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Ultraleicht Trekking

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 10.04.2024 in allen Bereichen

  1. dermuthige

    Impressionen von Touren

    Formen und Farben in Schnee und Eis haben mich endlos fasziniert ... ... und wir durften auch das ein oder andere Himmelsspektakel bewundern: Rundum, ein Träumchen! Die nächste große Tour geht trotzdem wieder in den Herbst, ich lieb die Farben der Landschaft zu sehr – und auch wenn es schön ist, über Flüsse und Seen abzukürzen, habe ich sie visuell doch vermisst.
    24 Punkte
  2. dermuthige

    Impressionen von Touren

    Auch die Landschaften haben ohne Ende überzeugt! Die Fotografie hat ein wenig darunter gelitten, dass ich an Tempo und Spur der Gruppe gebunden war – aber wenn es einfach überall was zu fotografieren gibt, klappt das vom Wegesrand aus ganz gut
    17 Punkte
  3. dermuthige

    Impressionen von Touren

    Kungsleden im Schnee: Im März war ich auf einer STF-geführten Skitour von Abisko bis Nikkaluokta. Das erste Mal richtig im Winter unterwegs, daher mit Hütten und Guides. Eine liebe Gruppe, erste Erfahrungen mit Sturm und Whiteout, ganz viel tolles Wetter, Abfahrten und Schwünge üben während die anderen Pause machen, überall Weiß, faszinierende Formen im Schnee, und und und, toll toll toll! Ein paar Impressionen rund um die Reise. Und wie zu sehen: Mein selbstgebauter Rucki hat tolle Dienste geleistet und ich hatte meinen Spaß!
    17 Punkte
  4. Beim DM gibt es gerade kostenlose kleine Tragetaschen aus Kunststoff, die von der Struktur und Haptik ein bisschen an die Lightload Towels erinnert. Die Tasche lässt sich kinderleicht anpassen. Alles was man dafür braucht, ist eine Schere und ein Folienschweißgerät (Vakuumierer). Zuerst schneidet man oben den Griff und die verscheißten Seitenteile ab. Dadurch erhält man ein langes Stück von diesem Stoff. Das kann man anschließend auf die gewünschte Breite kürzen. Als nächstes klappt man den oberen Rand etwa 1cm um und verschweißt diesen im Folienschweißgerät. Dabei ist es wichtig, nach dem Schweißen etwas zu warten, bis die Fläche abgekühlt ist, damit das Material an der Stelle wieder fest wird. Das gleiche macht man anschließend noch an der Seite um einen Zylinder zu erhalten. Dabei habe ich den Stoff auf Links gedreht um die verschweißte Fläche innen zu haben. Im nächsten Schritt habe ich das Innere nach Außen umgestülpt. Das würde ich beim nächsten Mal nicht mehr so machen, weil sonst alle weiteren verschweißten Flächen außen liegen. Wer es nachmachen möchte, kann hier also das Umstülpen ignorieren und es erst am Schluss machen. Weiter geht es mit dem Boden. Hier habe ich erst eine grade Fläche über die gesamte Breite geschweißt und anschließend die beiden Ecken hoch geklappt und diese ebenfalls verschweißt. Dadurch erhält man am Boden eine viereckige Fläche und der Inhalt des Beutels steht gut auf einer Fläche. Zum Schluss muss dann nur noch eine geeignete Schnur als Zugband in den oberen Rand eingefädelt werden. Das kann man mit etwas Geschick vielleicht auch schon ganz am Anfang machen, wenn man die obere Kante umlegt und verschweißt. Ich habe es jetzt so gemacht und es ging auch gut. Dazu habe ich zwei kleine Löcher in den oberen Rand geschnitten und ein leichtes Gummiband eingezogen. Es kann auch eine normale Schnur sein, aber ich hatte gerade nichts anderes da. 😊 Das ganze wiegt dann je nach Höhe der Tüte und Schwere des Verschlusses um die 5 bis 6 Gramm. Ich hab meinen Beutel im Anschluss nochmal etwas gekürzt, indem ich ihn unten aufgeschnitten und die letzten Schritte wiederholt habe. Außerdem habe ich den Boden diesmal zum Teil von Innen verschweißt. Das Ergebnis wiegt jetzt weniger als 5g.
    14 Punkte
  5. Hallo, ich hab über die Jahre mehr als 200 legale Trekkingplätze in Deutschland zusammen gesammelt und nun endlich mal nach Bundesländern sortiert und mit Übersichtskarte in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Vielleicht hilft's dem ein oder anderen. Und vielleicht kennt der ein oder andere ja noch weitere legale Trekkingplätze, die in diese Liste gehören. https://happyhiker.de/trekkingplaetze-deutschland/ LG Stefan
    13 Punkte
  6. OT: all das Geld für ultraleichte Ausrüstung völlig umsonst ausgegeben!... https://youtube.com/shorts/fvfvUzy64sw?si=y7rHqXeF1ZTKGIgu
    13 Punkte
  7. OT: Ach Menno, das ist jetzt aber zu einfach: ein Handtuch natürlich!
    11 Punkte
  8. Leva

    Vorstellungsthread

    Ich wurde gerade darauf hingewiesen, dass es hier üblich ist, sich vorzustellen- also mach ich das jetzt mal: Stimmt, ich bin neu hier und heiße eigentlich Susanne (aber der Name war schon vergeben). Ich bin ein bisschen älter als die meisten hier, nämlich so Anfang 60. Ich wohne in Belgien in der Nähe von Aachen und Outdooraktivitäten sind nahezu meine liebste Freizeitbeschäftigung (vielleicht neben Aikido). Der "ultraleicht"- Anteil dabei ist vor allem meinem Alter und der Tatsache, dass ich oft auch mit Zelt allein unterwegs bin, geschuldet. Wenn der Rucksack zu schwer ist, macht die schönste Tour keinen Spaß- und das bedeutet für mich - all inclusive - max. 10 kg. Wo geht's bei mir hin? Überall in Europa auf Fernwanderwegen - und jetzt war ich auch zum ersten Mal in der Türkei. Eigentlich träume ich immer schon von solchen Touren, habe damit als Studentin angefangen, dann mit 3 Kindern leider nur gebremst weiterführen können und jetzt seit etwa 10 Jahren wieder intensiver in allen mir möglichen Ferien. Wie viele andere hier habe auch ich eine "Pfadfinder- Sozialisierung" genossen - wobei ich aber eigentlich immer schon lieber alleine oder zu zweit und nicht in der Gruppe unterwegs war. Wer über meine Touren mehr wissen möchte- auf vielen Reisen schreibe ich so ein "Blog- Tagebuch unter " susannes-reisen.de ". So, jetzt kennt ihr mich ein bisschen Susanne
    10 Punkte
  9. kai

    X-UL Kochsets

    Nachdem mich @Capere mit seinem Kochset und allgemein die UHU-Challange (unter hundert Gramm) motiviert haben, mein Kochset zu überdenken, freue ich mich jetzt, das Ergebnis zu teilen. Aus 133g wurden jetzt 90,3g. Und zusätzlich spare ich im Sinne von Multi-Use sogar nochmal 18,5g an meinen Zeltheringen, weil ich die Terra Nova 1g Heringe als Topf-Stand und für mein Zelt nutzen werde. Anfänglich wollte ich eine Titanstange von Amazon verwenden, jedoch haben die der Hitze nicht standgehalten. Mehr dazu in diesem Thread. Für den Packsack habe ich eine Tragetasche vom DM modifiziert, was ich in diesem Thread detailliert beschrieben habe. Als Löffel habe ich einen Bambuslöffel von Amazon gekürzt. Als er ankam musste ich ihn erstmal mit feinem Sandpapier abschleifen und mit Leinöl einölen. Aber jetzt ist er perfekt für mich. Wichtig war mit bei all dem, dass alles trotzdem in den kleinen neuen 450ml-Topf von Toaks rein passt. Das ist mir bis auf die Heringe gelungen. Die sind leider 1cm zu lang. Aber da sie auch Teil meines Zelt-Setups werden, möchte ich sie eigentlich auch gar nicht in meinem Topf haben. 😄 Danke nochmal an alle, die mich inspiriert und mir bei der Umsetzung (Thema verbogene Titanstangen) geholfen haben!
    9 Punkte
  10. Habe auf Kleinanzeigen ein Paar Altras Superiors gekauft, die mit Vibram-Sohle neu besohlt worden sind. Gefallen mir sehr gut. Habe mich schlau gemacht, und es ist wohl über folgenden Schuhmacher-Betrieb gelaufen (pun intended): https://www.osm-schwarz.de/leistungen/schuhreparatur-salomon/ Praktisch habe ich da jetzt selbst noch nichts machen lassen und ich habe mit dem Betrieb keine Erfahrungen. Ich hätte das jetzt auch nicht erwähnt, wenn es irgendein Schuhmacher wäre, aber der Chef des Betriebes (und mutmaßlich seine Frau), siehe "Unser Team" auf der Webseite, scheinen Lauf-Enthusiasten mit praktischer Erfahrung zu sein. Und klar, muss sich schon lohnen, einen Schuh, je nach geschundener Dämpfung/Mittelsohle, für knapp 60 Tacken mit allem Drum-und-Dran wieder fit machen zu lassen. Aber bei z.B. Altras Superior oder LonePeaks kann das durchaus Sinn machen, denke ich, gerade, weil es mit einer ordentlichen Vibram-Sohle gemacht wird. (kurzes Video dazu) Falls dieser Beitrag als unzulässige "Werbung" gelöscht wird, auch in Ordnung. Aber ich dachte, evtl. kommt es ja für manche hier infrage.
    8 Punkte
  11. Naja, ursprünglich ging es mir um die Frage, inwiefern und an welchem Punkt das Basisgewicht angesichts des Gewichts von Wasser und Nahrung in den Hintergrund treten und andere Arten und Weisen der Effizienzsteigerung an Bedeutung gewinnen sollten. Beispiel: Basisgewicht: 4kg Wasser: 2kg Nahrung: 3,5kg Getragenes (Kleidung etc.): 1,5kg Total: 11kg Wobei das Basisgewicht ca. 36% des Gesamtgewichts ausmachen. Angenommen, man isst pro Tag 700g Nahrung, dann sind es am Tag 2 noch 39%, dann 42%, 45% und schliesslich 49% an Tag 5. Infolgedessen stellt sich mir die Frage, ob eine marginale Reduktion des Basisgewichts angesichts möglicher unangenehmer Folgen (Schlafmangel, leeres Handy etc.) noch Sinn macht. Meine ursprünglichen Beispiele waren: - Einen Rucksack ohne Rahmen und Hüftgurt wählen (-200g), - Einen weniger warmen Quilt verwenden (0 Grad statt -7 Grad Komfort, -150g), - Auf ein Kissen verzichten (-60g), - Eine kleinere Powerbank mitnehmen (-75g). Das wären insgesamt 485g oder 4% des Gesamtgewichts an Tag 1 oder 6% des Gesamtgewichts an Tag 5. Verblasst das nicht im Vergleich zum Gewicht der Nahrung oder des Wassers? Im Verlauf der Diskussion wurde jedoch die Auseinandersetzung etwas zu intensiv. Zudem hatte ich den Eindruck, dass meine Ausführungen möglicherweise nicht klar genug waren oder teilweise missverstanden wurden.
    8 Punkte
  12. Das stimmt m.E. gar nicht. Viele Leute haben sich beim Skifahren noch nie nennenswert den Kopf gestoßen und erwarten das auch bei keiner anstehenden Abfahrt. Sie wissen aber dennoch, dass dergleichen passieren kann und tragen einen Helm. Kein UL-Beispiel? Nein, aber das ist Vorsatz... damit keiner anfängt, über das Beispiel selbst zu diskutieren. Zur Eingangsfrage noch ein Gedanke, der etwas seltener erwähnt wird: Irgendwann muss man ja auch mal aus dem 'gear mode' wieder raus kommen. Der wird sonst nervig. Auch auf die Gefahr hin, eine Gewichtseinsparung zu verpennen, bin ich lieber mal eine Weile mit meinem Kram zufrieden.
    8 Punkte
  13. Moin! Das setzt voraus, dass ich alle Situationen immer »richtig« einschätze und sich die Faktoren meiner Einschätzung nicht permanent ändern. Die meisten Unfälle in den Bergen sind nicht das eine, plötzlich hereinbrechende Unheil. Es ist vielmehr eine Folge kleiner, unvorhersehbarer Ereignisse, die in Summe irgendwann im Unglück enden. Seit dem Vortrag von André Bourbeau über Unfallprävention, stelle ich mir die Folge dieser Ereignisse immer in Form einer Waage vor. Auf der einen Seite kommt immer etwas Unerwartetes von außen und mein fehlerhaftes Verhalten hinzu. Auf der Anderen, halten meine Skills, Planänderungen oder besondere Ausrüstung die Waage im Gleichgewicht. Alle bei uns im Haus wissen, mit Küchenmessern umzugehen. Trotzdem haben wir mehrere, unterschiedliche Pflaster am Start. VG. -wilbo-
    8 Punkte
  14. Das kommt immer ganz auf die Dauer der Tour an. Wenn die 2 Monate überschritten werden, dann ist der Verzicht auf jedes unnötige Gramm für mich alternativlos. Mein Körper hat schon fast 50 Jahre Verschleiß auf dem Buckel, und die Zivilisationsreserven sind nach der Zeit i.d.R. aufgebraucht. Sprich, der tägliche Kalorienbedarf wiegt dann in etwa ein Kilo, und ich komme an eine Grenze, ab der mich Tragesystem und Körper jedes Gramm überproportional spüren lassen. Irgendwelche Prozentwerte sind dann völlig irrelevant. Der Verzicht auf Ausrüstung geht natürlich auch Hand in Hand mit anderen Strategien, um die Belastung zu senken - z.B. die heißeste Zeit des Tages pausieren und dafür früher los und später anhalten. Das heißt aber auch nicht, dass ich jede Möglichkeit zum Reduzieren mitnehmen kann. Da schlägt der schon erwähnte Verschleiß wieder zu. Einen rahmenlosen Rucksack kriege ich nicht ausreichend auf die Hüfte gesetzt, und wenn alles auf den Schultern lastet, dann schlagen die kaputten Halswirbel zu. Aufs Kopfkissen kann ich nur verzichten (die Halswirbel wieder, bringt ja nix wenn ich am nächsten solche Migräne habe dass ich die Karte nicht mehr lesen kann), wenn ich stattdessen mehr andere Klamotten dabei habe, denn die üblichen Klamotten müssen immer wieder als zusätzliche Isolierung beim Schlafen herhalten - wäre also ein Nullsummenspiel (das kommt davon, wenn man den Schritt "Einen weniger warmen Quilt verwenden" schon zusammen mit "Unnötige Klamotten daheim lassen" umgesetzt hat). Ich schiele natürlich immer wieder neidisch auf fitte Jungspunde, die im buckligen Hochgebirge auf einer Z-Lite schlafen können ohne dass sie am nächsten Tag alle Knochen einzeln sortieren müssen, und auf die Rückenschläfer sowieso. Aber vielleicht muss ich einfach noch ein paar Jahre auf Trails verbringen, damit ich für die Kissen- und Rahmenlosigkeit tauglich bin. Auf dem PCT bin ich immerhin sowohl meinen Tinnitus als auch die Taubheit in den Fingern los geworden.
    7 Punkte
  15. Das ist halt der Unterschied zwischen "leicht" und "ultraleicht", zumindest empfinde ich es so. Bei ultraleicht ist der Kompromiss immer noch leichter. das ist auch der Grund, warum ich mir von ultraleicht seit Jahren zwar einzelne Dinge abschaue, das aber so im Gesamten für mich nicht umsetzen will und werde. Ob ich 3,5kg oder 4kg im Rucksack habe (+ Nahrung/Wasser) ist mir tatsächlich scheißegal. Nicht egal ist mir, ob ich warm, bequem und gut schlafen kann oder nicht. Die ultraleicht Leute (und wohl die meisten in diesem Forum) stimmen mir nicht zu und sind der Ansicht, dass es das unbedingt wert ist, auch die letzten 500g zu reduzieren. Finde ich auch okay, jede(r) wie er mag. Ein weiterer Aspekt ist Gewicht zu Geld beim kauf neuer Ausrüstung. Ich kaufe auch Zeug um für 1 Euro dann nur 1g einzusparen. ich selbst finde das schon etwas freakig. Bei den meisten Sachen geht bei mir der Neukauf bei ansonsten noch tauglicher Bestandsausrüstung mit der Frage einher: Wird das Teil damit um wenigstens ca. 1/3tel leichter (oder wird es leichter und zugleich auch noch besser). Wenn ja, finde ich das spannend, wenn nein, kann es meist auch noch warten. 1/3 leichter ist schon eine ziemliche Hürde.
    7 Punkte
  16. the EL

    Corfu-Trail

    Ich bin grad zurück vom Corfu-Trail und möchte gerne meine Erfahrungen zusammenfassen. Wann: 6. April bis 12. April 2024 Wetter: um 20°C, für mich perfektes Wanderwetter, in kurzen Hosen. Jacke manchmal während der ersten Stunde am Morgen. Die Nächte sind mit 12-15°C etwas frischer, aber auch problemlos fürs draussen schlafen. Wind war auch okay, nie störend. Wir hatten keinen Niederschlag, meistens strahlend blau. Weg: Wir haben eine gekürzte Version des Trails gemacht. Der Weg selbst und die Markierung sind ausreichend, das GPS als Backup ist aber schon nötig. Mir ist aufgefallen, dass das openTopo Material, dass ich via outdoor active app benutzt habe, nicht mehr aktuell zu sein scheint: neue Gebäude und Strassen, die auf der Karte fehlten. Wasser: Anders als anderswo beschrieben, fand ich überhaupt nicht überall Wasser, das ich hätte trinken mögen. Im Norden war's besser als im Süden. Vielleicht ist es während der Saison etwas besser, da dann Strandduschen u.ä. laufen. Verpflegung& Unterkünfte: Viele Restaurants, Supermärkte und Hotels waren noch geschlossen, vor allem in überwiegend touristischen Orten. Menschen: Ich habe insgesamt 8 andere Wanderer angetroffen. Es war sehr ruhig. Fast alle angetroffenen Griechen waren sehr freundlich und angenehm entspannt. draussen schlafen: geht vielerorts gut. Die vielen Olivenhaine mit ihren terrassierten Hängen laden geradezu dazu ein. Ich weiss allerdings nicht, wie gerne das zur Erntezeit gesehen wird. Anreise: aus der Schweiz via Milano->Ancona->Igoumetsa->Korfu mit Zug und Fähre in etwa 24h. Während der Saison gibt's auch direkte Fähren Ancona->Korfu. Die Fähren sind jedoch nicht immer pünktlich.
    6 Punkte
  17. Ein Tag unterwegs besteht aus mehr als nur gehen und die "Belastung" ist auch nichts grundsätzlich Schlimmes. Wenn das Gepäck tragen so unglaublich stört wäre ja naheliegend einfach daheim auf der Couch sitzen zu bleiben oder mit der Kreditkarte halt von Hotel zu Hotel zu wandern. Also ich zumindest WILL ja da draußen unterwegs sein und ich will das mit Rucksack und Gerümpel tun. Die maßvolle Anstrengung ist sogar wichtiger Bestandteil des Vergnügens. Klar, leichter ist schöner, aber quantifizierbar ist das kaum. 20kg statt 30kg ist ein riesen Unterschied, aber 2kg statt 3kg juckt mich einfach nicht (mein Alltagsrucksack auf dem Weg zur Arbeit ist schwerer), es sei denn ich wäre als Trailrunner unterwegs, was ich aber nicht bin. Ich will wandern/hiken/trekken und nicht rennen, schon garnicht gegen die Uhr oder gegen andere. Daran wäre auch nichts Verwerfliches, ich hab da nur keinen Bock darauf. Auf der anderen Seite steht die Zeit des nicht wanderns. Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch so ist, aber ich würde mal grob einteilen 8h am Tag wandern, 8h am Tag nicht wandern und 8h am Tag herum liegen/schlafen. Warum sollte mein Wohlfühl Optimum auf der gesamten Tour jetzt gerade an dem Punkt liegen, wo die einen 8h aufs extremste optimiert wurden, während die anderen 16h darunter deutlich leiden? Sas sind ja viele Faktoren wie z.B. Schlaf, Ernährung, grundsätzliche Gemütlichkeit, Schutz vor Nässe und Kälte und Getier, persönliche Hygiene, usw, usf... Manche kommen mit einem einzigen Kunstfaser T-Shirt aus und haben als Jacke irgendeine "Plastiktüte". Das ist super leicht. Ich will aber auf gar keinen Fall so herum laufen, für mich ist das nicht komfortabel. Ich will Abends im Schlafsack was angenehmes anziehen können, ich will morgens nicht in ein salzverkrustetes 3km gegen den Wind stinkendes Kunstfaserteil rein schlüpfen und ich will eine Funktionsregenjacke mit 'ner Membran oder nen Regenschirm, was halt grad passt und für mich angenehm ist. Und ich esse auch gerne was Gesundes und Schmackhaftes. Meine Freundin ist Veganerin. Alleine das erfordert schon auf bestimmten Touren, dass man mehr Nahrung mitnimmt als ultraleicht möglich wäre, wenn man sich halbwegs hochwertig ernähren möchte. Wenn ich die Wahl habe 1kg mehr oder weniger zu tragen und das entscheidet über 1 Woche gutes Essen oder 1 Woche Ultraleicht Einerlei, dann ist für mich die Entscheidung klar. Aber: Ich renne auch nicht die Trails. Würde ich 50km am Tag herum renenn und mich ggf. im Wettkampf mit anderen sehen, dann hätte ich auch eine Perspektive. Ich wandere aber aus einem Vergnügen heraus und möchte eine schöne Zeit verbringen. Hätte ich z.B. gesundheitliche Probleme und könnte einfach nicht mehr als x kg tragen, dann würde auch ich vermutlich UL doer auch XUL wählen statt garnicht zu gehen, aber zum Glück bin ich gesund. Und dann ist da noch die krass individuelle Perspektive. Wenn man als willkürliches Beispiel nimmt, dass es ab ca. 1/5tel des eigenen Körpergewichts unlustig wird, dann kann der 90kg Mann eben 18kg herum tragen, die 45kg Frau aber nur 9kg. Für den einen ist da leichte Ausrüstung eben ein benefit, für die andere hingegen eine Notwendigkeit, weil es für sie anders garnicht sinnvoll ginge. MfG
    6 Punkte
  18. OT: Nee... den hat er (Skills!) im Kopf. Sonst wüsste er das mit dem Handtuch ja nicht.
    6 Punkte
  19. OT: Mittlerweile sind wir wohl doch an dem Punkt angekommen...
    6 Punkte
  20. 5 Punkte
  21. birgit unterwegs

    UV Schutz Beine

    Da ich auch seit einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen mich vor Sonne schützen muss, kenne ich das Problem und habe einiges ausprobiert. Eine absolute Empfehlung für einen Sonnenschutz, der nicht klebt oder schmiert, sondern sofort einzieht und kein Problem beim Schwitzen macht: https://www.isdin.com/de/produkt/fotoprotector-isdin/fusion-gel-sport-50 Nachteil ist der Preis und dass es sehr flüssig ist, nicht leicht ausserhalb der Originalverpackung zu transportieren. Dennoch für mich unverzichtbar auf Touren.
    5 Punkte
  22. +1 X-Therm NXT RW Hatte vorher diverse schmalere Matten in Benutzung, u.a. auch die X-Lite in Regular. Zum Einen war sie mir bei Temperaturen nahe der Frostgrenze nicht warm genug, zum anderen einfach zu schmal. Warum RW? Ich bin Seitenschläfer und drehe mich oft besonders in der Einschlafphase, aber auch nachts und frühmorgens. Bei Größe Regular musste ich dabei immer gut aufpassen, nicht von der Matte zu rutschen. Das ist besonders nachts im Halbschlaf ziemlich lästig. Wenn ich dann gut positioniert darauf liege, passt die Größe schon, aber das Drehen machte mich öfter nachts wach. Zudem kann ich das Knie in Seitenlage nicht auf der Matte anziehen. Beides sorgte bei mir für schlechteren Schlaf. Dann die Phase vor dem Einschlafen - ausruhen, lesen, Hörbuch hören, Fotos durchsehen, was auch immer - findet bei mir in der Regel in Rückenlage statt - hier haben die Arme auf der Regular keinen Platz und rutschen runter. Warum X-Therm? Wärme! Mir war die X-Lite unter 2 °C nicht mehr warm genug. Gibt einige, denen das nicht so geht, aber auch viele, die das teilen. Das muss man wohl ausprobieren. Die X-Therm wärmt fantastisch, eine zu kühle Matte gehört für mich damit der Vergangenheit an und auch das sorgt letztlich für besseren Schlaf. Ich würde deswegen allerdings keinen leichteren Schlafsack/Quillt mitnehmen, weil ich ja auch oben mit etwas Reserve warm bleiben will. Ist die X-Therm im Sommer zu warm? Ich habe im Sommer bei nächtlichen Temperaturen von ca. 17-18 Grad mit einem leichten Quilt darauf geschlafen, das war angenehm. Keinesfalls wird man von unten "gebraten", was ich anfangs befürchtet hatte. Stabilität Was oft vergessen wird - der Boden der X-Therm besteht aus einem 70D-Material im Gegensatz zu 30D bei der X-Lite. Das bietet deutlich besseren Durchstichschutz. Insgesamt bietet die X-Therm NXT in Regular Wide damit große Vorteile gegenüber der X-Lite NXT in Regular. Gewichtsunterschied ist dafür allerdings ca. 200g. Gewichtsunterschied in derselben Größe (RW) liegt bei 90g. Mit ist es das Wert. Oberhalb der Frostgrenze reicht die X-Lite NXT bestimmt auch. Aber ich würde sie nicht mehr in Regular nehmen. Und da sie auch den schwächeren Boden hat, konnte ich mich persönlich mich noch nicht dazu bringen, für die 90g Ersparnis eine weitere Matte zuzulegen.
    5 Punkte
  23. @Lotus Bei mir im Schrank liegen eine Xlite in R, eine Xtherm in RW, eine Xlite NXT in RW und eine Xtherm NXT in RW. Wie du vielleicht schon bemerkst, überwiegt die RW-Version. Die ist zwar nicht notwendig, aber deutlich komfortabler. Und gerade bei der Xtherm bin ich froh um die breitere Version, weil es keinen Spaß macht, mit den Armen auf den Boden zu kommen, wenn er so kalt ist, dass der hohe R-Wert der Xtherm notwendig wird. Die Frage, welche man nehmen soll, wenn es nur die eine sein darf, haben sich auch auf YouTube schon viele gestellt. Und das Fazit war bei den YouTubern, die ich mir angesehen habe, immer das gleiche: Xtherm! Sie argumentieren, dass man damit den größten Temperaturbereich abdecken und im Sommer durch die warme Matte auf einen dünneren Schlafsack zurückgreifen kann. Dem würde ich so zustimmen, auch wenn die Xtherm schon ordentlich Wärme "reflektiert". Ich liebe meine alte Xlite in Regular und auch damit war es möglich, nicht mit den Armen auf dem Boden zu landen, aber der Komfortgewinn der Regular Wide ist mir das Mehrgewicht mittlerweile einfach wert. Und wenn man den größten Temperaturbereich abdecken will, kommt wohl nur die Xtherm infrage. Vor allem, wenn man ein Kaltschläfer ist wie ich und gerne auch bei kalten Temperaturen damit draußen ist. Sollen die Touren nur vom Ende des Frühlings bis Anfang Herbst stattfinden, wäre sie meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig.
    5 Punkte
  24. barnie

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen, ich bin Jens, komme aus Düsseldorf und bin 44. Wie vermutlich jeder hier liebe ich es, draußen unterwegs zu sein. Aktuell warte ich auf mein neues Bike, um im Mai auf Bikepacking Tour zu gehen. Und nach Monate langem mitlesen dachte ich, es ist mal Zeit einen Account zu erstellen und Hallo zu sagen. Grüße Jens
    5 Punkte
  25. Dann ist absolutes UL daheim zu bleiben ohne Gepäck.
    5 Punkte
  26. Also nur mal so, zwischendurch… es gibt auch Menschen, die scheißen auf schneller und weiter!! Es gibt Wanderer, die wollen möglichst viel Zeit am Tag draußen, in der Natur, verbringen, sich dabei bewegen und jeden Tag eine neue Gegend, einen neuen Schlafplatz und überhaupt etwas neues Erleben. Egal ob man 10 oder 30 Kilometer abgerissen hat. Aber auch für diese Hiker ist es ein absoluter Komfortgewinn, so leicht „wie möglich“ unterwegs zu sein, einfach weil es angenehmer ist, weniger Gewicht tragen zu müssen.
    5 Punkte
  27. Hallo, die Urlaubsplanung 2024 ist fertig und wieder beinhaltet sie keine Trekkingtour, so dass ich jetzt meine beiden verbleibenden Zelte verkaufen möchte. Das erste Zelt ist ein Slingfin Portal 2 in braun/grün, welches ich im Sale bei Sack und Pack noch erstanden habe. Es wurde nur einmal in der Wohnung aufgestellt und ist dementsprechend neuwertig und vollständig! Ich möchte dafür den Preis von 525,-€ haben, den ich auch bezahlt habe. Versicherter Versand ist natürlich inklusive. Als zweites Zelt verkaufe ich ein Trekkerte Stealth 1.5 mit 10cm zusätzlicher Liegelänge, welches ich hier im Forum gekauft habe! Farbe ist grün. Zusätzlich habe ich noch bei Marc ein ebenfalls verlängertes Solid Inner gekauft und nach elendiger Wartezeit auch bekommen. Eine hintere Carbonstange lege ich bei. Im Bundle möchte ich 340,-€ dafür und ihr spart euch Wartezeit, Ausreden und Zollgebühren! Auch hier natürlich Versand inklusive! Für beide Zelte gilt: Privatverkauf, keine Garantie, Gewährleistung oder Rücknahme. Gerne natürlich Anschauen und Abholung in Düsseldorf-Süd möglich!
    4 Punkte
  28. Timmy

    Vorstellungsthread

    Moin zusammen, ich bin Tim, 34 Jahre alt und meist in Kiel zu finden. Ich habe schon stundenlang im Forum, insbesondere im MYOG Bereich, verbracht und so sind schon diverse Rucksäcke, Hängematten, Tarps, Packtaschen usw. entstanden. An der einen oder anderen Diskussion wollte ich mich schon beteiligen, hab mich aber mangels Vorstellung hier zurückgehalten (; Meist bin ich mit der Hängematte in den Alpen oder deutschen Mittelgebirgen unterwegs - aktuell auf dem Wittekindsweg bei Ostercappeln. Bis demnächst!
    4 Punkte
  29. Hm, also so Edelstahl Fahrradspeichen kosten nix und halten ewig.
    4 Punkte
  30. Wenn dich das fremde Raumschiff nicht mitnimmt, weil es den double-use vom Buff nicht akzeptiert >:-/ (inspiriert von @BitPoet)
    4 Punkte
  31. Meine Schlussfolgerung nachdem ich über das Thema sinniert habe: -Einen abnehmenden Grenznutzen gibt es nicht! -sonst gäbe es kein UL und XUL -es gibt nur stupid light der, ohne Glück, durchaus gefährlich werden kann, -ein Overnighter am Wochenende im heimischen Mittelgebirge hat z.B. minimalste Anforderungen, im Gegensatz zu einer Hochgebirgsüberschreitung -die Bedingungen sind nicht immer gleich, man kann immer overequiped oder underequiped sein, je nach Erfahrung
    4 Punkte
  32. SimplyMad

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Moin, angegeben mit 95g zu einem ziemlich guten Preis. https://www.sportsshoes.com/de-de/product/hst1860/wasserdicht-lite-half-reiverschluss-jacke
    4 Punkte
  33. Erste Hilfe Set wäre dafür das Paradebeispiel. Ist quasi ein Ausrüstungsgegenstand, den man ausschließlich für Unerwartetes dabei hat.
    4 Punkte
  34. Hallo zusammen, in diesem Thread wurde Fettpulver erwähnt, ein für mich bis dato völlig unbekanntes Konzept. Da sich das ganze auf den ersten Blick wie DIE Lösung für die leidige Frage des Öltransports anhört und das hier im Forum tatsächlich scheinbar noch nie diskutiert wurde, wollte ich mich mal umhören, ob hier schon jemand Erfahrungen mit solcherlei Pulver gemacht hat. Bezugsquellen findet man im Internet ja sofort ein paar. Gruß, Friedrich
    3 Punkte
  35. zopiclon

    Fettpulver - Erfahrungen?

    Olivenöl ungesättigt:gesättigt 7:1 Ölsäure:Palmitinsäure 7:1 Gesamtmenge Palmitinsäure: 10% MCT: nicht vorhanden n3/n6: 1:10 (normalerweise „schlecht“, aber mäßig-niedriger Anteil PUFA) Gesamtmenge mehrfach ungesättigt: 12% Palmkernöl ungesättigt:gesättigt 1:8 (normalerweise „schlecht“, aber niedriger Anteil Palmitinsäure, hoher Anteil von MCT) Ölsäure:Palmitinsäure 1,5:1 (normalerweise „mittel“, aber niedriger Anteil Palmitinsäure) Gesamtmenge Palmitinsäure: 8% MCT: 50% n3/n6: 1:16 (normalerweise „schlecht“, aber niedriger Anteil PUFA) Gesamtmenge mehrfach ungesättigt: 1,7% Palmöl ungesättigt:gesättigt ca. 1:1,3 Ölsäure:Palmitinsäure ca. 1:1,25 Gesamtmenge Palmitinsäure: 45% MCT: nicht vorhanden n3/n6: ca. 1:45 Gesamtmenge mehrfach ungesättigt: 9% Dafür ist Unraffiniertes Palm Öl die beste Quelle für alle Arten von Vitamin E. Das ergänzt sich prima. Kokos fett, wegen dem MCT lässt sich noch ergänzen: Kokosöl ungesättigt:gesättigt 1:16 (normalerweise „schlecht“, aber hier liegen ges. Fettsäuren als MCT vor) Ölsäure:Palmitinsäure 1:1,5 (normalerweise „schlecht“, aber niedrige Gesamtmenge Palmitinsäure) Gesamtmenge Palmitinsäure: 10% MCT: 70% n3/n6: keine Angaben Gesamtmenge mehrfach ungesättigt: 2-4%
    3 Punkte
  36. doast

    UV Schutz Beine

    Diese Hose sieht tatsächlich interessant aus. Das Muster ist naja... dann auch der Damenschnitt. Aber preislich gerade im Angebot. Bei 25 Euro kann nicht viel passieren. Und das Gewicht lt. Webseite auch sehr gut. Jetzt muss ich nur recherchieren welche Damengröße ein Mann mit 186cm, 79 Kilo benötigt. Habe noch nie Damenkleidung für mich bestellt.
    3 Punkte
  37. Da bin ich an Ostern in der Gegenrichtung (nach Norden) durch, da ist einiges als Zone de quiétude ausgeschildert, genaue Karte hier. Hab dann nord-östlich von Le Bonhomme knapp unterhalb des Grats ein sehr schönes Plätzchen gefunden (nachdem ich mich noch die echt steilen 200 Hm hochgequält habe). Spät ankommen, früh weg, dazu noch leichter Nieselregen – niemanden zu sehen bekommen.
    3 Punkte
  38. Kleine Ergänzung mit Details zu den Etappen. Navigiert und aufgezeichnet habe ich alles mit Pocket Earth Pro. Vielleicht ist es so nochmal hilfreicher @vinschnent 😊 0. Tag: Anreise nach Pfortzheim Übernachtung: Schönbuchen-Pavillon mit Isomatte, Schlafsack 1. Tag: Pfortzheim -> Kreuzlehütte 41,4 km, 10 Std. 38 min, 3,9 km/h Ø, Aufstieg 677 m, Abstieg 131 m Übernachtung: Zelt 2. Tag: Kreuzlehütte -> Forbach 18,4 km, 5 Std. 35 min, 3,3 km/h, Aufstieg 150 m, Abstieg 759 m Übernachtung: Hotel-Pension am Mühlbach hier gab es eine lange Umleitung auf Forststraßen 3. Tag: Forbach -> kurz vor Ruhestein 34,7 km, 10 Std., 3,5 km/h, Aufstieg 1212 m, Abstieg 503 m Übernachtung: Zelt meine Lieblingsetappe, sehr abwechslungsreich 4. Tag: Ruhestein -> Hohenlochenhütte (daneben ist eine Schutzhütte mit Strom) 44,1 km, 11 Std. 28 min, 3,8 km/h, Aufstieg 503 m, Abstieg 863 m Übernachtung: Schutzhütte viel Forststraße 5. Tag: Hohenlochenhütte -> kurz vor Weißenbacher Höhe/Vogte 36,8 km, 10 Std. 47 min, 3,5 km/h, Aufstieg 1009 m, Abstieg 667 m Übernachtung: Zelt Der Anstieg nach Hausach hat es in sich, es geht ziemlich steil bergauf 6. Tag: kurz vor Weißenbacher Höhe/Vogte -> Titisee 41,5 km, 9 Std. 36 min, 4,3 km/h, Aufstieg 300 m, Abstieg 454 m Abreise mehr und mehr Kulturlandschaften
    3 Punkte
  39. Das Grade 2 Rein Titan ist zu weich für die Anwendung. ich würde es wenn Titan mit legiertem Titan z.B. grad 5. um edelstahl Röhrchen zu biegen haben wir normal solche Sachen https://products.swagelok.com/de/alle-produkte/rohre-und-rohrzubehör/rohrbiegevorrichtung/hand-rohrbiegevorrichtung/c/806?clp=true Was statt Sand beim Biegen per Hand gut funktioniert ist Wasser darin einfrieren und dann biegen.
    3 Punkte
  40. So ganz verallgemeinern würde ich das nicht. Ich war letzten Monat auf dem GR53 unterwegs und hatte eine wunderbare Nacht in der Hohenbourg auf dem Schlossberg. Dort gibt es sogar einen Raum mit einer Eisentüre. Und morgens auf dem Turm durfte ich einen sensationellen Sonnenaufgang beobachten. Die Trinkwasserstellen waren auf dem Abschnitt von Wissembourg bis Bad Niederbronn übrigens recht mau. Aber die Anwohner waren alle sehr freundlich und sie haben auch alle Deutsch gesprochen.
    3 Punkte
  41. Wenn man nett anfragt («Je suis végétarien ...») findet sich bestimmt immer auch eine fleischlose Alternative. In einer Ferme-Auberge (das müsste die FA Breitzhousen gewesen sein) gab es so mal einen prächtigen Kartoffelauflauf mit leckerstem Munster-Käse, während das Fleischgericht halt eine dicke fette/fettige Wurst mit ein paar Kartoffelscheiben als Beilage war. Streng vegan könnte aber in der Tat schwierig werden. Ich finde übrigens die Route des HexaTrek nicht durchgehend überzeugend, lässt einige sehr schöne Ecken links liegen (zB Taennchel oder den Kamm-Abschnitt zwischen Hohneck und Col de Herrenberg), obwohl die zum Teil sogar Höhenmeter sparen würden. Vielleicht um zwecks Resupply durch Ortschaften zu kommen? Meine Empfehlung wäre daher, sich aus den diversen GRs und sonstigen Wegen (zB CCFA) selbst eine Route zusammenzustellen, z.B. mit Hilfe von Waymarked Trails. Als App (unter IOS) würde ich (zur Vorab-Planung und für die Navigation unterwegs) MapOut empfehlen. Bei den Hütten gibt es vielleicht schon auch mal die eine oder andere vermüllte Bruchbude, einige auch nur drei Wände und ein Dach, aber den Großteil habe ich als recht ordentlich in Erinnerung, teilweise frisch renoviert und vor allem in den südlichen Vogesen (z.B. vom CV Masevaux) geradezu luxuriös mit Heizofen und auch mal Brennholzvorrat vom Forst ausdrücklich «pour la cabane» -> auf dem schon genannten refuges.info nach Ausstattung und aktuellen Fotos schauen. Und möglichst Hütten wählen, die etwas weiter von der nächsten Fahrstraße entfernt sind. @BitPoet Generell würde ich im September auch noch keine Minusgrade erwarten, sondern wahrscheinlich eher noch schönes Spätsommerwetter, aber das kannst du kurz vorher dann eher abschätzen. Ich hatte auch schon zu Silvester mild und trocken und am darauf folgenden Ostern dann feuchtkalt mit Schneeregen.
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  42. Bin gerade frisch aus den Vogesen zurück und war 4 + 8 Tage unterwegs. Durch zweimalige An und Abreise fiel natürlich etwas Zeit weg, aber mit 2 Tagen mehr wäre ich komplett durchgekommen. So bin ich in Saverne ausgestiegen und dann beim zweiten Anlauf bis Thann gelaufen. Im Schnitt ca 30km am Tag. In 3 Wochen solltest also deutlich weiter kommen bzw kanns du auch einige Alternativen und Rundwege laufen. Bin auch mit der Hexatrek App gelaufen und war ehrlich gesagt ziemlich zufrieden. Wasserstellen waren allerdings tatsächlich nur so zu 60% akkurat. Außerdem hat's ein wenig genervt, da ich bei praktisch jeder Abzweigung das Handy prüfen musste, ob der Hexatrek dem GR5 folgt oder eine andere Route wahlt. Somit hatte ich das Handy häufiger in der Hand als ich wollte bzw. konnte nicht einfach den Schildern des GR5 folgen. Also geht natürlich schon, aber dann ist's eben der GR5 und nicht der Hexatrek. Zum Einkaufen und Einkehren habe ich ebenfalls Google Maps verwendet. Wobei einige Auberges laut Google Maps geöffnet hatten, in der Realität dann weniger. Die Auberges sind dann auch die "Restaurants" mit elsässischen Spezialitäten, wobei du für die schon Fleisch essen solltest. Da ich fast durchgehend sehr windreiche bis stürmische Nächte hatte, bin ich häufig in Schutzhütten untergekommen. Bis auf eine oder zwei fand ichs tatsächlich nicht so schlimm bzgl Hygiene. Habe meistens auf nem Tisch liegen können, die mir mit 1,80 reichten, einmal auf dem Dachboden und einmal auf dem Boden. Da es so viele von ihnen gibt, kannst du theoretisch ganz ohne Zelt/Tarp los. Aber finde persönlich Zelt schöner und habe es wann immer möglich/sinnvoll aufgebaut. Das NSG, welches Mars meint, ist vermutlich der Teil von Le Bonhomme bis Col de la Schlucht. Laut App kann ab kurz hinter dem Lac Noir übernachtet werden, was nicht stimmt. Da hat man ca 30km die gemacht werden müssen, weil es überall dazwischen weder eine Schutzhütte noch legale Biwakmöglichkeiten gibt. Das bei der allgemeinen Planung berücksichtigen. Da sind wir letztes Jahr mit meiner Freundin auf die Nase gefallen.
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  43. OT: ... dass man noch viel tiefer in die Tasche greifen kann, als man es soeben schon getan hat. Zu den allgemeinen 'Skills' im Leben gehört es daher, die eigene finanzielle Grenze nach fast automatischer Verschiebung nach oben auch wieder in den Griff zu kriegen... finde zumindest ich. Das gilt auch für Komfortgrenzen und das Zeitbudget (im Kopf: Wie viel meiner Freizeit will ich dem Gear widmen?). Aber ich denke, da haben wir (hier) fast alle so unsere Probleme. Mit @kra und ein paar anderen sprach ich neulich beim Treffen über die Nutzung von Foren für Gear-Expertise. Es ist mit wachsendem Wissen nicht unbedingt leicht, für sich selbst ein sinnvolles Niveau festzulegen und einzuhalten.
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  44. wilbo

    Lanshan 1

    Ansonsten ist hier meine kleine Reparaturanleitung zu finden: VG. -wilbo-
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  45. Hab mir die Jacke zugelegt und konnte sie über Ostern für 4 Tage in den Vogesen testen. Vorweg: Es ging so gut wie kein Wind, die eigentliche Funktion konnte ich also nicht testen 😏 Bin ansonsten aber echt zufrieden. Die Jacke wiegt 77 g in Größe L (und mit ein paar Etiketten entfernt). Tatsächlich ist sie wasserabweisend, auch wenn nicht als solche verkauft. Von Decathlon hieß es auf Nachfrage, die Imprägnierung sei PFC-frei. Wird sich zeigen, ob/wie oft sie erneuert werden muss. Hatte 2 Tage Regen (nicht stark, aber stetig), bin aber mit Windjacke und darunter Baselayer + Fleece gut klargekommen. Blieb nicht trocken, aber die Jacke hielt das Gröbste ab, nur das Fleece wurde etwas feucht. In Bewegung war es warm und komfortabel bei etwa 12 °C. Super Erkenntnis für mich, dass das Teil bei höheren Temperaturen die Regenjacke ersetzen kann. Die Jacke fällt relativ klein aus. L ist normalerweise meine Größe und sie passte auch, war aber an den Ärmeln etwas kurz. Mehr als eine weitere Lage würde nicht drunter passen, ein Puffy auf jeden Fall nicht (benutze ich aber auch nicht in Bewegung). Bzgl. Robustheit kann ich natürlich bei 4 Tagen noch nicht viel sagen. Ich glaube aber, man sollte Dornen weitgehend meiden - das gilt aber sicher auch für andere Windjacken in der Gewichtsklasse.
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  46. Einige Argumente von @zopiclon wirken auf mich völlig überspitzt, haben aber doch einen wahren Kern. Welche Trekking-Touren bist du bisher überhaupt mit SUL-BW gelaufen? Vieles wirkt theoretisch. Aber vielleicht täusche ich mich und es folgen bald spannende Reiseberichte mit Erfahrungswerten zum Ersatz von Ausrüstung durch Fähigkeiten. 💡 Klar, ist es möglich Ausrüstung teilweise durch entsprechende Fähigkeiten zu ersetzen oder zumindest leichtere Ausrüstung zu nutzen. Beispiel: So reicht in vielen Fällen schon ein minimalistisches, nicht freistehendes Einwandzelt, wenn man die Platzwahl clever angeht, das Wetter beobachtet und entsprechende Heringe nutzt. Ein freistehendes 2-3kg Kuppelzelt ist sicherlich einfacher aufzustellen, insbesondere wenn der Boden sehr hart oder sehr weich ist oder gar eine Holzplattform. Ein nicht freistehendes Zelt kann man da mit entsprechenden Kenntnissen trotzdem aufstellen, ist bloß schwieriger. Erfordert aber auch passende Heringe, ein paar Schnüre sowie schwere Steine. Ganz ohne geht´s halt doch nicht. Anderes Beispiel: Wenn ich mich vorher über die zu erwartenden Temperaturen informiere, kann ich den passenden Quilt/Schlafsack wählen. Erfordert aber mehr Arbeit als grundsätzlich den schwereren mitzunehmen. __ Die Grenze wann leichtere Ausrüstung mir nicht mehr nützt ist höchst individuell und hängt vom Ziel ab. Mein Ziel ist es Schmerzen zu vermeiden und eine schöne Zeit in der Natur zu verbringen. Dabei möchte ich 25-30km pro Tag wandern. Da ich Probleme damit habe schweres Gepäck zu tragen, muss die Ausrüstung zum Großteil zwingend UL sein, damit ich auch noch Lebensmittel für bis zu eine Woche tragen kann. Daher zählt für mich nicht bloß das BW, sondern das gesamte Rucksackgewicht. Die Fähigkeit schwer zu schleppen habe ich also definitiv nicht. Stattdessen arbeite ich akribisch an einer Tourplanung, die mir z.B. leichtere Ausrüstung oder mehr Resupply-Möglichkeiten ermöglicht. Ein maximal leichter Rucksack, der wenig Komfort bietet ist daher für mich auch nicht zielführend. Auch bringt mir leichtes Gewicht wenig, wenn ich dadurch nachts friere und nicht schlafen kann. Dann lieber ein Pulli mehr und etwas mehr Daune im Quilt. Ein Kochset lasse ich nur dann weg, wenn ich sehr häufig einkaufen oder einkehren kann. Oder wenn die Tour nur ein paar Tage geht. Kalte Mahlzeiten schmecken mir einfach weniger, habe ich festgestellt. Es gibt durchaus Fernwanderungen (z.B. in den Alpen), die hochalpine Abschnitte mit T4 Passagen, Seilsicherungen etc. beeinhalten. Daher hängt die Ausrüstung auch maßgeblich von der geplanten Tour ab. Eine Regenhose hatte ich z.B. im sonnigen Arizona nicht mit, in Norwegen habe ich sie häufig gebraucht. Ergänzung: Manche Fähigkeiten habe ich schon von Natur aus (z.B. Trittsicherheit, Respekt vor den Naturgewalten), andere habe ich erlernt (z.B. Bedingungen vor Ort einschätzen, mit der Ausrüstung umgehen) oder verbessere ich gerade (z.B. bessere Zeltplatzwahl bei Sturm), wieder andere werde ich nie haben (z.B. schwer schleppen, auf harten Untergründen in Seitenlange schlafen).
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  47. So grundverkehrt ist es nicht. Viele der Unfälle, die in den Bergen passieren, sind darauf zurückzuführen, dass Leute sich überschätzen, die Bedingungen falsch einschätzen und sich dann in Situationen wiederfinden für die sie individuell nicht richtig ausgerüstet sind. Es gibt Leute die in Trailrunnern unter Idealbedingungen aufs Matterhorn oder andere 4000er kommen. Das heißt nicht dass Hinz und Kunz das tun sollten, und schon gar nicht unter allen denkbaren Verhältnissen. Wenn man im Grenzbereich Gewicht reduzieren will muss man einfach wissen was man da tut und sich der Grenzen bewusst sein.
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  48. Für mich ganz einfach - wenn Ultra Leicht in Stupid Ultra Leicht über zu gehen droht (die Suchfunktion liefert zahlreiche Diskussionen hierzu) ist Schluß mit lustig. Entweder weil es unbequem wird oder gefährlich. Bei welchem Gewicht und welchem Teil der Ausrüstung das jeweils der Fall ist hängt von der Tour und meinem Empfinden ab.
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  49. Schwarzwaldine

    Impressionen von Touren

    Drei Tage Bikepacking im Nordschwarzwald,drei badisch-württembergische Flusstäler im Frühling: Kinzig, Nagold und Pfinz. Wunderschöne Fachwerkstädtchen und tolle Wege, insbesondere der Nagoldradweg und der Höhenweg Mitte sind eine echte Entdeckung. Geschlafen haben wir in Hotel (Freudenstadt) und Pension (Bad Liebenzell), UL waren aber die Klamotten (teilweise auch myog) und das Barista-Set.
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  50. Aus dem Bioladen habe ich oft das dabei, hier sind die 3 Portionen lt. Packung gerade richtig für mich für zwei:
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