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Ultraleicht Trekking

Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland


Trekkerling

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Hallo zusammen!

Drüben bei den ODS hab ich vor längerer Zeit mal eine Linkliste mit Trekking Lagerplätzen in Deutschland angelegt. Seitdem pflege ich da von Zeit zu Zeit neue Lagerplätze, die ja erfreulicherweise immer mehr werden, ein. Aktuell z. B. 3 neue Lagerplätze im Hunsrück! Außerdem gibt es bei den ODS ein sehr gutes Wiki zu den Lagerplätzen, aber ich weiß nicht, ob das öffentlich ist oder ob man da angemeldet sein muss.

Da liegt der Gedanke nahe, dass ich/wir das ja auch mal hier machen könnten, weil so einen Faden gibt es hier im Forum, soviel ich überblicke, noch nicht.

Die Idee des Fadens wäre, einfach die alten Plätze mal vorzustellen und neue Plätze in Deutschland hier im Laufe der Zeit mit anzuführen. Ich würde vorschlagen, dass Erfahrungsberichte oder Fragen zu den Plätzen hier nicht diskutiert werden sollten, weil sonst wird es auf Dauer zu unübersichtlich. Dann lieber bei Bedarf einen eigenen Faden aufmachen, eventuell sogar einen Sammelfaden 'Fragen zu Lagerplätzen' oder so oder bei 'Kurze Frage, kurze Antwort' posten.

Also fang ich doch einfach mal an:

Pfalz

Eifel

Süd- und Nord-Schwarzwald

Soonwald

Hunsrück-Hochwald

Spessart

Frankenwald

Steigerwald

Schleswig-Holstein

Das wäre es erstmal.

Würde mich freuen, wenn der Faden regen Zuspruch findet und es viele Interessenten für die Plätze gibt. Das Beispiel scheint ja Schule zu machen. Soviel ich weiß, sind z. B. die Camps im Hunsrück-Hochwald und zwei im Frankenwald (da geht es bei mir im Juli hin) nagelneu. Gerade im Bezug zur aktuellen 'Jedermannsrecht in Deutschland'-Diskussion ist es vielleicht ganz interessant für einige Neulinge, dass es sowas wie die Lagerplätze überhaupt gibt.

Bearbeitet von Trekkerling
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So, und gleich mal was Nachpflegen:

Sachsen Elbsandstein

Außerdem ein Beitrag/eine Seite vom Alpenverein zu dem Thema. Da sind mehr oder minder die hier aufgeführten Plätze drin. Aber vielleicht steht da ja mal mehr drin...

Bearbeitet von Trekkerling
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Weiß nicht ob deutschsprachiges Ausland in der Liste auch gewünscht ist. Die einzigen Plätze dieser Art welche mir in Österreich bekannt sind (leider keine längere Tour damit planbar aufgrund der kurzen Distanzen aber vielleicht trotzdem interessant für jemanden der mal in der Gegend ist):

Nationalpark Kalkalpen - Biwakplatz Steyrsteg und Biwakplatz Weißwasser

 

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  • 1 Monat später...
  • 1 Monat später...

Spessart:

https://www.komoot.de/tour/243240260?ref=wtd 

 

Steigerwald:

https://www.komoot.de/tour/219151314?ref=wtd 

https://www.komoot.de/tour/219362719?ref=wtd

https://www.komoot.de/tour/219916646?ref=wtd

https://www.komoot.de/tour/222044487?ref=wtd 

 

Frankenwald:

https://www.komoot.de/tour/211595240?ref=wtd

https://www.komoot.de/tour/212021190?ref=wtd

Den Trekkingplatz "Kobach" im Frankenwald habe ich an den "Schieferpfad" angehängt.

https://www.komoot.de/tour/236302966?ref=wtd

IMG_20200701_183717.jpg

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vor 3 Stunden schrieb Wander Schaf:

@Carsten K. sind das "offizielle" Plätze oder welche, wo du gut lagern konntest? 

Wo meldet man sich für diese an?

Auch nur noch mal zum besseren Verständnis: die Plätze von @Carsten K.
 sind in meinem Eingangs Post schon drin und sind eben solche Lagerplätze, um die es hier im Faden geht. Aber es sind keine neuen Plätze. Zu den Anmeldungen der Plätze kommt man, wenn man auf die links in meinem Eröffnungsbeitrag klickt.

Bearbeitet von Trekkerling
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  • 3 Wochen später...
vor 54 Minuten schrieb MarcG:

Ist eigentlich irgendeiner dieser Plätze auch im Winter offiziell buchbar? 

Passt vielleicht nicht ganz, aber ich war kürzlich mit dem Kanu auf der Peene in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wasserwanderrastplätze, zu denen man auch auf dem Landweg kommt, dürfen im Winter kostenlos genutzt werden. Ich habe mehrere Platzbetreuer gefragt und alle meinten ab Ende Oktober würde nicht mehr kassiert, kommen dürfe man aber trotzdem. 

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  • 1 Monat später...

Nur zur Info: Vielleicht ist die Info ja nur an mir vorbeigegangen, aber in der Eifel haben sie dieses Jahr auf insgesamt 14 Lagerplätze erhöht (link ist oben im Startbeitrag drin). Wow! Mit entsprechender Tourenplanung (könnte schwierig werden ohne Weg-Doppelungen, hab ich mir aber noch nicht angeschaut) wären zwei Wochen Trekking in der Eifel möglich. Respekt. Bitte im Rest von Deutschland nachmachen... :-D

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vor 1 Minute schrieb FlowerHiker:

Ist das auch für Einzelwanderer gedacht? Ich dachte das wäre nur für große Gruppen. Schade... Bin im Sommer noch auf dem Habichtswaldsteig dran vorbeigelaufen.

Das geht auch für Einzelwanderer. Haben schon auf beiden Plätzen zu viert bzw. zu zweit übernachtet. Du buchst den Platz und dann ist der gesamte Platz für dich geblockt, egal ob Du allein kommst oder mit 50 Leuten. Die Anzahl der Personen sollte bei Buchung angegeben werden, geht aber auch hinterher vor Rechnungsstellung.

Bei Bedarf wird Trink- und Brauchwasser bereitgestellt oder auch weitere Toiletten.

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  • 2 Monate später...

Kleines Update, da vllt. nicht jeder immer regelmäßig alle Trekkingplätze-Seiten nach neu errichteten Plätzen absucht:

Im Frankenwald wird wohl bald ein neuer eröffnet. Er liegt im Leitschtal. Den neuen Platz mit „Möblierung“ hab ich zwar noch nicht gesehen, aber die Ecke da, ist wirklich schön.

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vor 2 Stunden schrieb Daune:

Kleines Update, da vllt. nicht jeder immer regelmäßig alle Trekkingplätze-Seiten nach neu errichteten Plätzen absucht:

Im Frankenwald wird wohl bald ein neuer eröffnet. Er liegt im Leitschtal. Den neuen Platz mit „Möblierung“ hab ich zwar noch nicht gesehen, aber die Ecke da, ist wirklich schön.

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Hallo!

 

Ich hoffe man kann damit eine vernünftige Tour zusammenstellen. Das Leitschtal sagt mir jetzt nichts. Da werd ich gleich mal kucken.

 

Daune, bist du aus der Gegend? Ich selbst komme aus dem Landkreis KU, da hoffe ich mal ein paar Wochenendtouren machen zu können. Selbst im Wald ist man nicht vor Corona geschützt, zumindest nicht vor der Panik.

 

Gruß

Carsten

 

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vor 12 Stunden schrieb Daune:

Kleines Update, da vllt. nicht jeder immer regelmäßig alle Trekkingplätze-Seiten nach neu errichteten Plätzen absucht:

Im Frankenwald wird wohl bald ein neuer eröffnet. Er liegt im Leitschtal. Den neuen Platz mit „Möblierung“ hab ich zwar noch nicht gesehen, aber die Ecke da, ist wirklich schön.

Danke für das Update. Ja, genau so hatte ich mir den Faden gedacht, dass man hier Neuigkeiten rund um die Plätze einpflegt, allerdings ohne Diskussionen drum herum.

Der Platz Leitschtal liegt nach meiner ersten kurzen Einschätzung super, um ihn mit den ersten beiden zu verbinden. Eine Verbindung zum nördlichsten ist immer noch schwierig. Aber vielleicht kommt da ja noch etwas.

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vor 2 Stunden schrieb Trekkerling:

Danke für das Update. Ja, genau so hatte ich mir den Faden gedacht, dass man hier Neuigkeiten rund um die Plätze einpflegt, allerdings ohne Diskussionen drum herum.

Der Platz Leitschtal liegt nach meiner ersten kurzen Einschätzung super, um ihn mit den ersten beiden zu verbinden. Eine Verbindung zum nördlichsten ist immer noch schwierig. Aber vielleicht kommt da ja noch etwas.

Hier gibts Informationen zur Ausstattung (und ein paar Bilder): https://www.frankenwald-tourismus.de/de/draussen/wandern/trekking-im-frankenwald/trekkingplatz-frankenwald-leitschtal.html

Zitat
  • 4 Zeltstellplätze für jeweils 1 Zelt, einer davon mit einer niedrigen Holzplattform
  • Feuerstelle mit Sitzmöglichkeiten
  • Brennholzvorrat
  • Wasserfass (nur Brauchwasser, KEIN Trinkwasser!)
  • wettergeschützte Outdoor-Toilette (Toilettenpapier ist mitzubringen!)

Der neue Trekkingplatz liegt ja schon mal so, dass die Lücke zwischen den anderen kleiner wird :) Fand es letztes Jahr schon komisch, dass sie die beiden neuen so weit weg vom ersten angelegt wurden ...

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Na, da werde ich doch die Tage gleich mal hintappsen und den Platz suchen! Im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden hab ich bei den Plätzen im Frankenwald immer schnell Wasser in der Nähe. Am Platz "Kobach" war die Quelle zwar etwas schwach, aber trotz der langen Hitze ausreichend. An der Rehwiese und am Döbraberg ist (Trink)Wasser eh kein Thema.

 

Ich werde nachberichten! ;-)

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  • 2 Wochen später...

 

Hallo!

Wie versprochen habe ich mich mal in die Gegend aufgemacht und den Platz gesucht. Und gefunden. Im Frankenwald sind die Plätze nicht so versteckt, wie ich das z. B. aus der Pfalz kenne.

Der Platz im Leitschtal liegt direkt an einem sauberen Bach. Soweit ich dem Bach später persönlich und weiter auf der Karte gefolgt bin, würde ich das Wasser ohne weiteres zum Essen und Trinken verwenden. 

Im Moment steht dort eine Plattform mit Sitzgruppe. Die Plattform schätze ich so auf 4 mal 4 Meter, vielleicht auch etwas größer. Toilette hab ich noch keine gesehen. Ich denke der Platz bekommt noch seinen letzten Schliff, denn der Untergrund ist noch etwas tiefgründig und zerfurcht.

Ich hatte dort aus der Erinnerung heraus keinen Mobilfunkempfang, bestenfalls ging eine SMS raus. In Richtung Steinwiesen ist es besser. In Richtung Ködeltalsperre (Trinkwasser, nix baden) war es mit Mobilfunk ganz vorbei. 

Ich bin dann auch mal auf die Buchungsplattform gegangen. Die Plätze im Frankenwald kosten jetzt pro Zelt und Nacht 15 Euro, so wohl auch für den Alleinwanderer. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 

Ansonsten ist der Platz/sind die Plätze wirklich Klasse. 

Der Link zur Wanderung:

https://www.komoot.de/tour/315061979?ref=wtd 

 

IMG_20210211_152905.jpg

IMG_20210211_152938.jpg

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vor 53 Minuten schrieb momper:

Mit überzogenen Preisen kann man jede gute Idee kaputt machen. 

Ich habe in manchem Gasthof in der Fränkischen Schweiz für die Übernachtung mit Frühstück 20 Euro bezahlt. 

Die Abrechnung "pro Zelt" finde ich zwar recht einfach, aber für eine Person zu hoch. Ich habe meine Meinung auch mal per E-Mail an die Staatsforsten Nordhalben und Trekking Frankenwald so weitergegeben. Vielleicht überdenkt man das Modell ja noch mal. 

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    • Von hans im glueck
      Gestern kleine Revolution auf der Mitgliederversammung des DAV Sektion Berlin: Zelten in den Alpen soll möglich werden (...langfristig).
      Überraschend und sehr erfreulich hat die DAV Sektion Berlin gestern beschlossen, sich "nachdrücklich und auf allen Ebenen dafür einzusetzen, dass in der Umgebung der Sektionshütten [oder] im Tal Bereiche eingerichtet werden, in denen unter Beachtung von Leave No Trace [und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln zur Pandemieprävention] von Bergsteigern und Bergwanderern von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (ggf. nach Voranmeldung) biwakiert werden darf". Wortmeldungen erfolgten nur Pro (und weitergehend); bei der Abstimmung gab es wenige Gegenstimmen und einige Enthaltungen. 
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      Ich hoffe, es geht voran! (eine Graswurzelbewegung zum Einrennen offener Türen?). Eröffne mal einen langsamen Faden, der Weg ist das Ziel.
      lg & berg frei!
      OT: abgesehen von einer demo meine erste grössere versammlung unter pandemiebedingungen: draussen, aber unter einem dach (nämlich auf einer stadiontribüne). alle mit ffp2-maske, die allenfalls zum reden am mikro abgesetzt wurden. fürs mikro pro rednerIn 1 brutterbotbeutel zum drüberziehen. platzkarten wie im richtigen kino. - geht! [kam später & ging früher]
    • Von FlowerHiker
      Hallo zusammen,
      folgender Hintergrund. Ich wollte meine bessere Hälfte an das UL Trekking weiter heranführen. Daher suche ich für's erste nach reinen 2-tages Wochenendtouren mit einer Möglichkeit auf einem Campingplatz zu zelten (also komplett legal und ohne langes Vorbuchen). 
      Vielleicht kennt ihr Wege die folgende Kriterien erfüllen:
      - 2 Etappen (weil nur am Wochenende Zeit)
      - am Ende der Tagesetappe Campingplatz am Weg oder mit kurzem Abzweig
      - max. 25 km pro Tag (wegen Anreise und Kondition
      - möglichst Rundtour 
      - möglichst in NRW, Niedersachsen oder eventuell Hessen
      - möglichst als offizieller Wanderweg beschildert
      Vielleicht kennt ja jemand von euch solche Wegen in seinem Umfeld. Ich habe selbst schon recherchiert und auch schon passende Wege herausgefunden. Aber vielleicht bekommen wir ja hier eine Sammlung zusammen, durchaus auch für ganz Deutschland?!
      Ich bin sicher nicht der einzige der an solchen Wegen Interesse hätte?!
      Ich werfe schon mal ein paar von mir ermittelte Wege in die Liste:
      Ahornweg - kleine Schleife, Osnabrücker Land, ca. 43 km, 1300 hm, Übernachtung auf CP in Lienen mit kurzem Abzweig möglich. 
      Barntruper Rundweg, Lipper Bergland, ca. 45 km, Campingplatz direkt am Weg.
      Kalletalpfad, ca. 54 km, Lipper Bergland, Campingplatz direkt am Weg

       
       
       
       
       
       
       
    • Von Trekkerling
      Trekking-Lagerplätze Frankenwald oder: Drei Tage Frankenwald kreuz und quer
       
      Prolog:
      Mein Boulder-Kumpel ist letztes Jahr auf eigene Faust auf dem Forststeig unterwegs gewesen. Und Trekking hat ihm gleich gut gefallen, aber der schwere Rucksack weniger. Was lag also näher, als eine gemeinsame Tour mit vorherigem Rucksack-Shakedown zu planen? Gedacht, gesagt, getan, es sollte also nach etwas Hin- und Herdenken im Juni 2020 der Skåneleden SL1 in Südschweden werden. Fähr-Tickets und Zugfahrkarte waren schon gebucht, dann kam so ein komischer Virus und ein schwedischer Sonderweg mit der Folge der Quarantäne nach einem Schweden-Aufenthalt dazwischen. Was also tun? Flugs alle Tickets zurückgeben und sich nach einer Alternative in Deutschland umschauen. Dann kamen mir die neu errichteten Lagerplätze im Frankenwald über den Weg. Eine grobe Tour war auch schnell gebastelt, die Zeltplätze wurden gebucht (Tipp: man kann sich einzelne Plätze in den Warenkorb legen, dann muss man nicht alle 6 Plätze einzeln buchen und zahlen, sondern nur drei Paare- das habe ich leider erst im Nachhinein kapiert), Zugtickets gekauft, Shakedown gemacht bzw. einfach mal meinen Ausrüstungs-Schrank entrümpelt und die Sachen zum Ausprobieren dem Kumpel geliehen, und dann ging es los.
       
      Tag 1: Hof nach Döbraberg zum Trekkingplatz (TP), ca.23,3 km
      Was jetzt nochmal genauer der Grund für die Abfahrtszeit des gebuchten Zugs von München nach Hof um 5:15 Uhr war, wusste ich nicht mehr, als ich um 4:45 Uhr in der Früh an der Tramhaltestelle stand und feststellen musste, dass die nächste Tram zum Bahnhof erst in 22 Minuten kommt. War es ein Sparpreis? Oder die Idee, am ersten Tag einen Zeit-Puffer zu haben? Aber egal welcher Grund es war, es erschien mir auf einmal nicht mehr so clever. Naja, zum Glück brauche ich zu Fuß nur 20 Minuten zum Bahnhof, also hab ich gleich mal die Tageskilometer ordentlich hochgejuckelt mit meinem Stechschritt zum Bahnhof.
      Die Zugfahrt mit Maske war dann auch nicht so erholsam, wie ich das sonst kenne. Und dass die Bahn mich in einem leeren Abteil mit einem Nachbarn (wohlgemerkt: nicht der Wanderkumpan) beglückt, fand ich auch nur so semi toll. Aber Umsetzen war dann kein Problem.
      Von Hof Richtung Döbraberg folgten wir dem praktischen Webersteig, der uns die Orientierung durch relativ gute Beschilderung stark erleichterte. Aber wenn ich die Tour nochmal machen würde, würde ich schauen, ob ich einen Stadtbus finde, der mich an den Stadtrand von Hof bringt. Das hat sich doch ziemlich gezogen, 4,3 km an bebauten Straßen entlang sind nicht meine Lieblingsform des Wanderns…
      Der Rest des Tages war ohne große Höhe- oder Tiefpunkte. Wandern in typischer deutscher Kulturlandschaft, ab und an durch kleine Wäldchen und Örtchen, die oft die Bezeichnung ‚-grün‘ im Namen tragen. In Döbra (ausnahmsweise ohne ‚-grün‘) auf dem Friedhof dann noch Wasser fassen für das Camp, dann erstaunlicherweise den Aussichtsturm nicht sehen, den es aber nach der Beteuerung von Einheimischen wirklich geben soll, und schon sind wir am Nachmittag am Camp angekommen, das deutlich einsehbar mehr oder minder direkt an einem Wirtschaftsweg liegt.
      Das Camp ist toll ausgestattet, mit einem versenkten Feuerring aus Stahl, Sitzbänken drum herum und einer nagelneuen Komposttoilette, innen sogar mit Desinfektions-Spender sowie einer Brauchwasser-Tonne, die vom Regenwasser des Klohäuschens gespeist wird. Was man aber wissen muss: das Camp liegt an einer Ski-Piste bzw. im Sommer an einer Mountainbike-Abfahrt. Was natürlich bedeutet, dass die zugewiesenen Liegeplätze (zugewiesen damit einen kein Mountainbike-Fahrer im Dämmerlicht über den Haufen fährt) leider ein ziemlich starkes Gefälle haben. Für mich im Notch Li mit der neuen EXPED Flexmat Plus, die sich regelrecht in den Untergrund reinkrallt, kein großes Problem. Für den Kumpel mit seiner Luftmatte auf der Fensterfolie ging die Nacht so gut wie gar nicht, er rutschte sogar unten aus seinem Tarp raus. Da müsste der Betreiber noch einmal nachjustieren und die Plätze einebnen.
       
      Tag 2: TP Döbraberg- TP Rehwiese, ca. 23 km
      Die Nacht war angenehm (für mich) bzw. unangenehm (für den Kumpel, der wohl kein Freund von Quilts werden wird) bzw. sehr unangenehm (für das arme Mäuschen, das sich in selbstmörderischer Absicht in den Stahl-Feuerring geworfen hat, dann zwar von uns gerettet wurde aber nach der Rettung immer noch lethargisch dasaß, bis wir es nicht mehr aushielten und es fast leblos im Wald aussetzten).
      Der zweite Tag war von der direkten Wanderdistanz her deutlich zu kurz. Auf mehr oder minder direktem Weg knapp 10 km würde bedeuten, dass wir noch vor Mittag am Platz Rehberg ankommen. Also bauen wir diverse Schlenker und Abstecher mit ein, um am Ende doch noch auf fast 23 km Etappenlänge zu kommen. Das ist dann erstaunlicherweise doch etwas anstrengend, vielleicht auch wegen Bummel-Laune, aber doch gut machbar. Ein Abstecher zu beiden Metzgereien in Schwarzenbach am Wald, einmal für zwei lecker Wurst-Weckla, einmal für einen halben Liter Fanta, springt aber auch noch dabei heraus. Die Fanta musste sein aus Frust, weil die bei LocusMaps eingezeichnete Wasserstelle auf dem Wohnmobil-Stellplatz ist und nur gegen Bezahlung von 2 Euro, die ich in klein nicht dabeihatte, Wasser ausspuckt. Zum Glück lag dann aber später am Tag noch ein Friedhof am Weg, bei dem ich Wasser fürs Camp holen konnte. War dann aber gar nicht unbedingt nötig, weil es tollerweise am Camp Rehwiese eine große Plastik-Box gab mit 1,5l Wasserflaschen zu 50 Cent und einer Sparbüchse, in die man die 50 Cent werfen konnte. Das hab ich natürlich gleich ausgenutzt und mir eine 1,5l Mineralwasser-Flasche für das Abendessen gekauft.
      Der Platz liegt wieder einmal sehr exponiert an einer Wegkreuzung von sage und schreibe 6 Wanderwegen. Aber außer Mitarbeitern vom Frankenwald, die sich nach unserem Befinden erkundet haben und nicht mal die Buchungen sehen wollten, hatten wir keinerlei Besuch. Die Liegewiese ist toll, sehr weiches gepflegtes ebenes Gras. Da hätte es fast keine Matte gebraucht.
      Das extra Anzünde-Holz in einer gekennzeichneten Tonne war leider nass, mit einem Mini-Victorinox Anzündespäne schnitzen ist nicht gerade sehr leicht, aber da die zwei Nachbarinnen ein vernünftiges Messer dabeihatten, bekamen wir das Feuer trotz feuchtem Holz doch noch zum Laufen. So wurde der Abend dann sehr gemütlich, wenn auch kurz, weil wir wegen dem relativ anstrengenden nächsten Tag doch sehr früh in die Zelte gekrochen sind.
      Tag 3: TP Rehwiese – TP Kobach, ca. 38 km:
      Aufgrund der großen Entfernung der zwei Lagerplätze entschieden wir uns in der Früh zu einem Notstart: Kram zusammenpacken und gleich los, ohne Frühstück. Hintergedanke war, keine Zeit am Lagerplatz zu vertrödeln. Hat ganz gut geklappt. Nur dass der Kollege sein Wasser dann an der Max Marien Quelle gezapft hat, die als Heilquelle extrem eisenhaltig und gesund geschmeckt hat, gab dem Frühstück dann doch einen komischen Beigeschmack. Das Frühstück gab es dann an der kleinen Hütte an ‚Hopperles Kohlstatt‘, die direkt am E3 und E6 liegt, denen wir heute die Hälfte des Tages folgen.
      Als nächstes ging es nach Nordhalben Markt rein, und als wir uns bei einer gärtnernden Dame nach den Öffnungszeiten des örtlichen kleinen Supermarktes erkundigen, gibt sie uns den Supertipp, dass gerade mal die Straße runter eine Bäckerei im Keller ist, die frisches Holzofen-Gebäck herstellt (gerade bei Google Maps nachgeschaut, das müsste ‚Thomas Backwelt‘ in der Blumenstraße 27a gewesen sein). Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, kaufen direkt superleckere Dinkel-Stängla ein und ziehen zum Supermarkt weiter, um den Belag für die Stängla, Obst und Kaltgetränk zu kaufen. Lustigerweise gab es genau dieses Gebäck auch im Supermarkt, aber wer weiß, ob wir es so zu schätzen gewusst hätten, wären wir nicht kurz vorher im Erzeugerkeller gestanden.
      Kurz hinter Nordhalben dann die wohlverdiente Mittagsrast, bevor es auf den langen Nachmittags-Weg zum Lagerplatz geht. Anfangs noch einem netten kleinen Weg folgend, geht es bald sehr langweilig auf Forststraßen Richtung ‚Hohe Tanne‘ bzw. Brennersgrün, wo wir auf den Rennsteig treffen. Und der ist, zumindest in dem Abschnitt, den wir gehen, sehr schön auf kleinen Pfaden an der ehemaligen Mauer entlang angelegt und eines der Highlights der vergangenen Tage. In Brennersgrün auf dem Friedhof tanken wir nochmal Wasser, nach Brennersgrün an einem sich sehr gut als Übernachtungsplatz eignenden Rasthütte plündern wir unsere Rucksäcke und gönnen uns einen Kaffee, um den letzten Teil der Wanderung in Angriff zu nehmen.
      Nach Steinbach geht es auf Forstwegen weiter, und wir nähern uns dem Abzweig zum Ölschnitzsee. Der Kumpel ist fest entschlossen, die zwei Extra-Kilometer in Kauf zu nehmen, um in den See zu hüpfen. Ich zweifle noch, ob mir das den Umweg wert ist, vor allem, weil beim Lagerplatz eine Quelle sein soll und ich mich da waschen wollte. Als der Kollege dann tatsächlich abbiegt, gebe ich mir einen Ruck und gehe mit. Dass die Zufahrt zum See gesperrt ist, macht mich zwar kurz stutzig, aber wir gehen trotzdem weiter. Als wir uns dem See dann nähern, trauen wir unseren Augen kaum: Der See ist abgelassen! Aber am Einlauf des Sees gibt es ein kleines Kneipp-Becken, und die dort kneippende Frau erklärt, dass der See umgestaltet wird. Sie macht dann bald bereitwillig Platz, so dass wir am Becken mal kurz untertauchen können. Die Wäsche wird auch kurz gewaschen.
      Dermaßen erfrischt fallen die letzten ca. 3km nicht mehr schwer, und so kommen wir gegen 19 Uhr relativ frisch zuerst bei der Quelle an. Zwar steht an der Quelle ein ‚Kein Trinkwasser‘ Schild, aber wozu hat man denn einen Filter dabei? Der Lagerplatz liegt dann etwas versteckt, aber da die Nachbarn mit Kindern schon da sind, können wir den Lagerplatz akustisch leicht orten, obwohl wir den eigentlichen Einstieg zum Platz verpassen.
      Der Platz ist schön ruhig etwas abseits vom Rennsteig, die Zeltplätze (oder was wir dafür halten) sind sehr eben, aber etwas steinig. Die Nachbarn sind zwei Onkels mit ihren Patenkindern, die den kleinen einmal etwas Camping-Abenteuer bieten wollen und mit dem Auto angereist sind. Da sie dermaßen gut mit Verpflegung ausgerüstet sind müssen wir ständig angebotenes Essen ablehnen. Beim Bierchen schaffen wir es aber nicht, abzulehnen. Wir kriechen zwar relativ früh in die Zelte, aber die Nachbarn lassen es sich noch etwas am Lagerfeuer bei Stock-Hot-Dogs gut gehen.
       
      Tag 4: TP Kobach – Ludwigsstadt Bahnhof, ca. 8 km:
      Eine wunderbare Nacht und viel Zeit am Morgen verleiten mich zu einer ausgiebigen Wäsche, inklusive Haaren, an der nahen Quelle. Dabei zeigt es sich, dass der CNOC-Beutel mit den Sport-Trink-Verschlüssen der Adelholzener Naturell 0,75l Mehrweg-Flaschen eine sehr gute Kombination zum Waschen abgeben: gut dosierbar, beim Ablegen relativ dicht und mit den 2 Litern eine super Menge Wasser zum ausgiebig Waschen.
      Danach überlassen uns die netten Nachbarn einen Kaffee und sogar noch Brote zum Belegen für die Zugfahrt. Vorbildliche Zeltnachbarn!
      Der restliche Wandertag ist dann relativ ereignislos. Erwähnenswert wäre nur, dass uns in Ebersdorf ein Landwirt von seinem Hof verscheucht hat, über den wir gehen wollten, weil uns LocusMaps dort einen Weg vorgegaukelt hat. Hab ich bisher eher selten erlebt, aber naja, wo er Recht hat… Und dass in Ludwigsstadt an einem Sonntag der Hund begraben ist. Lediglich ein Dönerladen, bei dem die Besitzer vor dem Lokal saßen, der aber noch zu hatte, hat uns ein Ziel-Bier und ein Ayran verkauft. Aber wir hatten ja zum Glück die Brote der Nachbarn.
       
      Fazit:
      Großartige Lagerplätze; schöne, relativ einsame Gegend, aber ohne viel Highlights; kann man durchaus machen, schöner wäre es mit noch einem Lagerplatz zwischen Rehwiese und Kobach, dann könnte man nettere Wege mit Umwegen aussuchen.
      Ach ja, kurze Kritik der Ausrüstung:
      Der Huckepacks Phoenix Lite war wieder enmal ein Traum! Meine Modifikation mit dem abgenommenen Hüftgurt und den Schnallen, um ihn an den Gurt der Hüfttasche zu schnallen, hat hervorragend und wie geplant funktioniert. Das hab ich eigentlich jeden Abend gemacht, wenn die Schultern doch etwas müde wurden.
      Das TT Notch Li werde ich wohl erst hergeben, wenn es in Fetzen hängt. Perfekt!
      Die Neuerwerbung EXPED Flexmat Plus ist hervorragend und die gebastelte Halterung hat super funktioniert. Ich schlafe kaum schlechter als auf der NeoAir und die Sorglosigkeit beim Aufbauen sowie der Umstand, dass ich jetzt eine prima Pausen-Matte stets griffbereit habe könnte dazu führen, dass ich die NeoAir nur noch mitnehme, wenn ich SUL anpeile. Ach ja, ich hatte aber noch zusätzlich, wie im EXPED Flexmat-Faden beschrieben, eine kurze leichte Torso-Matte von Decathlon dabei, um die Druckpunkte durch die Knubbel zu vermeiden. Da könnte ich beim nächsten Mal probieren, ob ich die wirklich brauche.
      Insgesamt merke ich, dass ich meinen Ausrüstungs-Sweet-Spot erreicht habe. So ziemlich alles, was ich dabei hatte, hab ich gebraucht, und nichts davon würde ich verbessern wollen. Ein komisches Gefühl nach den vielen Jahren des Experimentierens und Ausprobierens. Aber auch irgendwie beruhigend.
      Anschließend noch ein paar Bilder...
       
       
    • Von rentoo
      Ende Mai, Anfang Juni 2019 bin ich den Soonwaldsteig mit einem Freund gegangen. Die ca. 85 km sind wir in 5 Etappen, mit 4 Übernachtungen gegangen. Da es offizielle Übernachtungsplätze gibt, die erste Nacht sogar auf einer prächtigen Burgruine, gab es absolut keinen Grund für Stealth Camping, zumal ich den Trend, offizielle Trekkingplätze zur Verfügung zu stellen, absolut unterstütze.
      Ich bin sehr glücklich, den Hunsrück, dessen Landschaftsbild stets zwischen schroffer und liebreizender Schönheit wechselt, kenngelernt zu haben. Auf- und Abstiege können teilweise ganz schön heftig sein, aber wie so oft, wird jede Anstrengung mit bezaubernder Landschaft und Aussichten belohnt.
      Viel Spaß beim Lesen dieses Reiseberichts.
      Lieber Gruß
      Rentoo
       Anreise
      Nach der Anreise mit dem Auto, das in Bingen am Rhein geparkt wurde, ging es mit der Bahn nach Kirn, wo der Startpunkt liegt. Die Zugfahrt dauert eine gute Stunde. Da es mittlerweile bereits gegen Nachmittag ging, sind wir nicht sofort auf den Trail gegangen, sondern haben in Kirn auf einem Campingplatz übernachtet, der ca. 3 km vom Beginn der ersten Etappe entfernt liegt.
       
      1. Etappe
      Frisch gestärkt und bestens gelaunt konnten wir uns auf die erste Etappe stürzen. Da alle Übernachtungsplätze vorab gebucht und bestätigt waren, hatten wir keinen zeitlichen Spielraum und mussten uns an die vorgegebenen Etappen halten. Dies war aber selbstverständlich kein Problem, da die Tagesetappen bei der 5-Tages-Variante so zwischen 15 und 20 km liegen.  Leider hat man bei der ersten Etappe noch nicht so richtig das Gefühl in der Natur zu sein, da man immer wieder Zivilisationsgeräusche, meist Motorräder und Autos wahrnimmt. Dennoch gibt es selbstverständlich sehr schöne Ecken.
       
       
      Das Tages-Highlight für mich war allerdings die Übernachtung auf der Schmidtburg. Dort hat übrigens auch der Schinderhannes gelebt. Den Übernachtungsplatz muss man gesondert von den Trekkingplätzen buchen. Der Burgvogt, ein netter älterer Herr verlangt 2,50 Euro pro Person. Mehrere Toiletten und Wasserstellen sind auf der Burg verteilt. Übrigens habe ich so einige nette Menschen dort kennengelernt.
        
      2. Etappe
      Der 2. Tag auf dem Steig hat mich dann wieder richtig versöhnt. Endlich hatte ich das Gefühl so mitten in der Natur und ganz weit weg von der Zivilisation zu sein. Interessant ist, dass man auf dieser Etappe längere Strecken über Wege läuft, auf denen unzählige Steinbrocken liegen. Auch einige Geröllfelder sind zu überqueren. Der Tag hat echt Spaß gemacht. Ich weiß nicht, welche Hormone da bei mir ausgeschüttet wurden, aber ich hätte vor Begeisterung platzen können, so großartig war der Weg.

       
      Am Trekkingplatz angekommen, wurde aufgebaut und dann haben wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.
       

       
      3. Etappe
      Am 3. Tag wechselte die Landschaft von ihrer schroffen Schönheit in eine doch eher sanfte und liebreizende Seite. Ich habe mich mit dem Filmen und Fotografieren kaum bremsen können.
        
      Hier stelle ich einen typischen Trekkingplatz vor. Gut versteckt findet man ihn nur durch Zufall, oder wenn man ihn gebucht und gezahlt hat, denn dann erhält man die Koordinaten.
       
       
      Selbst Trail Magic gab es. Auf beiden Plätzen hatten die Verantwortlichen Wasserflaschen bereitgestellt, die man für einen Euro pro Flasche kaufen konnte. Da Wasser wirklich Mangelware ist, haben wir uns doch sehr darüber gefreut.
       
       
      4. Etappe
      Der 4. Tag der Etappe war ziemlich darauf ausgelegt, Strecke zu machen. Selbstverständlich sind wir auch an diesem Tag durch eine atemberaubende Landschaft gegangen, doch leider waren große Teile davon mit Windrädern „verschandelt“. Nicht dass hier der Eindruck entsteht, dass ich nicht auf alternative Energiegewinnung stehe, aber Windräder zeigen einem eindeutig, dass die Zivilisation nicht weit entfernt ist.

       
      Die letzte Übernachtung fand nicht auf einem Trekkingplatz statt, sondern an der Lauschhütte, einem bewirtschafteten Wald-Ausflugslokal mit Klettergarten, Bogenschießen und einem Zeltplatz.
        
      5. Etappe
      Die nun letzte Etappe führte uns wieder nach Bingen am Rhein. Zuerst dachte ich, dass hier die Landschaft in den Hintergrund tritt und stattdessen Strecke machen angesagt ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Denn noch bevor man den Rhein zum ersten Mal sieht erinnert der Soonwaldsteig noch einmal ganz deutlich daran, dass es sich lohnt, ihn zu laufen.

       
       
      Da ausgerechnet an diesem Tag Vatertag war, waren selbstverständlich viele Menschen unterwegs. So einige Einladungen auf ein Bier konnte ich nicht ablehnen, was dazu führte, dass ich die letzten Kilometer bis zum Bahnhof ziemlich getorkelt bin. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich. 
       
       
       
       
      Fazit
      Ich bin richtig glücklich, den Soonwaldsteig gegangen zu sein. Der Mangel an natürlichen Wasserstellen wird durch das Netz offener Wasserhähne ausgeglichen. Wer plant, den Steig zu gehen sollte sich unbedingt auch die GPX-Datei mit den angebotenen Wasserstellen herunterladen. Ich empfehle dafür zu sorgen, dass man mindestens immer 3 liter Wasser dabei hat.
      Alle Infos zum Steig findet man unter www.soonwaldsteig.de.
       
      LG
      rentoo
    • Von Ralph Kaiser
      Hallo zusammen!
      Ich Plane meine erste Trekkingtour alleine zu machen.
      Was bis jetzt läuft:
      Bereite mich Körperlich und Konditionell vor. Also ich laufe normales Gelände und Steile und steinige Wege.
      Natürlich muss ich mir die Ausrüstung kaufen.
      Meine Frage ist, was wird benötigt?
      Rucksack, Zelt, Isomatte, Schlafsack ect....
      Wäre nett für hilfreiche Tipp und Tricks...
      Danke
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