr genügsam. Vllt kannst du aber an der Größe der einzelnen Beutel ansetzen. Wir UL affinen Menschen werden ja gerne für abgesägte Zahnbürsten belächelt. Ich persönlich kürze meine auch, der Hauptgrund ist dabei aber nicht die 3 Gramm Gewichtsersparnis, sondern das Packmaß. Mein Hygiene-Set kann ich dadurch viel kompakter verpacken, was letztlich auch Gewicht einspart, da ein kleiner Beutel reicht.
  6. Mein Erste-Hilfe-Set besteht aus einem Zipbeutel mit Ibuprofen, Kohletabletten, Anti-Histamine, Micropur-Tabletten (für 10-15l Wasser) und einer Zeckenkarte. Sehr spartanisch, aber mein Ansatz ist folgender: Bei kleineren Wehwehchen komme ich - wie zuhause auch - ohne Medikamente aus. Größere Verletzungen oder Krankheiten führen sowieso zum Tourenabbruch und müssen professionell behandelt werden. Daher dient mein Erste-Hilfe-Kit dazu, mich im Notfall in die Zivilasition oder in Gebiet mit Telefonnetz schleppen zu können, um Hilfe zu holen. Das Kit gilt demnach für Gegenden, in denen ich maximal 1-2 Tagesmärsche von der Zivilisation abgeschnitten bin. Auf alle Eventualitäten kann ich nicht vorbereitet sein, deshalb gilt für mich Vorsicht vor Nachsicht. LG
  7. Klingt doch top. Mich würde interessieren, wo du gewichtstechnisch am Ende gelandet bist, sodass du guten Gewissens losziehen kannst.:) Der Bambus-Löffel ist nur so eine Idee. Der macht den Bock jetzt nicht soooo fett. Alternativ gehen hier auch Plastik und Titan, je nach persönlichem Bedürfnis und persönlicher Präferenz. Noch zum Paracord: Das funktioniert zum Abspannen super. Ich denke, dass 20m einfach überdimensioniert sind. Wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, da ich meine Hängematte nicht auf Tour verwende. Mit der Angelschnur bin ich mir auch unsicher. Da können andere bestimmt was zu sagen. Ich stelle es mir schwierig vor, da irgendeinen Knoten mit kalten Händen zu lösen.
  8. Die Frage habe ich mir tatsächlich auch mal gestellt. Daraufhin habe ich spaßeshalber eine Lighterpack-Liste entworfen, in der versucht wird, die Grätsche zwischen Budget und Gewicht hinzubekommen. Der Fokus liegt daher auf einfachem Komfort und auf Gegenständen, die man entweder bereits hat oder sich selbst herstellen kann oder oder wenig Kosten. Die Liste orientiert sich an meiner standard Packliste, d.h. ich verwende vieles davon oder habe Vergleichbares in Gebrauch. https://lighterpack.com/r/7nnl14 Base Weight: 4117g Preis: 188€ für alle Gegenstände ausgenommen Schlafsack und Zelt Preis mit Schlafsack und Zelt: 698€ --> sind dann keine "tausende Euro", aber ich persönlich würde einfach nicht am Schlafsack sparen.
  9. Hi, vieles wurde schon genannt. Folgende Ideen hätte ich noch: - Messer: Schweizer Taschenmesser Victorinox Classic klein (21g) statt Messer UND Schere (bei dir 87g) - Powerbank: Intenso XS5000 (103g, nachgewogen) anstelle deiner Powerbank und anstelle der NB5000, da viel günstiger - Ladegerät mit Kabel: der bereits erwähnte Anker Nano + kurzes USB-Kabel. Der Nano hat aber nur einen USB-C-Anschluss, was bedacht werden muss. Die Intenso XS5000 kann aber auch USB-C-Output. - Regenjacke: Decathlon Raincut (ca. 200g). Du schreibst selbst, dass du nicht im Dauerregen laufen willst. Für "mal zwischendurch Regen" ist der Raincut super. - Kopflampe: Wenn es unbedingt eine Kopflampe sein muss, dann ist die Petzl e+Lite wirklich eine der leichtesten. Ihr Einsatzzweck ist aber auch limitiert. Daher würde ich überlegen, ob es überhaupt eine Kopflampe braucht oder nicht auch das Smartphone-Licht reicht. - Warum hast du ein Funktionsunterhemd dabei, das du nicht am Körper trägst? - Hängematte: Bei Decathlon kostet die günstigste 13€ und sie wird mit 540g angegeben. Ich weiß jetzt nicht, ob sich die Gewichtsangabe nur auf die Hängematte bezieht oder ob das Zubehör mit inbegriffen ist. Hab sie im Keller rumliegen, auf Wunsch kann ich die auch wiegen. Du hast dann zwar kein Moskitonetz, aber das kann man selbst schnell beheben (hier müsste man dann schauen, wie das Verhältnis von Aufwand zu tatsächlicher Gewichtseinsparung ist). - Seil: 20m mit 80g? Das kann eigentlich nur dünnes Paracord sein. Wozu brauchst du das? - Kochset: insgesamt sehr schwer, aber wenn du der Typ bist, der auf Tour gerne ausgiebig kocht, dann go for it. Nimmst du aber hauptsächlich Trekkingnahrung zu dir, dann kann man hier definitiv sparen. - Löffel: Bambus-Löffel (10g). --> 2/3 Gewicht gespart Was ich als erstes angehen würde, sind Tarp und Jacke, da ist das größte Einsparungspotenzial. Hier gibt es schon gute Vorschläge. Bleib auch im ständigen Reflexionsprozess, was deine Bedürfnisse angeht. Weglassen ist immer die günstigste und einfachste Methode, um Gewicht einzusparen. Außerdem würde ich auf keinen Fall den Schlafsack außen befestigen und auch nicht so gerne im Deckel unterbringen. Schau, dass das Ding trocken bleibt. Apropos trocken: Ich sehe bei dir keinen Liner. Kleide deinen Rucksack mit einer etwas stabileren Mülltüte aus, so bleibt der Inhalt trocken. LG
  10. Hi, ich habe zwar keine Erfahrung mit dem Nordisk-Schlafsack, dafür aber mit dem schwedischen Lappland im Sommer. Obwohl es letztes Jahr Ende Juni bis bis Mitte Juli traumhaftes Wetter war mit Sonne rund um die Uhr, wurde es in den Nächten doch recht kühl. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit einem Schlafsack, dessen Komforttemperatur bei 14°C liegt, da glücklich wirst. Schweden besteht aber nicht nur aus dem Lappland, daher kann das in anderen Regionen anders aussehen. Spricht etwas gegen einen wärmeren Quilt (vllt mit einem Reißverschluss an der Fußbox)? Den könntest du in warmen Nächten als Decke benutzen, um so die Temperatur zu regulieren, und in kühleren Nächten zu ziehen. Wobei das auch mit deinem Lite Line 400 klappen sollte, da er fullzip ist. 289g klingen verlockend, jedoch würde ich persönlich nicht am Schlafsack sparen. LG
  11. Was heißt "jeder wie er will". Du sprichst ja valide Punkte an, die auf langjährigen Erfahrungen gründen. Das hilft mir zu überdenken, inwiefern sich meine Ideen auf dem Trail umsetzen lassen oder inwiefern sie vielleicht bloß Milchmädchenrechnung sind. Für solchen Austausch bin ich ja hier und auch dankbar. Das mit der Topfbreite und dem Windschutz ist mir bewusst. Der "Caldera-Windschutz" ist zwar sehr effizient, aber leider auch sehr unhandlich. Den Mehrverbrauch durch ein weniger effizientes System wollte ich mit meiner Überlegung ein wenig ausgleichen. Ich nutze übrigens Spiritus zum Kochen. Vielleicht hat das auch nochmal Einwirkung auf das Thema, da die Flamme nicht regulierbar ist etc..
  12. Titan hat leider den Nachteil, dass es sehr schlecht Wärme leitet. Ich habe einen Titantopf (118g mit Deckel, 0,85l Volumen), mit dem ich im Prinzip zufrieden bin und den ich zum Kochen definitiv weiter verwenden werde. Mit dem Wechsel auf Alu wollte ich aber vom "klassischen Kochen" wegkommen und nur noch Wasser erhitzen, was dann zur Trekking-Nahrung hinzugegeben wird. Daraus ergeben sich für mich folgende Vorteile: - kleinerer Topf von Nöten (Gewichtseinsparung) - kein Anbrennen mehr - kein Abwaschen mehr (Legierung etc. des Topfes bleiben unversehrt) - weniger Brennstoffverbrauch aufgrund besserer Wärmeleitfähigkeit - weniger Brennstoffverbrauch, da nicht mehr umgerührt werden muss, der Deckel permanent auf dem Topf bleiben kann und die Hitze dadurch nicht entweicht Im Prinzip geht das auch alles mit Titan, aber ich sehe dann keinen Vorteil mehr für Titan. Der Titantopf bleibt - einmal erhitzt - ewig lange heiß, was für langsame Esser aus dem Topf super, für das Erhitzen von Wasser mit anschließendem Umfüllen aber relativ egal ist. Titan hat dafür so eine ewig lange "Anlaufzeit", die der Brenner erst einmal laufen muss, was ich aus Sicht der Energieeffizienz nicht so gut finde. und ineffizienter Verbrauch heißt letztlich ja mehr Gewicht im Rucksack. Vielen Dank für die bisherigen Antworten! Viele Grüße
  13. Hallo zusammen, ich lese schon länger mit, möchte aber nun selbst etwas verfassen. Ich habe folgendes Anliegen: Ich bin auf der Suche nach einem Kochtopf (oder eher Becher) aus Aluminium. Das Fassungsvermögen soll zwischen 0,6-0,8l (mehr wäre nicht dramatisch) betragen und das Gewicht natürlich möglichst gering sein (<100g). Die meisten Läden setzen mittlerweile (vor allem bei den kleineren Töpfen) auf Edelstahl oder Titan. Ich habe den "GSI HALULITE BOTTLE CUP" gefunden, der aber mit seinen 20oz ein bisschen zu klein ist. Vielleicht wisst ihr da ja was. Ich freue mich auf Antworten. LG
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