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Ultraleicht Trekking

Roiber

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  1. Stimmt, gute Idee. Es gibt auch die Nachtzugstrecken Berlin-Wien und Berlin-Zürich.
  2. Irgendwo wirst Du (wie in vorhergehenden Beiträgen bereits angeführt) wohl Abstriche machen müssen. Entweder Du definierst die An- und Abreise mit dem Rad als Teil des Urlaubs. Dann hast Du vor Ort weniger Zeit für's Wandern und hast eigentlich eher Radurlaub gemacht. Auch schön, aber eben ein anderer Urlaub. Oder Du musst Dein Reiseziel ändern und statt der Alpen irgendein näher gelegenes Mittelgebirge wählen (z.B. Isergebirge, Riesengebirge, Harz). Falls beides keine Optionen sind, könntet Ihr evtl. noch an dem Punkt fehlende Fahrpraxis arbeiten und einen Mietwagen nehmen. Z.B. vor der großen Urlaubsfahrt am WE hin und wieder mal Carsharing nutzen. Oder: Eine Freundin hat nach vielen Jahren Fahrabstinenz bei einer Fahrschule ein paar Fahrstunden genommen. Auch eine Option.
  3. OT: Dass Füchse sich Menschen gegenüber aggressiv verhalten, kommt extrem selten vor. Wenn es dann auch noch so passiert, wie bei Dir, also des nächtens im Zelt und dann auch noch in einem Bärengebiet - also da kann einem das Herz schonmal in die Hose rutschen. Krasse Geschichte! Dass Füchse Schuhe klauen gibt es immer wieder: klick, klack. Auch bei mir hat sich ein Fuchs mal nachts einen meiner Crocs geholt, obwohl die Latschen in der Apsis standen. Ich hab einen guten Schlaf und nichts davon mitbekommen. Zum Glück stand das Zelt aber im Garten in Berlin Mitte und der Dieb hat sich damit zufrieden gegeben, ein bisschen auf dem Schuh rumzukauen und ihn im Nachbargarten zurück zu lassen.
  4. Roiber

    Angst alleine zu campen

    Mein erstes Mal übernachten im Wald in Brandenburg hatte ich mir fest vorgenommen. Natürlich gab es da Ängste. Aber es war auch klar, dass diese irrationaler Art sind. Und wie ich dann so in meinem Zelt lag, musst ich an was denken? An "The walking dead", was ich erst kürzlich zuhause begonnen hatte anzusehen. Au sch... dachte ich mir sogleich, wenn ich das jetzt nicht in den Griff bekomme, könnte das so richtig in die Hose gehen. Hat aber zum Glück gut geklappt. Zombies sind einfach so dermaßen unrealistisch, dass ich den Gedanken daran einfach wegschieben konnte. Im Kahlfjäll in Schweden hatte ich nie Ängste, in den Wäldern dort dagegen schon. Auf meiner ersten Skandinavien-Tour in der Ecke Grövelsjön wollte ich unbedingt eine Nacht allein im Wald verbringen und hab mir abseits des Hauptwegs ein offenes Shelter gesucht. Wie ich dann aber, dort angekommen, in mich reinhöre, stelle ich fest, dass meine Angst, dass hier in der Nacht ein Bär ankommt, doch zu groß ist. Also ab zur Rogen-Hütte, das Zelt daneben aufgestellt und auf den Schrecken erstmal zwei Bier gegönnt. Danach noch zwei Saunagänge und im See abgekühlt - eine grandiose Entscheidung! Bei einer späteren Tour hatte ich den letzten Bootstransfer nach Kvikkjokk verpasst. Auch hier spukte die Angst vor Bären in meinem Kopf herum. Ich hab zwar schon bedeutend besser geschlafen, aber mit dem Gedanken: "Ok, dann musst Du da jetzt einfach durch" und "in den letzten hundert Jahren sind in Schweden nur zwei Menschen durch Bärenangriffe ums Leben gekommen - beide Male Jäger" (salopp aus dem Gedächtnis, keine Ahnung, ob das so tatsächlich stimmt) ging's dann. Sich gut vorbereiten (mental, Equipment) ist elementar. Rechtzeitig ein Plätzchen suchen und aufbauen/einrichten, bevor die Nacht anbricht, ist auch wichtig (später kann man das auch spontaner handhaben). Manchmal über seinen Schatten springen ist gut. Sich, wenn es gar nicht geht, umentscheiden, ist aber auch ok. Auch wenn ich draußen eigentlich nie besonders gut schlafe, ist es doch immer ganz wunderbar eine Nacht in der Natur zu verbringen!
  5. OT: Ehrlich gesagt bin ich ja fast ein bisschen froh, dass ich nicht den Zuschlag bekommen hab - eigentlich sollte ich mir an @hans im glueck ja ein Beispiel nehmen und meine Zeltsammlung verkleinern
  6. Roiber

    Iso-Hose

    Bisher habe ich darauf geachtet, dass meine Kleidung und Ausrüstung vegan ist. Ob ich jetzt unter einem Plaste-Quillt mit Plaste-Unterwäsche schlafe oder ob ich dazwischen noch eine Plaste-Isohose, eine Plaste-Isojacke und Plaste-Füßlinge anziehe, macht für mich - vom Schlafkomfort her - keinen Unterschied mehr. Ich kann das aber auch nur über Touren bis zu einer Woche sagen, bei einer Langzeitwanderung würde sich das möglicherweise anders darstellen. Bei unerwartet niedrigen Temperaturen hab ich mir auch schon damit beholfen, mit den Beinen bis über die Knie im Rucksack mit Müllsackliner drin zu schlafen - damit ging's dann. Ich glaube, das ist alles Gewohnheitssache.
  7. Roiber

    Iso-Hose

    Ich bin auch eine Frostbeule und finde eine Isolationshose im Setup eine gute Sache. Wenn's richtig kalt ist, kann ich sie einpacken, wenn's nicht so kalt ist und Quilt, Isomatte und die Klamotten die ich ohnehin dabei habe ausreichend wärmen, kann ich sie zuhause lassen. Ich konnte hier mal gebraucht eine mit Apex-Füllung erwerben: klick. Wo es sowas aktuell zu kaufen gibt, weiß ich nicht. Hier wurde mal eine Weile eine stark reduzierte empfohlen. Schwarz-weiß, mehr weiß ich leider nicht mehr. Auf jeden Fall war sie wie meine auch nicht für Schönheitswettbewerbe geeignet. Eine solche Hose wäre doch eigentlich auch ein schönes MYOG-Projekt.
  8. Auch ich habe als Frostbeule immer einen voluminösen Kunstfaserquilt dabei. Dafür nutze ich den Gossamer Gear G4 mit 65 L Gesamtvolumen (52 L Hauptfach, 13 L Außentaschen). Der Rucksack wird nicht mehr produziert. Wenn Du nach "Gossamer Gear G4" (nicht: G4-20!) suchst, wirst Du aber haufenweise Berichte und Fotos finden. Ich könnte mir vorstellen, dass es einige Leute gibt, die ihn bei Interesse für einen überschaubaren Betrag hergeben würden. Damit wären drei Deiner Kriterien erfüllt. Was er aber nicht hat: Ein Tragesystem.
  9. Ich bin so frei und zitiere mich der Vollständigkeit halber selbst aus dem "Kurze Frage, kurze Antwort"-Thread, wo das Thema aufgekommen ist: @cluster Der Re Wasty Müllsack hört sich interessant an. Berichte mal, ob sich das Teil in der Praxis eignet. Vor allen Dingen, wie das mit der Reinigung ist. Mir fiel dabei ein, dass ich noch einen alten Dry Bag hier rumliegen habe, den ich eigentlich verkaufen wollte. Die Größe sollte passen, wenn das Gewicht ok ist (muss ich noch erörtern) probiere ich es damit mal aus. Ich werde bei Gelegenheit berichten. Edit: Es ist ein Ortlieb Dry Bag, Gewicht 55 g, Maße ca. 40 x 27 x 27 cm. Volumen weiß ich nicht, da er von den Maßen aber etwas über denen des Re Wasty-Müllsacks liegt, sollte er vom Volumen her auch etwas über dessen 10 Lit. liegen.
  10. Ich oute mich jetzt mal: Seit ich vergangenen Herbst eine 1-wöchige Ausbildung zzgl. 1 Prüfungs-WE bei der Deutschen Akademie für Waldbaden abgelegt habe, darf ich mich "Kursleiter Waldbaden - Achtsamkeit im Wald" nennen. Aus einigen Punkten in @ThomasKs Eingangspost geht schon hervor, worum es beim Waldbaden, so wie ich es kenne und wie es wohl auch in Japan, dem Ursprungsland, praktiziert wird, eigentlich geht. Waldbaden ist: Absichtsloses Schlendern, mit der Hand über eine Borke streichen, die unzähligen waldeigenen Düfte riechen, ein trockenes Blatt zwischen den Fingern zerreiben, sich an einem durch das Blätterdach scheinenden Sonnenstrahl erfreuen, erfühlen, wie weich Moos sein kann, mit geschlossenen Augen die Geräusche im Wald auf sich wirken lassen, ein paar Bucheckern, Waldbeeren oder Kräuter essen, sich einfach nur an einen Baum setzen, seine Füße im plätschernden Bach baden, sich wundern, was man alles neu entdecken kann, wenn man versucht, den Wald mit Kinderaugen zu betrachten, kurz: achtsam die Waldatmosphäre mit allen fünf Sinnen wahrnehmen. Was genau ist es, was beim Waldbaden so positiv auf uns wirkt? Die Entschleunigung, die beruhigende Wirkung der Grün- und Brauntöne und der Naturgeräusche, die positive Wirkung der Terpene (Aufnahme über Lunge und Haut), das Einatmen der reinen Waldluft, die Reduktion oder im besten Fall die Abwesenheit von Zivilisationsgeräuschen (Dämpfung durch Vegetation). Und kann man das nicht auch alles ohne Waldbad haben? Doch, natürlich! Nur geht man eben meist nicht absichtslos in den Wald, sondern mit einem festen Ziel (z.B. eine Wanderung oder ein Spaziergang von A nach B). Zudem wird ein Waldbad i.d.R. mit Achtsamkeits- und Qi Gong-Übungen angereichert, wodurch sich die positive Wirkung eines Waldaufenthaltes verstärkt. Ich kann verstehen, dass man sich am Begriff Waldbaden stört. Mir ging das anfangs ganz genauso. Bis mir auffiel, dass wir ja auch Sonnenbaden gehen. Seitdem habe ich meinen Frieden mit dem Begriff gemacht. Ich dachte bis vor kurzem, Shinrin Yoku hieße übersetzt: In die Waldatmosphäre eintauchen. Erst am WE hat mir eine Japanerin, die Teil einer 8-köpfigen Gruppe war, mit der ich ein Waldbad gemacht habe, erzählt, was es wirklich heißt: Großer Wald, kleiner Wald, baden. Mit Spiritualität hat Waldbaden jedenfalls rein gar nichts zu tun! Um noch auf die Gedankenanstöße des Eingangsposts einzugehen: meist eine Kombination aus beidem: (langsame) Bewegungen und Ruhe mit Gruppen immer auf Wegen, am besten auf unbefestigten, verschlungenen Pfaden zu jeder Jahreszeit ich am liebsten Barfuß; mit Gruppen, bzw. Teilnehmern, die im Barfußgehen ungeübt sind, ggf. ein Stück Barfuß irgendwie sind ja doch immer alle Sinneseindrücke beteiligt; eine schöne Variante ist aber z.B. eine Waldbadreihe, jedesmal steht ein anderer Sinn im Vordergrund mir sagt tagsüber mehr zu; nachts unterwegs zu sein ist für mich eher ein Nachtspaziergang - und dafür finde ich eine offene Landschaft besser geeignet allein, zu zweit, in der Gruppe - ich finde jede Variante hat ihren eigenen Reiz Dauer mind. 2, max. 4 Std. beim Ablauf steht das Ankommen in der Achtsamkeit und in der Langsamkeit natürlich an erster Stelle, wer gewillt bzw. in der Lage ist sich darauf einzulassen, wird nach einem Waldbad sehr entspannt und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gehen ein Begriff, an den man sich gewöhnen muss, der es dann aber doch gut trifft; treffen würde es auch: In die Waldatmosphäre eintauchen Zitate über Wald und Bäume gibt es zuhauf, z.B.: "Nichts ist heiliger, nichts ist vorbildlicher als ein schöner, starker Baum." (Hermann Hesse)
  11. Roiber

    Zeckenschutzmittel

    @Einzelkämpfer Mit Schwarzkümmelöl und/oder Kokosöl? Falls ja, welche Produkte genau?
  12. Roiber

    Zeckenschutzmittel

    Zusätzlich nehmen Zecken auch Kohlendioxid (Atem) war, reagieren auf Vibrationen und Veränderungen der Lichtverhältnisse (hell/dunkel). Von dieser Methode höre ich zum ersten Mal. Wo hast Du das her, bzw. kannst Du darüber aus Erfahrung berichten? Ganz so einfach ist es aber nicht. Manch einer fängt sich ja scheinbar kaum oder sogar gar keine Zecken ein. Ich für meinen Teil fange mir ständig Zecken ein. Selbst wenn ich nur auf Wegen gehe und zu vermeiden versuche, irgendwo lang zu streifen. Oder anders gesagt: Sicheres Terrain wäre es für mich nur dann, wenn ich mich nicht mehr in der Natur bewegen würde.
  13. Roiber

    Zeckenschutzmittel

    Erfahrungsbericht zu Kokosöl: Als ich heute im Tegeler Forst die erste Zecke an meinem Bein entdeckt habe, hab ich mein Bein oberhalb von ihr mit Kokosöl eingerieben. Die Zecke hat sich daraufhin wieder tendenziell nach unten orientiert. Das war aber auch evtl. etwas zu dick aufgetragen. Daraufhin hab ich rund um sie herum mit Kokosöl eingerieben, diesmal dünner. Da ist sie dann drüber gelaufen, die Richtung (gen Fuß) hat sie beibehalten, am Ende ist sie zurück auf den Waldboden gekrabbelt. Als ich auf der Hand eine entdeckt habe, hab ich ebenfalls rund um sie herum einen Kokosölring gezogen. Die ist da einfach drüber gekrabbelt. Ich hab dann meine Beine unterhalb der Knie komplett mit Kokosöl eingerieben. Irgendwann hab ich da wieder eine entdeckt, zielstrebig auf dem Weg nach oben, keine Spur von Abschreckung durch das Öl. Das Öl war nicht zu dick und vor ca. 45 Min. aufgetragen. Ich hatte das Kokosöl von Alnatura verwendet. Wie hoch der Laurinsäuregehalt darin ist, konnte ich nicht herausfinden. Evlt. klappt es mit anderen Ölen mit höherem Laurinsäuregehalt ja besser. Prinzipiell fand ich die Wirkung von Kokosöl bei mir aber nicht überzeugend. Ökotest hatte im Heft 2/2020 einen Test für Kokosprodukte, darunter auch Dr. Georg. Dabei wurde dem Produkt "Auslobung von Laurinsäuregehalt auf dem Etikett, obwohl die Fettsäure in einer für Kosoköl typischen Menge enthalten ist" angekreidet.
  14. Das ist ein wirklich gutes Thema über das ich auch schon öfter nachgedacht habe! Für das, was Du beschreibst, würde ich mir beim Drogeriemarkt die kleinsten Tütchen (ich meine, 5 L Fassungsvermögen für den Badezimmermülleimer) besorgen und davon immer eine mitnehmen. Eigentlich nehme ich immer eine Plastikmülltüte von zuhause mit, ich glaube, um die 20-25 L Fassungsvermögen. Das ist oft zu viel, die Tüte war aber auch schon zu klein (z.B. nahe Potsdam entlang der Havel, wo ich - am Ende meiner Tour - vorrangig Glasflaschen eingesammelt habe). Eine größere Tüte ist auch praktisch, um sie unterwegs oben zuknoten und im Außennetz des Rucksacks verstauen zu können. Was mir vor allen Dinge nicht gefällt, ist, dass eine Plastiktüte, die ich zum Müllsammeln verwende, ja auch wieder Müll ist. Zwar liegt er nicht in der Landschaft herum, zusätzlich ist er aber dennoch. Was es also genau genommen bräuchte, ist eine wiederverwendbare Mülltüte. Hat jemand eine gute Idee, was sich dafür eignen würde?
  15. OT: Bislang bin ich nur Tagesetappen oder zwei zusammenhängende (mit Übernachtung) gelaufen. Den Weg komplett - oder zumindest ein richtig langes Teilstück - zu machen, schwebt mir auch schon länger vor. Welche Strecke hast Du den gemacht?
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