Reputationsaktivitäten
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Epiphanie reagierte auf Sjeanmarc in High Scardus Trail - schon gegangen?I hiked last year partly on High Skardus Trail but I tried to stay most of the time in North Macedonia to avoid the problem of border crossing. When I was in Kosovo, I stayed high in altitude. I went in Albania just 2 days and back through the mountains to North Macedonia. See more information about my hike on Macedonia
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Epiphanie hat eine Reaktion von Frank erhalten in Spice KitsTrotz Fressbeutel Fresserei würde ich nicht auf mein "Spice Kit" verzichten! Mit seinen 19g tuto schlummert es gewöhnlich in seiner 9g Toppits Zipplock Tasche zusammen mit Kaffee, Zucker, OpinelNo5, Mini Big, Müsliriegel, Mikropur etc etc....
Nachdem die Frage wohl seit Tagen gar so penetrant im Raum steht -- @khyal was hat bitte ein 180g GLAS GEWÜRZSET im METALLKÄSTCHEN in einem ULTRALEICHTFORUM zu suchen? Bekommst Du da Geld für? Ich möchte Dich an den Roten Faden dieses Forums verweisen....
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Epiphanie hat eine Reaktion von Gams erhalten in Spice KitsTrotz Fressbeutel Fresserei würde ich nicht auf mein "Spice Kit" verzichten! Mit seinen 19g tuto schlummert es gewöhnlich in seiner 9g Toppits Zipplock Tasche zusammen mit Kaffee, Zucker, OpinelNo5, Mini Big, Müsliriegel, Mikropur etc etc....
Nachdem die Frage wohl seit Tagen gar so penetrant im Raum steht -- @khyal was hat bitte ein 180g GLAS GEWÜRZSET im METALLKÄSTCHEN in einem ULTRALEICHTFORUM zu suchen? Bekommst Du da Geld für? Ich möchte Dich an den Roten Faden dieses Forums verweisen....
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Epiphanie hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Spice KitsTrotz Fressbeutel Fresserei würde ich nicht auf mein "Spice Kit" verzichten! Mit seinen 19g tuto schlummert es gewöhnlich in seiner 9g Toppits Zipplock Tasche zusammen mit Kaffee, Zucker, OpinelNo5, Mini Big, Müsliriegel, Mikropur etc etc....
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Epiphanie hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Spice KitsTrotz Fressbeutel Fresserei würde ich nicht auf mein "Spice Kit" verzichten! Mit seinen 19g tuto schlummert es gewöhnlich in seiner 9g Toppits Zipplock Tasche zusammen mit Kaffee, Zucker, OpinelNo5, Mini Big, Müsliriegel, Mikropur etc etc....
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Epiphanie hat eine Reaktion von roli erhalten in Spice KitsTrotz Fressbeutel Fresserei würde ich nicht auf mein "Spice Kit" verzichten! Mit seinen 19g tuto schlummert es gewöhnlich in seiner 9g Toppits Zipplock Tasche zusammen mit Kaffee, Zucker, OpinelNo5, Mini Big, Müsliriegel, Mikropur etc etc....
Nachdem die Frage wohl seit Tagen gar so penetrant im Raum steht -- @khyal was hat bitte ein 180g GLAS GEWÜRZSET im METALLKÄSTCHEN in einem ULTRALEICHTFORUM zu suchen? Bekommst Du da Geld für? Ich möchte Dich an den Roten Faden dieses Forums verweisen....
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Epiphanie reagierte auf RaulDuke in Spice KitsIch würde niemals auf dem Trail, irgend etwas in Glasfläschhen transportieren.
Zu schwer und zerbrechlich!
Und um die Flaschen am Zerbrechen zu hindern, auch noch ein Metallkästchen mitzuschleppen, würde mir auch nicht einfallen!
Ich bin aber auch Fraktion „Instant Fertigfood“.
Allerdings habe ich oft auch Öl mit. Meistens eine Mischung aus Knobi/Olivenöl und Chili/Olivenöl.
Das transportiere ich in einem kleinen Plastikflachmann, wo vorher „Firewalker“ Whiskeylikör drin war.
Gab es vorletztes Jahr bei LIDL, im 6er Pack.
Hält seit dem Dicht.
Gewicht ist im gefüllten Zustand 51g.
Lehrgewicht reiche ich nach!
Sitze gerade mit meinem Frühstückskaffee vorm Haus!
Guten Morgen allerseits!
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Epiphanie reagierte auf schwyzi in Spice KitsIch auch nicht. Und schon gar nicht würde ich 23,95€ für 10 kleine Glasbehälter in einer Blechdose ausgeben. Umgerechnet gibt's die Glasdinger für 2,50€ bei Tedi und ne Blechschachtel für 0,89 € bei Ali.
Und irgendwie , sehe ich gerade, ist der OT-Button beim letzten "relaunch" (oder wie das heißt) verschwunden? 🤔 Ich wollte das so schön als OT kennzeichnen, damit die Gourmets unter den Tourern nicht abgelenkt werden 😁 Sorry. Geht irgendwie nicht.
Ist OT!
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Epiphanie reagierte auf schwyzi in Spice KitsFalls jemand -außer beim Glamping - wirklich auf die Idee kommen sollte. Gewürze in kleinen Glasbehältern mitnehmen zu wollen, das geht auch günstiger:
Heute bei Tedi entdeckt. Vier kleine Glasbehälter, 1€. Gab auch größere, 2 Stück 1€.
Ne Blechschaltel gibt’s für Bruchpfennige bei AliExpress. Link schenke ich mir, da nicht erwünscht.
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Epiphanie reagierte auf Gibbon in 3 Tage Freestyle durchs Sauerland: Sorpetal – Ohlenberg – Valmetal – HunauTag 3
Endspurt. Zum Glück mit weniger Höhenmetern als die Tage davor, jedoch merkte ich schon beim ersten kleinen Berg, das meine Beine einfach keine Kraft mehr haben. Also irgendwie über zwei Hügel und einem Ort nach Bödefeld geschleppt.
Für so einen kleinen Ort wie Brabecke finde ich diesen gut gepflegten Bücherschrank sehr bemerkenswert.
Gedanklich war ich hier schon am überlegen, ob ich mir nicht einfach ein Taxi rufe, das mich zum Auto fährt, auf noch mehr bergauf hatte ich einfach keinen Bock und keine Kraft mehr. Bödefeld ist ganz hübsch, es war Samstag Mittag und es schien ein bissl was los zu sein im Ort, der anscheinend auch viel Tourismus hat. Mitten im Ort gab es ein hübsches kleines Kaffee, das Tismes, das angenehm besucht und betriebsam war. Bei Zuckerteilchen und Kaffee überlegte ich mir dann, ob es zu Fuß über den Berg oder mit dem Taxi weiter gehen sollte. Tja, ist so eine Sache mit dem Ehrgeiz. Bin eigentlich nicht so der Typ dafür. Jedoch hat hier mein Ehrgeiz entschieden:“Steh auf und wandle! ÜBER den BERG!“. Also, dafür gebetet, dass mich Koffein + Zuckerschock wenigstens ein paar Höhenmeter hochbringen. Spoileralarm: der Koffein + Zuckerschock ist nie gekommen.
Genauso isses!
Hinter Bödefeld ging es ganz nett hoch zum Beginn des Kreuzweges des Dorfes. Am Startpunkt gibt es mehrere Heiligenschreine und eine kleine Kapelle. Sehr nett gemacht und Ort einer längeren Pause für mich. Danach ging es dann den Berg hoch entlang des Kreuzweges. Direkt und steil, 200 Höhenmeter am Stück.
Bänke beim Startpunkt mit Blick auf Bödefeld
Einer von vielen Schreinen
Der Kreuzweg: 200 Höhenmeter steil den Berg rauf!
An der 5. Station „Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen“ hätte ich mir auch einen Simon gewünscht, der meinen Rucksack trägt. An der 8. Station „Jesus begegnet den weinenden Frauen“ hätte ich auch gern geweint. Und an der 9. Station „Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz“ bin auch ich zum dritten mal unter dem Gewicht meines Rucksack zusammen gebrochen. Insgesamt habe ich da mit Pausen für den einen Kilometer eine Stunde gebraucht. Oben an der Kreuzkapelle erst einmal eine weitere lange Pause. Auch wenn es mörderisch anstrengend war, die Kapelle auf dem Berg mit dem Ausblick war für mich schon ein besonderer Ort und ich war froh, dass ich dorthin gelaufen bin.
Kapelle oben auf dem Berg
Blick ins Tal
Ab jetzt gab es laut Navi nur noch kleinere Steigungen. Und tatsächlich, der Rest des Weges hat sogar wieder Spaß gemacht. An der nassen Wiese vorbei ging es flotten Schrittes weiter auf die Hunau.
Nasse Wiese
Der Gipfel ist jedoch komplett im Wald, also direkt weiter gelaufen. Kurze Zeit später kam dann das Skigebiet Hunau, und hier gab es die schöne Aussicht, plus Panoramaliege.
Skigebiet HunauBlick auf den Fernsehturm
Also lange geruht, was Warmes zu essen gemacht und den Endspurt angetreten. Mit Musik aus dem MP3-Player ging es dann noch langsam wieder zurück ins Tal und nach Holthausen. Und von dort die letzten Meter bis zum Auto, geschafft!
Ein letzter Weitblick über die Berge und Täler des Sauerlandes
Die Lehren der Tour…
...zu viele Höhenmeter machen mir keinen Spaß
...CoMaps als Navi-App ist viel einfacher zu bedienen als OsmAnd, wird jetzt meine neue Standart-Navi-App
...auf die OSM Karten ist nicht immer verlass, die nächste Tour plane ich nur auf Strecken von offiziellen Wanderwegen
...im Sauerland gibt es echt viele Heiligenschreine, Kapellen und Kreuze
...September ist Pilze Zeit
...das Tarptent Rainbow ist mir mit Kondens zu nass und mein Rucksack passt dank Rahmen einfach nicht mit ins Zelt
...die Zenbivy Flex Air Mattress in Wide XL ist zwar weder leicht noch preiswert, jedoch das bequemste, was ich bis jetzt als Matte hatte zum zelten
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Epiphanie reagierte auf Gibbon in 3 Tage Freestyle durchs Sauerland: Sorpetal – Ohlenberg – Valmetal – HunauCampingplatz Valmetal
Beide Daumen hoch für den Campingplatz Valmetal. Nach dem mörderisch anstrengenden Tag war die Aussicht auf eine heiße Dusche das, was mich die letzten Meter weiter getrieben hat. Bis zur Deadline, 18:00 Uhr, hatte ich sogar noch eine Stunde Puffer. Empfang war sehr freundlich, außer dem Schlüssel zum Sanitärgebäude wurde mir direkt ein Hammer für den Zeltplatz angeboten. Das nenne ich aufmerksam. Duschmarken habe ich direkt mehrere mitgenommen, alle die übrig waren, konnte ich am nächsten Tag zurück geben. Auch das sehr vorbildlich für einen Campingplatz.
Fürs Zelten hatte ich eine ganze Terrasse für mich allein. Das Beste: Die Hütte. Für Zeltgäste steht dort eine kleine Gartenhütte zu Verfügung. Die Einrichtung ist zwar spartanisch (Sitzen, Tisch und Licht), jedoch wäre das bei schlechtem Wetter ein echter Game Changer gewesen. Aufrecht im trockenen Essen, lesen, etc. zu können ist schon Luxus.
Der Campingplatz ist fest in der Hand von Dauercampern, von denen jedoch so gut wie keine da waren. Insgesamt habe ich nur eine Handvoll Gäste gesehen. Die sanitären Anlagen sind sauber und in Ordnung, die warme Dusche habe ich ausgiebig genossen. Danach Essen, nach Hause telefonieren und dann fielen mir schon die Äuglein zu.
Am nächsten Morgen wurde ich im Zelt vom allmorgendlichen Tropfen des Kondenswassers begrüßt. Schnell noch eine warme Dusche und dann ging es wieder in die inzwischen stinkigen und schwitzigen Wanderklamotten (mal wieder: „Embrace the Suck“). Bezahlt habe ich übrigens für den Campingplatz inklusive Duschmarken weniger als auf dem Trekkingplatz.
Die Zelt-Terasse
Die Hütte
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Epiphanie reagierte auf Gibbon in 3 Tage Freestyle durchs Sauerland: Sorpetal – Ohlenberg – Valmetal – HunauTag 2 - Fortsetzung
Blick vom Ohlenberg - links am Bildrand von den Bäumen verdeckt befindet sich Fort Fun
Dann kam das zweitschönste nach bergauf. Ich musste den gleichen steilen Weg bergab. Hurra, ohne Trekkingstöcke wären meine Knie wahrscheinlich auseinander gefallen. Angekommen an der Waldautobahn von vorher Blick auf die Navi App. Und wieder Freude über die OSM Karten. Nicht nur, dass ich weiter genau so steil den Berg herunter musste. Zudem hatten Harvester das gesamte Gebiet platt gemacht und der Weg war nicht existent. Kurz nach einer Alternative geschaut, jedoch hätte ich da mehrere Extra-Kilometer laufen müssen. Also, Embrace the Suck, und die hundert Meter einmal durch Harvestergebiet abgestiegen auf die nächste Waldautobahn. Da die Überraschung, der OSM Weg war tatsächlich noch da, wenn auch sehr versteckt. Endlich angekommen Tal mit schmerzenden Knien, ging es ca. 200m durch die Ebene, dann hieß es wieder bergauf.
Hier soll ein OSM-Weg hergehen
Der Weg
Wann hier wohl das letzte mal ein Mensch durch ist?
Auf zum Wasserfall. Theoretisch läuft dieser Weg an Fort Fun vorbei. Praktisch läuft man Kilometer weit über einen Schotterweg im Wald und sieht nichts außer Wald. Nicht so schön, da es oft bergauf geht. An dem Punkt war ich schon jenseits meiner Leistungsgrenze. Dann eine Gabelung: Ein Weg nach oben in den Ort Wasserfall, der andere Bergab zum richtigen Wasserfall. Kurzer Blick in die NaviApp: Ich muss also Bergab und wieder bergauf um zum Wasserfall zu kommen? Und weil das eine Sackgasse ist, wieder zurück?! Fast hätte ich den Wasserfall links liegen lassen. Fast. Dann wieder der Ehrgeiz und der Gedanke, „die Route führt hierher wegen genau dem Wasserfall“. Also doch den Umweg gemacht.
Der Platz ist schön, eine kleine Schlucht. Leider war der Wasserfall (der größte natürliche in NRW), genau wie die Quelle am morgen, nahezu trocken. Naja, immerhin war ich jetzt mal da gewesen.
Suchbild: Wo ist der Wasserfall?
Weiter ging es mit letzter Kraft den Berg hinauf in den Ort Wasserfall und von da aus dann die letzten Kilometer humpelnd und absolut fertig zu meinem nächsten Ziel, dem Campingplatz Valmetal.
Letzter Blick zurück, der Gipfel im Bild ist der Ohlenberg, ganz schön weit weg sieht der aus.
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Epiphanie reagierte auf Gibbon in 3 Tage Freestyle durchs Sauerland: Sorpetal – Ohlenberg – Valmetal – HunauTag 2
Heute war der schwierigste Tag mit den meisten Höhenmeter, 900 rauf und 1200 wieder runter. Dazu hatte ich ein Zeitlimit, da ich vor 18 Uhr auf dem Campingplatz sein sollte zum einchecken. Daher früh gestartet. Zuerst wollte ich mein Wasser auffüllen an einer Quelle, die auf den Karten in der Nähe des Trekkingplatzes eingezeichnet war. Vor Ort war da jedoch kein sprudelndes Wasser, noch nicht einmal Pfützen. Da hätte man höchstens die Feuchtigkeit von den Steinen lecken können. Das brachte meine Wasserplanung etwas durcheinander, meine Hoffnung lagen daher auf dem nächsten Ort. Die Sonne schien und es ging nicht bergauf eine ganze Weile, so gings dann sehr beschwingt einen sehr schönen Weg entlang nach Brunskappel.
Der Weg ins Tal
Brunskappel selber ist klein, jedoch sehr gepflegt und verfügt sogar über ein kleines Schloss (in privater Hand). Hinter der Kirche gab es einen Zapfhahn für Wasser für den angrenzenden Friedhof, also Flaschen alle aufgefüllt und zur Sicherheit noch überall ne Micropur Forte rein geworfen. Hinter Brunskappel ging es dann erst einmal laaange bergauf. Der Vortag steckte mir noch in den Knochen, ich habe um jeden Höhenmeter gekämpft.
Tretbecken im Fluß
Das Schloß in Brunskappel
Nettes Plätzchen beim verlassen des Dorfes über den Kaiser-Otto-Weg
Ab einem bestimmten Punkt ging es Kilometer lang nur über Schotterstrassen unter neu gebauten Windrädern her. Nicht schön.
Windräder soweit das Auge reicht
Super! Bin eher Typ Angsthase/Hypohonder. Ich freue mich immer, wenn ich neue Gründe für neue Ängste finde...
Kleiner Lichtblick war dann nach einiger Wanderzeit der erste kleine Gipfel, Birkegge, wo ich dann auch länger Pause gemacht hab.
Als ich mich den Ohlenberg Gipfel näherte, fiel mir auf, dass die Waldautobahn auf der ich unterwegs war, irgendwie viel zu weit unten war. Tja, meine Freestyle Route führte dann von diesem Weg aus sehr steil den Berg zwischen Büschen hindurch. An der Stelle habe ich zehn Minuten lang überlegt, ob ich den Gipfel sausen lasse, weil ich einfach fertig war und keinen Bock mehr hatte auf bergauf. Dann jedoch doch hoch gegangen, weil für den Gipfel war ich ja hier. Was habe ich den Abschnitt gehasst. Der Gipfel selber ist ganz hübsch + schöne Aussicht und genügend Bänken für Pause, die ich dann auch brauchte.
Da gehts vorm Waldrand rechts steil den Berg hoch zum Gipfel
Der Weg
Der Gipfel
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Epiphanie reagierte auf Gibbon in 3 Tage Freestyle durchs Sauerland: Sorpetal – Ohlenberg – Valmetal – HunauTrekkingplatz Siedlinghausen
Für den Trekkingplatz gibt es beide Daumen hoch. Direkt am Weg, doch etwas geschützt durch die Büsche. Saubere neue Toilette, sogar eine Panorama-liege, die sich drehen kann. Einzig und allein ein überdachter Bereich fehlt, dank gutem Wetter ist mir das jedoch egal. Ich hole mein Zelt heraus, breite es aus und muss dann an einen Foreneintrag hier im Forum denken, wo ich meinte, dass ein Zeltaufbau auf den Plattformen easy ist für nicht selbstehende Zelte, mit extra Schnüren oder Plattformheringen geht das schon. An dieser Stelle fällt mir auf, dass ich weder Plattformheringe noch extra Schnüre dabei habe...hm, clever von mir. Zum Glück hat das Tartptent Rainbow so was wie einen selbststehenden Modus mittels Trekkingstöcken (mehr schlecht als recht) und ich hab noch die Windschnürre dran. Klappt irgendwie.
Nach dem Aufbau bleibt ein Mountainbiker, ein Mittfünziger stehen, und ruft mir ein freundliches „Weiß das Forstamt, was sie da machen!?!“ zu, ganz in Blockwart Manier. Jedoch ist die Situation schnell entspannt, als ich ihm erkläre, dass man das hier ganz legal buchen kann. Daraus entwickelt sich ein nettes Gespräch und zehn Minuten und eine Lebensgeschichte später wünscht er mir noch eine angenehme Nacht auf der Plattform.
Essen, nach Hause telefonieren, noch vor neun Uhr bin ich eingeschlafen. Nachts regnet es dann längere Zeit, ich bleib jedoch trocken. Bis zum nächsten Morgen. Das Rainbow kann sich zu einer wahren Tropfsteinhöhle entwickeln und genau das hat es getan. Bis ich aus dem Zelt raus bin, habe ich schon eine gratis Kondenswasserdusche bekommen. Der Morgen ist windig und bewölkt, jedoch soll es heute trocken bleiben. Ich bin schon früh unterwegs, denn heute steht die härteste Etappe an, rauf auf den Ohlenberg.
Nicht direkt sichtbar, der TrekkingplatzAusblick
Super sauberes Kompostklo
Am nächsten Morgen nach dem Regen
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Epiphanie reagierte auf RaulDuke in Bin ich zu alt, zu intolerant?Ach, noch schöne Grüße, von einem rappelvollen Campingplatz, in der Bretagne!
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Epiphanie reagierte auf doast in Wie ich meine Kamera zerstörte – offner Story-ThreadHab diesen älteren Thread noch gar nicht gekannt. Möchte aber auch von solch einem Erlebnis erzählen.
Wie vermutlich einige wissen, waren große Teile des PCT 2017 mit viel Schnee gesegnet. Mein Erlebnis hat sich zwischen Kennedy Meadows und Forester Pass zugetragen. Ende Juni herrschten in dieser Sektion hohe Temperaturen, die den Schnee rasant schmelzen haben lassen. Das Wandern zu diesem Zeitpunkt fand fast ausschließlich entweder auf Schnee oder in Wasser statt. Wenn der eigentliche Trail sichtbar war, dann war er meist bis zu den Knöcheln als kleines Schmelzwasserrinnsaal ausgeprägt. Trotz Strapazen, Anstrengungen und ständiger Unsicherheit bezüglich Flußfurtungen gab es maßenweise Phasen an "Hikerhighs". Nachdem meine Gruppe gerade erfolgreich den Wallace Creek gequert hatte sind wir dem kurz darauf folgenden Wright Creek querfeldein, flußaufwärts gefolgt um eine sichere Stelle zum Furten zu suchen. Wir waren alle wie high vor Freude über die Querung, aber gleichtzeitig vor angenehmer Furcht als wir Wallace Creek gesehen hatten. Hochmotiviert und ungläubig watteten wir durch mehr als knöchelhoches Wasser, dass einfach so den Hang herunter und uns entgegen floß. Ich wollte dieses Spektakel natürlich auf Kamera festhalten, ausnahmsweise sogar als Video (ich bin speicherplatzknausrig). Ich gab also einem meiner Wanderkumpels meine Kamera und bitte darum mich von hinten beim Spielen in den "Pfützen" zu filmen. Ich Hand in der Schlaufe, übergebe ihm die Kamera und will ihm kurz erklären wie was einzustellen ist. Er zieht an der Kamera, checkt nicht, dass die Schlaufe an mir hängt und plumps..... die Kamera fällt zu Boden... Wir beide unisono: "FUUUUCCCCKKKK". Kamera an, Linse offen.... ich sehe noch wie in Zeitlupe, wie die Kamera komplett unter Wasser ist, Linse in gegen Himmel.... Ich die Kamera sofort raus, ausschalten.... Bange Tage des trocknens im Rucksack. Nach 2-3 Tagen mach ich das Ding an, Display flackert, geht aber aus... immer wieder. Ich denke die Kamera ist Mist. Wegwerfen ist aber nicht. Schleppe sie also noch einige Hundert Kilometer mit. Denke mir irgendwann in ner Stadt: "Probier das Teil doch nochmals aus". Ich lade sie voll auf und schalte sie ein... und was sehe ich?!?!? Sie funktioniert wieder! Gott sei dank! Trotzdem leider keine Bilder mehr in der restlichen Sierra gemacht (nur mehr mit miserablem Handy).
Ich checke natürlich sofort das letzte Foto und das ist für mich persönlich, ein unglaublich geiler und unerklärlicher Schnapschuß geworden (wie geht denn das?!) aber sehr selbst....
PS: kurz zuvor habe ich meinen MP3-Player beim Waschen meines Wanderhemdes mitabsaufen lassen, mit dem selben Ausgang... Wochenlang nicht funktioniert, dann plötzlich wieder
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Epiphanie reagierte auf Stromfahrer in Wie ich meine Kamera zerstörte – offner Story-ThreadOK, hier kommt mein nordafrikanisches Kamera-Desaster:
Im Spätsommer 1989 reiste ich nach Marokko, um im hohen Atlas zu wandern. Auf dieser Reise wurde ich beschenkt, bedrängt, bekotzt (!), betrogen, öffentlich mit Mord bedroht und konnte doch eigentlich immer angstfrei reisen. Hätte es damals schon dieses Forum gegeben, die Reise wäre sicher einen Bericht Wert gewesen.
Natürlich wollte ich auch auf den Jbel Toubkal (4167 m) steigen, den höchsten Berg des Hohen Atlas. Denn ich hatte damals ein spezielles Hobby:
Ich ließ auf den (möglichst höchsten) Berggipfeln des jeweiligen Gebirges einen selbst konstruierten Parafoil-Drachen steigen, an dessen Leine sich meine Kamera befand, eine Minox 35 GT, für die auch ich diverse Vorsatzlinsen und Filter besaß. Kameratechnisch war ich also damals schon „UL“. Das besondere an dem Drachen war sein überzogenes Profil, dass ihm eine enorme Steigleistung bei steilem Anstellwinkel bescherte. Damit war es mir möglich, binnen 10 Sekunden Selbstauslöserzeit den Drachen samt Last zunächst 20 bis 30 Meter von der Rolle zu lassen und anschließend noch vier bis fünf Sekunden ausschwingen zu lassen.
Den winkelverstellbaren Kameraträger hatte ich mir aus Acryl und einigen aufgebogenen Schlauchschellen selbst gebaut. Dazu eine gepolsterte Spezialhülle genäht. Nicht ganz UL, dafür stabil.
Mein damaliges Foto-Setup: 150 Meter ummantelte Kevlar-Leine, Drachen, verstellbarer Kamerahalter, Minox.
Das Prinzip hatte ich anfangs auf dem Feldberg im Schwarzwald getestet und später auch auf höheren Gipfeln (Mont Blanc, Großglockner) erfolgreich eingesetzt. Die generelle Schwierigkeit bei solchen Standorten ist der ausgeprägte Leewirbel, dem man auf engen Gipfeln mit dem Drachen kaum ausweichen kann. Dementsprechend aufmerksam und schnell mussten mitunter die Reaktionen ausfallen. Ich hatte mir also angewöhnt, die Leine mit einer Handschlaufe zu sichern und ich trug Fahrradhandschuhe, um immer blind zugreifen zu können.
Jetzt also der Jbel Toubkal in Marokko.
Ich trampte mit einem in der Schweiz verheirateten Spanier nach Malaga. Der hatte sich die kürzeste Entfernung als Route ausgeguckt, was im Spanien der ausgehenden 80er Jahre nicht gleichbedeutend mit „schnellste Route“ war. Während an der Küste Hotelkapazitäten und Autobahn ausgebaut wurden, waren die Verhältnisse in Zentralspanien ziemlich durchwachsen. Zumindest war Miguels Routenwahl eines SUVs würdig. Wir fuhren allerdings einen R4.
Nach einigen Tagen setzte ich von Algeciras nach Tanger über und reiste mit dem Zug weiter nach Marrakesch. Von dort ging es mit dem Bus in die Berge und schließlich zu Fuß weiter. Der Tag, an dem ich den Jbel Toubkal bestieg, war sonnig, aber dennoch hing ein gelber Schleier südlich des Hohen Atlas in der Luft. Der Sand der Sahara wird dort gegen das Gebirge nach oben getrieben bzw. von der warmen Luft getragen. Auf dem pyramidenförmigen Gipfel machte ich routinemäßig eine Steigprobe. Der Drachen flutschte binnen Sekunden planmäßig fast senkrecht nach oben, über den Leewirbel, bevor er in ausufernde seitliche Bewegungen überging – ein deutliches Warnsignal, denn er stand sonst wie eine Eins.
Aber ich war ja nicht hierher gereist, um wieder einzupacken. Also schlaufte ich den Kameraträger in die Leine, justierte den Winkel anhand der bei der Steigprobe gewonnenen Einschätzung und riskierte es. Der Rest ist Geschichte.
Der Drachen stieg, jedoch lies ich ihn länger steigen, damit er oberhalb des Leewirbels stand. Der Preis dafür war, dass die Kamera nicht ausschwingen konnte und das Bild vorhersehbar verwackelt war. Der weitaus höhere Preis war, dass ich beim Aufnehmen der vielen Leine nicht schnell genug war und der Drachen beim Erreichen des Leewirbels schlagartig zur Seite weggerissen wurde – wenige Meter, bevor ich die Kamera wieder in den Händen gehalten hätte. Der Drachen stürzte auf der anderen Seite des Gipfels in die Felsen – nicht ohne die Kamera vorher aufschlagen zu lassen und über den steinigen Hang zu schleifen.
Nach einiger Kletterei hatte ich beides geborgen. Der Drachen war erwartungsgemäß unbeschädigt. Die Minox hingegen ließ das Objektiv mit beschädigter Frontlinse hängen und sich nicht mehr zuklappen. Aber, immerhin: Das Filmfach war noch dicht. Also spulte ich sofort den Film zurück in die Kapsel und voila, hier ist es: Das letzte Bild meiner Minox 35 GT:
Die Minox trat die Heimreise dann in der Box an (Foto mit Originalteilen nachgestellt), in der mein 6-Wochen-Vorrat ESBIT zuvor residiert hatte. Daheim ließ ich sie übrigens für 150 D-Mark reparieren und sie hat mich noch auf vielen Touren begleitet.
Was habe ich daraus gelernt? Nun, ich würde es wieder riskieren!
Allerdings habe ich danach das Prinzip geändert: Bei späteren Einsätzen habe ich den Drachen viel höher, in gleichmäßigere Winde steigen lassen (150 Meter Leine) und den Kameraträger statt 10 bis 15 Meter erst 50 und mehr Meter unter dem Drachen eingehängt. Hätte ich auch früher drauf kommen können.
Übrigens: Der auf den Bildern sichtbare FR-Hut ist so ziemlich der einzige Ausrüstungsgegenstand, der seit damals unverändert dabei ist.
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Epiphanie reagierte auf mawi in Erste "UL"-Erfahrung im Sarek 2016/09Prolog
Sooo, wie versprochen hier der Reise- und Erfahrungsbericht zu meiner Sarek-Tour vom 01.09. bis zum 23.09.2016. Der Bericht wird ein Mix aus Reisebericht und Ausrüstungsreview werden oder so ähnlich. Es gibt leider noch kein klares Konzept und der Anfang wird etwas textlastig sein. Es kommen aber später mehr Bilder. Wenn es langweilig wird oder ihr mehr oder andere Infos wollt, dann gebt einfach Bescheid. Positive und negative Kritik ist willkommen.
Um den Bericht etwas besser einordnen zu können, kurz ein paar Infos zu mir. Ich war schon immer ein Fan von Wandern, Berge, Trekking, etc. Mehrtägige Touren mit Zelt hatte ich die letzten Jahre weniger bis gar nicht mehr gemacht, da meine Ex nicht so auf Zelten stand. Mehrwöchige (gar mehrmonatige) Touren, insbesondere Radtouren, hatte ich schon gemacht, aber noch nie länger als 2 Tage autark (also ohne Kontakt mit Zivilisation und der Möglichkeit Verpflegung aufzufüllen).
Gewicht war schon öfters ein Thema und zwar immer unterwegs, wenn mir der Rucksack zu schwer war Ich kann mich gar nicht mehr erinnern warum bzw. woher der Impuls kam, zumindest hatte ich mir für die diesjährige Tour vorgenommen, dass der Rucksack nicht mehr als 16kg wiegen soll. Mit diesem Ziel im Hinterkopf bin ich bei meinen Recherchen schnell auf UL gestoßen und letztlich auch auf dieses Forum.
Durch viel lesen, u.a. auch hier im Forum, und vor allem durch eure vielen Tipps und Denkanstößen in meinem Packlistenfaden (http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4115-packlistenoptimierung-f%C3%BCr-sarek-92016/?page=1) konnte ich mein Gewicht drastisch reduzieren. Ohne all dem wäre ich womöglich mit einem Rucksackgewicht von 25-30kg losgezogen, von daher noch einmal ein großes "Danke schön!" an das Forum!
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Epiphanie reagierte auf wiederfrei in Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch seinErgänzung: Der Scarpa Rush Mid GTX wurde erst 2020 erstmals vorgestellt und kam im 2021 auf den Markt. Es ist ein moderner Schuh, da erwarte ich auch, dass der robust ist. Der darf nicht nach 2 oder 3 Jahren auseinander fallen.
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Epiphanie reagierte auf Gaeubodenhex in Den halben Sommer in Tschechien: Via Czechia severní (Nordtrail)Übergang Böhmische Schweiz in das Osterzgebirge mit Zeroday in Děcin
1.-3. September
54 km
Nun sitze ich auf meiner Veranda auf dem Kemp in Děcin in der Morgensonne, umhüllt von Autobahnlärm, und genieße meine letzten Nescafé zum Frühstück. Natürlich beobachte ich die deutschen Nachbarinnen gegenüber, offensichtlich deutsche Lehrerinnen mit einer pubertierenden Schulkasse, deren Mitglieder alle ein Gesicht ziehen, wie wenn der 3. Weltkrieg ausgebrochen ist und durch gelangweilte Ignoranz hervorstechen. Ich habe das auf meiner bisherigen Wanderreise auch anders erlebt. Offener, freundlicher, zugänglicher.
Die Dinge zur Vorbereitung auf den letzten Abschnitt meiner Via Czechia stehen an: Einkaufen. Ob ich mir neue Schuhe leiste, weiß ich noch nicht. Erst 4 Wochen getragen und schon sind unter den Vorfüssen die meisten Stollen seitlich völlig abgelatscht. Gestern hat es mich auf einer glatten Waldrampe hingesetzt. Eigentlich ein Argument für neue Treter. Ich mach's vom Angebot abhängig. Ein Hudy-Sport oder Decathlon gibt's hier nicht.
Eigentlich schaut's noch nicht so schlimm aus, die knappen 2 Wochen Erzgebirge werden sie bestimmt noch herhalten. (Spoiler: sie sind mittlerweile zu meinen routinemässigen Gravelbike- und MTB-Schuhen mutiert).
Der Einkauf mit Speicherkarte, Gaskartusche und frischen Fressalien ist ruckzuck erledigt. Ein Einkaufszentrum liegt 10 Gehminuten entfernt. Der Weg dorthin ist abenteuerlich über Treppentürme an der Stadtautobahn entlang, dafür hat man eine passable Aussicht. Ich koche mir erstmal Vollkornspaghetti mit Pesto und Parmesan, dazu ein alkoholfreies Radler und ein anschließend Verdauungschillerchen. Über Mapy.com habe ich mir einen Děcin-Rundgang über die Stationen, die ich sehen will, zurechtgelegt. 5 km, na, das werde ich heute wohl noch schaffen.
Und es werden weit mehr als 5. Eine begeisternden Runde führt mich erst in den Zoo am Berg, dann ergattere ich noch einen Platz im Ausflugslokal mit unschlagbarer Aussicht auf Elbe und Stadt.
Dann schlendere ich in den Burghof und begrüße die dort ansässige Pfauenfamilie und zum Schluss schreite ich über eine frühgotische Steinbrücke.
Es gibt dann wieder Abendessen bei mir auf meiner Veranda, richtig, Vollkornspaghetti mit Pesto und Parmesan. Das war ein richtig schöner Chillingday für mich. Morgen gibt's dann den Rest der Böhmischen Schweiz, und dann kommt das Erzgebirge!
Ein sonniger Tag beginnt. Ich mag gar nicht gleich aufstehen, wo ich doch zuletzt gut schlummerte. Das war ja gestern Abend noch gar nicht so klar. Erst heulte Musik und ein Sprecher über den Campingplatz, also irgendeine kleine Veranstaltung, dann mischte sich plötzlich um 21 Uhr ein rhythmischer Presslufthammer in das bunte Geräusche-Potpourri nebst der üblichen Autobahnlärmkulisse. Und tatsächlich, da hat man eine Umleitung mit Leuchtpfeilen etabliert und saniert am späten Abend ein Teilstück der Autobahn! Sachen gibt's. Das hat immerhin zur Folge, dass die Musik nicht mehr Spaß macht und die Leute, die zur Veranstaltung gehören, das Kemp verlassen. Also kommen meine bewährten Ohropax in die Ohren und die ganzen Autobahnreparaturen sind mir schnuppe. In Tschechien gibt es nichts, was es nicht gibt.
Am Morgen wird zusammengepackt, der Container abgeschlossen und los geht's aus dem schönen morgendlichen Děčín über die "Schäferwand" auf zugleich dem E3 in Richtung Schneeberg. Auch die Böhmische Schweiz hat einen solchen, aber als Tafelberg gerade mal 730 m hoch. Der Weg verläuft leicht ansteigend durch den Wald und so dauert es nicht lange und an einer Útulná trifft man auf den Stezka les, dem guten alten "Forststeig", das Wandereldorado für jeden Fernwanderbeginner/in. So auch für mich vor gut 7 Jahren.
Es steilt sich der Weg steinig auf bis man das langgezogene Gipfelplateau erreicht. Die Aussichten bilden ein Highlight nach dem anderen. Ich mache mit Absicht auf einem Felsplateau meine Mittagspause, hole mir dann etwas zu trinken aus dem Gipfelrestaurant. Am daneben liegendem Bistro muss man für eine Turmbesichtigung 3€ löhnen und die Besitzerin geizt ein wenig mit ihrem Charme bzw. kennt diesen gar nicht.
Der Obulus ist aber eine gute Investition, wie ich finde, denn die Rundumsicht ist einzigartig.
Beim Abstieg vom Schneeberg bin ich unkonzentriert, bleibe mit dem Vorfuß hängen und knalle frontal mit Knie und Handfläche auf den abschüssigen steinigen Weg. Die Schürfwunden bluten ziemlich und nach der Notversorgung mit Wasser, Alkoholtupfer und den letzten beiden Pflastern ist mir erstmal blümerant und so bleibe ich 5 min sitzen.
Das Knie scheint nicht ernsthaft geprellt zu sein, aber ich nehme mir erstmal vor, den Campingplatz in Ostrov oder 1 km weiter den in Tisá in Anspruch zu nehmen. In Ostrov bin ich allerdings viel zu früh, also wandle ich staunend durch die tolle Felsenstadt von Tisá und peile den dortigen Campingplatz an.
Dieser enttäuscht in ganzer Linie, ziemlich klein, voll von deutschen Vans mit Rentnern, die sicher keine Kletterer sind. Keine Idylle zum Bleiben. Ich fülle mir noch meine Flasche mit Wasser auf und schließe wieder an die Via Czechia an. Bei Rájec, fern der ganzen Felsenlandschaften, schaue ich mich auf einer weitläufigen Hangwiese um und finde dann in einem sonnigen Birkenwäldchen einen einigermaßen ebenen Platz, den man nicht einsehen kann. Da bleibe ich. Da hab ich sogar bissi Aussicht.
Um 22 Uhr fängt meine Wunde an der Handfläche das schmerzen an. Das ist kein gutes Zeichen. Ich bin hellwach und überlege im Schein der Stirnlampe, was mit meinen begrenzten Möglichkeiten zu tun ist. Ich schnappe mir den vorletzten Alkoholtupfer, öffne das Pflaster ein wenig und säubere mit dem Tupfer die Umgebung und die aufgerissenen Hautteile. Danach verschließe ich den Verband wieder und klebe noch 2 Streifen Tape darüber. Ich brauche morgen unbedingt neues Verbandsmaterial, sonst kann die Tour noch voll in die Hose gehen. Licht aus und das Pochen der Hand hat aufgehört. OK, hat was gebracht. Gegen morgen trabselt etwas an mein Zelt ganz nah und schnüffelt. Eine Wildsau ist es nicht, und ein Reh schleicht auch ganz anders. Wieder ein Fuchs? Gottseidank habe ich meinen Fressialienbeutel fest verschlossen und mitten im Zelt. Später höre ich nichts mehr. Am frühen Morgen könnte ich noch weiter schlummern. Seit September ist, zieht es mich morgens nicht mehr so aus dem Zelt, obwohl die Nässe in dem Einwandzelt auch ohne Regen jetzt zunimmt. Der Hochsommer ist vorbei.
Ich komme erst um kurz nach 8 Uhr los und wandere durch Wiesengelände nach Petrovice. Im ersten Vietnamesenshop lässt man mich unfreundlich abblitzen, "was will die Frau mit Hut?"
Im dutyfree-Shop gibt es auch Lebensmittel. Ich kaufe gleich etwas für ein Frühstück ein und erfahre von der tschechischen Verkäuferin, dass es weiter hinten an der Hauptstraße eine Lékárna gibt. Bingo, eine Apotheke, und in der auch noch deutsch gesprochen wird und die gerade aufgemacht hat. Einfacher geht's kaum und so bin ich mit Pflaster und Desinfektionsmittel eingedeckt, was mich gerade mal 8€ gekostet hat.
Am Flugzeugrestaurant verspeise ich in der Sonne mein Frühstück und die Bedienstete des originellen Restaurants lässt mich mein Handy aufladen.
Dann kommt ein sehr schöner Wiesenwegabschnitt zum Wandern in Richtung Adolfov.
Nur 2 Motorradrowdies stören mich insgesamt 3x, ihre Nummernschilder sind hinten mit Lappen abgedeckt, da kennt man sich aus. Ich nehme ihr den Aufstieg zum Špičák vor, da es eine Aussicht auf den weiteren Verlauf gibt.
Noch ist mir nicht klar, in welche Richtung ich muss. Nach Unterquerung der Dresdner Autobahn geht es kilometerlang weiter auf schönen Wiesenwegen. Es kommt mit ein Wanderpärchen entgegen, er ganz zünftig mit einem Wanderrock.
Vor lauter Staunen verpasse ich den Abzweig und muss dann 2 km auf der Straße nach Adolfov. Die letzten 200 m stapfe ich auf der Wiese nebenan und ziehe die Aufmerksamkeit zweier Radlerinnen auf sich. Henriette und Gisela aus Pirna haben extra gewartet, um mich auszufragen, von woher ich komme und ich erzähle ihnen meine Story. Sie können es kaum glauben, erst seit dem 4. August unterwegs..... Später auf dem Mückenberg an der Kapelle lese ich es dann rot auf weiß auf einem der seltenen Via Czechia Schilder: 231 km sind übrig, 827 sind absolviert, tatsächlich habe ich noch mehr auf dem Tacho. Ich nehme mir vor, den Rest zu zelebrieren und nicht schon wieder in einer Woche durchzuhetzen.
Und so suche ich mir schon bei km 28 des heutigen Tages ein Plätzchen und finde prompt eine versteckte Stelle unter Vogelbeerenbäumchen auf einem ehemaligen Bergbaugelände. Hach, wie idyllisch.
P.S.:
Ich mache eine Schreibpause, weil ich den Oktober in Südschweden zum Wandern und Packraften unterwegs sein werde. Der Rest der Via Czechia severní kommt im November, versprochen!
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Epiphanie reagierte auf Gaeubodenhex in Den halben Sommer in Tschechien: Via Czechia severní (Nordtrail)9. Lučice hory und České Švýcarsko bis Děčín
29.-31. August
88 km
Die Regennacht war gar nicht so übel wie befürchtet. Das Gewitter blieb aus, der Sturm war nicht wild und gegen das Pladdern der Regentropfen auf mein Zelt halfen Ohrenstöpsel. Kein Wunder, dass es um 6 Uhr morgens im Schlafsack am gemütlichsten ist.
Es hilft nix, ich möchte nicht zu spät los, sonst bin ich wieder in einem Trödelmodus, der den ganzen Tag her hält.
Schon gleich nach 700 m des Weges begeistert mich eine Felsenformation mit Aussicht: Vraní skály, lt. Tafel ein Kletterfels.
Dann kommt man durch die Ortschaft Petrovice, die keinerlei Einkaufsmöglichkeiten anbietet. Am Ortsrand esse ich auf einer Wiese meine letzten Reste Käse und Wurst und überlege mir eine Versorgungsstrategie. Die nächste Möglichkeit zum Resupply wäre in Hřensko, das ca. 75 km entfernt ist, also 2-3 Tagesmärsche. Hřensko will ich aber eventuell abschneiden, da die Strecke bis dahin seit der Brände 2022 zum Teil umgeleitet wird und ich die Gegend von vor 2022 kenne. Da fällt mir ein, dass ich was von einem quasi 24/7 Selbstbedienungs-Supermarkt in Oybin gelesen habe und so lasse ich die Hochwaldbaude aus und gehe schnurstracks nach Oybin hinunter. Der Weg ist gar nicht schlecht und führt an den sehenswerten Kelchsteinen und anderen Felsriesen vorbei. In dem Tante-M-Laden bekomme ich eigentlich alles, was ich so brauche. Prima, da leiste ich mir doch gleich ein Magnum und ein Radler.
Nach der Mittagspause gehe ich zurück bis nach Hain, dem Grenzübergang und genieße die Felsenstadt bei Jonsdorf, die ich eigentlich schon kenne, da dort der Oberlausitzer Bergweg entlang führt.
Ich mache Mittagspause auf einem Aussichtsfelsen mit gleichzeitiger Sicht auf Ještěd und Hochwald/Hovzd. Für den Abend ist die Lausche mein Ziel. Der letzte Anstieg zum Gipfel vergeht schnell und die Mühen haben sich gelohnt. Ein fantastischer Rundumblick!
In der Ferne sehe ich das Isergebirge, von wo ich hergekommen bin, den Turm des Ještěd, viele Pyramidenkegel, deren Namen ich nicht weiß, bis auf den Jedlová und Studenec, auf die mein Weg hinführen müssten. Und ganz in der Ferne sieht man den Fernsehturm von Děcin, den Ort, wo ich gerne einen Zeroday einlegen möchte. Der ist aber noch ganz schön weit weg. 2 km hinter der Lausche finde ich in einer wilden Wiese ein Kuhle, in der ich mein Zelt platziere. Die Unebenheiten werden mit Packsäcken ausgepolstert. Wird schon gehen für die Nacht. Es gibt schönere Plätze, aber man muss zugreifen, wenn sich etwas einigermaßen Passables ergibt.
Gerade als ich morgens aufstehen möchte, fängt es das regnen an. Na super, nasses Zelt einpacken. Doch dann geht's im Trockenen los.
Nach nicht mal 5 km vor dem steilen Aufstieg zum Tolštejn schon wieder Pause an einem Getränkeautomaten. Dort versorge ich mich mit einem Birell und einer Schokowaffel. Vor dem letzten Aufstieg zum Tolštejn mache ich in der Sonne erstmal Frühstückspause und trockne die Schlafsäcke. Schon überlege ich mir, die letzten Höhenmeter auf den Gipfel zu sparen, sehe aber einen einwandfreien Aussichtsturm. So verstecke ich meine Habe und mache mich ohne Rucksack auf den Weg zum Gipfelchen. An dem Tolštejn-Restaurace bekommt man noch umgerechnet 1,80 € für das Drehkreuz zur Aufstiegsleiter abgeknöpft. Das ist mir jetzt auch egal, das sonnige Wetter verspricht eine geniale Sicht. Und so ist es, der Wow-Effekt stellt sich prompt ein.
15 min später stelle ich fest, dass die Besteigung eine gute Idee war, da der weitere Weg nicht auf den benachbarten Jedlová führt.
Vorbei an unzähligen Bunkern kommen die Basaltsäulen des Zlatý vrch immer näher. Das ist bereits das dritte Mal, wo ich dort bin und immer wieder bin ich beeindruckt von den Steinformationen.
Dann aber heißt es nochmals ranhalten, der Aufstieg zum Studenec ist schweißtreibend, aber auch lohnend. Und der Aufstieg auf den Aussichtsturm kostet nichts.
Es folgt ein elend langer Abstieg nach Studený. Das anvisierte Restaurant ist geschlossen, aber der Imbiss 500 m weiter hat alles, auf was ich Lust habe: gegrilltes Hermelin mit Toast und Pivo. Es schleichen sich etliche Stezka čezkem -Wanderer aus der anderen Richtung vorbei, nicht ohne einen Drink oder ein Softeis zu kaufen.
Mit dem Ehemann der Imbissbetreiberin komme ich ganz nett ins Gespräch. Er heißt Petr und hatte Verwandtschaft aus meiner Geburtsstadt und der Oberpfalz-Ecke, die ich auch meine nähere Heimat nenne. Ihm gefällt es in Tschechien nicht so gut, tja, die Regierung....ich frage, ob wir zu dritt ein Selfie machen können, ja, machen wir. Seine Frau heißt Jana.
So gestärkt geht es die letzten Kilometer durch die Kamnitz Schlucht.
Die kenne ich auch, aber vor 6-7 Jahren lagen da keine abgestorbenen Bäume an den Seiten. Da ich am späten Nachmittag unterwegs bin, ist kein Mensch dort. Das nutze ich aus und steige splitterfasernackt in die Kamnitz für ein kurzes Erfrischungsbad. Es ist wunderschön dort, aber halt Reservace und so steht fest, dass ich den Campingplatz in dem unaussprechlichen Jetřichovice ansteuere. Der ist für tschechische Verhältnisse teuer, aber fest in ostdeutscher Hand von der Kundschaft her. Obwohl, die umgerechnet 15€ inkl. Duschmarke sind gut investiert. Endlich mal wieder mit warmen Wasser Haare waschen, welch ein Luxus. Und morgen nehme ich Kurs nach Děcin, da möchte ich meinen ersten und wahrscheinlich letzten Zeroday machen.
Der Campingplatz ist im Prinzip empfehlenswert, ein sauberer Platz mit gepflegten Anlagen. Ich schlafe mit meinen Ohrenstöpsel ganz gut. Das Problem ist die Lage an der Kamnitz, das Zelt ist morgens auch ohne Regen vollkommen nass. Einmal durch die Wiese gehen und das Fußbad ist garantiert. Ich bin die erste, die zusammen packt. In einer Stunde gibt's für 2 Stunden Starkregen, ein Regengebiet zieht durch. Also ist der Verlängerungsplan über Mezní Louka hinfällig, ich mag nicht im Regen durch die Felsenstadt der Böhmischen Schweiz die Stiegen auf und ab stapfen und suche mir einen direkteren Weg nach Děcin. Dort habe ich für 2 Nächte so ein "Bungalow" auf dem Campingplatz gebucht. Es soll jetzt mal einen Pausentag für mich geben, evtl. neue Schuhe, eine neue Gaskartusche, eine neue Speicherkarte...
Durch Zufall stoße ich auf eine große Höhle und durch Zufall fängt es genau da zum Schütten an. Ich mache eine ausgedehnte Frühstückspause und bin fast am Einnicken, als der Regen durch ist. Also geht es wieder auf, der Weg verläuft über die Bunkerlinie und führt am alten Friedhof von Schemmel vorbei.
Den erkenne ich wieder, da war ich schon mal auf meiner Kammtour vor 7 Jahren und ärgerte mich damals, dass es kein Wasser gab. Wie so oft auf tschechischen Hřbitovs.
Später geht es steil eine Klamm hinauf und irgendwann stehe ich vor der Entscheidung, den Gipfel des Růžovský vrch, des Rosenbergs, mitzunehmen. Der hat aber keine Aussicht und so lasse ich es und steige lieber auf den viel niedrigeren Pastevní Vrch, der hat wenigstens eine klasse Aussicht ins Elbsandsteingebirge.
Beim Abstieg komme ich nach Rusová und dort ist ein Restaurant geöffnet. Ich esse gegrilltes Gemüse und einen Salat. Das erste Mal auf der Reise komme ich auf meine 500 g Gemüse. Dann zieht sich der Weg auf dem E3 ziemlich bis Děčín, hat aber doch noch wunderschöne Highlights zu bieten, ein toller Wegverlauf mit immer wieder Aussichten auf die Labe/Elbe.
Die letzten 2-3 Kilometer durch Děcin sind verkehrsreich und laut und die Lage des dortigen Campingplatzes auch. Obendrüber verlaufen Bahnlinien und ein Autobahnkreuz und die Bungalows sind alle belegt, an meinem tapsen ständig deutsch sprechende junge Damen vorbei. Ich sehe schon, ohne Ohrenstöpsel finde ich da keine Ruhe. Die erste Phase der Pflichten hat schon begonnen: Meine Schlafsäcke und mein Zelt trocknen bereits und die ersten Klamotten sind durchgewaschen. Morgen geht's zum Einkaufen, gegoogelt hab ich schonmal.
Wenigstens ist das Bett bequem.
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Epiphanie reagierte auf Carsten K. in Umgang mit "wilden" TierenLaut Schnarchen!
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Epiphanie reagierte auf wandering_lukas in Eine Woche GR10 im SeptemberHi @Epiphanie,
Ich hatte einen Hyberg Nimbus II dabei. Temperaturen habe ich nicht aufgezeichnet, aber ich nehme an dass es so wie von Meteoblue fur 2000m angekündigt +-1°C waren: mein Duschgel hatte kleine Eiskristalle in der Flasche, die große Wasserflasche hatte nichts.
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Epiphanie reagierte auf wandering_lukas in Eine Woche GR10 im SeptemberHallo zusammen!
Ich lasse mich gerade wieder Richtung Deutschland fahren und wollte schon mal ein paar Punkte aufschreiben, falls mal jemand die gleichen Fragen hat:
Zu 2) Ich bin mit 6,5 Wandertagen von Arles-sur-Tech nach L'Hospitalet-près-l'Andorre gelaufen, also wie geplant "falsch rum". Am ersten Tag ging es mir mies als ich am Refuge de Batére ankam, da hing aber auch schon ein fettes Gewitter in der Luft und das macht mich auch im Alltag fertig. Ansonsten bin ich gut durchgekommen und hatte nur an wenigen Stellen das Gefühl, in die falsche Richtung zu gehen und zwar:
Übersteigen des Canigou (hier bin ich nachmittags hoch, habe mir die Stelle, die ich abklettern müsste angeschaut und wieder zurück zum Refuge de Cortalets, Bonus: am nächsten Tag den Canigou von der Cresta de Barbet anzuschauen war sehr schön),
der Aufstieg vom Refuge du Ras de la Carança zum Coll Mitja (habe hier nach dem dritten Mal weg verlieren einfach auf die Schotterpiste gewechselt) und
der Abstieg vom Coll de Coma de Anyell zum Refuge de Bésines (Wegziehen von oben schlecht zu sehen und Stufen, die ich teilweise abklettern musste).
Zu 3) Ja, war kalt nachts. Im Quilt war es warm genug, problematisch für mich war es dann eher, zusammenzupacken ohne allzu kalte Finger zu bekommen. Hatte Handschuhe dabei, aber keine mit denen ich Dinge tun kann. Sobald die Sonne dann wirklich aufgegangen war, kam dann immer direkt der Wechsel von Mütze und Regenjacke zu Sonnencreme, -brille und Shorts.
Zu 4) Entschied mich für die billige Mikrofaser-Variante und hasse alles an meinem Hüttenschlafsack/Inlet. Schwitzig, klettet an trockener Haut, verdreht sich,... 🫣
Zu 5) Ich habe die erste und letzte Nacht in Hütten geschlafen und konnte beide Male mit weniger als 24h Vorlauf glutenfrei mit zu Abend essen. Hatte natürlich trotzdem Massen an Essen im Rucksack...
Zu 6) Ich kam immer noch nicht dazu mal meine Klumpen zu wiegen.
Zu 7) aktuelles: Selbst jetzt sind noch echt viele gelistete Quellen komplett trocken. Und viele Läden/Unterkünfte/... scheinen ab September ein Soft Closing zu machen und öffnen nur noch, wenn es ihnen passt. Hätte ich nicht so viel Essen dabei gehabt wäre das doof gewesen.
Bei Fragen gerne fragen!
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Epiphanie reagierte auf Ameisenigel in Plastik - oder auch PlasteWir verwenden Tüten als Liner und für Anderes. Zur Optimierung habe ich etwas recherchiert.
Einen Regenrock mit 14,2g habe ich gemacht aus:
https://www.avivamed.de/casa/haushalt/muellbeutel/pely-zugband-muellbeutel-extra-breit-60-liter-11-st
Als Wäschebeutel und als Liner für den Schlafsack mit 2,6g pro Stück:
https://www.csj-emballages.com/produit/sac-de-prelevement-liasse-10-microns-35-x-50-cm-par-1000/
Bei 1.000 Stück kann ich offensichtlich auch ein paar verschicken. Wer möchte: 5 Stück im Briefumschlag für € 1,50 Versand via PayPal.
Sie sind dehnbar und aus meiner Sicht für den Zweck ok - aber noch nicht im Einsatz getestet. Wenn einmal beschädigt, dann reissen sie allerdings schnell weiter.