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Ultraleicht Trekking

micha90

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  1. micha90

    Biewack-Sack

    1. Tarp ordentlich aufbauen (wozu ein Shelter, wenn nicht gegen Niederschlag und Wind?!) 2. Ein paar Gramm mehr Daune & gute Platzwahl haben für weniger Gewicht den selben/ besseren Effekt 3. bei gutem Wetter einfach ohne, bei schlechtem Tarp mit gedeckten Farben (kein 3x3m Monster, sondern was kompaktes). Schlechtes Wetter bedeutet idR auch schlechtere Sichtverhältnisse und weniger Menschen die einen sehen. Abgesehen davon: Aufbauen bei Sonnenuntergang und Abbauen bei Sonnenaufgang. 4. sein Tarp kennen: bei mir dauert der Aufbau ~30sek - 1min Heißt nicht, dass ich Biwaksäcke verteufel, wer keine Lust hat sich für jede Temperatur einen passenden Schlafsack zu besorgen oder mal eine Tour leicht außerhalb der gewohnten Comfortzone zu machen kann das eine gute Lösung sein, sein Setup kurzfristig zu pimpen. Aus reiner UL-Sicht macht es aber keinen Sinn, rein aufs Gewicht geachtet kommt man deutlich effizienter weg, wenn man die Stellschrauben an anderen Ausrüstungsgegenständen dreht. Wer nicht gesehen werden will, sollte seine Ausrüstung in gedeckten Farben halten, es gibt fast jedes Teil auch in schwarz. liebe Grüße Micha
  2. Wenn du nicht mit Stöcken läufst spricht doch alles für die leichteren Aufstellstangen. Von Alu würde ich in der Länge aber abraten, die sind ziemlich flexibel und biegen sich schnell durch. Ich hatte ne Weile lang die Standard 115cm Alustange, aber dann aus Stabilitätsgründen auf die Easton CarbonFX umgetiegen, die einfach deutlich steifer und stabiler sind. Für Bergtouren hab ich inzwischen doch wieder einen Stock dabei, gerade bei miesen Bedingungen sind Trekkingstöcke eben doch nochmal stabiler. Liebe Grüße Micha
  3. micha90

    Packliste Shakedown

    Also mal ganz generelle Möglichkeiten zur Erleichterung, unabhänhgig von der Tour: Rucksack: ok, je nach Baseweight gehen da nochmal 300g weniger – aber immer erst als letztes Item ersetzen Zelt: Gegen Tarp/ Tarptent ersetzen; leichtes Tarp geht günstig locker um 200g für 1P, mit Mückenschutz nochmal 300g Schlafsack ist auch für die meisten Touren zu fett Isomatte: Gibt‘s leichteres, Schaummatte in Torsolänge <200g (sehr abhängig von der Tour und deinen Schlafgewohheiten) Kissen: rausschmeißen, einfach was anderes nutzen (Kleidung, Schuhe, Essen…) Fannypack: nicht nötig, wenn man einen Rucksack hat, bei dem man an die Taschen kommt Leggins: rausschmeißen bzw stattdessen eine Windhose (~60g) Beanie: gegen billo 30g Fleecemütze tauschen (falls du der Pulli ne Kapuze hat auch einfach weglassen..) Dickes Fleece & Puffy: auf den meisten Touren reicht eins der beiden Pocket Rocket: unnötig schwer. Wenns Gas sein muss BRS3000 (~25g/ 10€), alternativ Spirituskocher aus ner Red Bull Dose (4-6g) oder bei entsprechendem Wetter einfach nicht kochen Gas kannst du immer mit 90g (Leergewicht einer 100er Dose, 220er wiegen 160g leer!) angeben Kopflampe mit 116g?! heftig – da gibt‘s tausend leichtere Alternativen (beliebt sind hier die Nitecore Teile, für Sommertouren ne Thrunite TI3, ich hab was dickes von Olight mit 50g un 600lm) Powerbank bei denn meisten Touren nicht nötig Insgesamt sind da sicher noch ein paar Kilo Spiel nach unten Edit: PS: Respekt für den PCT mit 20kg - das würde ich mir nicht antun wollen! liebe Grüße Micha
  4. micha90

    PCT 2021

    Ok, ansich korrekt, aber bei ESTA ohne Nachweise zur Ausreise werden die Officers doch etwas hellhöriger. In dem Fall sollte man einen ordentlichen, nachvollziehbaren Plan vorzeigen.
  5. micha90

    PCT 2021

    Doch, mit ESTA ist der Rückflug Pflicht, mit B1/2 Visum nicht notwendig. Klar muss man den Beamten noch erklären, weshalb, aber die sind (zumindest nach meiner Erfahrung und was man sonst mitbekommt) relativ entspannt - solange man höflich bleibt . Immer dran denken, dass man dem Beamten auch seine erste Kontaktadresse (zB erstes Hotel oder Trailangel) angeben muss!
  6. OT: Falls das hier zu viel wird, gerne auslagern.. Der "Zeitverlust" ist eigentlich nur ein kleiner Teil, den ich so auch nie wahrgenommen hatte und es mich aus dieser Perspektive auch nie gestört hat. Meistens Habe ich einfach Wasser aufgesetzt, alles andere vorbereitet und bis ich fertig war, war auch das Wasser heiß. Für mich waren zwei andere Faktoren massiv viel wichtiger: Weniger Kram bedeutet auch weniger worum man sich kümmern muss. Im Ziploc "kochen" produziert viel Müll, im Topf kochen heißt entweder mehr Wasser zu brauchen (oft Mangelware) oder unterwegs nichts darin transportieren zu können (den Kocher in die Nudelsapsche zu legen ist eher nicht so geil), was mehr wertvolles Rucksackvolumen verschlingt, zudem muss der Topf größer sein, wenn man darin kochen möchte. Dazu die ewige Jagd nach Brennstoff (egal in welcher Form, bei Kartuschen noch das Problem: riskieren unterwegs nichts zu bekommen oder 2 Kanister tragen). Der andere, für mich größere Faktor war einfach die Variation des Essens. Auf einem Thruhike ist "richtig kochen" mMn unrealistisch - zumindest wenn man nicht im Oktober noch durch den Schnee in Washington stapfen möchte. Das ist tatsächlich extrem zeitaufwändig und die zu kochenden Lebensmittel eher semigut haltbar und es erfordert elaboriertere Kochuntensilien als Topf, Kocher & Löffel. Somit machen die meisten Leute nur Fertigessen, das irgendwie rehydriert wird, evtl noch kurz aufgekocht (Ramen, Kartoffelbrei vs Knorr/ Spaghetteria Zeug). Die Auswahl solcher Speisen ist aber eher begrenzt, der Nährstoffgehalt ebenfalls. Nach meinem ersten Thruhike (noch mit Kocher und absoluter Sch***diät) hatte ich mich mal ohne rausgetraut und schnell festgestellt, dass man einen deutlich breiteren Speiseplan ohne kochen hinbekommt, verglichen mit den schnell zubereitbaren Dingen. Natürlich ist das auch kombinierbar, aber wenn ich anfange nur noch jeden zweiten oder dritten Tag den Kocher zu nutzen um mehr Abwechslung zu haben, kann ich ihn auch gänzlich weglassen und nach 3 oder 4 Tagen einfach in der nächsten Ortschaft was heißes haben (so denn mir danach gelüstet). Wie gesagt, für den Norden kann es ganz nett sein sich morgens einen heißen Kakao zu machen, aber dafür die ersten 3000km nen Kocher zu tragen finde ich nicht so sinnvoll. Liebe Grüße Micha
  7. Ganz klares Nein. Es gibt keine Regel die einen dazu zwingt einen Kocher zu nutzen. Besonders in Kalifornien ist es tendenziell heiß (Wüste und so), so dass ich den Kocher einfach zu Hause lassen würde. Wenn du zu spät in den Norden kommst besorg dir unterwegs einen bzw bastel dir was aus einer Coladose Kocher sind auf einen Thruhike in der Form nicht notwendig. Allein die Spritbeschaffung nervt mehr, als der Kocher nutzen bringt. Liebe Grüße Micha
  8. @derray @ChristianS Was natürlich eine Option sein könnte: TPU Beschichtung und vorsichtig aufbügeln (modifizierter Lötkolben mit "Schuh" soll gut funktionieren). Das müsste ziemlich Bombenfest sein
  9. Es gab schonmal den Versuch gängige Literatur aufzulisten. Hier der Thread.
  10. @derray@ChristianS Ich habe bisher keine guten Erfahrungen mit Cubentape auf PU-beschichteten Stoffen. Ich hatte bereits mehrere Stoffe getestet, unter anderem den klassischen Zeltboden - nach anfänglich gutem Halt haben sich die Tape-Streifen immer irgendwann abgelöst. Die Haltekraft scheint bisher langfristig nur bei Cuben auf Cuben wirklich gut zu sein. Keine Ahnung ob das an der Oberfläche selbst liegt, oder am Material (PU vs Polyesterfolie), ich kann mir beides gut vorstellen.
  11. @wilbo Einmal die Zeichnung: das ganze natürlich zweimal ausschneiden und zusammennähen Wie oben schon geschrieben, ist der große, vordere Beak aus einem extra Teil gefertigt, der hintere direkt mit den Seiten am Stück gelassen. Bei Cuben sind die Nähte dank Klebestreifen überproportional schwer, weshalb ich das möglichst reduzieren wollte. Die Werte in Klammern sind nur ungefähr, die habe ich nicht bemessen, sondern die kamen durch die Konstruktion einfach so raus.. Liebe Grüße Micha
  12. micha90

    UL-Rucksack

    Hi Ed, die von dir aufgezählten Rucksäcke sind alle ziemlich groß. Für Wintertouren noch verständlich, aber für den Rest des Jahre wirkt das auf mich wie Overkill. Wenn dein Winter BW schon bei 6kg liegt, kommst du im Sommer vermutlich auf +/- 4kg (?) und hoffentlich deutlich weniger Volumen. Ist zwar leider die Standartantwort, aber dennoch sinnvoll: hast du nicht Lust eine ordentliche, detaillierte Packliste zu teilen, evtl noch ein paar Gramm rausgekürzt zu bekommen und dich im Anschluss nach was kleinerem umzusehen? Mit der Packliste kann man vielleicht auch den Bedarf besser einschätzen. liebe Grüße Micha
  13. @wilbo Ganz so komplex sieht das bei meinen Konstruktionen ja nie aus.. Ich kann's später mal aufzeichnen und abfotografieren
  14. Heute das konnte ich das Trockengewicht bestimmen: 207g Vermutlich aber noch ein paar Gramm +/- wenn ich mit den Abspannleinen noch die Längen optimiere. Alles in allem bin ich sehr zufrieden, da ist auch das größere Packmaß erträglich
  15. @Matthias Ja sehr ärgerlich
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