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Von Thorsten81 · Geschrieben
Hallo, ich muss mich auch Mal kurz zu diesem Thema äußern. Ich selbst habe auch ein Lanshan 1 als Pro Variante. Ich bin 1,86m und bin kein „Leichtgewicht“. Ich nutze eine Nemo Tensor all-Season in 196x64cm und komme bestens klar mit dem Zelt, wobei man zugeben muss das man vermutlich im Pro etwas mehr Platz hat, da es kein Innenzelt hat. Ich hatte mir damals auf YouTube ein paar Videos angeguckt was man so verbessern könnte. Ich habe mir „Gummi schnüre“ an die Ecken der Bodenwanne gemacht, damit diese immer schön gespannt sind. Was auch super funktioniert ist eine Schnur die man durch die mittige Schlaufe der linken Seite bis über die Spitze spannt von dort durch die mittige rechte Schlaufe bis zum Boden. Auf diese Art und Weise braucht man nichtmal mehr einen Stab oder Trekkingstock zum Anheben der Seiten, nur zwei Heringe und eine lange dünne Schnur. Für meinen Daunenquilt hab ich mir ein „Verhüterli“ für die Fußbox besorgt, da ich teilweise doch mal dort an die Zeltwand kam. Zusätzlich hab ich mir eine eigene Zeltstange gebaut, da sie leichter und kleiner als ein Trekkingstock ist (hatte ich hier im Beitrag gezeigt) Das „ Verhüterli“ sieht so aus: Ich hab leider keine wirklich guten Bilder die die „lange Schnur“ zeigen die komplett von links nach rechts geht. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Generell bietet dieses Zelt nicht viel Platz, aber definitiv ausreichend Platz genug. Es ist ein super Einsteigerzelt für den günstigen UL-Bereich, sehr klein kompakt, relativ leicht und günstig. Ich selber nutze es auch immer wieder mal. Ich persönlich bin z.b. kein Tarp-Nutzer, ich bevorzuge definitiv ein Zelt. Aber um auf deine eigentlich Frage einzugehen, man muss sich halt wirklich Zentral hinsetzen, anders geht es nicht. Beim Zusammenräumen im Zelt sind meine Beine im Vorzelt, so das mein Kopf quasi genau in der Mitte ist, dann komm ich auch nirgends ran. Ich knie dabei auf einer kleinen Sitzmatte und gucke Richtung Zeltrückwand. Klappt für mich ganz gut. ich hoffe das hilft dir evtl. Irgendwie weiter -
Von khyal · Geschrieben
Da greifst Du Gedanken von mir etwas vor Dem Bereich könnte man wirklich in einem U-Forum ein Zuhause geben, die "Einfälle statt Abfälle" Heftserie - im @Ein.Plattfüssler Thread von @Old School erwähnt, gibt es btw auch heute noch, von den Heften, bei denen es um "elektrische" Konstruktionen geht, bin ich als Elektroniker nicht so begeistert, aber z.B. das zum Kompost-Klo haben schon Etliche in meinem Freundeskreis und wir in Italien als Bauanleitung verwendet, oder das zur Warmwassergewinnung via Sonneneinstrahlung ist auch nicht schlecht. und dann hänge ich von den Grundlagen noch fix das nächste Thema an... Regler ist imho sehr einfach, früher wurde auch viel PWR Regler verwendet, da preiswerter als MPPT, aber heutzutage sind die MTTP so preiswert, daß man sie, da deutlich besserer Wirkungsgrad, gerade bei suboptimalen Verhältnissen eher verwenden sollte. Ein MTTP fährt dann auf der Kennlinie hoch und runter, bis halt in der Spannungs / Strom-Kombi die max Leistung gezogen werden kann, braucht man noch nicht mal nen Speicher-Oszi für, um sich das anzuschauen, das kann man schon nett mit zwischengehängten Multimetern sehen. Natürlich gibt es bei den MTTP-Reglern große Qualitätsunterschiede, ich kann da die Victron sehr empfehlen, zuverlässig, guter Wirkungsgrad, noch nie einen Ausfall gehabt, sehr gute Dokumentation, gute Herstellerunterstützung und auch schon viele einfache Regler via BT einstellbar, Daten inkl Historie via BT-App abfragbar. Eben ohne Herstellercloud Von der Ausgangsspannung müssen sie zum Speicher passen, viele Regler sind auf unterschiedliche Ausgangsspannungen einstellbar, die max Eingangsspannung des Reglers darf nicht überschritten werden, sonst kann er gegrillt werden. Max Strom ist der max Strom, den der Regler liefern kann, wenn die Panels mehr Strom liefern könnten, passiert dem Regler nichts, es wird nur der Teil der möglichen Panelleistung "verschenkt". -
Von khyal · Geschrieben
Das ist eine schöne Geschichte, wie man in der Realität merkt, daß Vieles anders funkt als gedacht. Am Anfang vor ca 15 Jahren haben wir nur dort beschlossen, daß wir nicht die 220 V von unseren Nachbarn über 400 m Kabel rüber legen, sondern genau, wie wir die Wasserversorgung über Tanks mit Quellwasser sicher stellen, auch "das bisschen Strom" über eine kleine Inselanlage sicher stellen, auch um genau, wie mit dem Quellwasser, auch mit der elektrischen Energie bewußter umzugehen und nicht den "Wald zu verkabeln". In Italien gibt es ja viel Sonne, also gedacht, wird doch wohl ein gutes Panel im Baumwipfel reichen, mit nem PWR ne Auto-Bat laden, dann über USB-Adapter und 12 V Adapter für´s Ultrabook die Verbraucher versorgen. Klettergurt an, mit Steigklemmen am Seil in den Baumwipfel, 20 W Panel reingehängt, nach 1/2 Tag lief es. Aber was direkt innerhalb weniger Wochen klar war, daß die Panelleistung viel zu wenig war, im nächsten Jahr kamen dann statt dessen 2* 50 W in die Baumwipfel. Als ich eine andere größere Anlage von 12 V auf 48 V umstellte, hatte ich nen Victron MPPT übrig, damit flog der PWR raus. Über die Jahre war ein ewiger Ärger die Batterien, die recht schnell die Grätsche machten (klar können nicht viele Ladezyklen und machen noch schneller die Grätsche, wenn man sie recht weit entlädt), egal ob jetzt Blei oder AGM Solar-Batterien, viel Rohstoff-Verbrauch, mieses Recycling, schlagartiger Ausfall, hatten wir auf Dauer keine Lust drauf. Dazu kam, daß sobald für Werkzeug 220 V nötig waren, immer direkt der Geni an mußte, selbst wenn man nur für ein paar min den Bandschleifer oder Oberfräse brauchte. Der Teil der Lösung war einfach, ein platte kleine Motorrad-Bat blieb am MPPT als Stützbatterie, am Verbraucher-Ausgang eine Ecoflow angeschlossen, die wir eh bei hatten, prima, schon mal besser, für kürzere 220 V Werkzeuge kein Geni mehr nötig und längere Bauprojekte mit 220 V sind vielleicht 1-2 Tage / Jahr. Aber natürlich ging es weiter, Bäume wachsen und ein paar dünnere Bäume rings um meine "Panelbäume" wuchsen höher, daß die Panels nicht mehr so lange Sonne bekamen, daß wir vermehrt dazu übergegangen sind, die PS statt dessen mit 140 Wp Faltpanel auf einer sonnigen Freifläche zu laden. Als dann bei einer anderen größeren Anlage wegen Erweiterung aus Platzgründen 2 gute 200 Wp Panels vom Dach flogen, reisten die mit nach Italien und werden, wenn wir da sind, auf die Freifläche gestellt, von da ging es dann 70 m Kabel zum Regler an den die Ecoflow gehängt wurde (der Umweg über den Regler war nötig, da die River-Serie nur 25 V am Solareingang ab konnte, was auch hies, max 100 W laden) ab diesem Jahr könnte eigentlich der Regler raus fliegen, da die River 2 Serie höhere Spannungen am Solareingang ab kann, dann sind auch 200 W Ladeleistung möglich. Wir sind also auf einer 15 Jahres-Reise von 20 WP, 12 V Auto-Bat bei 400 Wp & 1/2 kWh PS angekommen... Ich kann grundsätzlich bei derartigen Kleinanlagen nur dazu raten, statt irgendwelchen Batterien usw eine Ecoflow Powerstation zu verwenden, im Vergleich zu entsprechenden Lion bzw LiFePo4 😎 Bat kosten die Teile gar nicht so viel mehr, man hat gleich div USB(-C), 12 V, 220 V Ausgänge zur Verfügung, viele Infos über Ladezustand, Leistung rein/raus (auch via BT aus etwas Entfernung abfragbar) und die Dinger sind imho gut aufgebaut (auch Andreas Schmitz hatte mal eine zerlegt und sich lobend drüber geäußert). -
Von kra · Geschrieben
Ich glaub das ist nicht das, was die TO sucht. Die Basis hat sie ja schon mit ihren WE Touren gelegt, wie beschrieben jetzt noch "Übungseinheiten" einbauen. Damit sollte sich eine (gefühlte) Sicherheit und Selbstvertrauen einstellen. Was ich aber für schwer verzichtbar halte ist ein gründlicher 1-Hilfe Kurs, der auf Outdoor-Aktivitäten ausgerichtet ist. Im Standard-Kurs lernt man inzwischen (etwas provokant) ja noch nicht mal mehr einen Verband anlegen sondern "nur" noch: stabile Seitenlage, Defibrillator einsetzen mit Mund/Mund Beatmung und Herzdruckmassage und 'wie setze ich einen Notruf ab'. Mehr ist da i.d.R. nicht - und innerhalb der Zivilisation auch kaum nötig. Außerhalb siehts schon anders aus. Für mich war das WE bei der Outdoorschule Süd sehr erhellend - das empfehle ich Jedem! -
Von kra · Geschrieben
Vorschlag Sehr interessantes Thema - schon abonniert Vorschlag: Mach doch im OT einen Unterbereich auf, in den dieser und der Ursprungsthread und individuelle Lösungen/Ideen etc rein können.
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