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Ultraleicht Trekking

Roiber

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  1. Meine Schwierigkeiten mit der Karte kamen daher, dass ich aus Gewichtsersparnisgründen nur ein paar Schwarzweißkopien dabei hatte, die gerade so meine geplante, weglose Route abdeckten. Da die Landschaft in der Femundsmarka aber nicht so prägnant ist und ich auch kein GPS dabei hatte, konnte ich meine Kartenausschnitte nicht in das große Ganze einordnen und musste auf markierte Pfade ausweichen. Mit einer vernünftigen Karte sind die markierten Pfade kein Problem. Und wenn Du zusätzlich noch GPS hast, ist auch weglos sicherlich machbar. Mit offene Hütten meine ich staatliche Hütte (statskog) von denen es in der Femundsmarka einige gibt. Die Hütten stehen jedem offen und es gibt einen Kamin und Feuerholz. Nach einer Nacht muss man weiterziehen. Spenden per Überweisung im Nachhinein sind gerne gesehen. Ob diese Hütten ganzjährig geöffnet sind, weiß ich nicht und die Seite www.statskog.no ist leider nur auf Norwegisch. Falls es hier sonst keiner weiß, würde ich dort mal nachfragen, oder bei der Nationalparkverwaltung. Ich bin jetzt eine Woche verreist, kann nach Rückkunft aber das Foto von einer Infotafel vor Ort raussuchen, auf der die offenen Hütten alle vermerkt waren. Mir fiel noch ein: Während meiner Tour v. 17. bis 26.9. war die Schneehuhnjagd ja bereits eröffnet und ich fand es etwas irritierend, dass irgendwo immer mal wieder Schüsse zu hören waren. Ende September sollte außerdem die Elchjagd eröffnet werden. Ich würde bei einem nächsten Mal zu dieser Zeit vermutlich mit Signalweste losgehen.
  2. Ich hab eben nochmal die Fotos von meiner Tour angesehen und bin nochmal in mich gegangen. Also ich würde mich nicht auf Holz als Brennstoff verlassen wollen. Überall würdest Du vermutlich nicht fündig werden. Außerdem bist Du von Anfang bis Mitte Oktober ja doch recht spät im Jahr unterwegs (ich war etwas früher in der zweiten September-Hälfte) und ich würde zu dieser Jahreszeit damit rechnen, dass das Wetter ganz schön ungemütlich werden kann. Ob man da stets auf trockenes Holz setzen kann, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube, ich würde an Deiner Stelle den Carinthia Nepal Nepal mitnehmen. Den kennst Du und Du weißt, was er kann. Einen 266er Quilt müsstest Du nicht nur nähen, sondern auch das Geld für die Materialien aufbringen, und das, wo Du noch nicht mal sicher einschätzen kannst, ob er Dich überhaupt ausreichend warm hält. Bei einer 2-Wochen-Tour wären mir gemütliche Nächte schon sehr wichtig! Zum Thema Daune und Feuchtigkeit: Ich habe da keine Erfahrung, aber es gibt ja genügend Fürsprecher für Daune auch zu dieser Jahreszeit in solchen Regionen. Würde ich grundsätzlich Dauen verwenden, würde ich damit auch in die Femundsmarka losziehen. Und falls Dir die Dauen doch mal zusammenfallen (und ohnehin auch generell ;-)): Es gibt dort ja ein gutes Netz an offenen Hütten, wo Du jederzeit den Ofen anschmeißen und übernachten und Deinen Schlafsack wieder trocknen kannst. Ich meine, aus der Karte ging nicht so recht hervor, welche der eingezeichneten Hütten jetzt offene waren und welche nicht. Ich schau mir das die Tage nochmal an und geb nochmal Rückmeldung. Was @JanR im vorigen Post zum Wetter schreibt, würde ich so unterstreichen. Die Femundsmarka gilt ja im Winter als extrem ungemütlich. Und im Oktober musst Du da durchaus mit dem ersten Wintereinbruch rechnen. Da können die Temperaturen dann schnell noch niedriger als -5 Grad sein! Auf einen Wasserfilter würde ich auch verzichten.
  3. In Sachen Hirschtalg und Frogg Toggs seh ich das wie @Dingo. Ich war in der Femundsmarka auch nur mit Frogg Toggs-Jacke unterwegs. Ob Dein Hirschtalg-Prozedere vonnöten ist, hängt vermutlich vor allen Dingen davon ab, mit welcherart Schuhen @zweizehn unterwegs ist. Hat er aber nicht geschrieben - oder hab ich's überlesen? Wenn er mit Trailrunnern losgeht, denke ich nicht, dass die Hirschtalg-Nr. notwendig ist. Bei Lederstiefeln mag das schon Sinn machen.
  4. Ich habe einen 200er von As Tucas (663 g) und wenn ich alle meine Klamotten an habe (inkl. Isolationshose und -jacke, jeweils mit Apex-Füllung) ist mir bei -5 Grad kühl und ich habe keine besonders angenehme Nacht. Ich friere aber auch schnell! So wie Du es oben schreibst (mit einem 550 g Apex-Quilt bis -5 Grad ohne zusätzliche lange Kleidung) kann man es m.E. aber dennoch nicht stehen lassen. Könntest Du Deinen Quilt bitte näher beschreiben - vor allen Dingen um welche Apex-Stärke es sich bei den beiden Schichten handelt? Ist er gekauft oder selbst gemacht?
  5. Es bleibt m.E. dennoch eine Beleidigung. Das nicht, aber es führt bei etwas gutem Willen auch nicht zwingend zu Unterstellungen. Aber ich geh jetzt mal besser zurück an den Herd zu meiner Tomatensoße
  6. Ich wiederum empfinde als störend: 1. Dass Du einfach so davon ausgehst, dass @zweizehn nichts weiter interessiert, als der ästhetische Aspekt. Er selbst schreibt zuerst, er fände es "eindrucksvoll", später "ganz schön anzusehen" und "nicht sonderlich spannend". Ob sich das auf die bloße Ästhetik herunter brechen lässt, wage ich zu bezweifeln. Du hättest auch einfach mal nachfragen können, was seine Beweggründe sind. 2. Dass Du, gesetzt den Fall, dass es tatsächlich nur um den ästhetischen Aspekt geht, dies mit Sensationsgeilheit gleichsetzt. Ich empfinde das hier schlicht als Beleidigung. Ein Königreich für ein Kopfschüttel-Icon!
  7. Ich finde nicht, dass der Wunsch, sich etwas Interessantes bzw. Schönes anschauen zu wollen, generell mit Sensationsgeilheit gleichzusetzen ist. Falls Du es lediglich darauf beziehst, dass sich dieser Wunsch auf einen abgebrannten Wald bezieht, liegst Du m.E. dennoch falsch. Selbst wenn jemand einen abgebrannten Wald ästhetisch findet, heißt es noch lange nicht, dass er sensationsgeil ist. Und dass @zweizehn den Waldbrand an sich nicht gut heißt, davon kann man selbstverständlich ausgehen!
  8. @martinfarrent: Sensationsgeilheit und die Hoffnung auf ein "ästhetisches Erlebnis", wie Du es nennst, sind nun aber wirklich zweierlei Paar Stiefel. Ich kann sehr gut verstehen, dass man so etwas mal in natura gesehen haben möchte. Und dafür kann es wirklich andere Gründe als Sensationsgeilheit geben. So z.B.: Das scheint mir von Dir doch etwas zu kurz gedacht zu sein.
  9. Ich stelle es mir auch eindrucksvoll vor, mal durch einen solchen Wald zu wandern. Wenn keiner eine persönliche Empfehlung hat, würde ich im Internet mal nach "Waldbrand Brandenburg" suchen, da wird man bestimmt fündig. Hier gibt es in einem Artikel von Anfang Juni z.B. eine Karte, die anzeigt, wo es in diesem Jahr bereits überall gebrannt hat. Das könnte eine gute Recherchengrundlage sein. Wenn ein solches Gebiet freigegeben ist, spricht doch nichts dagegen, es zu betreten. Bei einem gesperrten Gebiet dagegen würde ich das nicht machen. Dann wird es schon einen Grund dafür geben, dass es gesperrt ist (Gefahr umfallender Bäume, Munition im Boden, etc.). Berichte gerne darüber. Und Fotos wären auch toll.
  10. Roiber

    Zeckenschutzmittel

    Im Nachbarforum gab es kürzlich einen interessanten Beitrag dazu - Antworten von DM, Rossmann und Autan zu Fragen über diverse Zeckenschutzmittel: klick.
  11. Roiber

    Zeckenschutzmittel

    Das würde mich auch interessieren, Ultralight82.
  12. Roiber

    Flightcover

    Bei meinen letzten Flügen hab ich den günstigen und stabilen Tatonka Schutzsack benutzt und das Teil dann irgendwo beim Tourstart deponiert. Z.b. hinter einer Bushaltestelle oder Hütte, irgendwo dazwischen oder drunter geschoben - mit etwas Kreativität findet sich immer ein Plätzchen. Aber das geht natürlich nur, wenn sich Start- und Endpunkt decken.
  13. Ich musste bei der Vorstellung Deines Projektes direkt an Wolfang Büschers "Deutschland, eine Reise" denken, worin er seine 3-monatige Reise einmal um Deutschland herum beschreibt und das mich seinerzeit beim Lesen fasziniert hat. Es ist schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe, aber der Beschreibung nach wandert er nicht nur, sondern reist auch per Bus, Anhalter und Schiff. Ein wirklich tolles Projekt, das Du Dir da ausgedacht und in das Du ja auch schon einiges an Arbeit reingesteckt hast. Vielen Dank dafür! Prinzipiell hätte ich große Lust als Wanderer teilzuhaben, aber leider werde ich in absehbarer Zukunft kein entsprechendes Zeitfenster zur Verfügung haben. Ich hoffe sehr, dass Dein Projekt soviel Resonanz erfährt, dass Du es weiterführst, denn irgendwann finde ich bestimmt die Zeit, zumindest eine der Touren zu machen. Halte uns hier gerne auf dem Laufenden. Zu guter Letzt: Pro deutsche Namen auch von meiner Seite.
  14. Dito: klick. M.E genau das, was Du suchst und für leicht regnerisches Wetter auch noch ok. Bei länger anhaltendem regnerischen Wetter saugt er sich natürlich voll und für diese Verhältnisse könntest Du, wie angedacht, leichte Überhandschuhe mitnehmen, wie z.B. die OMM Kamleika Overmitt (wobei ich die jetzt etwas überteuert finde). Da findet sich sicher noch etwas günstigeres. Einen tollen Liner-Handschuh gibt es auch von Liod: klack. Wenn man, wie ich, seine Handschuhe aber regelmäßig verliert, sind die von Decathlon sicherlich die bessere Wahl.
  15. Auch ich möchte insbesondere aus Klimaschutzgründen auf Flugreisen verzichten und freue mich über jeden, der das auch so handhabt! Skandinavien per Zug ist leider sehr umständlich mit zig Umstiegen, teils mitten in der Nacht (zumindest von Berlin aus). Bei meiner ersten Schweden-Wanderung vor fünf Jahren oder so ließ sich das Ticket für die gesamte Strecke noch über die schwedische Bahn (www.sj.se) buchen. Da war die komplette Verbindung irgendwie unkomplizierter und auch preislich im Rahmen. Zwischenzeitlich geht das aber leider nicht mehr. Zu meiner letztjährigen Skandinavien-Wanderung in der Femundsmarka kam ich per Bus und Bahn. An- und Rückfahrt waren jeweils ca. 25h. Ich finde das ok. Hinfahrt: Per Flixbus nach Oslo, Weiterfahrt per Zug, ein Umstieg und dann noch ein Stück per Bus. Flixbus-Ticket hab ich über die Flixbus-Seite gekauft, den Rest über die norwegische Bahn (www.vy.no). Rückfahrt zuerst Bus, dann Bahn und noch in Schweden Zustieg in den Flixbus, der mich zurück nach Berlin brachte. Bus- und Bahnticket über die schwedische Bahn und Flixbus-Ticket wieder direkt bei Flixbus. Wäre ich geflogen, hätte ich die Flixbus-Anteile durch Flüge ersetzt. Der Rest wäre gleich geblieben. Und das wäre mich sogar teurer gekommen. Um in den Norden Schwedens zu kommen, würde ich wohl mit dem Flixbus nach Stockholm fahren und von da den Nachtzug nehmen. Alternativ würde ich auch schon per Zug nach Stockholm fahren und ggf. einen Zwischenstopp unterwegs oder spätestens in Stockholm einplanen. Auch Schottland fand ich relativ gut machbar per Zug und Bus (noch nicht probiert, aber recherchiert). Bis London gibt es das Europa Spezial-Ticket bei der DB. Und von London aus kommt man gut per Zug nach Schottland. Erste Informationen über solcherart Verbindungen hole ich mir immer auf www.rome2rio.com. Selbst Hinweise auf z.B regionale Buslinien kann man dort bekommen. Oder man fragt bei einer Agentur wie den Bahnfüchsen an, die sich auf Bahnreisen spezialisiert haben. Ich habe mit denen guten Erfahrungen gemacht. Im Nachbarforum gibt es derzeit einen zwischenzeitlich recht langen Faden zum Thema Flugverzicht: klick (evtl. nur nach Anmeldung einsehbar).
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