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Ultraleicht Trekking

micha90

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Über micha90

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    Feinwaagenbesitzer
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    Male
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    Mainz
  1. Suche seeeehr leichtes Fleece o.ä.

    Das Problem bei den Fleece Bezeichnungen ist, dass ein 100er Fleece alles zwischen 100 und 200g/m² haben kann. Diese Bezeichnung ist ok für "normale" Kunden im Laden, aber reicht für unsere Bedürfnisse nicht aus. Außerdem ist der Laden in Idaho, USA. Das wäre vermutlich unwirtschaftlich dort nur ein paar lfm Fleece zu ordern..
  2. Suche seeeehr leichtes Fleece o.ä.

    Als Meterware wäre sowas mal schön, ich bin selbst seit einiger Zeit am suchen, aber habe noch keine gute Quelle gefunden. Geben muss es das Zeug, ZPacks baut ihre Fleecemützen aus einem super dünnen Fleece, was ich gerne mal selbst verarbeiten würde Die dünnste Variante, die ich gefunden habe ist diese hier, mit 135g/m²
  3. Leichteste Regenhose

    Ist nähen eine Option? Aus 19er Cuben müsste eine locker sitzende Hose ca 40-45g wiegen, aus 35er ca 65-70g
  4. Ultraleicht Trekking

    Beim UL-Trekking liegt das Hauptaugenmerk darauf sich auf die leichteste und einfachste Ausrüstung die eine Tour noch sicher durchführen lässt zu reduzieren. Als Vergleichsbasis dient hierzu das Baseweight (deutsch: Basisgewicht, kurz "BW") Gängige Daumenregel: Ein Baseweight unter 4,5kg (aus dem Amerikanischen: 10lbs) wird als ultraleicht angesehen, wobei im Europäischen Raum häufig auf 5kg aufgerundet wird. Dies bezieht sich auf Ausrüstung für übliche Touren zwischen Frühling und Herbst. Bei extremen Touren mit widrigen Bedingungen kann ein minimales Setup jedoch auch schwerer sein und noch immer als UL angesehen werden, da sich zB Wintertouren oft nicht ohne zusätzliche Ausrüstung durchführen lassen ohne den Wanderer in Gefahr zu bringen. Auch hier überschreitet der geneigte ULer selten die 8-10kg.
  5. Baseweight

    Das Baseweight/ Basisgewicht (oft mit BW abgekürzt) beschreibt das Gewicht des Rucksacks mit sämtlicher mitgeführter Ausrüstung (egal ob innerhalb oder außerhalb des Rucksacks transportiert) ohne Consumables (also Dinge die sich im Laufe der Tour verbrauchen und nicht bis zu deren Ende mit getragen werden sprich Nahrung, Wasser, Brennstoff und andere). Als grobe Einteilung gelten folgende Bezeichnungen: über 10kg: traditionelle/ schwere Ausrüstung 5-10kg: Lightweight/ leichte Ausrüstung unter 4,5 - 5kg: UL ultraleichte Ausrüstung unter 2,3kg: SUL (Super Ultra Light) extrem leichte Ausrüstung
  6. DxG

    Siehe Dyneema X Grid
  7. Dyneema X Gridstop

    Dyneema X Gridstop (kurz: DxG) in ein Gewebe aus Nylon mit eingewebten Dyneema Fasern (0° und 90°) um die Reißfestigkeit und Weiterreißfestigkeit zu erhöhen. Zusätzlich wurde ein X-förmiges Muster aus zusätzlichem Nylon eingewebt, welches die Abriebfestigkeit erhöht. Das Material ist einseitig PU-beschichtet (Wassersäule ~800mm). Mit etwa 160g/m² eignet sich dieses Material hervorragend für Rucksäcke und Verstärkungen.
  8. quadromid flat tarp

    OT: @Lightlix Wie gesagt besteht mein Tarp aus drei Laufmetern von der Rolle plus Beak. Beim Beak hast du nur das Problem, dass du zwei 150cm lange Stücke brauchst, so dass du wohl stückeln müsstest um nicht 150 zusätzliches Cuben zu kaufen. Wobei 4m brauchst du dann ohnehin, da kommt es vielleicht auf den letzten halben nicht mehr an...
  9. +1 für Fleece und Regenjacke. Damit bist du beim Reisen sehr flexibel, Regenjacken gibt es billig und Klein (zB Decathlon Rain-Cut etc, wobei ich beim Reisen wohl einendurchgängigen Zipper bevorzugen würde), das Fleece kannst du problemlos unterwegs Waschen (was sich zB bei Daune etwas umständlicher gestaltet). Fleece Pullover gibt es mit Kapuze schon für 250-350g. schöne Grüße Micha
  10. Es gibt kaum UL Ausrüstung in Europa, seit LaBu nicht mehr Produziert wüsste ich eigentlich nur noch Cumulus und As Tucas. Bedingt vielleicht noch @FlorianHomeiers Tschum Zelte, aber wirklich UL ist das eben auch nicht (wenn auch sehr leicht für Baumwolle) Die wenigsten von Erbswurst aufgezählten Firmen sind hier im UL-Bereich irgendwie relevant..
  11. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Ehrlich gesagt: nicht wirklich. Ich bin mit dem Cold Soaking nie so richtig warm geworden (Achtung schlechter Wortwitz ). Schon in meinem CDT Gear-Review hatte ich geschrieben, dass ich in der Regel komplett No-Cook unterwegs bin, woran sich bis heute nichts geändert hat. Für mich ist Cold Soaking fast immer nur eine Notfalllösung, wenn es gerade nichts ordentliches zu Essen zu kaufen gibt. Wenn es anderweitig geht, ernähre ich mich lieber von normalen Lebensmitteln, die nicht präpariert werden müssen, denn ehrlich gesagt schmecken die meisten Gerichte, die auf warme Zubereitung ausgelegt sind (Ramen, Kartoffelbrei, Couscous, Bohnen) kalt nicht nach sonderlich viel (wobei ordentlich Hot Sauce sicherlich hilft). Wenn es wiedermal so einen Resupply mit minimaler Auswahl gab (oder ich zu faul war ordentlich Einzukaufen), hatte ich immer ein paar Ziplocs in denen ich dann entsprechend das Essen rehydrieren konnte. Lediglich bei großer Hitze sind die kalten Mahlzeiten angenehm und wurden auch mal freiwillig zubereitet, auf dem AT hab ich das immer wieder gemacht. Mein Lieblings Junk-Essen ist dabei Shrimp/ Lime Ramen mit einer halben Packung (ca 60g) Idahoan Mashed Potatoes. Gesund ist was anderes, aber es geht runter Ganz ehrlich: bei Touren in kalten Gegenden will ich nicht auch noch eine kalte Brühe oder Pampe essen müssen, da wird einem ja noch viel kälter als es eh schon ist! Da baue ich mir lieber ein ordentliches Sandwich oder sowas Was Behälter angeht hatte ich ja selbst auch schon gesucht (und gefunden). Wie auch am Ende des Fadens bereits geschrieben, war der Suppenbehälter ziemlich gut und wurde (wenn auch nicht von mir) den halben CDT genutzt. Die Form war ok, die Stabilität und Dichtheit ebenfalls, kochendes Wasser war auch kein Problem. Mein Favorit: Sandwich! (Wenn ich mich recht entsinne: Knoblauch Brot mit Avocado, Käse, scharfer Soße und Pfeffer - lecker!) schöne Grüße Micha
  12. Welche Schuhe?

    Um Mal wieder auf die eigentliche Fragestellung von @Joe_McEntire zurückzukommen: Wenn du mit Joggingschuhen gut zurecht kommst, gibt es keinerlei Gründe auf was schwereres umzusteigen! Lediglich das verbesserte Profil (wie schon angesprochen) ist bei anspruchsvollerem Gelände sinnvoll. Die Ausführungen von Schwerlastregal sind definitiv nicht repräsentativ für den Rest der UL-Gemeinde (zumahl er, wie sein Name und die Signatur verraten, auch nicht wirklich Teil dieser ist). Pros und Cons ganz kompakt: Pro: leicht (weniger Anstrengung/ Energieaufwand, natürlicherer Gang) trocknen super schnell (spätestens bei Flussquerungen oder Dauerregen bleibt kein Goretexstiefel trocken, wenn das Wasser von oben rein läuft - dafür dauert es Tage die Feuchtigkeit wieder raus zu bekommen) dadurch auch ein allgemein besseres/ trockeneres Fußklima, da Schweiß einfach rausdampfen kann (besonders in warmen Regionen) Strecken mit vielen Flussquerungen können einfach durchgangen werden, ohne ständig die Schuhe wechseln zu müssen besserer Grip in unwegsamem Gelände, statt steifer Sohle passt sich der Fuß an den Untergrund an gesünderer Gang, langfristig besser für Muskulatur, Gelenke etc da man normal laufen kann Agilität: Man kann auch mal leichtfüßig über Steine hüpfen, laufen, rennen, klettern.. Flexibilität in den Knöcheln: Muskulatur, Sehnen und Bänder werden kräftiger, umknicken ist kaum noch möglich bzw mit weniger Risiken behaftet, Knie bekommen im Fall des Falles weniger Querbelastung (da die Knöchel diese gut aufnehmen können - ungleich den Kniegelenken) bequem relativ günstig müssen nicht eingelaufen werden (auf langen Wanderungen wichtig, bei denen man durch mehrere Paare geht) mehr Freiraum für die Zehen (nix mit Hallus Valgus!) weniger bzw keine Blasen, da sie weich sind und eigentlich nicht scheuern sollten und wie gesagt die Zehen nicht zusammen quetschen tun am Ende des Tages nicht weh - darauf kommt es (zumindest mir) auf lange sich an. (gute Laufschuhe ersetzen dadurch auch den "Campschuh") Cons: relativ kurzlebig (je nach Modell und Gangart ca 800-1500km) auch bei kurzem Regen sind die Füße sofort nass (aber auch schnell wieder trocken) Je nach dem wie minimal der Schuh und wie schlecht trainiert der Fuß ist, muss die Fußmuskulatur erst wieder fit genug gemacht werden, was lange Zeit in Anspruch nehmen kann ( Langfristig ist das jedoch ein großer Vorteil, nur der Umstieg von Heavy Boots auf leichtes Schuhwerk ist dadurch erschwert) Bei kaltnassem Wetter kann es kalte Füße geben bei großen Lasten können Laufschuhe nicht wirklich mithalten (was ULer glücklicherweise nicht betrifft) Stiefel haben durchaus ihre Daseinsberechtigung: im Herbst oder Winter bei kalten und nassen Bedingungen, bei Gletscherexkursionen und beim technischen Bergsteigen. Für normaler Wanderungen, wie der größte Teil von uns sie durchführt, sind Stiefel jedoch völliger Overkill und leichtes Schuhwerk reicht aus - ganz besonders wenn der Rucksack Ultraleicht ist! Kurz und knapp: Ja wie bei den meisten kommerziellen Outdoorprodukten wird auf irrationale Ängste angespielt (umknicken, oder die Mär, dass Füße niemals nass sein dürften bzw. Schweiß wohl besser sei als Regenwasser) um teure Ausrüstung zu verkaufen, die man letzten Endes nicht benötigt. Solange du mit normalem bis leichtem Rucksack unterwegs bist sollten deine Fußgelenke dazu in der Lage sein dein Körpergewicht tragen und stabilisieren zu können ohne dabei kaputt zu gehen. Wäre das nicht der Fall, würdest du auch im Alltag häufig umknicken und dich ständig verletzen, aber glücklicherweise sind unsere Füße zum Laufen da schöne Grüße Micha (der schon etliche tausend Kilometer in Minimalschuhen über Stock, Stein, Geröllfelder, Eis und Schnee gegangen ist)
  13. Ich muss mich @Freierfall anschließen, von so einem "Rückschlag" sollte man nicht gleich dickere Ausrüstung kaufen (das wäre sogar eher Kontraproduktiv, dann kommst du noch langsamer voran, brauchst mehr Wasser und der Rücken tut noch mehr weh). Aus solchen Fehlern kann man sehr gut für zukünftige Touren lernen! Beim nächsten mal wird ein bisschen besser geplant, weniger Kram mitgenommen und das ganze entspannter angegangen. Ein 42L Rucksack ist schon ordentlich groß und sollte für 3 Jahreszeiten problemlos ausreichen. Mit der Länge einer Tour hat das weit wenig zu tun, ob du 2 Nächte draußen schläfst oder 45 ändert nichts an der Ausrüstung. Ich glaube, dass die verschiedenen Faktoren sich gegenseitig aufschaukeln und dir dadurch die Tour mehr vermiest haben als es hätte sein müssen: Wasser & Touristen wurde schon geklärt Falsch sitzender Rucksack: Vielleicht kann man den richtig einstellen, so dass er richtig sitzt? Durch Planung braucht es auch kein Notfallwasser, außerdem die Packliste nochmal überarbeiten zu wenig über die Strecke informiert: das ist auf jeden Fall der Knackpunkt! Schuheinlagen widersprechen dem Konzept von Minimalschuhen. Schuhwerk sollte bereits vor der Tour getestet und für funktional befunden werden, vielleicht solltest du erstmal weniger minimales Schuhwerk nutzen und die Fußmuskulatur trainieren, bis das schmerzfrei funktioniert Wetter fällt auch unter Planung, zumindest die ersten Tage kann man eigentlich ganz gut abschätzen. In Kombination mit deinen anderen Problemen ist es aber verständlich, dass das keinen Spaß mehr macht. schöne Grüße Micha
  14. Merkwürdige Werbung

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