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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. @waldhummel Dürfte ja bekannt sein, daß ich, wenn das Kochen über etwas Wasser für nen Kaffee raus geht, wegen der div Vorteile einen hochwertigen Schlauchkocher wie den GSI Pinnacle empfehle, dann wird es auch einfacher mit brennstoffsparenden Hitzeleitblechen. Wenn es aber nun bei dem Aufschraubkocher bleiben soll, wird ja weiter oben im Thread von @phoeloepp genau für Deinen Kocher beschrieben, wie Du das US Teil sozusagen nachbauen kannst. Da bei ocelot hohe Versandkosten anfallen (zumindest wenn man Tracking usw haben will) würde ich überlegen evtl das nachzubauen.
  2. Zum Thema Robustheit der Matten : Solange man nur auf "Golfrasen" zeltet, die Matte nur im Zelt benutzt, hast Du üblicherweise eine unbenutzbare Matte bei den "großen 3 Marken TAR, Exped, Klymit" eher durch Delamination, wobei ich bei Klymit noch keinen Fall gesehen habe, bei den "Eierkarton-Luftmatten" passiert das auf die Anzahl der Matten gesehen deutlich häufiger, deswegen haben sie manche Läden nicht (mehr) im Programm. Dagegen hilft Dir auch eine Schutzunterlage nicht, die Hauptursachen sind vor allem die Grammjäger, da wird halt die neue Matte die 50g leichter ist, total gehyped, naja klar bauen dann die Hersteller mit immer dünneren, leichteren Materialien, wo das dann vermehrt auftritt. Die die schon lange draußen unterwegs sind werden sich an die ersten Matten von TAR erinnern, selbstaufblasend, 2,5 cm dick, ca 1 kg schwer, unkaputtbar, hat bei mir fast 10 Jahre gehalten, dann habe ich sie im Freudeskreis weiterverkauft, der hat sie auch 10 Jahre ohne Defekt weiterbenutzt, wahrschinlich lebt die heute noch. Heute hast Du halt teilweise Matten die 300g wiegen, ein minimales Packmaß haben, die kriegen halt häufiger ne Delamination, da gibt es ja inzwischen durchaus ein Umdenken bei den Herstellern bzw daß sie Alternativen bieten, wie Exped mit der Dura-Serie oder viele Klymit-Matten. Die 2. Ursache für Delamination ist falsche User-Anwendung, also bei kühleren Temps strmm aufgepustet und morgens, tagsüber bei höheren Temps keine Luft abgelassen, oder z.B. morgens zum Trocknen der kondensnassen Unterseite in die Sonne gelegt, irgendwas muß dann nachgeben... Was nun das Thema Schützen vor "äusseren" Beschädigungen betrifft. Im Verhältnis zum Gewicht hat HS Tyvek den höchsten Durchstichschutz, solange man nicht so einben Blödsinn macht, wie es vor Benutzung in der Waschmaschine zu waschen, damit es weniger knistert, wie es schon mal im Inet oder vereinzelt in Shops empfohlen wird, dann nimmt die Durchstich / Abriebfestigkeit rapid ab. SS Tyvek ist nicht geeignet. Das Stück sollte bisschen kleiner als die Bodenwanne des Zeltes sein, aber schon annähernd so breit wie das Zelt, da halte ich z.B. einen Tyvek Footprint mit 1 m Breite wie das Liteway, was es in D bei den walkies gibt, für ein 2er Zelt für zu schmal, aber für ein 1er oder für ne Matte unter´m Tarp ausreichend, aber gibt ja andere Möglichkeiten, wie 140 breit von Extremtextil, 122 oder gut 2 m breit von Sack & Pack usw Preiswert, nasse Blätter usw lassen sich easy abschlagen, sehr hohe Durchstichfestigkeit, kleines Packmaß, bekommt man eigentlich immer mit in den Zeltbeutel, Schlaufen sind unsinnig bringen bei der Footprint-Nutzung keinen Vorteil und wenn man es multiusing als Tarp einsetzt, würde ich eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extremtextil verwenden. Evazote hat andere Vorteile, nicht besonders durchstichfest,aber durch die Dicke halt doch ein Durchstichschutz für die Matte, super Antirutsch-Unterlegmatte, zusammengelegt Sitzkissen auf scharfkantigem Fels oder sehr kaltem Untergrund, Backup mit druntergelegtem Kram, wenn die Luftmatte die Grätsche macht und klar erhöht die Isolation der Matte etwas.
  3. Die Versa ist schon nett, was mir gut gefällt, ist auch die etwas steifere Form, rel dickes DCF. Falls man einen Zpacks Rucksack verwendet, ist halt auch die FUPA interessant, bei der man dann den Hüftgurt nicht durchfädeln muß, sondern die Schnallenteile in die Gegenstücke in der Tasche einklinken kann. Tasche ähnlich steif wie die Versa. Als wirklich eierlegende Wollmilchsau sehe ich das Zpacks Multipack, kann man auch noch prima als Deckelfach für den Rucksack nehmen, beim Paddeln auf der Weste mit zusätzlichem eingeklipptem Sicherungsstrap und für Wanderungen nur mit dem Teil bietet sie mit 3,5 l mehr Volumen, ist aber nicht so steif (aber auch rel unkaputtbar, benutze eine seit Jahren auch viel beim WW-Packraften). Durch die möglichen 4 Gurte auch im Brustbereich wackelfreier auf den Schultergurten oder als Deckelfach anzubringen und einmal angebracht, durch die Schnellverschlußschnallen ganz fix ohne Fummeln loszunehmen. Gesamt : FUPA interessant falls man einen Zpacks Rucksack benutzt und sie viel in Kombi mit dessen Hüftgurt tragen will. Multipack das universellste Teil, auch noch wieder etwas größer Versa, wenn einem die gut 2 l reichen und man sie überwiegend als Hüftgurttasche einsetzen will. Ich finde gerade mit der Versa oder Multipack macht man nix falsch... und wenn man mit einer Kleineren hin kommt und was Preiswertes sucht, ist die Bumster nett.
  4. Da oben ist seit einigen Jahren aus mehreren Gründen nicht mehr anzuraten (da hatten wir früher jahrelang (E)ONGs). Das ist alles Landschaftsschutzgebiet und je nach dem wie dem Ordnungs / Umweltamt, Entenpolizei usw das Frühstücksbrötchen geschmeckt hat, kann das entsprechend stressige bzw finanzielle Folgen haben (auch eigene Erfahrung und weitere aus der damaligen Gruppe). Desweitern ist es so, daß in den dortigen Waldgebiete verschiedene Gruppierungen zumindest damals hausten, die sagen wir mal, ein paar Flaschen Wodka nicht abgeneigt waren und entsprechend agressiv / nervig dann aufgelaufen sind. Je nach Weg dort entlang, ist es da auch schon zu einzelnen Raubüberfällen gekommen... Da haben wir imho in der kölner Gegend andere Plätze, wo es weniger stressig ist...wir waren auch schon mal im Sandwald im kölner Süden usw Bei mir waren ein paar Treffen, poller Wiesen häufiger Tagestreffen, ich habe zu den kölnmer Plätzen bestimmt noch von früheren Treffen entweder Pics von Treffen, oder von den Wegbeschrteibungen, kann ich die Tage mal posten...
  5. Falls Du noch suchst, wie wäre es in Italien, statt Nähe Flußufer, an der Küste runter, geht z.B. in der Gegend meines Südzuhauses in der Südtoskana ganz nett, läßt sich dann ganz gut mit Wanderungen im Maremma-.Schutzgebiet im Mündungsgebiet des Ombrone kombinieren.
  6. Bei Dir geht es ja nun bald los... 3 Tips : Gute Heringe, die auch in durch Regen aufgeweichten Böden gut halten, ich habe es in sehr feuchtem Wetter schon erlebt, daß es manche Heringe durch den Boden gezogen hat, meine Empfehlung 18 cm Y-Heringe Zpacks Sonic7", HB Y-Heringe, MSR Groundhogs Durch Deine Körpergröße has Du ja gut Abstand zu den Zeltwänden, da Du wahrscheinlich häufiger um die Jahreszeit das Zelt da oben von innen / aussen nass haben wirst, ist es gut, wenn das Zelt nicht im Wind zu sehr schlagen kann, um Wassertropfen abzuschleudern, ich würde also für die 2 Flächenabspanner 2 lange Spannleinen & Heringe mitnehmen. Wenn das Zelt klatschnass abgebaut wurde, wird es während der Zeit im Packsack gut durchfeuchtet, dann reicht evtl auch schon ein Platzregen von aussen drauf, damit innen dadurch überall Tropfen abgeschleudert werden, da kann ein Stück Polycro o.A., was man in Kombi mit der Regenjacke über den Schlafsack legen kann, Diesen gut schützen.
  7. Rursee (gut mit Eifel-Rur oder als Hybridtour kombinierbar) Wir haben schon häufiger Treffen in der Eifel auf einem der Campings in Heimbach gemacht, ein Teil der Leute ist u.U. Wandern gegangen (z.B. der Eifelsteig ist um die Ecke) oder Radeln und Viele Packraften. Wenn nun entweder die Rur wegen Jahreszeit oder Pegel gesperrt war oder halt Newbies dabei waren, die das erste Mal gepaddelt sind, ist dafür eine stehende Wasserfläche nett. Normalerweise finde ich Talsperren / Seen ziemlich langweilig, aber der Rursee hat mehrere Vorteile, durch die zerklüftete Form, die div Segelboothäfen usw mehr "Entertainement", recht viele Möglichkeiten zum Futtern / Trinken und dann kann man das wunderbar mit Wandern kombinieren (im Gebiet um den See sind ohne Ende Trails) oder man kann es Frühjahr - Herbst auch mit den Ausflugsbooten kombinieren, wenn man z.B. von Einem Ende zum Anderen ein paar std paddelt und dann Manche aus der Gruppe genug haben, ist es auch kein Problem, das Packraft eben einzurollen und mit dem Ausflugsschiff zurück zu fahren, während ein anderer Teil zurück paddelt. Eine Routenbeschreibung macht jetzt wenig Sinn, da es x Möglichkeiten gibt, loszupaddeln. Mein Tip ist, halt bei der Rur-Schifffahrt auch nach dem Fahrplan der Ausflugsboote zu schauen und nett damit für die nicht so ausdauernden Paddler zu kombinieren. Startpunkt kann z.B. gut am Rursee oberhalb von Heimbach / Camping sein. Sehr schön geht es eben halt auch, wenn man Newbies dabei hat, am 1. Tag auf dem Rursee Paddeln / Steuerschläge beibringen, am 2. Tag die Eifelrur Heimbach-Obermaubach. Bei all dem Positiven gibt es auch einen Nachteil, früher gab es Tagesplaketten für den Rursee für 3 €, jetzt gibt es nur noch Monatsplaketten für 15 € und Saisonplaketten (April - Mitte Nov) für 30 €, da sind unsere Talsperren im Bergischen preiswerter oder ganz umsonst. Hier noch ein paar Bilder...
  8. Ich habe ja zu einer Zeit mit UL angefangen, als es nur Rahmelose UL gab, Manche von Euch werden sich noch an Golite Pinnackle usw erinnern. Das war natürlich klasse, ca 1 oder 2 kg weniger bei zu haben. Aber um das Gewicht vernünftig auf die Hüften zu bringen, um Schultern & untere Wirbelsäule zu entlasten, war beim Packen das Feststampfen (Buritostyle) schon ein hoher Aufwand jeden Morgen und mit Luftmatte später gar nicht vernünftig möglich. Da fand ich es schon klasse, als die leichten Rahmrucksäcke aufkamen, die imho einen deutlich höheren Tragekomfort bieten. Je nach Rahmenkonstruktion wiegt ein Rahmen 50-100g, ich wollte bei längeren Strecken darauf nicht verzichten... Mal fix die Rucksäcke aufgelistet, die imho da am Ehesten zu empfehlen sind und bei denen ich später eine sehr hohe Quote an zufriedenen Bewnutzer-Rückmeldungen bekommen habe Zpacks Arc Haul Ultra 60 l bzw die Woman Version Habe ich bis jetzt noch auf jeden Rücken angepasst bekommen, sehr viel Einstellmöglichkeiten, riesen Zubehörpalette, seit dem Umstieg auf Ultra und gegenüber dem Blast usw verstärker Rahmen deutlich robuster, 47 l Hauptfach, ca 600 g, an der Kasse tut er einmal richtig weg, aber dann hat man viel Spaß damit HMG div Modelle der 55 l Version, ich empfehle am Ehesten Porter oder Junction, noch robuster, Vollalurahmen an den Rücken anpassbar, 55 l Haupfach, Gewicht je nach Modell, Rückenlänge ca 850-900 g größere Porter benutze ich seit viele Jahren für Wanderungen oder Packrafttouren mit großem Re-Supply-Abstand Gossamer Gear Mariposa, Hauptfach im 24er Modell was kleiner von GG mit 36 l angegeben, insgesamt 60 l, sozusagen eins der Urviecher bei den UL Rahmenrucksäcken, die lange Außentasche ist auch super für´s Zelt, Gewicht je nach Rückenlänge, Hüftgurt bei ca 900 g Benutze ich seit vielen Jahren für kürzere Touren bzw kleinem Re-Supply-Abstand SMD Swift bzw Minimalist, ich bevorzuge die Anderen, aber wenn das Geld eng ist, bieten die sehr viel für den rel kleinen Preis und die voll-modulare Bauweise, wie auch bei Zpacks, ist schon ein echter Vorteil, liegen aber bei 1 kg bzw etwas drüber Ich nutze eine stabilere Packraft-Spezialversion seit einigen Jahren beim Wildwasser-Packraften, wenn es in Bereiche geht, wo ich auch Helm & FS-Weste benutze
  9. Eifel-Rur ab Heimbach / Rursee Eine schöne Strecke (knapp 20 km) teilweise durch Wald, mit etwas komplizierten und einschränkenden Befahrungsregeln, die je nach Monat auch noch Geld kosten, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, die lesen sich komplizierter, als sie sind. Da die Rur früher massiv von kommerziellen NL Veranstaltern überschwemmt wurde und es aus den üblichen Kreisen massiven Druck gab, den Fluß komplett für´s Paddeln zu sperren, kam als Kompromiss raus, daß die Rur vom 1.3. bis Mitte Juli komplett gesperrt ist und den Rest der Zeit (Mittte Juli - Ende Februar) die Anzahl der Boote strikt kontrolliert wird. Dies passiert durch eine vorher beim DKV NRW zu beantragende Permit, die für ein 1-2 P Boot 7 € (Nov-Feb kostenlos, für Mitglieder weniger) kostet. Damit es jetzt aber nicht zu einfach wird, darf man auch nur July-Sep 5.7. bis zum 30.9. 9.00 – 19.00 und Okt-Feb 9.00 – 18.00 paddeln, man sollte auch darauf achten, diese Zeiten unterwegs einzuhalten, da häufig ausserhalb der Zeiten der Abfluß vom Staubecken Heimbach zu gering ist, um zu paddeln und das würde dann unterwegs mit Flusswandern enden. Zusätzlich muß noch min 7 m³ / s vom Staubecken Heimbach abgelassen werden (kann man beim DKV NRW bzw an der Steinbrücke oberhalb der Einsatzstelle nachschauen (grüne Markierung muß erreicht sein)). Da zum Einen darauf geachtet wird, daß der Pegel im Rursee nicht zu niedrig wird und das abgelassene Wasser zur Stromerzeugung genutzt wird, kann es auch dazu kommen, daß wochenlang kein Paddeln möglich ist, damit später im Jahr genügend Wasser zur Stromerzeugung während Dunkelflauten da ist. Jetzt gibt noch die letzte Einschränkung, offiziell formuliert, dürfen dort keine Luftboote paddeln, was ja z.B. Packrafts und Grabner Boote enschliessen würde, meine Erfahrung in der Praxis (und ich war dort schon häufig auch mit kleinen Gruppen paddeln) ist, daß es dadurch keine ernsthaften Einschränkungen gibt. Man sollte vielleicht nicht die Packrafts ausgerechnet direkt vor dem "Kontroll-WW" an der Einsatzstelle aufblasen und durch Ausrüstung wie Weste, Bekleidung, Wurfsack zeigen, daß man nicht der Spaß-Sauf-Badeboot-Fraktion angehört und entspannt bleiben. Ich hatte darüber auch schon ein Gespräch mit der "offiziellen Stelle" in der ich darauf hingewiesen habe, daß eben das Paddeln mit Packrafts dort deutlich umweltverträglicher als Kajak / Canadier ist, da man halt mit Boot mit der Rurbahn zurückfahren kann und nicht hinterher nochmal die komplette Strecke mit dem Auto fahren muß, um die Festrumpf-Boote durch die Gegend zu karren. Natürlich gibt es auch u.A. kommerzielle Interessen, das beizubehalten bzw strickter durchzusetzen. Deswegen eine klare Bitte von mir, bitte achtet drauf, als Packrafter nicht negativ aufzufallen. Wie auf vielen Flüssen gibt es die Einschränkung, die offiziellen Ein / Ausstiegsstellen zu benutzen, was aber keine ernsthafte Einschränkung ist : Einstieg in Heimbach am Kontroll-WW, etwas davor Parkplatz (5 € Tag), dann unterwegs 3 Ausstiegsstellen (Blens, Abenden, Zerkall), an denen Zwischenstops bzw Abbruch möglich ist und der Endpunkt, nach ca 2 km Stausee-Paddelei, ein Steg in Obermaubach. In unmittelbarer Umgebung der Ausstiegstellen ist jeweils eine Haltestelle der Rurbahn, mit der entsprechend die Rückreise völlig easy ist, der Luxus der Packraft-Paddler vorher Fahrplan schauen, lohnt sich kaum, etwas platt gesagt, fährt sie tagsüber 2* / std. Wir halten es eigentlich immer so, daß wir in Heimbach auf einen Camping gehen und dann 2 Tage Paddeln auf Rur bzw evtl auch Rursee (dazu im nächsten Beitrag) je nach Gruppe, gehen auch Teilnehmer statt dessen Wandern oder biken. Wenn es Dir nun zu kompliziert ist, die ganzen Regeln auszuchecken, kannst Du Dich gerne an uns dran hängen, wenn wir dort paddeln gehen, schreibe ich eigentlich immer einen entsprechenden Beitrag im Community-Bereich bzw ab jetzt auch im "UL-Stammtisch-Köln"-Thread, momentan sieht es danach aus, daß da sehr gut ein WE im August statt finden könnte (jetzt ist die Rur ja bis Mitte Juli dicht) jetzt noch ein paar Bilder vom Rur paddeln bzw vom heimbacher Camping Chillen .
  10. Kriegen wir alles hin @Köll direkt auf den poller Wiesen ist für "Ortsfremde" die Zeltübernachtung schwierig, da dort abends schon mal das Ordnungsamt vorbei kommt, nach der Nummer "das ist kein Campingplatz" wenn man dann einen Ausweis mit Meldeadresse aus der direkten Umgebung zeigt mit der Nummer "wollen mit Alk im Kopf nicht mehr fahren, sind Morgen früh weg" sind sie bis jetzt immer abgezogen... Umgekehrt wenn wir mehrere Kölner / Bonner haben, sind die natürlich mit ÖNV fix auf den poller Wiesen, zu mir (Overath) wäre es mit ÖNV aufwendiger... Aber was natürlich überhaupt kein Thema ist, falls Du mit KFZ kommst (ich will da nix zusagen mit mitnehmen, da bei mir eine größere Autobastelei ansteht und es deswegen sein kann, daß ich mit Motorrad käme, ansonsten kann ich natürlich jemand mitnehmen, & am nächsten Morgen zum nächsten BHF fahren) und falls wir uns auf den Poller Wiesen treffen, anschliessend zu mir mit rauszufahren und bei mir mit Zelt im Garten oder im Haus zu übernachten. @Wanderlachs Wenn Du bis Ende Juni unterwegs bist und dann noch etwas Zeit zum Zurückkommen brauchst, sind wir bei Mitte Juli, da fangen ca die Sommerferien NRW an, ich bin zwar eher vorher oder hinterher unterwegs, aber ich denke mir, es wird auch so Einige geben, die in den Sommerferien unterwegs sind, könnte sich also da noch etwas mit einem Termin ziehen... So betrachtet, wäre vielleicht eine Möglichkeit, erstmal was kurzfristiger (mal so grob angepeilt Mitte - Ende April ?) ein kleineres Stammtischtreffen zu machen (könnte man auch noch ein paar drauf ansprechen bzw PNen) und dann können wir uns, je nach dem, was Denjenigen passt, Poller Wiesen oder bei mir treffen (bei mir wäre es halt easy, weil man sich für evtl Übernachten nicht mehr bewegen muss ), falls poller Wiesen können natürlich gerne User zu mir zum Übernachten mit kommen (ca 15 min 17 km überwiegend AB / KFZ-Fahrt). Und dann könner wir ja was längerfristiger für den Sommer überlegen, ob wir da ein von vornherein geplantes ONG (Overnight-Grilling ) o.A. machen wollen. Andere Möglichkeit für den Sommer wäre uns in Heimbach auf dem Camping zu treffen und tagsüber je nach Vorliebe auf der Eifel-Rur zu paddeln oder sich wandernd / radelnd zu bewegen, geht da alles gut und da waren wir schon mehrfach.. Was meint ihr ?
  11. Da ich inzwischen auch wieder etliche Male mit dem Segelboot unterwegs und mehrere Gespräche mit Skippern hatte und die teilweise auch mal Probe gepaddelt sind, dachte ich, ich lasse u.A. auch mal deren Rückmeldungen (am Ende) einfliessen. Ja breite Packrafts, daß man halt easy vom Boot von einer Leiter, Boardwand rein kommt, finde ich da auch sinnvoll. Es ist dann auch leichter, falls man mal was Kantiges transportiert, den Boden durch ein Stück Isomatte zu schützen. Müßte auf jeden Fall ein offenes Packraft sein und ausser vielleicht in GR, wäre ein Selfbailer suboptimal. Da sehe ich unterm Strich auch am Ehesten den Ponto oder Mule, aber klar, wenn man schon ein Packraft hat, wird man halt das nehmen und so etwas wie der Sigma wäre auch geeignet und hätte ein noch kleineres Packmaß, da wäre dann evtl je nach Gegend das TXV nett. Was die Pumpe betrifft, würde auch die Zero reichen, ich nutze ja bei mir auf dem Backdecker die Zero bzw Alpenblow für die grossen Klymitmatten und wenn ich dann mal nen Packraft benutze, krame ich nicht extra die Coolado raus, aber die Max Pumpen sind halt für User, die noch eh noch gerne ne LED-Laterne dazu hätten, interessant und es geht natürlich noch schneller. Also klar bei ner 36ér oder ähnlichen grossen Booten hat man genügend Platz, da würde ich ein Dingi mit Quirl bevorzugen, aber bei kleinen Booten hat halt ein Packraft den Vorteil, daß es ein sehr kleines Packmaß hat und man auch an Board nicht viel Platz braucht, um es aufzupusten, muß ja im Grunde nur das Heck mit dem Ventil in der Pflicht sein und in manchen Situationen ist es halt auch ein Vorteil, daß man es woanders fix zusammengepackt im Rucksack auf dem Rücken tragen kann. Oder daß ich noch zusätzlich ein Funsportteil bei habe. Aber klar, da muß jeder das aussuchen, was am Besten zu den eigenen Bedürfnissen passt und am meisten Spaß macht Bananaboot ist für ein größeres Boot natürlich auch Kult. Den größten Aha-Effekt gab es mit Seglern eigentlich immer, wenn ich die kleine Rolle rausholte, dann die Akkupumpe draufsteckte und sie dann nach ein paar min die Größe des Bootes sahen, vorher hatten Einige gedacht, bei der Packgröße käme eine bessere Luftmatraze raus Beim Probe paddeln fanden sie es leichter mit dem Doppelpaddel die Richtung zu halten, als mit Rudern bei normalen Dingis und fanden es als Vorteil, daß sie in Fahrtrichtung schauen. Manche hatten Bedenken wegen Haltbarkeit (ich habe noch keins klein gekriegt).
  12. Ich nicht, aber ich passe auch auf die Buchsen auf bzw benutze sie entsprechend, aber ich begutachte ja u.A. Elektronik-Reklafälle und da ist bei guter Markenware die DOAoder späterer Ausfall durch Produktionsfehler usw sehr gering und seit der Verbreitung von USB-C-Buchsen beschädigte Buchsen die häufigste Schadensursache. Teilweise sieht man dann mit der Endoskopkamera auch deutlich, daß offensichtlich mit irgendwas in der Buchse rumgepoppelt wurde, vermutlich, um Dreck o.A. rauszuholen, ansonsten schon mal, daß die Kontaktzunge sehr schief drin sitzt, da vermute ich mal, Druck von der Seite durch z.B. aufgesteckten stecker bei Transport in der Hosentasche o.A. Naja die Fälle wo durch dreck in der Buchse der Stecker keinen sauberen Kontakt mehr bekam, konnte ich halt durch Ausbläsen mit feiner Düsennadel oder Druckluftdose mit feinem Rohr (in der Werkstatt nutze ich logischerweise eher solche Hilfsmittel als Mund) lösen bzw wieder in Funktion setzen. Ja bei einer Stirn/Taschenlampe finde ich das durchaus sinnvoll, da ist es ja meist so und wenn dann das Ding nach EDC-Nutzung über Jahre irgendwann verloren geht, bin ich froh, wenn der Hersteller einen Ersatz beigelegt hatte, wobei für mich meist die Buchse in Lampen unwichtig ist, da ich die Akkus extern lade. Bei Ultrabooks ist es fast nie, da fände ich es sinnvoll, auf der anderen Seite gibt es (fast) immer die Ladebuchse als preiswertes Ersatzteil und sie ist schnell gewechselt. Bei PBs usw sind die kompletten PBs bei mir in passenden Ziplock-Beuteln, um sie komplett, nicht nur vor Staub usw sondern auch vor Flüssigkeiten zu schützen. Im Auto mache ich so etwas im Fußraum (nein nicht im Dreck auf dem Boden z.B. oben auf der PS), hinter der Scheibe kann es extrem heiß werden, da haben sich bei mir schon Navis wegen Überhitzung abgeschaltet, insofern finde icvh z.B. die dunklen Gehäuse der meisten Navis suboptimal. Ich hatte in neuster Vergangenheit 2* einen Ausfall durch Billigkabel auf dem Meß-Tisch, das fand ich rel originell Kurzschluß im Kabel, klarer Produktionsfehler, da must Du, falls Du unterwegs nur ein Kabel bei hast, erstmal drauf kommen, als Fehler würdest Du ja unterwegs nur mitkriegen, daß die PB sich jedesmal abschaltet, wenn was zum Laden dran gehängt wird... Ich habe immer 2 Ladekabel bei, kurze 15-20 cm Kabel, wiegen ja sehr wenig, auch um schnell Geräte parallel laden zu können. Also wenn unterwegs mal der Ladevorgang nicht klappt, genau schauen, bei welcher Handlung der Fehler auftritt evtl mal zum Test die Reihenfolge ändern, bzw Teile in der Kette tauschen zum Kreuzversuch.
  13. btw es gibt bei Etsy ohne Ende selbstgeprintete Gehäuse, die dann nicht aus CN, sondern z.B. aus P, UK oder US kommen, so wird das auch für bekennende Grobmotoriker easy, sich ganz fix 2 Geräte zusammenzuschrauben...
  14. U.A. dafür ist das Forum da Das relativiert aber z.B. das Thema Risiko durch zerlegtes oder nicht aufbaubares Zelt (da hatten wir doch vor Längerem mal einen Bericht, wo sich bei jemand mal die Spannleinen im Sturm auf einem Gletscher auf Island so vertüdelt hatten, daß er es nicht mehr aufbauen konnte oder ich habe es z.B. mal in einer angekündigten Warmfront in A erlebt, daß sich mein Zelt ohne Probs aufbauen lies, bei dem ansich guten Zelt meines Paddelbuddies wir aber auch zu 2 Schwierigkeiten hatten) und auch das Thema schlechtes Wetter abfeiern, da könntest Du ja die Hütte nutzen Das ist halt eine persönliche Einschätzungsgeschichte, ich bin gerne autark unterwegs und möchte auch in Starkwind / Sturm ein Zelt haben, in dem es dann noch gemütlich ist und ich relaxed ohne Unterstützung von aussen bleiben kann, dem Nächsten ist es wichtiger weniger Gewicht bei zu haben und dafür halt Einschränkungen evtl erhöhtes Risiko im Sturm zu haben. Das ist häufig der Weg, man fängt mit UL an, spielt mit der Waage, macht Listen, rechnet sich €/eingespartes g aus , der Spruch "don´t pack your fears" wird der Einkaufsbegleiter, dann macht man über die Jahre unterwegs mal Ausflüge in "stupid light", die Touren werden länger (dann will man evtl auch etwas Komfort) und herausfordernder, dann kommt halt der Schritt, die Ausrüstung anzupassen. Und ja es wird schwerer, aber durch die UL-Ausrüstung ist es eben dann immer noch komfortabel / leicht, was man auf dem Rücken hat. Und man kann ja durchaus verschiedene Ausrüstungen für unterschiedliche Touren haben. Als sturmstabile, selbsttragende (was den Innenraum betrifft) leichte Querliegerzelte empfehle ich aufgrund eigener Erfahrungen gerne SMD Lunar Orbiter Single Wall, 2 Eingänge/Apsiden, gut Platz, auch für meine 190 cm reichlich groß genug, 2 Stangen Gedät, preisgünstig, netto 1163 g komplette ausführliche Review von mir Slingfin Portal 2 Double Wall, 2 Eingänge/Apsiden, gut Platz, für meine 190 cm ein Palast, auch für 2 nutzbar, hevorragende Verarbeitung / Qualität, sehr viele, sehr durchdachte Details, netto 1,37 kg Was ich auch für Leute empfehlen kann, die gerne die Vorteile des Portal 2 etwas leichter für Solo-Wanderungen hätten ist das Portal 1 Double Wall, 1 Eingäng/Apside, aber auf der anderen Seite unter dem AZ gut Platz für Ausrüstung, für meine 190 cm groß / lang genug, hevorragende Verarbeitung / Qualität, sehr viele, sehr durchdachte Details, netto 1,15 kg Das Meiste was in den Threads zum Portal 2 geschrieben wird passt auch für das 1er Was die Preise für´s Portal betrifft, eine kleine Warnung, manche Kistenschieber haben noch aus der Zeit, als es noch einen Importeur gab, völlig veralterte (niedrigere) Preise auf der Website, hasben sie aber logischerweise nicht mehr auf Lager und können sie auch nicht mehr beschaffen, da nur noch via Eigenimport des Händlers möglich.. Da Slingfin die Preise Anfang Dez erhöht hat, ist damit zu rechnen, daß wenn die 2 Händler in D, die via Eigenimpoort Slingfin führen, ihre Lagerexemplare verkauft haben, sie die Preise erhöhen müssen.
  15. Sehe ich das richtig, daß die Platinen keinen Steuerausgang haben, also einen Ausgang, auf dem ich ein Potential / Spannung via Smartphone schalten kann ? Ich bin ja schon wieder am weiter spinnen Beim Segeleinsatz, falls die Platine einen Schaltausgang hätte, mit einem etwas dickeren Akku in ein Gehäuse und ein Ankerlicht drauf basteln, dann bleibt es für ein paar Tage im Masttop und abends kann man, falls nötig, via Smartphone das Ankerlicht anschalten. Beim Paddeln kleines Gehäuse, kleiner Akku, das OLED-Display würde ja für das Auswählen bzw Lesen der Nachrichten reichen, damit kein Smartphone an muß, das Ganze dann mit Gehäuse in ne Oberarm-Aquapac-Tasche.
  16. Ich muß fairerweise zugeben, daß ich an dem "Einschlafen" nicht ganz unschuldig bin, da zumindest ich ja eher zu Wochenend-Packrafttreffen oder Packrafttouren aufgerufen hatte und zumindest bei mir ein reines Chilltreffen etwas in den "Orga"-Hintergrund geraten war. Aber ich hätte auf jeden Fall auch Lust drauf... Was sich eigentlich in der Vergangenheit als Ort gut bewährt hat : - Die Rheinwiesen in Köln-Poll, findet man immer ein nettes Plätzchen, ist von der Innenstadt mit Fahrrad oder Bahn gut erreichbar und für Auto / Motorradfahrer auch fix vom kölner Ring anzufahren. Wir treffen uns ja draussen ohne Gastronomie am Rhein o.A. da kann sich jeder was aus seinem Kühlschrank mitbringen, Platz ohne Ende und ist auch kein Prob mal zur Demo ein Zelt aufzubauen o.A. Kleiner Nachteil, wir müssen selber fuer Licht sorgen, aber da sehe ich kein Problem. Sollte sich abzeichnen, dass das Wetter feucht wird, koennen wir uns absprechen, ob wir trotzdem uns da treffen, aber halt mit Tarp(s), oder ob wir uns dann - bei mir treffen, da hatten wir früher schon Treffen (überdachte, beleuchtete Terrasse, Feuerschale, Dreibeingrill usw - Steinenbrück, 20 km östlich vom Dom, 2 km von der AB, Bus vom HBF bis ins Dorf, auch Zugverbindung in die Nähe, könnte von da mit Auto abholen oder man kann nett durch den Wald hinlaufen. Da gäbe es natürlich die Möglichkeit im Haus oder Garten mit Zelt zu übernachten. Der Vorteil uns nicht in einer Aussengastronomie zu treffen (wie z.B. Stadtgarten) ist halt, daß es deutlich preiswerter bleibt (mehr Kohle für Ausrüstung ) wenn die Stimmung danach ist, man open End hat, man "für sich" ist und auch mal jemand ein Zelt für Demoaufbau mitbringen kann, wenn jemand daran interessiert ist. Falls es mal Aussengastronomie sein soll, hat sich der Stadtgarten bewährt, die öffnen ihre Aussengastronomie imho aber erst Ende Mai.
  17. Ich würde auf ein sturmstabiles selbsttragendes Querlieger-Zelt mit 2 Eingängen und mehr Raum bzw Sitzhöhe setzen, damit bist Du bei sehr starken Winden aus wechselnden Richtungen oder längeren Schlechtwetterphasen deutlich besser aufgestellt, aber ich zelte auch viel bei rauhen Bedingungen und habe es dann gerne relaxed / sicher, mag sein, daß ich deswegen die "Meßlatte" recht hoch ansetze... Als Heringe halt Y-Marken-Heringe in Standardlänge (ca 18 cm) die haben deutlich breitere Flanken als die Mini/UL-Versionen, damit habe ich unter rauhen / herausfordernden Bedingungen deutlich bessere Erfahrungen, als mit allen anderen Kombis, gemacht. Ein paar Stücke Reepschnur, um evtl Felsbrocken in die Zelt-Verankerung einbeziehen zu können, schaden auch nichts. Aber wie Du ja gut am Beitrag / Erfahrungen von @TheRebel sehen kannst, unterschiedliche Leute machen unterschiedliche Erfahrungen, haben unterschiedliche Anforderungen und wo ich ihm klar zustimme, daß ein Double Poling oder verstärktes Gestänge bei dem "Flatterteil" keinen Sinn macht... Wenn ich das richtig sehe, mußt Du ja eh neben den Hütten zelten und könntest Dich notfalls, wenn es Dir dynamisch das Zelt zerlegt in Diese flüchten ? Dann ist das Risiko ja nicht so groß, als wenn Du solo irgendwo im Nirgendwo zeltest, wenn Dein Herz am Enan hängt und es Dir groß genug ist, um auch mal Schlechtwetter abzufeiern, könntest Du es ja dann auch auf der Tour da ausprobieren und kannst dann ja auch vielleicht positive Starkwind-Erfahrungen berichten (aufgrund der geringen Höhe und "angeblasenen" Flächen mit Wind aus Richtung Kopf/Fußende halte ich das Risiko mit der "Sturm-Fluchtmöglichkeit" in die Hütten für nicht zu hoch).
  18. khyal

    X-UL Kochsets

    Wie gestern angekündigt, habe ich mit dem Beitrag von @StillerMitleser einen neuen Thread "Essen unterwegs ohne Kocher" in diesem Unterforum eröffnet und die 2 Beiträge von @RaulDuke und mir, die sich auf die Positionierung des Beitrags in diesem Thread bezogen, entsprechend entfernt. Hoffe so ist der Übersicht bzw dem späteren Auffinden durch Leser am Besten gedient.
  19. Untere Sieg (ab Mündung Agger 20 km südöstlich / südlch Köln) Als Fortsetzung einer (Sülz-)Agger-Tour Ich bin zwar vor langer Zeit häufiger oberhalb / unterhalb des Siegfalls unterwegs gewesen, aber das ist lange her und ich möchte nur Infos zu selbst in den letzten Jahren gepaddelten Flüssen zusammenstellen und bei nicht selbst überprüften Infos von 3. bestände halt das Risiko, daß ich auch falsche evtl gefährliche Infos weiter geben würde. Aber wenn jemand in den letzten Jahren die oberen bzw mittlere Sieg gepaddelt ist, sehr gerne ergänzen, das gilt natürlich auch für die anderen Flüsse, nur bitte in einem Beitrag immer nur zu einem Fluß. Dazu kommt, daß wenn der Pegel ein Paddeln auf mittlere / oberer Sieg noch möglich macht, dann auch div andere Flüsse möglich sind. (die ich netter finde - aber geschmäcker / Vorlieben sind natürlich unterschiedlich) Die untere Sieg kann man eigentlich, ausser im Hochsommer, (fast) immer paddeln (Eitorf 30) Den Austieg vor dem Aggerwehr hatte ich ja als Letztes bei der Agger beschrieben und auch dort Bilder beigefügt. Man folgt dann einfach auf dem Radweg dem Flusslauf über das Wehr hinaus und kann sich von oben gut einen Fußweg suchen, um von oben unterhalb des Wehrs in den sehr breiten Uferbereich zum Wiedereinsetzen zu kommen. Kurz danach mündet die Agger in die Sieg. Auf dem gesamten Reststück bis in den Rhein gibt es meist keinerlei Schwierigkeiten, aufgrund der Breite der Sieg und daß es nicht mehr durch Wald geht, gibt es nicht das Risiko von quer über den gesamten Fluß liegenden Bäumen. Aber man sollte sich auch nicht zu sicher fühlen z.B. gab es jahrelang Rep-Arbeiten an einer Eisenbahn-Brücke wofür hinter der Brücke ein Ponton verankert, der den dortigen Schwall links hinter der Brüclke zu einen heftigen Schwall WW1-2 verstärkt hat (ok es gab einen Chickenway rechts am Ponton vorbei) und ein extrem heftiges Kehrwasser, in dem schon mal jemand aus unserer Paddelgruppe ertrunken wäre, wenn sie nicht eine Weste angehabt hätte). Es gibt 3 Ausstiegspunkte, wobei ich den Mittleren empfehle... - Sportplatz Meindorf, ca 3 km ab Aggermündung, zum Einen nur ein kurzes Stück Sieg, bei höheren Pegeln für Newbies nicht ganz unproblematisch und in den wäremeren Monaten kommt da ei,n sagen wir mal recht buntes Publikum in Richtung laut aufgedrehte Autoanlagen / Shishas, zusammen, was gerade, wenn auch ein paar Frauen in der Paddelgruppe sind, nach meiner Erfahrung evtl zu nervigen Wortwechseln führt. - Am Restaurant Zur Siegfähre (meist von Anfang April bis Mitte Oktober geöffnet), der beschilderte Austieg befindet sich unter der Brücke vorher. Entspanntes Publikum, von dem ÖNV bequemer als Meindorf, beim Auto abstellen auf den reservierten Bereich für das Restaurant und hochstehende Gullideckel achten. - ca 2,5 km weiter mündet die Sieg in den Rhein, unmittelbar nachdem man in den Rhein gepaddelt ist, kann man rechts in den Sportboothafen Mondorf paddeln, irgendwo an dem landnäheren, nicht abgesichertem Teil der Stege bzw Böschungen findet man einen Ausstiegsort. Parkplatz oberhalb, ÖNV easy. Falls man mit dem Auto unterwegs ist, wird man ja eh das vorher auf dem Parkplatz oberhalb abstellen, ich empfehle dann eben runterzulaufen und sich eine Ausstiegsstelle mit dem GPS abzudrücken, von oberhalb am Land sieht man das deutlich besser als vom Wasser. Falls Newbis dabei sind, rate ich vobn diesewr Ausstiegsstelle ab, lieber Siegfähre. Da ich gleich noch im Garten Äste zerlegen muß, reiche ich Bilder später nach, muß ich erstmal auf der NAS suchen.
  20. Ich fürchte damit werde ich nicht dienen können, wir waren zwar vor langer Zeit häufiger oberhalb des Siegfalls unterwegs inkl der Umtragestrecke und dann wieder Einsetzen Nähe Altersheim-Parkplatz im Wald, aber das war lange vor den 300% Verboten und dem Abholzen der ganzen Weiden (also veralterte Informationen). Ich möchte hier in diesem Thread nur Infos zu selbst in den letzten Jahren gepaddelten Flüssen zusammenstellen, also rel aktuelle Infos (wobei natürlich immer ein wenige Tage zuvor gefallener Baum quer liegen kann) und wenn ich nicht selber gepaddelt bin, sondern Infos von 3. wieder geben würde, bestände halt das Risiko, daß ich auch falsche evtl gefährliche Infos, wie das Beschriebene beim Aggerwehr, weiter geben würde. Und naja wenn man den Teil oberhalb vom Pegel noch Paddeln darf, geht halt auch was auf der Sülz und die mit weiter in die Agger / Sieg und dann noch bis zum Sportboothafen am Rhein, das würde ich dann eher wählen (zu dem Teil der Sieg kann ich gelegentlich was schreiben), und dann gehen auch noch ein paar andere Flüsse / Flußteile auf meiner Liste, die ich dann eher mal paddeln würde (wozu habe ich eigentlich vor ein paar Jahren den Öko-Wupperschein gemacht ?). sorry
  21. Was fehlt Dir denn noch an Ausstattung bei den heutigen Geräten ? Ich finde durch die modulare Bauweise kann man das ja ziemlich nach dem eigenen Bedarf / Anforderungen zusammenstellen. Ich betrachte das Gesamtgewicht inkl Energiespeicher bis zum nächsten Nachladen an der Steckdose oder eben inkl Überbrücken von Schlechtwetterphasen bis zum "Paneln" Da kommt es gewichtsmäßig auf dasselbe raus, ob der Speichern in PBs sitzt oder direkt an den Teilen. Aber klar, wenn jemand die Kapazität seiner PB(s) nicht schon ohne die Teile komplett ausnutzt, hast Du völlig recht und auf jeden Fall hat das von der Gehäusegröße her Vorteile...z.B. wenn es beim Packraften mit ins Aquapac soll. Wenn ich jetzt so ein Teil zugunsten einer größeren Reichweite z.B. beim Segeln in den Masttop ziehe, kann ein kleineres, leichteres Gehäuse schon ein Vorteil sein, dafür müßte ich das Teil dann jeden Abend zum Nachladen runterholen, statt alle 3-4 Tage...ach immer diese Entscheidungen
  22. Agger (20 km östlich / südöstlich Köln – meist benutzter Einstieg 5 km von mir ) Wo die Sülz beschrieben wird, muß natürlich auch die Agger her, die Sülz fließt ja in die Agger, die in die Sieg und die in den Rhein. Die Agger kann entweder unabhängig von der Sülz bepaddelt werden, oder solo, wenn z.B. der Pegel in der Sülz zu niedrig ist (dann geht auf der Agger häufig noch etwas) oder bei hohen Pegeln die Sülz für Teilnehmer zu herausfordernd bzw gefährlich ist. Das empferhlenswerte Stück der Agger ab Overath bis zum Delphin oder Aggerwehr sind gut 20 km. Auch wenn man die Agger schon ab Vilkerath gut paddelt kann, macht es aus verschiedenen Gründen Sinn, die Agger ab Overath zu paddeln, perfekter Einstiegsort ist direkt flußabwärts der Brücke über die Agger (Strasse nach Marialinden / Much) hinter Overath. Dort gibt es eine große ebene Wiesenfläche, auf der man auch viele Boote parallel vorbereiten kann, es sind nur ein paar Hundert m vom Bahnhof und falls man mit dem Auto zum Einstieg kommt, kann man das entweder hinter der Brücke am Erdweg (daß der Rettungsweg frei bleibt) oder im Wohngebiet (ein paar Hundert m weiter Richtung Much) abstellen. Die Agger darf man umgerechnet ab Pegel Overath 60 paddeln, das ist dann aber für absolute Newbies grenzwertig, da man dann sich an verschiedenen Stellen den Weg zwischen hochstehenden Steinen suchen muß. Bei 70 ist alles plattgebügelt und ausser der Pausenproblematik 8wenig Kehrwasser bzw Stellen, wo man gut raus kommt) ist die Agger dann newbietauglich (wobei imho Newbies generell halt besser in Begleitung von jemand Erfahrenen Paddeln sollten). Ab so grob Mündung Sülz läuft die Agger durch ein Naturschutzgebiet, dort gilt die Regel, daß man nur an den offiziellen Ein/Ausstiegstellen Pause machen darf bzw die Tour beenden. Gut daß wenigsten die Bauern mit den Treckern die Wiesen am Ufer entlang dürfen, die Jäger nach den Hochsitzen zu urteilen, Tiere schiessen dürfen und man vom Wasser durch Griller, Angler, Hundeausführer und am Wochenende schon mal Zeltler beobachten kann, aber natürlich verstehe ich, daß das eine völlige Überlastung der Natur wäre, wenn wir paar Paddler uns dann in einer Pause dazu setzen würden Aber das ist auch keine wesentliche Einschränkung, da man vorher Pause machen kann und an den Stellen, wo es Sinn macht, die Tour zu beenden, gibt es entweder eine offizielle Ausstiegsstelle oder eine Stelle, wo man die Natur nicht schädigt, da man auf eine Betontreppe aussteigt. Die beste Ausstiegsstelle ist beim Kanuclub Delphin (Luisenstraße 175, 53721 Siegburg), im Flussabwärts gelegen Teil des Ausstiegs gibt es neben der Treppe auch quer angebrachte Röhren, über die man das Boot auf die Wiese ziehen kann. Da ein längeres Kehrwasser an der Stelle ist und man sie schon länger vorher erkennen kann, ist die Stelle newbietauglich, ohne daß man mit einem Wurfsack absichert. Ca 1 km weiter gibt es noch eine inoffizielle Ausstiegstelle, die leichter zu bewältigen ist, als es bei einer vorherigen Besichtung aussieht, da dort ausser bei hohen Pegeln durch den Wehr-Rückstau kaum noch Strömung ist. Direkt vorher paddelt man unter einer Brücke durch, dort nicht durch den Zwischenraum zwischen dem rechten Pfeiler und Ufer paddeln, dort ist es zu flach und häufig durch Bruchholz dicht, sondern mit etwas Sicherheitsabstand links am rechten Pfeiler vorbei und direkt nach dem Kehrwasser hinter dem Pfeiler zu der kleinen Betontreppe rechts in der Uferböschung rüber paddeln. Vor der Treppe ist ein Kehrwasser, was auch für 2-3 Boote ausreicht, oben genügend Rasenfläche um mehrere Packrafts parallel zu packen. Die Bzushaltestelle (Uferstrasse) ist ca 200 m weg, schräg gegenüber an der Nelson-Mandela-Str. ist rechts von einer grossen Firmeneinfahrt ist eine kurze Erdpiste, wo man gut Autos parken kann (Toreinfahrt der Firma weiträumig für große Lastwagen, Feuerwehr frei lassen). Aggerwehr - Achtung unbedingt lesen, falls man in die Sieg weiter paddeln will Zumindest alle Flußbeschreibungen, die ich im Inet zur Agger gefunden habe, sind diesbezüglich falsch bzw stimmen nur bei extremen Niedrigwasser, ich vermute, daß die evtl voneinander abgeschrieben sind. Dort steht, daß man ganz rechts an der Wehrkrone überheben und die Wehrbefestigung runterlaufen könnte. Das geht nur bei extremen Niedrigwasser, ansonsten wiurd die Wehrkrone auch in dem Bereich stark übersströmt, daß man dort weder vernünftig aussteigen noch die Befestigung runter laufen kann. Das eigentliche Wehr kann man aufgrund der vielen großen Steine im Unterwasser nur mit hohen Verletzungsrisiko paddeeln. Ab mittleren Wasserständen ist die Strömung vor der Wehrkrone zu stark um zu der beschriebenen Treppe zurückzukommen. Also wer weiter paddeln will, an der Betontreppe aussteigen, über den Radweg ein paar Hundert m umtragen und im Unterwasser bei den Grillern & Badenden wieder einsetzen. Nur der Ordnung halber, das ist keine offizielle, erlaubte Umtragestelke unterwegs... Austiegstelle vor dem Wehr von oben, im Hintergrund das Wehr, vorne rechts die beschriebene Treppe Ausstiegstelle von Land in der Bildmitte der Brückenpfeiler an dem man in Paddelrichtung gesehen noch links vorbei paddelt Das Wehr von unten linmks der Bereich, bei dem man nach div Beschreibungen angeblich über die Wehrkrone heben und trocken runterlaufen kann
  23. Da doch ein großer Anteil der Wanderer "Steckdosenlader" ist, wollte ich das damit "schmackhafter" machen Klar, auf dem Boot mt PS eh kein Prob und ich ziehe meist auch bei Wanderungen usw Nachladen via Panel vor, um autark zu sein und keinen Stress mit evtl knapper Energie zu haben, aber auch für uns "Solarlader" ist ja ein Thema, daß nun ein höherer Verbrauch entsteht und wenn vorher das Panel nicht unnötig schwer / groß für den eigenen Energiebedarf war (wir sind ja hier im UL-Bereich ) würde es ja jetzt evtl nicht mehr reichen und neben dem Austausch des Panels wäre dann evtl auch ein extra Panel eine Möglichkeit...oder eben mehr Ladezeit... Kommt halt immer darauf an, was man als Panel so bei hat... Nur mal so grob berechnet : Auf der Basis, daß beim Laden 2/3 Wp möglich sind (halt morgens / abends vorm Zelt mit guter Panelausrichtung), 25 % Ladeverluste und bei der Tourwetterlage jeden 2. Tag nachgeladen werden kann 1 Ah * 3,7 V = 3,7 Wh, für 2 Tage also 7,4 Wh 5 Wp Panel -> 5 * 2/3 * 0,75 = 2,5 W also beim Nachladen 3 std zusätzlich 15 Wp Panel -> 15 * 2/3 * 0,75 = 7,5 W lso beim Nachladen 3 std zusätzlich Also mich hast Du allmählich angefixt , fürchte nur bis zur ersten größeren Segeltour wird das zeitlich zu knapp, um 2 Geräte wasserfest fertig zu haben, aber vielleicht für den Sommer zum segeln / Packraften... Gäbe es eigentlich die Möglichkeit, vorprogrammierte Nachrichten mut einem Tastendruck o.A. zu versenden ? Also z.B. wenn ein schwierigeres WW-Stück kommt, daß ich es solo vorpaddele, dann sende "könnt nachkommen" oder "tragt um"
  24. Ach die ganze EU-Norm-Messung ist eh ziemlicher Murks. Aber das, was Dec schreibt, ist nun imho Unsinn, entweder ich messe nach einer bestimmten Norm, dann kann ich auch die Norm angeben, oder wenn ich irgendwelche Temps nach Tourerfahrung angebe, wie WM ursprünglich, oder es halt nach Mondstand auswürfle lasse ich die Norm, die ich ja für mein Ergebnis nicht verwendet habe, weg... Mal platt gesagt, wird bei der Normmessung die zugeführte Energie, die nötig ist, um in einer Kältekammer einen beheizten Messkörper in Körperform unter dem Quilt bzw Schlafsack auf einer isolierenden Unterlage auf Temp zu halten, umgerechnet. Da nun manche Sommerschlafsäcke oder Quilts keine Kapuze haben, geht über diesen anteilmäßigen Bruchteil der Oberfläche des Messkörpers, der dann nicht isoliert ist, eben Energie verloren. Dieser Verlust im Messverfahren ist aber deutlich geringer, als der Wärmeverlust subjektiv darüber in der Praxis ist, da eben verschiedene Körperteile unterschiedlich stark durchblutet werden und die Meisten auch Kälte stärker am Kopf als beispielsweise an den Oberschenkeln war nehmen...(das kann ein Mediziner bestimmt um Klassen besser beschreiben ). Da finde ich nun eine Schätzung, daß ja durch den Wärmeverlust auf einem kleinen Bruchteil des Messkörpers aus dem Messergebnis daß das Teil ein "Sommerschlafsack" ist, wird, daß das Teil ein Frostgrenzeteil wäre, gelinde gesagt, etwas gewagt. Wenn es denen ernst wäre mit der Messung, hätten sie ja easy dem Meßkörper ne Baklava überstreifen können und dann ein Messergebnis nach ISO erhalten können...
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