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Ultraleicht Trekking

AlphaRay

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Über AlphaRay

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    Fotografie, Trekking, Basteln/Werkeln

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  1. Planung: The Oneplex - MYOG Luxustarp

    Es geht ja erstmal nur darum ob's passt - ich habe auch erst mit hinsetzen und Maßband halten festgestellt, dass ich ein paar Maße zu eng genommen habe und entsprechend angepasst. Daher soll man das auch aufbauen/messen und MEHR dazu rechnen, falls man so schon beim gespannter Schnur sieht, dass man knapp dran kommt, da Stoffe ja auch Tick durchhängen. Ein Zelt 50 g leichter zu machen um Material zu sparen in welchem man bei jeder Bewegung mit dem Kopf das Innenzelt gegen das Außenzelt drückt bringt niemanden etwas. Höhe Isomatte sollte auch mit einbezogen werden. 80 oder 90 cm höhe abgzl. 7..8 cm ist nur die maaximale Höhe an der Spitze. Mit Sketchup kann man im Bereich +/- 20 cm nach vorne und hinen checken inwieweit man im sitzen da mit dem Kopf noch rein passt und die Winkel oder Zeltlänge entsprechend anpassen (war jetzt eher Info an @doast - @Andreas K. weiß sowas bereits).
  2. Planung: The Oneplex - MYOG Luxustarp

    Wollte grade schreiben: Das was da gefordert wird gibt's ja längst - TarpTent Notch und vor allem das SMD Skyscape Trekker (kompakter gehts nicht, wenn man es noch bequem haben will), welches ich mir die nächsten Wochen quasi kopieren wollte. Die zwei oben genannten sind ja alle großvolumige 2p Zelte. Designen...ein/zwei Nächte drüber schlafen...umdesignen..Nacht drüber schlafen..paar Tage ruhen lassen.anschauen..umdesignen..usw. So mache ich das..fängt mit einfacher Skizze an wie bei dir + danach 3D Design in Google Sketchup (kostenlos), was zichfach geändert wird, bis es mir dann so gefällt, dass ich nichts dran ändern muss. Am besten dann auch mal die maße in 1:1 mit Schnüren oder dünner(mitteldicker) Baufolie nachbauen und sich darin z.b. umziehen, um zu schauen ob die breiten und vor allem Höhen passen.
  3. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    OT: Da ich erst seit Mai Autark bin (d.h. Ausrüstung soweit + neues Pack, dass ich Thruhiken kann) habe ich noch keine Monstertouren hinter mir. Dafür viele davon. Mind. 20 WE-Touren letztes Jahr. Nach jeder wird iwas optimiert. Wegen Futter: ich habe das letzte WE - d.h. bei 3..-5 Grad - gemacht mit: 2 x Maggi-Nudelgericht, 1 x Asiasuppe und vier Energieriegel. Für 42h. Das war ein Gesamtgewicht von ca. 500g, da je Mahlzeit noch Öl mit rein kam, was die Kalorienzahl gut verdopppelte. Das ist auch so mein Richtwert zur wärmeren Jahreszeit mit längeren Strecken die man dann schafft. Bei 7 Tagen sind das 3,5 kg. D.h. mit meiner leichten Kamera (200g statt 900g) bin ich dann unter 4 kg BW + 4 kg Futter für eine Woche (500g Öl für 7 x 35g Portionen = >250kcal). Hier gehe ich von höherwertigeren Nahrung aus. wie z.B. Reis (Kohlenhydrate), Eipulver und Erdnüsse (welche zu 50% aus Fett bestehen). Dadurch erspart man sich auch die ganze Verpackung je Suppe ;). D.h. ne autarke Wochentour würde bei 8 kg ohne Wasser liegen und 12 kg bei zwei Wochen. Das ist weit weg von "richtig schwer". Mit so einem Gewicht bin ich vor zwei Jahren auf normalen WE-Touren gelaufen
  4. UL Pack XPAC V07

    Das mit den Gurten verstehe ich nicht ganz. Wenn ich da richtig erkenne, dann hast du beim Hüftgurt und den Schultergurten jeweils über die komplette Länge 20mm (?) breites Band vernäht? Was ist der Zweck? Tipp für das nächste mal: die Schultergurte müssen nicht gepolstert werden. Zumindest merke ich keinen Unterschied zu meinem alten Vaude. Meinen ersten Pack hatte ich mit irgendeinem ultraleichten 3mm Schaumstoff gedämmt. Ergebnis: da wo die Gurte auflagen habe ich geschwitzt wie sau... 3mm bei Gurten und Hüftgurt sind absolut ausreichend. Gewicht kannst du auch grob berechnen, in dem du den xpac nachmisst und zusammen rechnest. Der macht ja den Hauptteil aus. Würde aber so jetzt auch auf die Waage tippen Falls du eine neue anschaffen willst (25 €): https://www.amazon.de/gp/product/B01FSX87OE Habe die hier noch nicht vorgestellt..wiegt bis 15kg. Ist ziemlich genau.. und das beste: die hat Sensoren in den vier Füßchen, wie eine Personenwaage. D.h. die ganze Auflagfläche oben kann genutzt werden. Damit wiege ich einzelne Teile und auch den vollen Rucksack. Und sonst in der Küche gut zu gebrauchen Amazon hat die jetzt aber leider nicht auf Lager. Für Keinteile habe ich mir diese hier besorgt (~9 €). Noch genauer als meine alte mit 0,1g Einteilung. Diese hier hat 0,01g Einteilung und wiegt bis 200g: https://www.amazon.de/gp/product/B071DN3H83 GIbts in gröberen Einteilungen auch für mehrere hundert Gramm. Sind winzige Taschenwaagen. Sehe gerade, dass es mittlerweile eine bis 500g mit 0,01g Einteilung gibt (13€): https://www.amazon.de/dp/B075CZ9YPX
  5. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Ich hatte vor einigen Wochen im Hobbyschneiderin-Forum bzgl. Loden angefragt. Um Alternativen zu Imprägnierung zu haben. Raus gekommt ist, dass Tuchloden sich am ehesten für Jacken eeignen soll. Ist einigermaßen dünn und wasserdicht. Gewichtstechnisch um 400g/m². Des Gewichts wegen (<=1 kg für eine Jacke) habe ich mich beim EtaProof (Baumwolle) umgeschaut. Gewichtstechnisch 1/3 bis 1/2 leichter als leichter Loden. Preislich ähnlich mit 30-40 € je lfm. Diverse negative Berichte gefunden. Bei Regen hält der Stoff manchmal nur 2-3 h, bis man darunter naß wird. Dabei wird das ganze sehr schwer. Raus gekommen für mich ist: 2,5 - 3-Lagen Hardshell. Da gibt es an sich keine Alternativen, wenn man leicht und vor allem "praktikabel" mehrere Tage bei viel Regen unterwegs sein will bzw. muss.
  6. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Ich hatte bei 1400 geschleudert Socken kriegst du per Hand natürlich vieel besser ausgewrungen als den Pulli (was man bei Wolle übrigens NICHT machen sollte, da sie das nicht mag. Normlerweise nur leicht ausquetschen und mehrere Tage liegen lassen zum trocknen! So zumindest bei 100% Wolle und besonders bei feineren Stoffen). Da kam der Fleecepulli gefühlt "trocken" raus. Wolle fühlt sich auch noch "trocken" an wenn sie bis 40 oder 50% des Eigengewichts an Feuchtigkeit aufgenommen hat. Ob diese noch feucht ist kriegt man also nur durch wiegen heraus. Wolle braucht aber allgemein einiges länger als Polyester um zu trocknen. Wollsocken sind toll. Nicht nur dass es nicht stinkt Wolle ist, wie Seide und Viscose, wärmeregulierend, weshalb man dieses ebenfalls bei warmen Wetter nutzen kann. Ich trage im Sommer auch mitteldicke (200er?) Socken ohne wirklich zu schwitzen.
  7. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Wie bereits gesagt: " Die ungewaschene deutsche Wolle wird nach der Schur zum Waschen, Kämmen, Spinnen und Weiterverarbeiten ins Ausland transportiert. (5) Die Mischwolle wird meist in China, dem größten Wollveredler der Welt, zu Teppichen, Industriefilz, Wollpellets oder Dämmmaterial weiterverarbeitet. Selbst die Wolle von deutschen Merinolandschafen kann mit einer Wollfeinheit von 24-28 Mikron nicht mit der Merinowolle aus Australien mithalten, die zwischen 14-21 Mikron fein ist. Deshalb wird die deutsche Wolle nur selten in der Bekleidungsherstellung verwendet. Wer also Unterwäsche, Feinstrickpullover oder Mäntel aus Wolle kauft, trägt mit großer Wahrscheinlichkeit die Haare von Schafen aus Australien, China oder Neuseeland"
  8. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Dicker 450g Polyester-Fleece Pulli nach 2-3 h trocken. 200g lange Merino Unterhose (halbtransparent) nach mind. der doppelten Zeit. Das selbe bei Socken zu beobachten. Je mehr Wollanteil, desto langsamer am trocknen. Dünne 100% Merinosocken trocknen eewig...
  9. UL Pack XPAC V07

    Hm..verstehe das Gewicht uch nicht. Sieht etwas kleiner als mein aktuelles Pack aus (~40 Liter), welches aus Diamond-Ripstop besteht (110g/m2?) uund sogar ein Birkensperrholz-Rückensystem besitzt. Komme auf ~500g. Frontnetz 110g/m² und gefühlt doppellt so viel Gummi wie du. Meine Netztasche ist höher. Optisch macht der aber was her..auch wenn schwerer geworden als geplant
  10. Der "Kurze Frage, kurze Antwort"-Thread

    Muss ich nach der Arbeit mal schauen. Habe dort nur den Import gefunden - sonst htäte ich ja nicht gefragt Bei GG kann ich ja im- und exportiertieren.
  11. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Nie im Leben. Zeig mir mal einen Outdoorladen der lokal hergestellte Wollartikel anbietet.... Ist ja zu gefühlt 99% alles Merinowolle - und die kommt aus Island. Mit dem Schiff, Flugzeug oder was auch immer. Deutsche Schurwolle ist "Abfall", wie mir jemand erzählt hat. Entsprechend sind die Preise. Meine 20 kg lokal gekaufte Schurwolle (nur grob gereinigte; d.h. mit Fett und bissl Restschmutz) hat mich glaube 20 € gekostet..oder 30?. Für 15-20 € bekommst du gekämmte Merinowolle das Kilo. Und zwar die mit der niedrigsten Qualität.
  12. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    OT: Nö. Meine Packliste ändert sich nicht. Wieso auch..? Ich habe immer das selbe im Rucksack..werden nur ab und an Teile gegen leichtere bzw. praktischere oder robustere ausgetauscht. Bei wärmeren Touren habe ich nur die dünne Merino im Rucksack statt über der dicken an kalten Tagen. Bei einer längeren Tour würde ich dann auch eher Gas einpacken. ~250 g nimmt ja 200 ml Spiritus + Brenner ein. 350g wiegt mein Gaskocher mit 100g Gas. Und bei Minusgraden nur noch Benzinkocher (350 mit leerer 600ml Flasche -> 450 g inkl 100g Benzin), wie ich jetzt das zweite WE nur paar Grad unter 0 °C mit Spiritus festgestellt habe (hoher Verbrauch). Das wären bei meiner Ausrüstung die einzigen Änderungen die ich für eine lange Tour machen müsste.
  13. Der "Kurze Frage, kurze Antwort"-Thread

    Kann mir jemand das korrekte CSV-Format für LighterPack nennen? War da mal vor langer Zeit angemeldet - habe dann aber doch GearGrams genutzt, da ich meine bis dahin erstellte Excel-Tabelle als CSV importieren konnte. Zu LighterPack und CSV finde ich nur den EIntrag, dass der Aufbau identisch zu GearGrams ist. Stimmt nicht: eben bei GG exportiert und bei LP importiert: "Unable to load spreadsheet - please verify the format"
  14. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Die 5 kg bzw. korrekter 10 lbs (~4,5 kg) Grenze ist ja dem "Normal-Wanderer" nicht bekannt. Er geht in den Laden und will leichter werden. Kauft sich nun paar "Ultralight"-Etikettierte Artikel, landet bei 8..10 kg Baseweight und freut sich wie ein Kleinkind, dass er paar kg leichter ist und nun "Ultralight" unterwegs. Soo verstehe ich das. "So leicht wie möglich" ist auch mein Ziel. Immer. Ich selber "schleppe" jetzt im Winter <5 kg mit mir rum. Inkl Futter für zwei Tage und 900g Kamera...
  15. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Merino-Unterwäsche ist ja so ziemlich der Standard. Woll-Nylon-Socken sind ja an sich auch Standard (Kunststoff muss dazu, da Wolle selber nicht viel aushält). Ich selber trage Wollsocken seit ca. 3 Jahren - 365 Tage im Jahr. Das funktioniert leider nicht. Bei einer 1-2 Tageswanderung ohne Regen ggf. schon. Sonst ist das aber nicht wirklich machbar. Loden ist "quasi" wasserdicht. Es wird sich etwas vollsaugen bzw. noch schwerer werden. Wasserdichter Loden hat im Normalfall um 400-600g/m², wodurch so ne Jacke locker mal 1 kg wiegt. Und immer noch nicht 100% Wasserdicht ist (das selbe Problem hat man mit EtaProof: irgendwann ist es durch + bis dahin das mehrfache des Eigengewichts an Wasser aufgenommen und alles andere als angenehm). Darunter ist es das selbe: es ist bei selber Wärmeleistung immer schwerer als Polyester. Größter Nachteil von Wolle ist aber: Trockungszeit. Meine dickere Fleecejacke z.b. trocknet nach dem Waschen nach 2-3 h bei 18-19°C im Zimmer. Halb so dicke Schurwolle braucht da schon eher bis zum nächsten Abend. Das ist auf Tour, vor allem bei niedrigen Temperaturen , alles andere als schön, in einem feuchten Pulli rumzulaufen. Vor allem bei mehrtägigen Touren, wo es städig regnet und die Wollsachen alle nach einem Tag mit Wasser gesättigt sind und ggf. auch bleiben. Ne Jacke mit Wollfütterung ist bei mir geplant. Wolle bin ich am aussortieren und Waschen.. Außen wird es aber ein "richtiger" Outdoorstoff werden, welcher die Wolle trocken halten wird (Hardshell). Wolle auf jeden Fall - aber nur da wo es wirklich Sinn macht. Gruß Paul
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