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Ultraleicht Trekking

khyal

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Alle erstellten Inhalte von khyal

  1. Leider ist bei Deinen Sachen nix bei, was ich brauchen kann (ok ist bei meinem Stock in den Ausruestungskellern auch echt schwierig)... Ich finde es einfach klasse, wie Du in letzter Zeit kontinuierlich eine grosse Anzahl an Ausruestungsgegenstaenden zugunsten von Ukrainehilfe bzw Aerzte ohne Grenzen verkaufst, kann mich ausser bei @martinfarrent an Keinen erinnern, der das in aehnlichem Umfang gemacht hat, dagegen war es bei mir Kleinkram, motiviert mich aber, demnaechst fuer die Ukrainehilfe bzw Blau-Gelbe Kreuz wieder ne Anzeige zusammenzustellen...
  2. Ich nutze ja eine aehnliche Pumpe (nur dass ich halt lieber was in D im Laden kaufe und deswegen die Coolado habe). An einem Wochenende habe ich bei einem Treffen mal damit 7 oder 8 grosse Packrafts aufgeblasen und da war sie noch weit davon entfernt, einen leeren Akku zu haben. Sowas wie kleine Luftmatten (im Verhaeltnis zum Volumen von WW-Packrafts) macht das Teil mit links und Grills werden innerhalb von min zu einem netten Schmiedefeuer. Zum Zusammenpacken der Packrafts ist die Deflate-Funktion echt nett, um die letzte Luft easy rauszubekommen.
  3. Und was glaubst Du, aus was die Seitenteile der Bodenwanne sind, aus Beton ? Jetzt mal Spass beiseite, der Zeichnung von BA kann man ja noch nicht eindeutig entnehmen, ob sich die Laenge / Breite auf die Ecken des AZ bezieht, oder des IZ, evtl auch beabsichtigt, desweiteren kann es auch sein dass das Mass stramm gespannt an der oberen Kante der Bodenwanne abgenommen ist und natuerlich wuerdest Du, wenn Du dem Vorschlag von @FlorianHomeier folgst, auch auf andere Masse kommen. Hier schreibe viele, die beruflich oder hobbymaessig extrem viel Material / Naeh/Produktionserfahrung haben, was ja echt klasse ist, dass soviel Erfahrung / Wissen ins Forum einfliesst, man kann dann natuerlich ueberlegen, ob man erstmal entsprechende Vorschlaege / Meinungen dieser User zumindest in Erwaegung zieht bzw ueberprueft. Noe, das sind keine Maschinenbauteile die auf ne extreme Genauigkeit gefraest werden o.A., wenn es eine wirklich groesse Firma ist, die Markenprodukte herstellt, werden zwar die einzelnen Stoffteile auf Mass geschnitten, aber die Zelte werden dann von Menschen genaeht, da kann die Naht etwas hoeher / niedriger gesetzt werden, die Nahtzugabe kann weiter oder enger eingefasst werden, je nach Materialcharge kann sich, ausser bei sehr hochwertigen Stoffen, das Material unterschiedlich dehnen, darauf hat natuerlich auch die Dicke der Beschichtung Einfluss, auch die Einstellung der Naehmaschine hat Einfluss auf das Dehnverhalten usw usw OT: btw wenn ich die Bauplaene des Architekten und die von mir gemessenen Masse des von meinen Eltern uebernommenen Haus vergleiche, sind dagegen die Toleranzen selbst des uebelsten China-Klon-Zeltherstellers die Nachkommastelle...das faellt dann eher unter @kra´s ""solange es auf dem Grundstück bleibt ist's OK"
  4. Ich halte das fuer sehr unwahrscheinlich, dass der Rucksack selber abfaerbt, wenn es denn wirklich ein GG Kumo ist (wenn er in einem bekannten Fachgeschaeft in D oder evtl selber von GG aus US importiert, ist es natuerlich einer, aber z.B. bei Ebay...). Ich kenne viele, die Gossamer Gear Rucksaecke haben (ich z.B. Kumo & Mariposa), noch nie Derartiges gehoert, der Rucksack selber hat ja auch keine schwarzen Anteile. Wenn halte ich eher eine chemische Reaktion zwischen einem evtl Rueckenpolster (Manche schieben ja auch gefaltete Matten rein) und dem Hemd fuer moeglich. Mach doch mal ein Foto von der Rucksack-Rueckenseite und schmeiss mal, falls Du ein schwarzes Rueckenpolster bzw Matte drin hast, die raus, zieh ein anderes Hemd / T-Shirt an und schau, was dann beim Tragen passiert.
  5. Ich nehme jetzt mal an, Du willst nen Spinnacker, nicht ne Genua damit naehen ? Das von Dir genannte Material ist echt nett fuer Tarps usw, aber fuer Segel ein Material, was sich stark dehnt ? Da wandert der Bauch usw Mag auf Vorwindkurs bei einem evtl Spinnacker nicht so stark die Rolle spielen, aber bei ner Genua sehr... Riesenthema ist natuerlich, wenn das Segel haeufiger benutzt werden soll, die UV-Bestaendigkeit usw Je nach dem, wie das Segel geborgen wird auch Wasseraufnahme usw Wenn es was von Extex sein soll, wuerde ich eher mal in Richtung des Kite-Polyester denken, klar ne Ecke teurer, aber das erfuellt imho etwas mehr die Voraussetzungen...und immer noch deutlich preiswerter als "richtige" Segelstoffe... Kommt natuerlich auch immer drauf an, was fuer ein Zug drauf kommt, bei 50 qm wird es ja nicht gerade ne Fahrtenjolle sein und ist natuerlich nen Unterschied, ob nen 20er Kimmkieler oder ne 36er Yacht dran haengt... Im Zweifelsfall wuerde ich bei Segeln immer 2 Nummern stabiler denken, Du weist nie, was kommt, was ist, wenn Du aus einer Landabdeckung raus kommst usw
  6. Genau, Rest in den Rucksack, i Toppits Ziplock-Beutel 3 oder 6 l... Ich wuerde die A4 Blaetter falten, die Tasche ist ja von beiden Seiten Durchsichtig und hier die Groesse M nehmen. Schliesslich willst Du die Karte ja nicht rumbammeln lassen sondern in eine Tasche Schieben und bei Groesse M geht das je nach Tasche 2 oder 3 fach gefaltet easy, ich nehme dafuer die Oberschenkeltasche meiner Trekkinghose und der Fangriemen ist etwas verlaengert mit einem kleinen Karabiner an einer Hosenschlaufe eingehaengt OT: (ohne ist mir schon mal die Karte unbemerkt rausgerutscht und ich musste rel weit zuruecklaufen, um sie wieder zu finden).
  7. die Ortlieb Kartentasche in vielen Groessen, haelt lange, gut zu oeffnen / schliessen, Sicherungsschnur Die wasserdichten Noaks Beutel gehen notfalls, aber gerade wenn sie schon was aelter sind, hart zu schliessen, keine Sicherungsschnur
  8. Ich habe schon viel Titanbesteck in der Hand gehabt bzw benutzt, aber mir ist keins bekannt,wo der Loeffelkopf von der Groesse / Tiefe anaehernd mit einem normalen Essloeffel aus der Kueche vergleichbar waere... Entweder gewoehn Dich dran (mich stoert das inzwischen nicht mehr, ausser bei Suppen kann man ja hoch auf dem Loeffel haeufeln ), oder geh in nen 1 € Shop und schau nach nem leichten "Blechloeffel"...
  9. Das ist eigentlich das Entscheidende, Du wirst immer wieder Beschaedigungen am Material haben, der Klassiker mit Kocher oder beim Glamping Gaslampe ist ja eigentlich, dass das in der Apside umkippt in das Moskitonetz vom Zelteingang da habe ich schon manchen Eingang von Freunden repariert OT: (ja ist mir vor vielen Jahren auch mal passiert, aber da konnte ich noch nicht gut mit ner Naehmaschine umgehen, das musste damals meine Freundin naehen) Jetzt koenntest Du, wenn Du Interesse hast, die Rep gut zu machen, Dir sozusagen Kritik abholen, dann den Flicken nochmal raustrennen und einen Neuen Einnaehen, ich finde es halt auch von der Nachhaltigkeit her gut, Sachen zu Reparieren. Wenn ich da nur den Zeitaspekt saehe, muesste ich eher die Sachen wegwerfen, als Selbststaendiger waere das billiger, wenn ich die Zeit fuer´s Arbeiten verwende und es neu kaufe, aber das Verhalten finde ich Mist von der Nachhaltigkeit her, OT: genauso wie ich halt weiss, wenn ich bei ner bestimmten Ladenkette kaufe, sind die guenstigen Preise auf dem Ruecken der ultra mies bezahlten Naeherinnen entstanden, insofern sind deren Preise fuer mich kein Mass. Ich finde es dann schon klasse, wenn man im Laufe der Zeit lernt, (fast) alles zu reparieren...
  10. OT: Oh yes, ich habe jahrelang bei dem groessten deutschen Goa / Trance-Festival Motorrad-Security gemacht, wir hatten ja unsere Zelte im geschuetzten Orga / Security-Bereich stehen, aber was ich da alles mitbekommen habe, wozu wir gerufen wurden, Klassiker z.B. Leute kommen von den Buehnen zurueck, in ihrem Zelt liegt jemand nicht ansprechbarer Breitband-Abgeschossener, wenn sie Pech haben, hatte er auch noch das ganze Zelt vollgekotzt, natuerlich ohne Ende Einschlaege von Leuten, die nich mehr einen Fuss vor den Anderen setzen konnten, Zugeknallte, die sich in ein fremdes Zelt reingesetzt haben, um da Party zu machen evtl auch die Sorte Party zu 2 ...ich wuerde als normaler Gast nie ein teureres Zelt als 200 € mitnehmen, es sei denn, man ist zu so Vielen, dass man in der Gruppe aufbaut und eigentlich immer irgendwer bei den Zelten ist...
  11. khyal

    Vorstellungsthread

    Schau mal im Treffen-Bereich, ob es in Deiner Naehe einen Stammtisch gibt, da gibt es in NRW Einige...
  12. Auf jeden Fall und wenn ein Hersteller bei den Massen schummelt, finde ich das auch prima, wenn das auffliegt... Ich finde nur diese General-Unterstellung fuer alle Hersteller nicht so passend, ohne dass Du da Messwerte hast... Ich habe da halt eher bei zahllosen eigenen Zelten in 40 Jahren die Erfahrung gemacht, dass die Masse grob passen...aber ich kaufe z.B. keine Klone, Wackelzelte o.A. Anderes Thema ist natuerlich, dass imho viele UL-Zelte sehr knapp fuer groessere Leute geschnitten sind, das Zelt kleiner zu machen, ist halt der einfachste / billigste Weg, es leichter zu machen, hat aber natuerlich den Nachteil, dass viele Zelte fuer richtig grosse Leute nicht brauchbar sind.
  13. Hmm, da Du ja nun schreibst, dass Du da BA und allen anderen Zeltbauern da Absicht, also bewusst falsche Masse anzugeben, unterstellst, hast Du da ja bestimmt ganz viele Beispiele bzw Messwerte von den vielen verschiedenen Herstellern, wo die Masse negativ abweichen ?
  14. Bohrung, Schnapper ? Ich glaube da bist Du grad woanders unterwegs als beim Duplex bzw Bitpoet... So sieht der Doublehook aus : Ok, da hat´s also ein kleines ersetzbares Teil bei einem Wind zerlegt, bei dem es viele andere Zelte schon komplett zerlegt hat Welchen Steg hat es Dir da denn zerlegt ? Den vom Metallhaken, oder den kleinen Kunstoffsteg im Spanner (vermute ich jetzt mal nicht, da haettest Du ja statt dessen die Schnur durch das Gurtband fuehren koennen oder statt dem Steg irgendwas Anderes hinter den Spanner setzen koennen, um das dann die Schnur laeuft). Ja dass das Duplex richtig ordentlich Wind abkann, habe ich zuletzt noch bei unserer Packraftingtour in den Alpen im Juni festgestellt, als genau zur Aufbauzeit eine Schlechtwetterfront durchrauschte und mein Paddelbuddy entgegen meinem Ratschlag das Duplex auf ungedeckter Flaeche aufbaute, haette nicht gedacht, dass das Flex Kit derartige Verformungen aushaelt...
  15. Also vom Grundsaetzlichen her ist es ja nicht aufwendig, etwas Silnet auf ne Naht zu pinseln, ob ich jetzt, um einen Si-Nylon-Stoff zu flicken, einen nicht-beschichteten Stoff verwenden wuerde, ist eine andere Frage. Bei einer Selbstaufblasenden bzw Luftmatte wuerde man als Kleber bzw Dichtmittel nicht Silnet / Seamgrip +Sil, sondern Seamgrip bzw Seamrip WP verwenden. Wenn man derartige Reps selber durchfuehren will, fuerchte ich, kommt man nicht umhin, sich etwas mit den unterschiedlichen Materialien auseinanderzusetzen...
  16. Naja ich habe Dir ja das Gewicht beider Versionen genannt. Davon ab war zwar Deine Frage, welches das leichteste 2 P Zelt ist und ich setze bei Dir voraus, dass Du das Zelt nicht nur fuer ein paar Overnighter nutzen willst und dann braucht es ja eine gewisse Haltbarkeit / Tourtauglicheit, aber wenn Du konkret Leichtere weisst, die man auch wirklich verwenden kann und die nicht nur beim Messeaufbau nett aussehen, nur zu , dann ist doch prima...
  17. Ich kenne noch nicht das 42er, aber das 54er, was ich seit viele Jahren fuer zahllose Footprints verwendet habe und das 62er von TT, das sind schon grosse Unterschiede in der Stabilitaet, wobei ich finde, dass das 54er mehr als ausreichend stabil ist, ich koennte mir vorstellen, dass mir das 42er bei meiner ausgedehnten Nutzung "zu schnell" verschleissen wuerde, aber das ist ja nicht bei jedem so. Klar ist das etwas Gewichtsersparnis z.B. beim Duplex ca 25 g...In ein paar Monaten weiss ich zum 42er Material mehr aus der Praxis..
  18. Bei Dealz ein imho ganz nettes Einsteiger MTB gesehen, abgesehen von der miesen Gabel finde ich fuer ca 365 € bei Shopabholung mit Deore Komponenten gut ausgestattet, aber nur noch in 42, 46 cm, ja ich fahre auch andere MTB, aber wer gelegentlich mal Radeln will...
  19. Yes zu Beidem, das Duplex kann, auch nach eigenen Erfahrungen im Gegensatz zu dem BA-Kram ordentlich Wind ab... in .55er DCF wiegt es 525 g, in .75er DCF wiegt es 581 g, ich habe es in .75er DCF zugunsten der noch laengeren Haltbarkeit... Ich finde den Schnitt des Duplex sehr gut durch die mittigen Staebe (entsprechend sind die Absiden in der Mitte am Tiefsten) prima, dadurch kann man die Apsiden besser nutzen, ob jetzt Kochen, Gravitationsfilterung o.A. Die Double Hooks finde ich eine saugute Idee, auch schon andere Zelte drauf umgeruestet...
  20. Noe, nicht weil es zu glatt ist, sondern ein silikonbeschichteter Soff ist, da haelt kaum was drauf. Richtig gute Rep waere, einen Flicken drauf naehen und dann die Naht mit Silnet bzw Seamgrip Sil abdichten. Wenn das Loch nicht riesig ist, kann man notfalls, wenn man nicht naehen kann, auch die Gear Aid Gear Aid SilNylon Repair Patches verwenden, ich finde die rel steif, habe aber mal zum Test auf einen STS Si-Beutel so einen Flicken aufgeklebt und dann 14 Tage im Packraft Selfbailer benutzt, wobei er die ganze Zeit logischerweise im Wasser gelegen hat, der Flicken hat gehalten, was ich nicht erwartet hatte, da ja Si-beschichtete Soffe da sehr problematisch sind, aber Naehen ist natuerlich besser.
  21. Naja dass es sich auf das Material der Huelle bezieht, war ja laengst geklaert, ich vermute jetzt mal, Du hast evtl nur den TO und nicht den Thread gelesen... Das was Du ueber Extemlite schreibst, kann ich nicht nachvollziehen, ich habe selber einen Schlafsack aus der Serie, kenne viele die Schlafsaecke aus der Serie haben und kenne keinerlei Klagen ueber empfindliches Material, kann in der Beziehung auch keinen grossen Unterschied zum MF feststellen.
  22. Noe konstruktionsbedingt isses halt so, dass der XBoil-Brenner aufgrund der Konstruktion besonders link ist, grosser Durchmesser, sehr flach, kleines Volumen, also eher rel voll und durch die flache Form ist ein sehr grosses Risiko, dass es schwappt, deswegen war beim Xboil wichtig, dass er nachgeruestet wurde, aber durch das Carbon Felt drin, wird das Volumen, was ja eh schon klein war, noch weiter verkleinert, dadurch steht die Fluessigkeit noch hoeher am Rand. Wenn man nur ne kleine Tasse Wasser heiss machen will, passt es noch, aber bei mehr wird es kritischer. Der Evernew Brenner ist eine ganz andere Form, selbst mit der 1.5fachen Menge Spiritus drin, ist das Risiko, dass es rausschwappt, deutlich kleiner als beim Xboil....
  23. Yes das trifft es ganz gut, ist dann echt etwas mehr Recherche. Aus NRW kenne ich das, das viele Huetten eine entsprechende kleine Tafel auch teilweise mit Kontaktdaten haben, als ich vor vielen Jahren 2* mal in der Recherche fuer eine Stammtisch-Wanderung klaeren wollte, welche Huetten geeignet waeren fuer eine nette Pause, konnte ich anhand der Huettennamen aus den Karten nach Diesen im Internet googlen und bekam Fotos der Huetten angezeigt und zum grossen Teil, wer die Huette "betreibt". Die urspruengliche Frage war ja nach einem erlaubten also legalen Uebernachten in Schutzhuetten und mit dem legalen Uebernachten in Schutzhuetten wird es halt noch eine Nummer komplizierter, als das Uebernachten ausserhalb dieser im Wald. Ich habe ja im anderen Thread schon dargelegt, weswegen es nach dem Waldgesetzen der (meisten...schreibe ich mal vorsichtshalber, da ich mit zwar Etliche angeschaut habe, aber nicht jedes) Bundeslaender (bzw Landesforstgesetze) immer eine Handhabe fuer Foerster, Ordnungsaemter, Polizei usw gibt, dass das Uebernachten im Wald nicht erlaubt ist und das Ordnungs bzw Umweltamt das entsprechend ahnden kann (z.B. beim NRW §2 (3) ). OT: Es ist halt wie mit dem Rauch, Grill bzw Feuerverbot im Wald, was je nach Waldgesetz das ganze Jahr oder vom 1.3. - 31.10. gilt (in NRW Grill, Feuerverbot das ganze Jahr, Rauchen 1.3. - 31.10., wobei Forstarbeiter, Jaeger usw das alles das ganze Jahr duerfen) nun gibt es natuerlich Leute die das z.B. fuer sich so auslegen, dass das nur Kocher, Grills betrifft, die Funkenflug verursachen, aber das wird halt von den Ordnungsaemtern bzw deren ausfuehrenden Personen teilweise deutlich anders gesehen und es werden z.B. in Bayern auch an manchen Seen teilweise Bussgelder fuer gasbetriebene Geraete verteilt mit dem Argument, dass der Geruch das Wild vertreiben wuerde. Mit den Huetten wird es dann nochmal rechtlich eine Nummer komplizierter, da es da eben meist einen Betreiber / Besitzer gibt, der vom Besitzer des Waldes bzw der jeweiligen Landesregierung abweicht und die nochmal eigene Regeln zur Nutzung aufstellen. Wenn man also Diese legal fuer Uebernachtungen nutzen will, muss man sich nicht nur das jeweilige Waldgesetz, sondern auch noch anschauen, was der Betreiber fuer Regeln aufstellt. Durch Ueberlastung bzw dem asoziale Verhalten Mancher sind da eben die Betreiber nicht mehr so tolerant wie vor 20 Jahren, was ich gut nachvollziehen kann. Eine rechtlich verbindliche Stellungnahme, die es gestattet, legal im Wald (wo ja nun mal auch die Waldgesetze gelten) in den Schutzhuetten zu uebernachten, wird man imho (fast) nie bekommen, egal was sich manche Youtuber zusammenreimen. Diese ganze Rechtediskussion ist imho so typisch deutsch, aus meiner Sicht ist es einfach, ausserhalb des eigenen Grundes bin ich Gast und verhalte mich entsprechend so, dass ich Anderen nicht auf die Fuesse trete, so wie ich es auch von Gaesten erwarte. Im Wald gibt es nun viele viele Andere, denen man mit einer Uebernachtung auf die Fuesse tritt, erstmal natuerlich das Wild, wenn man in die Rueckzugsgebiete rein geht, der Waldbesitzer, die Jaeger, die z.B. nicht wollen, dass der Wald durch unvorsichtiges Verhalten z.B. beim Mahlzeiten zubereiten, abgefackelt wird, Muell liegen gelassen wird, an mehr frequentierten Stellen, jede Menge Klopapier / Kackhaufen rumliegen uswOT: , wobei ich es so sehe, dass alle ausser dem Wild und evtl dem Waldbesitzer auch Gast sind... Die Behoerden, die durch Uebernachtungen ein Risiko fuer Waldbraende, fuer Unfaelle usw sehen... Meine Meinung ist, wenn man sich nun entscheidet, trotz der rechtlichen Situation mal im Wald zu uebernachten, sollte man sich a) bewusst sein, dass man sich rechtlich in einem Raum bewegt, der finanzielle Folgen haben kann, die natuerlich entsprechend heftiger ausfallen koennen, wenn noch andere "Vergehen" dazu kommen, wie z.B. fuer Heringe o.A. abgebrochene Aeste, Verunreinigungen, Feuer, Schutzgebiete, Vorsatz, damit / dafuer Werbung machen usw b) bewusst machen, dass man da eben Gast ist und wenn nun Foerster / Jaeger usw darauf hinweisen, dass das nicht legal ist, man mit denen keine spitzfindige Ausreden-Rechtediskusion anfaengt, sondern ein Gespraech Mensch zu Mensch sucht, wobei dies leichter faellt, wenn es um den Uebernachtungsplatz sauber / aufgeraeumt aussieht, kein Muell, Alk rum liegt usw c) vor allem an Naturschutz orientieren, was den Platz betrifft, da macht es mehr Sinn, in/an einem stark von Menschen frequentierten Platz wie einer Rasthuette zu uebernachten, als z.B. mit einer Haengematte in einem Wildrueckzugsgebiet das Cambium von 2 Baeumen zu schaedigen, das ist jetzt bestimmt sehr schwarz / weiss ausgedrueckt, aber ich denke mir, jedem ist klar, was gemeint ist.
  24. Naja bei jeder Schutzhuette gibt es ueblicherweise einen ausgewiesenen Erbauer / Betreiber, der ja auch fuer die Sicherheit der Huette verantwortlich ist. An den Huetten selber ist dafuer meist eine Plakette / Schild haedufig auch mit Hinweis einer Website, wo man Naeheres nachlesen kann. Da Du ja kaum im Voraus die Huetten wegen der Info abgehen willst, kannst Du in 2 Stufen rechcherchieren, zuerst ueber Karte Name der Huette rausbekommen, dann Namen der Huette googlen, dann bekommst Du haeufig auch Bilder der Huette angezeigt, kannst aber eben auch fuer evtl Anfragen den Betreiber rausbekommen. Haeufiger stehen auch schon an den Huetten selber Einschraenkungen z.B. "Benutzung nur mit vorherigen Erlaubnis" auf dem Schild (kenne ich vor allem von Huetten, die in Fahrwegnaehe sind) oder eben eine Hausordnung, wo dann fast immer sinngemaess drin steht, fuer voruebergehendes Rasten, Schlechtwetterzuflucht, aber nicht fuer Uebernachtung... Davon abgesehen steht die Huette meist im Wald, damit gilt auch zusaetzlich oder eher grundsaetzlich das Waldgesetz und deswegen.....siehe anderen Thread...
  25. Nein. Die Schutzhuetten sind meist von oertlichen Wandervereinen betrieben, die da auch das Hausrecht haben, sie sind gedacht um Rast zu machen. Und im Wald gelten halt die Landeswaldgesetze und da kann man Dir aus den ersten Allgemein-§ immer einen Strick drehen bei einer Uebernachtung egal ob Zelt, Tarp, Haengematte oder Wanderrasthuette.
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