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Ultraleicht Trekking

Roiber

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  1. Ich finde nicht, dass UL-Ausrüstung "hochspezialisierte Ausrüstung für einen Sonderfall" ist. Eine Entscheidung für UL-Ausrüstung ist vor allen Dingen eine Entscheidung dafür, möglichst wenig Gewicht tragen zu wollen und von der Art der Tour und für den gemeinen Trekker ist der Sörmandsleden sicherlich weniger der Sonder- als vielmehr der Normalfall. Anders wäre es, wenn die TO eine Grönlanddurchquerung vor sich hätte. Da sie sich aber nun mal für diese Tour entschieden hat, sind Grönlanddurchquerungen vermutlich auszuschließen - zumindest für die nahe Zukunft. Die Frage, ob sie Anfänger ist, erschließt sich ja schon aus dem Thread-Titel und dem Anfangspost. Zu Beginn mit zu schwerer Ausrüstung loszuziehen, birgt eben auch immer die Gefahr, den Eindruck "So eine Schinderei tu ich mir nicht mehr an" zu hinterlassen und dass man es dann ganz sein lässt. Dass UL-Ausrüstung immer teuer sein muss, ist meiner Meinung nach eine Mär. Man muss sich ja nicht gleich ein Cuben-Zelt einer Edelschmiede kaufen und viele, die leicht wandern, tun das auch nie. Mein Zelt-Einstieg in Sachen UL war z.B. das Golite Shangri-LA 1, das ich hier im Forum für, ich glaube, 60 EUR gebraucht gekauft habe. So eins war erst kürzlich wieder im Angebot: klick. Zeit, auf das richtige Angebot zu warten, hast Du jetzt natürlich keine mehr. Falls Du nicht ohnehin schon unterwegs bist, könntest Du es ja mal mit einer Such-Anzeige probieren. Deshalb: Ein gesunder Mix aus "Vorhandenes nutzen" und "Anschaffungen möglichst günstig" (z.B. auch gebraucht) scheint mir bei der ersten Ausrüstung die beste Wahl zu sein. @mochilero hat hier aus meiner Sicht viele gute Gedanken beigesteuert. Wenn es dann doch nicht das richtige Hobby war, hat man nicht viel Geld in den Sand gesetzt. Andernfalls kann man sich immer noch später das Cuben-Teil kaufen - oder sich die passende Ausrüstung für die Grönlanddurchquerung zulegen.
  2. Genau so. Schlafsack oder Quilt ohne eigenen Beutel in den Rucksackliner (von @Wander Schafmit Packsack beschrieben) reinstopfen. Das gibt dem ganzen Stabilität und es kommt nicht zu dem Problem:
  3. Das kann ich nur unterstützen. Wie wär's mit dem 66-Seen-Wanderweg um Berlin herum. Schöne Landschaft und zum Teil sehr einsam, passend für 1-2 Wochen mit jeder Menge Ausstiegsmöglichkeiten. Volle Zustimmung! Früh genug buchen, dann gibt es viele günstige Möglichkeiten. Bei Dt., Schwedischer oder Norwegischer Bahn lassen sich länger im Voraus überall günstigere Tickets finden. Mit Flixbus kommt man auch sehr weit, ich bin z.B. schon bis Oslo gefahren. Ein tolles Gebiet ist z.B. auch das Rogen-Gebiet und die Femundsmarka (klick). Anreise bis Grövelsjön und da direkt loslaufen.
  4. Kann ich genauso bestätigen. Zur Einstimmung noch ein paar Impressionen von meiner Tour auf dem Rothaarsteig: klick.
  5. Hört sich sehr sehenswert an! Leider wird das Foto bei mir nicht angezeigt - auf drei verschiedenen Geräten nicht...
  6. Ich habe für mich festgestellt, dass ich gerne so wenig Dinge wie möglich dabei habe. Und ein Kocher, Brennstoff, ggf. Kochgeschirr etc. sind eben auch Dinge - auf die ich lieber verzichte. Des Weiteren ist die Zeit, in der ich unterwegs bin, Zeit, in der ich so wenig Pflichten wie möglich haben möchte - denn davon gibt es in meinem Alltag genug. So gerne ich zuhause auch koche und so leidenschaftlich ich zuhause auch Genießer bin (um @grmbls Vermutung im vorherigen Post entgegen zu treten) empfinde ich es unterwegs als Pflicht. Dabei ist es mitnichten so, dass ich durch den Verzicht auf Kochen Zeit sparen möchte, um mehr Strecke machen zu können. Auch ich sitze abends gerne vor meinem Zelt und genieße den Blick in die Natur. Aber ich empfinde es schlicht als lästig, mir dann Essen zubereiten zu müssen. Ein Verzicht auf Kochen und das dafür nötige Zubehör bedeutet für mich daher vor allen Dingen einen Zugewinn an Komfort!
  7. OT: Lt. Deinem Profil hast Du uns mit 93 Inhalten beglückt - Du solltest also problemlos auch auf ULTF inserieren können
  8. Ich hatte für das Frühjahr 2020 eine 2-monatige Auszeit mit Familie an der spanischen Atlantikküste geplant. In einem wunderschönen, alten Strandhaus. Zugang nur über den Strand möglich. Hach, wäre das schön gewesen! Hätte da nicht Corona dazwischengefunkt... Jedenfalls wollte ich Fliegen unter allen Umständen vermeiden und habe für die Strecke Berlin - Santiago de Compostela daher ausbaldowert: Berlin - Paris / Zug / über DB (1 Ticket für die Strecke Berlin- Hendaye) Paris - Hendaye / Zug (TGV) Irun - Santiago de Compostela / Zug / über die Seite der spanischen Bahn Renfe Und das Ganze am Ende der 2 Monate wieder auf demselben Weg zurück. Ich hätte beruflich für 1 Woche zurück nach Berlin gemusst. Was ich meiner Familie nicht zumuten wollte, hatte ich dann für mich angedacht: Santiago de Compostela - Irun / Zug / über die Renfe-Seite Hendaye - Paris / Bus / über Flixbus Paris - Berlin / Bus / über Flixbus (bei der Hin- oder Rückfahrt war eine Strecke per Zug über DB günstiger) Eben mal kurz geschaut: Hendaye - Paris - Frankfurt - Erfurt - Halle / 30.4. / 13:34h / 3 Umstiege / 106,90 EUR / DB Irun - Santiago de Compostela als durchgehende Verbindung (Dauer waren m.E. 8h) bekomme ich auf der Renfe-Seite nicht angezeigt. Auf rome2rio auch nicht. Ich vermute daher die Verbindung gibt es nicht mehr. Alternativ werden Zugverbindungen mit Umstieg oder Busverbindungen angezeigt. Das müsstest Du nochmal für Dich ausbaldowern. Eine gute Adresse für Zugreisen im Ausland sind Bahnagenturen, wie z.B. die Bahnfüchse. Das sind Profis in Sachen Bahnverbindungen und sie kennen sich auch mit Preisen und Vergünstigungsmöglichkeiten im Ausland aus.
  9. Ich benötige eine Lösung für ein kleines Loch in einer Iso-Jacke im Polyester Oberstoff. Fachmännisch flicken (Flicken aufnähen) lohnt sich nicht so richtig. Gibt es für diesen Zweck auch Klebepatches?
  10. Hallo, liebes Forum, ich suche ein langärmliges Oberteil für Kinder um die 8 Jahre, das möglichst dem Haglöfs L.I.M. Power Dry Hood (Mid-Layer aus dünnem Polartec PowerDry Fleece) für Erwachsene entspricht. D.h. möglichst dünn, mit Reißverschluss und Daumenschlaufen. Kapuze muss nicht sein. Einsatzzweck: Zusätzliche Wärmeschicht bei niedrigen Temperaturen. Vielen Dank schonmal für Eure Vorschläge! Edit: Zur Not geht auch ohne Reißverschluss.
  11. Wir wissen aber, dass Du, @mawi, bei Schnee in kurzer Hose durch den Mauerpark joggst. Man tut daher vermutlich gut daran, ein klein wenig mehr Reserve als Du dabei zu haben.
  12. Thema Regenkleidung: Die Quechua Raincut ist hier teilweise beliebt. Wenn Deine Feuchtigkeit reinlässt, bedarf es evtl. einfach einer neuen? Ich persönlich bin mit der Frogg Toggs sehr zufrieden (scheinbar nur aus US über ebay oder amazon erhältlich). Gibt's auch im Set mit Hose. Beides sehr weit geschnitten. Das ist einerseits positiv, wegen guter Belüftung (weniger Schwitzen) und weil im Bedarfsfall noch andere Anziehsachen drunter passen. Andererseits sieht es bei der Hose sehr gewöhnungsbedürftig aus. Hose habe ich daher die Montane Minimus Pants. Das Ganze in Kombination mit einem Regenschirm (z.B. Euroschirm Swing Liteflex; hatte ich so auch auf meiner Rothaarsteig-Tour dabei). Mir hat der Weg gut gefallen. Ich wünsche Dir viel Spaß. Und danach gerne berichten
  13. In Moneglia hab ich vor ein paar Jahren einen wunderbaren Urlaub verbracht (fest stehendes Hauszelt inmitten eines Olivenhains gemietet) und dabei auch ein paar Tageswanderungen gemacht. Superschöne Gegend. Danke für den Bericht!
  14. OT: Und der Dreibeinsitz im 2. Bild lässt sich auch prima als Warndreieck nutzen
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