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Ultraleicht Trekking

Lugovoi

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  1. Einige Eindrücke von der Grande Escursione Appenninica (GEA). Ich bin rund 250km gelaufen, ca. in der Mitte der GEA angefangen und dann Richtung Nordwesten. Wurde hier durchs Forum inspiriert und es hat sich gelohnt. Tolle Gegend.
  2. Ich würde, da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe, auf doppelseitiges Klebeband setzen. 1-2 cm Breite sollte schon reichen. Natürlich kräftig andrücken und einige Stunden ruhen lassen. Man kann damit recht sauber und entspannt arbeiten. Bevor sich diese Verklebung löst reißt das Tyvek selbst.
  3. Auf meiner ersten größeren Tour durch Südfrankreich (Alpes Maritimes/Provence), damals noch nichts von ultralight gehört, dachte ich mir: Hm, welche Hose würde wohl Sinn machen anzuziehen. Habe mich für eine Blue Jeans von Levis in dickem Denim entschieden. Ich dachte, die ist doch zu Hause immer bequem, sieht gut aus und wird alles abkönnen von Dornen bis Felsen. Letzteres stimmte wohl auch. Aber sonst: natürlich viel zu warm, immer schweißklamm. Dadurch hat sie bei jedem Höhenmeterschritt an meinen Knien festgeklebt. Rutschte also dauernd leicht runter, hat merklich Muskelkraft absorbiert und dabei gefärbte blaue Knie und Oberschenkel hinterlassen. Nach zwei Drittel der Tour habe ich dann mal auf meine Ersatzhose aus leichtem Funktionsstoff gewechselt. Ich war positiv überrascht und habe ab dem Zeitpunkt dann 1,x Kg Jeansstoff im Rucksack mitgetragen.
  4. Der Evergreen Ramen bzw. asiatische Instantnudelpäckchen a la YumYum gehen zwar am Ende immer, aber irgendwie bin ich zuletzt eher etwas überdrüssig geworden. Der Besuch in einem großen Asiamarkt, der alles von Papageienfisch bis teurer japanischer Mango anbietet hat mir völlig neue Welten eröffnet. Eines der Produkte: Instant Fried Rice Variationen. Habe ich sonst noch nie gefunden. Glaube ca 1,20€ pro Päckchen (80g). Natürlich die meisten in Shrimp oder Billigfleischvariante, was mir moralisch immer etwas aufstößt. Eben noch Hunger und das erste mal ausprobiert. Ansprechend! Super unkompliziert (natürlich mit Plastikmüll) einfach heiß Wasser drauf, zu machen und 7 Minuten warten. Geschmacklich ziemlich in Ordnung. Lockerer Reis, etwas Gemüse, nicht überwürzt, gefühlt bekömmlicher als diese Nudelgeschichten. Auf 100g 400kcal. Könnte man noch schön mit weiterem getrocknetem Gemüse aufwerten, werde auch mal Coldsoaking damit testen. Liebe Grüße
  5. Ich denke hier noch nicht erwähnt: Hyberg hat eine neue Variante seiner Loner-Quilts: Loner Quilt Lite 450 Mit 19g Toray Airtastic, Wärmekragen und neuer, ich finde vorteilhafterer, Baffle-Anordnung.
  6. Lugovoi

    Dehydrierte Früchte

    Ich habe ein neues Produkt im Bereich getrocknete Gemüse/Früchte für mich entdeckt: getrocknete/frittierte Kochbananen. Gibt es in Köln, und ich vermute tendenziell deutschlandweit, häufig in Afroshops. Relativ günstig. Tatsächlich gehört die Kochbanane wohl zu den Gemüsen. Beindruckt hat mich die Kaloriendichte. Meine gekaufte Variante (Zutaten: Kochbanane, Sonnenblumenöl) hat: 100g haben ca 2092kJ/500kcal (Fett 30g, davon gesättigte Fettsäuren 22,5g, Kohlenhydrate 62,5g, davon Zucker 30g, Eiweiß 2,5g, Salz 0,35g) Liegt vermutlich aber auch am hohen Anteil des Sonnenblumenöls. Geschmacksbeschreibung: schön kross, leicht zu kauen, ziemlich neutraler Geschmack, ein bischen nach Banane, ein bisschen nach Kartoffel, trotz des Zuckeranteils wenig süß, etwas fettig. Für mich kann ich mir das gut vorstellen als schnelle nahrhafte Cracker zwischendurch, solo oder in einer Nussmischung, man könnte es auch in Müsli oder Kartoffelbrei bröseln. Vielleicht sagt es ja hier noch jemandem zu der eine Erweiterung seine Trailnahrung sucht. Liebe Grüße
  7. Neue DCF-Produkte von Liteway Equipment sind da. Simplex Max Tarp und Simplex Mini Tarp. Auch ein Rainskirt, Portemonaie und Drybag sind erhätlich über den Bonner Laden Walkonthewildside. https://liteway.equipment/shelters/simplex/simplex-max-tarp-dcf https://liteway.equipment/shelters/simplex/simplex-mini-tarp-dcf
  8. Meine neue Haute Couture für den Trail. Freue mich schon auf den Einsatz. Ich möchte auf Wanderschaft lange Hosen tragen. Diese hier (Terra Pant von Carhartt) bietet mir so ziemlich alles wonach ich suche: Sehr leichter Nylonstoff, dadurch sehr schnell trocknend und nicht am Bein klebend. 3 Reißverschlusstaschen. Joggingstyle mit Gummibund oben und an den Beinen. Integrierter Gürtel. Außerdem kurze Reißverschlüsse an den Beinenden. Darauf hätte ich verzichten können, aber ist wiederum ganz praktisch zum schnellen Hochkrempeln oder Belüften. Wenn man die Hose kauft (Vollpreis zu teuer) hat sie innen ein Meshnetz. Das war ziemlicher Mist, unnötig und störend. Habe ich rausgetrennt. Gewicht: 225 Gramm Und dann mein neues secondhand gekauftes Hoody. 55%Seide, 45%Kaschmir. Fühlt sich eigentlich so flauschig weich wie reines Kaschmir an. Sehr leicht (244 Gramm), sehr warm. Mit Kapuze und Handwärmerfronttasche. Gedacht als Abend- und Schlaflayer direkt am Körper, oder für kühlere Touren auch als Standardlayer direkt am Körper oder zweite Schicht. Bin gespannt auf die Performance und nicht ganz sicher bezüglich Langlebigkeit bei dauerhaftem Rucksackrieb. Mich hat das Thema Kaschmir sehr interessiert als möglicherweise überlegene Alternative zu Merino oder Alpaca. Im Vergleich zu Merino zB deutlich weicher und deutlich mehr Wärmeleistung pro Gewicht. Bis bald auf dem Traillaufsteg ihr Fashionhiker
  9. @Sever - Danke dir, dass sind tolle Informationen aus erster Hand! Demnach würde ich wahrscheinlich eine Kombi aus Selber-Schleppen und einige Male Wasser-Lieferservice anstreben. Noch eine Frage an dich und andere Erfahrene zu den obligatorischen Camps: Du warst sehr früh im Jahr dort, von daher war es eher ziemlich einsam/ruhig? Wie kann ich mir ein Standardcamp vorstellen? Einfach ein offenes ebenes Areal zum irgendwie hinlegen? Gibt es hier und da irgendwelche zivilisatorischen Elemente (rudimentäre Sitzgelegenheiten, Abort, Feuerstelle (eher nicht da kein Holz), Mülleimer etc.? Ein bisschen Socializing am Abend kann ich mir schon vorstellen, bin aber eher der Typ der Ruhe und Einsamkeit beim Abendausklang und Schlafen bevorzugt. Könnte mir vorstellen dass je nach Konstellation lebensfrohe Israelis u.a. gerne noch ein bisschen Trailparty machen. Womit kann man da rechnen?
  10. Hallo zusammen, ich überlege Anfang nächsten Jahres im Zeitraum Februar/März die Wüste Negev auf dem Israel-National-Trail zu durchwandern. Von Arad nach Eilat oder umgekehrt. Entsprechende Grundrecherche habe ich natürlich schon gemacht. Thema Nummer 1 scheint immer die Wasserfrage zu sein, die sich mit drei Varianten der Versorgung lösen lässt: A: teurer Wasserliefer/caching Service B: mit Mietwagen selber verschiedene Lager abfahren und Wasser vergraben C: viel Wasser autark schleppen. (D: eine Kombination von ABC) Frage an diejenigen von euch die die Negev gewandert sind: wie habt ihr es gemacht und wart ihr mit eurer Variante zufrieden, bzw. wie würdet ihr es beim nächsten mal angehen? Insbesondere würde mich interessieren wie es den Selberschleppern ergangen ist, da ich diese Variante als besonders reizvoll empfinde. Das "Überleben" aus eigener Kraft hat für mich einen romantisch-heroischen Reiz und hinterlässt ein gutes Gefühl. Man liest von Wassertragen bis zu 15 Liter in bestimmten Abschnitten. Das wäre mir doch wieder zu hart und irgendwie glaube ich nicht dass das nötig sein kann. Um direkt wieder kleinlaut zu werden: mehr als 10 Liter tragen ist dann doch nicht mein Ding bzw. da würde dann auch der leichte Rucksack womöglich über der Belastungsgrenze sein. Liebe Grüße Lugovoi
  11. 5 1/2 Tage auf dem Hochrhöner. Start in Bad Kissingen und danach ab dem Roten Moor den Ring über Kuppenrhön und Lange Rhön gemacht. Hat sich sehr gelohnt. Biosphärenreservat macht sich sehr positiv bemerkbar - schöne Biodiversität - und unglaublich ruhig. Auf dem Trip, abgesehen von nur sehr sporadischen Tageswanderern an Hotspots, nur drei handfeste weitere Hochrhönerwanderer gesehen.
  12. Deine Parameter und Präferenzen für ein Zelt scheinen mir von ein paar Modellen von BigSky ganz gut getroffen, das revolution 1p ist allerdings doppelwandig: mirage 1p revolution 1p
  13. Gibt es für diese Laminate eine konkretere Angabe zur Atmungsaktivität? "Hochatmungsaktiv" hört sich ein bisschen nach tollem Werbeversprechen an. @Capere: Hast du Erfahrungen aus erster Hand? Edit: sehe gerade für das 3Lagen-Laminat ist der Wert 4/RET2 angegeben. Sollte damit also deutlich über 10000mvtr liegen. Trotzdem wäre es gut zu wissen ob eher 15000 oder 40000mvtr.
  14. Ich würde als vergleichbaren, im Handel erhältlichen Quilt noch den Cumulus Taiga in den Raum legen. In der Kammeraufteilung sehr ähnlich, allerdings geschlossene Fußbox, womit der Modefaktor wegfällt. Leichtes Gewebe aus 19gr Toray Airtastic, Wärmekragen, Differenzialschnitt. Den Taiga 150 (850cuin) mit custom 50gr Daune aufrüsten. Dann 200gr Daune und 390gr Gesamtgewicht. Damit natürlich etwas weniger Wärmeleistung als der Molar.
  15. Kurze Frage zum Verhalten vom Stoff Liteskin LS07: Ich habe gehört der Stoff neigt zum leichten Wellen bzw. auch Aufrollen an den Kanten. Ein eigenes kleines Stoffmuster hat das auch eher bestätigt. Rollt sich Liteskin im flächigen Zustand (z.B. 2qm) irgendwie unangenehm auf oder bleibt das plan liegen?
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