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Ultraleicht Trekking

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Showing content with the highest reputation since 14.08.2018 in allen Bereichen

  1. 6 points
    2. Tag (9.6.2018) Schöne kleine Hütte vor Lac Long Superieur - ein wenig oberhalb von St. Grat Der Morgen ist Wunderbar, ich frühstücke in der Sonne und freue mich auf den Tag. Nach 30min erreiche ich den schönen Vallon de la Miniere. Es hat viel Wasser. Mit dem Refuge des Merveilles ist auch das Vallée des Merveilles in Sichtweite. Ich mache mich auf den Weg Richtung Refuge Nice. Am Baisse de Valmasque (2549m) kehre ich um. Bis hier her war es nicht schwer. Allerdings entmutigt mich der Blick auf den Baisse du Basto. Schnee. Schnee. Schnee. Extrem viel dieses Jahr. Es hatte bis auf 2100m Nachtfrost. Ich werde also den Rest der Tour "engere" Regionen oberhalb von 2500m meiden. Ich treffe später noch zwei Franzosen, sie begleiten mich eine Weile. Nachmittags ziehen Wolken auf. Aus mangel an Alternativen steige ich ins Vallée de la GORDOLASQUE nach St. Grat ab und nächtige etwas oberhalb auf der anderen Talseite. 22km, ↑1300hm, ↓1500hm
  2. 5 points
    1. Tag (8.6.2018) Nice - Nationalpark Mercantour Aufstehen: 4h15, Abflug: 6h15. Ich verlasse um ca. 9h45 den Flughafen Nice-Cotè d`Azure und fahre mit dem Bus in das Zentrum von Nizza um bei expe.fr eine Gaskartusche zu holen. Um 12h20 soll der Train des Merveilles nach St.Dalmas de Tende vom Bahnhof Nice Ville fahren. Ich beeile mich also. Umsonst. Der SNCF Streikt. Ein Ersatzbus steht um 17h30 bereit. Eine Alternative (früherer Bus) gibt es nicht. Mein Plan um ca. 14Uhr in St.Dalmas losgehen zu können zerschlägt sich. Wo zu der Stress? Ich springe also am Plage Publique de l'Opéra ins Mittelmeer und erkunde bis 17uhr noch die Stadt. Mit dem Bus geht es dann leider nicht über Sospel ins Val Roya sondern, Richtung Osten nach Italien und später bei Ventimiglia (dort ergibt sich die Roya dem Mittelmeer) in den Norden nach Breil-sur-Roya (kurze Kontrolle an der Grenze) und weiter bis nach St.Dalmas de Tende. (ca.20h30). Die Landschaft ist sehr schön. Ich kaufe in einem kleinen Laden noch ein bisschen Obst, Wurst und Baguette und mache mich gleich auf den Weg Richtung Lac des Mesches. Von dort weiter Richtung Lac Long Superieur (Nationalpark Mercantour). Auf ca. 1800m und dem Ende der Dämmerung komme ich zu einer winzigen Hütte mit Brunnen und schlage dort mein Nachtlager auf. Ich schlafe bestens!:) Achja, ich bin nicht so der begnadete Fotograf .
  3. 4 points
    Oslo

    [IT,FR] (ein bisschen GTA) 2018 von Nice nach Torino

    4. Tag (11.6.2018) Alm am Le Bor' nordwestlich vom Lac de Boréon - St.Anna di Vinadio Der Morgen ist Wolkenverhangen, die Nacht war trocken. Ich beeile mich. Noch vor dem Col de Salése beginnt es zu regnen. Ich entschliesse mich den Gr52 zu verlassen und das zu tun, was ich eigentlich vermeiden wollte. Ein Skigebiet passieren. Es geht also Richtung Col Merciére nach Isola 2000. Der weg zum Pass ist wunderbar. Schönster einsamer Waldweg. Der Regen hat zugenommen. Ich lasse Isola 2000 links liegen und gehe einen Teil des Sentirio Italia Tappa E11 bis zum Col de Lombarde. Ich bin in Italien. Es hat aufgehört zu regnen. Vom Pass geht es westlich zunächst über eine aufgelassene Militärstrasse über einen lang gezogenen Grat zum Téte Grosse du Cheval. Weiter zum Lago del Col di S.Anna zum Rifugio Tallone, in dessen Winterraum ich nächtigen wollte. Aber zum einem ist es erst 15Uhr und zum anderen ist es modrig feucht in im Winterraum. Ich entschliesse mich nach einer längeren Pause zu den Seen vor dem Passo Bravaria zu gehen um dort zu schlafen. Ich kann sie gegenüber gerade so erkennen. Dort sieht es sehr einladend aus. Als ich auf dem Weg dorthin jedoch das Sant Anna di Vinadio passieren will stehen dort zwei Italiener und eine Italienerin. Ich grüße - sie fragen mich wo ich herkomme. Wir kommen ins Gespräch.... am Ende laden Sie mich ein bei Ihnen zu nächtigen. Prima. Duschen. Trocknen. (normal) Essen. Auch irgendwie schön Sie waren sehr herzlich. Gemeinsam mit 8 weiteren Mitstreitern (alles Freiwillige) haben sie heute das Santuario aus dem Winterschlaf erweckt. Es gibt ein gemeinsames Abendessen. Ich verlasse das Santuario am nächsten morgen um 5Uhr. 30km, ↑1600hm, ↓1300hm
  4. 4 points
    Oslo

    [IT,FR] (ein bisschen GTA) 2018 von Nice nach Torino

    3. Tag (10.6.2018) Ein wenig oberhalb von St. Grat - Alm am Le Bor' nordwestlich vom Lac de Boréon Morgens wieder schöner Sonnenschein. Es gibt (schon)wieder meine 175g Müslimischung mit Himbeeren und einen Kaffee. Dann geht's zum Baisse de Prals an der Madone de Fenestre (War in der Kirche und habe eine Kerze angezündet und zwei kleine Souvenirs gekauft) vorbei einen schönen Bergrücken hinunter bis zum GR52 und ein wenig weiter hinter den Lac de Boréon. Dort im Tal am Le Bor' spanne ich an einer geschlossenen Alm mein Tarp auf. 21km, ↑1500hm, ↓1300hm
  5. 4 points
    MarcG

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Neues Tarptent! https://www.instagram.com/p/BmgfbHQlqHC/?utm_source=ig_share_sheet&igshid=1iikfwmje0l0f
  6. 3 points
    Dean

    Slowenien - Triglav Besteigung und 5(7)-Seen Tour

    Hallöchen, mein erster richtiger Wandertrip ging in die Slowenischen Alpen, genauer gesagt den Triglav hoch und dann abwärts die 7-Seen Tour gemacht. Meine Ausrüstung war leider eher lückenhaft Ultraleicht, da wir ein Zelt einer bekannten genommen hatten welcher alleine knapp 3 kg hatte. Mein LighterPack findet sich hier: https://lighterpack.com/r/8h197z (Nicht in dem Lighterpack genannt ist ein Klettersteigset) Ganz klare Verbesserungen beim Gewicht würde sich beim Rucksack und Zelt machen lassen, beim ersteren würde Ich vielleicht sogar die MYOG Variante gehen, wobei Ich sehr viel schwitze und dadurch dieses "Luftpolster" beim Exos ziemlich grandios finde. Die Klamottenwahl war eigentlich durchgehend passend, das Fleece von Decathlon war vielleicht schwerer als nötig, aber hat seinen Zweck gut erfüllt. Zum Trip selbst. Wir haben im 1A Hostel übernachtet und von dort aus am nächsten Tag ein Taxi nach Rudno Polje genommen und sind dann auf Richtung der Hütte Dom Planika, welche leider eher durch Kundenunfreundlichkeit geglänzt hat als alles andere. So gab es leider kein fließendes Wasser und trotz Reservierung, war unser Zimmer vergeben worden was das alles leider komplizierter gemacht hat, da wir einen Hund dabei hatten. Zum glück konnten wir uns dann mit Franzosen ein Zimmer teilen, sieben Menschen in einem Zimmer für sechs und Hund dazu. Aber es hat gut geklappt und zum Glück hat keiner geschnarcht (außer dem Hund und der Freundin). Am nächsten morgen sollte es dann also los gehen Richtung Triglav, inkl. Gepäck und dann der Abstieg Richtung Koca no Dolicu, leider hatte mich die Freundin aber wohl angesteckt mit irgendwas, weswegen Ich mit Übelkeit aufgewacht bin und das Frühstück leider auch wieder ausgekotzt wurde. Den Triglav so zu besteigen mit den ganzen Gewicht auf den Rücken und Hund dazu war also leider nicht mehr drin, statt dessen sind wir Richtung Koca no Dolicu gegangen, also praktisch um den Berg herum. Für diese geplante 1.5 Stunden Route, haben wir aufgrund meiner Kondition leider knapp 3 Stunden gebraucht und Ich habe andauernd pausieren müssen und unterwegs nochmal schön kotzen müssen. Angekommen sind wir dann um knapp 12:00 Mittags, die Freundin hatte die sehr netten Mädels in der Hütte gefragt ob Ich direkt ein Zimmer haben könnte und das ging zum Glück, hab mich dann hingelegt und knapp 18 stunden geschlafen, außer einer 30 Minuten Pause um mühsam ein bisschen Brühe zu trinken damit mein Körper nicht komplett abkackt. Am nächsten Morgen ging es mir dann zum Glück wesentlich besser, hatte zwar trotzdem nur 3 Spiegeleier im Magen in den letzten knapp 48 Stunden, aber den Triglav haben wir dann von der anderen Seite bestiegen. Das ging zum Glück, auch mit Hund (welcher ein extra Klettergeschirr hatte und abgesichert war). Wir haben übrigens das Gepäck inkl. Klettergeschirr an der Hütte gelassen, da die Mitarbeiter an der Hütte uns versicherten das es sich kaum lohnt (was stimmt). Wir hatten das Glück das wir sogar die einzigen an der Spitze waren, manchmal hört man ja leider davon das der Triglav so beliebt ist, das man anstehen muss um überhaupt auf die Spitze zu kommen. Der Abstieg lief auch gut und ohne Probleme, war zwar leicht schwieriger mit dem Hund, da wir Ihn teilweise über bestimmte Stellen tragen mussten, aber das ging dank seinem extrem guten Klettergeschirr echt gut. Wir hatten uns entschieden noch eine Nacht in der Koca no Dolicu zu verbringen und am nächsten Tag den Abstieg Richtung Koea pri Triglavskih jezerih also der Berghütte am Bergsee. Der Weg lief über ziemlich nerviges Geröll und war am Anfang leider ziemlich steil, windig und nicht all zu einfach, da man einige Schneefelder übersteigen musste. Aber mit viel Vorsicht ging das dann auch. Die Route ging dann theoretisch über die 7-Seen Tour, da wir aber keine Lust auf einen Umweg hatten, sind wir nur 5-Seen entlang gegangen. Diese sind wirklich Bildhübsch und jedem zu empfehlen. Die Berghütte war durchweg sympathisch mit fließenden Wasser und guten Essen, kann Ich wirklich jeden Empfehlen dort einen Stop zu machen. Dann sind wir abgestiegen, dabei haben wir den direkten, schnellsten Abstieg gewählt welcher praktisch senkrecht runter geht. Das war für uns alle, gerade den Hund sehr anstrengend. Der hat sich teilweise hingelegt und wollte einfach nicht mehr weiter. Die restlichen Tage haben wir dann auf einen Camping Platz verbracht (Ukanc war leider voll) und haben Tagestouren nach Ljubljana und Bled gemacht. In Ljubljana kann man sich schon ziemlich gut die Zeit vertreiben, hier haben wir lustigerweise sogar Leute getroffen die den Hund erkannt haben von der Wanderung (kleine Welt). Bled ist leider komplett überlaufen von Touristen und Schülern die wohl auf Abschlussfahrt waren. Gefühlt war es da eher die Ausnahme nicht Leute englisch oder deutsch sprechen zu hören - schade! Sehr empfehlenswert ist in Bled die Confectionery Zima, dort gibt es extrem guten Kaffee und Kuchen. Fazit: Gute erste Wanderung, Ich würde aber def. empfehlen das man sich einen Wasserfilter alá Sawyer mitnimmt und vielleicht sogar einen sehr kleinen Campingkocher + Gaskartusch um Schnee zu schmelzen, ansonsten muss man leider 4.4 € für 1.5 Liter Wasser bezahlen (und für jemand wie mich, der gut und gerne mal 4-6 Liter pro Tag trinkt, ein teurer Spaß). Am Equipment kann noch viel gemacht werden, aber grundsätzlich bin Ich zufrieden.
  7. 3 points
    wilbo

    Gatewood Cape Schnittmuster

    Wie versprochen einige Detailfotos die zum Nähen nützlich sein könnten. Der Bodenaufbau von dem die Maße abgenommen wurden: Abspannpunkte an den Ecken: Hinten Seitlich hinten Seitlich vorne Vordere Ecken und Reisserende Reisser oben und ansatz der Kapuze Kapuze Ansatz über dem Reisser aussen Saumende aussen, mit Kordelzug Kordelzugsaum an der Kapuze oben Kordelzugsaum an der Kapuze innen Kapuze ansatz innen Ansatz über dem Reisser innen Die Spinne Details der Spinne sowie der Verstärkung von innen Verstärkungs-Saum von aussen Armdurchlass aussen Armdurchlass innen Lifter innen Lifter aussen Schnur, (150 cm) mit Haken und Prusik Viel Spaß beim Entwickeln des Schnittes! -Wilbo-
  8. 3 points
    Painhunter

    Vorstellungsthread

    Hallo ich bin der neue hier! 34 Jahre 163 und 61 Kilo Interessiere mich fürs einfache wandern von maximal 2 bis 3 Übernachtungen Microabenteurer Lebensinteressent Sportlich weitere Hobbys sind: Modellheli fliegen, Quad fahren, Backgammon spielen, Uhren, Bartträger, Boule (Petanque) und das Leben an sich. Bisherige Ausrüstung soll nicht UL werden weil Komfort gerade beim schlafen ne mega Rolle spielt, aber ich möchte mich generell leichter bewegen als so manch ein anderer. Bisherige Ausrüstung: (BIG FIVE) Klamotten: Setze ich auf das Schichtprinzip mit extrem warmer Unterwäsche von ODLO Zelt: Marmot Tungsten 1P Schuhe: LA sportiva GTX halbhoch Rucksack: Salewa Alp Trainer 35+10L Isomatte: TAR Neolite xlite in L Unterschutz: Tyvek 54g Schnarchsack: Cumulus Mysterious Traveller 700 Seitenschläferkissenersatz: Thermarest Compressiv Pillow Kissen: Thermarest Down Pillow Ich werde euch jetzt mit Fragen belästigen ;))
  9. 2 points
    Damit der aktuelle Jacken-Flow im Forum nicht abreist ... Ich habe schon ne Weile daran getüftelt, das Schnittmuster für meine OmniSmocks weiter zu reduzieren. Und tatsächlich: Aus einem Stück Stoff von ExTex 80er atmungsaktiv in peridot *bis auf die Kapuze (ebenfalls ein Stück) kommt hier eine unibody Regenjacke, die meinen Bedürfnissen vollständig entspricht: ultraleicht 135g all incl. ultraklein in die eigene verdeckte Tasche verpackbar atmungsaktiv, robust, stealthy Farbe kleines Sichtfenster, 70cm RV bis zum/übers Kinn schirmlose Kapuze mit "Regenrinne" Bewegungsfreiheit lange Ärmel bis über den Handrücken mit "Regenrinne", Daumenlöcher langer "Rücken" für Fahrradfahrten modular über KAM snaps kombinierbar mit einer isolierten Futterschicht (155g) aus APEX 67er und Quantum GL 23er schwarz, verstaubar in eine der beiden RV-Taschen (diese kann auch einzeln getragen werden) weiteren APEX-Modulen dazwischen OT: weiteren Projekten OT: Bauvorleistungen für evtl. gewünschte 3D-Kordelzug in der Kapuze und Kordelzug in Saum (momentan: nö) Als isolierte atmungsaktive Regenjacke mit einer Climashield/Futter-Modul dann insg. 290g. PS: Warum ein Stück? Weil weniger Sollreiß-/Sollfeuchtstellen, Näharbeit und Gramm PSS: Was mir am meisten Sorgen bereitet war, dass ich irgendwo die Geometrie falsch einschätze und unibody nicht funzt. Zum Glück nicht. Bisher super Begleiter durch die kaltfeuchte Zeit. Frohe Glühweinzeit.
  10. 2 points
    Oslo

    [IT,FR] (ein bisschen GTA) 2018 von Nice nach Torino

    5. Tag (12.6.2018) St.Anna di Vinadio - Pietraporzio Das Bett war zu kurz und irgendwie ists draussen schöner Ich gehe ohne Frühstück los - Essen wird sowieso überbewertet. Es wird ein sonnige Vormittag, ich komme alsbald an den schönen Seeen vorbei und stelle fest, dass es ein prima Schlafplatz gewesen wäre. Irgendwie doch schade. Aber der Zivilisationskontakt war auch schön Über den Passo d Bravaria gehts weiter nach Bagni di Vanadio. Es ziehen Wolken auf. Ich kaufe im Dorf Alimentari Pasta&Pesto und ein paar Kekse. 100hm weiter in Besmorello fängt es an stark zu Regnen. Ich stelle mich unter und mache die Pasta. Der Regen hört auf. Ich gehe weiter über die Rc di Monte Vaccia zum Monte Vaccia Ich sehe in Süden wieder bedrohliche Wolkenbildung und machen mich alsbald auf den Weg nach Pietraporzio (und werde vom Gewitter eingeholt). Dort nächtige ich nahe Castello an einem Schafsstall. 24km, ↑1500hm, ↓2300hm
  11. 2 points
    Ziz

    Erfahrung mit Gatewood Tarp-Poncho

    Ich bin auch gerade in der Poncho-Tarp-Transition. Ich habe nicht das Gatewood Tarp-Poncho, aber meine Ideen machen da keinen Unterschied und helfen dir vielleicht weiter, @Ronsn. Ich denke, kein Tarp-Poncho kann bei richtigem Mistwetter ernsthaft aufgebaut werden, während man den Poncho nicht trägt. Oder es braucht wirklich viel Geschick. Aber gehen wir der Einfachkeit halber mal davon aus, dass es nicht geht. Meine Lösung? Windbreaker. Für Wind, aber kein Regen brauch ich den eh. Weil gerade wenn es nur windet und nicht pisst, ist ein Poncho suboptimal. Vorteil von Windbreaker gegenüber einer Regenjacke: Leichter (unter 100g zu haben), atmungsaktiver und widerstandfähiger, weil da keine wasserdichte Membran durchscheuern kann. Für mal 1-3 Minuten Regen bei Aufbau und dem schnellen Gang hinters Ponchos, langt er, ist ja immerhin wasserabweisend. Am Ende tausche ich also Regenjacke und Rucksackschutz gegen Windbreaker und Poncho. Gewichtsmäßig bringt das gar nicht so viel. Aber ich habe ein Tarp gewonnen! Spann mal ne Regenjacke als Minimalshelter. Und das Aufbau- und Pipiproblem bleibt auch.
  12. 2 points
    hiquing

    PCT 2019

    cool, ich bin 2019 auch dabei!!
  13. 2 points
    cafeconleche

    PCT 2019

    Ich plane auch für nächstes Jahr. Wobei ich die Wüste tendenziell früher angehen möchte (die ist dann nicht so trocken und heiß, und ich hab schon Zeit, kann mir in den ersten Wochen Zeit lassen um reinzukommen, Permits bekommt man einfacher, aber: San Jacinto ist dann womöglich ein Problem), dann noch am Überlegen bin, wie / womit ich die Wartezeit vor der Sierra überbrücke (Ideen bisher: mehr Wüste / Arizona Trail? Volunteering, z.B. Trail bauen? Ganz was anderes, z.B. Kultur / Bildungsprogramm?) und / oder nach der Wüste nach Norden springe, flip-floppe...
  14. 2 points
    wilbo

    Gatewood Cape Schnittmuster

    Noch nicht, aber hier gibt´s schon mal die Zutaten. Das Vermessen war gar nicht so einfach, da es weder aufgebaut noch am Boden liegend wirklich gut funktionierte. (prima Kopierschutz! ) Wie das Trailstar, ist das GWC eine flache Winkelkonstuktion. Es muss ganz flach aufgespannt werden, damit man die Längen gut abnehmen kann. Die Daten sind natürlich nicht vollkommen exakt und müssen zur Erstellung eines Schnittes angepasst werden. In den nächsten Tagen kommen noch einige Detailfotos hinterher. VG. -Wilbo-
  15. 2 points
    Tipple

    Impressionen von Touren

    Ich war die letzten Tage ein wenig mit dem Rad im Leinetal und Solling unterwegs. Wollte eigentlich eine neue Location für zukünftige Treffen scouten, aber die war belegt und ich konnte nur kurz die Sanitäranlagen knipsen. Man hat ein Waldschwimmbad gleich um die Ecke und der Platz ist richtig geil. Fotos vom Toilettenhäuschen erspare ich euch mal, wobei das schon so groß ist wie so manche Grillhütte. 3 tolle Nächte an verschiedenen Orten. Am krassesten war so eine verlassene Hütte im Wald. Da hab ich meinen Huckepack auf einen Stuhl gestellt und er brach zusammen. Das Holz konnte man mit den Händen einfach zerbröseln. Da muss schon ewig keiner mehr gewesen sein. Eigentlich wollte ich den Tag bzw. die Nacht zur Ducksteinquelle fahren. Dort gibt es seltenen Tuffstein und Moose. Ist ein Naturdenkmal wo ich als Kind schon gebadet habe. Es war schon dunkel, also schaltete ich am Handy das Navi ein. Leider haben mich 2 Navi-Apps an der Nase herumgeführt. Als ich zum 2ten Mal an der alten Hütte vorbeikam hatte ich keinen Bock mehr im dunkeln weiter durch den Wald zu irren. Ich musste das Rad auf dem Weg schon ein paar mal über umgestürzte Bäume wuchten weil das Navi meinte ich solle in so komische schmale Pfade abbiegen. Eine Kette da wo sie nicht hingehört. Gut das sie mir in der Stadt gerissen ist und ich mir schnell ein neues Kettenschloss im Fahrradladen besorgen konnte. Ich hab auch immer ein Glück... Ekelhaft warm war es, doch das sollte bald noch getoppt werden... 1.Schlafplatz in einer Grillhütte im Solling. Nachts wurde es auf einmal laut. Ich tippe auf ein paar Rehe. Neben der Hütte ist gleich ein Kornfeld. Hab ein wenig Lärm gemacht und dann war Ruhe im Karton. Wildschweine schließe ich aus. Die hätte ich gerochen. Ein Freimaurer Grab auf einem alten Friedhof in der Bierstadt Einbeck. In der verlassene Hütte im Wald. Noch ist der grüne Stuhl heile. Resupply bei Kaufland. Erst mal ein wenig im Schatten sitzen. Die Hitze macht mich fertig! Das Pack ist übrigens ein Geschenk von @LAUFBURSCHE Ich hatte ihm ja meinen Huckepack auf dem Treffen am Silbersee zum reparieren mitgegeben. Zurück kamen irgendwie 2. Ich dachte ich bin im falschen Film als ich das Paket geöffnet habe. An dieser Stelle nochmal vielen lieben DANK für das Pack und die anderen Kleinigkeiten! LaBu, du bist der Geilste! Weiter ging es zum See, erstmal abkühlen. Zwischendrin wurde in einer Vogelwarte ein wenig Chemie in Form einer 5 Minuten Terrine gekocht. Nach einem erfrischende Bad gings heim nach Göttingen. Weils am See aber so hammer war sprang ich spontan wieder auf das Höllengerät und bin die 20km für einen weiteren Overnighter wieder zurück gefahren. Der Sonnenuntergang war Bombe, die Mücken allerdings nicht. Ich wollte erst unter einem Kiesbaggerschiff pennen, was aktuell aufgebockt am Ufer steht, aber das stellte sich als ganz dumme Idee heraus. Da lagen Millionen von Muschelschalen drunter. Der Tod für jede Isomatte. Ich penne übrigens gerade nur auf meiner XTherm weil meine X-lite mal wieder in der Rekla ist. Diesmal hat sie nur 3 Monate gehalten. Ich bin einfach zuviel auf Achse. Auf dem Rückweg kam ich an der gleichen Sparkasse vorbei wie ein paar Tage zuvor und ich traute meinen Augen nicht! WTF um 18 Uhr noch so warm? War eine nette kleine Runde. Ich mag ja keinen Sommer, aber zu Hause rumgammeln ist auch keine Option. LG
  16. 2 points
    coyote

    Impressionen von Touren

    sunrise by Udo St., auf Flickr sunset by Udo St., auf Flickr hiking by Udo St., auf Flickr hiking by Udo St., auf Flickr hiking by Udo St., auf Flickr hiking by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr Höllentalklamm by Udo St., auf Flickr sunset by Udo St., auf Flickr hiking by Udo St., auf Flickr Hello? by Udo St., auf Flickr
  17. 2 points
    Dölerich

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen! Da ich nun mittlerweile täglich hier reinschaue und gespannt mitlese, gehört es sich, mich auch mal vorzustellen: Ich bin 29 Jahre alt, wohnhaft in Nürnberg und meine erste größere "richtige" Wanderung war der Camino Frances, mehr oder weniger aus Langeweile mit einem Kumpel in den Semesterferien. Seitdem bin ich der Wanderlust verfallen und versuche so oft wie möglich die Natur zu genießen. Damals noch mit ca. 11 Kilo BW auf dem Buckel, hat meine Ausrüstung jetzt, dank Euch, akute Schwindsucht Für dieses Jahr ist die Via Francigena von Siena nach Rom geplant, leider reicht die Zeit nicht für mehr. Ich freue mich auf anregende Diskussionen und ultraleichte Inspiration. Beste Grüße und einen schönen Abend! Dölerich
  18. 2 points
    martinfarrent

    Euroschirm Light Trek ULTRA - wer hat ihn?

    Bitte lese dich im Forum etwas ein und versuche, die UL-Mentalität zu verstehen. Man holt sich die Gramm eben, wo sie zu holen sind (möglichst überall - und wenn's dann gleich 120g sind, freut man sich besonders). Aber ich denke, das wirst du beim Einlesen erkennen und dann auch wissen, ob dir dieses Forum zusagt. Auf den sausenden Einstieg als 'myth buster' würde ich an deiner Stelle derweil lieber verzichten. OT: (Nichts für ungut, aber grundsätzlich störend sind meist auch Posts, die ein Thread-Anliegen per se als Unsinn verdammen, um dann irgendeine Alternative vorzuschlagen, die dem ursprünglichen Autor wahrscheinlich längst geläufig ist. Wenn jemand nach einem Schirm fragt, wird er schon seine Gründe haben. Der will deine Goretex-Jacke vielleicht gar nicht und wüsste dies auch zu erläutern. Ich will sie ebenfalls nicht und möchte mich auch nicht alle zehn Minuten in meinem Zelt einwickeln. )
  19. 2 points
    Thea

    Sammlung: Weitwanderwege in EU

    Auf dem Höhenweg von Zürich zum Gotthard, in 16 Wanderetappen. Man kann dann noch weiter bis ins Tessin oder noch weiter... Es gibt ein Buch mit der Beschreibung und Uebernachtungsmöglichkeiten von Reto Friedman, WerdVerlag. http://transcaucasiantrail.org/en/ Ich war letztes Jahr im Swanetien-Teil und kann diese Wanderungen sehr empfehlen. Die Wege wären eigentlich markiert, aber durch die Abnutzung von Wettereinflüssen oft schwer zu finden. Meiner Meinung nach braucht es einen Führer/in, weil es sehr viele Kreuzungen gibt und auch um die Uebernachtungen zu organisieren. Die Leute sind unheimlich gastfreundlich.
  20. 1 point
    ekorn

    Super Stromspar-Navi

    Man sollte ja auch Fehlschläge dokumentieren. Also ich hab einen Tolino Shine HD2 und dieser zeigt ein Bild (suspend.jpg) in einer dauerhaft als Bild an wenn man ihn in den Standby schickt. Der Tolino läuft unter Android und mit etwas Aufwand kann auf darauf eigene Software installieren. Meine Idee war es also OsmAnd zu installieren dann Landkarten herunterzuladen und jeweils Screenshots zu erstellen und diese als Standby-Bild zu verwenden. Probleme gab es zu hauf Ersteinmal ist das System sehr träge (CPU 1Ghz,512MB Ram). Zweitens war der interne Speicher schnell voll. Für die Apps stehen nur 500MB zu Verfügung es gibt einen Datenbereich mit 2GB aber OsmAnd konnte ich nicht dazu bewegen dorthin zu schreiben. Für Island (41MB) hat es noch gereicht. Die Online Karten die zum testen auch gereicht hätten wurden nicht angezeigt. Die Island Karten dann auch nicht. Letztendlich funktionierte auch die eingebaute Screenshot Funktion des Toino nicht. Sie erstellte keine Dateien. Außer man ist in der der Tolino Oberfläche. Zwei Screenshot Apps die probiert habe taten es beide ebenfalls nicht. Die erste wollte Android 6 (Der Tolino ist auf 4.0 bzw. 4.4), die zweite Root Zugang. Also im großen und ganzen viel vergebene Mühe. Das Einzige was ich noch probiert habe war am Computer ein paar über die Screenshot Funktion ein paar Bilder auf die passende Größe (1072 x 1448) bringen und im Vorfeld auf dem Tolino speichern. Die Karten waren aber so schlecht abzulesen das man es quasi nicht benutzten konnte. P.S.: Das einzig positive war das ich mit RelaunchX ein Launcher speziell für Ebook Reader entdeckt habe, so das das umbenennen der jpgs einfach ist.
  21. 1 point
    Norweger

    AZ Blaster

    Danke für den Tipp. Hab mal 18 Stück bestellt.
  22. 1 point
  23. 1 point
    sja

    [IT] GTA 2018 vom Valle Maira bis Valle Gesso

    Dienstag 17.07.2018 Ponte Maira - Chialvetta (von Campo Base 810/970 Hm) Heute geht es über den Colle Ciarbonet (2206m) nach Chialvetta. Es gibt auch eine alpinere Variante über den Colle d'Enchausia (2740m) - aber da es meine erste Etappe ist, entscheide ich mich für die einfachere Variante. Über die Sorgenti del Maira (Maira-Quellen) steige ich durch auf einem Waldweg auf. Am Pass hat man einen schönen Blick ins Vallone d'Unerzio. Der schöne Ausblick begleitet mich, während ich auf der Militärpiste mit bequemen Gefälle absteige. Ich komme an zwei schönen Weilern vorbei und erreiche auf einer sehr schönen blumengesäumten Mulatteria Chialvetta. Mein Posto Tappa ist die Osteria Gardetta von Rolando Combo. Ein witziger Typ, der hier recht bekannt zu sein scheint. Die Lüneburger sind die alpinere Variante gegangen und berichten von Schneefeldern. Sie kommen etwas später, aber sehr beeindruckt von der Etappe an. Nun heißt es wieder aufs Abendessen warten, während am Ortsrand vor der Kirche zwei kleine Eselchen stehen und immer mal wieder ihre Esellaute von sich geben.
  24. 1 point
    Mit diesem, vielleicht etwas ungewöhnlichen, Reisebericht, der eigentlich mehr ein Test/eine Review ist, möchte ich auf den regionalen Wanderweg "Murgleiter" im Nordschwarzwald aufmerksam machen. Keine Bilder hier (ich bin ohne Kamera unterwegs), dafür Infos gerade in bezug auf UL. Ich bin an den vergangenen zwei Wochenenden auf der Murgleiter (und dem Westweg und dem Renchtalsteig) unterwegs gewesen, und kenne auch die Gegend drumherum ganz gut. Murgleiter (Nord-Schwarzwald): optimales Trainingsgelände für "längeres" UL-Wandern? Die Murgleiter ist ein relativ junger "Premium"-Wanderweg, der sich entlang der Murg in offiziell 5 Etappen auf ca. 110km von Gaggenau bis zum Schliffkopf durch den Nordschwarzwald windet. Man lernt dabei sehr viel Natur und Kulturraum des Schwarwalds kennen: die teilweise wilde, teilweise sanfte Murg, Weinberge, Wasserkraftanlagen, wenig Fichtenmonotonie, Karseen, Grinden, viel viel Aussicht ins Murgtal und die ziemlich einmaligen Murgtäler Heuwiesen. Die Murgleiter berührt einige andere Wander- und Themenwege, so dass man auch immer mal wieder eine interessante Schautafel mit Infos zu Gesicht bekommt. Der Weg ist abwechslungsreich und in der Regel gut geführt. Es trailt oft, oder geht auf breiteren, aber trotzdem naturnahen Wegen daher. Warum ist die Murgleiter ein gutes Trainingsgelände für "längeres" UL-Wandern? [*:2xrprvvr]Gute Anbindung, gut für Einsteiger/Experimente: Mit Ausnahme der letzten Etappe ist die S-Bahnlinie zwischen Karlsruhe und Freudenstadt, die mind. stündlich und bis spät Abends verkehrt, stets nur wenige Kilometer (und Höhenmeter;) entfernt. Ein Ausstieg aufgrund von gesundheitlichen Problemen oder Problemen mit der Ausrüstung oder einfach, weil man keine Lust mehr hat, ist damit jederzeit gut möglich. Auch am 5. Tag kommt man mit dem Bus auch noch gut wieder zur S-Bahn. [*:2xrprvvr]Gut zum Trainieren und Ausprobieren: Die Murgleiter ist ein "Spaziergang" nach Becks'scher Definition: die 5 Etappen summieren sich zu ca. 4.000 Höhenmetern Auf-, und fast ebenso viel Abstieg. In ständigem Auf- und Ab, in meist kleineren bis mittleren Portionen (nie mehr als ca. 300Hm am Stück, nach meiner Schätzung). Das Höhenprofil (verlinktes Bild zeigt nur Etappe 2-4) macht Gewicht auf dem Rücken zu einem bedeutsamen Faktor. Man spürt schnell jedes Gramm. [*:2xrprvvr]Gut zum Trainieren 2: Ab Baiersbronn oder ab dem Schliffkopf lässt sich die Murgleiter problemlos über verschiedenste Wanderwege der Region, oder auch den Westweg oder den ebenfalls attraktiven Renchtalsteig praktisch beliebig verlängern! Wenn es also gut läuft, kann man weitere tolle Ecken spontan erlaufen. Meine Empfehlung: in der Fortsetzung über den Renchtalsteig (vom Schliffkopf aus nach Süden, Richtung Alexanderschanze gehen) sind ca. 130-200 Km am Stück möglich (Endpunkt dann Oberkirch). Der Renchtalsteig steht der Murgleiter in Sachen Höhenprofil in nichts nach ... Infrastruktur [*:2xrprvvr]An- und Abfahrtsmöglichkeiten wurden ja schon oben beschrieben. Alle Verbindungen (inkl. Bus) lassen sich über die Website http://efa-bw.de ermitteln. [*:2xrprvvr]Entlang des Weges gibt es trotz der allgemeinen Hanglage immer wieder schöne Biwakplätze. Wer sich lieber auf's Laufen konzentrieren will, oder (noch) nicht so für's autarke Übernachten ausgerüstet ist, findet in jedem offiziellen Start-/Zielort Unterkünfte. [*:2xrprvvr]Einkaufen kann man in Gaggenau, Gernsbach, Forbach, Baiersbronn. Man kommt aber niemals direkt an einem Supermarkt vorbei, nur an Bäckereien. Vorher recherchieren! [*:2xrprvvr]Die Murgleiter ist nicht der Westweg: es gibt viel Infrastruktur, aber man kriegt nicht alles so auf dem Präsentierteller serviert! Das heißt, man wird z.B. nicht unbedingt in jedem Ort direkt an Übernachtungsmöglichkeiten vorbeigeführt, sondern man muss selbst ein wenig recherchieren bzw. suchen. [*:2xrprvvr]Die dritte Etappe bildet so etwas wie einen Tiefpunkt des Weges: man ist praktisch nur auf Wirtschaftswegen unterwegs. Quellen gibt es nach meiner Erinnerung auf den gesamten ca. 16km gar keine, und auch keine Schutzhütten. Kurze Ausflüge abseits der Murgleiter (Ortskenntnis oder gute Karte) helfen, kosten aber zusätzliche Höhenmeter. Man lasse sich bzgl. Quellen und Hütten also nicht von der 2. Etappe fehlleiten - dort kommt nämlich alle 3-4 Km eine Quelle, und etliche Schutzhütten. Kurz vor Forbach gibt es den "Hexenbrunnen". Dort auftanken! In Schönmünzach, am Ende der 3. Etappe, gibt es dann Gaststätten und auch ein öffentliches WC mit Wasserhahn. Tipps [*:2xrprvvr]Die 1. und die 5. Etappe der Murgleiter sind erst seit kurzem dem Weg hinzugefügt worden. Online sind diese neuen Etappen daher an einigen Stellen noch nicht dokumentiert. Vor Ort ist aber alles gut ausgeschildert. [*:2xrprvvr]Die schönsten Etappen sind meiner Ansicht nach die 2. und die 5., gefolgt von der 4. Etappe. (Die 1. Etappe kenne ich noch nicht.) Insgesamt ist der Weg einer der schönsten und abwechslungsreichsten, die ich im Schwarzwald bisher kennengelernt habe. Karten [*:2xrprvvr]Die offizielle Website der Murgleiter erwähnt auch geeignetes Kartenmaterial. [*:2xrprvvr]Die Murgleiteretappen bei OSM: 2 3 4 5 Viel Spaß beim Nachlaufen! Wer noch Fragen kann, kann mir auch gerne eine PN schreiben. Ich werde sicherlich auch noch die ein oder andere Info oder Links nachreichen.
  25. 1 point
    der_ploepp

    Mein erstes Mal - ultralight

    Besten Dank für die motivierenden Worte. Ich bin heute wieder gut nach Hause gekommen und es war ein toller Trip. Einzig meine linke Hüfte schmerzte unterwegs ein wenig - dies wäre aber mit mehr Gepäck wohl nicht besser gewesen Insgesamt ist meine Packliste sehr gut aufgegangen - ich habe nichts unbenutzt gelassen und trotzdem fehlte mir im Prinzip nichts. Hier noch ein paar Überlegungen / Eindrücke von der Tour. Zur Route: AmSonntag hatte es sehr viele Wanderer unterwegs, was aber zu erwarten war. Da es auf der Gemmi mehrere Hütten / Hotels hat, konnte ich deren Vorzüge ein wenig geniessen. So musste ich weniger Esswaren mitschleppen (Mittagessen im Hotel Schwarenbach) und sparte mir das buddeln von Löcher aufgrund der Toiletten unterwegs Die Schuhe: Ich war zum ersten Mal auf einer so langen Strecke in alpinem Gelände mit Trailrunnern unterwegs. Die LaSportiva Helios erschienen mir zuvor sehr weich und leicht, dennoch schlugen sie sich im doch recht rauen Gelände (Schotter, grobes Geröll, Schutthänge, Schneefelder, kurze Felspassagen) sehr gut. Für eine längere Tour würde ich ein nächstes Mal trotzdem überlegen, ein Schuh mit einer etwas steiferen Sohle zu tragen. Die Stöcke: Leider sind meine bestellten Carbon-Stöcke vor der Abreise noch nicht angekommen, deshalb nahm ich meine bisherigen Komperdell Stöcke mich. Um diese war ich auch sehr froh, nicht nur um das Tarp aufzustellen. Kochen: Ich habe schon öfters mit Spiritus gekocht, habe aber nun zum ersten Mal einen Dosenkocher mit auf Tour. Es ist vom Prinzip her ein Cat-Can-Stove aus einer Deodose wegen dem kleineren Durchmesser. Die Vorheizzeit war leider relativ lange, insbesondere am Morgen. Da besteht noch Verbesserungspotential. Der Aluwindschutz hat recht gut funktioniert und kann im 650ml Toaks Ti-Topf verstaut werden. Letzterer hat für mich eine gute Grösse, das Abendessen ist jedoch ein wenig angebrannt... Schlafen: Das 3x3 Tarp war für mich mehr als nur ausreichend gross. Ich stellte es zunächst als A-Frame auf, da der Wind aber drehte und auffrischte, habe ich die Luv-Seite ganz runtergespannt. Natürlich gab es dadurch Kondens, von einem Sprühregen blieb ich aber verschont. Am Morgen trocknete alles relativ schnell. Ein Innenzelt/Moskitonetz war aufgrund der Höhe von etwa 2200müM nicht nötig. Ich hatt meine komfortabel TAR Neoair Trekker dabei, die war nicht nur bequem, sondern auch sehr warm. In der Nacht war es laut meiner Suunto 5° unter dem Tarp. Mein Quilt ist für Temperaturen unter 8° jedoch etwas schwach, ich musste alle Kleider anziehen und erwachte dennoch ab und zu weil ich fror. Insgesamt habe ich aber doch einige Stunden schlafen können. Die Matte wird wohl noch durch eine Xlite ersetzt, eventuell in Small in kombination mit einer 3mm EVA. Beim Quilt bin ich noch unsicher. Die IKEA-Bodenplane könnte ich noch durch eine halb so schwere Polycryo ersetzen. Rucksack: Am positivsten angetan war ich vom IKEA Hackpack! Von der Grösse her passt er sehr gut, ist auch bei 7-8kg sehr angenehm zu tragen und ich wüsste nicht, was ich an dem Ding ändern sollte. Natürlich schwitzte ich am Rücken etwas stärker als bei einem Rücksack mit Netz oder Gestell, aber das war auszuhalten. Nebenbei sorgte das Ding immer wieder für Erstaunen ("der Typ muss ja ein riesen IKEA-Fan sein" etc.). Fotos folgen bei Gelegenheit...
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