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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Beliebteste Inhalte seit dem 05.12.2017 in allen Bereichen

  1. 28 points
    Dennis

    Neue Moderatoren

    Wir arbeiten immer noch mit Hochdruck an der Erstellung des neuen Regelwerkes und eigentlich bin ich gerade der Flaschenhals, da ich euch allen eine erste Version davon vorstellen möchte. Aber dazu ein andermal mehr... Heute geht es darum, dass ich einige der Mitarbeiter am Regelwerk zu Moderatoren ernannt habe. Der Grund dafür ist, dass es hier immer noch einiges aufzuräumen gilt und immer wieder bestimmte Themen aus dem Ruder laufen. Ich sehe mich als einziger Moderator und Admin nicht in der Lage das zufriedenstellend zu erledigen. Aus diesem Grund habe ich die Kompetenzen nun auf das folgende Team übertragen: @martinfarrent @Stromfahrer @Chris2901 @skullmonkey @Andreas K. @SouthWest @micha90 @khyal Das ist eine bunt gemischte Truppe und wir müssen uns jetzt erstmal in die gemeinsame Moderationsarbeit einfinden. Die Regeln werden unsere Arbeit noch mal einen Schritt leichter und transparenter gestalten, sobald diese veröffentlicht werden. Ich möchte trotzdem jeden User darum bitten, diesen Moderatoren gegenüber freundlich zu bleiben und ihren Anweisungen zu folgen. PS: Ich weiß, dass noch mehr User Interesse an der Moderationsarbeit angemeldet haben. Wir gucken jetzt erst mal, wie die Prozesse laufen und ob wir noch mehr Moderatoren brauchen.
  2. 20 points
    Heinrich

    Leichtes Zelt für Wintertouren

    SouthWest hat diesen Beitrag moderiert: Da der Beitrag (ursprünglich aus dem "Du weisst dass Du ein wahrer ULer bist wenn..." Faden) hier besser hinpasst habe ich nach Rücksprache mit @Heinrich dieses neue Thema erstellt. So kann man besser dazu Fragen stellen etc. Also gut... Das ist einfach aus einem alten Fund entstanden, dem Fjällräven G66, was ich für einen Kasten Bier erstanden hab. Und dem alten Fjällräven "Raven", einem kleinen A- förmigen 2- Personenzelt, was ich auf einer Wintertour in Lappland gesehen hab und welches hervorragend im Schnee(sturm) stand. Die Form hab ich aufgenommen und ein wenig weiter entworfen. Das Zelt sollte für eine Person viel Platz haben, möglichst einfach aufgebaut sein, und doch für die Grösse recht leicht. Mein Hilleberg Akto ist zwar schön, aber im Winter zu niedrig, zu schneelastanfällig und man kann nicht richtig drin kochen. Bei dem Zelt hier geht das- man kann aufrecht sitzen und vernünftig im Vorzelt kochen. Auch ist die A- Form besser was Schneelast angeht- der rutscht einfach runter. Herausgekommen ist das "Järven I". Leichter stabiler Silnylon- Ripstopp, das Aussenzelt aus 2 grossen Stoffbahnen ohne Zwischennähte, die Firstnaht verstärkt durch Ripsband. Kleine Stäbe aus Carbon welche den vorderen und hinteren Teil aufstellen und fest im Zelt bleiben. Ansonsten kann man wählen- einen Wanderstab als Mittelstange, 2 Wanderstäbe als A- Form oder ein A in Gestängekanälen aus Carbon. letzteres für den Winter, die Stäbe bleiben da auch im Zelt und werden einfach mit aufgewickelt. Und ist sehr stabil. "Ultraleicht" wäre es ohne Innenzelt, da dann unter 1 kg, mit Innenzelt 1,5 kg. Bodenfläche 4,2 m².
  3. 19 points
    Stromfahrer

    Neue Moderatoren

    Danke, Dennis. Ich möchte ergänzen: Wir neuen Moderatoren wissen, dass es sich für einen User nicht gut anfühlt, wenn der eigene Beitrag moderiert wird (resp. geändert, ausgeblendet). Darum ist es gut zu wissen, dass auch wir als Moderatoren nicht regellos arbeiten. Damit User sicher sein können, dass kein Moderator aus persönlicher Animosität Beiträge moderiert oder gar User gängelt, wird jede Fallentscheidung von mindestens drei Moderatoren bestätigt oder auch abgelehnt. Wenn ihr also einen Moderator agieren seht, dann stehen bereits mehrere Moderatoren dahinter. (Ausnahmen sind hier nur triviale Vorgänge, wie z.B. das Verschieben von erledigten Biete-Threads oder die Umsetzung nachträglicher Edits auf Bitten des Posters.) Sollte es dennoch zu Moderationseingriffen kommen, die aus Sicht der/des Betroffenen nicht akzeptabel sind, dann sprecht bitte einen Moderator per PN an oder benutzt den Meldebutton des betreffenden Beitrags. Bei neuen Gesichtspunkten rollen wir die Frage ggf. auch neu auf. Bereits in den vergangenen Wochen interner Vorbereitung hat sich gezeigt: Wir haben keineswegs immer dieselbe Auffassung zu einem Fall, aber immer die Gelassenheit, uns das zu sagen und eine Einigung zu erzielen. Stromfahrer (Dieser Text wurde im Team verabschiedet, insofern hier im Namen aller Moderatoren ) _____________________ Nachtrag: Aus den vergangenen Monaten gab es noch eine Vielzahl nicht bearbeiteter Meldungen, die wir gestern im Team zügig gemeinsam abgearbeitet haben. Eine gute Übung, die uns nicht nur sofort Erfahrungszuwachs bescherte, sondern aufgrund der Vielzahl der Altfälle bei dem ein oder anderen User den Eindruck erwecken könnte, dass jetzt überall großräumig eingegriffen würde. Dem ist nicht so. Die Altfälle sind abgearbeitet und wir freuen uns auf eine weniger stürmische Zukunft.
  4. 12 points
    FlorianHomeier

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Moin Erbswurst. Wegen mir musst Du nicht verteidigen, dass Du viel bei Decathlon kaufst. Bei allem Debattieren über die Thematik "fair" sollte kein Teilnehmer eine moralische Instanz aufmachen und andere verurteilen. Man sollte imo tunlichst darauf achten. Sonst läuft man Gefahr, aus Versehen jemandem, der wegen beschissener Umstände auf Hartz4 ist, zu erzählen, wie unfair das von ihm ist, nicht die 360€ Geiger-Schuhe zu kaufen. Und das wäre imo ziemlich daneben. Wir haben zwar den mündigen Bürger in einer freiheitlichen Demokratie, aber die Mündigkeit, Freiheit und Mitbestimmung reicht imho nur soweit wie die finanzielle Ausstattung. Wer arm ist, kann an den entsprechenden Mechanismen kaum partizipieren. Natürlich geht es auch in weiten Teilen Europas nicht so viel anders zu als im Artikel beschrieben. Aus dieser Perspektive ist es auch sehr billig, die Geschichte der Näherin aus zum Skandal zu stilisieren. Aus meiner Sicht bleibt nur eines: Wenn irgendwer ein Unternehmen findet, das aus seiner Sicht vorbildlich handelt, dann sollte er dort kaufen, wenn er kann, und gerne anderen davon erzählen. Davon wird nicht die Welt bis Morgen perfekt, aber immerhin werden auf die Weise jene etwas "belohnt", die sich Mühe geben.
  5. 10 points
    micha90

    Autarke Touren

    Vergesst mal den Arctic 1000 Trek nicht. 1000km ohne Resupply durch Alaska in 24 oder 25 Tagen und die Jungs waren auf jeden Fall UL unterwegs.
  6. 9 points
    Lowtec

    Bikepacking Island

    Ende Juli war ich zum Bikepacken für ca. zwei Wochen auf Island. Zur Vorbereitung hatte ich mich in diesem Faden von euch Beraten lassen:( Gefahren bin ich letztendlich mit diesen Setup: (Den megaschweren und zurecht kritisierten Exped Rucksack habe ich vorsichtshalber nicht mit auf dem Bild) Geplant hatte ich von Keflavik aus südlich entlang der Halbinsel Reykanes in Richtung Selfoss zu fahren und von da aus in Richtung Geysir Gullfoss auf der 35 und dann später auf der F35 (Köjurroute) ins Hochland zu fahren, dort einen Abstecher zum Keringijaföl zu machen und dann weiter durch das Hochland in den Norden zu fahren. Auf der Ringstraße wollte ich dann weiter nach Osten auf der Ringstraße nach Akureri fahren. Von da aus dann weiter nach Husavik zum Walewatching und dann zurück auf die Ringstraße und zum Myvatn, von da aus wollte ich dann auf der 88 zur Askia. Ab da war der Weg noch nicht weiter geplant, entweder sollte es wieder zurück zur Ringstraße gehen und dann über die Ringstraße zum Jarkusalon (den wollte ich unbedingt sehen) oder die schwere Piste 910 zur Sprengisandur und dann durchs Hochland zu Landmanalaugar und von da aus die 208 zur Ringstraße und zum Jarkusaljon.- Soweit der Plan, gefahren bin ich dann doch etwas anders. Mit etwas Verspätung bin ich am 16.6 um 1:15 in Keflavik gelandet. Der Flug war für mich, der seit der Schulzeit nicht mehr geflogen ist schon spannend.Dank zweier Kinder, die auf dem Flug neben mir saßen konnte ich auf dem Flug kaum schlafen, so dass ich ziemlich müde war und mir nur mein Gepäck geschnappt habe und mir eine ruhige Ecke zum schlafen suchte. Hr bin ich dann aufgestanden. Erstmal wollte ich mein Rad zusammenbauen, dafür habe ich mich in den Vorraum des Flughafens gestellt. Als ich das Rad halb zusammengebaut hatte kam ein freundlicher Mitarbeiter des Flughafens und wies mich darauf hin, dass ich mein Rad dort nicht aufbauen dürfe. Super, jetzt musste ich erst einmal mein in dem Raum verteiltes Gepäck und Werkzeug zusammensammeln und draußen im Nieselregen mein Rad fertig montieren. Im Internet Hatte ich gelesen, dass es auf dem Flughafen Schließfächer gibt, hier wollte ich meine Radtasche einschließen. Nach dem ich mehrmals im Flughafen auf und ab gegangen war habe ich an der Info nachgefragt, wo ich denn mein Gepäck lassen könne. Sie wies mir den Weg zum BikePit, wo ich mein Rad wunderbar hätte zusammenbauen können, aber Schließfächer waren auch hier keine zu finden. Nach weiterer ergebnisloser Suche am und im Flughafen habe ich mich dazu durchgerungen meine Tasche unter dem BikePit zwischen den Fahrradkartons zu verstecken und darauf zu hoffen dass die Tasche auch in zwei Wochen noch da wäre. Dann ging es endlich los. Im großen Bogen um den Flughafen, dann auf die Hauptstraße nach Reykjavik, der ich nur kurz folgte um dann auf eine Nebenstraße nach Süden abzubiegen. Hier bekam ich einen ersten Eindruck von der Weite Islands, die Rauchfahnen der Blauen Lagune konnte ich schon von weitem sehen, es dauerte jedoch noch eine ganze Weile, biss ich dort war. Erste Bilder von Island Weiter ging es nach Grindavik und dann nach Eyrarbakki, wo ich die Erste Pause beim Bäcker machte. Zwar wusste ich vorher, dass die Preise in Island hoch sind, aber staunen musste ich trotzdem(aber refill macht es erträglicher). Ein kurzer Blick auf die Karte und weiter nach Selfos. Vorbei an blühenden Wiesen fahrend, mit leichtem Rückenwind kamen die ersten Ausläufer des Hochlandes ins Blickfeld. In Selfos habe ich dann etwas Proviant eingekauft (nochmals wundern über die Preise). Das kleine Stück Ringstraße zur 35 war ernüchternd, viel Verkehr und Lärm (Wie zuhause) die 35 war auch nicht viel besser, egal, ich wollte es heute noch zum Geysir schaffen und habe stoisch weiter getreten. Irgendwann sah ich dann von Ferne den Stokkur spucken, das hat mir für die letzten Kilometer dann noch einmal etwas Schwung gegeben. Am Geysir war Highlife angesagt, Busladungen von Touristen stapften die Wege entlang, ein Hotel, Schwimmbad und Campingplatz gibt es dort. Trotz der Menschenmassen war ich schwer beeindruckt von dem allgegenwärtigem Brodeln, dem Schwefelgeruch und natürlich vom Stokkur, des in unregelmäßigen Abständen ausbricht. Übernachtet habe ich auf dem wirklich schönem Campingplatz. Nach Dusche, Plausch mit anderen Radfahrern und Nudeln mit Tunfisch fing es an zu tröpfeln und ich habe mich ins Zelt verkrochen, wo ich dank Oropax schnell einschlief. Am nächsten Morgen machte ich mich gegen halb Acht auf in Richtung Gullfos, natürlich machte ich noch einen kurzen Abstecher zum Stokkur. Es war jetzt deutlich ruhiger aber etliche Fotografen waren schon auf der Lauer. Das Wetter war trocken, meine Wetterapp kündigte jedoch Regen und Wind für den Vormittag an. Ich ärgerte mich ein klein wenig, dass ich nicht früher los gekommen bin, aber im Urlaub stelle ich mir keinen Wecker. Nach 10 Kilometern erreichte ich den Gullfos, noch war ich fast ganz alleine am Wasserfall, man sieht aber an dem Parklatz und den Souvenirläden, dass das nicht immer so ist. Nachdem ich ordentlich Fotos geschossen hatte, ging es auf der 35 weiter nach Norden. Irgendwie kam ich heute nicht richtig in die Gänge. Als die 35 zu F 35 wurde, kamen immer wieder mal Schauer herunter und der Wind hatte merklich aufgefrischt. Der Wind kam zwar schräg von Hinten, jedoch so stark von der Seite, dass er nicht wirklich eine Hilfe war. Kurz vor der ersten Brücke machte ich eine Pause, kochte mir im Schutz eines Felsens einen Tee und verdrückte einen ganzen abgepackten Kuchen. Das hatte mir gefehlt. Mit neuer Energie ging es weiter hinein ins Hochland. Des Wetter wurde zunehmend schlechter, der Regen kam jetzt teilweise von der Seite, die Schotterstraße hatte etliche Schlaglöcher und die Steigungen wurden steiler. Beeindruckt war ich von den smaragdgrünen Moos streifen entlang der Bachläufe. Beim Anstieg aus dem zweiten Flusstal wurde mir aus einem überholendem Superjeep „Good luck“ zugerufen. Nach dem Anstieg gab ein Berggipfel Windschutz und ich kam besser voran. Ab und an schlich sich aber eine Böe um den Berg und ich musste von den höchsten Gängen in die kleinsten Gänge schalten. Die Landschaft gefiel mir jetzt ausgesprochen gut, es ging stetig bergab und ich hatte mich auch langsam an das Wetter gewöhnt. An einer Hütte am Hvitarvatn gönnte ich mir eines Kaffee und ein Stück Kuchen. Beim bezahlen fragte mich die Hüttenwirtin, ob ich den Wetterbericht gelesen hätte. „Klar, es soll recht kräftig regnen und etwas windig werden.“ meinte ich, schließlich hatte das meine Wetterapp morgens am Geysier so gesagt. „A storm is rising up.“ gab sie mir noch mit auf den Weg. Na ja, mit Wind und Regen komme ich als Norddeutscher schon zurecht, dachte ich mir. Der Weg stieg nun kontinuierlich an und die Landschaft wurde weiter, trotz der schlechten Sicht konnte ich die Gletscher Langjökull und Hofsjökull sehen. Der Wind wurde immer heftiger. Wenn die Straße einen Knick zur Windrichtung machte, war nur noch schiebend voran zu kommen. Auch sonst war das fahren schwierig. An der Kreuzung zum Kerlinarfjöll traf der Wind die Entscheidung. Zum Kerlinarfjöll zu fahren hätte 10 km gegen den Wind bergauf schieben bedeutet. Also weiter auf der 35 zum Hotpot Hveravellir. Was zumindest zeitweise Rückenwind bedeutete. (Warum Islandfahrer immer Floskeln wie „das Wetter trifft die Entscheidung“ oder „das hängt vom Wind ab“ verwenden zeigt sich hier). Der Wind wurde immer stärker, selbst den Isländern schien es jetzt zu bunt zu werden, der Verkehr wurde immer weniger. (Die Straße soll wohl teilweise gesperrt gewesen sein, sagte man mir am nächsten morgen) Das Vorankommen wurde immer schwieriger, zwar kam der Wind weiterhin schräg von hinten, ich musste jedoch immer einen Punkt neben der Straße anpeilen um das seitliche Driften auf dem losen Schotter auszugleichen. Kam der Wind wirklich mal von der Seite oder von vorne, war schieben angesagt. Manchmal hoben dann sogar die Räder ab und ich konnte mein Rad wie eine Flagge im Wind halten... Wenn der Wind richtig von hinten kam, dann bin ich mit 40 oder 50 Sachen über die Wellblechpiste gefegt, wohlgemerkt ohne zu treten. Ziemlich fertig erreichte ich dann Hveravellir, wo ich mir wieder einmal einen Kaffee gönnte. Mit etwas mulmigem Gefühl stellte ich mein Zelt auf dem Campingplatz auf. Auch wenn das Zelt ganz ordentlich flattert, war ich doch erstaunt, wie angenehm es drinnen war. Die obligatorische Nudelsuppe mit Tunfisch und Parmesan war schnell gekocht. Dann ging es die Sehenswürdigkeiten angucken (ein ständig fauchender Schlot und etliche blubbernde heiße Quellen) und ab in den Hotpot. Einfach unglaublich, nach einem harten Tag, mitten im nirgendwo, in einem heiße Pool, vor sich hin zu garen, um einen herum grüne Wiesen, Schafe, den Wind im Gesicht und das röhren der vulkanischen Quelle im Hintergrund.
  7. 9 points
    wilbo

    Verankerung Tarp/Zelt auf Schnee

    laubschreck #3, (18 g) nach einem hinweis von "becks" alias "jever", habe ich die verknotung überarbeitet. jetzt sind die schnüre umlaufend verbunden und im gewebe verflochten. das ergibt eher eine durchgehene, statt einer punktuellen belastung für das gitter. ursprünglich habe ich angedacht, die ösen der anker mit einem kleinen karabiner am zelt anzuclipsen. da die karabiner entweder zu schwer oder zu klein und zu fummelig werden, wurde die verbindung jetzt mit einem knebel gelöst. der ist stark belastbar und auch mit fausthandschuhen zu bedienen. einen "laubschreck" steche ich mit dem handschuh einfach in den schnee, halte ihn im loch beim strammziehen fest und verdichte danach die schneeoberfläche. das geht recht zügig und ist fast so flott erledigt, wie mit alu-schneeheringen. btw. alu hering mit knebel, 28g. vg. -wilbo-
  8. 8 points
    micha90

    Neue Moderatoren

    @mawi Weniger ist Mehr! Wir sind ja eigentlich genau dazu da, dass die Diskussionen reibungsfrei laufen und Beleidigungen etc entfernt werden bzw hoffentlich in Zukunft deutlich weniger auftreten. Die nahezu vollständige Abwesenheit von Moderatoren hat durchaus dafür gesorgt, dass der Umgangston bei manchen hier deutlich rauer und die Anspannung im Forum größer geworden ist. Es gab in letzter Zeit deutlich mehr Stress als noch zu den moderierten Zeiten davor - was schließlich der Grund dafür war das neue Modteam ins Leben zu rufen.
  9. 8 points
    Breaze

    Neue Moderatoren

    Ich finde es erstaunlich, dass es überhaupt notwendig ist, in dem einem Forum, in dem sich Erwachsene über ihr Hobby austauschen. Finde aber auch, dass hier hier eine gute Auswahl an sehr aktiven, erfahrenen und reflektiert-postenden Usern getroffen wurde. In dem Sinne vielen Dank für Euren Einsatz ..und möget ihr wenig zu tun haben!
  10. 7 points
    Dennis

    Anfänger bittet um Gearoptimierung

    Dennis hat diesen Beitrag moderiert: Ich habe hier alle Beleidigungen und Reaktionen darauf ausgeblendet und hoffe, dass hier in Zukunft ein freundlicherer Umgangston herrscht. Lasst euch also nicht weiter in der OT-Diskussion stören.
  11. 7 points
    Du anfängst dein Equipment selber zu nähen....
  12. 7 points
    Andreas K.

    Anfänger bittet um Gearoptimierung

    Öi!!! Solche Touren biete ich seit drei Jahren regelmäßig an. Und bis auf das schwere fränkische Essen sind die auch Ultraleicht.
  13. 6 points
    AlphaRay

    improvisierte Kochstelle vs. Bushbuddy

    Mehrere Gründe gegen offenes Feuer und für Hobo/Bushbox: - offenes Feuer wird nicht mal in Norwegen/Schweden gerne gesehen. Auch wenn erlaubt - Hobofeuer ist eher unsichtbar, da die Flamme vom Topf verdeckt wird. Eine offene Stelle ist je nach Lagerplatz Kilometer weit sichtbar. Im schlimmsten Fall die Rauchfahne ebenfalls (feuchtes Holz). - offenes Feuer in Deutschen Wäldern wird nie gern gesehen. Wirst du mti Hobo erwischt, dann geht das meistens problemlos (Erfahrungen von Youtubern) - offenes Feuer ist viel schwerer zu kontrollieren. Wenn klein gehalten mehr Rauch als Feuer - feuchtes Holz ist im Hobo viel unkritischer, weil es schneller auf die entsprechende Temperatur gebracht wird. Viel weniger Rauch und mehr Energie - offenes Feuer verbraucht das mehrfache an Brennholz. Es muss viel mehr (einigermaßen) Trockenes Holz gesammelt werden - offenes Feuer und Wind geht gar nicht - sogar Hobos baruchen zusätzlichen Windschutz, wenn man die Kochzeit einigermaßen runter halten will - Bei starkem Wind kann es bei offenem Feuer gefährlich werden. Beim Hobo kann nicht einfach mal eben was brennenes "raus fliegen". - offenes Feuer ist oft gar nicht möglich, da nichts zum Begrenzen bzw. Topfauflage da (man glaubt gar nicht wie oft man Stellen hat wo es keinen einzigen Stein in Faustgröße oder größer zu finden gibt!) Mehr ist mir auf die schnelle nicht eingefallen. Bau dir einfach nen Hobo aus einer deiner Dosen, von welchen du mittlerweile einige gesammelt hast. 800 ml Dose ist optimal für. Anleitungen gibts hier und bei Youtube oohne Ende. Und teste mal selber vs. offenes Feuer Gruß Paul
  14. 6 points
    Stromfahrer

    Neue Moderatoren

    Vielleicht sollten wir ja „Beitrag melden“ auch umbenennen in „Um Moderation bitten“. Das klingt weniger nach Blockwartverhalten und mehr nach gemeinsamer Lösungssuche. Denn darum sollte es ja gehen: Das gemeinsame Forumserlebnis zu stärken und die Ausgrenzungstendenz einzufangen, die durch angiffslustige Formulierungen oder Recht-haben-wollen-Diskussionen entstehen kann.
  15. 6 points
    Tumurbel

    Alle Jahre wieder - Apotheker Pillendosen

    Hallo Zusammen, obwohl schon oft thematisiert: Apotheker Pillendöschen ! Bin heute wieder in meine Apotheke gegangen und habe mir wieder eine Handvoll der genialen, leichten, billigen, stabilen (nach eigenem Ermessen weiterführen )Apotheker Pillendöschen geholt Die kleine Version mit 2 Gramm Gewicht und Kosten von 10 Cent, die etwas größere Version mit 25 ml und 3 Gramm Gewicht um 20 Cent. Z.B. die kleine Version halb voll mit Badestrand gemacht, reicht locker ein Jahr......... Nur mal so wieder hochgeholt...... Viele Grüße Tumurbel
  16. 6 points
    FlorianHomeier

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Hat sich erledigt, habe eine Quelle... Google machts möglich. edith: Ich halte Euch auf dem Laufenden, es muss sich jetzt rausstellen ob die gewünschte Qualität, 5% Stützfedern min 650 cuin/oz machbar ist, und ob ich alle Stationen vom Schlüpfen der Tiere bis zum Befüllen dokumentieren kann. Das kann dauern. Edith2: Der Erzeuger hat einen Exkkusiv-Vertrag mit einem Händler, habe mit dem telefoniert, die gucken ob sie die Mischung hinbekommen, dann bekomme ich erstmal ein Angebot für 5kg. Würde für 10 schöne Comforter reichen... Es wird so um 35€/100g liegen. Für Endverbraucher ok, für einen Hersteller eher nicht so... aber Bio halt. Ich bin mal gespannt, wer alles einen 400€ Bio-Comforter kauft .
  17. 6 points
    Andreas K.

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    @Takanama Ich denke es wäre besser für Dich wenn Du Dich etwas zurücknehmen würdest! Die letzten Posts die Du veröffentlicht hast sprechen nicht gerade von ausgeprägter sozialer Kompetenz und haben hier in der Forumsgemeinschaft hohe Sprengkraft. Selbst bin ich ja auch kein Freund überzogener Moralvorstellungen, aber es gibt hier User denen das Thema Daunengewinnung durchaus ein wichtiges Anliegen ist und damit hat das auch seine Berechtigung - Die User bestimmen zu einem Teil den Inhalt des Forums, und nicht ein Einzelner wie Du oder ich. Wenn Du Dich damit nicht identifizieren kannst musst Du eben dieses Thema ignorieren, oder die Gemeinschaft verlassen.
  18. 6 points
    martinfarrent

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Sehe ich ähnlich. Der Thread tut ja insgesamt nicht so, als wären einfache Lösungen in Sicht... und schon gar nicht solche, die alle Einkommensschichten unter uns bedienen könnten. Wir sind uns, glaube ich, alle auch der eigenen Widersprüchlichkeit bewusst. Wir wissen alle, dass die Probleme nicht nur regionalisiert auftreten. Weiterhin gefällt mir also der Ansatz von @FlorianHomeier am besten: Damit gekoppelt dann eben auch das Gegenteil, genau so vorsichtig formuliert.
  19. 5 points
    Andreas K.

    Neue Moderatoren

    Der ist aufgrund von Nichtanwesenheit degradiert worden - Oder anders herum: Die selbsternannten Dreisterne Generäle habe geputscht!
  20. 5 points
    notenblog

    Neue Moderatoren

    Ich find's gut, dass sich die Genannten an die Arbeit machen und die Extraarbeit auf sich nehmen und sich auch auf die Diskussionen einlassen, gerade weil sich nicht alle Forenmitglieder nicht entsprechend gewürdigt fühlen werden (puh, doppeltes Plusquam-Futur VI indikativ, ob das verständlich war?). Jedenfalls vielen Dank und frohes Schaffen!
  21. 5 points
    Hallo, ich hatte heute Windjacken in der Hand, die schon mehrfach in diesem Forum erwähnt wurden. Und zwar die Crivit Windjacke, für Lidl produziert, aber auch bei Ebay ab 10€ zu haben (bspw. hier empfohlen), sowie eine Patagonia Houdini Jacket (UVP 99€, aktuell ab 50€ zu haben), beides in der Damenversion. Diese möchte ich vergleichend vorstellen. Gewicht: Patagonia ca. 100g in XL Crivit ca. 85g in L Windabwehr: Houdini: Lässt so gut wie nichts durch. Musste Atem-Durchdrück-Versuch abbrechen, bevor Lunge leer. Lässt weniger Luft durch als meine Montane Slipstream (Pertex Quantum GL). Mir zu schwitzig. Crivit: man kann leichter durchatmen, als durch eine echte Jeans. Für mich zu viel Winddurchlass. Wasserabwehr: Houdini: sehr gut Crivit: verbesserungswürdig (Foto nach etwas Wartezeit gemacht) Ökologie: Houdini: umstrittene C6-PFC-Imprägnierung Crivit: BIONIC FINISH© ECO auf Polymerbasis Passform (mit dickem Fleece drunter): Houdini: eng, Größe XL statt L nötig und trotzdem Arme enger Crivit: weiter Schnitt, Fleecejacke drunter passt problemlos Transparenz (relevant für den Fall, dass man Wäsche wäscht und die Jacke ohne was drunter anzieht): Houdini: leicht transparent Crivit: ziemlich komplett blickdicht Abschluss unten: Houdini: kein Hochrutsch-Schutz, dafür per Zugband anpassbar Houdini Crivit: Silikonstreifen als Hochrutsch-Schutz, kein Zugband Abschluss Arme: Houdini: innerer Gummizug, Abschluss bleibt weit offen Crivit: elastisches Einfassband, besser verschlossen Kapuze: Houdini: Kapuzenregulierung per Zugband, passt gut; kleiner Schirm vorne Crivit: keine Kapuzenregulierung. Kapuze passt, schätzungsweise im Gegensatz zur Houdini jedoch nicht mit Kletterhelm; kein Schirm vorne Reißverschluss: Houdini: keine Abdeckung, Reißverschluss etwas leichtgängiger Crivit: Reißverschluss-Abdeckung für zusätzlichen Windschutz, RV etwas schwergängiger Rascheligkeit: Houdini: extrem raschelig, vergleichbar mit Skytex Crivit: ziemlich leise Allgemeine Verarbeitungsqualität: Houdini: Kombination aus französischen und einfachen, mit Nahtband eingefasste Nähte, keine Verarbeitungsfehler gefunden Crivit: Kombination aus französischen Nähten und doppelten Kappnähten, keine Verarbeitungsfehler gefunden Haltbarkeit: Kann ich leider nichts zu sagen. Und in der Regel trage ich keine Damenkleidung Moralkrams: Patagonia: Laut vollmundiger PR nachhaltig, auf das Arbeiter- und Tierwohl achtend. Tatsächlich hält das Unternehmen trotz vielfältiger Maßnahmen weiterhin an PFC-Imprägnierung fest und immer wieder kam es zu Skandalen, wenn rauskam, dass die verwendete Daune aus Lebendrupf/von zwangsgefütterten Gänsen stammten, oder die Merinowolle von Schafsfarmen kam, die mal eben Lämmer lebendig häuteten. Als Patagonia Missstände bei Zulieferern bezüglich Arbeitsbedingungen feststellte, veröffentlichte das Unternehmen dies und sorgte für Änderungen. Crivit: Die Jacke ist nicht mit PFC ausgerüstet. Auf Daune wird bei Crivit weitgehend verzichtet. Merinoprodukte sind verdächtig günstig. Besonders gute Arbeitsbedingungen erwartet hoffentlich niemand bei Lidl-Billigware. Die Houdini ist bis zu 90€ teurer als die Crivit. Was ist moralischer: die 90€ Differenz zu spenden, oder die teurere Jacke zu kaufen, wo die Näher schätzungsweise besser behandelt werden? Für beide Jacken gibt es von mir leider keine echte Empfehlung, allein schon, weil ich den Stoff bei beiden suboptimal finde. Von der Patagonia hätte ich mehr, von der Crivit weniger erwartet.
  22. 5 points
    SouthWest

    Impressionen von Touren

    OT: Ja, ist wohl Zeitverschwendung dort. Aber ich kann eh grad nicht raus.
  23. 4 points
    Lightlix

    "Hell's Island" - Teneriffa

    War überhaupt kein Problem! Ich bin da aber auch nicht so sensibel, außer es gibt echt massiv Mücken. Ein paar Mal hatte ich glaube ich ne Schnecke auf dem Quilt, aber sonst nichts. Sorry, hab die Liste wohl letztens gelöscht weil ich dachte dass es schon zu lange her ist. Hier hab ichs mal rekonstruiert. Rückblickend war der dicke Cumulus Quilt tatsächlich ne gute Wahl, ich meine zwei Nächte war es echt ordentlich kalt, sodass ich sogar die Daunenjacke dazu anziehen musste. Für die gleiche Tour nochmal würde ich so losziehen.
  24. 4 points
    FlorianHomeier

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Wäre das nah-dran und transparent genug? Ein Bioland-Siegel oder ähnliches gibt es nicht, nur ein "kein Gentechnik" und irgendwas mit "kontrollierte Erzeugung" von der Landwirtschaftskammer. Der Mega Kritikpunkt "Lebendrupf" ist allerdings definitiv ausgeschlossen. Vermutlich wird es nicht mehr viel besser... https://player.vimeo.com/video/107037868 Auf der website haben die noch eine Menge weiterer Infos. http://www.classen-gaense.de/ Wenn jemand was besseres weiß, immer her damit. Ein von mir produzierter Comforter mit 500g Füllung von Claßen würde etwa 600€ kosten.
  25. 4 points
    Andreas K.

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Andreas K. hat diesen Beitrag moderiert: Hallo @Takanama, nachdem Du meinen persönlichen Rat nicht gefolgt bist, hier der Hinweis von offizieller Seite: Halte Dich mit Deinen bewussten Provokationen zurück! Ich habe mir die Mühe gemacht, den Thread nochmal von Anfang an durchzulesen, und die Beleidigungen Dir gegenüber sind augenscheinlich als direkte Reaktion aufgrund Deiner Provokationen ausgesprochen worden. Insgesamt konnte ich nur einen beleidigenden Post ausmachen, und das war der von @Exocet. Lange Rede kurzer Sinn - Im Moment sehen wir Dich als Provokateur! Zu Deinem Vorwurf der Parteinahme: Wenn auch Du Dir die Mühe machen würdest meine Posts in diesem Faden durchzulesen, dann würdest Du erkennen, dass ich eher Deiner Meinung bzgl Daunenprodukten bin. Ich versuche aber nicht bei Anderen diese Meinung zu erzwingen. Auch mache ich mich nicht über etwaige moralische Bedenken lustig, da dies etwas höchst persönliches und durchaus achtenswertes ist. Andreas K. für das Moderatorenteam
  26. 4 points
    wilbo

    Anfänger bittet um Gearoptimierung

    OT: @Erbswurst @questor könnt ihr das bitte lassen oder via pn austragen. das hier hilft keinem! vg. -wilbo-
  27. 4 points
    OT: Das sieht sehr interessant aus! Da wollen sicher viele (mich einbezogen) gerne mehr drüber erfahren!
  28. 4 points
    Exocet

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    OT: Werte Schattenkrieger/innen Schau ich in den gut gemeinten ODS Threat über UL, bleibt als einzige (und zu erwarten gewesene) Erkenntnis, dass man in diesem Forum nicht über UL diskutieren kann, ohne dass emotionsgeladene, beleidigte, von Narzismus geschwängerte und insuffiziente Kommentare den Thread dominieren. Argumente verhallen, das Thema ist futsch. Leute die weder Interesse am Thema, noch irgendetwas inhaltliches beizutragen haben - also überhaupt nicht angesprochen sind, fühlen sich angegriffen, Vorwürfen ausgesetzt (wo keine sind) und "missioniert". Doch Fakt ist, man kann nur über UL reden, wenn man dessen Inhalte erläutert. Findet man das überflüssig, muss man ja nicht mitreden. UL als Reizwort! Nichts anderes passiert hier. Einige ForistInnen scheinen sich über die Möglichkeiten und Grenzen fairen Konsumierens von UL-Produkten austauschen zu wollen - stellt man ethische Erwägungen an, spricht man über Moral - und sogleich poltern einige Wutforisten herbei (niemand hat sie angesprochen oder ihnen was vorgeworfen) und "lösen das Problem". "Fair" als Reizwort?
  29. 3 points
    AlphaRay

    improvisierte Kochstelle vs. Bushbuddy

    Wir könnens..d.as ist mein aktueller Hobo (800 ml Dose) in der Elektro-Version mit Lüfter. 95% Rauchfrei und Leistungsmäßig vergleichbar mit nem großen Lagerfeuer - nur viel sicherer und mit winzigem Brennstoffbedarf. Die Glut ist hierbei zwischen hellgelb und weiß:
  30. 3 points
    wilbo

    improvisierte Kochstelle vs. Bushbuddy

    wenn man schnell und mit wenig brennholz kochen möchte, ist ein hobo effektiver. besonders bei feuchtem wetter, bräuchte eine etwas größere feuerstelle um überhaupt ein kochfeuer in gang zuhalten. dann freue ich ich mich über einen funktionierenden hobo. vg. -wilbo-
  31. 3 points
    Roiber

    Neue Moderatoren

    Ich finde, an dieser Stelle dürfen wir uns auch alle (also fast alle) mal ein klein wenig auf die Schulter klopfen. Im Hinblick darauf, dass das Forum lange Zeit weitestgehend unmoderiert war, ging es im Großen und Ganzen dann doch meist relativ gesittet zu
  32. 3 points
    mawi

    Neue Moderatoren

    Irgendwie schön, auch wegen der Entlastung von @Dennis. Anderseits hoffe ich, dass dadurch nicht das flair des Forums zerstört wird. Die moderationsfreie Diskussionskultur empfand ich immer als sehr angenehm, wenn manchmal auch etwas nervig und anstrengend. Beleidigungen, bloßstellen von Personen etc geht natürlich gar nicht. Vor allem hier sehe ich die Moderationstätigkeit. Also Jungs, grooooße Verantwortung liegt in euren Händen! Mit euch steht oder fällt das Forum
  33. 3 points
    Andreas K.

    Anfänger bittet um Gearoptimierung

    Das OT ist ordentlich als solches gekennzeichnet und ufert noch nicht aus. Von meiner Seite aus ist das ok. Wenn aber weiterhin Diskussionsbedarf in diese Richtung besteht, kann das gerne ausgegliedert werden.
  34. 3 points
    Lowtec

    Bikepacking Island

    Am nächsten Morgen hatte der Wind ordentlich nachgelassen, zum Frühstück gab es Schokokechse und bröseligen Pumpernickel mit Salami. Danach wollte ich noch einmal kurz baden gehen, aber als meinen Fuß ins Wasser hielt überlegte ich es mir ganz schnell anders. Über Nacht hat sich die Temperatur so erhöht, dass ich mir die Füße verbrannte. Gegen acht Uhr machte ich mich wieder auf den Weg in Richtung Norden. Leicht hügelig zieht sich die Landschaft durch grünes Grasland, ab und zu mal ein Schaf und sonst nichts. - Ganz nett, aber auch nicht spektakulär. - Verkehr war so früh am Morgen noch nicht. Irgendwann entdeckte ich auf der Straße frische Radspuren und nach einiger Zeit überholte ich an einem Anstieg einen netten Italiener, mit dem ich den Rest des Tages zusammen fuhr. Als wir an einer Hütte zum Kaffee trinken anhielten, trafen wir noch vier weitere Radfahrer, die in südlicher Richtung auf den Weg machten (Engländer und ebenfalls Italiener meine ich). Mit Unterhaltung verging die Zeit schnell, die Landschaft fand ich jetzt ein wenig langweilig. Irgendwann hatten wir dann wieder Asphalt unter den Rädern. Mit einer rasanten Abfahrt ging es in das Tal des Flusses Blanda. Bald hatten wir die Ringstraße erreicht, auf der es Richtung Osten weiter ging. Der Verkehr auf der Ringstraße war auszuhalten. Mein italienischer Partner wollte noch bis Varmahlith fahren und dort auf dem Zeltplatz übernachten. Ich selbst wollte heute noch etwas weiter kommen. Doch dann kam der nicht enden wollende Pass nach Varmahlith und mitten drin erwischte mich der Mann mit dem Hammer... Irgendwann hatten wir den Anstieg dann endlich geschafft und es ging in einer rasanten Abfahrt hinunter. Auf einem Parkplatz hielten wir an um die Aussicht zu genießen. In der Ferne konnte man das Meer sehen. Unten in Varmahlith stürmte ich ich in die Tankstelle um meinen Zuckerhaushalt mit Kaffee und Kuchen wieder auszugleichen. Immer noch leicht hungrig ging es zum Einkaufen. (Wie immer eine gute Idee...). Schwer bepackt mit frischem Obst, Skyr und allerlei Süßkram beschloss ich den Tag ebenfalls am örtlichen Campingplatz zu beenden. Der Campingplatz sieht hier richtig Mitteleuropäisch aus, die Parzellen sind mit Hecken und Bäumen gegliedert, es gibt ein kleines Wäldchen und es ist recht voll gewesen. Spätestens beim Duschen merkt man allerdings wieder, dass man auf Island ist, es gibt wechselwarmes, leicht schwefeliges Geotermalwasser. Bei Lightbier und netten Gesprächen ließ ich den Tag ausklingen. Am nächsten morgen war ich früh wach, auf dem Campingplatz war es jetzt ruhig. Eine Rotdrossel pickte die Krümel meines Frühstücks auf. Nach dem Einbruch von gestern wollte ich es heute ruhig angehen lassen. Am Büro des Campingplatzes hatte ich mir einen Flyer für Walewatching in Hauganes, einem Ort Nördlich von Akureyri, geschnappt, das sollte mein Ziel für heute sein. Nach dem ich meine Sachen zusammen gepackt hatte, verabschiedete ich mich von meinem Begleiter, ich rechnete damit ihn am Myvatn wieder zu treffen. Nach Varmahlith ging es zunächst entlang eines Flusses stetig leicht bergauf, ich genoss die Ruhe, nur ganz selten überholte ein Auto. Wenn ich Pause machen wollte, machte ich Pause, wenn ich etwas essen wollte, dann aß ich und wenn ich etwas trinken wollte, dann trank ich etwas aus einer der zahlreichen Quellen entlang der Straße. Nach dem der Fluss sich gabelt, werden die Steigungen kurz mal heftiger, die Landschaft wird alpiner Altschneefelder kleben an den Flanken der Berge, moosgrün heben sich die Bachläufe vom grau der Felsen ab.- Ein richtig schöner Abschnitt der Ringstraße! - Später fällt das Gelände dann wieder Richtung Eyjafjord ab. Im Tal wird es wieder Landwirtschaftlicher (Grünland und Pferdehaltung) schnell komme ich jetzt voran und erreiche schnell die Abfahrt in Richtung Hauganes. Ab jetzt ist wieder Gegenwind angesagt. An einem kleinen Gehöft nahe des Fjordes finde ich einen Zeltplatz mit Frühstücksbuffet. Nach dem ich das Zelt aufgebaut habe, mache ich mich nur mit Rucksack bewaffnet auf nach Hauganes, um zu gucken, wann das Walewatching startet und um meine Vorräte wieder aufzufüllen. Leider gibt es hier keinem Laden, im Nachbarort finde ich auch nur eine Automatentankstelle und eine Brauerei, aber keinen Laden. Schlussendlich muss ich bis Dalvik fahren, bis ich endlich einen Laden finde. Danach muss ich mich dann beeilen, um noch rechtzeitig zum Hafen zu kommen.
  35. 3 points
    Ziz

    Neue Moderatoren

    Von einigen der neuen Moderatoren habe ich im ODS schon viel gelesen, gerade im UL Thread hat mir ihre ruhige Argumentationsart gefallen. Gute Auswahl, Dennis. Viel Erfolg!
  36. 3 points
    Hab nochmal drüber nachgedacht, wenn mir einer die Bio-Daunen inklusive Doku der Herkunft anschleppt, kann ich den Rest nächstes Jahr versuchen. Jemand nen Vorschlag zur konkreten Daunenbeschaffung?
  37. 3 points
    Haxenkraxler

    Anfänger bittet um Gearoptimierung

    @micha90, ich werde hier im Koch-Teil des Forums nach Alternativen zu Brot und Müsliriegeln schauen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass binnen zwei Tagen hier eine ganze weitere Seite an Kommentaren gefüllt wird. Ich werde morgen mit etwas mehr Zeit auf die anderen Posts eingehen, möchte mich an dieser Stelle aber schon mal für konstruktives Feedback sowie die persönlichen Nachrichten bedanken. Beste Grüße
  38. 3 points
    FlorianHomeier

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Sorry, ich wusste nicht, dass im Hartz4 Satz 140€ monatlich für Schuhe eingerechnet sind.
  39. 3 points
    SouthWest

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    OT: Das geht natürlich nicht. Hier wird die Psychologie dahinter ganz gut erklärt:
  40. 3 points
    danobaja

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    gibt leider keinen popcorn smilie.... aber wollt ihr nicht mal langsam aufhören euch gegenseitig anzugehen? das soll doch spass machen hier, und nicht wutanfälle auslösen.
  41. 3 points
    Takanama

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    OT: Hiermit verleihe ich Konradsky die rosa Kumuluswolke für seine revolutionären, streng wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Daunenforschung und für seine selbstlose Aufklärungsarbeit zu Cumulus-Schundprodukten. U.a. habe ich von ihm schon folgendes gelernt: Die billigen polnischen Gänse werden in großen warmen Hallen gehalten, die edlen aus den Pyrenäen hingegen bei rausten klimatischen Bedingungen einzeln großgezogen. Deshalb taugen die Polen-Daunen nichts. Die Cuin-Zahl ist eigentlich völlig belanglos. Polnische Daunen kollabieren nämlich selbst bei hoher Cuinzahl sofort, im Gegensatz zu den pyrenäischen. Deswegen sind die Infos von Cumulus i.d.R. auch „Fake“, wie z.B. das Video zu den Hydrodaunen. Nur „Endbirnen“, also von der Reklame fehlgeleitet unmündige Verbraucher kaufen Cumulus Schrottprodukte.
  42. 3 points
    wanderrentner

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    da wäre ali direkt fortschrittlicher als decathlon. und billiger. auf tschibo warst du ja auch schon gekommen. myog? stattdessen palaverst du von deinem bruder (das ist der lohn der meisten selbständigen, was erwartest du? sozialsystem abschaffen?) und enkeln, denen du den goldenen löffel von fjälräven vererben würdest, wenns sie gäbe. verschenk ihn doch sofort. hier gehts um die frage nach fairer produktion, die nicht weggelabert werden soll. ist ja kein zufall, dass die recherche in dem bereich schwierig ist.
  43. 3 points
    SouthWest

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Bleibt mal bitte sachlich. Andere Meinungen kann man auch einfach tolerieren und stehen lassen. OT: Sagt ein Pseudo-Mod.
  44. 3 points
    wanderrentner

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    die gute idee war am anfang des threads: die hersteller mal fragen, was sie über produktionsbedingungen kundtun wollen und mal gucken, was sich so hier und da dazu findet und weiter fragen.
  45. 3 points
    questor

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Lol - mal wieder ne echte Erbse! Direkt zuvor werden Hersteller gelistet, die Nachprüfbar fair produzieren und es folgt ein endlos-inhaltsleerer Erguss, dessen Argumentation aus 'andere machen es doch auch nicht besser' besteht - Chapeau!
  46. 3 points
    momper

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    https://www.fairwear.org/brands/ http://www.sauberekleidung.de/ Wenn es nicht Manufakturen sind: FairWear ist als Siegel durchaus umstritten, aber auch nicht völlig sinnlos ... Für den Outdoorbereich habe ich kurz aus der Fair Wear Liste extrahiert: Haglöfs MAIER SPORTS Mammut Mountain Equipment OberAlp Group: SALEWA, DYNAFIT, Wild Country Odlo Ortovox Schöffel Vaude Wichtig ist, in die konkreten Prüfberichte zu schauen ...
  47. 3 points
    ALF

    Impressionen von Touren

    Danke, wanderrentner, für die schönen Fotos und den Bericht aus Brandenburg. Da will ich auch mal wieder hin, statt meine Zeit bei ODS im UL-Thread zu vergeuden.
  48. 3 points
    questor

    Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

    Für die Decathlon fanboys http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-11/decathlon-arbeitsbedingungen-herstellung-textilien-asien
  49. 3 points
    Dingo

    Neue Ultraleicht Ausrüstung

    OT: Früher nannte man so etwas noch Firstzelt. Eine Doppelpyramide sehe ich da nicht.
  50. 3 points
    Lightlix

    Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...

    ... Wenn es dir sogar deine Waage sagt :
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