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Ultraleicht Trekking

micha90

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Über micha90

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  1. micha90

    Paar Fragen zum Rucksack Packen

    Hi Siggi! Erstmal Willkommen im Forum! Du hast ja gleich einen ganzen Haufen verschiedenster Fragen, weshalb ich dir ans Herz legen würde erst mal einschlägige Literatur empfehlen und etwas ausgiebigeres Stöbern hier in den Unterforen. Zu deinen Fragen: 1. Das ist schon wahr, Beutel sind eigentlich kaum notwendig. Persönlich habe ich meine Heringe noch im Beutel (ca 2g) da die gerne durch die Gegend fliegen und häufig dreckig sind. Viele ULer machen einfach ein Gummiband drum. Natürlich muss man dadurch etwas sorgsamer packen, aufgrund eines rahmenlosen Rucksacks ist das aber ohnehin unumgänglich. Das ist zu Anfang eventuell ein wenig ungewohnt und dauert etwas länger, aber sobald man sein System gefunden hat (und das ist bei jedem hier anders) hat jedes Teil seinen festen Platz und das morgendliche Packen dauert keine 5min mehr. Alles Frage der Übung und Gewohnheit. Um die Isomatte würde ich mir absolut keine Sorgen machen - pack die Heringe einfach nicht daneben 2. Wie gesagt hat hier jeder seine Präferenzen und es gibt keine perfekte Lösung für jeden! Du sprichst an, was allgemein als Burrito bekannt ist, mir persönlich gefällt das zum Beispiel gar nicht und ich packe meine Isomatte (je nach dem welche ich nutze) meist einfach gefaltet an den Rücken. Konserven nimmt hier vermutlich/ hoffentlich niemand mit! Da gibt es deutlich bessere Mahlzeiten. Optimalerweise ist nichts in deinem Rucksack wirklich schwer, so dass es von der Gewichtsverteilung egal ist, was wo liegt. Wenn das noch nicht der Fall ist (was bei dir so scheint) lies dir mehr durch und packe bis dahin all deine schweren Teile dich an den Rücken und nicht oben drauf. 3. Was ich zu deinem Zelt meine? 1650g sind einfach viel zu viel - das ist hier das komplette Sommer Baseweight vieler ULer! Bis eine leichtere Alternative gefunden ist pack alles in den Rucksack was geht. Außen dran hängen sollte eigentlich gar nichts, dann ist entweder der Rucksack zu klein, oder (wesentlich wahrscheinlicher) hast du zu viel Kram dabei! 4. Auch Bekleidung ist extrem individuell. Das Problem bei Daunenbekleidung ist, dass man sie nicht beim wandern tragen kann ohne sie zu Beschädigen und man schnell im eigenen Schweiß gart. Kombinationen aus zB einem (billigen) Fleecepullover oder einem Merinoteil (deutlich teurer und schwerer) und einer Windjacke bringt einen schon ziemlich weit. Einfach mal ausprobieren, was dir so gefällt Außerdem: Bemühe mal die Suchfunktion des Forums. Zu ziemlich jedem Thema wurden hier bereits Diskussionen geführt aus denen du vermutlich die meisten Infos bereits zusammensuchen kannst. Zudem versuche dich mal an einer ordentlichen Packliste in der tatsächlich jedes Teil aufgelistet ist - am besten mit selbst nachgewogenem Gewicht beste Grüße Micha
  2. micha90

    APEX Quilt - Schritt für Schritt

    @hmpf Jein, da di einen Kreis aus 150m breitem Stoff ausschneidest würden Theoretisch 30cm reichen (es passen ja zwei nebeneinander). Allerdings ist es selten schlecht einen Meter Stoff mehr zu haben, als du eigentlich benötigst, dann hat man beim bearbeiten noch ein wenig Spiel. 5m Stoff und 2,50-3m Apex sollten gut sein, schlimmsten Falls hast du noch was für ein anderes Projekt übrig. Falls du Membrane bestellst, denk daran, dass das Zeug pro Yard verkauft wird und rechne entsprechend um schöne Grüße Micha
  3. micha90

    Granite Gear Crown V.C. 60 Ki Womens Ultraleicht-Rucksack

    Nicht persönlich, aber ich habe schon einige Leute mit dem Crown getroffen. Die Verarbeitung ist nicht so der Knüller, zumindest bei den Modellen die vor ein paar Jahren noch im Umlauf waren. Unabhängig davon sind die Teile mit gut einem Kilo weit weg von UL..
  4. micha90

    PCT Schlafssystem Schlafsack/Quilt?

    Die Wärmeleistung kommt auf die Menge der Daunen und deren Verteilung an. In der Regel kannst du davon ausgehen, dass gleiche Daunenmengen (natürlich bei gleicher Bauschkraft) eine ähnliche Wärmeleistung haben, ein Quilt ist allerdings tendentiell noch effizienter, da mehr Daune tatsächlich oben aufliegt und isoliert, statt unter dem Körper platt gedrückt zu werden. Wenn dir der X-Lite von der Länge her reicht, solltest du damit einigermaßen klar kommen, je nach Wetter und Dauer deines Thruhikes. Man muss dazu sagen, dass der Schlafsack mit 202cm Länge die Angabe von 185cm Kröpergröße schon sehr an die Grenze treibt. Normalerweise würde ich bei einem Schlafsack Länge minus 20-25cm rechnen um auf die passende Körpergröße zu kommen. Egal wie du dich entscheidest, Pflege den Schlafsack unterwegs gut und pack ihn bei jeder Möglichkeit in einen von den Riesigen Wäschetrocknern, die es in den meisten Laundromats gibt, am besten noch mit "Dryer Sheet". Kostet 25ct pro Runde und hält den Schlafsack über Monate fluffig! beste Grüße Micha
  5. micha90

    MYOG Cuben Hexamid

    Sauber, sieht fast aus wie meins Dass ZPacks nicht nähen können ist ja leider keine Neuigkeit - um so besser dass du das so schön umgesetzt hast! Der Schnitt ist schön, ich freue mich immer darüber ein so effizientes Schnittmuster zu sehen!
  6. micha90

    You Probably Don't Need to Shower

    @FrankyX Ich habe das auch so einigermaßen gestaffelt: Nach der ersten Woche habe ich nochmal Shampoo benutzt, dann zwei Wochen bis zur nächsten Wäsche und jetzt sind etwa 6 Wochen seit der letzten Shampoobenutzung vergangen. Nach der ersten Woche. Nach der ersten Woche waren die Haare schon recht fettig, aber nach den folgen zwei Wochen schon massiv weniger. Da hatte ich hauptsächlich Shampoo verwendet, weil ich irgendwie das Gefühl hatte es zu brauchen (also eher psychologisch; sich dreckig fühlen). Wie oben bereits gesagt wasche ich mich aber täglich mit Wasser und kämme dann direkt die noch handtuchnassen Haare durch. Letzten Endes ist Haarwachs auch nur ein schlechter Ersatz für das körpereigene Fett. Ich habe früher nie irgendwas in die Haare gemacht, aber jetzt sehe ich eher gestyled aus, als vorher noch Ja absolut! Das kann man nicht groß genug schreiben! Jedes Shampoo und jedes Spülmittel ist Biologisch abbaubar (sonst dürfte man das gar nicht verkaufen, da man es auch nicht raus klären könnte!) aber Seife in Gewässern, besonders Bergseen mit empfindlichem Ökosystem kann durch Seife und den damit einhergehenden ph-Wechsel und der zerstörten Oberflächenspannung erhebliche Schäden verursachen. Klar wenn mal einer einen Tropfen Bronners in den See kippt ist das noch kein Untergang, aber gerade in den Alpen und anderen besuchteren Gegenden machen das Massen von Leuten - steht ja auch auf der Packung, dass das ok ist!
  7. micha90

    You Probably Don't Need to Shower

    Lustig, ich habe vor etwa zwei Monaten auch damit aufgehört Shampoo zu nutzen. Erstmal nur Testweise, weil ich zeitweise extrem fettige Haare hatte. Eigentlich wissen sehr viele Leute, dass man Haare "ausfetten" kann indem man sie länger nicht mit Shampoo wäscht, aber scheinbar denken das kaum Leute konsequent zu Ende durch. Das Ergebnis ist das selbe: keine trockene Kopfhaut mehr, die Haare sehen deutlich gesünder aus und fühlen sich nicht so strohig an. Als Deo nutze ich seit Jahren inzwischen Bio/ Vegane Deocreme von Wolkenseifen, die mir mal in dem "Deo ohne Aluminium" Thread empfohlen wurde (ich glaube von @Basti ). Die funktioniert besser als alternativen aus Drogeriemärkten! Das sage ich ja schon seit Jahren hier und werde gerne immer wieder dafür belächelt Desinfektionsmittel ist mMn genau so sinnlos und hat mehr negative als positive Auswirkungen. Ich dusche eigentlich täglich, aber eben nur mit Wasser, Seife gibt es nur "nach Bedarf" wenn ich tatsächlich mal müffeln sollte (was nicht so oft vorkommt). Bei den Haaren ist es für mich nur wichtig, dass ich sie nach dem Duschen durchkämme; das verteilt die natürlichen Öle überall und verhindert einen zu schlimmen Strubbelkopf beste Grüße Micha
  8. @skullmonkey Lese ich da 30g? Kannst du das per Waage bestätigen?
  9. micha90

    Schuhe Kaufberatung

    Vorweg: der Begriff "Barfuß-Schuhe" hat sich zwar leider inzwischen im Sprachgebrauch eingebürgert, aber streng genommen macht es keinen Sinn; entweder bist du barfuß , oder trägst Schuhe. Ansonsten: prinzipiell ja. Wenn du lange Zeit "normale" Schuhe bzw gar feste Stiefel getragen hast, kannst du davon ausgehen, dass Muskulatur, Sehnen und Bänder es nicht gewohnt sind stark belastet zu werden und entsprechend schwach sind. Klar sind Leguanos noch ein gutes Stück weicher als Trail Gloves, aber beides hat deutlich weiger Steifheit als traditionelle Stiefel und erfordert entsprechende Mitarbeit der Fusmuskulatur. Dich langfristig mit Minimalschuhen auseinanderzusetzen, viel Barfuß zu gehen und die Fußmuskulatur aufzubauen kann ich sehr empfehlen, aber das braucht viel Zeit (mindestens mehrere Monate) und lässt sich nicht in ein paar Wochen aufbauen. Dann nimm die Trailrunner an den Füßen mit uns pack dir zB leichte Flipflops oder Hüttenschuhe ein. Mit Turnschuhen läuft man auch in der Unterkunft nicht herum! Prinzipiell ist man mit leichtem Schuhwerk (und natürlich entsprechend leichtem Gepäck) deutlich flexibler, so dass auch "anspruchsvollere" Touren leichter möglich sind. In angenehmen Schuhen hüpft man deutlich leichtfüßiger mal noch einen zusätzlichen Gipfel hoch oder entscheidet sich für die Grat-Variante statt der Tal-Variante, als wenn die Beine vom Stiefel-Stampfen schon müde sind und die Füße vor lauter Blasen weh tun Jein, mit starker Tendenz zu Nein: Wer sein Leben lang nur Stiefel mit hohem Schaft getragen hat, hat vermutlich derart verkümmerte Sehnen um das Knöchelgelenk, dass ein spontaner Umstieg auf Halbschuhe tatsächlich zur Verletzung führen könnte. Wer keine besonders Schwachen Sehnen hat und im Alltag nicht ständig umknickt sollte auch beim Wandern (mit leichtem Gepäck) auf normalen Wegen keine Probleme damit haben. Deshalb kann ich nur oft genug betonen langsam auf leichteres Schuhwerk umzusteigen! Langfristig bauen sich Muskulatur und Sehnen auf und werden stärker, so dass umknicken bzw daraus resultierende Verletzungen kaum noch vorkommen. Nicht vergessen, dass ein Umknicken nicht mit einer Verletzung (Zerrung, Verstauchen) gleichzusetzen ist. Knöchel sind gut in der Lage laterale Kräfte aufzunehmen und durch Muskeln und Sehnen abzufangen. Fixiert man allerdings den Knöchel weitgehend, werden solche seitlichen Kräfte auf die Knie übertragen, welche damit wesentlich schlechter umgehen können. (Einfach mal probieren: der Fuß lässt sich in alle Richtungen rotieren, das Kniegelenk sollte außer bei Vorwärts-/ Rückwärtsbewegungen starr bleiben) Das würde ich auf das Klima beziehen in dem man unterwegs ist. Membranen benötigen ein Druckgefälle um Feuchtigkeit hindurch zu lassen, sprich es muss innen deutlich Wärmer sein als Außen. Als Daumenregel kann man davon ausgehen, dass eine Membran ab ca 10-15°C Außentemperatur quasi keinerlei Feuchtigkeit mehr nach Außen transportieren kann und man somit in seinem eigenen Saft steht. In Mitteleuropa ist es zu den Sommermonaten warm und trocken, so dass die meiste Zeit eine Belüftung der Schuhe wünschenswert ist. Regnet es doch einmal, so werden die Füße nur kurz nass und trocknen (ohne Membran im Schuh) innerhalb kürzester Zeit wieder. Mit Membran bleiben die Füße idR langfristiger feucht (durch eigenen Schweiß) und sie werden spürbar heißer. Geht man im Herbst nach Skandinavien, wo es kalt und nass ist, kann eine Membran deutlich mehr Sinn machen, da die Füße darin deutlich wärmer bleiben und evtl auch trockener. Wird der Schuh mal nass bleibt das Wasser zwar drin stehen, aber es wird wenigstens warm. beste Grüße Micha
  10. micha90

    Schuhe Kaufberatung

    Hallo erst mal! Deine Bestrebungen gehen ja prinzipiell in die richtige Richtung, auch wenn Schuhe immer ein sehr heikles Thema sind, da das komplett von eigenen Präferenzen abhängt. Ein paar Dinge kann man dazu aber schon sagen: Wie @Dr. Seltsam schon sagt macht das am wenigsten Sinn, wenn du dein Gewicht reduzieren möchtest. Die normalen "touristischen" Wege in den Alpen sind super ausgetreten und erfordern idR absolut keine Stiefel. So machen wir das auch. Die Alpen sind ja genau genommen auch vor der Tür, oder jedes andere Gebirge, dass nicht im Wohnzimmer steht Trail runner sind letzten Endes nichts als Turnschuhe mit Profilsohle und daher genau das, was du auch zu suchen scheinst. Die meisten hier nutzen Trail runner in irgendeiner Form. Das hat viele Vorteile (die hier schon duzende Male diskutiert wurden) und ist schlicht weg bequemer. Knapp: Ja das ist eine schlechte Idee. Wenn du noch nie mit Minimalschuhen unterwegs warst, besorge dir welche und fang gaaaaaanz langsam an dich dran zu gewöhnen. Erstmal so im Alltag tragen, dann kurze Touren (ein Tag, vielleicht mal zwei..). Ohne es gewohnt zu sein direkt zwei Wochen durch die Alpen zu gehen wird vermutlich in ziemlich heftigen Schmerzen in den Füßen enden (Muskelkater und überlastete Bänder und Sehnen - macht kein Spaß!). Welcher von den Schuhen dir passt kannst du nur selbst wissen, da musst du leider anprobieren! schöne Grüße Micha
  11. micha90

    Floor Protector: Ja oder Nein?

    Dir sollte vielleicht klar sein, dass die meisten Leute hier Shelter nutzen die in etwa so viel (oder gar weniger) wiegen als die 300g für die angegebene Unterlage. OT: Bevor du viel Geld für ein teures Zelt ausgibst, weil du denkst, dass es komfortabler wäre, versuch es mal mit entweder einem billigen Zelt, oder einer günstigeren, leichteren Lösung in Form von Tarps. Beste Grüße Micha
  12. OT: Ja. Skurka hatte das mal einigermaßen zusammengefasst. Letzten Endes geht es um bessere Flexibilität und ein geringeres Risiko im Sturzfall (lieber den Stock verlieren als sich das Handgelenk zu brechen).
  13. micha90

    Penntüte

    Dafür reichen auch sehr grundlegende Nähfähigkeiten, vielleicht kannst du das selbst machen oder kennst jemanden der Grundlegende Nähmaschinen-Kenntnisse hat. Daune beiseite Schütteln Naht bei der zukünftigen Trennung setzen zwischen der Naht einschneiden Kante umnähen oder Kantenband aufsetzen. schöne Grüße Micha
  14. micha90

    Wieviele Kilometer halten welche Schuhe?

    Moment, da gab es irgendwo ein Missverständnis! Die (ohnehin minimale)Dämpfung bei Trail Gloves ist innerhalb weniger Tage/ Wochen platt und kaum noch spürbar (was ich als positiv empfinde). Die Schuhe selbst halten bei mir in der Regel +/- 1200-1500km bevor die Sohle komplett durch gelaufen ist! Einziger Schwachpunkt war bei den 3ern die Naht vorne im Bereich der Zehen, beim 4er ist die Stelle jetzt geschweißt/ geklebt und reißt scheinbar direkt neben der Stelle (das Mesh scheint deutlich weniger stabil zu sein als das alte). Beides lässt sich mit ein bisschen Kleber beheben. schöne Grüße Micha
  15. OT: @zeank laut verlinkter Seite heißt es "0.38 lbs | 6.03 oz | 171g"
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