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Ultraleicht Trekking

Erbswurst

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  1. Schlabbrige Schlafsocken?

    OT Du meinst, die feuchten Socken in den Schlafsack reintun, und die Feuchtigkeit durch die Kunstfaser- oder gar Daunenfüllung hindurch nach außen gehen lassen? Ist das die einzige Lösung, wenn man sie nicht vor dem Schlafengehen am Fuß trocknet?
  2. leichter Tarp-Poncho gesucht

    Ich glaube, dass ein Poncho, der keine Nähte auf der Fläche hat, als Tarp die bessere Wahl ist. Da kommt ja spätestens beim ersten Strand Urlaub so richtig Zug auf die Nähte. Und bei der alten Baumwollzeltbahn mit Mittelnaht war es immer stressig zu bedenken, wie die Nähte bezüglich der Dachschräge laufen, um keine schlecht gedichteten Regenrinnen überm Schlafplatz zu haben. Ich vermute, dass eine Naht überm Poncho immer eine Problemstelle sein und bleiben wird, wenn man den regelmäßig als Tarp nutzt. Gibt es jemanden in deutschen UL -Kreisen, oder im nahen Ausland, der mit solchen Stoffen, der Nahtabdichtung etc Erfahrung hat, und der nach Kundenentwurf Ausrüstung fertigt? Ich wil das nicht selber machen, wenn irgendwie vermeidbar, viel lieber mit jemandem, der versucht, davon zu leben, eine Kleinserie entwickeln. Ich denke, wir diskutieren hier eine echte Marktlücke, die nutzen kann, wer sich dafür interessiert. Und ich vermute auch zu wissen, wie man ein solches Produkt erfolgreich vertreiben könnte.
  3. Schlabbrige Schlafsocken?

    OT Was geschieht mit den Laufsocken, wenn man sie nicht Abends am Fuß trocknet? Werden die zum vereisen auf einen Ast gehängt, als stinkendes Kopfkissen verwendet oder trocknen die im Fußbereich des Biwaksacks außerhalb der Penntüte? Und funktioniert letzteres? Ich lasse auch morgens nochmal die Socken am Fuß kurz abdampfen, während der Schlafsack lüftet, (was natürlich unangenehmer ist als abends, denn es ist kälter als abends und man ist nicht überhitzt, ohne verschwitzt zu sein, wie man das bei der Ankunft durch intelligente Marschgeschwindigkeit gut einstellen kann.) Die reine Schlafsocke müsste also am Fuß, besser natürlich am Ast neben dem Schlafsack genauso schnell trocknen, wie der Schlafsack. Im Schuh kann man eine Restfeuchte in der universalen Socke ja noch ertragen. Im Rucksack gefriert sie aber möglicher Weise, spätestens Abends!
  4. Pakete nach Hause

    Ich weiß ja nicht, wo Du langfährst. Ich weiß aber, dass Du zumindest in Europa überall Outdoorzeug kaufen kannst. Wo keine Fliale einer großen Kette steht, da findet sich ein kleiner Outdoorladen, ein Sportgeschäft, ein Angelladen, in dem es Ooutdoorausrüstung gibt, wenigstens ein großer Supermarkt, in dem es Kleidung gibt. Gerade als Radfahrer mit einer Tagesreichweite von 80 bis 160 kilometern ist es doch überhaupt kein Problem, sich fehlendes zu kaufen! Und in Hostels zu flüchten und essen zu gehen, beim Bäcker oder sonstwo. Du kannst eigentlich mit Zeug nur in der Lenkertasche losfahren! Regenjacke, Biwaksack, Daunenschlafsack, Zahnbürste Wasserpulle, Portemonnaie! Vielleicht versuchst Du es im Sommer mal so rum diagonal durch Mitteleuropa? Man darf sich als Anfänger nicht dadurch in Gefahr begeben, dass man in entlegene Gegenden aufbricht. Man sollte da beginnen, wo man sich auskennt und wo man die Landessprache fließend spricht. Und dort, also in Deutschland nimmst Du beim nächsten mal nur mit, was Du beim letzten mal gebraucht hast. Und Du versuchst, davon so wenig wie möglich zu benutzen. Was Du beim nächsten mal nicht brauchtest, fliegt raus! Und immer so weiter! Ich bin auf die erste Wanderreise im Sommer mit 18 Kilo gestartet. Nach 8 Jahren hatte ich neben der Kleidung am Körper noch eine große Baumwoll-Militärzeltbahn, eine Zahnbürste, etwas Schnur , 4 Plastikflaschen voll Trinkwasser , Seife und ein Opinel Nr 8 im Rucksack dabei auf einer mehr Wöchigen Sommerreise in Südfrankreich am Tarn. Es geht nicht darum einzupacken, was man brauchen könnte, sondern nur einzupacken, auf was man nicht verzichten kann. Ich kann Dir aber sagen, dass man den Verzicht besser beim Wandern lernt, nicht beim Radfahren. Du kannst später immer noch Radfahren, gehe jetzt erst mal Wandern! Radreisen sind viel schwieriger als Wanderreisen. Versuche doch mal im Sommer bis zur weitest gelegenen Endhaltestelle der S-Bahn Deiner Stadt zu fahren, und ein Wochenende im Wald nur mit folgender billiger oder vorhandener Ausrüstung aus zu kommen: Rucksack, Biwaksack, Schlafsack, gebrauchter Bundeswehrponcho, ein scharfes Taschenmesser 3 Meter Schnur 2mm ( Edelried oder ähnliches) 2 x 1l Colaflaschen voll Wasser (die natürlich nachgefüllt werden sollen) dünne Fleecejacke Zwei Packungen Knäckebrot, 8 Landjägerwürste, bic Feuerzeug. Portemonnaie. Du darfst Lebensmittel einkaufen und essen gehen. Du wirst feststellen, dass das reicht! Und für 8 Wochen Wandern reicht es ebenfalls. Seife braucht man dann noch und eine Badehose ist ganz gut. Probier's mal einfach! Wenns Scheiße sein sollte, läufst Du zur S-Bahn und fährst nach Hause!
  5. Schlabbrige Schlafsocken?

    Ich kann extra Schlafsocken bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ja durchaus nachvollziehen. Ich mach es aber bei jedem Wetter so, dass ich zwei Paar Wandersocken mitnehme, das Reservepaar bleibt im Rollverschlussbeutel bis gewaschen wird, sofern es da überhaupt raus darf, im Sommer bleibt es oft wochenlang aganz drin, denn dann trocknet das erste Paar schnell. Wenn ich meinen Schlafsack ausgerollt habe, dann lege ich mich ein paar Minuten darauf, bis die Socken trocken sind. Und dann gehe ich meist in voller Montur in den Schlafsack (es sei denn, es wäre dafür zu heiß). Das mache ich sowohl mit Falke TK2 wie mit Nordpol Schurwolle , wie mit dünnen Söckchen, die ich im Sommer in Trailrunnern trage, sofern ich letztere nicht abends waschen kann. (Die einzigen extra Schlafteile, die ich besitze, sind eine dicke Fleecesturmhaube für richtigen Winter und eine Badeshorts für Hostels.) Ich muss dazu aber sagen, dass ich einen ganz konventionellen Kunstfaserschlafsack benutze. Ich benutze lieber wenige universelle robuste Ausrüstungsstücke als viel kleines Extrazeug. Das ist bei meinen Socken nicht anders.
  6. In Yachthäfen trage ich übrigens gern die marineblaue Decathlonjacke Rain Cut Zipp. Ahoi! Super kompakt, super billig, super leicht, ein Superteil! Mir ist bisher nicht gelungen, sie aus meinem Wanderrucksack raus zu schmeißen., obwohl ich da nur olivgrüne Bekleidung drin haben will. Aber jetzt ist sie geliefert: Ich kaufe mir demnächst die oben beschriebene leichte Solognac Jacke aus Ripstopmaterial mit Netzfutter. xxxxxxxx Ach, G1000 hat 65% Kunststoff und 35% Baumwolle, wie alle Baumwollmischgewebe Outdoorstoffe vom Ende der 70er Jahre? Echt jetzt???? Was glaubst Du denn, weshalb ich "ähneln ...etwas" schrieb??? Die genannte Decathlonhose ist eine Funkenresistente Bushcrafthose, die fast das gleiche Material hat wie zB die Flecktarnhosen, die die Firma Leo Köhler an die Bundeswehr ausliefert. Der Materialmix beider ist 65% Baumwolle, 35% Kunststoff. Ebenfalls schnell trocknend, aber eben ziemlich Feuerfest. Bei höheren Temperaturen, wie sie in Frankreich und Deutschland nicht nur in beheizten Räumen oft vorkommen eine empfehlenswerte Alternative zur für Skandinavisches Wetter konstruierten Hose im umgekehrten Mix. Schaue ich auf das Preisschild, so ist mein Entscheidungsfindungsprozess abgeschlossen. Ich kaufe mir vom gesparten Geld bei Decathlon noch ein Zelt, eine Leichtluftmatratze, einen Sommerschlafsack und ein Passendes Hemd im selben Mix und bin glücklich mit dem Billigzeug. Ist natürlich nix zum Angeben.
  7. Schlabbrige Schlafsocken?

    Nordpol Socken aus dem Arbeitskleidungsladen, 90g in Gr44 Wolle 70% Polyester 30% werden auf Baustellen und auf der Jagd getragen. Die Mischung ist also Woolpower Unterhosen ähnlich. Mit 6 € die günstigste echte Wandersocke, die ich kenne. Farbe: Waldgrün Millionenfach erprobt, vermutlich die in den letzten Jahrzehnten meist verkaufte Socke aus deutscher Produktion.
  8. leichter Tarp-Poncho gesucht

    Ich habe einen Freund, der 50 Jahre lang gewandert ist. Und zwar richtig und überall. Der nimmt heute nur noch einen Schirm als Regenschutz mit. Er meint, in allem anderen werde man früher oder später so oder so naß. Und damit ist explizit so oder so gemeint. Ich kann mich mit dem Gedanken jedoch nicht anfreunden. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nur bei Kälte im Regen Wandere, und nur in Militärstiefeln und 3Lagen Goretexanzug, denn auch ich weiß, dass der Mann recht hat. Da man solche Ausrüstung normalerweise natürlich nicht auf Urlaubsreisen zu Fuß mitnimmt verschwinde ich Hasefuß bei Regen entweder in einem Museum, Café oder unterm Poncho Shelter. Das bedeutet, dass ich normaler Weise vor allem eine relativ kurze Strecke möglichst trocken überwinden möchte. Dazu reicht mir der Poncho alle Male. Er wird von mir fast nur als Tarp verwendet. Dass man ihn aber am Körper oder am Kleiderhaken im Café trocknen kann, da dieses Tarp eben ein Kleidungsstück ist, finde ich wie gesagt eben so wichtig wie praktisch.
  9. leichter Tarp-Poncho gesucht

    Ist der Poncho jedoch 165cm breit, so schützt er die Arme auch bei Leuten mit Körpergröße 185cm vor Regen und ist bei heißem Wetter die bessere Wahl. (Zumindest solange keine Steine auf dem Weg rumliegen.)
  10. Für den Alltag, also nicht UL? Decathlon Jagdausrüstung! Meine gibt es nicht mehr, aber die ist für das Geld hervorragend! Das ganze Decathlon Jagdzeug ist erstklassiges Alltags und Trekkingzeug übrigens. Im zweitbilligsten Bereich sollte man schauen, da ist der reguläre Preis immer ein Schnäppchen. Die 20€ Hosen aus 35% Polyester und 65% Baumwolle zB. ähneln im Material etwas dem Fjällrävenzeug, fast exakt modernes Militärmaterial, fast unverwüstlich. Das gleiche gilt für Regenzeug, wenn man nicht gerade die nicht atmungsaktive Solognac UL Regenjacke nimmt. Farben in freundlichem oliv, braun oder südfranzösischem Kalkstein beige-grau. Natürlich auch sonderbare Waldtarnvarianten, wo Du drin aussiehst, wie ein Baum! Regenzeug natürlich eher in Oliv, teils aber auch in Schwarz. Ich trage fast nichts anderes mehr, fehlt nur noch ein Hund mit Schlappohren! Heute habe ich die vermutlich beste Jacke für etwa 40€ nicht im Internet gefunden. Mit Kapuze im Kragen, Netzfutter, relativ leichtem Rippstoppmaterial. Die ist der Nachfolger von meiner. Muss man vielleicht mal Nachfragen, ich glaube kaum, dass sie die aus dem programm genommen haben. Die Faltbare Regenmütze ist auch super. Das teurere Zeug ist sehr warm gefüttert. Aber nicht UL.
  11. leichter Tarp-Poncho gesucht

    Ich weiß! Deshalb frage ich ja hier, obs das Ding in einer zivilen Leichtausführung gibt, die etwas taugt, genauso breit aber länger ist. Ich habe den Poncho von MFH, 220x145 cm 320g. Der ist mir etwas zu kurz, viel zu schmal, das Nahtband löst sich, was man ja noch ersetzen könnte durch Nahtdichter. Aber er scheint leider nicht Starkregendicht zu sein. Und dass ist natürlich nicht ganz so toll! Statt zum guten alten BW Poncho oder einem seiner beiden Nachfolger zurück zu kehren, hätte ich ja lieber einen leichten großen, der wasserdicht ist. Wär ein Luxus, den ich mir gern gönnen würde! Ich mag ja historische Ausrüstung, muss die aber nicht unbedingt ständig mit schleppen! Abgesehen vom Doppelnutzen als Tarp und Regenjacke, die im Sommer mir weniger geeignet erscheint als ein luftiger Poncho, finde ich am Tarpponcho gut, dass er beim Wandern am Körper trocknet. Das will ich, denn das finde ich praktisch!
  12. Ja, stimmt schon, 30 l ist für längere Reisen schon etwa die Grenze des Machbaren. Darunter wird's spartanisch. Ich denke ja auch, man sollte Anfängern 40 oder besser noch 45 Liter Rucksackvolumen empfehlen. Das ist einfach viel Komfortabler im Handling. Solange man das zusätzliche Volumen für schludriges Packen und Proviant reserviert, kommt es auf die paar Gramm an dieser Stelle vielleicht nicht so sehr an. Und es erweitert den potentiellen Einsatzzeitraum des Rucksacks in den Winter. Für meinen Beispielstudenten natürlich nicht uninteressant, selbst wenn er im Winter nicht zelten geht.
  13. Danke, @Lille! Magst Du was zu Deinem 30er schreiben, auf meine Fragen zum 40er eingehend? Mein Rucksack hat etwa 34 Liter, und da ist u.a. ein 1,2 kg Kunstfaserschlafsack drin. Würde ich mit ner zierlichen Freundin zusammen im Sommer in Mitteleuropa Wandern gehen, würde der ein 30 Liter Rucksack ausreichen. Meine Küche reicht eigentlich für zwei und Frauen haben oft ja viel kleinere Kleidung!
  14. @Lille Wie lange hast Du den Arpenaz 40l in Gebrauch, also wie viele Tage wirklich benutzt? Wie lange besitzt Du ihn insgesamt? Wie groß seid Ihr, falls ihr beide den Benutzt? Passt er gut? Bist Du damit zu frieden? Macht er Dir einen robusten Eindruck? Was wiegt Deiner nachgewogen exakt? Welche Stärken und Schwächen hat er Deiner Meinung nach und was gibt es sonst noch dazu zu sagen? Trägst Du das Merinoshirt direkt auf der Haut? Hast Du es schon mal mehrere Tage lang getragen, wie ist die Geruchsentwicklung bei Dir gewesen? Trugst Du es dabei auch nachts, packtest Du es weg irgendwie oder hängtest Du es zum Lüften nachts auf eine Leine? Ist es robust, oder reißt man sich leicht ein Loch rein?
  15. Ja, die Schlafsäcke sind recht sonderbar. Bei dem leichten oben genannten hätte man mal lieber einen langen statt zwei kurzen Reißverschlüssen verbauen sollen.
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