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Ultraleicht Trekking

Southern Flyer

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  1. Southern Flyer

    Eure 2018er Pläne

    hallo Witte, von Zierenberg ist es nicht weit bis nach Hann. Münden, dem südlichen Endpunkt des Weserberglandweges. In Richtung Norden geht es erst durch den Reinhardswald, dann kommen Solling, Vogler, Süntel und zu guter letzt das Wiehengebirge. Schöne Tour.
  2. Southern Flyer

    Tipps für Rucksack

    So sieht das bei der 'Spitze' a lá Plünnensack III mit den leicht nach aussen 'gekippten' Schultergurten aus. Genau so habe ich es auch gemacht.
  3. Southern Flyer

    Tipps für Rucksack

    Ich habe das Schnittmuster für die Schultergurte original vom Plünnensack III übernommen. Wie schon gesagt, die sind sehr bequem. Beim Zuschneiden des Evazote musste du am Rand jeweils die halbe Dicke des Evazote wegnehmen. Der Umfang des Evazote und der Hülle muss ja identisch sein. Also bei 5mm dickem Evazote an den Seiten jeweils 2,5 mm wegnehmen. Am schmalen Ende des Evazote eine kleine Tasche aus dickerem Stoff (DxG, X-Pac oä.) aufnähen für den Kochlöffelstiel/Drumstick.
  4. Southern Flyer

    Tipps für Rucksack

    @Tauchgang bei meinem Rucksack habe ich die Schultergurte aus X-Pac und 3D-Mesh genäht (rechts auf rechts), gewendet und anschließend 5mm Evazote eingeschoben. Hat super geklappt, abschließend rund herum parallel zum Rand eine 2. Naht setzen, dann verrutscht auch nichts mehr und die Täger bekommen eine gewisse Grundsteifigkeit. Die Träger (8cm breit) haben sich sehr gut bewährt, richtig bequem. Den Abstand der Träger und Rückenlänge habe ich an anderen Rucksäcken abgenommen. Wenn du die Baugruppen mit Nadeln an der Rückseite fixierst kannst du alles so "einstellen" und überprüfen bis es passt. Erst danach wird alles vernäht. Hilfreich ist es auch sich möglichst viele Fotos (oder noch besser im Original) anderer Rucksäcke im Detail anzuschauen. Da kann man sich viel von abgucken. Diese Bauanleitung mit unzähligen Detailbeschreibungen solltest du auch kennen .... danach habe ich meinen Rucksack gebaut und daher nur wenig Lehrgeld (bei den Gurten) zahlen müssen. Ich kenne derzeit keine bessere BAUanleitung. Weiterhin viel Spass beim myogen! wird schon werden ......
  5. Southern Flyer

    UL Pack XPAC V07

    Hast du mal das Polstermaterial der Gurte gewogen? Sieht auf dem einen Bild nicht nach leichtem Evazote aus. Außerdem summieren sich die ganzen Gimmicks, Kleinteile, Gurte, Schnallen etc. Das Spandex/Lycra ist auch einges schwerer als das 106er Netz. Dieser Rucksack ist bei ganz ähnlichem Volumen und einer Mischung aus div. X-Pac Geweben "nur" 635g schwer. Auf die Waage einfach mal ne volle Tüte Milch stellen, das sollten auch ca. 1,1kg sein.
  6. Southern Flyer

    Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox - Bauanleitung kompakt

    Könntest du mal Karolänge und Bafflelänge nachmessen? Ob Daune bei Karostep wandert oder nicht, ist meiner Meinung nach ganz wesentlich vom Verhältnis Karolänge zu Bafflelänge abhängig. Je näher das Verhältnis gegen 1 geht, desto weniger kann sich die Daune verschieben. Bei meinem Quilt (Verhältnis 1,73) hat es schon ziemlich lange gedauert, bis ich nach dem Befüllen die Daunen da hin geschüttelt hatte, wo sie sein sollten. Vllt. kommt man da ja zu einem zufriedenstellenden Ergebnis, denn der Vorteil von Karo beim Befüllen ist schon super. Der overfill spielt sicherlich auch eine Rolle (viel hilft viel) ....
  7. Southern Flyer

    Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox - Bauanleitung kompakt

    hallo Krischan, die Materialkosten lagen bei ca. 210€. Das lag in erster Linie daran, dass ich ein Gewicht von 600g angepeilt hatte. Das geht bei dem Temperaturbereich nur mit den sehr leichten Stoffen und guten Daunenqualitäten. Wenn du aber das 35g Pertex nimmst und eine 700er Daune liegst du bei ca. 150€ und 740g (beim Fahrradfahren ev. zu verschmerzen). Ob MYOGen günstiger ist als kaufen hängt immer vom Projekt und den eigenen Vorgaben ab. Kann funktionieren, muss aber nicht. Am ehesten klappt das sicher bei Rucksäcken und Tarps/Tents. Ähnlich gute Quilts zu ähnlichen Preisen gibt es z.B. bei Cumulus, allerdings nur in 175cm Länge. Der große Vorteil beim MYOGen ist, das man seine eigenen Vorstellungen umsetzen kann (und es macht echt Spass). Für Nordkapp wäre vllt. ein APEX Quilt die richtige Wahl?
  8. Southern Flyer

    Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox - Bauanleitung kompakt

    OT: am zeitaufwendigsten ist das ganze Zusammenstellen der Detailinformationen im Vorfeld während der Planungsphase. Daher auch die Idee, das alles mal kompakt zusammen zu fassen. Irgendwo ist ja (fast) alles schon da, man erfindet ja bei so einem Projekt das Rad nicht neu. Und was das MYOGen angeht, so hilft einem eine detaillierte Bauanleitung mit anschaulichen Photos aus der Bauphase, die noch fehlende Erfahrung zu kompensieren. Ohne diese Bauanleitung (von @HAL23562) hätte ich mich an mein erstes MYOG Projekt sicherlich nicht rangetraut. Das macht vieles einfacher und führt eher zu tollen Ergebnissen.
  9. Southern Flyer

    Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox - Bauanleitung kompakt

    Wenn ich das richtig auf deinem Foto sehe hast aber auch schon 5 Karos quer. Wie groß sind denn deine Karos/Baffles? ..... und hier noch die Praxis-Passage aus dem Video von Joe Brewer zum 4:5 Karo Muster (2:10 bis 2:38) https://www.youtube.com/watch?v=5keSlh9d0pY zu dem MYOG-Quilt https://www.youtube.com/watch?v=_KnfpfrSm7g Bei der Fußbox war ich mir nicht sicher, da sie ja hochkant steht und jetzt nicht gerade prall gefüllt ist, und die 4 Stegen wiegen nichts.
  10. Southern Flyer

    Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox - Bauanleitung kompakt

    Natürlich werde ich berichten sobald man wirklich dazu was sagen kann, auch wg. des Temperaturbereichs. Es gibt aber insofern schon Erfahrungen, als dass das oft benutzte 4:5 Muster mit 36cm Karos bei 16cm Baffles sich nicht bewährt hat, da die Daunen dann doch zu viel dorthin wandern wo sie nicht sollen. Das habe ich bereits mit einfließen lassen und die Karos deutlich kleiner gemacht, die Bafflegröße aber beibehalten. Daher das 5:7 Muster. ... we will see .....
  11. Southern Flyer

    Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox - Bauanleitung kompakt

    Hülle (ohne Daunenfüllung) Länge: 201cm Breite: 146cm Bafflehöhe: 5,5cm Länge Fußbox: 70cm Durchmesser Fußbox: 33cm Gewicht: 203g Quilt (mit Daunenfüllung) Länge: ~192cm Breite: ~139cm Loft: ~8-8,5cm Füllung: 412g 860cuin Daune Temperaturbereich: -5 bis -7°C (Erfahrungsbericht wird nachgereicht) Arbeitsaufwand: 30 Stunden (sollte ja auch gut aussehen) Gesamtgewicht: 615g Fazit Alles hat besser geklappt als erwartet/befürchtet, trotz des sehr dünnen Stoffes. Mit vielen Detaillösungen bin ich sehr zufrieden. Da es erst mein zweites MYOG Projekt war, ist es also auch durchaus für Anfänger geeignet. Für essentiell halte ich eine gute Vorplanung des Projektes. Da sollte man sich ausreichend Zeit für lassen. Viel Spaß beim myoggen !!
  12. Hallo zusammen, nach der Bauanleitung von @micha90 für einen APEX-Quilt hier nun eine Anleitung für die Daunen-Variante mit geschlossener Fußbox im Karo Step, als eine der zwei grundlegenden Kammerdesign-Möglichkeiten für Daunen-Quilts. Bei der Auslegung des Quilts habe ich mich an den YT-Videos von Joe Brewer und dubber zum Quiltdesign, zur Berechnung der Daunenmenge und zum eigentlichen Bau orientiert, habe aber viele Details anders umgesetzt. Zudem helfen einem bei der Abschätzung des Temperaturbereichs und der entsprechenden Daunenmenge Vergleichsangaben/-tabellen von z.B. Enlightened Equipment und ZPacks (Achtung: bei gleicher Daune sind die amerikanischen cuin-Werte höher als die europäischen!). Von den darin verwendeten Daunenmengen und -qualitäten lässt sich dann auf die Höhe der Baffles (nicht zu verwechseln mit dem Loft!) zurückrechnen. Soll der Daunen-Quilt ultraleicht werden, sollte man bei der Daune nicht unter 850cuin gehen und beim Stoff nicht über 35g/m², besser 27g/m². Mein Quilt sollte für einen Temperaturbereich von ungefähr -5 bis -7°C ausgelegt sein. Dazu ist anzumerken, dass ich eher wenig friere. Bei einer Hüllenlänge von 201cm (79in) und einer Hüllenbreite von 146cm (57.5in) habe ich dafür eine Bafflehöhe von 5,5cm (2.2in) vorgesehen, bei einer EU-Daunenqualität von 860cuin. Oft wird auch 6,2cm (2.5in) Bafflehöhe für diesen Temperaturbereich (bei ähnlicher Daunenqualität) angegeben. Für das Hüllenvolumen und einem overfill von 20% (weniger sollte es nicht sein) waren somit 400g 860er Daune nötig. Bei der Größendimensionierung sollte man bei der Länge zur Körpergröße 15-20cm zurechnen (hier 15cm), ebenso sollten Seitenschläfer bei der Breite etwas großzügiger sein als Rückenschläfer. In der Regel wird die Breite jedoch eher durch die Rollenbreite des Stoffes begrenzt. Da hatte ich etwas Bauchschmerzen bei der Bestellung, da das 27g/m² daunendichte Ripstop Nylon von Extex (nachgewogen 28g/m²) mit 145cm angegeben war, mit der Unsicherheit nicht zu wissen, wieviel des Webrandes noch abgeschnitten werden muss. Umso erfreulicher, dass der Stoff in 152cm Breite kam und nach Bereinigung der Längskanten noch echte 150cm übrig blieben. Klasse! Die Karos habe ich entsprechend einem 5:7 Muster (5 Karos quer, 7 Karos längs) dimensioniert. Viele wählen ein 4:5 Muster, was einiges an Baffles erspart, aber auch zu stärkerem Verrutschen der Daunen führt. Daraus ergibt sich unter Berücksichtigung der Saumzugaben eine Karogröße von 29cm (quer) x 28cm (längs), bei einer Bafflelänge von 17 bzw. 16cm. Insgesamt mussten 62 Baffles vernäht werden. Arbeitsschritte Säubern des Webrandes an der Längsseite des Stoffes. Am besten dafür, und für die weiteren nächsten Schritte, den Stoff mit Malerband glatt auf dem Fußboden fixieren. Auf Länge schneiden (hier 207cm, davon 2x2cm für den Saum am Kopf- und Fußende, sowie 2cm für den Kordelkanal). Der Rest (hier 43cm) wird später für das Fußboxende benötigt. Eine mikroverzahnte Schere leistet hier gute Dienste. Da die Fußbox sich zum Ende hin leicht verjüngt (hier von 146cm Breite auf 104cm Umfang (=33cm Durchmesser) diese Ecken rechts und links auch noch abschneiden (hier von 0-70cm Länge). Mittellinie anzeichnen. Karo-Schablone aus Pappe mit Position der Baffles erstellen. Ausgehend von der Mittellinie die Position der Baffles jedes einzelnen Karos mit Malerband (17 bzw. 16cm lang) entsprechend der Schablone aufkleben. Einen Kreidestrich sieht man bei dem glänzenden Stoff nur sehr schlecht, daher das Malerband. Wichtig dabei, auch auf dem Malerband die jeweilige Längskante an der der Baffle anliegen muss zu kennzeichnen. Ab und an Symmetrie und Maße kontrollieren. Nach jedem genähten Baffle kann der entsprechende Malerbandstreifen entfernt werden. Baffles schneiden. Darauf achten, dass die elastische Richtung der Bafflelängskante entspricht. Am einfachsten macht man es sich, wenn man den Bafflestoff aufrollt und die Stoffrolle dann entsprechend abschneidet. Hier waren es 7,5cm, da der Bafflestoff im Bereich der Nähte gedoppelt wurde. Ca. 0,7cm umschlagen und auf der Hälfte annähen, macht pro Naht 1cm Verlust. So kommt man dann auf 5,5cm Bafflehöhe. Da das 25g/m² Mosquitonetz von Extex (nachgewogen 22g/m²) ziemlich sperrig ist, habe ich den umgeschlagenen Teil mit Nadeln fixiert (nur im Netz selber, nicht am Stoff!). Um Löcher in dem sehr dünnen Stoff zu vermeiden habe ich immer dann, wenn Nähte/Stoff fixiert werden mussten, Malerband benutzt. Ging super und kann man für diese Stoffe nur weiter empfehlen. Längskanten von Innen- und Außenstoff jeweils doppelt einschlagen und säumen. Hier habe ich für das erste Einschlagen einen Prittstift zur Hilfe genommen (Tipp von @moritz). Auch das hat sich bei dem dünnen und rutschigen Stoff absolut bewährt. Nach dem Säumen hat man ringsherum einen 1cm breiten Saum mit dreifacher Stofflage auf dem später alle wichtigen Nähte genäht werden können. Baffles zunächst an Innen- oder Außenstoff annähen. Nahtenden verriegeln. Zusätzlich habe ich die Garnenden noch gegeneinander stramm gezogen. Baffles an die andere Stoffseite annähen. Dabei immer wieder mal kontrollieren, ob die Baffles auch da sitzen wo sie sitzen sollen. Nach einer Weile hat man sich an die 6qm Stoff und das Baffle-Wirrwarr gewöhnt. Wenn das erledigt ist, hat man auch schon den ‚schlimmsten‘ Teil hinter sich. Innen- und Außenstoff an der Kopfseite mit einer doppelten Naht zusammen nähen. Die elastische Kordel (hier 3mm) an einem Ende mit Garn zu einer Schlaufe knoten (das habe ich bei den Seitentaschen von meinem Rucksack auch so gemacht, hat sich bewährt). Die Schlaufe habe ich dann in eine Stofffahne (hier aus Diamond-Ripstop) eingenäht. Dadurch vermeidet man unschöne Knubbel in der seitlichen Saumnaht. Stofffahne an den Seiten einkürzen. Die Höhe der Stofffahne entspricht der späteren Höhe des Kordelkanals (hier 2cm incl. 1cm Saumnaht). Saumnaht des Kopfendes 2cm nach innen umschlagen. Das freie Ende der Stofffahne in die umgeschlagene Seitennaht einnähen. Da hier später noch 2 Nähte drauf kommen reicht ein zwei- bis dreifaches Verriegeln der Naht. Auf ¼ der Länge (37cm) der Stoffbreite am Kopfende mit 2,5cm Abstand zum Saumrand 2 Ösen (4mm) einschlagen. Hier geht die Kordel für den Tanka durch. Die meisten Hersteller machen die Ösen mittig, wodurch die Kordel im zugezogenen Zustand immer im Gesicht hängt. Die Variante mit offenem Kordelzug, die man auch oft sieht, hat mir nicht zugesagt, da man dann immer die langen Kordelenden mit zwei Tankas irgendwo unter sich liegen hat. Kordel mit Tanka und Zeltring durch die Ösen durchfädeln. Kordellänge möglichst knapp bemessen und am anderen Ende ebenfalls mit Garn zu einer Schlaufe knoten. Die Schlaufe wieder in eine Stofffahne einnähen. Saumnaht des Kopfendes auch hier 2cm nach innen umschlagen. Das freie Ende der Stofffahne wieder in die umgeschlagene Seitennaht einnähen. Nun kann die umgeschlagene Saumnaht auf ganzer Länge mit einer doppelten Naht mit dem darunter liegenden Innen- und Außenstoff vernäht werden. Der Kordelkanal ist nun fertig. Seitliche Saumnähte von Innen- und Außenstoff am Kopfende beginnend miteinander vernähen. Bis zum Beginn der Fußbox mit einer Doppelnaht, danach reicht eine einfache Naht, da hier später beim Schließen der Fußbox noch zwei weitere Nähte hinzu kommen. An den entsprechenden Positionen werden in die Seitennähte noch drei 3,5mm flache Steckschließen mit 20mm des elastischen Bandes eingenäht. Mit den Steckschließen lässt sich der Quilt an der Isomatte fixieren oder notfalls auf der Unterseite verschließen. Wenige cm vor Beginn der Fußbox wird zunächst nur an einer Seite ein ca. 5cm langes Stück des elastischen 20mm Bandes eingenäht und später, beim Nähen der 2. Seitennaht, das andere Endes dort mit eingenäht. Das elastische Band entlastet später das Nahtende der Fußbox. Bei anderen Quilts ist dort häufig ein kleines Stoffdreieck eingenäht, was ich aber eher suboptimal fand. Jetzt kann die Längsnaht der Fußbox vernäht werden. Dazu die beiden Saumnähte links auf rechts (!) übereinander legen und mit doppelter Naht vernähen (könnte man auch als falsche Kappnaht bezeichnen). Auch wenn hier 12 Stofflagen übereinander liegen ist das ganze immer noch SEHR dünn. Die Variante recht auf rechts schien mir für die Fußbox als nicht so stabil, da letztendlich eine Naht die komplette Querbelastung auffangen muss und Kältebrücken an dieser Stelle keine Rolle spielen. Der Quilt wird an der noch offenen Saumnaht des Fußendes mit den Daunen befüllt. Da die Daunen zu je 100g (nachgewogen alle je 103g) in kleinen handlichen Kissen geliefert werden, kann man die Kissen in eines der letzten Karos legen, vorsichtig ein Ende mit einer kleinen Schere aufschneiden und die stark komprimierten Daunen in die dahinter liegenden Karos verteilen. Das geht erstaunlich gut, da die Zwischenräume den Baffles mit 12cm so ausreichend groß sind, dass eine Faust durch passt. Damit kein Daunen entweichen, die Naht rechts und links der Unterarme mit Wäscheklammern provisorisch schließen. Zudem hatte ich einen Staubsauger griffbereit daneben liegen, bei dem das Rohr vorne mit dem Mosquitonetz verschlossen war. So konnte jede frei umherfliegende Daune eingefangen werden. Auch das hat sich sehr bewährt. Von den Daunen müssen 12g für das runde Fußboxende aufbewahrt werden. Die untere Saumnaht nun vernähen (Innen- mit dem Außenstoff). Der Quilt ist jetzt bis auf das runde Fußboxende fertig. Bevor das runde Fußboxende angefertigt wird muss nochmal der Umfang am unteren Ende der Fußbox nach dem Zunähen kontrolliert werden. Zu dem errechneten Fußboxradius müssen für den Stoff 3cm addiert werden, 2cm für den doppelt umgeschlagenen Saum und 1cm für die Saumnaht (für das Vernähen mit dem Rest des Quilts). Vier Baffles (8cm lang) über Kreuz mit 4cm Abstand von der Mitte einnähen, dann den gemeinsamen Rand (in diesem Fall also nicht einzeln) doppelt umgeschlagen säumen. Auch hier half der Prittstift wieder sehr. Einen ca. 10cm breiten Spalt für das Füllen mit den Daunen offen lassen. Rundes Fußboxende mit den restlichen Daunen füllen und anschließend den Saum schließen. Fußboxende und den Rest des Quilts an der unteren Saumnaht rechts auf rechts vernähen. Hier war es mir wichtig, keine Kältebrücke zu haben. Daher keine überlappende Naht wie bei der Fußboxlängsnaht. Hinter der äußeren Naht noch eine zweite zur Sicherheit setzen. Zusätzlich habe ich noch eine 10mm Gurtbandschlaufe mit eingenäht an der man den Quilt kopfüber aufhängen kann. Quilt in alle Richtungen gut ausschütteln, damit die Daunen sich gut verteilen und aufbauschen können. Fertig!!!! Genäht habe ich das gute Stück mit einer alten Pfaff 260, einer frischen Microtex 70er Nadel und Gütermann Allesnähergarn (die Farbe 68 entspricht dabei dem dunkelgraublau des Außenstoffes). Stichlänge für die Baffles war 2mm, sonst 2,7mm. Mit der Fadenspannung (tendenziell niedriger) muss man so lange probieren bis es passt. Alle Materialien von Extex bis auf die Steckschließen (1,7g nachgewogen), die kamen vom Thal-Versand.
  13. Southern Flyer

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    @Andreas K. so war das auch nicht gemeint und immerhin habe ich meine sehr überschaubare (U)L Erfahrung hier schön brav ins Form gestellt, gell!
  14. Southern Flyer

    Neue UL-Stöffchen

    Ich dachte, der Austausch von Erfahrungen wäre der Sinn und Zweck dieses Forums ..... ... und da ich gerade erst einen Rucksack genäht habe, werde ich in nächster Zeit nicht in den Genuss kommen diesen Stoff auszuprobieren (ja ich weiss: nach dem Rucksack ist vor dem Rucksack). Es würde mich aber trotzdem interessieren. ... und für einen Quilt ist der Stoff ein bischen unpassend
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    Bei ExTex gibt es neue X-Pac Stoffe, u.a. ein VX21 in der Version RC mit "nur" 150 g/m² (immerhin 55 g leichter als das normal VX21) .... sowie ein LiteSkin LS07 mit 115 g/m². Wäre schön wenn demnächst mal jemand einen ersten Erfahrungsbericht hier ins Forum einstellen könnte. Interessant wäre u.a. ob das VX21 RC genau so dünn ist, wie das normale VX03.
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