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Ultraleicht Trekking

Skisocke

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  1. Wenn du das Teil neu bestellt hast gibts bei Aliexpress übrigens auch die Dispute Funktion, kann kann ja nicht sein so demoliert.
  2. Absoluter Traum dein Reisebericht, vielen Dank dafür. Das macht Fernweh!
  3. Korrekt. Die xmids sind „fly first“ aufgebaut, das inner wird danach eingehängt (ausser man lässt es eingehängt beim Abbau). Inner daher komplett optional, Dan zeigt auf seiner Website auch wieviele Personen ohne Fly liegen können meine ich. Effektiver Vorteil bei Regen ist, dass das Inner schön trocken bleibt und damit sehr angenehm aufzubauen ist. Beim 2p sind es glaube ich satte 3-4 eher enganliegende Personen ohne inner, beim 1p möglicherweise 2 Personen ohne Inner (Schätzwert, selber noch nicht aufgebaut das 1p). Hoffe das hilft.
  4. Bin in der genau gleichen Situation mit dem v1 2p Zelt und jetzt das v2 1p. Ich wandere fast ausschliesslich in den Bergen und dort fegt es immer wieder ziemlich hart. Das schlimmste war wohl genau in der Mitte eines Sattels mit massiv viel Wind auf dem Pilatus, das v1 2p Zelt war dann zwar sehr laut vom Flattern, aber trotz allem komplett stabil, mit den extra guylines ausgesteckt. Hatte einige solche Erfahrungen mit starkem Wind und kann bestätigen dass es hält, aber angenehm wie in einem zusammenfaltbaren Kuppelzelt ist es natürlich nicht. Wichtig noch zu vermerken ist, dass ich die originalen Shepherd hooks ersetzt habe mit stabileren Heringen. So ist mit bisher auch nie ein Hering rausgezogen wurden vom Wind. Und: die v2 der Zelte haben ja zwei zusätzliche Guylines erhalten in der Mitte der beiden grossen Flächen. Das war immer der Schwachpunkt vom Windwiderstand, der jetzt also bewusst verstärkt wurde. Die v2 sind also nochmal stabiler, aber wie gesagt hat mein v1 echt einiges mitgemacht ohne ein Problem.
  5. Ein normaler Kleiderbügel hat es bei mir getan, rein damit in die Öffnung beim Kopfende des Schlafsacks, Kaputze zuschnüren… vielleicht steh ich aber auch auf dem Schlauch?
  6. An alle Grossen und solche die irgendwie durchs Raster fallen: Natürlich sind die 5kg (eigentlich sind es ja sogar 4.5kg - 10lbs) nicht „inklusiv“. Aber: Diese Gewichtsgrenze wurde völlig willkürlich von ein paar Amis definiert „machen wir mal 10 lbs“. Das ist keine wissenschaftliche Marke sondern Pi mal Daumen konstruiert. Meiner Meinung nach, kann so ein Konzept, welches nicht wirklich fundierte Grenzen hat, auf jeden Fall verändert werden individuell, wenn sich natürlich die Begebenheiten verändern vom „Standard“ Mensch. Da gibt es ja nicht nur Grösse als Faktor sondern auch bspw. medizinische Eigenheiten die mehr Gewicht verlangen. Und da sprechen wir natürlich auch nicht von Luxus Gegenständen, sondern von nicht veränderbaren Gegebenheiten bzw. Anforderungen. Ich denke es geht bei UL vielmehr darum zu optimieren bis ins letzte Gramm im Kontext des Machbaren, als eine universale Grenze zu ziehen für alle, auch wenn das die oft zitierten 5 bzw. 4.5kg implizieren. Das heisst für mich aber nicht, dass jemand mit solchen „erschwerenden“ Notwendigkeiten mehr Abstriche machen muss, als es ein Standard Uler macht, sondern gesunden Menschenverstand anwenden. Wenn du deine Ausrüstung auf deine individuellen Faktoren optimiert hast, entspricht das meiner Meinung dem UL Gedanken absolut, da kommt es nicht auf die magische Marke an.
  7. Wie angenehm sind die beim Wandern, Stichworte Verrutschen und „Freiheit“?
  8. Hatte mit dem Cumulus Panyam 600 ohne DWR aber mit Pertex Quantum (wasserabweisend) nie ein Problem, weil die Feuchtigkeit gar nie eindringen konnte. Ich wandere fast ausschliesslich alpin und da gibt es teils schon heftigen Tau und Kondens.
  9. Es ist Luxus für 17g beim KS50. Sicher nicht für jede:n, aber mir hat’s Spass gemacht, sozusagen pausenlos wandern zu können und Cliff Bars, Nüsse oder getrocknete Früchte während dem Wandern zu verdrücken. Wer’s lieber gemütlich nimmt profitiert davon sicher wenig, aus meiner Sicht. Der Vorteil ist also nicht anhalten zu müssen. Oder Faulheit ;).
  10. Snacks sind zu mindest bei mir Hauptgrund des Bottom Pockets. Zermahlen wurde da nie was, höchstens leicht gequetscht, aber das hängt wohl davon ab ob du UL unterwegs bist oder nicht. Dazu kommt, dass man den Rucksack normalerweise ja nicht 90 Grad vertikal abstellt, weil er ja sonst umfallen kann. Daher also schräg wo anlehnen und gut ist, was wiederum die Angriffsfläche verringert. Rausgefallen ist mir nie etwas. Weiter: Auch das Trash Loch ist schon so konzipiert, dass da nichts rausfliegt. Zu mindest war es bei meinem KS50 nie ein Problem, weder bei voll gefüllten Bottom Pocket, noch bei einem fast leeren. im Falle von Regen sehe ich auch kein Problem mit Snacks die verpackt sind. Einen Buff verwende ich nicht, sehe aber kein grosses Problem damit, diesen zu verstauen in diesem Fall - man setzt den Rucksack ja eh ab für die Regenjacke, da macht das auch nichts mehr aus.
  11. Ja, er ist sozusagen (einer der) Gründer des Silent Hiking. Reflexion über die Strecke und Planung im Anschluss, aber gehe davon aus dass das nicht ist was du suchst :).
  12. Ich fand Tour du Mont Blanc und die Dolomiten aus Europa fantastisch. Er hat aber auch tolle Videos zu Lateinamerika wie bspw. Guatemala (Vulcan Acatenango) und Kolumbien (Los Nevados), oder die Anden von Peru.
  13. Kraig Adams cinematisch absolut, weit und Reflexion ist dabei aber relativ würde ich sagen. Auf YouTube.
  14. Sehr tolle Arbeit! Danke auch fürs Teilen der Pläne, hätte ich mehr Zeit würde ich mich gerne daran machen. Ein paar Fragen: Was ist die erwartete Lebensdauer bei geklebten Dyneema? Würdest damit auch in der Höhe Zelten, bspw. in den Alpen wo es oft mal stärker windet? Ich frage mich ob die offene Türkonstruktion möglicherweise als Segel aufgehen könnte und folglich das Zelt in eine instabile Lage bringen könnte. Möglicherweise ist es aber auch mehr für Windstille Ecken gedacht, aber wäre interessant deine Meinung zu hören.
  15. War heute noch mal beim Outdoor Ausstatter meines Vertrauens und durfte mir den WM Summerlite und Flylite testen. Ich habe beide noch mal sehr genau unter die Lupe genommen. Eins vorweg: Ich kann die in diesem Forum teilweise hochgelobten Qualitätsunterschiede zu Cumulus nicht replizieren. Das wurde mir ausserdem vom Verkäufer bestätigt, der privat auch in WM und Cumulus schläft. Ein paar Überlegungen zu Cumulus und den Kommentaren, die ich als religiös bezeichnet habe: Es ist sehr gut möglich, dass sich Qualitätsunterschiede erst über die Zeit zeigen. Wer weiss, da hat WM sicher einen Vorsprung, weil sie schon länger im Rennen sind. Aber: Entsprechende aktuelle User reviews auf Reddit replizieren die hier aufgebrachte Kritik nicht, im Gegenteil. Eine andere Erklärung für die sehr kritischen Kommentare hier könnten daher stammen, dass Cumulus effektiv nicht die beste Qualität liefern konnte in der Vergangenheit. Das würde Sinn machen: Jedes Unternehmen braucht seine Anlaufzeit um sich je nach Strategie kontinuierlich zu verbessern. In diesem Sinne ist es gut möglich, dass einige Kommentare in diesem Thread nichts mehr mit dem aktuellen Cumulus zu tun haben, sehr wohl aber - leider - mit deren Anfängen, was natürlich ärgerlich ist, wenn man mehr erwartet. Ein paar Observationen zu den genannten WM Modellen: Die Schlafsäcke wirken wertig. Preislich wie die High End Modelle von Cumulus in Custom. Das Plastikfolien Feeling/Look kann ich bestätigen, aber es hat mich jetzt überhaupt nicht gestört. Was mich aber überrascht hat ist, dass sich beim Anprobieren, Auf- und Zuschliessen der Schlafäcke der Reisverschluss ein paar Mal verkantet hat - trotz dem angebrachten Einklemmschutz. Das ist mir so bei meinem Panyam nie passiert. Der Panyam hatte dafür aber auch einen grösseren Reisverschluss "Guard" der solches Einklimmen direkt beim Reisverschluss verhindert, in der 5mm Variante. In der 3mm Variante leider nicht. In der 3mm Variante sehe ich deshalb das WM System als überlegen, mit 5mm Reisverschluss hingegen tendiere ich zum Cumulus System. Denn wie gesagt hatte ich nie Probleme damit und schlussendlich ist das gewählte System einfach leichter als einen Einklemmschutz über die volle Länge einzunähen. Vor allem ärgerlich, wenn es dann nicht funktioniert, wie bei mir heute beim Ausprobieren, leider nicht überzeugend. Eine andere Überraschung: Die Angaben von WM zur Breite stimmen leider nicht ganz mit der Realität überein. Während laut Website die oben gennanten Modelle gleich breit sind, bzw. den gleichen Umfang aufweisen, zeigt sich in Realität ein ganz anderes Bild. So ist der Flylite trotz weniger Daune signifikant enger. Das wurde mir auch vom Verkäufer so bestätigt. Da schein WM sich mit den Daten etwas vertan zu haben... Grundsätzlich fand ich den Flylite interessant, wäre aber nur ein Kandidat mit etwas mehr Daune um bis in die 0er Region zu kommen... Auch ist ein 1/4 Reisverschluss a bissle zu kurz leider. Letzter Punkt: Continuous Baffles: ich habe versucht die Daune darin zu verschieben wie hier empfohlen, und habe mir im Vorhinein auch die Tipps hier durchgelesen. Aber so leicht wie hier im Forum dargestellt ging das leider nicht. Mich würde also eure Technik interessieren, und ob ihr das wirklich macht in der Natur? Bei mir hat es auf jeden Fall nur sehr spärlich und sehr langsam funktioniert. Ich kann mir nicht vorstellen, in der Natur erst einmal eine gefühlte halbe Stunde die Daunen aller Baffles von Hand zu verschieben, denn Schütteln hat nur begrenzt geholfen - was immerhin dafür spricht, dass nicht die ganze Daune auf der Seite hängt. Alles in allem: ein sehr spannender Ausflug.
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