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Ultraleicht Trekking

H4nnes

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  1. @Dennis Vielen lieben Dank für die viele Arbeit die du in dieses Forum und in diese Gemeinschaft investiert hast. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute! Danke!
  2. Hihi ich hab mal den Test gemacht... Eine von meinen Unterhosen wieg ca. fünf mal so viel wie die von meiner Freundin. Lösung 1: Umstieg von Boxer auf Tanga. Lösung2: Einfach nur eine zum Wechseln mitnehmen, damit man sich in der Stadt unter Menschen trauen kann während die zweite Hose trocknet. (Meine aktuelle Variante) Lösung3: Garkeine Unterhose und stattdessen eine Sporthose mit Liner. Ihr Schlafsack ist bei gleichem Gewicht und gleicher Daunen-Bauschkraft im Temperaturbereich 10°C niedriger eingestuft, weil er halt 20cm kürzer und auch ein Stück schmaler ist. Meine Lösung: Körperintegrierte Spezialdämmung, garantiert ohne eingenähtes Etikett, als patentierte MYOG-Verbesserung der Schlafsackkomforttemperatur (Bierbauch). Achja... und ich friere einfach auch manchmal. Spaß beiseite. In vielen Punkten stimmt es halt schon, dass ein Unterschied der Körpermaße (bei uns 20cm und 50kg) massiv zu Gewicht und Volumen der Ausrüstung beiträgt. Viel wichtiger ist meiner Erfahrung nach aber die Schere im Kopf. Was kann ich weglassen oder ersetzen? Ich bin noch weit von Ultraleicht entfernt. Aber durch die Tipps im Forum und Ausprobieren habe ich an persönlicher Ausrüstung mittlerweile weniger Gewicht dabei als meine Freundin und fühle mich trotzdem noch wohl. Damit kann ich dann ein wenig die Kameraausrüstung und das etwas übertriebene Kochset für 3-Sterne Luxusmahlzeiten kompensieren. Der Weg geht weiter, aber ich bin schonmal sehr glücklich, über 10kg im vergleich zu früher eingspart zu haben.
  3. Hi, zum Kochen mit Holz kann ich nicht viel sagen. Aber zum Reinigen der Lamellen. Wir haben in Indien für eine Woche ziemlich rudimentär mit verunreinigtem Kerosin kochen müssen. Da hatte sich dann schon eine milimeterdicke Rußschicht festgebacken. Es ist unangenehm, aber mit viel Geduld und einer alten Spülbürste machbar. Viel schlimmer sollte der Ruß vom Holzfeuer auch nicht sein. Aber man sollte dan auf jeden Fall eine gesonderte Verpackung dabeihaben. Das wird sonst eine ziemliche Sauerei im Rucksack. Beste Grüße
  4. Dann mache ich aus dem 1 eine 2! Also insgesamt 2 normale.
  5. Ich bin mit 1 normalem dabei. Nochmal eine Frage, da ich es hier gerade nicht finde. Wie ist das mit dem Porto hier in D? Wohnt zufällig noch jemand im Raum München? Dann müsste man vll weniger umherschicken.
  6. Hallo zusammen, aktuell besitze ich einen Yeti gecco 400 Daunenschlafsack. Mit Merinounterwäsche, Mütze und Fleece-pulli nutze ich den im Ernstfall bis -10°C im Bivy (Test: 5 Nächte mit Thermologger im Garten, Wind und Schnee inklusive). Für wärmere und/oder nasse Touren suche ich nun ein günstiges, unempfindliches Teil mit dem ich das Konzept Quilt ausprobieren kann. Dabei bin ich auf den Liteway Sleeper Quilt gestoßen (der heute noch mit 20% Rabatt zu haben ist!). Durch eure Erfahrungsberichte bin ich fast überzeugt, dass mich der 136er bis ca. 5 °C (inkl. langer Unterwäsche etc.) glücklich machen kann. Bei tieferen Temperaturen kommt eh der Schlafsack. Zusätzlich hoffe ich, mir so einen Pullover oder eine Puffy sparen zu können, die ich eh nur morgens zum Frühstück brauchen würde. Meine Frage nun speziell an @wilbo. Wie gut funktioniert eine Kombination von zwei Quilts, bzw. in meinem Fall Daunenschlafsack und KuFa-Quilt. Meine Idee war, zuerst in den Daunenschlafsack (passt gut, wenig Luft und toller Wärmekragen) zu schlüpfen und als Booster für wirklich niedrige Temperaturen den Quilt drumherum zu packen. - Kann man das so einfach kombinieren, oder "zerdrückt" der zusätzliche Quilt den Loft meines Daunensackes? - Was ist mit Feuchtigkeit? Jetzt kann man groß versuchen Wärmeübergänge wie in der Uni berechnen, aber Erfahrung/Realität wäre mir irgendwie lieber. Hat jemand von Euch Erfahrung damit und kann eine Prognose abgeben, ob sich die Feuchtigkeit hauptsächlich im äußeren oder inneren Teil sammelt, wenn ich keinen VBL nutze? Schonmal danke für Eure Anregungen und Ideen! Beste Grüße und eine schöne Woche, H4nnes
  7. @HUCKEPACKS Danke für die Info! Klingt natürlich erstmal ein kleines bisschen schade, aber auch vernünftig. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann nochwas.
  8. Huhu, ich wollte mal ganz zaghaft nachfragen, wie es in den letzten Monaten gelaufen ist. Gab es vielleicht schon die ein oder andere Idee zur Umsetzung des beiPACKS? Ich bin immernoch SEHR interessiert für den Einsatz an meinem Rad und darüber hinaus...
  9. +1 für lange Unterwäsche Gerade wenn man mehrere Tage am Stück unterwegs ist finde ich das viel angenehmer, da z.B. die Beine nicht so aneinander kleben, wenns kein Wasser zum waschen gab... Wärmer finde ich es auch. Wobei da mein Vergleich mit guter Merinounterwäsche zu einem mittelmäßigen Baumwollinlet natürlich nicht so gut ist.
  10. Sehr gut danke für die kurze Exkursion. Ja da hatte ich das mit den Ladeströmen im Kopf und nicht bedacht, dass das Quickcharge ja über die Spannung gemacht wird. Jetzt ist es klar. Solarpanel finde ich auch sehr interessant, aber da wage ich mich erst dran, wenn ganz andere Baustellen geklärt sind (Zeltstange, Quilt etc..). Dann wird es wahrscheinlich das Anker PowerPort Mini, wobei ich noch dieses hier gefunden habe. 20W, Quick Charge und powerdelivery mit angeblich 52g. https://www.amazon.de/dp/B09232YXGX/?coliid=I1UR7QUXQ0UBQD&colid=1D1G9ROQR0IEU&psc=1&ref_=lv_ov_lig_dp_it Kennt das jemand von Euch, und/oder hat eine Einschätzung, ob Gewicht und Leistung stimmen können? Sieht im Vergleich zu anderen Geräten und zu dem Preis eher optimistisch aus...
  11. Schnellladen ist mir nicht so wichtig. Meine sehr angestaubten Elektronik Kenntnisse sagen mir, dass höhere Ladeleistung=mehr Wärme=mehr Verschleiß. Das würde ich gerne vermeiden auch wenn ich nicht weiß, ob es da nicht mittlerweile ein Wundermittel gibt und das nicht mehr so gilt... Das Telefon müsste 20W unterstützen (Iphone 12 mini) und das von meiner Freundin (Iphone 8) kann laut Support-Seite auch mit 18W Qi klarkommen. Also das Nano mit zwei Anschlüssen wäre schon schick, aber scheints ja leider nicht in klein zu geben. Wenn ich mir das Mini anschaue, dann sollte das 12W Gesamtleistung, also max 6W pro Gerät haben, wenn beide eingesteckt sind. Schnell wäre das nicht, aber immerhin leicht.
  12. Huhu ihr alle! Ich hab den Faden mal wieder ausgegraben, weil ich gerade nach einem neuen Ladegerät suche. Oft erwähnt wurde das "Anker Powerport III Nano" Ladegerät. Da ich ein Gerät für meine bessere Hälfte und mich suche, wären zwei Ladebuchsen schon besser. Da habe ich das Anker PowerPort Mini gefunden, was laut dem großen Fluss auch nur 40g wiegen soll. Kennt jemand noch eine aktuelle Alternative, die signifikante Vorteile bieten würde? LG
  13. Das war es für heute Nacht erstmal. Ich hoffe, dass ich den Bericht in den nächsten Tagen mit weiteren Fotos und irgendwann hoffentlich einem GPX-Track verfeinern kann. Leider habe ich gerade Probleme mit meinem Handy... Irgendwie kann der Explorer auf einige Ordner nicht zugreifen, sodass ich keine Möglichkeit habe die GPX-Tracks zu exportieren. Falls sich jemand da auskennt, ich bin für Tipps per PN immer zu haben! Bis dahin, erstmal eine wunderschöne gute Nacht Euch!
  14. Tag 5: Am dritten Tag der Wanderung befanden wir uns endlich wieder auf dem ursprünglich geplanten Weg unserer Tour. Dies zeigte sich auch sofort in unserer Kilometerleistung die mit 19km und immernoch über 1000hm doch wesentlich befriedigender war als in den ersten beiden Tagen. So konnte ich denn auch endlich etwas mehr die wunderschöne Landschaft genießen und fand sogar ein wenig Zeit den dort grasenden (wild?) Pferden zuzusehen. Leider plagten uns gegen Abend Schwärme von Stechmücken, die sich im niedrigen Gestrüpp sehr wohl fühlten. Doch mein neues (altes) Zelt bewährte sich auch hier in seinem ersten Einsatz außerhalb heimischer Gefilde in hervorragender Weise. Tag 6: Nachdem wir bereits mehrere "Abkürzungen" und Planänderungen vorgenommen hatten trafen wir am vierten Tag der Reise nun die nächste Entscheidung um das kleine Abenteuer noch zu einem entspannten Ende, ohne hetzen zu müssen, führen zu können. Einer der Ausweichpläne im Vergleich zum vorher genannten Routenvorschlag war es, die Schleife über den Musala abzukürzen und so ein weiteres Wegstück zu sparen um rechtzeitig nach Kostenez zu kommen um unseren Rückflugtermin halten zu können. Nach den Rückschlägen der ersten Tage schien dieses Ziel jedoch mehr als fraglich. Glücklicherweise trafen wir am dritten Wandertag einen (von insgesamt nur ca. 6) Wanderer, der uns einen alternativen Abstieg vom Musala aus in Richtung Borovez beschrieb. Diese Möglichkeit hatten wir bei unseren Recherchen nicht in Erwägung gezogen, da wir keine Informationen hatten finden können, ob von dort ein Bus nach Sofia zu finden sei. Nach dieser frohen Botschaft machten wir uns also auf, um den höchsten Berg Bulgariens zu erklimmen, was uns im vergleich zu den vorangegangenen Tagen spielend gelang. So bescherte uns der vorletzte Tag der Wanderung neben atemberaubenden Panoramen auch die nötige Abkürzung (ihr seht das Thema zieht sich bei uns durch ) um es zeitnah ins Tal zu schaffen. Der "Icy Lake", der dort wohl schon seit geologischen Zeiträumen für eine schöne Aussicht sorgt. Zumindest ließ das ein beschreibendes Plakat in der nebenstehenden Schutzhütte vermuten. Diese Schutzhütte sorgte jedoch nicht nur durch ihre genaue Beschreibung des Geländes für gute Laune. Auch die vorhandene "Außendekoration" lud zum Schmunzeln ein. Als letztes Bild für diesen Tag noch ein Stillleben. Ich taufe es "Rucksack und fremder Müllsack in schöner Gegend"... Wie so oft kamen wir leider mit wesentlich mehr Müll zurück als wir gehofft hatten.
  15. Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich Euch allen! Die erste Tour seit dem Beginn dieser ganzen Misere war zwar von der Strecke nicht so beeindruckend. Dennoch möchte ich Euch die Bilder nach Euren tollen Tipps nicht vorenthalten. Tag 1: Zum Anfang der Reise ging es in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Nach unserer Landung nahmen wir an einer sehr empfehlenswerten "Free Sofia Tour" teil. Dort wurden uns in zwei Stunden einige Grundlagen der Bulgarischen Geschichte kurzweilig nahe gebracht. Beendet haben wir den Abend im Traditional Restaurant Hadgidraganovite Izbi . Dort konnten wir uns eine erste Kostprobe bulgarischer Köstlichkeiten zu Gemüte führen. Tag 2: Von Sofia aus fuhren wir per Bus nach Rila (11 Leva im Kleinbus mit ca. 20 Sitzplätzen) um das dortige Kloster, das zum UNESCO Welterbe gehört, zu besichtigen. Dort befand sich gleichzeitig auch der Startpunkt unserer Wanderung durch das gleichnamige Rila-Gebirge. Tag 3: Der ursprüngliche Plan war es, eine Route von Rila durch das Gebirge nach Kostenez zu gehen. 99km und über 6000HM... Den Tourvorschlag findet ihr hier. Leider war bereits zu Anfang der Tour klar, dass die gesamte Strecke für mich im aktuellen Trainingszustand in knappen 5 Tagen eher unrealistisch gewesen wäre. Um kein Risiko einzugehen versuchten wir also die Strecke abzukürzen. Daher entschieden wir uns statt der ersten großen Schleife der Tour einfach direkt in Richtung Gebirgskamm geradewegs bergauf zu gehen. Dies erschien uns eine gute Idee, da die Wegstrecke bei der gleicher Menge an Höhenmetern rund 7km kürzer sein sollte und ein ausgeschilderter Wanderweg ebenfalls vorhanden war. Doch wie so oft erwies sich die vermeintliche Abkürzung als zwar sehr schöne, jedoch auch tückische Strecke. So machten uns die ca. 1500HM auf einer Strecke von nur 6km durch teils brusthohes Gestrüpp und Brennnesseln doch sehr zu schaffen. Die wunderschöne Flora und Fauna der Region konnte jedoch zumindest unser Gemüt erfreuen, wenn schon die Beine unter Anstieg, Kratzern und Stichen leiden mussten. So schafften wir auf dem Weg zu unserem ersten Schlafplatz auf dem Kamm der Berge leider nur 9km mit ca. 1800hm zumal wir erst gegen Mittag starten konnten, da uns das Museum im vorher genannten Kloster so gut gefiel. Der Tag klang schlussendlich mit einer zuhause vorbereiten und getrockneten Portion "Spagetti" Bolognese im Zelt aus. Tag 4: Da wir am vorigen Tag durch den beschwerlichen Aufstieg nicht wie erhofft Strecke gut machen konnten folgte auf die Erste dann auch gleich die zweite Abkürzung, da unser Durst nach Abenteuern offensichtlich noch nicht gestillt war. So folgten wir teils schwach markierten Wanderwegen und Hinterlassenschaften der Gämsen um in möglichst gerader Linie den Gebirgskamm entlang zu wandern und Weg einzusparen. Neben einigen recht "interessanten" ungesicherten Kletterpassagen stieß ich dort auf einen zumindest für mich recht heftigen Endgegner. Auf folgendem Foto ist zu sehen, wie meine Begleiterin leichtfüßig ein Schneefeld aus Altschnee durchquert. Ich bin wirklich froh, dass ich keine Höhenangst habe. Aber ich glaube es reicht, wenn ich erwähne, dass ich ca. eine halbe Stunde brauchte um die vielleicht 100m zu überwinden. Dies sollte jedoch nur das erste der drei zu durchquerenden Schneefelder sein. Noch dazu unterlief mir bei einer Kletterpassage ein richtig dummer Fehler aufgrund dessen ich im weiteren Verlauf nur noch einen brauchbaren Trekkingstock zur Verfügung hatte. Der Tag endete nach etwa 12km und weiteren 1200hm. Besonders zu erwähnen seien hierbei noch die wunderschönen Gesteinsformationen, die sich am Weg finden lassen. Leider ließ sich das Schauspiel mit der Handykamera nicht wirklich einfangen. Aber für die Steininteressierten unter euch könnte evtl. der große Muskoviteinschluss am rechten unteren Rand des Felsvorsprunges auf dem zweiten Bild erkennbar sein. Nicht nur, dass solche Einschlüsse in "freier Wildbahn" echt schön sind. Auch die verwitterten Überreste, welche den Weg bildeten zeichneten im Sonnenlicht durch ihr Glitzern ein fast schon magisches Bild!
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