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Ultraleicht Trekking

wilbo

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Alle erstellten Inhalte von wilbo

  1. Ich nehme die werkseitigen Temperaturangaben nur zur Anregung. Zum exakten Vergleich taugen die Daten nach meiner Erfahrung nicht. Im Schnitt sind die ratings zu optimistisch bis astronomisch daneben. Das, was beim Schlafsack wärmt, ist die im Loft gebundene Luft. -> Wenig Loft, wenig Isolation. Natürlich gibt es Unterschiede bei der Qualität des Füllmaterials, aber wenn ich hochwertige Daune mit climashild apex oder Primaloft vergleiche, kommt das ganz gut hin. Ich hatte den Lamina-0, (was sich auf die Temperaturangabe in Fahrenheit bezog ). Im wirklichen Leben hat der Schlafsack das rating gerade mal bis 0 Grad Celsius erfüllt. Der Loft ist, trotz geringer Nutzung innerhalb von zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Zuletzt hatte ich als Sonderangebot zwei Kufa Säcke zur Ansicht hier: Der LiteSyn war mit 5 cm Loft schon relativ platt und der Z Spark mit 7 cm Loft noch relativ ok. Laut Werksangabe sollte der Loft 8 cm betragen. https://www.mountainhardwear.com/lamina-z-spark-sleeping-bag-1568351.html Damit hätte der Sack für mich eine Komforttemperatur von 5 Grad für Männer und 11 Grad für Frauen (und für mich). Ich habe mal mit Christine über Ihr Anwendungsprofil gesprochen. Sie ist morgens sehr früh unterwegs und hat wenig Zeit zum Lüften. Nach dem Aufwachen ist die Oberfläche vom quilt manchmal noch feucht von der Nacht. Vorm Frühstück wird der gewendet und während des Essens durchgewärmt und damit "getrocknet." Danach kann das Teil in den Sack gestopft werden und verträgt selbst mit etwas Feuchtigkeit die Kompression besser als ein Daunensack. Ein ähnliches Konzept gibt es auch für einen Dauenschlafsack. Man kann während des Abends mit einer Wärmflasche eine klamme Füllung wieder aufloften. Nur starke Kompression verträgt feuchte Daune gar nicht. VG. -wilbo-
  2. Du wirst höchstwahrscheinlich nichts gleichwertig leichtes wie den Apache finden. Wenn Du in Kunstfaser den gleichen Isolationswert haben möchtest, wird das deutlich schwerer ausfallen. Vergleich doch mal den Loft vom WM und dem Nordisk und gib die Werte in folgende Formel ein. Komforttemperatur für Frauen: 23,5 - (Loft x 3,5 : 2) = Grad Celsius Vielleicht findest Du Deine Erfahrungswerte bestätigt. VG. -wilbo-
  3. Moin Johanna, in Kürze meine ersten Gedanken ... Das ist eine wichtige Erkenntnis. Pack doch mal Deine beiden Säcke zusammen und schau wie viel Loft das ergibt. Das wäre dann ungefähr der Zielwert für Dein neues Schlafsystem. Die von Dir erwähnten Säcke sind sehr geräumig und für eine kleinere Person schwer zu erwärmen. In einem Daunensack wird es viel schneller gemütlich warm. Ein gleichwertig effektiver Kunstfasersack müsste körperbetonter geschnitten sein, um sich flott aufzuwärmen. Daher würde ich mich eher in Richtung Daune orientieren und das Ganze mit einem dünnen Überschlafsack aus Kunstfaser pimpen. So wäre das Schlafsystem flexibel für unterschiedliche Klimazonen anwendbar. Gegen kleine Löcher könntest Du eine dünne Eva Matte unterlegen. Das gibt ausreichend Schutz und zusätzliche Isolation, wenn es von unten zu klamm wird. https://www.extremtextil.de/evazote-ev-50-4mm-plattenware.html Aus der Platte kannst Du Dir rausschneiden, was Du brauchst und wahrscheinlich bleibt sogar noch was für ein Sitzkissen übrig. Mit Tarp zusammen wäre der bivy für mich zu schwer. Denn eigentlich brauchst Du keinen direkten Regenschutz durch den bivy da Du ja ein Tarp hast. Ich teste gerade einen günstigen tyvek bivy, ( 200 g) weiß aber noch nicht, was davon zu halten ist. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8011-bivisack-materialfragen/?do=findComment&comment=127324 Schau mal: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7241-six-moon-designs-gatewood-tarp-poncho/?do=findComment&comment=105064 Solltest Du eine Möglichkeit zum Nähen haben, kannst Du Dir ein simples Tarp selber bauen und mit einem günstigen mesh inner von "Ali" ergänzen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4930-ein-beak-für-alle-fälle/?do=findComment&comment=84027 Dieser Schnitt ist auch als Tarp-Anfänger sehr einfach zu nähen und aufzubauen. Ich fand dies Tarptent nicht besonders gut verarbeitet. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1940-schnäppchen-zelt-trek-santiago/?do=findComment&comment=26626 LG. -wilbo-
  4. OT: Dann würde ich die populären Fernwanderwege meiden. Schau Dir mal die Seite von Christine an. Sie hat eine pragmatische Einstellung zu Ausrüstungsfragen und berichtet aus einem reichen Erfahrungsschatz. Hier direkt was zum AT. http://christine-on-big-trip.blogspot.com/search/label/Appalachian Trail VG. -wilbo-
  5. Mich würden Deine Erfahrungen mit dem WM interessieren, sobald Du den Schlafsack erstmal ausprobiert hast. Super wäre eine Messung des Lofts vom Apache. VG. -wilbo-
  6. wilbo

    Lanshan 1

    Es geht ja immer noch um ... In der Gegend gibt es immer mal Möglichkeiten sich windgeschützt hinzustellen. Bei anständig Wind werden sich natürlich alle an diesen Flecken sammeln. Wenn man sich darauf einstellt, dass man sich in den Windschatten eines anderen Zeltes stellen muss, ist das für eine Nacht wahrscheinlich zu ertragen. (Ohrenstöpsel nicht vergessen) Selbst wenn Dir die Butze um die Ohren fliegt, sind genügend Leute unterwegs, bei denen Du um Hilfe bitten könntest. (Type II Fun) OT: Im Winter sähe das schon anders aus, da wäre ein Riss im Zelt ein ernst zunehmendes Szenario. (Type III Fun). Dafür würde ich anderes Material wählen. VG. -wilbo-
  7. Aber holla! Einen angemessenen Schlafsack für -10 halte selbst ich für over the top. Ich würde wie in post 4 beschrieben vorgehen. VG. -wilbo-
  8. Bei feuchtem Klima würde ich das mit der Daune lassen: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7565-daunenschlafsackkondensproblem-und-deren-management-auf-längeren-touren/ Das geht mir auch so. Gerade am Wochenende war ich draußen und wir hatten etwas Frost. Um bis leicht unter null warm zu bleiben, brauche ca. 600 g Daune. Das könnte man / Frau sich bei Cumulus konfigurieren lassen. X-lite 400 + 200 g overfill = 875 g = 485,- € Mit "ethisch" gewonnener Daune aus nachvollziehbarer Herkunft, wird es nochmal komplizierte und teuer. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5956-bezugsquelle-für-hochwertige-gänseaune-aus-d/ VG. -wilbo-
  9. ... Überhaupt sind die Brennkammer Deiner Hoboauswahl recht klein. Wie wäre es mit einem Picogrill 85? https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/106301-BE-X-Ranger-II-Tarp-PicoGrill-Hobo-85-and-more VG. -wilbo-
  10. Könntest Du bitte bei Gelegenheit den Loft vom Oscar-2 messen? VG. -wilbo-
  11. wilbo

    Lanshan 1

    Nee, das würde ich mir beim besten Willen nicht zutrauen. VG. -wilbo-
  12. wilbo

    Lanshan 1

    Jupp, auch der "Bleistift-Test" war nicht sehr erbaulich. (Damit simuliert man den Durchstich einer Trekkingstockspitze) Einstechen und weiterreisen war kein Problem! Ich spüre beim Reißen kaum den Widerstand der "Rippstopfäden". Die beigelegten Verstärkungs-Flicken sind ebenfalls nicht besonders reißfest aber deutlich stabiler als das Material vom Säckchen.
  13. wilbo

    Lanshan 1

    Ich habe jetzt mal einen Heringssack* zerlegt und kann im Prinzip die Aussage der mangelhaften Reißfestigkeit bestätigen. Die Ripstoppfäden sind in einer Richtung etwas fester als in der Anderen aber im Großen und Ganzen wäre das in meiner Wertung immer noch eine (- -). *(Ich weiß natürlich nicht mit Sicherheit, ob für die Säckchen auch das Material vom fly verwendet wurde!) VG. -wilbo-
  14. Wenn ich richtig informiert bin, herrscht bei einem Großteil der Strecke eher feuchtes Klima vor. Dafür würde ich lieber einen Kunstfasersack wie den Oscar mitnehmen. Zum Start und zum Ende hin kannst Du ja Deinen Schlafsack mit einem "Liner" pimpen. http://schlafsacke-cumulus.de/de/kategorien/schlafsacke/kunstfaserschlafsacke/dynamic?gid=118&vid=6 Zusammen mit einem gefüllten Inlett wird es zwar zeitweise etwas schwerer, dafür bist Du flexibler und kannst auf Dein System aufbauen. Nach der ersten Kältephase kannst Du Dich dann entscheiden, welchen der beiden Elemente Du als resupply vorschickst. Zum Ende hin hast Du dann wieder Deine warme Kombi. VG. -wilbo-
  15. Mir würde tatsächlich nur das vid. von Peter einfallen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7241-six-moon-designs-gatewood-tarp-poncho/?do=findComment&comment=105064 Diese 3 mm Gummilitze ist echt kräftig. https://www.extremtextil.de/elastische-kordel-3mm-rund-starker-zug.html Als Abspannung für die Bodenwanne verwende ich gerne einfache, dünne Schnüre. Damit kann ich genau die Position des inners unterm fly festlegen. Das ist mir meist lieber als die Varianz in den Gummizügen. VG. -wilbo-
  16. wilbo

    Lanshan 1

    Trekkertent bietet seine shelter auch aus 6.6 Silnylon an. http://www.trekkertent.com/home/content/19-faq VG. -wilbo-
  17. Es gibt das inner inzwischen auch einzeln: https://de.aliexpress.com/store/product/2018-LanShan1-3F-UL-GEAR-1-Person-Oudoor-Ultralight-Camping-Tent-3-Season-Professional-15D-Silnylon/4429119_32910983914.html VG. -wilbo-
  18. wilbo

    Lanshan 1

    Kann ich mir gut vorstellen, dass es diese Unterschiede in der Reißfestigkeit gibt. Derartiges haben wir vor allem beim Reiß-Vergleich von Silnylon, zu PU-beschichtetem Nylon feststellen müssen. Ich habe einmal das "SMD haven" aufgebaut und war weder von der Konstruktion noch von der Verarbeitung besonders angetan. Es gibt von SMD sicher bessere Konstruktionen, aber ich wollte bei dem 2p Beispiel bleiben. Mal abgesehen von den mickrigen Lüftern sind die mids sicher besser gebaut als das First-Zelt. Und bei der eigenen Qualitätsprüfung von SMD muss man sich halt alle Nähte ansehen, damit man weiß was man da hat. (Ich glaube @Andreas K. hat da auch so seine Erfahrungen gemacht ... ) VG. -wilbo-
  19. wilbo

    Lanshan 1

    Ah, das erklärt den Zusammenhang! Das könnte ich mir auch vorstellen. Aufgrund der Verstärkungs-pads kommen die doch recht vertrauenerweckend daher ...
  20. wilbo

    Lanshan 1

    Wenn ich einen Packsack aus dem gleichen Material hätte, würde ich einfach mal einen Reiß-Test machen. Bei einem 20 d Stoff mit PU-Beschichtung wären meine Erwartungen eh nicht besonders hoch. Schade, dass es keine genauere Beschreibung des Schadens gibt. Was mich etwas stutzig macht, ist folgende Zeile: Türschlaufen und Abspannschnüre in einem Zusammenhang zu nennen, macht nicht wirklich Sinn, es sei denn man nutzt eine der Schlaufen aus Abspannpunkt. In diesem Zusammen würde es mich nicht wundern, wenn bei Sturm an solch einer Stelle ein massiver Schaden auftritt. Dies in Zusammenhang mit einer geringen Weiterreißfestigkeit kann schlussendlich zu dem beschriebenen Schaden geführt haben. (Alles nur Spekulationen) Wenn ich ein shelter, extremen Belastungen oberhalb der Baumgrenze aussetzen wollte, würde ich es nur aus sehr reißfesten Material bauen. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4502-kleben-von-silnylon/?do=findComment&comment=124978 Leider findet man selten genaue Angaben zur Stoffqualität und gerade bei günstigen Direktimporten würde mich das besonders wundern. VG. -wilbo-
  21. Ah, alles klar! Unterm Tarp ist das also eine ganz andere Sache. Vielen Dank, -wilbo-
  22. Verstehe ich das richtig, Deine Erfahrungen beziehen sich auf die Anwendung des bivys unterm Tarp? VG. -wilbo-
  23. OT: Wenn Du nicht zwingend die Isomatte mit in den bivy nehmen möchtest, gäbe es eine günstige Alternative aus Tyvek. https://de.aliexpress.com/item/3f-ul-getriebe-Tyvek-schlafsack-abdeckung-liner-wasserdichte-Bivy-tasche/32971613488.html Der zweite bivy hat einen 3c Mittelreißverschluss und ist tatsächlich 230 cm lang. Mit 1-85 passe ich da selbst als Bauchschläfer noch gut rein. Hier ist jetzt eine 0,5er Evamatte auf 50 cm gefaltet drin, (Länge 200 cm) und ein Cumulus mit Überlänge. Die 3c Reisser sind für diesen Einsatzzweck vollkommen in Ordnung. Der Schieber vom Wasserabweisenden ist etwas schwergängig zu bewegen. Also nichts für panische Ausbrüche. Ich glaube mich zu erinnern, dass die beidseitigen Schieber auch in die Aquaguard Meterware einzufädeln sind. https://www.extremtextil.de/ykk-3c-schieber-beidseitig-ohne-bremse.html VG. -wilbo-
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