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Ultraleicht Trekking

micha90

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Über micha90

  • Rang
    Feinwaagenbesitzer
  • Geburtstag 06.10.1990

Profile Information

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    Male
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    Mainz
  1. Messen

    Da UL-Ausrüstung kaum in normalen Läden verkauft wird und von der regulären Outdoorindustrie nicht vertrieben wird sind tatsächlich Treffen hier die beste Option. Meist gibt es etliches an UL-Ausrüstung zu sehen und zu testen, fast jeder bringt eine Menge interessantes Zeug mit. Gerade bei Treffen kann man den Kram natürlich auch in Aktion sehen bzw testen, bei Stammtischen bekommt man zumindest mal das ein oder andere Teil zu sehen. Schöner Unterschied ist, dass die Leute dir nichts andrehen wollen, sondern tatsächliche Erfahrungsberichte geben können. schöne Grüße Micha
  2. Beratung bei UL Zelt (2Mann) und Rucksack

    Hi! wie @khyal schon sagt solltest du das ganze spezifizieren und vor allem erst mal die Suchfunktion ein wenig quälen, bevor es hier irgendwo hin geht. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5794-ul-rucksack-für-über-2m-körpergröße/ https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5883-rucksack-für-mehrtägige-touren/ https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5688-rucksack-38-50l-mit-vielen-zugriffsmöglichkeiten/ https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/6022-einstieg-in-die-welt-der-myog-packs-40l-tidy-pack-10/ Keine Minute und die du hast schon alle generischen Antworten über Rucksackwahl, die in jeder Diskussion vorkommen. Was Tarps angeht gibt es genügend Optionen mit innenzelten die auch entsprechend leicht sind (sollte unter 700g machbar sein). Natürlich bekommt man Cuben auch in Deutschland (das ist kein kubanisches Fabrikat ). Das Zeug raschelt ein wenig mehr wenn es neu ist, aber ansonsten sind Tarps sowieso der so ziemlich einzige wirklich sinnvolle Anwendungsbereich für das Material. Dennoch solltest du als Anfänger kein großes Geld in die Hand nehmen, besonders beim Shelter dauert es eine Weile, bis man überhaupt die eigenen Ansprüche kennt und geht meist durch das ein oder andere Shelter, bevor man eins findet, das einem passt. schöne Grüße Micha
  3. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    @schwyzi Wenn ich das recht erfasst habe ist es etwas dazwischen. Zum einen die Vermarktung von meist unnötig schwerem Zeug als "UL" und die (wohl zumindest teilweise) daraus resultierenden Leute, die sich als ULer profilieren und damit die "wirklichen" ULer in ein schlechtes Licht begeben. Den Begriff kann verwendet wer will, da ist nichts dreist daran. Aber die fälschliche Bezeichnung von Ausrüstung/ Leuten verärgert hier offenbar den ein oder anderen. Das Hauptproblem an der Kommerz-UL Variante ist vor allem, dass UL Ausrüstung einen schlechten Ruf bekommen hat. Die breite Masse geht davon aus, dass UL-Ausrüstung fragiles Zeug ist, das nicht aushält, was direkt der Outdoorindustrie angelastet werden kann. Um beim Beispiel Zelt zu bleiben: Es werden keine Neuerungen eingeführt um Gewicht zu drücken (einwandige Konstruktionen, Stöcke statt Gestänge etc) sondern geringere Materialstärke bei Stoff und Gestänge verwendet. Auch ich musste mir schon die gelegentliche Predigt anhören, dass UL nichts aushält und das es dumm sei mit solch fragiler Ausrüstung in die Wildnis zu gehen. Dass die meiste meiner Ausrüstung eher stabiler ist und deutlich weniger Möglichkeiten hat überhaupt kaputt zu gehen ("fail safe") scheint solchen Personen nicht einleuchten zu wollen Edit: Als Daumenregel gilt: Steht UL drauf, ist ziemlich sicher kein UL drin
  4. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    @German Tourist Du sprichst mir hier doch ein wenig aus dem Herzen Das Problem nervt mich ehrlich gesagt schon seit Jahren, die Outdoorindustrie hat "UL" als Marktkonzept entdeckt und versucht (leider erfolgreich) mit der Bezeichnung Geld zu scheffeln - ohne irgendwas für UL zu tun. Zelte sind jetzt eben UL, weil sie 1.2kg wiegen statt 2kg, 500g Goretex Jacken für hunderte Euronen etc pp. Die Industrie macht den Begriff bekannt und marktfähig ohne sich je mit dem eigentlich Konzept auseinanderzusetzen, zumindest nicht öffentlich (wäre auch kommerziell keine gute Idee den Kunden zu erklären, dass sie weniger kaufen sollen um den Rucksack leicht zu machen). Das ganze sorgt für eine breite Masse an Leuten, die eben nur Kommerz-"UL" kennen und nicht wirklich irgendwas über Gründe, Ursprünge und Umsetzung wissen, wo ich verstehen kann, dass das einigen Leuten sauer aufstößt. Wenn jemand daher kommt sich mit seinem 10kg Rucksack als UL betitelt, den er eben bei Globetrottel gekauft hat, lässt das die eigene "Leistung" sein BW über Jahre auf 3kg zu kratzen irgendwie schlechter dastehen. Das Prinzip ist das selbe wie die (stetig wachsenden) Gruppe von Leuten, die auf den Ami-Trails hier und da mal eine Sektion laufen, viel trampen und sich eher besaufen, aber hinterher als Thruhiker darstellen - die eigene Leistung derer, die es tatsächlich gemacht haben wird dadurch gefühlt geschmälert. Dennoch muss ich sagen, dass ich inzwischen auch an einem Punkt bin, an dem es mir einfach egal geworden ist, was andere Leute machen und wie sie sich mit so etwas zu profilieren versuchen (ist das schon Altersmilde?). Auf meiner ersten Tour war UL noch neu und spannen und ich hatte das Gefühl jedem davon erzählen zu müssen (und bin mit Sicherheit dem ein oder anderen ordentlich damit auf den Keks gegangen). Inzwischen versuche ich das Thema sogar aktiv zu vermeiden, wenn ich nicht direkt nach meiner Ausrüstung gefragt werde um mir die ewig selben Diskussionen zu sparen. (klappt auch ganz gut, da ich inzwischen selten noch als Trekker erkannt werde und idR als Tageswanderer durchgehe ) Inhaltlich finde ich es für das Forum schade, dass die Extreme hier inzwischen tatsächlich aufweichen, aber ich werde mit Sicherheit niemanden versuchen zu etwas zu bekehren, dass er/sie nicht will, wenn eine Person mit vollem Herzen dahinter steht benötigt es auch keine Bekehrung mehr. Radikale Ansätze sind immer wichtig um Grenzen auszuloten und eine Richtung zu weisen. Erst wenn eine Grenze erreicht ist, weiß man wo sie liegt und kann daraus Schlüsse ziehen und lernen. schöne Grüße Micha
  5. Fleecejacke günstig und leicht

    Wenn schon gebastelt wird: Falls doch eine Nähmaschine verfügbar ist (irgendwo leihen für die eine Naht?), würde ich das ein wenig umsäumen statt heiß zu schneiden (das gibt unschöne, harte Kanten) Klett ist keine schöne Lösung, gerade auf weichen Stoffen wie Fleece klebt das gerne überall und franst das Material aus. Deshalb: Ein 3C Reißverschluss in 80cm wiegt mit Schieber ca 4g Alternativ evtl Druckknöpfe/ KamSnaps nutzen, das sollte genau so gut gehen wie ein RV aber nirgends kleben oder irgendwas ausfransen schöne Grüße Micha
  6. Osprey Eja 58 - US Only

    Kommerzielle Rucksäcke passen nun mal natürlich manchen Leuten besser als anderen, aber generell ist der Exos/ Eja Rucksack mit einem guten Kilo ohnehin weit entfernt von den meisten UL-Anwendungen. Unabhängig davon gibt es zumindest auf der deutschen Osprey Seite für 170€ zu bestellen, also wohl nicht nur für den US-Markt (würde mich auch wundern, wenn die einzelne Rucksäcke manchen Ländern vorbehalten) schöne Grüße Micha
  7. Benutzer sehen

    Gute Frage, die Funktion gab es zumindest vor dem letzten größeren Update noch, aber ich kann sie im Moment auch nicht finden. @Dennis weißt du was darüber?
  8. NIcht schlecht! Das freut mich ja sehr, dass so ein Basic Projekt meinerseits sowas hübsches auslösen kann Über die Karo Step Konstruktion würde ich gern in Zukunft mal einen Langzeitbericht hören, da gibt es nicht all zu viele. Generell hatte ich auch schon länger mal im Kopf genau so was zu bauen, bin allerdings mit Quilts gut eingedeckt.. Danke für's teilen!
  9. Enlightened Equipment vs. Cumulus Quilts

    OT: @mexl916 Natürlich abhängig davon was ansteht: mit einem Cumulus 150(gepimpt), 450 und einem APEX 133er Quilt habe ich ziemlich alles abgedeckt, was ich brauche (alles ohne Mattenbefestigung). Isomatten variieren von GG Thinlight, 5mm EVA bis zur StS Ultralight bzw Kombinationen daraus. Wenn es kälter ist ggf noch andere Schaummatten einzeln oder in Kombination.
  10. Enlightened Equipment vs. Cumulus Quilts

    @Stromfahrer Nein, Z-Lites nutze ich seit Jahren nicht mehr, die haben eine grauenvolle Isolationsleistung für das Gewicht Aber Schaummatten generell schon, das ist wahr. Das Problem bei aufblasbaren Matten ist meiner Erfahrung nach dennoch das selbe, zusätzlich passiert es noch, dass es gerne an der Stelle reinzieht, wo die Matte aufhört, da sich dort immer ein kleiner Spalt bildet (davon ausgehend, dass hier idR keine Matten in voller Länge genutzt werden). Im Bett zu Hause müsst ihr die Decke doch auch nicht ans Laken tackern, sondern bewegt euch ganz natürlich darunter ohne nachts aufzuwachen - beim Quilt ist das bei mir nicht anders.
  11. Enlightened Equipment vs. Cumulus Quilts

    Die Quilts von Cumulus sind generell recht schmal geschnitten, bei EE gibt es da breitere Varianten. Ich bin selbst ziemlich schmal und kam mit dem Schnitt immer sehr gut klar (und habe selbst mehrere Cumulus Quilts in meinem Besitz). Ob die Fußbox offen oder geschlossen sein soll ist wohl persönliche Präferenz, ich habe die lieber geschlossen, Das ist leichter und wärmer als eine offene, wenn es zu warm wird kann man die Füße trotzdem rausstecken. Generell wähle ich meine Quilts aber eher "kalt" so dass überhitzen bei mir eigentlich fast nie vorkommt. Bei deiner Körpergröße solltest du überlegen den Cumulus Quilt schon in Überlänge zu bestellen, ich bin 1.88m und komme mit der Standardlänge nicht klar. Mattenbefestigung: Ich würde die so oder so erstmal weg lassen und nur dann wieder anbringen, wenn es absolut nicht ohne geht. Für mich persönlich ist der Quilt eben eine zusätzliche Freiheit, da ich mich drehen und wenden kann und das Teil wie eine Bettdecke nachts bewegen kann. Durch festzurren an der Matte fühle ich mich eingeschränkt und habe eher das Problem, dass sich der Quilt mal an einer Seite hochzieht und kalte Luft rein kommt, als ohne Befestigung - wie gesagt das muss jeder selbst testen. schöne Grüße Micha
  12. Vargo Bot

    Titan leitet zwar prinzipiell schlechter Wärme als Stahl, aber wird dafür vergleichsweise sehr dünnwandig verarbeitet, so dass das keine Rolle spielt. Füllst du heißes Wasser rein wird der Bot ebenfalls sofort außen heiß und du verbrennst dir die Finger, der ist nicht isoliert in irgendeiner Form. Wo das Problem mit Wärmeleitfähigkeit eine Rolle spielt ist beim Kochen/ Braten mit Titan, da dass Material dort heiß wird, wo die Flamme auftrifft, was dazu führen kann, dass Essen in der Mitte anbrennt, aber am Rand noch kalt ist. Je flüssiger der Inhalt, desto weniger spielt das eine Rolle. schöne Grüße Micha
  13. Sammlung: Weitwanderwege in EU

    Sorry für die späte Antwort, aber wer ist "Daniel"? Würde mich doch interessieren.
  14. UL Bart Trimmer?!

    Da gehört der unrasierte "homeless Style" aber dazu und rasieren ist verpönt! Aber im Ernst, für Reisen sieht das ganz gut aus, auch wenn es ein Tierhaartrimmer ist
  15. Vermeiden von Scheuerstellen (Chafing)

    Würde die scheuern, würde sie es auch mit Liner tun. Der Stoff der meisten Shorts ist super weich und angenehm auf der Haut, besser als viele herkömmliche Unterwäsche. Das ist verschieden, bei mir ist oft das Problem in der Hautfalte zwischen Oberschenkel und "Gemächt", ohne Unterhose aber mit Liner ist das genau so, aber noch deutlich schlimmer, da die Stoffkante des Liners (oft noch mit Gummiband versehen und dadurch dicker) dann genau dort aufsitzt und für Ärger sorgt. Das wäre die andere von mir erwähnte Alternative "Kompression". Wie gesagt funktioniert (bei den meisten Leuten) je nur ein extrem, entweder komplette Kompression, so dass sich nichts bewegen (=scheuern) kann, oder eben komplette Freiheit. Ich trage entsprechend lockere Laufshorts wie solche: (CDT 2016 in Malpais, NM) Hier habe ich ebenfalls komplett gegenteilige Erfahrungen gemacht. Gerade dieses Jahr hatte ich zeitweise auf dem AT Laufshorts die zu kurz waren um die ohne Liner zu tragen (1" Inseam ) und ich muss sagen: so hat es bei mir noch nie gemieft - trotz täglichem waschen (was auf anderen Trails nie möglich war)! Nach nur einem langen Tag war mir das schon super unangenehm, so dass ich schnellstmöglich dafür gesorgt habe eine etwas längere Hose zu bekommen, die ich wieder ohne Liner tragen konnte. Ich vermute es liegt an der fehlenden Bewegung und Belüftung. Ende August hatte ich es nochmal in den Alpen versucht, aber kam zum selben Problem. Ich hatte meine ersten Shorts dem Liner entledigt als ich 2014 etwa 160km gelaufen war und seit dem nicht mehr zurück geblickt und nie derartige Probleme (Geruchsbildung oder Reibung) gehabt wie ich es diesen Sommer erleben musste. Das sind auch zwei Paar Schuhe! Ich denke es hat einen guten Grund, dass ziemlich alle Laufshorts Liner integriert haben: bei schneller Bewegung (=rennen/ joggen) halten die alles wo es sein soll und vermutlich verringert das sogar Reibung indem sie starkes "umherschwingen" unterbinden. Beim Wandern macht man jedoch keine so dynamischen Bewegungen, so dass der Liner eher stört als hilft, da die Stabilisierung nicht von Nöten ist. und die Dauer des Tragens deutlich höher ist. schöne Grüße Micha
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