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  1. Servus zusammen, ich würde gerne im Juni für 3-4 Tage eine Hüttentour in den Dolomiten starten. Da ich noch nie dort war und die Informationen im Netz vielfältig sind wollte ich mich hier mal umhören. Wer kann eine Route empfehlen, Schwierigkeitsgrad -mittel-, Alpine Klettererfahrung habe ich keine, lediglich mittlere Aufstiege an einem Seil entlang. Die länge der einzelnen Etappen darf anspruchs- voll sein, sollte aber kein extremmaß annehmen. Gibt es Routen die Ihr empfehlen könnt, würde mich freuen von euch zu hören. LG Timo
  2. Im letzten Winter bin ich in Portugal die Via Algarviana gewandert, dieses Jahr war ich auf der suche nach einer ähnlichen Winterflucht und habe mich entschieden nach der Forum Empfehlung von German Tourist den kompletten GR249 zu laufen. Track Information: Typ: Rundwanderweg Länge: 650 Km Höhenmeter: 23068 m Etappen: 35 Markierungen: Neuwertig 2015 fertiggestellt, Route wird weiterhin verbessert. Offizieller Ratgeber: http://www.gransendademalaga.es/en/4992/topoghraphical-guide-great-malaga-path Hinweise: Essen: Täglich Möglichkeiten, in den meisten kleinen Dörfern ist der Supermarkt über die Mittagszeit geschlossen und öffnet um 17 Uhr wieder. Im Hinterland servieren die Restaurants meist erst ab 20/21 Uhr Abendessen, Tapas gibt es auch vorher. Ich habe die meiste Zeit nur Wurst, Käse, Brot und Donuts gegessen. Koordination: GPS empfohlen, da die Städte oft keinerlei Markierungen oder Hinweise auf den Streckenverlauf bieten. Im Oliven Wald kann man sich auch mal verlaufen, vor allem wenn die Farmer neue Weggablungen anlegen und bestehende Markierungen verschwinden. Von Ojen nach Mijas wurde die Route geändert, diese verläuft nun über Coin. In dem offiziellen Ratgeber und der veralteten gpx Datei die ich hatte bin ich dadurch die alte Route gelaufen was nicht wirklich zu empfehlen ist da diese über eine Motocross Strecke führt. Unterkunft: Wild Zelten ist zu 60 % ausgezeichnet möglich, es gibt aber in dieser Region sehr viel privat Land gekennzeichnet mit einem schwarz/weißen Schild. Am Strand ist es ebenfalls verboten aber man kann sich auf einer der vielen Bänke legen, wenn es nicht regnet, dort gibt es auch Toiletten und Duschen. In den Olivenfeldern war es schwer für mich was zu finden da sehr viele Farmer und Traktoren zu dieser Zeit unterwegs waren, von so einem Traktor will ich nicht versehentlich im Zelt überrollt werden. Unterkünfte sind zu dieser Jahreszeit sehr billig 25-70€, oftmals bekommt man auch ein ganzes Apartment mit Waschmaschine. Der GR7 kreuzt in einigen Dörfern den GR249 und es gab dort günstige Herbergen. Meine NeoAir Lite ohne Thermo Isolierung hat total versagt bei Bodenfrost, ich hätte meine andere Matte mit Isolierung mitnehmen sollen. Bericht: Angereist bin ich in Malaga am 3 Februar der Flug kostet um diese Jahreszeit zwischen 25-60€. Es ist möglich den Trail direkt vom Flughafen zu starten oder mit dem Bus für ca. 3 € am eigentlichen Startpunkt an der Strand Promenade zu beginnen. Leider ist zu Beginn meiner Wanderung eine Kältewelle über Europa weggerollt und es war nachts in Spanien sehr sehr sehr kalt(Bodenfrost). Tagsüber konnte ich mit Shirt und kurzer Hose bei 15-18 Grad laufen. Landschaftlich ist der Weg sehr dramatisch und eingeteilt in Küsten-, Berg- und Agrarkultur. Besonders hervorheben kann ich die Abschnitte von Nerja nach Alcaucin, Campillos nach Ronda, Mijas nach Ahaurin de la Torre, dieses sind auch für Wochen oder Tagestouren sehenswert. Der Weg ist größtenteils gut begehbar mit Trailrunning Schuhe. Es gibt genug Möglichkeiten bei Bedarf Schuhe und Socken in einem Geschäft mal auszutauschen. In manchen Abschnitten habe ich die Kopfhörer mit Musik reingemacht da die bellenden Hunde und vielen Traktoren mir den Seelenfrieden geraubt haben. Wer den Caminito del Rey(Höhenweg) laufen möchte und den GR249 nach El Chorro verkürzen will, ist für den ist dieses am Staudamm beschildert. Wenn man nach rechts geht kommt man in einen kleinen Ort, im Hotel ist es möglich für 11€ oder im Internet 10€ eine Lizenz zu kaufen damit man den Weg wandern darf. Der Caminito del Rey hat eine tägliche maximale Begrenzung an Touristen. In den letzten 2 Wochen meiner Reise hatte ich fast durchgehend Regen und aus ehemals kleinen Flüssen wurden Hindernisse. Meistens waren meine Schuhe schon so Nass das ich einfach durchgelaufen bin. Das Stück von Estepona nach Marbella war ziemlich nerven aufreibend da ich ständig vom Strand in die Innenstadt oder auf die Schnellstraße ausweichen musste da am Strand das Wasser von den Bergen in unüberwindbare Zuflüsse endete. Ich habe während meiner Zeit in Spanien keine anderen langstrecken Wanderer auf dem Gr249 getroffen. Auf zwei bis drei Etappen sieht man auch mal ein paar Tagestouristen. Bei Etappe 34-35 hatte ich nochmal einen belohnenden Blick auf so ziemlich alle Berge die ich überwunden hatte. Abgereist bin ich letztendlich am 10 März 2018. Fazit: Tolle Winterflucht mit abwechslungsreicher Landschaft, schneller Anreise, gutem Essen und bezahlbare Unterkünfte. Ich denke der GR249 wird noch einiges an Popularität über die nächsten Jahre gewinnen. Meine Empfehlung hat er. Mehr Bilder gibt es hier: Bilder Grüße HikeDev
  3. Vorwort Hallo Leute, ich bin ja jetzt ebenfalls auf dem GR221 unterwegs gewesen, relativ spontan, hatte 8 Nächte dafür eingeplant, diese anhand der günstigsten Flüge gebucht, das Gepäck war schnell beisammen (nur ein paar "Experimente" diesmal) und mich nicht groß auf die Wegfindung mittels Führer o.ä. vorbereitet, lediglich ein Paar Tourenberichte gelesen und zur Navigation Vectorkarten von Mallorca mit dem Track von Alpenquerung.info + Map.Solutions Karten 1:33.000 als Backup besorgt. Schon konnte es losgehen. Vielen Dank nochmals insb. an @Lahmeente aber auch @Dr.Matchbox @derray @mrhardstone für die Reiseberichte hier im Forum. Meine Packliste gibt es hier, mit ein paar Änderungen: Prolite 3 -> dünne Eva 190*50cm + Gossamer Gear Nightlight getauscht MLD Bugbivy -> Polycryo Groundsheet Es wurde ein Silnylon Drybag hinzugefügt (Handgepäck für den Flieger & Kleidersack) Da ich solo unterwegs war, mittel fit (zuvor Monate nur rumgesessen wegen Examensvorbereitung) und normalerweise lange Etappentage mache, hätte ich nicht so viel Zeit für den Trail gebraucht. Aber da ich überall die eindrückliche Warnung las, den Trail nicht zu unterschätzen habe ich darauf gehört und die vorsichtige "Zielvorstellung" von 7 Tagen Wandern + 1 Tag Strand / Backup eingeplant. Ich wäre im Nachhinein auch mit erheblich weniger ausgekommen, aber dazu später mehr. Start: Mein Abenteuer begann schon am Vortag, ging mein Flug doch um 5:45 am Morgen, so bin ich also schon am Abend zuvor mit der Bahn zum Flughafen gefahren und konnte dort direkt meine neue Isomatte (Gossamer Gear Nightlight Torsosize) ausprobieren, habe es mir nämlich hinter den Check-In Schaltern bequem gemacht und 3-4h geschlafen. Hat keinen gestört. Beim Aufwachen wurde ich aber halb entsetzt halb interessiert Zeuge eines medizinsch-neurologischen Phänomens, dass man im Studium schon früh lernt, aber ich noch nie gesehen hatte: Auf der Seite, auf der ich geschlafen hatte, hatte ich eine Radialislähmung mit Fallhand entwickelt... habe wohl ungünstig gelegen. Zum Glück verschwand der Spuk so schnell wie er gekommen war. Schnell noch den Rucksack in die Isomatte und den Rest einer Rolle Frischhaltefolie gewickelt, aufgegeben und los gings. Nach einem ereignislosen Flug mit Landung um ca. 8 Uhr konnte ich inklusive Einkauf von etwas Proviant (Salami, Manchego Hartkäse, Obst, Wasser) und Busfahrten schon um 10 Uhr in Port d'Andratx mit dem Wandern beginnen. Nachdem ich den Yachhafen passiert hatte verlief ich mich bereits das erste Mal, worauf mich ein älterer deutscher Wanderer (voll in Khaki) mit Rother Wanderführer hinwies und erstmal ausführlich darüber schimpfte, dass es auf Mallorca nur so schlechte Schilder gäbe. Es fehle dort einfach an einem Deutschen Alpen- oder Sauerländischen Gebirgsverein! Ich lief einige Minuten mit dem Herren die Straßen-Serpentinen hoch, während dieser die minutiöse Wegbeschreibung aus dem Wanderführer rezitierte (nach 286m an einem großen Baum halb rechts abbiegen und der Straße bis zur übernächsten großen Kurve folgen... so in etwa klingt es jedenfalls in meiner Erinnerung), verabschiedete ich mich von dem Herren der mich noch vor den Gefahren des alleinigen Wanderns im Gebirge warnte und kürzte die Straßenserpentinen über ausgelatschte Wege quer den Hang hinauf ab. Dort Begann auch das "Navigations-Elend" von dem ich für die ersten Etappen bereits gelesen hatte, es gab nämlich Trampelpfade und auf diese weisende Steinmännchen in so ziemlich alle Richtungen, sodass ich mich irgendwann nicht mehr darum kümmerte und einfach grob in Richtung "oben" lief. Als ich schließlich am ersten Pass ankam und mit einer tollen Aussicht auf das tiefblaue Mittelmeer belohnt wurde, konnte ich aber irgendwann keinen Weg mehr finden und ließ mich vom Handy-GPS zum "Weg" bzw. nächsten Steinmännchen lotsen, ab jetzt ging es nämlich abwechselnd über einen Wanderpfad und ein verwinkeltes Kalksteinfeld. Da rüberhüpfen machte direkt richtig Spaß Irgendwann traf ich wieder auf einen breiteren Weg (vermutlich hätte man diesem von Anfang an Folgen können, wenn man auf der Straße geblieben wäre), die einen jedoch irgendwann zu einer Sackgasse an einem kleinen "Gipfel" führt. Von dort hatte man zwar einen Tollen Ausblick auf St. Elm und Sa Dragonera, einen weiteren Weg schien es jedoch nicht zu Geben. Und auch das Navi sagte, der Weg wäre einfach nur nach Rechts, dumm nur dass dort überall eine Steile Abbruchkante verlief. Nach einigem Suchen fand ich schließlich den Durchlass durch die Felsen, machte eine Spitzkehre und lief daraufhin direkt unterhalb der Abbruchkante entlang (und stieß prompt auf eine große Rentner-Wandergruppe die dort großes Picknick machte) Der weitere Weg verlief leicht zu finden durch Kiefernwald, immer wieder mit schönen Ausblicken aufs Meer. Als ich irgendwann schließlich an einer Bucht mit Häusern ankam, dachte ich schon am Zwischenziel St. Elm zu sein und genehmigte mir ersteinmal ein Bad im Meer, das Wasser war zwar noch kalt aber für mich in dem Moment genau richtig. Erst dann stellte ich fest dass es nach St. Elm noch ein Paar Kilometer Straße waren. Dort angekommen gönnte ich mir erstmal ein Bocadilla con Jamon (Danke @Lahmeente für den Tipp) und ein Alkoholfreies Bier, eine kleine Mittagspause. Aber der Tag war noch Jung, also brach ich aus St. Elm auf um nach la Trappa zu laufen, dort wollte ich ggf. übernachten. Der Weg dorthin war wieder recht schwer zu finden, nachdem man eine Weile durch Wald aufgestiegen war musste man zunächst leicht kraxeln, um zu einer ausgewiesenen Kletterstelle (mit Seil gesichert) zu kommen, hat mir zum Glück nur leichte Höhenangst bereitet. Als die Kletterpassage überwunden war, kommt man auf einen Bergpfad der dicht am Abgrund verläuft und sieht wieder das Meer direkt unter einem, traumhafte Aussicht! Dort traf ich auch noch etliche weitere Menschen, die ebenfalls nach La Trappa unterwegs waren, allerdings scheinen diese einen besseren Weg durch den Wald gefunden zu haben, trotz schnellem Wandertempo hatte ich zuvor niemanden davon gesehen. Bei der Klosterruine angekommen, die so aussieht als wäre das Projekt "Refugio" dort komplett gestorben (der Traktor der dort steht ist komplett durchgerostet) war es erst 16 Uhr, aber da ich durch die unruhige Nacht noch Schlafmangel hatte, beschloss ich dort zu bleiben. Nach einiger Zeit verschwanden auch sämtliche Tageswanderer, und ich hatte die ganze Ruine für mich alleine! Eine absolute Rarität zu dieser Jahreszeit, wie ich später erfuhr, andere Wanderer hätten dort auf der Plattform wohl keinen Platz mehr zum Zelten gefunden, so voll sei es Zeitweise o____o Ich erkundete erstmal ausführlich die Ruine und suchte nach einem guten Schlafplatz, fand keinen richtig optimalen und entschied mich letztlich doch für die Vorgelagerte Aussichtsplattform. Das Wetter versprach stabil zu bleiben, also gab ich den Anfänglichen Versuch mein Tarp abzuspannen irgendwann auf, da der Boden zu hart für Heringe war und ich des Steinesammelns irgendwann überdrüssig wurde. Cowboy Camping war angesagt. Ich genoss auch einen tollen, einsamen Sonnenuntergang in La Trappa, wachte in der Nacht jedoch durch starken Wind auf. Da man in dem Mondlicht auch deutliche Wolken am Horizont erkennen konnte, befürchtete ich einen Wetterwechsel und verlagerte meine Schlafstätte in die historische Mühle auf dem Klostergelände, dort war ich Wettergeschützt. In der Nacht blieb es jedoch bei Wind und zum Morgen waren die Wolken wieder verzogen.
  4. Hallo Leute, ich habe leider kein passendes Thema mit der SuFu gefunden, deswegen starte ich mal diesen Thread. Ich bin noch recht frisch im Thema Trekking, zumindest was das Fernreisen angeht. Bis jetzt bin ich nur mit Auto/Bus/Bahn gereist. Geflogen selber nur anderweitig ein-, zweimal. Ich möchte nächstes Jahr nach Kanada und habe z.B. große Sorge, dass das Gepäck verloren geht. Was natürlich beim Trekking der Supergau wäre. Über die gängigen Tipps, wie man was verpackt etc., was man für Ansprüche und Möglichkeiten im Fall der Fälle hätte, bin ich schon hinaus. Ich wollte hier nur gern von Euren Erfahrungen hören, ist Euch schon einmal Gepäck beim Fliegen verloren gegangen? Ein anderes Thema wäre, was mir besonders bei UL interessiert, nur mit Handgepäck zu reisen. Oft gelesen habe ich schon, dass neben Brennstoff (sowieso) auch keine nackten Gaskocher, Zeltheringe und Trekkingstöcker mit ins Handgepäck dürfen. Wie ist es mit den flexiblen dünnen UL-Zeltstangen, die man zusammensteckt?? Sonst noch irgendetwas? Wenn ich mit Handgepäck reisen wollen würde, welchen ca. 70l Rucksack kann man auf Handgepackgröße komprimieren? Dieser dürfte kein Gestell haben, oder eines welches man entfernen und auseinanderbauen kann, wenn es sowas überhaupt gibt?? Gelesen habe ich das zumindest bei dem Sea To Summit Hydraulic Dry Pack. Jemand Erfahrung mit dem Model? Das Gewicht des Rucksacks wäre mir nur sekundär, wenn er die genannten Bedingungen erfüllt. Wenn er dazu noch wasserdicht ist, umso besser. Nebst Ausrüstung würde ich das dann in eine Handgepäckgroße Tasche, Koffer stopfen, welchen ich dann im Hotel lasse. Ich buche meist den ersten und letzten Tag mit Unterkunft, da darf man dann eigentlich immer Ausrüstung bunkern, die man nicht braucht. Den Rest würde ich dann vor Ort kaufen. In Kanada gibt es ja Outdoor Shops fast so oft wie Supermärkte. Vielen Dank für Eure Mühen im Voraus . LG, Bliter
  5. Cumbria Way - Unterwegs im Lake-District Als meinen Wanderurlaub mit Partnerin wurde dieses Jahr der Lake District auserkoren. Wegen unterschiedlichen zeitlichen Verpflichtungen konnten wir uns Terminlich nur auf eine Woche(+beide Wochenenden) im Juni einigen. Nach ein bisschen Planung im Süden (Korsika war angedacht) haben wir uns entschieden, doch in den Norden zu fahren, um der lichtempfindlichen Haut der Partnerin keinen allzu großen Schaden zuzufügen. Und wo fährt man Anfang Juni hin? Alpen und Skandinavien zu früh, Mittelmeer etc. zu warm, Zentraleuropäische Mittelgebirge zu langweilig. Also wieder nach Großbritannien, wo wir ja schon in Schottland vor 2 Jahren erfolgreich waren. Der Flug war schnell gebucht (mit Fly.BE ca. 200€ hin und zurück Düsseldorf-Manchester), ebenso ein Hotel für die letzten beiden Nächte mit Zeit für etwas Sightseeing und Erholung. Dann gings jedoch an die Feinplanung: Geplant war der Cumbria Way, der entsprechende Wanderführer von Cicerone (gut gemacht, aber überflüssig...) ging von 5 Tagen aus. Unsere Anreise im Zielgebiet war aber am frühen Nachmittag. Also wurde vorausgeplant, ein Campingplatz in geschätzter Halbtagesentfernung reserviert und los gings. Dabei hatten wir fast das selbe wie in Schottland, lediglich ich konnte etwas leichter Unterwegs sein, da jetzt meine Freundin das Innenzelt vom Shangri-La 2 nehmen konnte, nachdem sie durch Ersatz der Isomatte durch eine Neoair mehr Platz im Rucksack hatte. Also hatten wir ca. 5kg bzw. ca. 6.5kg BW dabei (wobei ich den Kochkram trug). Der Flug und die Anreise gestalteten sich nach ein paar Startschwierigkeiten (Unser Zug hatte 1h Verspätung durch "Tiere auf den Gleisen" und dann hatten wir auch noch einen Mitarbeiter am CheckIn von dieser Sorte, hätten fast den Flieger verpasst) denkbar einfach: Flug nach Manchester, von dort direkt vom Flughafen aus mit der Bahn nach Lancester, wenige Minuten Umsteigezeit und schon kam man in Ulverston an, dem offiziellen Startort des Cumbria way. Nachdem wir im Ortskern, in einem Tante-Emma-Laden direkt neben dem Co-Op auch Spiritus kaufen konnten, war es allerdings auch schon fast 5 Uhr, unser Campingplatz ca. 20km entfernt und wir hatten den Besitzern versprochen, spätestens um 21.00 vor Ort zu sein. Also riefen wir kurzentschlossen ein Taxi, um die ersten paar Meilen "Stadt" und Farmland abzukürzen. Die erste Herausforderung bestand dabei bereits darin, dem Taxifahrer am Handy zu erklären, dass wir gerne nach "Gawthwaite" fahren würden. Jeder darf jetzt einmal raten, wie man das ausspricht.... Der Fahrer jedenfalls hat mich erst nicht verstanden, und dann wollte er es nicht wahrhaben. Er fragte immer wieder, ob wir da wirklich hinwollen, da sei doch nichts. Ob wir eine Ferienwohnung dort hätten? O-Ton: Wie, wir wollten nach Torver **laufen**?! Jetzt noch? Zu Fuß?! Er war sogar noch so nett, uns zu zeigen, welche Haupt-Verkehrsstraße dort am schnellsten hinführt, damit wir auf dieser laufen können. Dem war das Konzept von Wandern irgendwie etwas fremd.... Dabei war das ein junger Typ, und hatte dann auch was vom Cumbria-Way gehört - etwas perplex war er dennoch. Egal, Fahrt hat 15GPB gekostet, und führte durch nett-pittoreske hügelige Landwirtschaft, in er Ferne sahen wir schon die Berge... In Gawthwaite angekommen, verlief auch der Wanderweg erstmal hauptsächlich über Weiden und an Farmhäusern vorbei und stieg dabei sanft immer weiter an, bis man auf einem der ersten Hochplateaus ankam, von wo man bereits einen tollen Ausblick auf die Berglandschaft der nächsten Tage hatte, und mit dem "Beacon Tarn" bekam man sogar einen der hübschen, Namensgebenden kleinen Seen des Districts zu sehen. Nach einem angenehmen Tag des "einwanderns" kamen wir schließlich in Torver an, und gingen dort zum "Scar Head Camping", einem kleinen Campingplatz mit Platz für wenige Caravans auf der einen- und noch weniger Zelte auf der anderen Seite, wobei es für die Zelte fast keine ebene Fläche gab sondern v.a. Gefälle in fast jede Richtung. Nach etwas Suchen konnten wir aber etwas finden, waren auch das einzige Zelt da. Und die erste unangenehme Überraschung der Tour ereilte uns sehr schnell: Midges!! Zwar nicht so schlimm wie in Schottland, wir hatten aber auch keine Kopfnetze oder Abwehrmittel dabei. Wurden direkt mal zerstochen. Zum Glück - so viel kann ich verraten - war das aber die einzige Midge-Begegnung der Tour. Am Nächsten morgen wurde das mitgebrachte Müsli gefrühstückt und bei tollem Wetter aufgebrochen, wir hatten vor, direkt die erste "Mountain Alternative"-Route aus dem Wanderführer zu laufen, und anstatt durch ein Tal die "Coniston Fells" zu begehen, insb. den "Old Man of Coniston". Auf dem Weg dahin sah man, wie überall in der Gegend, vor allem Schafe. Schafe, Schafe, Schafe, Schafe und Schafe. Selbst wo keine Schafe waren, war das ganze Gras voller Wollfetzen, die ganz deutlich machten, was hier für eine Landwirtschaft betrieben wird... Nach mäßigem aber konstantem Anstieg kamen wir schließlich zum Paß zwischen dem Old Man of Coniston und dem Dow Crag, mit dem düster und schwarz wirkenden "Goats Water" dazwischen. Als wir dort ankamen, brach gerade eine Gruppe Britischer Bergsteiger von Dort auf, um am Dow Crag weglos durch den Steilhang aufzusteigen, wir waren davon durchaus beeindruckt.... Um direkt wieder zu sehen, was unsere Wanderung für Locals für einen Schwierigkeitsgrad hatte: Es kamen uns direkt danach 2 Mädels mit Mini-Hund und in Hotpants oben vom Berg herab entgegen. Die müssen bei dem starken Wind aber auch ziemlich gefroren haben... Oben am Beginn des Gipfel-Anstieges zum Old Man machten wir erstmal eine Snickerspause, und befragten die offenkundig ortskundigen anderen Wanderer über den weiteren Wegverlauf, die uns auch korrekt sagten, unsere geplante Gratwanderung sei sehr einfach zu gehen. Also stiegen wir zum Old Man auf, und von da über Brimm Fell und Great Carrs. Das war eine wirklich coole Tour über einen meist ca. 5m breiten Grat, lediglich durch den sehr starken Wind war es stellenweise nicht ganz ungefährlich, teilweise wurde man fast umgeblasen und es war recht kalt. Je weiter man vom Old Man weg kam, desto weniger andere Wanderer traf man, sodass wieder ein bisschen "Wildnis Feeling" aufkommen konnte, so fern das in einer Zivilisationsnahen Gegend wie dem LD überhaupt möglich ist. Schließlich brach der Himmel auch immer wieder auf, und wir konnten uns in der Sonne wieder etwas aufwärmen. Beim Abstieg, fast wieder im Tal dann das nächste Highlight der Tour: Ein kleines Häuschen, vor dem selbstgemachter Kuchen verkauft wurde. Und was für welcher! Ich habe noch nie so weichen, saftigen Karrotenkuchen gegessen wie dort! Allein dafür war die Reise wert Das Wetter wurde immer besser, wir liefen durch malerische Täler und kleine Waldstücke, die Sonne war dann irgendwann so intensiv dass meine Begleiterin direkt Sonnenbrand bekam... schließlich gelangten wir, nach eine Taltour die sich irgendwann ziemlich in die länge Zog (Bodenbeschaffenheit: kopfgroße "Pflastersteine", rutschig und hart) ins "Great Langsdale", wo wir auf dem "National Trust" Campingplatz unterkamen, welcher wirklich sehr schön war und einen gut ausgestatteten Laden hatte. Mir hats da gefallen. Lediglich der Gedanke an den Folgetag machte etwas sorgen, hatte uns doch der junge Mann an der Rezeption des Campingplatzes auf den Wetterbericht hingewiesen: Für den Folgetag waren massive Regenfälle vorausgesagt, sodass er uns riet, ggf. auf dem CP zu bleiben und uns anderweitig die Zeit zu vertreiben. Aber am 2. Tag bereits stehen bleiben? Wir waren doch gerade erst richtig eingelaufen! Danach wurde erstmal im "Old Dungeon Ghyll Hotel", offenbar einer "Kultadresse" der Bergszene dort eingekehrt und ein Pie sowie einige lokale Ales verköstigt... ich schlief sehr gut in dieser Nacht Fortsetzung folgt...
  6. Ein leichtes Hallo.... Da schon einige Themen zum Thema "Fahrradtrekking" gelaufen sind, währe mein Vorschlag ein eigenes Forum zum Thema anzulegen. Struktur: Ultraleicht-Fahrrad-Trekking Technik/Ausrüstung Myog Touren Wallfahrer
  7. Liebe Trekking Freunde, Mich hat nach meiner Manaslu Umrundung letzten Jahres das Trekkingfieber gepackt. Nun gehts im Sommer für 2 Wochen ins Hochland nach Island und ich bin hierfür auf der Suche nach der richtigen Ausrüstung. (Im Oktober wieder Nepal, diesmal Annapurna) Hat jemand Erfahrungen mit dem Trek Escape 2 (250 Euro) gemacht (http://www.outdoorshop123.com/trekkingzelt-ultraleicht-204.html) und kann mir davon berichten bzw. es empfehlen ? Oder andere Vorschläge für ein windsicheres, stabiles, leichtes und leistbares Zelt ? Als Gaskocher habe ich mir den Windmaster Stove niedergeschrieben. Scheint zwar etwas teurer zu sein, dürfte aber sein Geld wert. sein. Liege ich richtig dass für 12 Tage Trekken 2 250 Kartuschen empfehlenswert sind (bei Annahme morgens Kaffee + 1 mal Suppe bzw. Nudeln kochen ?). Apropos Geschirr, ich möchte mir einen Becher + einen Topf + Besteck mitnehmen. Habt ihr da Tipps für mich ? Schlafsack habe ich mir schon letztes Jahr für nepal den cummulus teneqa besorgt, sehr zufrieden damit. Auch den Rucksack verwende ich wieder von Mountaintop https://www.amazon.de/gp/product/B01NCKX238. Hatte keine Probleme bei durchschnittlich 6-7 Stunden gehen am Tag für 17 Tage. Gps Gerät bis max 250 Euro. Könnt ihr mir da auch eins empfehlen ? Wie macht ihr das mit dem Kaffee ? Löslichen Kaffee kaufen ? Und mit der Ernähung ? Primär Trockenfutter ? Gibts da Empfehlungen für mich ? Vom Gewand her bin ich mittlerweile gut mit Merino ausgestattet (Unterwäsche, langes Leiberl, kurzes Leiberl, Socken). Kann man echt wochenlang tragen ohne zu stinken. Die beste Investition bis dato wie ich finde. Bei den Jacken bin ich mir noch nicht sicher ob ich eine Fleeze und Daunenjacke mitnehmen soll oder eine davon zuhause lasse. Mal sehen.. Würde mich sehr über eure Tipps und Anregungen freuen, Schöne Feiertage noch und vielen Dank lg! manaslu.
  8. Gollumsopa

    PCT APRIL 2018

    Moin Moin, im Topic seht ihr ja schon worum es geht aber ich bin neu hier also kurzes Wort zu mir (hoffe ich mache kein Thema doppelt, aber habe über 2018 nichts gefunden) Sascha (male,24) aus dem Norden, derzeit noch in der Lehre, aber dieses Jahr fertig. Nach meiner Ausbildung habe ich vor im April 2018 den PCT komplett zu gehen, geplant sind ca. 5 Monate ohne mich abzuhetzen. Können also auch gerne mal paar Tage Pause an einem Ort sein, vllt weil es schön dort ist oder weil man neue Leute getroffen hat etc. Die Frage nun: wer von euch hat ebenfalls vor 2018 zu starten ? vielleicht kann man sich ja in Campo treffen oder vorher in Deutschland oder einfach nur online Kontakt haben um sich auszutauschen. Habe schon paar Einträge von Leuten gesehen die 2018 starten wollen, aber die standen alle in unterschiedlichsten Foren bzw Themen. Zu meiner Erfahrung und Equip. Seit 2012 gehe ich regelmäßig auf Wanderschaft, mehrmals im Jahr. Bisher war noch keine Langstreckentour dabei, aber das soll sich nun ändern. Meine bisherigen Ziele haben sich bisher auf Italien, Österreich, Schweiz und Bayern beschränkt. Dort war ich aber schon recht häufig und wenn ich dort war auch immer auf mehreren Bergen, welche bisher immer meine Ziele waren. Trittsicherheit, Schwindelfrei bzw Erfahrung mit Schnee ist gegeben aber noch SEHR ausbaufähig, klar Was Ausrüstung angeht würde ich fast sagen das ich soweit alles habe, hier und da werde ich mir bestimmt noch was neues zulegen bzw zulegen müssen, aber das gröbste was Zelt, Hose, Jacke, Iso Matte, Stöcke und Schlafsack angeht (das teurere) habe ich bereits schon. Beides ist in doppelter Form vertreten, also für warme und kalte Regionen. Sowie Schwer und Leicht. Ultraleicht hingegen würde ich sagen habe ich noch nicht. Bin schon mit 30 Kg auf dem Rücken gewandert aber auch schon mit unter 10 Kg. Ich bin keiner der mit Highend Ausrüstung los gehen möchte, gerne würde ich mit dem Minimalprinzip arbeiten. noch mal zurück zu meiner Frage wer von euch ist auch bereits in der Planung für den PCT 2018 und hat vor ihn zu 99% zu gehen ? (Mexico nach Kanada) würde mich über jedes Kommentar freuen und bin gespannt auf jede Antwort, Tipps und Tricks Liebe Grüße Sascha M.
  9. „Mama, uns geht’s gut!“ – OK-Messages beruhigen bei Trekking-Touren eure Verwandten und der SOS-Notruf beruhigt euch ... Der SPOT Gen3 Messenger ruft im Notfall auch dann ein Rettungsteam zu Hilfe, wenn kein Mobilfunk verfügbar ist. Zudem verschickt er OK-Messages, postet euren Standort auf Facebook oder Twitter und zeigt den Tourverlauf live in eurem Outdoor-Blog. Wir hatten den Satelliten-Messenger sechs Monate im Langzeit-Test: https://happyhiker.de/spot-gen3-messenger-test/ Ach ja: das Ganze gibt's einsatzbereit für schlappe 114 Gramm Stefan
  10. Guten Tag, ich habe angefangen mich mit dem Thema Ultraleicht beim Wandern auseinanderzusetzen. Nun bin ich gerade dabei meine Ausrüstung umzustellen, dafür brauch ich noch ein paar Einkaufstipps! In Klammer stehen bisherige Funde/Ideen - Heringe für festeren Untergrund (MSR Zelt Needle??) - Outdoorkocher => Kein Dosenkocher - Erste Hilfe Pack inkl. Inhalt => was ist wichtig? - Wasserdichte Zipbeutel - Unterwäsche (Merino von Dilling) - Isomatte (Thermarest ZLite Sol) - Stirnlampe (Black Diamond Spot oder Storm) - Wanderstöcke => sollen auch als Tarpstange dienen (Leki Micro Vario Carbon oder MSR Swift 3) . Kompass (Recta DS 50G) Edit: Die Ausrüstung soll für Hochtouren gedacht sein. Deutsche Alpen, Island, Skandinavien, etc. (mit dem Augenmerk auf Sommertouren) Vielen Dank für eure Hilfe! Grüße PlanW
  11. erstmal hallo an alle! Ich habe gerade dieses Forum entdeckt als ich auf der Suche nach ein paar fehlenden Ausrüstungsgegenständen für meine nächste Tour war. Eine Randbemerkung: Ich bin eigentlich kein „richtiger“ Wanderer. Ich bin (Hobby) Landschafts-/Naturfotograf. D.h. ich bin auch gerne möglichst leicht unterwegs, da ich ja zusätzlich noch mein Kameraequipment mitschleppen muss. Mitte Mai werde ich in den Masuren fotografieren und bis spätestens da muss ich mal wieder ein paar Sachen erneuern. Wie bereits im Titel zu sehen, suche ich ein einfaches günstiges Hemd. Das scheint irgendwie nicht so einfach zu sein. Sind die Dinger gerade aus der Mode? :O. Früher habe ich immer wieder welche bei C&A gekauft. Die waren sehr günstig und trotzdem ziemlich gut. Ob sie jetzt ultraleicht waren, kann ich mich nicht erinnern, aber sie waren ziemlich leicht. Folgendes wäre mir wichtig: langarm Kragen kann aufgestellt werden unauffällig, sollte nicht nach Hipster im Holzfäller-Look aussehen. Dafür fehlen mir der lange Bart und die dünnen Beine (was jetzt aber nicht böse gemeint ist) am liebsten athletischer Schnitt (auch wenn ich es zur Not zu meinem Schneider bringen kann … wie so oft). schnell trocknend, also keine Baumwolle einigermaßen robust, da ich mal quer durch den Wald laufe nicht zu teuer, da ich mal eben quer durch den Wald laufe und keine Angst haben will, dass ich es an einem Gebüsch ruiniere. So gerne ich auch mal gerne mehr Geld für gute Qualität ausgebe, so sehr nervt mich immer mehr diese Angst die tolle Jacke/Hose/whatever gleich wieder zu zerstören weil man irgendwo hängen bleibt. Ich wäre für jeden Tipp sehr dankbar
  12. Hallo zusammen. Ich starte kommende Woche einen Backpacking-Trip nach Südostasien (Übernachtung in Hostels), und weil ich auch etwas wandern werde und viel schleppen immer schlecht ist, habe ich mich etwas ins UL-Trekking eingelesen (u.a. das Dapprich-Buch) und mich entschlossen mein Gepäck möglichst zu minimieren. (Ich weiß, Backpacking + Trekking ist etwas anderes als reines Trekking, aber ihr habt am meisten Ahnung von Ausrüstung ) Ich muss noch einige Dinge besorgen und bitte euch daher um Kaufberatung. Ich habe eine Liste zusammengestellt und teilweise schon nach möglichen Produkten Ausschau gehalten. Da ich wie gesagt Backpacking mache, sollten die Sachen eine gewisse Robustheit aufweisen; da ich für die Reise etwas gespart habe, bin ich finanziell zwar wenig eingeschränkt, möchte aber logischerweise möglichst wenig ausgeben. - Rucksack: Ich habe einen alten McKinley Chamonix 50+10L zu Hause; der dürfte für meine Zwecke jedoch zu groß sein und ist auch recht schwer. Taugen die günstigen Decathlon-Rucksäcke etwas? Z.B. der hier: https://www.decathlon.de/rucksack-arpenaz-30-dunkelgrau-id_8332414.html - Kulturbeutel (am besten mit Haken für Hostel-Badezimmer): Habe einen robusten NoName-Kulturbeutel zu 121g zu Hause. Ist das ok? - (Seiden-)Innenschlafsack: Taugt das Decathlon-Modell (https://www.decathlon.de/schlafsack-inlett-seide-id_8382710.html) etwas? Oder nimmt man hier besser ein Markenprodukt? - Sonnenbrille: Wo kauf ich am besten eine gute, günstige? (Will hier explizit kein teures Modell, da es sonst gern gestohlen wird bzw. verloren gehen kann) - Regenjacke: Habe mir für 1€ einen Regenponcho gekauft. Habe darüber hinaus noch eine ganz dünne Regenjacke (nicht atmungsaktiv) zu Hause. Vielleicht kauft ich mir vor Ort noch einen Schirm. Sollte reichen, oder? - Regenhose: Entbehrlich, oder? Vielleicht könnte ich mir aus einem Müllsack mit Zugband einen Regenrock basteln, indem ich den Müllsack unten abschneide und dann reinschlüpfe. Gute Idee? - (Funktions-)T-Shirts / Unterhosen: Da es in Südostasien sehr heiß bei hoher Luftfeuchtigkeit ist, möchte ich gerne Unterwäsche, die nicht so eklig auf der Haut klebt, möglichst schnell trocknet und am besten auch nicht so schnell stinkt. Gibt's da spezielle Empfehlungen oder kann ich auch hier einfach was von Decathlon nehmen? - Socken: Sollten dünn sein (wg. der Hitze), schnell trocknen und möglichst Blasen beim Wandern vermeiden. Empfehlungen? Socken kann man ja leider nicht anprobieren... - Schuhe: Für die Wandertouren brauche ich was mit Grip, gleichzeitig sollte der Schuh auch in Städten angenehm sein. Ein erfahrener Trailrunner hat mir den "La Sportiva Akasha" empfohlen. Habe ihn anprobiert, passt sehr gut. Kennt ihr den Schuh? Gibt's günstigere Alternativen? - (Microfaser-)Handtuch: Decathlon ok? 130x80cm Handtuch wiegt dort 190g. https://www.decathlon.de/mikrofaser-badetuch-80x130cm-id_8387955.html Ich freue mich auf eure Inspirationen und Anregungen. Danke! sheryO
  13. Im Zuge der Allgemeinen Schlankheitskur meines Gearschrankes biete ich hier weitere ungenutzte und damit neue oder neuwertige Ausrüstungsgegenstände an. Es würde mich freuen, wenn auf diese Weise die guten Stücke zum Einsatz kommen. Die Teile sind wie bereits erwähnt in einem sehr guten bis nagelneuen Zustand (näheres in der Beschreibung). Gewichte sind selbstverständlich selbst gewogen. Preise incl. Versand Folgendes wird angeboten: 1. Ultraleichtrucksack von Terra Nova - Modell: Laser 20, Volumen: 20 Liter Gewicht: 209.7 Gramm - ohne den ultraschweren Brustgurt unter 200g mit dabei sind 2 Teile Z-Lite als passendes Rückenpaneel oder Sitzkissen wenn außen befestigt. ACHTUNG: Die Riemen dieses Rucksacks wurden gekürzt und dürften nur noch einer schlanken Person passen. Davon abgesehen ist der Rucksack neuwertig Preis: 45€ 2. Therm A Rest NeoAir Xlite in Größe S Zustand: NEU, Gewicht: 208.55 Gramm (incl. Cuben Fiber Packsack und Reperatur Kit) Außer der Matte selbst, die neu ist d.h. unbenutzt, nur einmal aufgeblasen zu Fotozwecken gibt es einen CubenFiber Packsack von Zpacks Der Originalpacksack wurde direkt nach dem Kauf durch den Cuben Sack ersetzt. Preis: 95€ 3. SixMoonDesigns Lunar Solo Zustand: neuwertig, die Nähte wurden selbst abgedichtet, sonst neu. Gewicht: 660g Preis: 250€ 4. LEKI Thermolite XL (Paar) Ein Stock wiegt 223g (ohne Schlaufe, ohne Teller) Stöcke wurden auf einer Tour benutzt befinden sich somit in sehr gutem aber nicht mehr neuen Zustand. Die Schlaufen und Teller sind wieder montiert, können aber leicht demontiert werden. An einem Stock ist etwas Tape befestigt - wird auf Wunsch entfernt. Preis: 85€ 5. Therm A Rest Kissen-Sack Zustand: neu, unbenutzt Gewicht: 63.7 Gramm Außen wasserdichtes Material, innen mit Fleece ausgekleidet. Preis: 17€ 6. USB Kabel - 6,5 Gramm Superleichte 20cm Micro-USB Kabel wiegen 6.5 Gramm pro Stück. Zustand NEU, Funktion getestet. Versand im Briefumschlag. Kamen in einer Großpackung aber ich brauche nur 2 Preis: 2€ für 2Stk incl. Versand per Brief Wenn parallel einer der o.g. Gegenstände erworben wird - auf Wunsch gratis dazu.
  14. 340r

    München Venedig im Juni

    Hallo liebe Leute. ich weiß leider nicht ob es in diese Rubrik gehört, ich würde gerne am 23.6.2017 in München aufbrechen und nach Venedig wandern. Der Rucksack ist zu 90% gepackt, vielleicht hat hier jemand Zeit und Lust sich anzuschließen. Ich selbst bin männlich, zum Zeitpunkt dann 39 Jahre alt, lustig und unkompliziert. Zum Übernachten wird eine Mischung aus Zelt und Hütten geplant. Wohnhaft bin ich in Ostbayern. Würde mich freuen wenn ich bei jemandem Interesse geweckt hätte
  15. Ich suche einen Mann, der mit mir zusammen mit dem Auto durch ganz Europa fahren möchte. Wir hängen dabei in Städten, die von Kulturtouristen besucht werden, in Ladengeschäften und Restaurants Konzertplakate für ein erstklassiges Kammerorchester auf. Die Konzerte finden meist in historischen Kirchen statt. Übernachtet wird dabei auf Campingplätzen und in Hostels, in einfachen Hotels im Zweibettzimmer und manchmal wo das nicht verboten ist im Biwaksack oder Wildcamp am See. Dabei wird mit leichter Plakattasche viel gelaufen, von morgens bis abends. Wie beim Trekking, aber eben nicht in der Natur, sondern in den schönsten Städten und Ortschaften Europas. Dabei werden alle Punkte angefahren, in denen Kulturtouristen zu finden sein könnten, Jedes Kloster, jede Kirche, jedes Schloss, jede Burg etc wird angesteuert, sofern sie in der Nähe unserer Konzertkirchen liegen. Die Bezahlung erfolgt auf Honorarbasis. Und das Ganze hat fast den Charakter eines Vollzeit Jobs. Man kann ohne weiteres davon leben. Die Anschaffung eines Transporters als Campingbus ist mittelfristig geplant, die Reisen nehmen fast kein Ende, dIe Heimatstadt wird zum eher selten besuchten Urlaubsort. Der ideale Job für Leute, die Städtereisen im Studentischen Stil und Bürgerliche Kulturreisen lieben. Da wir uns aber recht schnell bewegen, werden Trailrunning Schuhe und Wanderstiefel nicht nur zur Dekoration mit genommen, sondern eifrig benutzt. Wetterfestigkeit wird vorausgesetzt: Es ist mit Sonne, Regen, Schnee, Hitze und Kälte zu rechnen. Ich bade aber auch mal gerne im Meer oder im See oder Swimming Pool.Ich gehe auch gerne gut essen. Ich unterhalte mich gerne mit zivilisierten Leuten. Und sitze gern beim Bäcker zum Frühstück. Obwohl ich einen Gaskocher habe, den ich natürlich auch gern benutze, vor allem in der Badehose. Ich bin ein echter Berliner von 46 Jahren und habe verschiedene Geisteswissenschaften studiert. Du solltest: -- Abitur mit Englisch und Französisch haben, und bereit sein vor Ort etwas auch andere Landessprachen zu lernen, dass man sich ein wenig mit den Ladenbesitzern verständigen kann. Wir werden vor allem Westeuropa bereisen, also nur Germanische oder Romanische Sprachen müssen verstanden werden, nicht jetzt, das lernen wir dann im Land! -- Führerschein besitzen und Langstrecken tauglich sein, ein sicherer Fahrer mit Orientierungssinn. -- Bereitschaft haben 6 Tage die Woche 8 stunden lang mit leichtem Gepäck zu laufen. Startpunkt und Firmensitz ist Köln.
  16. Hallo zusammen, ich fange gerade mit der Vorbereitung für einen 4-monatigen Thruhike durch Finnland an. Dabei hat sich für mich relativ schnell rausgestellt, dass das Power Lizard SUL von Vaude das beste Modell für mein Vorhaben ist. Nun hab ich zwei Fragen: 1) Ich bin mir nicht sicher ob ich das 1-2p oder 2-3p nehmen soll. Grundsätzlich will ich natürlich Gewicht sparen, allerdings beträgt der Gewichtsunterschied nur 230g und das wird nunmal für 4 Monate mein Zuhause sein. Bei Regen muss ich es auch länger darin aushalten, weshalb ich hier zu Gunsten des Komforts auch mehr Gewicht in Kaufen nehmen würde. Das 1-2p ist ja für eine Person recht groß, aber wird das vielleicht doch etwas enger wenn man einen großen Rucksack dabei hat? Außerdem ist es ja nur 90cm hoch, weshalb ich mir vorstellen kann dass das aufrecht Sitzen bei einer Körpergröße von 1,70 und Isomatte dazwischen schwierig werden könnte. 2) Ich beobachte das Zelt schon etwas länger und wie es aussieht haben Vaude auf ihrer Website jetzt die Bilder davon erneuert. Kann es sein dass wieder einmal ein paar Änderungen vorgenommen wurden? Und wenn ja, welche? Es werden ja immer wieder Verbesserungen an älteren Modellen vorgenommen weil nicht ständig ein neues Zelt auf den Markt geschmissen wird. Die Reise werde ich in einem Jahr antreten, sollte ich also noch ein bisschen mit dem Zeltkauf warten und auf weitere Verbesserungen hoffen? Vielen Dank schon mal, Sofie
  17. Ich biete einen für die TrailRunning Seite Racing The Planet sonderangefertigten und nur in limitierter Auflage erschienen Rucksack mit zugehöriger anklippbarer Brusttasche an. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und der Rucksack für Trekking, Wandern, (Trail)Running, Fahrradfahren (Bikepacking z.b.) und Alltag durch seine vielseitig nutzbare Aus-Stattung ideal. Trotz der vielen durchdachten Detaillösungen beläuft sich das Gewicht bei nur etwa 600 Gramm für den Rucksack und etwa 200 Gramm für die optional anklippbare Brusttasche (mit etwa 4 bis 5 Liter Gesamtvolumen) Das Volumen des Rucksack schätze ich auf 30 Liter, komprimiert sollten es 20 Liter sein. Eine Isomatte und anderes leichtes läßt sich Kompreßionsgummis gut außen befestigen. Rückenlänge beträgt etwa +-45 cm (meße ich nochmal genau) Sollte also auch für Menschen* mit 42cm Rückenlänge komfortabel zu tragen sein. Für mich (und vorallem mein Hohlkreuz) ist das leider zu kurz sodaß der Rucksack nur Probegetragen wurde und somit in sehr guten Zustand ist. Bei Trailrunning werden Rucksäcke meistens höher am Rücken getragen, deshalb die relativ kurze Rückenlänge. Viele Menschen* mögen es aber auch beim Wandern und Biken gerne wenn der Rucksack nicht den ganzen Rücken abdeckt. Komfortansprüche sind da also wie bei vielen anderen Dingen relativ individuell. Mein Preis ist 55e (versicherter Paketversand schon enthalten) Zusätzliche Infos gibt es bei nächsten vier Bildern zu lesen, falls es danach noch fragen gibt gerne fragen Genaues nachwiegen und meßen manche in nächsten Tagen Im unteren Teil des Rucksack befinden sich drei Einschubtaschen am oberen Teil befindet sich ein kleines Reißverschlußfach, sowie ein Haken (= leichter Handschuhhaken) davor welcher z.b. für trocknende Kleidung welche nicht nur durch orangenen Kompreßionsriemen gesichert werden soll von Vorteil ist Unkomprimierte Seitenansicht mit Blick aufs Hauptfach und dahinterliegende kleine Fach wo unter anderem eine Trinkblase oder anderes leicht Platz finden kann. Eine sehr leichte, dünnfe und effektive Rückenplatte verhindert unangenehmes Durchdrücken des Waßers oder der vielleicht doch mal nicht so sorgfältig gepackten Ausrüstung. Das kann auch beim Fahrradfahren von Vorteil sein. Nicht nur zu Fuß und das Gewicht bleibt trotzdeßen sehr nah am Rücken. Kleine Hüftgurttaschen können für Snacks oder ähnliches genutzt werden. Halterungen für Trekkingpoles, Regenschirm oder ähnliches gibt es ebenfalls Das kleine schwarze Dreieck ist der Beginn des robusten Cordurabodens (ebenfalls im ersten Bild erkennbar) also kein Leichtrucksack bei dem sich Sorgen ums auf Fels abstellen oder sonstigen rauen Untergrund gemacht werden braucht Ultraleichte Lastenkontrollriemen auf der Rückseite und ein leicht gepolsterter mit Mesh ausgestatter Rücken verzeihen auch mal unbedachtes Packen. Bequeme Schultergurte leiten Schweiß schnell ab und verteilen komfortabel das Gewicht. Eine im übernächsten Bild zu sehende Brusttasche kann an Schultergurt und zusätzlich seitlich eingeklippt werden (Riemen ganz rechts im Bild, ist ebenso links zu finden) Anklippbare Vordertasche mit Kartenhalterung, Getränkehalterungen für Flaschen bis 0,5 Liter, offen zugängliches Fach für z.b. Regenkleidung, ein Reißverschlußfach und andere Verstaumöglichkeiten ermöglichen es das gesamte Gepäck für den Tag vorne zu verstauen. Durch ultraleichte Kompreßionsriemen ist es möglich die verpackten Sachen schön klein zu packen. Um Schweiß beßer weiterzuleiten ist Mesh auf der Rückseite der Tasche verarbeitet
  18. Hallo heute habe ich den Flug gebucht. Am 05.02. geht es in die Türkei, auf den lykischen Weg. Geplant sind 6 Wandertage, und etwas shoppen in Antalya..... Wallfahrer
  19. Hallo Leute, ich hätte mal ein paar Fragen zum Thema Routenauswahl. Ich mach dieses Jahr Abitur und geh danach mit einem Freund für 2 Monate durch Italien wandern. Wir wollen in Rom starten und uns hoch nach Turin beziehungsweise Mailand hangeln. Die grobe Strecke wäre dann wahrscheinlich Rom-Perugia-Siena-Florenz-(entweder Bologna-Parma oder Lucca-Pisa)-La Spezia-Genua-Turin(-Mailand). Da wir uns beide aber zum ersten Mal für längere Zeit auf den Weg machen, bin ich eigentlich nur über Google Maps auf diese Strecke gekommen. 1) Habt ihr vielleicht andere Ideen, um die Strecke zu planen oder ist Google Maps zuverlässig? Außerdem bin ich am zweifeln wie viel man als Anfänger denn wirklich in 2 Monaten an Strecke zurücklegen kann. Die oben genannte Strecke würde bei 950-1000km liegen. 2) Denkt ihr das wäre für zwei Anfänger machbar oder sollte man doch vielleicht sogar eher noch eine Stadt weiter laufen? In Sachen Essen bin ich sowieso am unsichersten Italien ist ja jetzt kein Land wo man mehrere Wochen von der Zivilisation abgeschnitten ist, aber dennoch kann es ja passieren, dass man mal für mehrere Tage keinen Supermarkt findet. 3) Würdet ihr euch in solchen Situationen einfach einen kleinen Campinggrill mitnehmen und dann Tütenfutter machen oder gibt es da Alternativen? Außerdem ist es ja wichtig Notrationen wie Traubenzucker immer dabei zu habe, falls man doch mal schwächer wird. 4) Was würdet ihr denn an Notration mitnehmen und wie viel? Würde mich freuen, wenn ich ein paar Antworten auf meine Fragen bekomme LG Moritz
  20. DasBaum

    Trekking auf Gran Canaria

    Im Januar habe ich spontan einen günstigen Flug nach Gran Canaria gebucht und bin mit leichtem Gepäck allein für eine Woche losgezogen. Es wurden keine Hotels gebucht, auch wurde keine richtige Strecke geplant. Ziel war es nicht unbedingt Kilometer zu machen, sondern eher entspannen und Sonne tanken. Zur Orientierung und Planung vor Ort hatte ich den Reiseführer vom Rother Verlag. Mit dem Wetter hatte ich megamäßiges Glück. Kein Regen, kein Nebel, immer ca. 20°C. Nachts nicht unter 10 °C. Packliste Bilder Da ich wenig Reiseberichte über Trekking auf Gran Canaria im Netz gefunden habe hier meine Erfahrungen: Zu allererst, Gran Canaria ist für Trekkinganfänger wie gemacht. Die Wege sind ausreichend markiert. Es gibt nicht wie in Deutschland alle 100m eine Markierung, aber an jedem Trailstart/Ende und Abzweigung, sowie einige Übersichtskaten Ich habe ein paar Tagesausflügler getroffen welche mit einer kostenlosen App navigiert haben. Sie waren sehr zufrieden. Mir persönlich hat der Reiseführer gereicht, aber meine Strecke hat sich auch spontan ergeben. Für geplante Touren ist eine Karte (vor Ort erhältlich) wahrscheinlich hilfreicher Das Wegenetz ist recht dicht, da die Insel nicht allzu groß ist So gut wie immer ist eine Straße nicht weit entfernt. Wodurch man Touren abbrechen oder abkürzen kann. Orientierungsprobleme gab es nur immer in Zivilisationsnähe Zudem ist es schwierig nach dem Weg zu fragen, da Englisch nicht sehr verbreitet ist. Wassernachschub ist ein ernstes Problem. Ich habe auf der ganzen Tour keinen einzigen Fluss gesehen. Dabei hatte ich ca. immer 2-3 Liter. Das hat MIR von Ortschaft zu Ortschaft gereicht. Viele Ortschaften haben auch kein fließendes Wasser in den Häusern. Wasser kann man gut an Zeltplätzen oder Kirchen auffüllen. Zeltplätze gibt es nur nicht so viele. Weitere Gefahren sind z.B. Höhenangst, Sonnenstich, Abrutschgefahr bei plötzlichem Regen und private Hunde. Streunende Hunde sind oftmals vorhanden aber kein Problem. Man sollte nur den Essensbeutel im Lager hochhängen. Obwohl man auf der ganzen Insel überall perfektes Futter für einen Holzkocher findet, kann ich niemandem empfehlen diesen zu benutzen. Aufgrund der Waldbrandgefahr. Das Zeug brennt schon vom anstarren… Entweder man bereitet sich FBC-Menüs für die ganze Tour vor oder man ernährt sich kalt. Maggi fix und ähnliches sucht man vergeblich. Wurst, Käse, Brot bekommt man. Natürlich kann man Restaurants unterwegs oft nutzen. Nur eine Frage des Geldes. Ich hatte für die Hälfte der Tage Abendessen im Freezerbag dabei. Morgens gab es Müsli mit Milchpulver. Die Distanzen sind wirklich gering, dafür geht es grundsätzlich immer bergauf oder bergab und das ziemlich steil. Es gibt viele Bergkämme, viel Aussicht. Man kann von fast überall das Meer sehen. Die Wanderwege sind (auf jeden Fall im Januar) sehr leer und ruhig. Es gibt wenige Camper. Das Busnetz rund um die Insel ist gut ausgebaut, die Busse fahren fast immer Stündlich von morgens bis abends. Die Busse ins Landesinnere fahren seltener, teilweise nur zweimal am Tag (morgens und abends) Der Handyempfang war fast immer gut, Außer an entlegenen Stränden.
  21. Nachdem ich meine längere Spessarttour im Winter ja leider wegen krank am 3. Tag abbrechen musste, hatte ich diesen Ostern zwar nur 5 Tage Zeit, die haben sich aber echt gelohnt. Am 1. Tag geht es nach dem Wasser schöpfen an der Elsavaquelle erst mal zum damaligen Abbruchpunkt und von dort aus weiter auf dem Spessartweg 2. Der erste Tag wird nach sehr schöner Wanderung auf zumeist weichen Waldpfaden mit einem Nachtlager am Ententeich am Finsterbrunn abgerundet. Am 2. Tag vom Odenwaldblick im Spessart bei Volkersbrunn durch reizvolles Feld, Wald und Wiesengelände zum Ludwig Keller Turm auf der Geishöhe. Leider "überschattet" durch Müllverschandelung mitten im Wald. Absolut nicht nachvollziehbar warum irgendwelche Leute ihren Müll in den Wald tragen um ihn dort zu entsorgen ... die Müllabfuhr holt es zuhause doch ab ... dafür zahlt man ja, warum also in den Wald ? Für den 3.Tag den Karfreitag war ja vom Wetterbericht ein durchziehendes Regengebiet angekündigt. Das bestätigte sich. Zum Glück kübelte es nicht den ganzen Tag, es regnete aber kontinuierlich durch ... trotzdem, toller Tag ! Ich habe ja keine schlechte Kleidung Am 4. Tag geht es vom Schlafplatz auf der Terasse der Hütte aus zunächst mal zur Überquerung der Autobahn A3 bei der Raststätte Spessart ... ansonsten ein super Tag bei Kaiserwetter und abschließendem Waldlager mit Kartoffelbrei Am letzten Tag geht es durch das unter Naturschutz stehende Hofelohrtal. Ein kilometerlanges Auental, Bruchwald, Sumpf. Ein Bach schlängelt sich durch. Es gibt auch eine Biberburg, die ich aber leider nicht gefunden habe. Mitten rein darf man nur an einer Stelle über einen Bohlenpfad, ansonsten ist es nur von den Rändern aus zu bewundern - und das ist auch gut so ! Alle Videos und Bilder sind übrigens mit meiner neuen GIT2, die ich ja schon vorgestellt habe aufgenommen. Die ein und andere Einstellungsoptimierung bei verschiedenen Lichtverhältnissen ist natürlich noch möglich, grundsätzlich bin ich mit dem Teil aber sehr zufrieden.
  22. Hallo zusammen, ich interessiere mich für eine organisierte Trekking Reise in Nepal. Hierzu recherchierte ich bereits sehr viel und bin mir auch ziemlich sicher, welche Touren für mich infrage kommen und welche (noch nicht). Doch möchte ich dies gerne mit Experten wie Euch abklären und natürlich auch gerne über die jeweiligen Touren sprechen. Ich bin Anfang 30 Jahre, 78kg schwer bei 184cm, gehe seit gut 7 Jahren sehr regelmäßig Laufen (aktuell 2* wöchentlich 10-15km in 60-75min), rauche nicht und trinke wenig bis gar keinen Alkohol. So richtig gewandert bin ich tatsächlich erst 2015 auf Teneriffa und als Kind im Allgäu mit den Eltern. Auf Teneriffa verbrachte ich 14 Tage mit selbst organisierten Wanderungen zwischen 3,5 und 8 Stunden (Teide > aber auch inklusive gut 40min Pause am Gipfel). Meistens zwei Wanderungen am Stück (z.B. Montag/Dienstag) und dann einen Tag etwas Ruhe oder nur eine leichte Barranco Wanderung. Organos Höhenweg, Kanalwanderung Punta del Hidalgo, Wanderung Cruz del Carmen nach Punta del Hidalgo, Bergwanderung auf den Guajara (hoch über die Südroute, herunter über die Nordwand http://www.hoehenrausch.de/berge/guajara ), Komplettbesteigung des Teide bis auf den Gipfel und zurück (http://www.hoehenrausch.de/berge/pico_del_teide/index.php) Cruz de Gala Besteigung und Masca Schlucht Wanderung (ein Weg runter). Dann verbrachte ich an einem Tag noch etwa 8 Stunden in den Canadas, also dem Bereich, wo der Teide und Guajara liegen auf etwa 2000-2200m Höhe und ich hatte keinerlei Beschwerden. Vielleicht zum Teide; ich war vorher nie höher als 2400m (Nebelhorn im Allgäu), kam aber sehr gut bei starkem Wind mit dem Teide zurecht. Nur zwischen 2700 und 2850m musste ich für etwa 20-25min alle 1-2min eine kurze Pause einlegen. Die Beine waren so schwer und man kam irgendwie kaum voran. Nach diesem kurzen Abschnitt hatte ich aber keinerlei Probleme, noch nicht mal Kopfschmerzen. DAS ist der Punkt, den ich schwer einschätzen kann > eine zu bewältigen, die 11-16 Tage am Stück Wanderungen á la Teide beinhaltet oder zumindest in die Richtung geht. Glücklicherweise hatte ich die Chance, mit einem Trekkingführer zu sprechen. Die große Annapurna Tour mit dem Thorong La Pass würde er einem Neuling wie mir nicht empfehlen (traut es mir zwar körperlich durchaus aus, aber erste Fernreise + erste mehrwöchige Trekkingtour + wie reagiert Körper bei Schlaf auf die Höhe + 5400er Pass zum Ende hin). Die kleine Poon Hill Runde sollte ich auf jeden Fall schaffen und die Annapurna Basislager Tour seit zwar einmal mit 4100m recht hoch (Übernachtung wohl auf mindestens 3500m), sei aber mindestens eine Stufe weniger hart als die große Runde und daher für mich sehr machbar erscheinend. Natürlich reizt mich auch sehr eine Kombination aus Everest und Annapurna, aber mein Budget liegt bei maximal um die 3000€. Außerdem könnte ich dann nicht noch die interessant klingende Verlängerung um Chitwan Nationalpark hinzunehmen, welche (je nach Anbieter) zwischen 400 und 600€ kostet. Wenn Ihr aber sagt, dass die Einstiegstour Kombination aus Annapurna und Everest eine ganz starke Empfehlung ist, so drückt dies gerne aus. Als wenn das Ganze nicht schon schwer genug wäre, ist nun eine weitere, mittlerweile, dritte Option hinzugekommen; die Region und Tour Gosainkund und Helambu. Ich kannte die Region bislang noch nicht. Hier hat das 2015er Erdbeben wohl stark gewütet. Ein Anbieter lässt die Tour 2016 deshalb aus, ein anderer meint, die Trekkingrouten seien gut wiederhergestellt und jeder zusätzliche Tourist helfe der Region. Zunächst verwunderte mich die Empfehlung als für mich empfehlenswerte Tour, denn sie geht wesentlich höher als das Annapurna Basislager und in der Option 2 auch knapp an die Thorong La Pass Höhe. Da aber bei der Option 1) die Akklimatisierung langsam startet (binnen der ersten 4 Tage von 1900 auf 3500m > Maximum optional 4.610 m Laurebina-Pass und Tsergo Ri 4.984 m) und man bei Option 2) zwar binnen der ersten 2 Tage von 1500 auf 3350m, aber dort dann einen kompletten Ruhetag einlegt (gut für Akklimatisierung?!, danach dann 2 Übernachtungen auf 4400m und man kann man optional den Surya Peak 5145 m besteigen, ansonsten auch hier „nur“ der 4.610 m Laurebina-Pass als Höchstmaß), kommen sie vielleicht auch infrage. Meine Fragen sind nun: 1) Was haltet Ihe grundsätzlich von dem Geschriebenen? 2) Welche Touren kommen effektiv wohl für mich infrage? Natürlich nehme ich auch gerne Kultur mit. Ich füge die wohl infrage kommenden Touren hier mal als Link bei: http://www.hauser-exkursionen.de/reisedetails/reise/helambu-gosainkund-langtang-2016/detail/ >> Laurebina Pass + optional Tsergo Ri https://www.diamir.de/start/reise/gruppenreise/nepal-helambu.html >> Laurebina Pass + optional Surya Peak http://www.nepal-trekking.at/gruppenreisen-langtang.php >> Laurebina Pass + optional Tsergo Ri http://www.nepal-reisen.at/gruppenreisen-annapurna.php >> Basislager + Chitwan + Kultur http://www.at-reisen.de/asien/nepal/nepal-traumtrekking-zum-annapurna-basislager.html Basislager + Chitwan + Kultur http://www.at-reisen.de/asien/nepal/nepal-zum-kennenlernen-region-annapurna-und-mt-everest.html >> beide Gebiete kombiniert, aber Chitwan dann nicht mehr finanziell machbar http://www.wikinger-reisen.de/fernreisen/asien/3307.php >> günstigere, aber kürzere Everest + Annapurna Kombination 2) Inwiefern unterscheiden sich die Touren? Insbesondere die Langtang und Helambu Verläufe sind teilweise sehr unterschiedlich. 3) Sollte man die Langtang Region aufgrund des starken Erdbebens überhaupt in Betracht ziehen? Es gibt immerhin auch noch eine Reisewarnung des Außenministeriums. 4) Wie hat man sich die Panoramen erlebnistechnisch und die Wanderwege in den drei Regionen vorzustellen? Klar, im Everest Gebiet startet man direkt viel höher, aber mir geht es allgemein um die Unterschiede, die Wow-Erlebnisse und die Art der Touren. Falls Ihr noch Informationen benötigt, so fragt gerne nach. Reisen würde ich irgendwann Mitte Oktober bis Mitte November. Vielen Dank
  23. Heute beim Einkaufen gab es verschiedene Nüsse und Studentenfutter im Angebot ... gleich 10 Tüten mitgenommen für die Spessartwanderung ab dem 19.12.2015 und max. 14 Tage Zeit ... die Vorbereitungen laufen also ... freu
  24. Hallo Leute, Da ich letztes Mal bei der Planung der Bärenrunde in Finnland in diesem Forum sehr gute Erfahrungen gemacht hab und coole Tipps bekommen habe, dachte ich mir, ich versuch's einfach noch mal Wir sind relativ neu in der Trekking Szene, Anfänger bis Fortgeschrittene. Wir sind letztes Jahr in Lappland die Bärenrunde (80 km) gelaufen und suchen jettzt wieder nach einer coolen mehrtägigen Zelt-Tour Es kann gerne ein wenig anspruchsvoller und auch ein wenig länger sein, wir wollen ja schließlich dazu lernen. Vorrausetzungen wäre aber zumindest eine einigermaßen gute Ausschilderung des Treks an den wichtigen Stellen und eine Karte, sodass wir nicht nonstop ausschließlich mit Kompass navigieren müssen. Die Route kann gerne auch etwas Kondition fordern, machbar sollte sie aber schon sein. Und je abgeschiedener desto besser! Ich hatte zuerst an den West Highland Way in Schottland gedacht, aber ununterbrochen durch Dörfer zu latschen ist nicht so das gelbe vom Ei. Da das Budget begrenzt ist, wollen wir in Europa bleiben. So etwas wie Grönland fällt leider auch weg, weil 800 für Hin- und Rückflug unseren Etat sprengt. Unterwegs könnten wir vielleicht zwischen 6-10 Tagen sein. Also zusammenfassend: Ein mittelschwere, mehrtägige Trekkingtour in Europa, nicht überlaufen aber für Halbnovizen mit etwas Outdoorerfahrung navigierbar und nach Möglichkeit nicht allzu hart den Geldbeutel strapazierend. Vielleicht hat ja jemand einen wertvollen Tipp. Wenn ja, danke im Vorraus Julian
  25. Man, ich freu mich ... es ist ja nicht mehr lange In dieser Zeit gehts raus, möglichst wenig Leute sehen (im Job hats genug davon) und die Natur genießen. Habe mir diese 35:000 er Karten von Kümmerli & Frey gekauft, jetzt gehts dran in/um die Route alle Bäche, Quellen, Brunnen im Umfeld des GR5/531/532/533 zu markieren, dami ich nicht verdurste. Ich hoffe es ist trotz des heissen Sommers nicht alles ausgetrocknet. Werde nicht stur auf den GRs laufen, das Wasser gibt die Route vor, will möglichst wenig durch Orte kommen und nur 1 mal zwischendrin einkaufen. Vielleicht hat ja jemand in diesem Vogesenbereich ein empfehlenswertes Plätzchen, tolle Aussicht, tollen Riesenbaum, ... ein "das musst Du sehen" Tipp für mich ?
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