Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Desertstorm

Members
  • Gesamte Inhalte

    26
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    1

Desertstorm hat zuletzt am 2. Februar gewonnen

Desertstorm hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. @AudioHitchhiking Ich war schon zwei mal in Südamerika und habe einige Regenwaldtouren hinter mir, sowohl komplett autark, als auch mit lokalen Guides. Bei der Expedition 2017 waren wir in erster Linie in der Ceja de la Selva, dem Nebelwald Nordperus unterwegs. zwischen 1500-3000 m. Dieser Teil des Waldes beherbergt weniger große Tiere als die Tieflandwälder, sie sind für den Menschen also weniger ergiebig und dennoch haben wir mit den lokalen Guides mehrfach erfolgreich gejagt unteranderem Baumhühner, Pakas, Gürteltier und auch ein Pekari. Die Einheimischen dort nutzen in erster Linie Schrotflinten, weil man in dem dichten Blätterwerk Streuwirkung benötigt. Ein Gürteltier wurde mit einer Schlingfalle am Wechsel am Bach gefangen. Daneben haben die Einheimischen auch immer Zwillen dabei, welche sie vor allem für Vögel und früher auch Affen nutzten. Bei meinen Solotouren habe ich nicht gejagt aber geangelt und teilweise beißen die Fische nach Sekunden, vor allem in Oberläufen, wo sie sich in der Trockenzeit in Becken sammeln. Das sind zumindest meine Erfahrungen aus einer völlig anderen Klimazone. Es mag sicher sein, dass ich die Ressourcen Sibiriens etwas zu optimistisch einschätze. Meine Erfahrunge in den nie befischten Gewässern in Lappland waren halt auch eher Blinker rein -glücklich sein und es ist natürlich klar, dass möglichst effizientes Strecke machen im Gegensatz zur Ernährung aus der Wildnis steht.
  2. Finde ich ein sehr interessantes Thema, weil es auch meine persönlichen Tourplanungen und Ideen betrifft. Da du @Robtrekja eher an der Verlängerung des Wildnisaufenthaltes als an längerer Strecke interessiert bist, wäre dann nicht das Mittel der Wahl mehr auf Ernährung aus der Natur zu setzen und dahingehend mehr Equipment und Redundanz mit zu bringen? Das geht natürlich auch nur in bestimmten Landschaften, die über genügend Ressourcen verfügen. Bei einer Grönlanddurchquerung wäre das gewiss unmöglich, aber da deine Region ja Sibirien ist, würde sich das schon anbieten. Das würde natürlich heißen dass man mehr Equipment für die Nahrungsbeschaffung aus der Natur mit sich führen müsste, was sich aber spätestens ab dem Moment amortisieren würde, wenn du damit mehr Kalorien einträgst als die Ausrüstung wiegt. Ich persönlich beschäftige mich selbst gerade recht intensiv mit dieser Thematik, da ich nächstes Jahr lange in Südamerika verbringen werde und einige sehr lange Wildnisaufenthalte im Regenwald plane, die auch gut und gerne an den 2 Monaten kratzen könnten. Einige meiner Gedanken bisher dazu. -Neben dem aktiven Nahrungserwerb, sollte man auch oder gerade den passiven Nahrungserwerb betreiben. Das bedeutet also auch Netze zum fischen und Fallen für Landtiere bzw. Vögel aufzustellen. Diese Geräte arbeiten auch für einen wenn man nicht vor Ort ist, schläft etc. -Da es mit Schusswaffen in vielen Orten der Welt schwer ist so dran zu kommen ist eine starke Zwille oder ein leichter Take Down Bogen gut zur Jagd auf Wasservögel und Kleinsäuger. Würde man nur Broadheads und etwas zur Befiederung mitnehmen z.B. Ductape, kann man die Pfeilschäfte sogar in der Natur herstellen. -Statt nur "nach Feierabend" zu angeln und Nahrung zu besorgen, wird man besser Tage einlegen, an denen man vor Ort bleibt und versucht so viel Nahrung zu besorgen wie möglich -Man wird sich auch mit dem konservieren von Nahrungsmitteln durch etwa Räuchern und Lufttrocknen auseinandersetzen, damit man den ganzen Überschuss letzlich als Proviant mit nehmen kann und somit wieder Tage und Regionen überbückt in denen es nix zu holen gibt. (Hochgebirge etc.) -pflanzliche Ernährung spielt in Sibirien eine sicher sehr untergeordnete Rolle, kann aber sicher lokal und zur richtigen Jahreszeit in riesigen Mengen vorkommen -Zum erfolgreichen Anwenden dieser Methoden ist natürlich Übung, Wissen über die jeweilige Landschaft und Training nötig und man wird wohl nicht drum herum kommen mindestens eine Probetour in der Region zu machen, die dann eventuell vom Wildnisfaktor nicht so extrem ausfällt, aber man die Möglichkeit hat, verschiedenes auszuprobieren. Idealerweise begleitet von z.B. einem lokalen Jäger der einem möglichst viel beibringt. Sind jetzt nur ein paar Ideen, bei denen ich selber herausfinden werde, was wirklich tauglich ist.
  3. Ich hab die Coronapause genutzt um Geld zu scheffeln, damit ich ab diesem Winter wieder richtig ins reisen starten kann und nen Jahr unterwegs sein kann. Das wird aber alles andere als UL. In erster Linie werden es Expeditionsreisen und Wildnistouren im Amazonasregenwald und der Sahara. Zwischendurch habe ich den einen oder anderen Wanderweg in Deutschland komplettiert und bin diesen Frühsommer mit dem Fahrrad durch halb Deutschland. Dann gabs noch 16 Tage Lappland Wanderung vor paar wochen. Das war wohl das Reisehighlight, seit die Pandemie los ging.
  4. Ich halte den Ansatz für Regionen wo Wassermangel eine akute Gefahr sein kann, für nicht schlau. Der menschliche Körper ist nicht gerade gut im Wasser speichern. Was man reinschüttet, verschwendet er ratzfatz wieder, besonders wenn ihm suggeriert wird, es ist genug verfügbar. Versetzt man den Körper in eine leichte Dehydrierung, so schaltet er automatisch in den Sparmodus. Schwitzen wird reduziert, Urin konzentriert und Wasser für die wichtigeren Prozesse vorgehalten. Wasser bewahrt man immer besser in der Flasche als im Körper auf. Auch die "kleine Schlücke" Technik fühlt sich zwar konfortabler in normalen Bedingungen an, ist aber der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Man trinkt am meisten in den kühlen Morgen und Abendstunden. Den Grad der Dehydrierung "misst" man an der Urinfarbe. Dunkelgelb ist noch in Ordnung, geht es ins Orange/rote ist man schon zu weit dehydriert. Kopfschmerzen, Schwindel sind ebenfalls ein Alarmzeichen. Ein trockener Mund hingegen ist noch kein Problem. Es ist natürlich richtig, dass so ein Vorgehen nicht unbedingt gesund für die Nieren ist, aber ist im Falle einer Wüstendurchquerung das kleinere Übel, dass man eingehen muss. (Nach so einer Tour spüle ich in der Regel auch meine Nieren gut durch) Entscheidende Faktoren sind natürlich auch die Temperatur, das Gelände und die Meereshöhe. Bis ca. 37°C bei gut Wind auch bis 40 °C und einem aklimatisiertem Körper in moderatem Terrain kann man dieses Verfahren ohne Probleme nutzen. Wichtig ist, dass die Körperkühlung so gut wie möglich ersetzt wird durch angepasste Kleidung und Ruhen im Schatten in den allerheißesten Stunden des Tages. Hat man große Steigungen, eventuell auch noch mit viel Gewicht zu überwinden steigt der Wasserverbauch stark. So ein kahler Südhang auf den die Sonne brennt und wo kein Wind weht, ist geradezu eine Einladung zum Hitzschlag. Bei großer Höhe verbraucht der Körper ebenfalls sehr viel mehr Wasser, besonders wenn man noch nicht an die Höhe gewöhnt ist. Essen ist auch ein Faktor. Die Verdauung von vor allem kohlenhydratreicher Nahrung zieht auch Wasser und wenn es ganz hart auf hart kommt, muss man die Nahrungsaufnahme halt reuzieren, oder ganz sein lassen. Ich habe mit dieser Technik meinen Wasserkonsum so reduzieren können, dass ich mit einer Rucksackfüllung Wasser weite Strecken in heißen Wüsten zurücklegen konnte, wie etwa in der peruanischen Küstenwüste, Teil der Atacama und trockenste Wüste der Welt, wo ich mit einer Wasserladung von 10 l bei Temperaturen bis 37°C eine Strecke von über 100 km in 4 Tagen zurücklegte. Oder in Mauretanien im Erg Ouarane eine ähnliche Strecke mit auch etwas mehr als 10 L Wasser, bei über 40°C tagsüber (dafür aber mehr Wind und mehr Schatten). Das dürften die extremsten Erlebnisse derart gewesen sein. Bei der Salar de Uyuni Durchquerung habe ich hingegen deutlich weniger gebraucht als kalkuliert. Dort habe ich 7 l, für die knapp 85 km. in zwei Tagen eingerechnet, aber durch den kühlen Wind, habe ich gerade mal 2 L täglich benötigt. Das ist natürlich ziemlicher overkill für Touren im moderaten Klima, was vermutlich die meisten hier machen. (aber ich wollte mich auch mal wichtig machen ) und dort mache ich mir auch wenig Gedanken über die Wasserversorgung. Ich brauche Tagsüber wenn es kühl ist fast gar kein Wasser und habe anderthalb Liter im Rucksack. Komme ich an Wasserquellen vorbei, schön, wenn nicht ist es auch nicht so schlimm. Es ist aber auch für Touren in gemäßigten Breiten ein gutes Wissen, denn gerade in den letzten Jahren haben wir ja erlebt, wie der Klimawandel auch Mitteleuropa mit Hitze und Trockenheit überzogen hat. Neulich im Sarek war hinggegen das absolute Wasserparadies. Für was Wasser schleppen? Es ist überall. Nur gegen Nachmittag habe ich mir ein wenig Wasser in die Flasche gefüllt, sollte mein Nachtlager wider erwarten kein Wasser in der Nähe haben, was aber nie der Fall war.
  5. -Strom gibt es in Aktse in der Gemeinschaftsküche, man muss aber Glück haben, sind nur 3 USB Slots vorhanden. Offiziell musst du die 50 KR als "Tagesgast" bezahlen um die Küche zu nutzen. -Im Shop in Aktse kann man sich mit einigem verpflegen, ist aber auch nicht ganz günstig. z.B. Spaghetti 40KR, Tortillas 40KR, Trekkingnahrung ca. 110 KR, Bier 0,3 l 50KR. Preise aus dem Gedächtnis vom Juli diesen Jahres und ohne Gewähr. Hab direkt 50 Euro dagelassen...naja es braucht halt einige an diesen kleinen Dosen an light Bier bis man mal was merkt -In der Skarja Schutzhütte in der Mitte des Parks habe ich einen Kilo Reis gelassen (Den guten von Ja!). Wenn der noch da ist kannst dich gerne dran bedienen -Ich hatte ca. 10 Kilo Nahrung für erwartete 3-3,5 Wochen dabei, bin aber am Ende nur 16 Tage gelaufen. Da hätten mir so 6-7 kg. voll ausgereicht. Ich mach aber solche Touren immer mit negativer Energiebilanz und lasse paar gute Kilos dort. Ist nicht jedermanns Sache.
  6. Ich bin in diesem Forum nur für interessante Tipps, Ideen und Reiseberichte bzw. Planungen. Es hat mir geholfen in manchen Belangen leichter zu werden, was natürlich praktisch ist. Mich interessiert UL, des UL wegens nicht und ehrlichgesagt verstehe ich es auch nicht wirklich. Das Gewicht ist mir nicht egal, aber irgendwelche künstlichen Gewichtsgrenzen und Begriffsabgrenzungen interessieren mich nicht und ich halte sie für lebensfremd und sind glaub ich was für Informatiker oder Ingenieure.
  7. Ich rede tatsächlich von den ganz billigen einfachen Gummistiefeln. Die kann man in Lateinamerika vor Ort fast überall in Straßenläden als Botas de Goma/Botas de Caucho für den Handwerks Landwirtschaftbedarf für ein paar Euro kaufen. (Direkt dazu praktischerweise die Machete). Ich hole die mir immer vor Ort bevor ich einen Dschungeltrip vorhabe. Allerdings muss man als Europäer aufpassen, den Schuhgrößen über 43 sind dort sehr selten zu bekommen und man muss dafür schon in den größeren Städten gucken. Wie es da in Zentralafrika und Südostasien aussieht weiß ich nicht. Zumindest Westafrikaner sind tendentiell ziemlich groß und man bekommt eigentlich alle Größen. Ich war mal auf einer dreiwöchigen Dschungelexpedition mit anderen Teilnehmern. Da hat es die nteressante Erkentniss gegeben, dass die teuren europäischen Markengummistiefel von Aiglé etc. zum Teil deutlich schlechter abschnitten als die Billigteile vom Straßenhändler. Die Stiefel scheinen eher hart zu sein und da hat es oft Probleme mit Blasen gegeben und der Halt auf nassen Steinen war schlechter wegen der härteren Gummimischung. Die einheimischen Stiefel sind weicher und haben besseren Grip auf nassem Terrain. Die kürzere Haltbarkeit ist vernachlässigbar denn durch den weichen Boden ist der Abrieb nicht so groß und die Gesamtstrecken die man in Regenwäldern zurücklegt sind effektiv gar nicht so lang, auch wenn es gefühlt sehr viel länger ist, durch das schwere Terrain.
  8. Was mich bei Trailrunnern sorgen würde, wäre die Hydrolyse, bei wochenlang dauernassen Schuhen, bei richtig langen Regenwaldtouren. Es gibt meines Wissens keine Langzeittests von den ganzen Schuhmodellen, wie schnell oder langsam sich die Sohlen bei Dauernässe ablösen. Regenwaldtouren sind halt leider auch zu sehr Nischengebiet als dass da groß in die Trekkingschuhforschung investiert werden würde. DER Regenwaldschuh wurde noch nicht erfunden. Es gibt aus dem militärischen Bereich einige Einsatzstiefel die auch stets auf das Konzept der Drainage setzen. Der Regenwald ist nun mal auch nicht gleich Regenwald. Tieflandregenwälder mit wenig Unterwuchs kann man theoretisch auch mit Flip Flops bewandern, vor allem wenn man in erster Linie mit dem Boot unterwegs ist. Aber sobald das Gelände ansteigt wird es komplizierter und das vorankommen sehr viel schwerer und richtig eklig wird es dann wenn man in die Nebelwälder kommt. Da will sich man nicht bei dauerfeuchtem Herbsttemperaturen mit ewig nassen Trailrunnern durchs Unterholz kämpfen. Ich persönlich möchte ungern mit Trailrunnern durch so etwas: Ufervegetation am Alto Rio Madre de Dios Nebelwald auf ca. 3200 m. Bisher konnte mich noch nix mehr überzeugen, als Gummistiefel. Spreche aber auch nur für Südamerika aus Erfahrung. In anderen Regionen mag es anders aussehen.
  9. Coronawinter und nix als Dauerregen und Nebel. Vor genau einem Jahr, als die Welt noch in Ordnung war, war ich mit meinem Kumpel in Mauretanien wo wir den westlichen Adrar zu Fuß erkundet haben und ich nachher noch alleine den Erg Ouarane von Chinguetti aus. Ich vermisse die Wüste. Kann es wirklich kaum noch erwarten wieder dort zu sein. In den Erzwagen des größten Zuges der Erde Staubig, aber dafür Liegewagen Markt von Atar. Chaotisch wie immer. Die hohen Tafelberge und Oueds des nördlichen Adrargebirges. Wasser zu finden war die hohe Kunst und oft nur winzige Rinnsale Oase Terjit Es gibt wenige Orte, die den Namen Paradies, so sehr verdienen, wie dieser hier. Inmitten der hyperiden Welt aus Sand und nacktem Fels entspringt hier ein kleiner Bach aus dem Fels und Wasser tropft von den Travertinwänden, dass sogar Moos und Farne wachsen können. Eines ger großen Trockentäler, welche wir durchqueren mussten um ins Vallee Blanche zu gelangen In diesem Akaziengestrüpp suchten wir einen Brunnen, den wir nicht gefunden haben. Eine weitere verwilderte Oase. Hier blieben wir eine Weile. Sandfisch Die kleine Oase El Gleitat. Die Menschen hier sehen höchst selten Touristen. Wanderer die alleine mit dem Rucksack kommen, noch nie Unser Freund Daa, welcher mir sehr geholfen hat, als ich krank wurde. Oase von Echaila. Ein weiteres Paradies in dem sogar Welse leben. Felszeichnungen aus dem Neolithikum Die Moschee der alterwürdigen Stadt Chinguetti. Die Sanddünen des Erg Ouarane branden direkt an die Mauern der Stadt. Erg Oarane, der westliche Teil des größeren El Djouf Sandfeldes ist mit mehr als 400.000 km² größer als ganz Deutschland und eines der größten Sandfelder der Erde. Bis zur nächsten Siedlung in Mali Richtung Osten sind es mehr als 1000 km Nichts. Ich erkundete den Erg alleine nur mit minimalem Gepäck. Orientierung nur Anhand der Sonne, Sterne und der Landschaft. Typisches Nachtlager. Dünen am Morgen An der Oase Laguiela mitten im Sandmeer war die Zeit des Dattelpalmenbeschnittes und der Bestäubung der weiblichen Bäume gekommen. Ich machte das Brot wie die Nomaden, im heißen Sand. Ansonsten hatte ich nur Datteln und Heschrecken, welche ich Abends find und am Feuer grillte. Blick in die Unendlichkeit. Weiblicher Akt ? Ein paar Monate warten noch, dann kann ich hoffentlich endlich wieder in meiner Lieblingslandschaft sein.
  10. Meiner Meinung nach schweift man nicht wirklich in die Ferne, wenn man innerhalb des westlichen und angelsächsichen Kulturkreises reist. Die grundlegenden kulturellen Eigenarten sind doch zu ähnlich. Diese Trails und Landschaften in den USA sind von fast allem menschlichen bereinigte Landschaften. Das wenigste davon ist wirklich Wildnis gewesen sondern wurde jahrtausendelang als Kulturlandschaft von den Ureinwohnern genutzt. Davon ist jetzt so gut wie nix mehr übrig und es bleibt eher eine Blase wo sich Menschen die nahezu 100% aus dem westlichen Kulturkreis stammen, in einer Blase bewegen, sich stets selbst treffen und selbst bestätigen. Wirklich in die Ferne schweift man erst wenn man in Länder und Regionen reist, wo wirklich noch Kulturen überdauert haben, die zu der westlichen Globalisierten Kultur wenig Kontakt hatten und/oder sich ihr noch bewusst verweigern und eventuell auch völlig andere Landnutzungskonzepte haben, wie Nomadismus, Transhumanz, Wildbeutertum, Oasenbauertum etc. und vor allem wenn man von diesen Menschen die Landschaften kennen lernt, welche sie seit Jahrzehntausenden bewohnen und bereisen. Das erweitert den Horizont wirklich. Und wenn man zurück ist hat man auch eine völlig andere Sicht auf die Landschaften der Heimat. Man schaut eventuell sehr viel genauer hin und erlebt, vorhin als banal und langweilig abgetane Landschaften, samt ihrer Bewohner.
  11. April/Mai wird es wohl schon eher an die 40 Grad und darüber gehen für alles was nicht unmittelbar direkt an der Küste ist. Letztes Jahr in Ziguinchorim März hatten wir schon 42°C Hier in Mauretanien ist es tagsüber schon an die 37 Grad. Nächste Woche wird sicherlich die 40 Grad Marke geknackt. Ist ein ausgesprochen warmes Jahr bisher. Bis die Regenzeit im Mai ca. einsetzt ist die Luftfeuchtigkeit sehr gering. Jegliche Kleidung trocknet binnen kürzester Zeit. Musst dir darum also keine Sorgen machen. Baumwolle kühlt durch die langsame Trocknung länger als Syntetik. Ich nehme nur billige Baumwolltshirts und Baumwollhemden nach Westafrika. Wasser kriegst du in jedem noch so kleinen Kaff in Plastikflaschen. Grüsse aus Chinguetti.
  12. Theodore Monod - Méharées, explorations au vrai Sahara.
  13. Alles halb so wild. Von Chachapoyas nimmt man nen Minibus bis zur Abzweigung und dann noch ein Tuktuk bis zum Dorf, wo der Weg startet.
  14. In der Tat. Einer der höchsten Wasserfälle der Welt. Ganz nette Tageswanderung dahin.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.