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Ultraleicht Trekking

micha90

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  1. Danke für die Lorbeeren🥰 Ist aber alles MYOG, da sollte klar sein, dass das passt. Das Tarp müsste um die 2,60m Liegelänge haben, das Mesh-Inner ca 2,30 oder so. Hatte ich damals hier vorgestellt, aber noch ohne Mesh. LG Micha
  2. Ich verlinke einfach mal auf den steinzeitlich AZBlaster Thread. (Leider durch den damaligen Bestell-Rausch etwas zugespamt.) Interessante Infos wie man nur mit nem Wasserfläschen sauber macht gabs im Eingangspost, Hier, Wassermenge & Fläschchen. Die 17g Relags-Flaschen gibt's nach wie vor in jedem Laden und sind bei mir auch bis heute in Verwendung LG Micha
  3. Spannend, dass hier nur pro-Argumente kommen (abgesehen vom Geklacker). Ich war früher auch mit 2 Stöcken unterwegs und hatte schnell gemerkt damit schneller unterwegs zu sein. Nachdem sich auf Tour die Spitzen verabschiedet hatten, hatte ich ernsthaft Probleme längere Strecken ohne zu gehen, weil ich mich so daran gewöhnt hatte die Last zu verteilen. Nach genügend Training bemerkte ich irgendwann die Stöcke eh nur die meiste Zeit unter die Arme zu klemmen um die Hände frei zu haben. Das für mich größte und ausschlaggebende Argument gegen 2 Stöcke (also Nordic-Walking-Style mit alternierenden Bewegungen) ist die komplett zerschossene Gang. Ohne laufe ich entspannt auf Vor-/ Mittelfuß und kann federleicht durch jedes Geröll stapfen, sobald ich zwei Stöcke nutze werde ich zwar schneller, aber mit der direkten Konsequenz größere Schritte zu machen und immer auf der Ferse aufzusetzen, der Gang wird deutlich härter. Bei einem einzelnen Stock passiert mir das nicht, daher ist auf unwegsamen Touren (Berge, Geröll, Flussquerungen) immer ein Stock dabei. Bergab reicht der auch um zu entlasten. Zudem ist stets eine Hand frei um mich zB fest zu halten oder zu snacken. Fazit für mich: nicht ja oder nein, sondern 0, 1 oder 2 Stöcke. Alle Vorteile bekomme ich schon mit einem Stock, aber ohne die Nachteile die der zweite Stock bringt.
  4. Ich konnte nicht ganz widerstehen mal durch die Packliste zu stöbern. Wie üblich ist jede Anmerkung meine persönliche Meinung und keine Handlsungsaufforderung. Mach womit du dich sicher fühlst! Kleidung am Körper: Schuhe: sind ok, was auch immer funktioniert/ passt ist gut. Gaiters: weglassen, Schuhe locker binden und gelegentlich ausschütten Socken: Wie Schuhe: was immer funktioniert ist gut. Billige Nylonsocken aus Walmart hatten sich bei mir bewährt, ca 5$ für 3 Paar. halten länger als Darntoughs, trocknen schnell und sind leicht. Wadenkompression: Ist das was medizinisches? Wenn nicht weglassen Shorts: ok Unterhosen: geht auch ohne, aber ok. 74g wirkt allerdings auch sehr viel. Shirt: Hemd mit Knöpfen ist gut & flexibel, einfarbig sieht nur schnell ranzig aus Mütze: ok, ich bevorzuge Schirm (je nach Haardichte evtl aber sinnvoll Trekkingstöcke: gut, Griffe kann man wechseln um auf ca 135g/ Stück zu kommen. Mit persönlich reicht 1 Stock als Stütze, bei Zwei mache ich zu große Schritte und stampfe auf die Ferse statt weich zu laufen Packsystem: Rucksack: Ist überdimensioniert, aber erstmal Ausrüstung reduzieren, dann den Rucksack. Pack Liner: ist sinnvoll Fanny Pack: hat mich immer gestört, man schwitzt drunter und sorgt für Zug um Hüftbereich. Lieber einen Rucksack bei dem man an die Außentaschen kommt. Packsäcke: bei viel Krempel verständlich; Ausrüstung reduzieren reduziert auch Packsäcke. Ich habe idR noch 3: einen Beutel für Essen, einen kleinen für die Heringe (dreckig und machen Löcher in meinen anderen Kram) und einen Ziploc mit bisschen Reparaturzeug, Stromkabel und Papierkram (Ausweis, Visa, Krankversicherungskram) also alles was man nicht im Trail-Alltag braucht. Bei Regen kommt natürlich noch alles in den Packliner. Kleidung fliegt so rein, oder im Moskitonetz, falls es dich glücklich macht Schlafsystem sieht erstmal ok aus, Groundsheet aber gegen ein Polycro tauschen (ca 35g und ein Bruchteil des Packmaßes), Heringe würde ich gegen 3mm Titanhaken (nebenabspannpunkte) und irgendwas in Richtung Easton nano (Hauptabspannpunkte) tauschen. Groundhogs sind gut bei weichem Boden, davon wirst du nicht viel finden. Kochsystem sieht auf den ersten Blick OK aus, auch wenn ich (überschlagen) 420g einiges finde. Kleidung dabei: Regenjacke: ok, wenn auch schwer. Gibt’s doch inzwischen für unter 150g Hosen: eine Lange Unterhose (~120-150g) und eine Windhose (50-70g) sollten reichen, auch hier wieder die 74g Unterhose. Sind die Handschuhe nötig? Notfalls Socken über die Hände Ist die Mütze nötig, wenn du Buff und Hoodie hast? Hygiene: Keine Seife in die Wildnis kippen, bitte. In Ortschaften gibt’s überall welche wo es auch Wasser gibt. Auf dem CDT wirst du ohnehin dein Wasser lieber trinken, all zu viel gibt's nicht. Sonnencreme: lieber mit Kleidung oder Schirm schützen Mückenzeug: ebenfalls einfach was langes anziehen (Windhose & Jacke sind bissfest) Klopapier: „How to Shit in the woods“ lesen und zu Hause lassen  Spätestens wenns mal nass oder leer wird ist der Spaß eh vorbei. Med-Kit: Da quatsche ich niemandem mehr rein, schau einfach unterwegs ob du das echt brauchst. Meins besteht seit ewig aus Nadel & Faden und ein paar Pflastern. Alles was mehr braucht bedeutet so oder so in die Ortschaft zu müssen. Elektronik: Kindle zu Hause lasssen. Macht ein MP3 Player Sinn? Nach spätestens einer Woche wird man doch wahnsinnig immer den gleichen Kram zu hören. Auf langweiligen Trails (zB AT) hab ich mich sehr drüber gefreut über Spotify stets neue Podcasts und Musik zu haben. Reicht eine kleinere Powerbank nicht aus? Ich war komplett ohne unterwegs (mit 2 Handyakkus allerdings) und habe ne Menge Musik/ Podcast gehört und ausschließlich via Handy navigiert. War nie ein Problem, dass der Strom nicht gereicht hätte.
  5. Das waren Merrell Trail Gloves, Altras waren mir immer zu fett
  6. Moin aus der Versenkung! @PaulBuntzel Für ernsthafte Ausrüstungsänderungen ist es vermutlich schon zu spät, aber versuche auf jeden Fall noch raus zu werfen was geht. Der CDT ist anspruchsvoll, die Tagesstrecken lang und die Verpflegung mitunter schwer, sodas jedes Gramm im Rucksack auf die Beine geht. Das deine Packliste für mein Empfinden übertrieben ist muss vermutlich nicht extra gesagt werden, selbst ohne extreme Comforteinbußen im Camp lassen sich da sicher noch einige kg sparen. Überlege dir gut, ob du dort zum Campen hinfährst oder zum Wandern und pass dein Setup entsprechend an. Die von dir angesprochenen Routen sind ziemlich herausfordernd und schon mit einem leichten Pack anstrengend. Was die Handysache angeht: im Hinterland hast du zu 95% eh keinen Empfang und in jeder Ortschaft gibt's WLAN. Auf meinem ersten Thruhike hatte ich einen Handyvertrag und konnte vielleicht 3x vom Trail aus ne Email schreiben - lohnt sich in meinen Augen null. Grüße Micha
  7. micha90

    Biewack-Sack

    1. Tarp ordentlich aufbauen (wozu ein Shelter, wenn nicht gegen Niederschlag und Wind?!) 2. Ein paar Gramm mehr Daune & gute Platzwahl haben für weniger Gewicht den selben/ besseren Effekt 3. bei gutem Wetter einfach ohne, bei schlechtem Tarp mit gedeckten Farben (kein 3x3m Monster, sondern was kompaktes). Schlechtes Wetter bedeutet idR auch schlechtere Sichtverhältnisse und weniger Menschen die einen sehen. Abgesehen davon: Aufbauen bei Sonnenuntergang und Abbauen bei Sonnenaufgang. 4. sein Tarp kennen: bei mir dauert der Aufbau ~30sek - 1min Heißt nicht, dass ich Biwaksäcke verteufel, wer keine Lust hat sich für jede Temperatur einen passenden Schlafsack zu besorgen oder mal eine Tour leicht außerhalb der gewohnten Comfortzone zu machen kann das eine gute Lösung sein, sein Setup kurzfristig zu pimpen. Aus reiner UL-Sicht macht es aber keinen Sinn, rein aufs Gewicht geachtet kommt man deutlich effizienter weg, wenn man die Stellschrauben an anderen Ausrüstungsgegenständen dreht. Wer nicht gesehen werden will, sollte seine Ausrüstung in gedeckten Farben halten, es gibt fast jedes Teil auch in schwarz. liebe Grüße Micha
  8. Wenn du nicht mit Stöcken läufst spricht doch alles für die leichteren Aufstellstangen. Von Alu würde ich in der Länge aber abraten, die sind ziemlich flexibel und biegen sich schnell durch. Ich hatte ne Weile lang die Standard 115cm Alustange, aber dann aus Stabilitätsgründen auf die Easton CarbonFX umgetiegen, die einfach deutlich steifer und stabiler sind. Für Bergtouren hab ich inzwischen doch wieder einen Stock dabei, gerade bei miesen Bedingungen sind Trekkingstöcke eben doch nochmal stabiler. Liebe Grüße Micha
  9. micha90

    Packliste Shakedown

    Also mal ganz generelle Möglichkeiten zur Erleichterung, unabhänhgig von der Tour: Rucksack: ok, je nach Baseweight gehen da nochmal 300g weniger – aber immer erst als letztes Item ersetzen Zelt: Gegen Tarp/ Tarptent ersetzen; leichtes Tarp geht günstig locker um 200g für 1P, mit Mückenschutz nochmal 300g Schlafsack ist auch für die meisten Touren zu fett Isomatte: Gibt‘s leichteres, Schaummatte in Torsolänge <200g (sehr abhängig von der Tour und deinen Schlafgewohheiten) Kissen: rausschmeißen, einfach was anderes nutzen (Kleidung, Schuhe, Essen…) Fannypack: nicht nötig, wenn man einen Rucksack hat, bei dem man an die Taschen kommt Leggins: rausschmeißen bzw stattdessen eine Windhose (~60g) Beanie: gegen billo 30g Fleecemütze tauschen (falls du der Pulli ne Kapuze hat auch einfach weglassen..) Dickes Fleece & Puffy: auf den meisten Touren reicht eins der beiden Pocket Rocket: unnötig schwer. Wenns Gas sein muss BRS3000 (~25g/ 10€), alternativ Spirituskocher aus ner Red Bull Dose (4-6g) oder bei entsprechendem Wetter einfach nicht kochen Gas kannst du immer mit 90g (Leergewicht einer 100er Dose, 220er wiegen 160g leer!) angeben Kopflampe mit 116g?! heftig – da gibt‘s tausend leichtere Alternativen (beliebt sind hier die Nitecore Teile, für Sommertouren ne Thrunite TI3, ich hab was dickes von Olight mit 50g un 600lm) Powerbank bei denn meisten Touren nicht nötig Insgesamt sind da sicher noch ein paar Kilo Spiel nach unten Edit: PS: Respekt für den PCT mit 20kg - das würde ich mir nicht antun wollen! liebe Grüße Micha
  10. micha90

    PCT 2021

    Ok, ansich korrekt, aber bei ESTA ohne Nachweise zur Ausreise werden die Officers doch etwas hellhöriger. In dem Fall sollte man einen ordentlichen, nachvollziehbaren Plan vorzeigen.
  11. micha90

    PCT 2021

    Doch, mit ESTA ist der Rückflug Pflicht, mit B1/2 Visum nicht notwendig. Klar muss man den Beamten noch erklären, weshalb, aber die sind (zumindest nach meiner Erfahrung und was man sonst mitbekommt) relativ entspannt - solange man höflich bleibt . Immer dran denken, dass man dem Beamten auch seine erste Kontaktadresse (zB erstes Hotel oder Trailangel) angeben muss!
  12. OT: Falls das hier zu viel wird, gerne auslagern.. Der "Zeitverlust" ist eigentlich nur ein kleiner Teil, den ich so auch nie wahrgenommen hatte und es mich aus dieser Perspektive auch nie gestört hat. Meistens Habe ich einfach Wasser aufgesetzt, alles andere vorbereitet und bis ich fertig war, war auch das Wasser heiß. Für mich waren zwei andere Faktoren massiv viel wichtiger: Weniger Kram bedeutet auch weniger worum man sich kümmern muss. Im Ziploc "kochen" produziert viel Müll, im Topf kochen heißt entweder mehr Wasser zu brauchen (oft Mangelware) oder unterwegs nichts darin transportieren zu können (den Kocher in die Nudelsapsche zu legen ist eher nicht so geil), was mehr wertvolles Rucksackvolumen verschlingt, zudem muss der Topf größer sein, wenn man darin kochen möchte. Dazu die ewige Jagd nach Brennstoff (egal in welcher Form, bei Kartuschen noch das Problem: riskieren unterwegs nichts zu bekommen oder 2 Kanister tragen). Der andere, für mich größere Faktor war einfach die Variation des Essens. Auf einem Thruhike ist "richtig kochen" mMn unrealistisch - zumindest wenn man nicht im Oktober noch durch den Schnee in Washington stapfen möchte. Das ist tatsächlich extrem zeitaufwändig und die zu kochenden Lebensmittel eher semigut haltbar und es erfordert elaboriertere Kochuntensilien als Topf, Kocher & Löffel. Somit machen die meisten Leute nur Fertigessen, das irgendwie rehydriert wird, evtl noch kurz aufgekocht (Ramen, Kartoffelbrei vs Knorr/ Spaghetteria Zeug). Die Auswahl solcher Speisen ist aber eher begrenzt, der Nährstoffgehalt ebenfalls. Nach meinem ersten Thruhike (noch mit Kocher und absoluter Sch***diät) hatte ich mich mal ohne rausgetraut und schnell festgestellt, dass man einen deutlich breiteren Speiseplan ohne kochen hinbekommt, verglichen mit den schnell zubereitbaren Dingen. Natürlich ist das auch kombinierbar, aber wenn ich anfange nur noch jeden zweiten oder dritten Tag den Kocher zu nutzen um mehr Abwechslung zu haben, kann ich ihn auch gänzlich weglassen und nach 3 oder 4 Tagen einfach in der nächsten Ortschaft was heißes haben (so denn mir danach gelüstet). Wie gesagt, für den Norden kann es ganz nett sein sich morgens einen heißen Kakao zu machen, aber dafür die ersten 3000km nen Kocher zu tragen finde ich nicht so sinnvoll. Liebe Grüße Micha
  13. Ganz klares Nein. Es gibt keine Regel die einen dazu zwingt einen Kocher zu nutzen. Besonders in Kalifornien ist es tendenziell heiß (Wüste und so), so dass ich den Kocher einfach zu Hause lassen würde. Wenn du zu spät in den Norden kommst besorg dir unterwegs einen bzw bastel dir was aus einer Coladose Kocher sind auf einen Thruhike in der Form nicht notwendig. Allein die Spritbeschaffung nervt mehr, als der Kocher nutzen bringt. Liebe Grüße Micha
  14. @derray @ChristianS Was natürlich eine Option sein könnte: TPU Beschichtung und vorsichtig aufbügeln (modifizierter Lötkolben mit "Schuh" soll gut funktionieren). Das müsste ziemlich Bombenfest sein
  15. Es gab schonmal den Versuch gängige Literatur aufzulisten. Hier der Thread.
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