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Ultraleicht Trekking

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 10.10.2021 in allen Bereichen

  1. Ein paar Impressionen von den schon recht herbstlichen Alpen in den letzten zwei Wochen:
    22 Punkte
  2. Am Wochenende war ich 2 Tage mit dem Mountainbike auf der Uckermärker Landrunde (150 km, 900 hm) im schönsten Herbstlicht unterwegs: Die Landschaft ist urig die Trails sind abwechslungsreich es gab viele Seen historische Orte zu besichtigen und nette Begegnungen Nach einer schönen Nacht am See hat uns die Morgensonne geweckt. Schön wars!
    19 Punkte
  3. Moin, da das Duplex hier im Forum natürlich ein alter Bekannter ist und vielfach diskutiert, finde ich einen kleinen Beitrag zum Thema Triplex recht angebracht. Vorgestern kam unser neues Exemplar aus USÄi an, welches ich Anfang September bestellt hatte. Zollabwicklung über UPS war völlig problemlos (soll nicht immer so sein), man kann bei Sendungsbenachrichtigung z.B. mit Paypal die Summe bezahlen. Aufgrund der Fotos auf der Zpacks-Homepage haben wir uns aus Diskretionsgründen für die Farbe "dirt" entschieden, welches zumindest auf unserem Monitor als ein mittelbraun daherkommt.Ausgepackt und Überraschung: Das "dirt" ist eher ein helles khaki mit einem Schuss orange, also gar nicht mal sooo stealth. Auch nicht leuchtend, aber wohl eher in der Sahara unauffällig. Egal, daran soll es nicht scheitern. Auf die Waage gelegt : 698g im Packsack. Die dazu bestellten Carbonstangen wiegen 153g und machen einen schönen Eindruck. also auf in den nahegelegenen Forst und aufgebaut.Wie beim Duplex superschnell und einfach. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick einwandfrei, alles sauber gearbeitet. Da hat Zpacks sich wirklich verbessert, das war ja mal grottig.Insgesamt ein schönes Shelter für unsere moderateren Touren ohne den Masochismus, sich zu zweit in ein Duplex zwängen zu müssen. Das ist die 100g locker wert! Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Aufbau, für Detailfragen gerne melden! Nicht verzogen, sondern ne doofe Perspektive!!!! Tons of space, wie die Amis sagen würde !!!
    16 Punkte
  4. Mars

    Schweizer Forumstreffen 2021

    Das Schweizer Forumstreffen ist eine sehr exklusive Angelegenheit: Im Schnitt nehmen zwischen zwei und vier Personen daran teil. Nachdem es im 2020 Umständenbedingt zu keinem Treffen kam, hatte freundlicherweise Zweirad in diesem Jahr wieder zu einem Treffen geladen. In der Schweiz ist alles auf Effizienz getrimmt, einfach drei Tage lang rumzuhängen behagt uns nicht. Deshalb wird auch gewandert. Und wie. Die Routenentscheidung fiel erst am Freitagmorgen, Nachmittags ging es schon in die Berge. Unser Deutscher Gast wünschte nicht, schon wieder auf dem Pilatus wandern zu müssen. Gastfreundlich wie wir nunmal sind, gingen wir gerne darauf ein. Immerhin erhöhte unser Gast die Teilnehmerzahl um einen vollen Drittel. Wir trafen uns also auf einem Parkplatz bei einem Sportplatz in Buochs am Vierwaldstättersee. Wer einen neuen Jet benötigt, wird dort ganz in der Nähe fündig. Der Pilatus PC-24 ist zwischen acht und zehn Millionen eingepreist und soll sich aufgrund der Triebwerksposition auch für Landungen in der Wüste oder auf Graspisten eignen. Also eigentlich eine A400 M für arme, jedoch passend zur UL-Philosophie: Man muss ja nicht immer sein ganzes Reitgestüt in einen Flieger packen. Jemand (nicht ich) machte sogar eine abschätzige Bemerkung über Kriegsmaterial von Pilatus. Ich reise mit der Bahn an, Stromfahrer und Zweirad in ihren EV. Stromfahrer ist am Puls der Zeit, deshalb fährt er nun ein Model Soundso. Sei leider nicht ganz so effizient wie ein Tesla, aber eine Verbesserung in Sachen Ladegeschwindigkeit. Deshalb käme man schneller ans Ziel. Weil man dadurch schneller fahren kann, wo erlaubt. Wichtig sei auch, dass er in seinem Auto in einigermassen sinnvollem Komfort übernachten kann. Aufgrund meines auf dem PCT erlittenen Traumas ist sein Rucksack für mich ein echter Schocker. Aber eben: HYOH, als UL-Experte trägt Stromfahrer beispielsweise seine Trinkflaschen vorne an den Schulterträgern. Die Aufhängelössung ist wohl durchdacht, nichts knarrt, nichts pendelt, Fastexschnallen erlauben ein schnelles entnehmen der Flaschen, halten diese aber zugleich bombensicher an ihrem Platz. Einen zusätzlichen Gurt spart er sich, indem er den Hüftgurt seines Rucksacks in die Gurtschlaufen seiner Hosen einfädelt. Eine sehr effiziente Lösung, bis auf das Ab- und Aufsetzen des Rucksacks. Zweirad trägt fast denselben Rucksack wie ich. Wir wandern ein wenig dem Vierwaldstättersee entlang, dann geht es ziemlich steil hinauf. Die Kombination aus Beinlänge, Gewicht und Fitness ist sehr individuell, Zweirad ist beispielsweise gross und trainiert, Stromfahrer ist auch ziemlich trainiert und ebenfalls schlank. Meine Wenigkeit hingegen neigt von allen drei eher zum phlegmatischen. Entsprechend ist unsere Geschwindigkeit in diesem Pfad. Macht aber gar nichts. Neben meinen derzeit eher bescheidenen Fähigkeiten im Steinbockbereich gibt etwas anderes zu Bemerkungen Anlass: Der sehr dichte Nebel. Ganz unten am See gab es zeitweise ein wenig Sonne, dies ändert sich auf dem Weg hinauf nach Emmetten. Schliesslich sehen wir uns gezwungen, ein Nachtlager aufzusuchen, da es wenig überraschend eindunkelt. Da wir alle orthodoxe LNT-Jünger sind, ziehen wir bereits bestehende Strukturen lauschigen Plätzchen im Wald vor. Es gibt hier auch gar keinen Wald. Wie schon vor zwei Jahren übernachten Stromfahrer und Zweirad unter einem Dachvorsprung, ich ziehe ein Zelt dem Cowboycampen auf dem Betonvorplatz vor. Für die bessere Naturillusion. Die anderen geben kluge Kommentare zu meinem Zelt ab, die Kommentare sind sogar enthusiastischer als vor zwei Jahren und zu einem anderen Zelt. Stromfahrer sieht Probleme wegen Berührungspunkten des Quilts und des Innenzelts. Gewiss, meine Fullsize Xtherm mit ca. 6 cm Höhe mindert solche Punkte kaum, auch mein dicker Quilt stösst früher an, als die leichteren Quilts der anderen. Ich bin dennoch ziemlich zuversichtlich. Zweirad benutzt einen Spirituskocher, Stromfahrer einen normalen Gaskocher, weil er eine alte Gaskartusche aufbrauchen will. Auf seriösen Touren kocht er mit Esbit oder anderem. Ich kann lediglich mit meinem bärensicheren Foodbag auftrumpfen, dummerweise gibt es aber gerade gar keine Bären, wohl in der ganzen Schweiz nicht, jedenfalls wurden in diesem Jahr keine Sichtungen gemeldet. Dafür gibt es an unserem Standort Mäuse. Und Nebel, sehr viel Nebel sogar. Natürlich kommt die Fachsimpelei nicht zu kurz, Stromfahrer kennt sich u.a. mit Solarpanels aus. Die Gleichung “Wald = Solar nicht zu gebrauchen” stimmt beispielsweise nicht in jedem Fall. Es gibt auch Touren, da ist man mit Solar besser bedient als mit einer Powerbank alleine. Nicht in jeder Hütte steht Elektrizität unbeschränkt zur Verfügung. Die Diskussion verlagert sich dann zur Navigation: mapy.cz habe eine sehr ausgereifte App für Android und iOS. Zu Hause haue ich mir das gleich auf mein iPhone und tatsächlich, dagegen sieht Gaia GPS herzlich alt aus. Routen planen geht auch und zwar gratis. SchweizMobil ärgert einem hingegen mit einer schrottigen Karte und einem Abomodel für Routenplanung - wenn das Gebotene massiv besser wäre, könnte man dies diskutieren aber bezahlen für die halbe Leistung? Mapy.cz ist sogar ziemlich Opensource, da es auf OSM basiert und selbstverständlich können ganze Länder in unter 5 Sekunden Offline auf das Mobiltelefon geladen werden. Die Kälte ist wird leider mühsam, ist aber gerade noch erträglich. Dies ändert sich, als wir uns Müde von des Tages Lasten zur Ruhe betten. In der Nacht sinkt die Temperatur auf ca. 3 Grad. Für mich jedoch kein Anlass, den Quilt auch nur oben zu schliessen oder für übertriebene Fummelei mit den Riemchen, welche das Eindringen von Zugluft verhindern sollen. Ich krieche einfach halbwegs passend in den Quilt und schlafe den Schlaf eines jenigen, welcher die angemessene Ausrüstung auf immerhin 1600 Meter hinauf gebuckelt hat. Nichts wird nass (ausser dem Zelt aussen), ich friere nicht. Am nächsten Morgen glaube ich, Klagen über nasse Quilts zu hören, aber sehr wahrscheinlich habe ich mich lediglich irgendwie verhört oder den Zusammenhang nicht richtig interpretiert, was auch immer. Zur grossen Überraschung aller taucht bald ein sogenannter Muli aus dem Nebel auf, ein landwirtschaftliches Gerät, besetzt mit drei Personen. Ein Schelm wer denkt, ich hätte mein Zelt absichtlich am Morgen so schnell wie möglich weg gepackt, schliesslich gab es auch ein Schild mit einem Campingverbot (jedoch nicht offiziell, sondern lediglich aus Pappe - wer im Sommer auf einer aktiven Kuhweide campiert, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen). Die drei Personen öffnen die Hütte und nehmen die bestehenden gastronomischen Einrichtungen in Betrieb. Sie sitzen bald in der warmen Stube, einen hübschen Kaffee vor sich und hoffen auf Gäste. Ganz aussichtslos ist ihre Hoffnung nicht. Die Bergstation einer Seilbahn ist keine halbe Stunde entfernt. Zweirad und Stromfahrer brauen sich ihren Kaffee an einem Tisch im frischen Nebel und bei wenig sommerlichen Temperaturen. Zumindest ich buche das unter Training ab, alle haben wir noch grosse Wanderpläne. Mein Kaffee reicht von der Temperatur her weniger ans Optimum heran als jener meiner Kollegen, jedoch beträgt die Zubereitungszeit bei mir weniger als eine halbe Minute. Angeblich soll je nach Pulver schon mal das Wasser im Kocher überkochen, die Flamen kämmen manchmal an Stellen raus, wo sie gar nicht sollten und so weiter. Solchen Nervenkitzel kann ich nicht gebrauchen. Schliesslich schicken wir uns in das Unvermeidliche: Wandern in lustigem Nebel und feuchtem Untergrund. Es gibt Geschichten, die das Leben schrieb, wir sind alle ziemlich froh, geht es uns gut. Es gibt schlimmeres als im Nebel zu wandern, jedoch hätte niemand etwas gegen mehr Sonne einzuwenden. Steil ist es zudem. Sowohl Zweirad als auch Stromfahrer sind sich bewusst, dass Mobilität dringend neu gedacht werden muss, unabhängig von der Energieform, die nun einmal im Individualverkehr verbraten wird. Wir sind in ein Gespräch vertieft, für Stromfahrer stellt sich die Frage, warum er überhaupt Zug fahren soll. Ich weiss es: Wegen dem Kollektiv. Was gibt es schöneres, als mit Gleichgesinnten die langen Verspätungen zu erdauern? Laut Stromfahrer kann dann auch mit ca. 1000 anderen besprochen werden, wer die einzige funktionierende Toilette im Zug benutzen darf. Obwohl wir nur mässige Fans des SAC sind, gönnen wir uns einen Halt in einer Hütte. Ich bestelle ein grosses Bier, Stromfahrer und Zweirad was warmes. Es fällt nun häufiger der Name des Outdoorhändlers meines Nichtvertrauens. Viele Gäste in dieser Hütte sehen einfach ziemlich danach aus. Zweirad zieht die Blicke mit seinem Regenrock auf sich. Stromfahrer mit seinen Wasserflaschen. Ich fantasiere irgendwas von Supported Hiking. Man wird sich wohl noch gewisse Vorstellungen machen dürfen. Vom Servicepersonal, das ein angemessenes, auf Traubensaft basierendes Produkt dekantiert, sobald man im Camp eintrifft und von kundigen Händen, die einem den Rücken lockern. Stromfahrer will einen solchen Service sofort vermarkten. Ich ihn eher selber in Anspruch nehmen. Die bittere Realität ist hingegen leider weiterhin ziemlich vernebelt. Sehr hoch hinauf können wir nicht, wegen Problemen mit der Nachtruhe in dünnen Quilts. Unten bleiben aber eigentlich auch nicht, wegen dem feuchten Nebel. Unsere Euphorie war auch schon überschwänglicher, aber es ist trotzdem schön, mit Menschen zu wandern, die im Internet nicht nur Bilder angucken. Obwohl im Forum verboten, unterhalten wir uns über Politik. Alle loben beispielsweise einen Minister mit dem Namen B. Scheuert über den grünen Klee. Negative Schlagzeilen zu seiner beeindruckenden Arbeit für Bayern und seine Freunde kommen sicher nur von der Lügenpresse, alles Miesmacher. Unerklärlicherweise lösst meine Mutmassung, wonach Laschet in einer GroKo immer noch Aussenminister werden könnte, Schnappatmung aus. Der Abend kommt, der Kuhstall auch. Die elektrischen Drahtbügel, welche die Kühe nach hinten zwingen, wenn sie ein Geschäft verrichten wollen, sind auch da. Seit 2013 sind keine Neuinstallationen dieser Einrichtung in der Schweiz mehr zulässig. Zwar bin ich keine Kuh, aber dieser Stall dünkt mich nicht besonders wohnlich. Immerhin findet sich darin ein Tisch mitsamt gut gefüllten Schnapsflaschen. Da wir aber alle mehr oder weniger konsequent der “straight edge” Philosophie anhängen, würdigen wir diese Schnapsflaschen mit keinem Blick. Auf Kopfschmerzen am nächsten Tag hat hier einfach niemand Bock. Jemand klaut aber zwei Löffel Zucker. Damit ist der Bauer noch gut weggekommen, finde ich. Der Stall wird neu gebaut, es stehen Baumaschinen davor. Wehe, ich wanderte in ein paar Jahren erneut hier vorbei und aufgrund meines Gedächtnisses würfe ich einen Blick gegen die Decke des neuen Stalls und erblickte dort wieder einen "Kuhtrainer". Die Kühe sind aufgrund der Jahreszeit jetzt aber gar nicht mehr da, der Stall liegt auf über 1400 Metern. Ich weiss auch nicht warum, aber meine Kollegen fangen sofort an, ihre ganzen Schlafsachen in diesem Stall aufzuhängen, kaum haben wir ihn betreten. Dies obwohl Stromfahrer sagt, die Dinge würden anschliessend noch wochenlang nach Kuhdung riechen. Ich muss wirklich nicht immer alles wissen. Vor dem Eindunkeln stelle ich mein Zelt auf. Die Platzverhältnisse sind speziell und ich kann nicht alles so spannen, wie es ideal wäre. Aber ich habe genug Platz. In der Nacht sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Ich bemerke dies aber erst am nächsten Morgen wegen dem Eis auf meinem Zelt und dem Bodenfrost. Mein 20 F Quilt hält mich wunderbar warm, ich trage sogar weniger als letzte Nacht und auch keine Mütze. Nach zwei Tagen gab es endlich eine Nebelpause. Auf über 1400 Meter und bei ca. 0 Grad, morgens um acht. Wieder verhöre ich mich ganz offensichtlich. Diesmal ist keine Rede von nassen Quilts aber von Kältewellen, die des Nachts und so gegen Morgen durch den Stall geschwappt sein sollen. Ich beruhige mich im Wissen um Halluzinationen, die einem beim Wandern oftmals ereilen. Sowohl Stromfahrer als auch Zweirad verfügen über jahrelange und jahrzehntelange Erfahrung im UL Bereich. Es ist gar nicht möglich, dass sie die falschen Matten oder zu dünne Quilts mitgebracht haben. Oder beides. Ein Blick aus dem Fenster oder besser gesagt, dem Loch in der Holzwand, zeigt ein Nebelmeer. Dieses ist im Steigen begriffen. Nebel drückt überdies von oben herab: Die Thermik oder was auch immer weht den Nebel über den Sattel oberhalb der Hütte. Natürlich ist dies kein Grund zu übertriebener Eile. Zunächst werden die Kocher wieder eingeheizt. Die Kochfraktion an diesem Treffen ist ziemlich sophisticated unterwegs. Es wird Milchpulver eingesetzt und man hat kleine Schälchen mit hausgemachtem Curry dabei. Ob dem sorgfältigen und durchdachten Recycling meiner Kollegen versinke ich fast vor Scham im Boden. Trösten kann ich mich lediglich mit der billigen Ausrede, LNT betreffe nur den Outdoorbereich. Zum Indoor Bereich in der Zivilisation gibt es da keine Anregungen. Ich produziere Müll, also bin ich. Und man weiss ja, die Fernwärme. Würde nicht tonnenweise Plastik verbrannt, sässen in der Stadt Zürich tausende in der Kälte. Jede Salatschale im Müll hilft heizen. Andere Wanderer sind längst Richtung Sonne unterwegs. Wir erhalten sogar Besuch von einem hübschen Hund, seine Herrin entschuldigt sich und wünscht uns einen schönen Tag. Den haben wir natürlich auch, aber gesunde Ernährung ist halt ebenfalls wichtig. Ist es zu kalt, bist du zu schwach. Längst friert es mich an die Füsse, trotz feinstem chinesischem Neopren in einer Stärke von 3 mm und aus dem Scubashop. Dies ist eine Steigerung gegenüber den Polartec Socken aus dem Kanubereich. Das Gras ist nass. Ohne wasserdichte Socken würde es bei jedem Schritt saften. Abends hätte man einen beginnenden Immersionsfuss, besonders in unseren sehr leichten Turnschuhen. Mehrmals denke ich, andere halten uns für so, wie dieser Minister gerade eben hiess. Es ist uns egal. Bald erreichen wir das Buochserhorn. An Sonntagen wie diesem sind da viele Wandervögel unterwegs. Alle freuen sich des Lebens, einige euphorischer und lauter als andere. Wir machen eine lange Pause und geniessen das Nebelmeer. Die Rigi ragt knapp hinaus, Pilatus und Stanserhorn behaupten sich besser. Blick vom Buochserhorn Richtung Rigi. Foto by Stromfahrer, abgebildete Personen sind keine Foristen. Pilatus Hoch hinaus bedeutet leider auch wieder tief hinunter. Das Buochserhorn ist immerhin 1806 m hoch. Zurück in den Nebel. Der Abstieg nach Buochs ist teilweise schlammig, ich rutsche nur einmal aus, trotz heftigen Profil an meinen Speedgoats. Wir begehen die letzte Pause, glücklicherweise an der Sonne, kurz danach sind wir zurück bei den schnellen Autos. Zweirad fährt mich in die Nähe von Zürich zurück. Auch dafür sehr herzlichen Dank. Bereits schmieden wir Pläne für nächstes Jahr. Je nachdem wird jemand sich dann gerade auf einer längeren Tour befinden, aber wir anderen können ihn ja dann ein paar Tage lang begleiten. Wir werden sehen. Nochmals besten Dank an Zweirad für die Organisation. Wer nicht teilgenommen hat, ist selber schuld.
    12 Punkte
  5. Nur für die, die tatsächlich ein Messer auf Tour mitschleppen! Meist ist das ja ein Vic classic, aber einige präferieren ja Opinel...da mal schnell ein alter, aber sinnvoller Mod: Ich hab nur hinten ein Loch längs in den Griff gebohrt und ein dünnes Löchlein quer - so passt ein kleiner firesteel in den Griff. Gerade bei Wind ist es m. E.viel leichter ,nen Gas- oder Spirituskocher mit diesem zu entzünden als mit nem Minibic! Damit der nicht verloren geht, wird er mit so einer kleinen Kugelkette gesichert: Das ist nun ein 8er Opinel, geht aber auch mit nem 7er. Noch kleiner sollt's nicht sein, dann wird der firesteel zu mickrig ( und das Messer auch...)
    10 Punkte
  6. Ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich diesen Thread hier nutze um mein eigenes Projekt aus Polartec Alpha vorzustellen: Ein Hoodie aus dem 80g/m Alpha von Extremtextil (einfach zu verarbeiten) mit hochgezogener Kapuze und Elementen aus 10D Ripstop an den Schultern (das war schon komplizierter) und elastischen Einfassungen an Bündchen und Kapuze (die haben mich in den Wahnsinn getrieben) 115g, ca. Gr. XS Materialkosten waren ca. 25€ - habe 4lfm für 60€ gekauft, ~1,3m für den Hoodie, aus dem Rest mache ich eine Hose (~1m) und ein Inlett für den Schlafsack (~1,70m) + Kleinteile wie Einfassband etc.
    8 Punkte
  7. Am Samstag war mein Jahres-Highlight. Der Eppinger Linienmarathon... Sehr gelungene Veranstaltung!
    8 Punkte
  8. 2021 nervt die wettervorhersage wie schon 2019: statt 14 L/m² zeigt die app über nacht plötzlich 100 L/m² an, die sich erstmal noch tag um tag verschieben (& nicht mehr als 30 werden). überschwemmung und tornado gibts mehr als 100 km weiter südlich, aber wir glampieren schon mal vorsorglich statt zu trekken. östliche dolomiten, einblick und morgendlicher ausblick. anders als in den juliern um die gleiche jahreszeit hilft ausgiebiges vormittägliches teetrinken nicht beim zelttrocknen. wiese & mid bleiben klatschnass trotz schönen wetters. (la partenza dell emigrante, andere zeiten) wenn der einstieg in den aufstieg derart ausgeschildert ist... ists forstweg ists wanderweg ists skiterror der wasserfall im wald wird übermorgen wieder verschwunden sein. der schnee erst ein tag später. das zweite licht des tages immer auf die glocke. stockbiwak: als es schon dunkelt leg ich im letzten abstieg meine stöcke zwei meter vor & bin einen schritt weiter ... blockiert. einen kurzen moment geht es weder vor noch zurück, dann finde ich zurück & den richtigen abstieg. nur die stöcke liegen unerreichbar, ein fall für die bergwacht oder das touri-office? wir wollen ja keine anderen touris in gefahr bringen, die sich die stöcke holen wollen. weil man seinen china-schrott aber nicht einfach so am berg lässt, gehen wir den nächsten frühen morgen die 600 hm nochmal rauf und auch wenn man sie da ganz einfach liegen sieht, fehlen aus jeder richtung mindestens 2 meter, auf denen es kein halten gibt. natürlich ist das gesteins hier scharfkantig und für jeden griff muss man erstmal was rausbröckeln, damit man halt hat, aber es reicht trotzdem nicht . und klettern ist auch nicht so unsere spezialität. die scheixxe-schaufel ist zu nix zu gebrauchen, auch als wurfanker an drei aneinandergeknotenen langen abspannschnüren taugt sie nicht. aber die lasso-idee funzt. zug, und da kommen sie geflogen, mit allerhand scharfkantigem kleingebrösel, das sich noch tage später in den verstecktesten ecken meines rucksacks findet, den ich in der flugbahn abgestellt hatte. abstieg und den nächsten pass mal angucken schöner sitzplatz auf der passhöhe die bude gegenüber (in pixelgrösse, rechter rand vom linken bilddrittel, etwas unter der mitte) spannender der rückblick auf die biwakschachtel (halbe pixelgrösse), die stelle, an der meine stöcke ohne mich biwakiert hatten und den weg von gestern & heute morgen morgen.
    7 Punkte
  9. Ich war letzte Woche auf dem GR221 auf Mallorca unterwegs. Dabei habe ich nicht nur eine schöne anspruchsvolle Tour gehabt sondern auch Menschen aus der Schweiz, Deutschland, Schweden, Frankreich und Tschechien kennengelernt, die den Weg auch gewandert sind. Mit ein paar von ihnen hatte ich auch eine schöne Zeit zusammen. Hier ein paar Bilder von meiner Tour.
    6 Punkte
  10. Da ich ja dieses Jahr auf dem GR11 unterwegs war und mir den Cicerone Guide digital zugelegt habe, aber leider feststellen musste, dass dieser keine GPX Dateien anbietet, hab ich mir vor der Reise kurzerhand die Mühe selber gemacht. Der Rother Wanderführer wäre natürlich auch eine Option gewesen, den gibt es aber nicht digital und ich hatte keinen Bock, das Ding mitzuschleppen. Ich habe somit alle einzelnen Etappen genau so nachgezeichnet, wie diese auch im Cicerone Wanderführer vorzufinden sind. Also auch in 3 Hauptsektionen (Baskenland & Navarra, dann hohe Pyrenäen und Katalonien) aufgeteilt, mit insgesamt 42 Etappen glaube ich. Die GPX Dateien sind auch alle entsprechend benannt, sodass man nach Belieben auch basteln kann... Ich weiß noch, dass mich das Fehlen der GPX Dateien schon etwas genervt hat, also dachte ich mir, ich biete es eventuell "Gleich-Genervten" hier an. Wenn jemand Bedarf hat, einfach melden, dann schick ich sie zu
    6 Punkte
  11. Nachdem mein erster Alpha Hoody ja etwas schwer war, konnte ich jetzt eine kleine Menge 65g/m² Alpha Material von einem netten Dänen ergattern und so entstand mit optimiertem Schnitt folgender Hoody mit 94.2g. Ist damit immer noch ~10g schwerer als mein geliebter FarPointe Alpha UL, aber zumindest habe ich so mal einen zum Wechseln. Und er hat im Gegensatz zum FarPointe zwei dezente Thumb-Loops. Im übrigen gefällt mir persönlich Polartec Alpha bei all den aktuellen Möglichkeiten für aktive Isolation immer noch am besten. Primaloft Next lädt sich elektrostatisch auf und hat subjektiv ein schlechteres Hautgefühl. Teijin Okta ist weniger "fusselig" aber dafür auch leicht kratzig wie Wolle.
    5 Punkte
  12. Auch mein neuer persönlicher FastPack ist die Tage entstanden: ~24l - 266.5g / 9.4 oz - Fully taped EPL200 Ultra + PowerMesh + Hex Mesh Gegenüber dem Kilimanjaro Pack habe ich anderes Mesh für die Vest Straps und PowerMesh für die Elastiktaschen am Pack verwandt. Ansonsten sind es lediglich ein paar wenige kleine Optimierungen für die Optik, denn die Verstellsysteme haben sich beide bewährt. Konnte in der Form jedenfalls dann auch direkt auf dem Goldsteig überzeugen. Obendrein habe ich die Tage ein HowTo-Video zum Nähprozess fertiggestellt:
    5 Punkte
  13. Ich hab meinen MYOG Schlafsack etwas gepimpt und mir einen abnehmbaren Wärmekragen genäht, den man mit einem Gummiband und Schlaufen im Schlafsack befestigen kann und der so für mich die Temperaturspanne deutlich erhöht, da mir bisher bei <10° immer an den Schultern kühl wurde. 450g einfach, 475g mit Wärmekragen
    5 Punkte
  14. Ihr braucht mich nich mal mehr anzuschreiben oder zu followen bei komoot. Ich lads einfach hier hoch und ihr könnts euch nach Belieben runterladen Is ne Zip. Sagt mir Bescheid obs geht und/oder ob iwas fehlt.... GR11.zip
    5 Punkte
  15. Erster Schneesturm des Jahres. Wir sind jetzt in der Kapelle…und haben Empfang. In ner Stunde soll’s aufklaren, dann gehts ins Tal. Schönen Gruss
    5 Punkte
  16. Diese Woche stand ganz im Zeichen "Ziplock gegen MYOG Beutel ersetzen". So überlegte ich auch an einem neuen Portemonnaie rum und machte mir kurzerhand aus meinem Alltags-Portemonnaie ein Schnittmuster für eins aus Tyvek. Das Resultat seht ihr hier. Münzfach, Fach für Banknoten und eins für einige Karten. Zugegeben, mit 2 Gramm ists 100% schwerer als das alte Ziplock Am Schnitt fürs Münzfach werde ich nochmals minimal arbeiten, da das Tyvek halt nicht so formstabil ist und ich wirklich kein derart grosses Münzfach brauche Was sonst noch so entstand.
    4 Punkte
  17. Rennsteig: Hörschel bis Grenzwiese Nachdem das im letzten Jahr mit Schottland nichts wurde, habe ich jetzt meinen Mut zusammengenommen und bin mal in Deutschland los. Ob das was für mich ist, weiß ich leider nicht: Rucksackgewicht unterschätzt (das ist ja fast wie für Schottland, nur kein Zelt). Am ersten Tag überanstrengt (völlig untrainiert, da wochenlang überarbeitet), abends die Quelle nicht gefunden, dadurch 3 km Zusatzweg in schon recht fertigem Zusatnd - den ganzen Tag mit Gepäck laufen schaffe ich wohl nicht. Zu wenig getrunken und gegessen. Hatte die ganze Nacht Rückenschmerzen, beginnende Migräneattacke und möglicherweise Allergiesymptome (Daunen? Bitte nicht!). Ich habe mich dann (nachdem mein Gesicht morgens wieder abgeschwollen war) noch auf den großen Inselberg geschleppt (alle 20 m Pause, Migräne beeinträchtigt auch mit Medikament) und bin dann nach 1,5 Tagen wieder nach Hause gefahren - geplant hatte ich etwa 3 Tage als Schnuppertour. Vor Ort habe ich sehr geflucht, im Nachhinein war es doch schön. Immerhin war es mir Frostbeule nachts bei 0 Grad kuschelig warm und ich musste den Schlafsack öffnen. Und der Kocher funktioniert ganz hervorragend. Berlin am Morgen: Start um halb 11 in Hörschel: Wartburgblick Ausblick am Abend (vom Sternenhimmel kann ich nur schwärmen.): Als ich am Morgen eine Straße überquerte, sprach mich ein Radfahrer an. Ob ich den Rennsteig gehe? Er würde mir empfehlen, links abzubiegen und einen kleinen Umweg über den Gerberstein zu machen, dort hätte man einen der schönsten Ausblicke Thüringens - bis in die Rhön hinein. Also bin ich da hochgeschnauft. Hat sich gelohnt. "Frühstück" im schönsten Sonnenschein mit grandiosem Ausblick auf dem großen Inselberg. (Um halb 12 hatte die Migränetablette so weit angeschlagen, dass ich endlich was essen konnte.)
    4 Punkte
  18. https://youtu.be/R6kgPe2bSkA
    3 Punkte
  19. Neulich meinte meine Freundin „Wenn du in dem Tempo weiterschreibst, wirst du nicht vor der nächsten Tour fertig“ Ok, hab den Wink verstanden 37. Tag - 15.09.2020 - Wehmut Serremorello - zum neuen Rifugio Fauniera (HP für 50 Euro, sehr gutes Essen) 31 Kilometer, + 2399 hm, - 1316 hm, 8 Stunden, 44 Minuten Bau(m)kunst? Nach einer recht erhellenden Nacht aber trotzdem gutem Schlaf machte ich mich auf. Ich war etwas wehmütig. Einerseits freute ich mich auf zu Hause, werde aber auch den Alltag auf der GTA vermissen. Der Weg nach Celle di Macra ist einfach und langweilig. Leider ist die Wegführung etwas irreführend und so lief ich schlussendlich grosse Teile auf der wenig befahrenen Strasse. Internationales in Celle di Macra Ein Kaffee ist kein Kaffee und so gönnte ich mir einen solchen im örtlichen Laden. Noch ein kleiner Schwatz mit einem Rentner, ein paar frische Lebensmittel einkaufen und weiter. Die Auswahl ist eher klein, das nötigste aber vorhanden. Mit einem Stück Peperonchinikäse und anderen Leckereien gings weiter. Das Salzmuseum war leider geschlossen, dafür interessierten sich ein paar Einheimische für meinen Rucksack und was ich hier so treibe. Bis zum Abend sollte ich nun keine Menschenseele mehr sehen. Piano Der Aufstieg via Alpe Fumè zum Monte Bastia verlief auf einer Alpstrasse und war jetzt auch nicht das Highlight der Tour. Leider bot er auch keinen gescheiten Platz für eine Pause, dafür einen Brunnen, was mir ebenso gelegen kam. Der weitere Weg via der Bassa di Narbona zum Passo delle Crossette gefiel mir dann deutlich besser. Zwar auch nur eine Alpstrasse, bot aber deutlich mehr Abwechslung. Zu meiner Überraschung sömmerten hier immer noch einige Schafe, Lämmer, Esel und ein Shetlandpony. Wirklich schön hier und ich kam wieder ins Träumen. Beim Passo delle Crossette gönnte ich mir dann endlich eine ausgiebige Pause. War für ein schöner und ruhiger Ort. Ein neues Kreuz wies auf einen kürzlich verstorbenen Knaben hin, was die Stimmung recht trübte. Pause beim Passo delle Crossette Rückblick Santuario San Magno von oben Santuario San Magno Weiter gehts dem schönen Santuario San Magno entgegen. Die Strasse versprüht wenig Reiz, trotzdem gönnte ich mir den Abstecher zum schönen Gebäude. Eine Nacht in diesem Historischen Gebäude wäre sicher ein Erlebnis. Da aber alles geschlossen war, schaute ich mich etwas um, mache Fotos, füllte Wasser und lief dem Colle dei Fauniera (im Rother noch als Colle dei Morti vermerkt) entgegen. Leider führt der Weg auch hier auf der Strasse, was dank dem schwachen Verkehrsaufkommen erträglich war. Mittlerweile wars auch gegen 17 Uhr und ich plante am Nachtlager. Allzu hoch oben möchte ich um diese Jahreszeit mit meinem Comforter nicht mehr schlafen, da dieser ab 2 Grad C deutlich nachlässt. Andererseits solls oben beim Colle dei Fauniera ein Biwak haben. Das dieses nur im Winter geöffnet ist, werde ich später erfahren. Da mich der Weg der Passstrasse nicht sonderlich reizte, studierte ich an der Variante rum. Der Rother schreibt „Ist aber nur etwas für Experimentierfreudige“. Naja meine Experimentierfreudigkeit hat nach dem einen oder anderen Erlebnis mit der Wegführung hier etwas nachgelassen. Die Lust auf einen kleinen alpinen Abstecher überwiegt dann aber und der Weg ist für meinen Geschmack einfach und gut signalisiert. Die Beschreibung im Rother empfand ich als unverständlich. Die beschriebene Baita Parvo, 1958 müM. fand ich nirgends. Dafür etwas weiter oben ein Wegweiser bei der Località Langra, 1971 müM. Von da weg gewinne ich schnell an Höhe und blicke alsbald auf die Passstrasse. Ich geniesse den schönen Bergwanderweg in vollen Zügen. In meinem „Tagebuch“ habe ich mir für die Variante „steil aber geil“ vermerkt. Vorbei an einer kleinen Kuhherde erreiche ich bald den Pass. Das Biwak ist leider geschlossen und mein Inreach prognostiziert kühle Temperaturen für die Nacht. Vielleicht ists doch bald mal Zeit für einen wärmeren Quilt. Nun hatte ich doch schon einige Nächte in höheren und kühleren Lagen. Kurzerhand frage ich im nigelnagelneuen Bivacco Fauniera für einen Nachtplatz an. Die schöne Hütte ist praktisch leer und dementsprechend stehe ich bald unter der neuen Dusche. Zusammen mit einem grossartigen Abendessen geniesse ich den Sonnenuntergang. Morgen wird der letzte Tag 38. Tag - 16.09.2020 oder der (vorerst) letzte Tag Rifugio Fauniera - Sambuco 14.4 Kilometer, + 298 hm, - 1394 hm, 3 Stunden, 42 Minuten Was es wohl dachte? "Was bist denn du für einer?" Der letzte Tag ist eigentlich schnell erzählt. Es war nicht mehr weit zu meinem diesjährigen Etappenziel. Einerseits freute ich mich sehr auf das Wiedersehen mit meiner Freundin und trotzdem war ich auch wehmütig. Dementsprechend hatte ich es alles andere als eilig. Ausser die Waschmaschine würde ich heute nichts mehr brauchen. So lief ich auf Umwegen via der Cima Fauniera zum Colle dei Fauniera wo ein monumentales Denkmal von Marco Pantani thront. Heisst der Pass nun eigentlich Colle dei Morti, Colle dei Fauniera oder gar Col Cuneo? Ich weiss es nicht. Vor Ort ist alles mit Colle dei Fauniera beschriftet. Hier gibts eine kleine Erklärung zum Namensrätsel. Naja, gewisse Berge haben keine Namen, dieser Pass hat gleich deren drei. Umwege lohnen sich eben doch. Zumindest manchmal. Jedenfalls erblickte ich auf dem Weg zum Pass mit den zahlreichen Namen nochmals einige Edelweiss. Was für eine Freude! Ich schlenderte auf der Passstrasse in Richtung Colle Valcavera und auf gemütlichen Alpstrassen in Richtung Rifugio don Franco. Zeit für eine kleine Pause an der Sonne will ich doch nicht zu früh in Sambuco sein. Alte Militärstrasse (nun Passstrasse) zwischen Colle dei Fauniera und Colle Valcavera Weiter auf der gemütlichen, immer leicht abfallenden Alpstrasse zur Gias Mure, wo der Weg in einen steilen Pfad mit zahlreichen Kehren übergeht. Am Ende dessen steht eine gemütliche Bank samt Tisch, wo ich mir nochmals eine lange Pause gönnte und in Erinnerungen schwelgte. Bis zum Albergo della Pace wars nun nicht mehr weit und ich verbrachte den Nachmittag mit der Waschmaschine, Dusche und etwas herumlümeln. In 38 Tagen habe ich nun 763 km, 48961 Höhenmeter +, 25698 Höhenmeter - zurückgelegt. Dabei bin ich total 1 Woche, 4 Tage und 4 Stunden gewandert. Ich freue mich auf die Fortsetzung im 2021, zusammen mit meiner Partnerin!
    3 Punkte
  20. Wanderwurst

    Vorstellungsthread

    Moin aus dem Norden. Nach langem Mitlesen hatte ich mich bereits vor einiger Zeit hier registriert. Ich bin vor allem im Mittelgebirge unterwegs, was im Alltag eher den Anfahrten geschuldet ist. Da ich etwas größer bin, trieb es mich schnell in den MYOG-Bereich, in dem ich untalentiert aber begeistert an längeren Zelten klöppel. Vor allem möchte ich Danke sagen an alle, die hier ihr Wissen teilen und damit ein großartiges Archiv geschaffen haben!
    3 Punkte
  21. janphilip

    Schlafsetup optimieren

    Halli hallo, der R-Wert einer Matte sollte relativ gut die Isolationswirkung wieder spiegeln. Ich würde daher unbedingt davon abraten eine Matte zu nehmen die einen geringeren R-Wert hat als die Neo Air. Da StS und TaR beide nach ASTM F3340-18 messen kannst du die R-Werte guten Gewissens vergleichen. In der Neo Air wird die Isolation ja hauptsächlich durch die Wärmestrahlung reflektierende Folie im Inneren realisiert. Tyvek hat, wenn überhaupt nur eine minimale Isolationswirkung. Die Überlegung würde ich streichen wenn es um Wärme geht. Was du vielleicht im Kopf hast, ist dass die Amis mit dem Zeugs ihrer Häuser einwickeln. Dort wirkt das Tyvek aber als Dampfsperre und isoliert dadurch. Bringt dir aber bei Benutzung als Unterlage absolut nichts. Wenn du in die Richtung überlegst dann google mal nach VBL Kleidung bzw. Schlafsack Inlet. Gibt einen guten Artikel von Andrew Shurka zu dem Thema. Ist aber eigentlich eher für den Winter gemacht sowas.. Die 3 mm EVA sollte plus die Neo Air ordentlich was bringen. Ich hab irgendwo mal eine Schätzung von jemandem gelesen der meinte es würde ihm ungefähr -5°C Puffer geben. Halte ich für realistisch. Ich nehme wenn es kalt wird auch eine 3 mm EV50 zusätzlich zur Neo Air mit. Die kann man zur Not auch doppelt nehmen und erfriert nicht falls die LuMa ein Loch hat welches sich nicht finden lässt. Die Idee die Matte erst kurz vorm Schlafengehen aufzupusten finde ich super. Hab ich noch nicht drüber nachgedacht aber natürlich bringt das was! Die Luft die du ausatmest ist ja warm. Ein bisschen blöd ist es, dass die Matte dann über Nacht viel Spannung verliert aber wenn einen das nicht so stört ist das sicher eine gute Möglichkeit um ein bisschen schneller warm zu werden.. PS: Wenn dir morgens warm war dann heisst das für mich, dass die Neo Air eigentlich ausgereicht hat. Hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert wenn nicht. Ich empfinde die als super warm. Das man beim Einschlafen nicht warm wird ist ein bekanntes Problem. Meine Freundin hat damit auch große Probleme. Die beste Abhilfe dagegen ist ohne Witz: Bevor du in den Schlafsack gehst 20 Kniebeugen machen! Und vernünftig, warm gegessen haben vorher. Man ist da zwar manchmal zu faul zu aber ich garantiere dir, dass du damit den größten Effekt erzielst und das für 0 g mehr Gewicht. Der Körper fährt nach einem langen Lauftag, gerade wenn man gemütlich am warmen Feuer sitzt, natürlich runter und geht in den Regeneration- und Energiespar Modus. Wenn man dann in den kalten Schlafsack hüpft dauert es lange bis er nachgeheizt hat. Das kann man mit den Kniebeugen ganz gut in den Griff bekommen.
    3 Punkte
  22. Nero_161

    1. Schlafsack-Nähprojekt

    Mal wieder ein Update zu meinem Schlafsack: Den Sommer über habe ich einige Nächte in ihm verbringen können, unter anderem beim Boofen in der sächsischen Schweiz. Temperaturen von 10° - 20° macht er ganz locker mit, auch mit Feuchtigkeit ist er bisher gut zurecht gekommen, der Loft war morgens immer noch super. Die Kapuze brauchte ich meistens gar nicht. Das Problem mit der Windanfälligkeit am RV habe ich behoben, in dem ich noch ein paar g mehr Daunen in die Abdeckleiste gefüllt habe und, da ich eh auf der Seite schlafe, meistens den RV eher unter mir habe. Erst in einer Nacht mit etwa 7° habe ich die Kapuze genutzt und eng zugezogen. Was mir da gefehlt hat, war ein Wärmekragen, denn während es mir untenrum gemütlich warm war habe ich immer einen kühlen Luftzug an Hals und Schultern gespürt, die insgesamt das Wärmeempfinden doch sehr stören. Damit ich den Schlafsack auch bei kühleren Temperaturen unbeschwert nutzen kann, habe ich mir einen abnehmbaren Wärmekragen genäht! Der wiegt 25g und kann mithilfe eines Gummizugs und kleiner Schlaufen, die an der Innenseite des Schlafsacks angenäht sind, befestigt und enger gezogen werden - oder eben abgenommen werden, wenn abzusehen ist, dass es über 10° bleibt. Damit habe ich ein sehr flexibles System - im Sommer 450g ohne Wärmekragen, im Frühjahr/Herbst 475g mit Wärmekragen, der sich sehr kuschelig um Hals und Schultern legt und kalten Luftzug verhindert, wenn ich mich bewege.
    3 Punkte
  23. Erfahrungsbericht/Guide CLDT- Croatian long distance trail - 475km Rijeka - Omis Meine Vorerfahrung besteht aus 2018 PCT(2100km), 2019 Kungsleden(200km), 2021 Westweg+Teil HW5 (350km) + kleine Touren. Vorinformationen: Zeitraum (geplant): 03.09 bis 30.09 Zeitraum (gemacht): 4 Zeros, 17 Wandertage Kilometer: 475 km, ~19.000 hm, ~23 km/Tag, ~1000 hm/Tag Navigation: CLDT Guthooks (Atlas), OsmAnd Via Adriatica GPS, Via Dinarica Trail (white) Outdooractive Guthooks Daten o Start: Kilometer 1375 (nahe Rijeka) o Ende: Kilometer 1850 (Omis) Sections: Rijeka (5d)-> Zengg/Senj (2,5d)-> Karlobag (6,5d)-> Knin (3,5d)-> Omis Wir waren zu dritt. Eine Person ohne Erfahrung und eine weiter mit etwas Erfahrung Der CLDT war für mich mit Abstand der schwierigste Trail und ich würde ihn aktuell nicht weiterempfehlen, selbst für erfahrene Weitwanderer, außer man sucht ein einsames Abenteuer, bushwhacking und roadwalks. Die Schwierigkeit kumuliert sich hauptsächlich aus den folgenden Faktoren: Navigation. Der erst zwei Jahre alte Trail ist in vielen Fällen eine Linie auf dem GPS. Ja, es gibt teilweise „Markierungen“ (Roter Kreis mit weißem Punkt) and Felsen und Bäumen, die Trails fühlen sich jedoch so an, als würde man der erste sein, der sich diesen Monaten durchschlägt. Vor allem im ersten Abschnitt, sowie im Abschnitt Karlobag ->Knin. Die erschwerte Navigation führt zu extrem langen Laufzeiten, sowie einem ständigen suchen des Weges mit GPS. In den Nationalparks Nord und Süd Velebit ist die Navigation deutlich einfacher. Der Hauptteil des Trails besteht aus Dirtroad, etwas Asphalt, Trail und dann nenn ich es mal „Offtrail“. Die Trails an sich gehen oft steiler auf losem oder festem Stein und direkterem Weg. Dazu muss man aber sagen, dass wir auch die Tages Höhenmeter unterschätzt haben. Wasser. Nachschub bekommt man durch Brunnen. Wenn man sich nur auf geschlossene, gepflegte Brunnen verlässt, sollte man je nach Laufdistanz und Verbrauch mit ca. 6,5 – 7,5L Kapazität rechnen und abständen von 20-35 km. Es gibt öfter offene Brunnen, dort sind jedoch oft lebende Insekten, wie auch tote Tiere (z.b. Mäuse/Vögel) drin. Tiere (nervig). Hütehunde, Streuner/Grundstückshunde, Kettenhunde, Wölfe, Bären, Mäuse, Schlangen, Skorpione. o Hunde: Hütehunde (so große Hunde hab ich noch nie zuvor gesehen) sollten unbedingt umgangen werden. Die meisten aggressiveren Streuner konnte man mit Stein aufheben vertreiben. Ich empfehle „normalen“ Grundstückshunden eine defensive Haltung einzunehmen, die sind oft sehr lieb und freundlich aber auch auf der Suche nach Abenteuer. Wenn man diese also nett begrüßt, folgend sie einem. Ein Hund haben wir nach 25km bei der Polizeistation abgegeben, ein andere hat der Besitzer zufällig nach 1,5 Tagen entdeckt und wieder eingesammelt. o Wölfe und Bären: Wir haben nur die Exkremente von Wölfen entdeckt, sonst keine Spuren. Sie sind aber auf jeden Fall vorhanden. Bären waren deutlich präsenter als erwartet, und wir haben regelmäßig Spuren und Kot entdeckt. Essen haben wir nachts deshalb immer aufgehängt. o Mäuse sind immer präsent, vor allem in den Hütten. Dort hingen derzeit im Nordvelebit Warnhinweise über Hanta Viren. Dort war es dann weniger entspannt und erhöhte Hygiene erforderlich. o Schlangen haben wir eine Hornviper, sowie eine undefinierte Schlange gesehen. Beide saßen auf Brusthöhe in Sträuchern. Das macht vor allem keinen Spaß, wenn man sich durchs Gestrüpp kämpfen muss. Ein Skorpion wurde beim Versuch das innen Zelt zu erklimmen verscheucht. Der Bora, kroatischer Wind. Abends ist es meist windstill, jedoch zieht es nachts ziemlich heftig an und man sollte sich immer einen Windgeschützten campspot suchen, wenn man denn einen im steinigen Boden findet. Tagsüber windet es vorallem auf den hohen Bergen ab ~1300. Am stärksten waren die Winde nach Knin durch das Dinara Gebirge. Klima. Wie zu erwarten war es tagsüber sehr heiß und nachts kälter. Durch den Wind und meistens eine Höhe von 800 – 1000m war es jedoch in der Nacht deutlich kälter als erwartet. Ich schätze im Durchschnitt 4-10 Grad. Einsamkeit. In dem kompletten Zeitraum haben wir mit einem kroatischen Wanderer für 10 km den Weg geteilt. Ansonsten haben wir noch eine 3er Gruppe, sowie zwei weiter deutsche in den Nationalparks getroffen. Diese sind jedoch in die andere Richtung gewandert. Ansonsten hat man sich von den Lokals nicht sehr willkommen gefühlt. Fehleindruck. Die Facebookseite des CLDTs, sowie die noch größere Via Adriatica Facebookgruppe, sowie weitere diverse Internetseiten suggerieren einen beliebten, ausgebauten Trail mit enormen Supportnetzwerk. Am meisten Information habe ich von einer anderen deutschen Wanderin bekommen. Die Trailangels bestanden aus einer 30 Personen Gruppe, die zwar „aktiv“ ist, jedoch uns nicht wirklich weiterhelfen konnte. Minenfelder. Uns wurde gesagt, dass im Abschnitt Karlobag -> Knin sogenannte „mine suspicious areas“ sind. Markierungen, Schilder oder ähnliches haben wir dort nicht gesehen. Zur Entspannung hat die Information nicht beigetragen. Minenfelder hatten wir dann im Abschnitt Knin -> Karlobag am zweiten Tag. Dort waren rechts und links vom Weg mehr schlecht als recht Schilder aufgestellt. Hier sollte man den Weg logischerweise nicht verlassen. Wie nach dem Text wohl zu erwarten hat mir der Trail nicht sehr gut gefallen. Erlebnisse, die mir das Weitwandern Wert machen sind größtenteils ausgeblieben. Die Aussichten aufs Meer, sowie die Sonnenuntergänge waren natürlich atemberaubend, genauso wie verschiedenen andere Erlebnisse natürlich auch großartig waren. Jedoch haben für mich die negativen Faktoren, die mich gestresst haben, deutlich überwogen. Vielleicht fällt es anderen Wandern ja etwas leichter. Über weitere Fragen freue ich mich. Falls jemand anderes schon Teile des CLDTs gewandert ist, freu ich mich über seine/ihre Meinung. LG LJMiller (Bilder hab ich irgendwie nicht hinbekommen hochzuladen) IMG_3951.heic IMG_3915.heic
    3 Punkte
  24. Berlin Friedrichstraße - Regionalbahn - Fangschleuse - mit dem Packraft auf der Löcknitz - Erkner (dort Griechisches Restaurant Ikaros) - mit der S-Bahn zurück
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  25. Nun ja... aus der Perspektive des Ultraleichten ist ein Boot, das im Wildwasser etwas straucheln könnte, nun einmal schwerpunktmäßig ein Boot für die Hybridtour aus Wanderung und Flusspassagen. Mehrgewicht (z.B. verglichen mit einem Anfibio-Boot) geht zulasten dieser Hybridfähigkeit. Ausgleichend müsste also etwas geboten werden - Wildwasserfähigkeit oder höhere Geschwindigkeit oder was auch immer. Das scheint beim Decathlon-Packraft aber nicht der Fall zu sein. Insofern fällt das Boot aus der ultraleichten Perspektive ebenso durch wie ein Hilleberg Akto in der hochsommerlichen Carmague - ein Vergleich, der zeigt, dass dieses Urteil mit Snobbismus zunächst wenig zu tun hat. Was machen nicht so Begüterte ganz allgemein? Sie nehmen Abstriche hin, sind bspw. mit einem 1,8-Kilo Solozelt unterwegs... wissen aber um den Kompromiss Bescheid, wenn sie sich in diesem Forum informieren. Diesbezüglich sind also auch die hier geäußerten Einwände gegen das Decathlon-Boot forumsinhärent und von persönlichen Erfahrungen mit diesem Boot unabhängig (die Gewichtsangabe reicht als Begründung). Zusätzlich schreiben hier Leute mit Packrafterfahrung, dass sie im kurzen Vorderdeck keinen Sinn sehen und dass man bei Niedrigpreisen auf bestimmte Verarbeitungsmerkmale achten muss, bei denen herstellerseitig gespart werden kann... beide Punkte liegen aus meiner Sicht/Erfahrung im Bereich des Abschätzbaren. Wer das Decathlon-Boot nun aus Budgetgründen trotzdem kauft, wird damit sicherlich Spaß haben können. Aber dasselbe gilt natürlich für die Einsteigertour mit einem 'zu schweren' Zelt. Hier werden ja nur Einwände geäußert, die aus der Philosophie des Forums und der grundsätzlichen Zielsetzung der meisten Mitglieder bedeutend scheinen. Dass man diese Einwände auch mal ignorieren kann, ist doch klar. Jeder von uns spart vor allem dort, wo nur ein gelegentlicher Schwerpunkt liegt (ich selber zum Beispiel bei manchen Wanderklamotten, weil ich viel öfter bikepacke).
    3 Punkte
  26. Kann das iPhone 11 Pro empfehlen. Hat bei mir dieses Jahr den ganzen PCT mitgemacht. War damit auch im Bergsee und Swimmingpool. Keine Probleme. Wechselakkus sind ein Relikt vergangener Tage. Nimm einfach ein Phone dass ne IP Zertifizierung hat. Pack nen Screenprotector drauf und ne dünne Plastikhülle drum herum und gut ist. Ob Apfel oder Androide ist dann nur noch Geschmackssache. Obwohl ich sagen muss dass die Android Version von Guthook dieses Jahr so einige Aussetzer hatte… Ist aber ein Guthook Problem.
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  27. Capere

    Video-Reiseberichte

    Highlighttour auf dem Goldsteig mit @Ronsn:
    2 Punkte
  28. martinfarrent hat diesen Beitrag moderiert: Genau! In diesem Thread gilt weiterhin das Gebot der OT-Sparsamkeit, weshalb Beiträge ausgeblendet wurden. Aber Ihr könnt dem Vorschlag von @dr-nicgerne folgen.
    2 Punkte
  29. Aus gegebenem Anlass noch etwas zum Kundenservice von Zpacks: Ich habe noch NIE erlebt, dass Anfragen innerhalb der Geschäftszeiten so schnell und freundlich beantwortet wurden wie von deren Serviceteam !!! Als ich zum Beispiel eine Anfrage zu einem Stück DxG wg. einer Rucksackreparatur stellte (bei der mir dann @schwyziund @HUCKEPACKSganz toll ausgeholfen haben, vielen Dank nochmal!) , konnte man mir nicht helfen und schickte mir stattdessen für umme zwei der großen Reparaturpatches, welche immerhin regulär 9.95$ pro Stück + P&V kostet. Das finde ich absolut bemerkenswert und Kenne ich so sonst nur von Hilleberg Bei MLD z.B.ist das deutlich sperriger! Also wenn jemand hier eine größere Cubenreparatur hat, kann ich bestimmt aushelfen.
    2 Punkte
  30. 2 Punkte
  31. hans im glueck

    Tabacco 027

    kurzer nachklapp 2021 (valbruna - saisera, val dogna, val canale, val alba) der bahnhof von ugovizza / valbruna ist mindestens genauso seltsam wie tarvisio-boscoverde. der 6 uhr morgens 9,90 euro zug von salzburg nach pontebba auch, ausrangierter ic der db, aus einer baureihe, bei der man kein fenster mehr öffnen kann & die heizung immer noch kaputt ist aber volle pulle an, obwohl sommer ist. zweites frühstück mit drei weisswein im alimentari von valbruna, gleich am unteren ortseingang. danach mit weiter aufgestockten vorräten angedüdelt durch den ort und bis ans talende spaziert oh, cacciatore & die zacken panorama hier unten geht aber weiter, dass es einem schwindelig werden könnte. zurück in den ort, wo man ende september am sonntagabend schon nix mehr zu essen kriegt, weil bis aufs 4sterne hotel, in das wir nicht wollen, alle zu haben wir beziehen also die über air-nochwas zum ausschlafen angemietete tonne auf dem golf mini (der golf mini mit self service und löchern im rasen; die tonne mit toilette und mikrowelle) und brechen unseren vorrat für fünf tage an, couscous mit zeug. tonne für zwei grob halb so teuer wie rif kugy. vorstellung (vulgo: "plan"): ausschlafen, lage peilen, corona-vorschriften einhalten, hütten (unsere entscheidung, kein schlafsaal), ricoveros und bivacchis nicht benutzen aber ggf. neben letzteren beiden biwakieren. drei, vier langsame und einfache tage und dann von dogna aus steil hoch für vier, fünf zeltwandertage. schon mal realisiert: proviant vorher kaufen, weils in dogna nichts zu kaufen geben wird. tagestour auf einen aussichtsberg, zu dem die beschilderung von vor 1945 noch hängt. noch älter? der monte lussari hier gegenüber. ja, schönes panorama.
    2 Punkte
  32. Vielleicht nicht neu, aber ich wusste nicht wo ich es sonst posten sollte. Wiederverwendbares "wattestäbchen". Werde ich mal testen. Gerade bei längeren Touren fängst im Ohr schonmal an zu jucken... Zumindest bei mir. https://www.avocadostore.de/products/208942-lastswab-wiederverwendbares-wattestaebchen-ohrstaebchen-lastswab?gclid=CjwKCAjwzaSLBhBJEiwAJSRokhRKbEW2CBBEXeh9apOY6H2duxpmxd6VbukdQPGqdZ9E3n31NMVLThoCEoEQAvD_BwE
    2 Punkte
  33. Kurz mal ein Update zu den Decathlon Schlafsäcken. Die 10 Grad Variante konnte ich neulich auf dem Briloner Kammweg bei Nachttemperatur von ca. 7-8 Grad testen. Die Angaben von Decathlon stimmen für Warmschläfer sehr gut. Bei den 10 Grad Komfort war es ideal für mich (für mit Merino Longsleeve und Merino Hose). Gegen morgens ging es auf ca. 7 Grad runter und man ich merkte daß es kühler wurde und bald die Grenze zum möglichen Schlafen erreicht war (angegeben mit 5 Grad). Mit besserer Hose und eventuell Puffer Jacke wären die 5 Grad drin gewesen. Soweit für mich ein gutes Ergebnis mit dem ich sehr zufrieden bin. Geschlafen habe ich auf einer Z-Lite Sol. Nun aber der Vergleich zum 0 Grad Modell. Dieses habe ich zwar nicht richtig Outdoor getestet, sondern bei ca. 6-7 Grad im Wohnwagen ohne Heizung. Hintergrund war, dass wir eh unterwegs waren und meine Frau testen wollte, ob sie trotz Daunenallergie mit dem Daunenschlafsack klar kommt. Auch beim 0 Grad Modell halte ich die Temperatur Angaben für realistisch. Bei den 6-7 Grad in der Nacht müsste ich mehrfach den Schlafsack öffnen, da es einfach zu warm war. Es war ein wenig, als hätte man eine normale Bettdecke mit einer Heizdecke kombiniert. Daher sehe ich hier die 0 Grad als durchaus faire Angabe. Beim 0 Grad Modell gefällt mir die H-Kammer Konstruktion gut, da diese offenbar eher Kältebrücken an den Nähten verhindert. Das 10 Grad Modell scheint da anders genäht zu sein. Beim 0 Grad Modell komme ich auf bis zu ca. 16 cm Loft. Nach aktuellem Stand: Sehr zufrieden, was Preis/Leistung und auch die Verarbeitung angeht.
    2 Punkte
  34. Hier gut zu sehen wie es aussieht wenn sich die Folie im inneren auflöst
    2 Punkte
  35. Vielleicht wäre der GR221 auf Mallorca passend - entspannte Anreise, tolle Natur und auch gute Dörfchen zwischendurch. Hatte damals Ende Oktober zudem teilweise noch echt schönes Badewetter.
    2 Punkte
  36. ULgeher

    Empfehlung ebook-Reader

    Ja, ich habe unterdessen ein Pocketbook (ich bin der, der den Thread losgetreten hat). Wir haben daneben auch einen Tolino, mir ist das Pocketbook aber viel lieber. Mit dem Tolino habe ich immer wieder Probleme gehabt, nicht zuletzt weil er dermassen mit einer bestimmten Buchhandlung verdongelt ist. Aus der Erinnerung kann ich jetzt aber nicht mehr genau wiedergeben, was das Tolinoproblem war, das Ding hat mich aber regelmässig in den Wahnsinn getrieben.
    2 Punkte
  37. Nalgene Flasche 0,5L + Buff / Handschuh / Socke (wenn trocken und sauber) = Wärmflasche Hilft beim Einschlafen und bringt noch einmal ein paar Grad Puffer (allerdings nicht von unten).
    2 Punkte
  38. frisch vom cai auf die heimische waage: super buch. juni 2021 erschienen. wegbeschreibungen. überblickskarten. anleitungen. zur eea-etappe eine ee-etappe als alternative. fantastische fotos, auf denen die gipfel benannt sind. wenn ich mich richtig erinnere, standen auch die teile 11, 7, 8 und 5 schon im regal. die etappe von valbruna sind wir dieses jahr zufällig gelaufen, nichts zu verfehlen, aber an ausschilderung als s.i. erinnere ich mich nicht. es könnte also sinn machen, vorher online mal nach der cai-numerierung des wegstückes zu gucken. am ende steht ein finisher-stone, beweis: die komplette enzyklopädie muss über kurz oder lang in meine bibliothek. auch philosphisch wird alles gesagt: ja, bißchen unschärfe in einer schnellen rezension kann auch sein. die einzige kritik, die ich hätte: das gesamtwerk überschreitet das zulässige baseweight erheblich.
    2 Punkte
  39. dieses jahr plötzlich diesem zeichen begegnet: https://www.camminodelledolomiti.it/ 30 etappen, offensichtlich einfach und ohne bergerfahrung zu gehen, dabei mit viel bergsicht & aller kultur & jenseits des von deutschen überlaufenen nördlichen/nordwestlichen dolomitenteils. sehr "randzeiten-" womöglich auch wintergeeignet. und wohl auch mtb/gravelbar. impressionen von etappe 19, passo digola (oktober 2021): absolut interessant. gemerkt. kraizpletzl (pledner villgratendialekt, sappada).
    2 Punkte
  40. janphilip

    Blasen unter dem Ballen

    Diese hier: https://www.bergzeit.de/injinji-liner-crew-socken-charcoal-m/?gclid=EAIaIQobChMIleyQp5TE8wIVQigYCh1fbgGlEAQYAiABEgIfc_D_BwE Darüber trage ich wenn es trocken ist normale Merinosocken oder wenn es regnet SealSkin Socken. Dazu Schuhe ohne Membran. So hab ich immer, egal ob es sehr heiß ist oder regnet, trockene, also auch nicht schwitzige, Füße. Das ist super wichtig um Blasen zu vermeiden. Ich bin von dem Ergebnis echt begeistert. Ich hab früher immer mal Blasen gehabt egal mit welchen Schuhen und egal wieviel Fußcreme ich benutzt habe. Nach längeren Touren, insbesondere wenn es mal nass war, hatte ich dann doch die ein oder andere Blase. Mit dem neuen System hab ich nie wieder auch nur eine Blase gehabt..
    2 Punkte
  41. Mit Lineage OS bekommt ihr aber auch auf ein S4 / S5 / LG ein Aktuelles OS drauf Oder halt gleich mit Lineage OS kaufen in der Bucht.. Gibt es glaube auch als Service in der Bucht, das euch jemand Lineage OS drauf macht. Nur mal so als Hinweis
    2 Punkte
  42. Meine S5 (hatte neo und active) waren super handys, total unproblematisch zum Laden (ging auch mit Solar direkt am USB Eingang) und der Akku hlelt ewig, wenn mans nur tagsüber als Telefon im Energiesparmiodus nutzte gingen 10 Tage. Die Ersatzakkus waren billig und leicht, der OLED Bildschirm ojkay in der Sonne und super gut dimmbar abends im Zelt. Auch beim Buch lesen in niedrigster helligkeit nur minimaler Verbrauch. da die Dinger aber keine aktuelle Software bekommen habe ich mir ein Xcover Pro zugelegt. Größer, schwerer, viel Geld. das Display ist schlechter, die Sensoren des active nicht mehr vorhanden, der Akku schwerer, der Stromvebrauch des LCD deutlich höher, nachts nicht gut dimmbar und beim laden ist es nun genauo zickig wie andere auch, über Solar geht da nix mehr. Wäre die Software nicht und die damit verbundene Sicherheitslücken würde ich lieber das S5 haben. Ich weiß aber auch keine Alternative zum Xcover Pro mit Android 10. wetterschutz und Robustheit ist sehr wichtig, ich nehm es auch als fahrradnavi bei jedem wetter und eins davon ist mir auch schon bei einem Überschlag mit 40km/h meterweit über den Asphalt geflogen und hats bis auf ne leicht lädierte Schutzhülle gut überstanden. mfG
    2 Punkte
  43. tw060270

    Yeti Balance 400 / 600

    Ich habe einen YETI aus der Fusion Reihe und bin damit sehr zufrieden! Die Temperaturangaben sind auch (nach MEINEM Empfinden) sehr konservativ angegeben! Verarbeitung ist sehr gut!
    2 Punkte
  44. Der Vorteil ist, dass es nichts leichteres gibt als einen wechselakku. Ich finde es auch richtig schade, daß es dass nicht mehr gib. Eine 18650 läd mein Telefon nicht von 0 auf 100 und ist mit Ladestation auf jeden Fall schwerer.
    2 Punkte
  45. Jo, kleine Änderung/Ergänzung: Wer komoot hat, kann mir da folgen. Ich hab den GR11 da als Collection angelegt und zwar in 3 Teile (so, wie oben bereits erwähnt mit den Sektionen). Da könnt ihr euch die auch runterladen Profilname is Jay Louis, Bild is ne Ziege...
    2 Punkte
  46. Zum ersten Fettgedruckten - das wurde hier be- bzw. verurteilt aufgrund der Angabe von Decathlon. Dazu siehe oben meinen post. Zum zweiten/dritten Fettgedruckten- ich denke doch , dass das der Fall ist. Der Preis. Mag ja der reinen Lehre zufolge nicht ausreichen. Ich kann mich aber noch an Zeiten erinnern, als man nicht so leicht irgendwas Tolles/Teures kaufen konnte; da musste man sich was einfallen lassen, um wirklich ultraleicht unterwegs zu sein...OK, tempi passati. Aber auch damals gab es das Tulf schon, war vor deiner Zeit, @martinfarrent. was es da nicht gab, waren solche Aussagen:"Es gibt Hobbies, da ist das Material eben preisintensiv" . Ich denke, @zeank hat ja sehr schön deutlich gemacht, dass diese Art "Kritik" an einem noch von keinem überhaupt je in der Hand gehabten Ausrüstungsteil sich eben nicht nur auf dieses Packraft beschränkt. Das kann man in jedem Faden finden, bei fast jedem Teil - wird mir immer deutlich, wenn ich "Hilfegesuche" a la Pulli/Windbreaker/etc. gesucht" lese. Kaum mal ein Tipp, der nicht gleich die Dreistelligkeit in Euro überschreitet... Wird dann tatsächlich mal was Günstuges z.B. von Decathlon oder gar Ali empfohlen, kommt spätestens drei Beiträge weiter die moralische Keule...sei es Arbeitsbedingungen, ökologische Fußabdruck oder was auch immer. Insofern ist seine "Kritik an der Kritik" im Faden hier zumindest in meinen Augen nicht ganz unberechtigt. LG schwyzi
    2 Punkte
  47. 3 Nächte auf den Trekkingplätzen vom Forststeig. Ich freue mich!
    2 Punkte
  48. Mal wieder ein paar Fotos von einer anderen Tour als der GTA. Wie es der Zufall wollte, hatten S. und ich 1.5 Tage gemeinsam frei. Ein kurzes Telefonat später stand eine wunderschöne und menschenleere Tour in der Innerschweiz. Europaleiter. Unten ist der Seefeldsee zu sehen. Schon das x-te in diesem Jahr. Trotzdem immer wieder ein wunderschöner Anblick! Im Abstieg zur Melchsee-Frutt. Rechts im Bild ist der Haupt 2312 müM (ca. T5+). Ein lohnenswerter Abstecher. Unser Nachtlager. Dank dem Windschutz blieben die Temperatur sehr mild. Die einzige Begegnung mit anderen Lebewesen. Was für ein erhabender Anblick! S. im Abstieg vom Rothorn, 2526 müM. Blick vom Glogghüs, 2534 müM zurück zum Rothorn und Läubler, 2490 müM. Zum Abschluss der Tour besuchten wir noch den tatsächlichen Mittelpunkt der Schweiz. Dies nachdem ich am 1. August nur den symbolischen Mittelpunkt (rund 500 Meter entferne, problemlos zugänglich) besucht hatte. Der Punkt ist wirklich schwer zugänglich und liegt mitten im Wald. Eine wunderschöne aber auch anstrengende Tour welche ich nie vergessen werde!
    2 Punkte
  49. Irgendwo habe ich mal ne Lösung gesehen, die die MPB21 Lade/PB-Kappe besser am Akku fixiert -- und gleich (Quick und sehr Dirty) nachbebaut etwas Blumendraht und ein Gummi - 1,35 gr. hält sicher und der Wackelkontakt zwischen LAdegerät und Akku ist geschichte. Läßt sich auch noch etwas leichter machen
    2 Punkte
  50. Den Knirps habe ich auch. Ich würde jetzt so gerne was dazu schreiben aber der ist scheinbar so leicht, dass er auch leicht verschwindet. Ich habe ihn bestellt, probeweise in der Wohnung (!) aufgespannt und seitdem ist er verschwunden . Aber in den 20 Sekunden hat er echt einen guten Eindruck hinterlassen
    2 Punkte
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