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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 31.08.2025 in allen Bereichen

  1. Ich bin seit Jahren mit verschiedenen Quilts (ohne Befestigung an der Matte [r-Wert von 3.8]!) in den Bergen unterwegs. Als Kaltschläfer hat sich bei mir eine Daunenfüllung mit 500g (800cuin+) bis knapp unter 0°C bewährt. Obwohl ich meinen Schlafsack mit Kapuze, Wärmekragen und zwei verschiedenen Kordeln am Kopf- und Halsbereich liebe, siegt doch immer der Gewichtsvorteil. Die Schlafsackkapuze ist völlig überbewertet und wird problemlos durch eine Fleecemütze ersetzt bzw. komplett weggelassen. Wie bist Du sonst unterwegs? Zelt/Tarptent oder Tarp evtl. mit Bivy? Wie leicht ist Dein Schlaf? Die einzigen Gründe einen Schlafsack zu wählen, sind Temperaturen deutlich unter 0°C und leichter Schlaf, der durch Draft/Windzug beim Drehen im Quilt etc gestört wird.
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  2. Hi, zum Thema Schlafsack oder Quilt, würde ich zum Quilt tendieren. Mit Quilt bin ich als Seitenschläfer auf Tour unterwegs. Wann immer ich nochmal mit Schlafsack irgendwo penne (meist Übernachtungen bei Freunden oder im Auto), ärgere ich mich über die unpraktische Form und die Kapuze. Viele Quilts, auch die von dir genannten von Cumulus und Hyberg, lassen sich an der Isomatte befestigen. D.h. die kann man für niedrige Temperaturen so geschlossen halten und sich trotzdem dabei unter dem Quilt drehen. Von daher würde ich an deiner Stelle beim Quilt bleiben. Zum Cumulus 450 + Hyberg 450 gibt es hier einen Faden. Zur Temperatur und zum Wärmeempfinden: Macht denn deine Isomatte niedrigere Temperaturen mit? Wirst du wahrscheinlich gemerkt haben, ob die Kälte von unten kam oder nicht. Zu Daune kann ich leider nix sagen, da ich Apex Quilts verwende. Mit 200er Apex wäre der LONER APEX IV Synthetic Quilt eine Alternative in dem Temperaturbereich. Kostet weniger und ist Nässe-unempfindlicher, dafür ist das Packmaß bedeutend schlechter. Alternative zum 450er wäre natürlich eine dünnere Variante, die du dann mit Liner oder ähnlichem aufbesserst, mehr Infos zum dem Thema hier. Hier noch schnell die allgemeinen Tipps für wenn es kalt wird (unter 6 Grad): - Mütze oder Buff geschlossen auf, über den Kopf geht viel Wärme verloren. Ein Stirnband schützt nur die Ohren und lässt viel Fläche am Kopf frei. Manche haben für diesen Zweck extra ein Balaclava, gibt es auch aus Apex. - Am besten vorm Schlafen gehen Abends warm essen. - Kocher + Nalgene Flasche + Socke, Buff oder Handschuh ergibt eine prima provisorische Wärmflasche. Nalgene weil andere Flaschen theoretisch kaputt gehen können oder durch das heiße Wasser Chemikalien aus dem Kunststoff gelöst werden. Das Wasser aus der Nalgene kann man dagegen wieder trinken. Diese provisorische Wärmflasche bringt ein paar Grad, vor allem zum Quilt warm bekommen ist es ganz angenehm. - Zur Not Rettungsdecke (ca. 60g) oder Notfall-Bivy (z.B. Mountain Equipment Ultralite Bivi mit 108g, DAV super light I mit 115g oder Ortovox Bivy Ultralight 150g) aus ähnlichem Material einpacken. Geht zwar relativ schnell kaputt (zumindest die Rettungsdecke aus dem Verbandskasten, mit den Bivys habe ich keine Erfahrung), bringt jedoch nochmal ein paar Grad.
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  3. nitram

    Impressionen von Touren

    SWCP Minehead bis Boscastele 16.08.-23.08.25 Letztes Jahr bin ich über Pfingsten die Strecke Falmouth bis St. Ives des SWCP gelaufen. Es hat mir so gut gefallen, so dass ich dieses Jah spontan entschieden habe, von Minehead gegen den Uhrzeigersinn ein weiteres Stück zu laufen, soweit ich eben komme. Das Stück Croyde bis Appledore habe ich mit dem Bus überbrückt, es schien mir weniger attraktiv zu sein. Nach ca. 190km und 5.000 Hm bin ich von Boscastle wieder die Heimreise angetreten. Eigentlich war ich mir sicher, von meiner letztjährigen SWCP-Tour einen Reisebericht geschrieben zu haben und wollte nun diesen Teil hinzufügen, aber siehe da, meine Erinnerung hat mir einen Streich gespielt und ich hatte seinerzeit gar nichts ins ULTF gestellt. Da @izi einen tollen, detailreichen und sehr schön bebilderten Bericht verfasst hat, werde ich mich neben ein paar wenigen Informationen auf einige Fotos beschränken. Übernachtet habe ich im Zelt, nie wild, immer auf campsites, die meist, mit einigen Höhenmetern verbunden, abseits der Küste lagen. Der Reihe nach waren das nach meiner Anreise mit dem Zug über Paris und London in Minehead der Moor Wood Campsite, in Lynton der Sunny Lyn Campsite, der Watermouth Valley Camping Park, der Freshwell Camping in Croyde, bei Clovelly Roeys Retreat Campite (hat mir am wenigsten gefallen), bei Hartland Quay der Barton Stoke Campsite (mein Favorit!), Hotelübernachtung in Bude, bei Crackington Haven der Hallagather Campsite und bei Boscastle der Trebylla Campsite. Bezahlt habe ich meist zwischen 10 und 15 Pfund, einmal auch 25 Pfund. Bank Holiday, genau an meinem letzten Wochenende und dem darauffolgenden Montag. Ich habe das erst ein paar Tage vorab unterwegs erfahren und plötzlich tauchten da Schreckgespenster auf, wie keine Plätze mehr auf Campsites, keine Busverbindungen, alles geschlossen, alles überfüllt … Tatsächlich gab es einige ausgebuchte Plätze, aber auf den abseits gelegenen gab es auch spontan massig Platz, die Geschäfte waren weitestgehend geöffnet, nur bei Transport for Cornwall war nicht klar recherchierbar, ob die Busse montags nun verkehren oder nicht. Da ich bereits für Dienstag die Zugverbindung von London über Brüssel nach Karlsruhe zurück gebucht hatte, bin ich bereits sonntags nach London gereist und habe mir noch eine tolle Ausstellung in der Tate Modern angesehen.
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  4. realholgi

    Impressionen von Touren

    Gestern Abend (Sommersonnenwende) auf dem Hexatrek: Sonnenuntergang auf dem Petit Brézouard.
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