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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 04.05.2026 in allen Bereichen
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Da ich momentan mal wieder ein größeres Tarp mit Seitenteilen nähen will, muß ich viele m leichten Si-Nylon-Stoff bzw Stoffkanten zuschneiden. Bei unbeschichteten Stoffen klappt ja häufig anschneiden, dann reißen, das geht bei beschichteten Stoffen logischerweise nicht. Mit Rollenschneider bzw Stoffschere ging mir zu langsam für die vielen m. Da ich bei schweren Stoffen auch die Nummer kannte, mit der offenen Schere dran entlang zu "Ratschen", was aber bei leichtem Si-Nylon nicht so klappt, habe ich es anders aufgebaut : Kleiner Schraubstock, halboffene Schere drin eingespannt, Led-Laterne davor gelegt, damit ich in Durchlicht die Ripstop-Fäden gut sehe, um "gerade" zu Ratschen. Nach den ersten 20 m kann ich sagen, klappt prima & schnell. OT: Mir ist klar, daß man z.B. mit dem EC-Cutter für 175 € oder begrenzt bei manchen Cuts, auch direkt mit der Overlock arbeiten kann, aber ich will nicht das Geld für den Cutter ausgeben und nicht jeder hat eine Overlock und beim reinen Stoff schneiden ist die ja eh nicht so geeignet6 Punkte
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Leichtes Kindertragetuch zum Befestigen am Rucksack
masui_ und 4 andere reagierte auf PhilippPhoenix für Thema
Hi zusammen, neulich hatte ich schon einmal eine einfache Tragehilfe für Kinder vorgestellt. Sie wird über Karabiner unten am Schultergurt des vorhandenen Rucksacks und oben mit Gurtschnallen ebenfalls am Schultergurt eingehängt. Zielgruppe sind Kinder, die nicht mehr dauerhaft in der Kraxe sitzen oder das kleine Geschwisterchen hockt in der Kraxe und das Große braucht auch mal 20 Minuten Tragepause. Kommerziell bekommt man das für 70-90 € plus Versand und Zoll aus den USA unter dem Namen Trail Magik Kid Carrier. Ganz schön teuer für ein Tuch mit 2 Gurten. Auf Reddit habe ich zwei MYOG-Anleitungen gefunden und selber umgesetzt. Link1 Link2 Materialien (alle von Extremtextil): - Cordura 330den, 1m - Gurtband Polyester 15 mm, 4 m - Gurtschnallen 15 mm - Micro Karabiner, 62 mm, 150 kg - Garn: Alterfi S80 Polyester - Nähnadel: Jeans 90 Ohne Nadel und Garn ca. 36 € inkl. Versand. Durchführung 1. Schnitt: Ziel war ein Quadrat-Tuch mit Maßen mit ca. 35x35 cm. Ich habe den Stoff zweilagig gefaltet und an den Seiten jeweils 1 cm Puffer gelassen. Also ein Rechteck von 37 x 72 cm ausgeschnitten. 2. Oben und unten (an den langen Seiten des Rechtecks) den Stoff mit Zickzack-Stich versäubern. 3. Tuch mittig falten und an den zusammengefalteten Seiten zusammennähen. Anschließend einmal umstülpen. Man hat nun eine Röhre genäht bzw. ein zweilagiges Quadrat. 4. Als nächstes jeweils 2 m des Gurtbandes rechts und links in der Röhre am Rand doppelt durchführen, sodass sich unten eine Schlaufe bildet mit ca. 15 cm Länge. Oben die Gurtschnalle wie auf den Bildern shcon einmal einhängen, um die passende Gurtlänge zu finden (die oben herausschauenden Gurtenden sind unterschiedlich lang, Ein Band endet bei der oberen lila Klammer, das andere wird komplett durch beide Teile der Gurtschnalle geführt. 5. Dann oben und unten mit Geradestich die 2 Lagen Gurtband zwischen den 2 Lagen Cordura vernähen. Dazu habe ich ein Rechteck mit einem Kreuz darin zweimal abgenäht. Auch die Schnalle wird auf diese Weise angenäht und das Gurtende zweimal umgeklappt und mit Geradestichen vernäht, sodass es nicht mehr durchrutschen kann. 6. Unten in der Schlaufe mit Geradestich 3 Nähte setzen, sodass 4 Segmente entstehen, in denen der Karabiner je nach gewünschter Länge eingehängt werden kann. 7. Auf beiden Seiten jeweils von oben nach unten mit Geradestich neben dem Gurtband die Corduraseiten vernähen, sodass das Gurtband nun seitlich eingeschlossen ist. 8. Auch oben und unten vernähe ich nun die beiden Cordura-Lagen mit Geradestich von einer zur anderen Seite. 9. Dann lege ich an der unteren Seite jeweils 10 cm von der Seite entfernt eine 1 cm breite Falte und nähe dort ebenfalls ein Rechteck mit Diagonalen drauf (im oberen Foto ist das noch nicht vernäht). 10. Damit ist der Trail Magik Nachbau fertig aber ich habe noch zwei persönliche Änderungen ergänzt. Zuerst einen kleinen Dinosaurier aufgebügelt (fehlt noch auf den Fotos) und schließlich noch ein ca. 10 cm langes Gurtband zu einer Schlaufe aufgenäht. Diese Schlaufe möchte ich benutzen, um dem Kind das Tuch engegen der eigentlichen Nutzung wie einen Rucksack anzuziehen und im abschüssigen Gelände etwas mehr Sicherheit durch Einhängen einer Reepschnur zu bekommen. Das ist natürlich kein Klettergurt und wird als solcher auch nicht genutzt also steinigt mich bitte nicht. Ich sehe es als Add-On auf Touren, auf denen der Kleine keinen Klettergurt dabei hat nach dem Motto: die beste Absicherung ist die, die man dabei hat. Auf geplanten Klettersteigen, Gletscher, Hochalpines Gelände besser direkt das dafür ausgelegte Equipment nutzen. Erfahrungen zur Nutzung kann ich in Bälde teilen.5 Punkte -
Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen
Mittagsfrost und 3 andere reagierte auf heff07 für Thema
HI Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu. Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen). Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den Eckpunkten sowie in der Mitte der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen. Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt. Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen. Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )4 Punkte -
Empfehlung für Torso Matte gesucht
Gibbon und ein anderer reagierte auf Feurio für Thema
Hallo zusammen, ich bin/war auch in derselben Situation, dass meine Nordisk Ven delaminiert hat und ich sie gern ersetzt hätte. die Sea-to-Summit Matte wiegt 420 g statt 350 wie angegeben, daher keine wirkliche Alternative zur Prolite Plus, die immerhin lebenslange Garantie aufs Delaminieren mitbringt… Ich habe mir jetzt auch wie Blickpunkt die Nemo besorgt und finde dass der Mehrpreis für eine halb so schwere aber deutlich längere Matte bei gleichem R Wert sehr vertretbar ist. nur etwas irritiert mich, dass Nemo mit „silent Design“ wirbt.. ich hatte noch nie so eine laute Matte 😂 bin gespannt wie sie sich bewährt!2 Punkte -
Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Gibbon und ein anderer reagierte auf trekkman für Thema
Sobald ein Thema öffentlicher wird – selbst wenn es als positiv unterstützende und sinnvolle Idee gemeint ist – schafft seine Verbreitung zugleich den eigentlich unerwünschten Anreiz.2 Punkte -
Empfehlung für Navigationsapp
kra und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Jein, um WLAN oder eine Verbindung via Mobilnetz zu benutzen, ist es nötig, daß das Gerät sendet, z.B. immer wieder mit Sendemasten kommuniziert, das ist bei den meisten Smartphones, die den "Sendebetrieb" dann komplett abschalten, im Flugmodus nicht möglich, deswegen funktioniert Derartiges nicht, ich vermute, daß die entsprechenden Bauteile dabei im Flugmodus komplett abgeschaltet werden. GPS ist Satelliten-Empfangstechnik und wird imho üblicherweise nicht abgeschaltet, einfach mal mit ner Offline Karten App o.A. ausprobieren... was beim Smartphone auch richtig Energie frißt, wenn Apps ständig nachchecken, ob neue Nachrichten da sind, Online-Karten nachgeladen werden usw da gibt es halt Strategien vom Hersteller bzw User, wie man das einschränkt.2 Punkte -
ich bin ganz zufrieden. Habe ein beiges Modell, das müsste jetzt bei rund 800km Mehrtageswanderung sowie einigen Tageswanderungen dabei gewesen sein. es gibt zwar einige nadelkopfgroße Löcher aber da kommt jetzt nicht wirklich Wasser durch. Mein Kumpel hat sich aber neulich eine schwarze bestellt, die hatte diese Löcher schon nach 2 Tagen. Vielleicht sind die schlechter geworden!? Oder es liegt an der Farbe^^1 Punkt
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Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?
wolffahrer reagierte auf MarcG für Thema
Patagonia hat einen neuen Sunhoodie.1 Punkt -
Kommt sehr darauf an, welchen Temperaturbereich du abdecken willst und wie viel Gewicht du bereit bist mitzuschleppen. Wenn du einen Thru-Hike machst, musst du meistens mit allem rechnen. Bei mir war das z. B. der Te Araroa in Neuseeland über Frühjahr, Sommer und Herbst. Da war temperaturmäßig grob alles von 0 bis 30 °C dabei, und das Wetter war nicht wirklich verlässlich vorhersehbar. Meine Default-Kombi war Sunhoodie, bei mir der Zpacks Mirage, der eher etwas dicker ist als andere, plus lange Hose. Zusätzlich hatte ich einen Alpha-Hoodie und einen Kunstfaser-Puffy dabei, falls es wirklich kalt wird. Mein Puffy ist außerdem ziemlich winddicht. Der Alpha-Hoodie dagegen ist extrem winddurchlässig. Das ist je nach Situation gut oder schlecht: gut, wenn man sich bewegt und schwitzt, schlecht, wenn der Wind durchpfeift und die ganze Wärme direkt wieder weg ist. Als Regen- und Windschutz hatte ich eine Montbell Storm Cruiser 3L dabei. Die ist sehr winddicht und hält Regen gut ab. Aber klar: Wenn es warm ist oder die Luftfeuchtigkeit hoch ist, bist du bei einer Membranjacke irgendwann trotzdem von innen nass. Ist halt Physik und kein spezielles Problem der Jacke. Für warmes Wetter hatte ich noch Shorts und ein T-Shirt dabei. Das war auch praktisch als zweite Garnitur im Camp, in der Stadt oder beim Waschen. Oder eben einfach zum Laufen, wenn es richtig heiß war. Zum Alpha Hoodie und Windschutz: Gerade Alpha braucht meiner Meinung nach irgendwas drüber, sobald Wind ins Spiel kommt. Ob das dann Windjacke, Regenjacke oder ein halbwegs winddichter Puffy ist, hängt vom restlichen Setup ab. Dein Layering klingt grundsätzlich schon schlüssig: Shirt/Sunhoodie zum Laufen, Alpha als aktive Isolation oder Schlafschicht, Puffy für Pausen/Camp/kalt, FroggToggs als Regen- und Windschutz. Ich würde nur aufpassen, dass du dir nicht zu viele Kältereserven doppelt einpackst. Alpha, Puffy, lange Unterhose, zweites Shirt und dann noch Merino kann je nach Tour schnell redundant werden. Wenn du nur kurz unterwegs bist, der Temperaturbereich halbwegs klar ist und ein Abbruch/Exit problemlos möglich wäre, kannst du natürlich viel spezieller packen und Gewicht sparen. Dann würde ich als Erstes überlegen, ob der Alpha-Hoodie wirklich mit muss, wenn der Puffy den Bereich schon abdeckt und zusätzlich winddicht ist. Oder umgekehrt, wenn es eher warm ist: Alpha plus irgendeine Wind-/Regenschicht kann reichen, und der Puffy bleibt zuhause. Am Ende wie immer: kommt drauf an. Für lange, wechselhafte Touren lieber etwas breiter aufstellen. Für kurze Touren mit guter Vorhersage kann man deutlich konsequenter weglassen.1 Punkt
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Ich trage Hoody (entweder Merino oder den Caperlan von Decathlon). Wenn es zu windig ist, ziehe ich die Frogg Toggsjacke drüber. Wenn du die eh dabei hast, brauchst du keine Windjacke!? Als weitere Schichten habe ich dann noch einen Fleecepullover+Daunenjacke. Zum Schlafen ein langarmiges Merionshirt+Fleecetights+Socken1 Punkt
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Leichtes Kindertragetuch zum Befestigen am Rucksack
waldradler reagierte auf PhilippPhoenix für Thema
Ich habe mich da an die Daten des Originals (14x15 inch) bzw. die Reddit-Anleitungen (eher schmaler geschnitten) gehalten. Beim Probesitzen des bald 5-Jährigen, der für sein Alter zudem groß ist, ist mir von den Maßen nichts negativ aufgefallen. Auf den Produktbildern des Originals kann man sich das ja auch mal anschauen. Zu breit darf es (zumindest im unteren Bereich) auch gar nicht werden, da dort die Beine ja noch seitlich rausgeführt werden müssen. Ob und wie angenehm das Sitzen auf Dauer wird, kann ich aber noch nicht sagen. Das müssen wir erst auf einer richtigen Tour testen. Bezüglich Spreiz-Haltung habe ich mir ehrlich gesagt wenig Gedanken gemacht, da der Große sich schon meldet, wenn es unbequem wird und es bei uns auch eher als Verschnaufpause gedacht ist und weniger für stundenlanges Sitzen. Für letzteres haben wir die Kraxe. Zumindest auf den Werbefotos des Originals ist die Hüfte niedriger als die Knie (https://trailmagik.com/pages/instructions). Wie gut das in Realität funktioniert und ob mein Schnitt das genauso oder auch nicht abbildet, kann ich nach Nutzung gerne mal berichten. Das Gesamtsystem hat über die Art der Befestigung der Gurte am Rucksack eine gewisse Flexibilität aber der Stoff an für sich ist nicht wirklich elastisch. Cordura ist ein typischer robuster aber wenig elastische Stoff, der gerne bei klassischen (nicht UL-) Rucksäcken genutzt wird. Ist vom Gefühl mit Jeans vergleichbar, finde ich. Für einen bequemen Sitz will ich das eh mitgeführte Sitzkissen einlegen.1 Punkt -
Schnell viele Meter Si-Nylon usw schneiden...meine Bastellösung :-)
wilbo reagierte auf Old School für Thema
Das kann man so sicher gut machen, bequem im stehen, man muss nicht auf den Boden runter. Ich mach's einfacher: Stoff auf den Boden, Zimmer ist 5m lang, mit Büchern beschweren damit er straff liegen bleibt, Stirnlampe auf, so sind die Ripstopfäden sichtbar (zeichne mir aber auch mal mit weißem Buntstift die Schnittlinie), am Start anschneiden ... und dann kann ich die Schere ganz locker durch den Stoff schieben. Ok, muss ich auf die Knie runter aber sooo alt bin ich ja noch nicht1 Punkt -
Im Thread über den Reisebericht über den Gr221 auf Malle kam ja auch ein Austausch über Wildzelten (trotzVerboten) usw auf... Ich finde das ein wichtiges Thema und im Zuge dessen, daß wir früher modmäßig nie wollten, daß dafür "Werbung" gemacht wird und da häufiger eingegriffen haben, war auch ein Austausch darüber bzw was die Alternativen sind, schwierig... Das möchte ich nun mit diesem Thread anstossen, ist aber nicht so gemeint "ich mache LNT deswegen ist das ok" sondern daß wir versuchen, da mit etwas Abstand drauf zu schauen und zu brainstormen, wie man da am Besten Alternativen unterstützen kann, ohne immer nur den Verbotsfinger zu heben Mal mein Sermon dazu Finde ich ein schwieriges Thema, wenn man es wirklich aufrichtig / objektiv betrachtet... Natürlich wäre es mir (und wie ich früher aus Gesprächen mit anderen Mods usw weiß, nicht nur mir), lieber wenn Wildzelten usw nie im Forum erwähnt würde, da man auch sehr gut an YT Videos, oder z.B. ich früher als ich noch genauere Angaben zu Routen und (offiziellen) "alternativen" Übernachtungsplätzen gemacht habe, die Auswirkungen gesehen hat, ich dann z.B. über die Jahre gesehen habe, daß da immer mehr deutsch beschrifteter Essensmüll wie Trekking-Mahlzeiten liegen blieb, deswegen biete ich ja inzwischen zu „Nicht“-Tagestouren eher nur noch Infos via Telefongespräch an und poste keine Details mehr in Foren usw, aber das ist mein Weg.... Ich habe ganz früher die Auswirkungen erlebt, als die Alternativ-Reiseführer aufkamen und Leute ganz bequem, ohne daß die selber Energie rein stecken mußten, zu entsprechenden Plätzen geführt wurden, das hat imho auch eine Menge Leute angelockt, die sich nie mit LNT usw auseinandergesetzt haben und entsprechend sah es dann da aus. Solche Auswirkungen kann man heute auch immer wieder bewundern, ich kriege z.B. auch in NL immer die Krise, wenn ich bei mehr frequentierten Anlegestellen in der Natur die vielen Feuerstellen sehe, auch wenn das teilweise erlaubt ist, warum kann man dann nicht 50 m weiter gehen und eine schon eine Bestehende nutzen ? Fairerweise muß man sagen, dass die Verursacher meist Youngsters sind, die da halt Party machen, da sie da keinen Stress kriegen wegen Lärm... Jetzt kommt aber auch ein wesentlicher Faktor rein, die absolute Anzahl, bis in die 90er war es so, daß man in vielen Gebieten (die nicht eh überlastet waren) als Rucksack/Zelt-Wanderer der absoluter Exot war, es viele Anwohner gut fanden, man häufig eingeladen wurde, im Garten, Haus usw zu übernachten Mit den Jahren wurden es aber immer mehr und in viele Gebieten sind die Auswirkungen des Tourismus auf die dort lebenden Menschen heftig und umgekehrt haben eher größere Unternehmen davon finanzielle Vorteile, da kann ich gut verstehen, daß z.B. auf Malle, den Kanaren und in manchen Gebieten in Italien usw die dortigen Bewohner keinen Bock mehr haben und wollen, dass die Bezirksverwaltungen es eindämmen. Ich kann gut verstehen, wenn z.B. am Lech jedes Jahr erneut in den Anlieger-Gemeinden diskutiert wird, ob es nicht ein Paddelverbot geben sollte, es steht halt an zahllosen Stellen am Fluß, daß man nicht Wildzelten soll, sondern auf die Campings gehen und gerade mit Rudi gibt es ja ein sehr geilen Platz, der auch logistisch super gelegen ist, 99% halten sich dran, aber es gibt halt auch immer wieder Nasen, die es nicht machen "ich bin ja mit dem Fahrrad angereist, dann kann ich doch wenigstens.."... Ich halte es seit Längerem so, daß ich dann z.B. in den Alpen in den sauren Apfel beiße und bei Flüssen in Schutzgebieten, oder auch welche, bei denen ich es für nötig halte, nur noch auf Campings usw gehe. Überlaufene Gebiete wie Ballearen, Kanaren meide und wenn wie damals, meine Exex :-), da gerne hin wollte, wir halt im Hotel (schauder ) übernachtet haben. Damit hat auch ein Stück weit zu tun, dass ich inzwischen auch viel das Segelboot als Transportmittel & Übernachtungsplatz nutze, da hat man noch deutlich mehr offizielle Freiheiten, kann prima mitten in der Natur sein und von da aus dann anderen Outdoor-“Sportarten“ nachgehen und es gibt ja auch noch genügend Gebiete, wo was geht. Aber das ist genau der Knackpunkt, wir Älteren konnten uns in früheren Zeiten da richtig austoben, da gab es kaum Verbote, da es wenige waren, wurde das von den Leuten vor Ort meist positiv aufgenommen, finanziell lief es auch anders, da blieb mehr bei der lokalen Bevölkerung hängen. Da war teilweise auch die Sicherheitslage anders, wodurch man deutlich mehr Gebiete hatte, die ich heute als „Ausweichmöglichkeiten“ nicht mehr empfehlen kann, heute würde ich nicht mehr überland nach Indien reisen, dort mit Fahrrad bzw ner Enfield rumcruisen, soviel in Nordafrika sein, in Vorderasien rumtreiben usw Wir hatten auch damals den Vorteil, dass wir innerhalb von Europa rel fix mit dem Daumen (fast) überall hin umsonst anreisen konnten und es zeitlich meist für Reisen entspannter war Jetzt könnten wir uns in Selbstbeweihräucherung hinstellen und sagen, wir halten uns doch jetzt (fast) immer an die entsprechenden Regeln, deswegen ist das total doof, wenn das Andere nicht tun, aber irgendwie finde ich das vom Bauch her etwas unfair, wir konnten uns doch da früher, weil wir das Schwein hatten, früher geboren zu sein, da prima „austoben“. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich nicht, dass wir im Forum dazu auffordern, sich nicht an die entsprechenden Naturschutz-Bestimmungen / Verbote zu halten bzw dass Werbung dafür gemacht wird. Häufig wissen Einsteiger auch nicht, wo die Gebiete sind, wo es, wenn man sich an Bestimmungen hält, erlaubt ist. Meine Idee : Im Zuge des Forumsumbaus, der in den nächsten Monaten statt findet und nach dem deutlich mehr aktuelle Infos leichter auffindbar sind, schaffe ich oben im Menu den Punkt „umweltverträglich Reisen“ „Naturschutz“ da fällt Euch bestimmt auch ein noch ein besserer Begriff ein. Darunter dann ein paar Sätze, worum es grundsätzlich geht und dann Links auf entsprechende Forumsthreads und evtl auch auf andere Sachen wie z.B. der von @Thierex gepostete Link zur Open Camping Map (die ich wirklich klasse finde, wenn man nochmal nachchekt, ob der Platz noch existiert) Dazu dann in Tourvorbereitung ein übersichtlicher Sticky-Thread, wo es offiziell erlaubt ist, zu übernachten, also z.B. Wenn ich jetzt was zur Sierra d. Cazorla schreiben würde, würde ich nicht den kompletten Sermon da rein setzen, sondern da z.B. nur „Südspanien, 200 km nördlich Granada, rel gut markiertes Wandergebiet mit vielen Infos online, genug Etappen für ein paar Wochen, Übernachtung in vielen unbewirtschafteten Einraum-Refugios ohne Voranmeldung kostenfrei möglich → klick“ oder „NL Friesland Marrekritte-Plätze an allen ist kostenloses Übernachten auf Booten erlaubt, an vielen kann auch gezeltet werden und sind zu Fuß / mit Fahrrad erreichbar – klick“ Der Nächste setzt dann halt was zu Schottland, Schweden o.A. rein, wichtig fände ich halt, dass es in dem Thread kurz bleibt, dass jemand mit schnellem Scrollen schauen kann, in welchen Gebieten es was gibt und dann über die internen Links dann genauere Infos mit evtl Ergänzungen von Anderen findet, gibt ja auch schon so einige entsprechende Threads, dass man den Sticky mit den Links füttern kann. Ob man da umgekehrt noch einen 2. Thread macht, in dem man Gebiete auflistet, in denen früher entsprechende Übernachtungen kein Problem waren, aber aufgrund von Überlastungn oder veränderter Gesetzeslage in Bezug auf Naturschutz es inzwischen verboten und zum großen Teil überwacht wird und heftige Strafen hagelt, könnte man auch überlegen, das würde verhindern, dass evtl jemand auf veralterte Infos im Netz rein fällt, da hätte ich leider auch eine ziemlich lange Liste Das wäre dann vielleicht mal eine "positiv-unterstützende" Lösung... Was meint Ihr ?1 Punkt
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Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel reagierte auf khyal für Thema
Da muß ich mit dem heutigen Stand widersprechen bzw ergänzen , daß Henry / Tarptent inzwischen bei Alu-Gestänge, das ich generell eher empfehle, als das bruchempfindliche Carbon-Bogengestänge (nix gegen genügend dicke gerade Aufstellstangen z.B. für Firstrzelte) nicht mehr das weiche Easton (was ich dann schon mal als Starkwind-Tuning-Maßnahme gegen das deutlich steifere DAC NSL/NFL getauscht habe) verwendet, sondern als Standard 9.3 mm DAC NFL, was deutlich steifer ist und damit mehr Starkwind-Reserven hat. Kleiner Nachteil ist, da ja die höherere Steifigkeit / Bruchfestigkeit u.A. darauf beruht, daß die Enden der Elemente verdickt sind, man nicht mehr die Elemente mit einem Rohrschneider usw einkürzen kann, aber imho eine klare Verbesserung.1 Punkt -
Ich hab die. Läuft mit ner Evazote drunter. Luxusbett hat man eh nicht. R-Wert hat die aber nicht. An den Füßen lege ich noch den Rucksack drunter.1 Punkt
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Leichtes Kindertragetuch zum Befestigen am Rucksack
Christian Wagner reagierte auf PhilippPhoenix für Thema
Das war ganz klar ein Angsthasenfaktor. Mit einer Lage ist es bei der Stoffdicke vermutlich auch stabil genug aber hat sich doppellagig besser angefühlt, wenn da der 20 kg Sohn mal seine Verschnaufpause bekommen soll. Ist aber sicher überdimensioniert, wenn ich mir z.B. Hängematten aus Gleitschirmseide anschaue. Die Reddit Anleitungen nutzen auch doppellagiges dünnes Ripstop Nylon oder einlagigen dickeren Stoff. Auf der anderen Seite wird die doppelte Lage im Gesamtsetup mit Kind leider auch keinen spürbaren Unterschied machen vom Gewicht her 😭 Einen Punkt hatte ich noch vergessen: in den Anleitungen zum Nachbau und dem Original wird im unteren Bereich seitlich noch eine Polsterung für die Beine eingenäht. Das habe ich weggelassen, um das Tuch vom Packmaß kleiner zu halten und plane stattdessen ein eh mitgeführtes Sitzkissen reinzulegen.1 Punkt -
Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Gibbon reagierte auf Ameisenigel für Thema
Es gibt zwar immer weniger Babies, aber trotzdem mehr Menschen und noch mehr Wanderer. Es ist mir rätselhaft, wo die alle herkommen. Vielleicht Jungfernzeugung. Aus eigener erwanderter Erfahrung kenne ich nur Deutschland, Frankreich und Donnyland näher. Letzteres lasse ich jetzt weg. Deutschland ist nun mal dicht besiedelt. Das können wir nicht ändern aber nutzen. Es gibt mehr Mensche als Schafe, obwohl das manchmal verwechselt wird. Deshalb gibt es auch ohne Vorplanung fast immer entweder Campingplätze oder freundliche Mitmenschen, die die Nutzung ihres Rasens erlauben. Fragen kostet nichts, deshalb kann man sich das auch zweimal leisten. Gleichermaßen gibt es reichlich LM Geschäfte, zündeln mitten im Wald in trockenen Sommern halte ich für überflüssig. Okay - es werden immer mehr Campingplätze in Wohnmobilstellplätze umgewidmet. Trotzdem ist dieses ***** nach meiner Meinung unnötig. Frankreich ist viel entspannter. Savoir vivre und weniger Menschen pro Flächeneinheit, viel mehr Campingplätze/ Gite d'etape. Außerdem kennt man das Konzept des biwakierens. ***** gibt es per definitionem nicht. Na ja nicht ganz. Einmal sah ich neben einem Camping municipale auf einem Sportplatz das Schild:"Camping sauvage interdit". Im Gegensatz zu Deutschland sind auch die Hunde nicht angeleint sondern dürfen Wanderer begrüßen.1 Punkt -
Fünf Tage auf dem GR221 (Mallorca) im April 2026
Wayne Schlegel reagierte auf Lolaine für Thema
Hallo zusammen, ich bin den Weg letzte Woche klassisch NoBo gelaufen und kann somit aktuelles berichten. Dabei hatte ich perfektes Wetter und somit immer glasklare Sicht - das machte den Weg für mich zu eines der besten Kurzausflüge der letzten Jahre - auch, weil ich ziemlich wenig erwartet hatte. Übernachtung: Um mal mit einem Mythos aufzuräumen: Der Weg ist Wildcampers Paradise. Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Insel jemals so viele Camp-Möglichkeiten pro km entdeckt zu haben. Das kommt nicht zuletzt auch dadurch zustande, dass es viele historische Kohlemeiler-Plätze gibt, die in den (ehemaligen) Wäldern topfeben angelegt wurden. Somit trampelt man auch nichts kaputt, wenn man sein Zelt dort platziert. Man sieht auch morgens einige Zelter, die direkt am Wegesrand aufgebaut haben. Anscheinend juckt es dort keinen trotz allgemeinem Verbot, anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst habe sieben Nächte im Zelt verbracht und das war auch am An-und Abreisetag kein Problem. Einen Hinweis möchte ich hierzu geben: Der Abschnitt Sant Elm bis zur Vogelwarte/Mühle hoch würde ich wegen der Verbotsschilder und dem angeblich unangenehmen Besitzer der Warte nicht als Zeltrevier einplanen. Verpflegung: Hier war ich das erste Mal ohne Kocher unterwegs. Grund dafür ist, dass es so wenige natürliche Quellen gibt. Um nicht literweise Wasser mitzuschleppen, habe ich jedes Dorf angesteuert, um welches zu kaufen. Somit kann man auch gleich für den Tag einkaufen gehen bzw. ein Resto besuchen. Preise in kleinen Läden höher, sonst ca. 1/1 wie in D. Da die Läden auch Sonntags geöffnet sind, war das logistisch kein Problem. Wegführung: Der GR ist weitestgehend gut ausgeschildert, man muss sehr wenig aufs Navi schauen. Bei ein paar Bergpassagen war es dennoch hilfreich. Ein paar Berge habe ich am Wegesrand mitgenommen. Man muss sich nicht stur an den Weg klammern. Mein Weg ging strenggenommen von Peguera bis kurz vor Pollenca mit einem Abstecher zum Deia Strand. Warum man den Abschnitt Pollenca zum Meer laufen will, erschließt sich mir nicht. Würde ich nicht machen. Der berüchtigte Abstieg vor Lluc war für mich machbar, obwohl ich ein ziemlicher Angsthase bin. Von der Zeit her hätte auch die Route über den Puig Tomir gepasst, aber für mich mit meiner Höhenangst nicht machbar, bin wieder abgestiegen. Einsam ist man nicht auf den Wegen, aber überlaufen ist er ebenfalls nicht. Anfangs habe ich sechs Tage angepeilt, aber es ging sehr gut in fünf Tagen in jeweis ca 27km-Abschnitten. Ausrüstung: Mir hat mein 35L Atom locker gereicht. War mit einem Schlafsack bis -2 Grad unterwegs, den es niemals gebraucht hat. Kocher blieb zuhause und den habe ich nicht vermisst. Da ich keinen Wind hatte, konnte ich mein Trekker-Zelt auch exponiert aufbauen. Öffis: Sehr gutes Bussystem auf der Insel. Man zahlt einfachsterweise mit Karte vorn am Busfahrer und beim aussteigen hält man die Karte wieder an einen Leser. Somit wird die Strecke automatisch ermittelt. Die Verbindungen sind hier einsehbar, aber die Zeiten stimmen nicht. Lokal an der Haltestelle sind die Zeiten dann korrekt ausgezeichnet. Man braucht kein Taxi vom Flughafen in die Stadt, es geht alles mit dem Bus. Selbst bei Abbruch entlang des Weges ist die Chance hoch, dass es eine Busverbindung vom nächsten Kaff nach Palma gibt. Andere Berichte von mir gibt es hier: Korsika La Gomera Norwegen1 Punkt -
Leichtes Kindertragetuch zum Befestigen am Rucksack
PhilippPhoenix reagierte auf Christian Wagner für Thema
Prima Idee. Was ich noch nicht begriffen habe, warum hast du den Stoff doppelt genommen? Nur damit es sauberer aussieht, oder hat das strukturelle Gründe? Auch die Idee das Teil als Absturzsicherung her zu nehmen ist toll. Wir hatten bei unserem Großen auch mal einen improvisierten Brustgurt angezogen und ihn am kurzen Seil geführt. Das hat schon bei der ersten höheren Stufe seine Haut "gerettet".1 Punkt -
Ahoj, aktuell sind meine Zelte freistehend, aber sie bringen einiges an Gewicht auf die Waage. Früher war ich mit First- oder Tunnelzelten unterwegs. Diese mußten immer zwingend abgespannt werden, notfalls halt mit großen Steinen, was natürlich zusätzliche Arbeit bzw. Schlepperei im felsigen Gelände bedeutete. Ich denke, mit einem Treckingstockzelt sollte es ggf. ähnlich gut funktionieren, aber natürlich sollte man möglichst das Wetter im Auge behalten (was heutzutage mit Hilfe von Wetter Apps. ja relativ einfach ist) und vor allem den Zeltplatz entsprechend klug auswählen. Vielleicht ist es ratsam etwas stärkere, leider auch schwerere, Zeltleinen einzupacken, da Zeltleinen bei Wind und scharfkantigen Steinen recht schnell durchscheuern. Schöne Tour in Norwegen Z1 Punkt
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Empfehlung für Navigationsapp
Blickpunkt reagierte auf Patirou für Thema
Ist für das wandern nicht so relevant, aber dabei muss man wissen dass bei der Online Navigation nicht nur GPS genutzt wird, sondern auch die Triangulation mit den Mobilfunksendern. Vorteil der Triangulation: ist in gewissen Gegebenheiten genauer und vor allem schneller (natürlich nur wenn Netz vorhanden). Vor allem in Häuserschluchten (o. Schluchten generell), in Häusern selbst oder auch in Wäldern ist GPS relativ unzuverlässig (je nachdem was man halt damit anstellen will - eben zum Wandern ist es meist immer noch gut genug).1 Punkt -
Treckingstock Zelt sollte auch funktionieren. Auf der Route sind ein paar felsige Abschnitte wo es vielleicht schwierig wird, aber die sind ja nicht so lang das du da unbedingt das Zelt hinstellen musst. Wenn es nicht zu windig ist kann man auch ein Treckingstock Zelt mit ein paar Steinen statt/ als Ergänzung zu Heringen aufbauen. Würd ein paar Bändsel mitnehmen um Heringsschlaufen wenn nötig zu verlängern. Z.B. beim Stratospire ist man ohne zusätzliche Schlaufen relativ unflexibel was die Positionierung der Heringe betrifft.1 Punkt
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Meerdaagse wandelroutes / Mehrtages-Wanderroute Alpen
khyal reagierte auf PhilippPhoenix für Thema
Hi Gerben, Österreich (Vorarlberg, Tirol) ist zum wilden biwakieren (falls das dein Plan ist) schwierig, da meines Wissens nach nur im Hochalpinen Gelände in Notlagen geduldet und generell verboten. In der Schweiz ist es oberhalb der Baumgrenze für 1 Nacht generell geduldet, wenn kein Verbot dagegen spricht. Leider gibt es keine zentrale Karte/Auflistung dieser Verbote. Ich gehe dann wie folgt vor, um das abzuschätzen: - Mit ChatGPT prüfen lassen, die KI findet erstaunlich viele Schutzgebiete und gibt eine erste Grobabschätzung - Unter alternatives Wandern (https://www.alternatives-wandern.ch/biwak/biwakverbote.htm) die Verbotsliste studieren - In den offiziellen Schweizer Karten die Schutzgebiete (Wildruhezone, Jagdbanngebiet, Nationalpark, Pro Nature Naturschutzgebiet...) einblenden lassen und einen geeigneten Platz suchen. https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de¢er=2660000,1190000&z=1&topic=bafu&layers=&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-grau&catalogNodes=bafu,768,781,1361,767,784,798,804,806,826,843,849,851,1505,15157,2801,2828,2833,766 Eine abschließende, 100% rechtliche Einschätzung bekomme ich damit nicht, da ich immer noch ein lokales Verbot, das auf Papierform einer Gemeinde geschrieben ist, übersehen könnte aber ich gehe mit gutem Gewissen auf Tour. In Frankreich ist es lockerer gehandhabt, da kenne ich mich aber nicht im Detail aus. Anregungen für dich: - Glarner Alpen: Tag1 (Tierfehd - Bergbahn Kalktrittli - Limmerensee), Tag2 (Limmerensee - Muttensee), Tag3 (Muttensee - optional Kistenpass-Region - Hochflächen), Tag4 (Rückweg über alternativen Weg zum Limmerensee), Tag 5 (Abstieg nach Tierfehd). Genaue Route und legale Situation musst du selber checken. - Vallée de la Clarée: viele Seen, biwakieren von 19-9 Uhr erlaubt, eventuell Wege entlang GR57. Hier eine schnell von der KI entworfene Route: Tag 1: Névache, Vallée de la Clarée, Lac Laramon → Übernachtung oberhalb des Sees (abseits der Hauptwege) Tag 2: Lac Laramon, Lac du Serpent, Col des Béraudes → Übernachtung in der Umgebung des Passes / Hochflächen Tag 3: Col des Béraudes, Rückweg Richtung Clarée-Seitental, Lacs des Muandes → Übernachtung bei den Seen (mit Abstand zu Hütten) Tag 4: Lacs des Muandes, Col des Muandes, Vallon des Thures → Übernachtung auf den Hochflächen Richtung Thures Tag 5: Vallon des Thures, Abstieg, Névache → keine Übernachtung (Tourende) - Beaufortain: viele Seen, auch hier eine schnell von der KI entworfene Route, bitte gründlich checken: Tag 1: Planay, Lac de Saint-Guérin, Aufstieg Richtung Hochalm → Übernachtung oberhalb des Sees (abseits Ufer) Tag 2: Saint-Guérin, Col du Pré, Lac de Presset → Übernachtung oberhalb des Sees (mit Abstand zur Hütte) Tag 3: Lac de Presset, Col du Grand Fond, Hochflächen mit kleinen Seen → Übernachtung auf den Hochflächen (freie Platzwahl auf robustem Untergrund) Tag 4: Grand Fond, Lac de Brassa, Tal Richtung Planay → Übernachtung oberhalb des Sees Tag 5: Lac de Brassa, Abstieg, Planay → keine Übernachtung (Tourende) Für eine erste Suche kann ich KI hier echt empfehlen. Im Detail dann aber unbedingt selber die Planung übernehmen und checken. ChatGPT schlägt mir ständig angeblich geeignete Biwakplätze vor, die ich dann auf Satelliten- und Wanderkarten im völlig weglosen und verblockten Gelände wiederfinde oder direkt unter einer Felswand, wo jeden Augenblick ein Stein runterkommen könnte. Ich hoffe, das hilft etwas als Anregung und Einordnung.1 Punkt -
Ich arbeite seit vielen Jahren mit optischen Radbrillen Performer TTR mit photochromen Gläsern. Angeschafft hatte ich Sie damals fürs Schneeschuhwandern, also von freien Himmel bis hin zu Hütten in Fjäll ohne Strom nachts. Ich nutze das Glas ActiSUN Track https://www.ihr-optiker-in-la.de/sortiment/sportbrillen/performer-ttr/#1467828442769-2322db84-0528 ActiSUN track Ideal beim Motorradfahren, Hallensport, Nachtaktivitäten mondgelber Filter mit Basistönung von ~ 20 % Phototrope Reserve bis ~ 80 %1 Punkt
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Fünf Tage auf dem GR221 (Mallorca) im April 2026
Lolaine reagierte auf Albwanderer für Thema
Wir haben alles mit festen Unterkünften durchgebucht (Hotels, Hütten, Finca)!1 Punkt -
Sorry für die späte Antwort. Ich hab ein PD QC 5V USB-C Trigger Modul verwendet, damit die Powerbank eretmal anspringt. Dann zwei IN4007 Dioden hintereinander und an den 3.7V originalen Bürstenmotor noch einen 220uf10v Kondensator dran gehangen. Kein An/Aus Schalter oder so, einfach rein mit dem Kabel und Feuer. das Gehäuse hab ich dann wieder mit Schweißkleber verschlossen und alles schön verschliffen. Der Stab ist übrigens zum raus ziehen, also seperat zum Gehäuse, damit das Teil auch nicht so lang ist, das war mir wichtig weil wie du sagst, den verbiegt es sonst im Rucksack oder so. Ja ich mag es einfach meinen Koawach mit Pflanzenmilch oder Kokosmilch schön schaumig zu schlagen, und das möchte ich auch auf dem Trail nicht missen. 😅 Ich denke für 36g gibt's wohl keinen besseren Milchaufschäumer 😉1 Punkt
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Schlafsetup für unter 10°C für verfrorene Wanderin
Blickpunkt reagierte auf Eli Sabeth für Thema
Für mich war eine wichtige Erfahrung bei meinem ersten Trekken an der Frostgrenze nachts jetzt in den Osterferien.: Als ich beim ersten Trekkingplatz ankam und dann direkt ALLES anzog (Es war am Regnen und wollte den Schauer bis Zeltaufbau abwarten) wurde ich leicht kühl beim Essen und Aufbauen und brauchte dann ewig, um unter Quilts (5° plus -1" "Nennwert" Komfort) Apex67-Jacke, dito Füßlinge, wattierter Rock (bin Daunenallergigerin ...) schlafwarm zu werden, während ich am Folgetag und ab da jedes Mal (etwa gleiche Temperatur, nachts ebenfalls um 0°) erst unmittelbar vorm ins Zelt/Quilt etc kriechen die letzte "Rüstungsschicht" angezogen habe. Auch ähnlich leicht am Frösteln beim Essen und Aufbauen, aber da war mir dann im Schlafequipement mit einem Wusch direkt warm. (zpacks duplex, Therm-a-rest neo xlite, Apex-Quilts, -Jacke und -Füßlinge, Primaloftrock, Merino-230-g Langarmshirt und -hose , Merinomütze, Handschuhe) Drinnen fröstele ich beim Stillsitzen schon bei 20" auf die Dauer.... weiß nicht, ob Zufall, mir schien es , was mich, w, 64 Jahre, betrifft, System zu haben. Grüße und schöne Touren! Eisabeth1 Punkt -
OT: Okay , habe mich aber doch vorgestellt. kann ich aber verstehen, könnte ja sein, dass eine Botarmee ihren Plunder anbieten will😁 Ist in diesem Fall wirklich nicht so , ich suche ja auch eher Jemanden,der mir zu dem Ding etwas sagen kann Ich nutze im Moment noch den Rock von Naturehike, aber wenn ich über 200g sparen könnte wäre es halt cool.1 Punkt
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ich habe mal den MAMA Instant Reis getestet. Ist von den Inhaltsstoffen sicher nicht so gut, wie viele andere Trekkinggerichte, kostet dafür nur rund 2,5€ (https://un-vertraeglich.de/Mama-Instant-Reis-Curried-Shrimps-80g) oder im örtliche asiago Laden. 150 ml und dann circa 7 bis 10 Minuten ziehen lassen. Habe bei der Gelgenheit auch gleich die Zubereitung im Gefrierbeutel getestet, funktioniert 1a.1 Punkt
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Auf YT finden sich viele informative Videos zu diesem Thema, die für eine Entscheidungsfindung hilfreich wären. Ein besonders detailreiches und informatives Video dazu kommt von @Robert Klink.1 Punkt
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Vielen Dank für eure Antworten und das teilen der Links. Da das Bear Horn ausverkauft ist, habe ich trotz unglaublicher Rezessionen bei Joom bestellt. Bei Joom erwarte ich erstmal nicht, dass genau dieses Produkt bei mir ankommt, bin aber schon gespannt was ankommt. Ich werde euch auf dem laufenden Halten.1 Punkt
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Momentan scheinen sich mit rel neuen Anmeldungen (bis jetzt ohne Beiträge) einzelne Vögel im Forum rumzutreiben, die via PN auf Suchanzeigen hin genau passende Ausrüstung anbieten, die nicht real ist. halt ne Abwandlung von den Fake-Anzeigen auf Kleinanzeigen-Portalen bzw den nigerianischen Prinzen. Die mir Gemeldeten bzw von mir Gefundenen sind natürlich inzwischen gesperrt. Wie könnt Ihr Euch davor schützen ? Vor allem mal Bilder-Rückwärtssuche machen, dann findet sich schon häufig die org Anzeige einer anderen Person, aus der die Bilder kopiert wurden... Solltet Ihr schon so fündig werden, meldet mir das bitte, der Nächste ist vielleicht nicht so gründlich, dann kann ich entsprechende Schritte unternehmen. Evtl könnt Ihr auch bei mir in so einem Fall nachfragen, ob ich im Account etwas sehe, was auf Fake hindeutet, natürlich darf ich Euch keine Details nennen, das wäre ein Verstoß gegen den Datenschutz, aber bei offensichtlichen Fake-Accounts würde ich zum Einen den Account sperren und zum Anderen Euch das schreiben. Was ist, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, also Ihr schon Geld ins Nirvana geschickt habt ? Mir sehr zeitnah Meldung machen, zum Einen damit ich den Account sperren kann, aber gerade falls Ihr auch evtl strafrechtliche Schritte unternehmen wollt (meist führt das ja leider zu nix), es gibt bestimmte Daten, die aus Datenschutzgründen nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht werden, damit ich Diese dann vorher bei dem Account sichern kann, rausrücken darf ich sie natürlich nur auf eine entsprechende rechtliche Anordnung hin. Ausserdem ist es so, daß ich im Schnitt eine zweistelligen Anzahl an Spammern, Politpropaganda-Typen & Trollen jede Woche löschen muß und wäre ja blöd, wenn dann dadurch sozusagen sämtliche Spuren vernichtet werden, falls der dann zufällig dabei ist. Da zum Glück ja überwiegend User im Forum verkaufen bzw zum Kauf anbieten, die gut bekannt, länger dabei, viele Beiträge haben, hält sich bis jetzt das Prob sehr in Grenzen. Aber ich dachte mir, lieber eine frühzeitige Warnung1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Wanderweiter reagierte auf wilbo für Thema
OT: Jetzt will ich Euch mal richtig den Spaß verderben. https://www.zdf.de/play/reportagen/greenwashed-102/decathlon-kann-massenware-nachhaltig-sein-100?q=Decathlon Zum Reinschnuppern ab Min. 18:401 Punkt -
Ich habe bei Dauerregen in Norwegen gelernt, dass hier eine Zelt nicht nur eine "Schlafen" sonder auch eine "Wohnen" Option haben sollte, sonst schmeisst man früher oder später genervt alles hin und sucht sich ein Wellnesshotel... 😇1 Punkt
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Hallo Fliegengewicht. Ich hatte das GWC bereits auf dem Finnskogleden im Einsatz. Mit dem Serentity Nettent von SMD. Ich muss leider sagen, dass das GWC nicht ausreichend war. Ich hatte oft das Problem, dass ich das GWC zusätzlich mit Steinen an den Heringen sichern musste. Durch die Witterung musste es dicht über dem Boden abgespannt werden. Dadurch verringerte sich das Platzangebot enorm. Der Finnskogleden führt zwar nicht durchs Fjell, dennoch war es stürmisch. Durch den Druck des Windes veringerte sich das Platzangebot nochmals. Somit halte ich eine Nutzung im Fjell auch nicht für ratsam. Zudem musste bei starkem Regen ständig nachgespannt werden. (Silnylon-Schicksal)... Vom Wind im Fjell mal ganz abgesehen. Als ich mich in Norwegen fernab der Zivilisation bewegte, hab ich mir außerdem mehr Komfort gewünscht. Bsp. ein ultraleichtes freistehendes Zelt mit etwas mehr Platzangebot. Ich denke es kommt auch darauf an, was du vor hast!?1 Punkt
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Die Stangen ganz oben zu fixieren, dient meines Wissens auch nicht unbedingt ihrer Stabilisierung. Das letzte habe ich nicht recht verstanden: Könntest du es noch mal erläutern? Schuss ins eigene Knie! US-Amerikaner muss man auch davor warnen, sich die Lippen am Kaffeebecher zu verbrennen.1 Punkt
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„Barfuss“ durch den Harz
Wildniskatze reagierte auf GirlOnTrail für Thema
Danke Dir, liebe Julia, ich habe dieses Fleckchen Erde auch wirklich sehr gern. ☺️ Und es freut mich immer sehr, wenn andere auch etwas Schönheit darin finden. Besonders in den etwas unbekannteren, weniger „spektakulären“ Ecken. Barfußschuhe, ich habe jetzt mal gründlich gedanklich nachgeforstet - es müssen tatsächlich etwa 15 Jahre sein, dass ich solche Schuhe trage, und etwa 10, dass ich in ihnen wandere. Ich habe da nie eine Religion oder einen Wettbewerb für mich selber draus gemacht. Es ist einfach so, dass ich in ihnen am besten laufen kann. (Und ich gehöre sogar zu den Menschen mit Gelenks-Handicap). Ich habe das auch nie „trainiert“ oder eine „Umstellung“ empfunden. Was sicher auch daran liegen kann, dass ich privat, im Garten und Zuhause (schon immer) viel barfuss laufe. („90%“ oben sollte heißen - ab und an auch streckenweise mal barfuß, nicht etwa in anderen Schuhen.) Für mich war das Wandern mit Barfußschuhen tatsächlich eine Offenbarung. Ich kann damit viel, viel weiter, leichter, schneller, anstrengungsärmer, auch ermüdungsärmer laufen, bin geschickter und flexibler am Berg und habe am Ende des Tage nicht das Bedürfnis, mir als erstes mal die Schuhe auszuziehen. Und ich kam nichtmal von schweren Bergstiefeln, bei denen hatte ich ganz schnell festgestellt, dass das nix für mich ist. „Leider“ hat es wirklich zur Folge, dass ich in ab-so-lut nichts anderem mehr wandern/laufen kann. Alles andere fühlt sich für mich an wie „Fußprothesen“. Ich bin sehr aktiv mit den Zehen, greife damit buchstäblich in den Berg, und die werden in jeglichem steiferen Fußbett (oder niedrigerer / engerer Zehenbox) nun einmal stumm geschaltet. Ich MUSS den Boden fühlen können, ansonsten fühle ich mich wie mit Augenbinde versehen, total unangenehm. Manchmal ist das schade um die schönen, leichten, wirklich gut wasserdichten Lowa-Sneaker, die ich hier immer noch habe, und für ausgezogene, rutschige, alpine Geröllfelder wären meine Kurzstiefel derselben Marke auch situativ besser. Geht aber leider wirklich nicht mehr. Auch kein gepolsterter, festerer Trailrunner - habe jedenfalls noch keinen gefunden, der mir nicht zu dick und zu steif (und zu warm!!) ist. Mein Startgewicht (für Trekking! Kurztouren natürlich viel weniger) im Rucksack, „fully loaded“, wenn alles inkl. Verbrauchsmaterialien randvoll und bevorratet ist, sind inkl. Wasser & Nahrung ca. / bis zu 9kg, daher habe ich keine Erfahrung mit 20kg Last (möchte ich auch nicht sammeln ), und die Tagestouren sind definitiv >20km. Ich finde aber, hier sollte wirklich jede/r einfach so vorgehen, wie es für ihn/sie passt. Wer besser mit einer Dämpfung klarkommt auf längeren Touren, der soll eine nutzen. Es ist ja keine „competition“, und ich bin auch absolut nicht der Typ, der andere am Wegesrand da „missionieren“ will. Mich erstaunt manchmal, wieviele Leute heute mittlerweile Barfußschuhe erkennen - ich werde wirklich oft beim Wandern darauf angesprochen. (Und dann kommt der unvermeidliche, stets copy & paste selbst im Satzbau identische Satz: „Spürt man da nicht jedes spitze Steinchen?“ 😉 ) Stört mich ja nicht, oft ergibt sich ein nettes, kurzes Gespräch. Die Sache mit „dem Knöchel Halt geben“ und „Schutz beim Umknicken“ lächele ich geduldig weg, wenn sie kommt. Übrigens ein weiterer Effekt: Man gewöhnt sich so sehr daran, dass die Fußsohle eben plan auf dem Boden ist, dass sich andere Schuhe - und sei es nur ein cm Sohle - für mich mittlerweile total wackelig anfühlen. Dieser kleine Unterschied in der Höhe verursacht mir regelrechten Schwindel und ist mir echt unangenehm. Ich mag es überhaupt nicht mehr, meine Körperlänge zu „modifizieren“. Also zusammengefasst - ich liebe sie, aber wie fast immer im Leben ist‘s „not for everybody“, und das ist ja total ok. So, jetzt geht‘s auffi - in den Harz, Sonntag ist Wandertag! 💚 P.S.: Falls das der Freischaltung zuwiderlaufen sollte - ich möchte *keine* Schuhe verkaufen! Die genannten bleiben hier im Schrank stehen, falls ich doch mal steigeisenfestes Schuhwerk brauchen sollte.1 Punkt -
Forststeig Ende Februar?
Mia im Zelt reagierte auf windriver für Thema
Der Forststeig ist von Sachsenforst etabliert worden, weil der dortige Amtsleiter von den skandinavischen Wegen und Hütten so begeistert ist, da ist also mit Verständniss zu rechnen. Die Biwakplätze liegen alle auf Sachsenforstgrund und die Kollegen vor Ort haben kein Problem wenn da jemand zeltet. Ticket würde ich trotzdem lössen, dann zeigt man guten Willen. Im Winter ist der Steig aus Bewirtschaftungsgründen geschlossen, das Personal ist im Holzeinschlag. Die Infos habe ich vom Verantwortlichen , ist ja im weiteren Sinne ein Kollege von mir .1 Punkt -
Malerweg / Sächsische Schweiz
Mia im Zelt reagierte auf Freierfall für Thema
Ich war letzte Woche (weil ich sowieso in Sachsen war) 3 Tage auf dem Malerweg bzw. in der Sächsischen Schweiz wandern. Bin Mittwoch um 12 in Pirna losgelaufen in der "Gegenrichtung" zuerst linkselbisch (wegen der Wetterprognose), habe mich grob an den Malerweg gehalten (aber ein paar "Schleifen" ausgelassen und dafür ein paar andere Eingebaut) und war 96km später am Freitag um 18 Uhr in Rathen "fertig". Sowohl, weil ich nicht auf dem Malerweg zurück nach Pirna wollte (Bastei am Wochenende war nicht so attraktiv und der Rest schien nicht so spannend) und ich hatte meinem Knie nach einem ziemlich Wanderarmen Sommer etwas zu viel Zugemutet und mir wohl wieder eine Sehne entzündet. War trotzdem klasse; unter der Woche und bei mäßigem Wetter nicht überlaufen; grandiose Landschaft und aufs Tarp + Stangen + Heringe hätte ich komplett verzichten können (es aber leider nicht gemacht), habe beide Nächte in Boofen verbracht. Am "kleinen Lorenzstein" habe ich mich jedoch von den Warnschildern bez. eines "verhaltensauffälligen" Fuchses, der nachts Schlafende angreife, vertreiben lassen. Ich frage mich, wie lange es den schon nicht mehr gibt, und wie viele wie ich vor Ort weitergehen, weil sie keine Lust auf nächtliche Begegnungen haben... Man sollte durchaus erwähnen, dass wenn man nicht schwindelfrei ist und starke Höhenangst hat der Weg nicht ohne ist. Eine Stelle an den Schrammsteinen, bevor es die ewig lange Trittleiter nach unten geht hat mir durchaus etwas zugesetzt. (ca. 1,5m Breiter "Steg", rechts und links abgrund, an deren Ende man auf eine Trittleiter muss), das kraxeln dahinter über ausgewaschene Sandsteinstufen war auch unentspannt (es hatte in der Nacht geregnet und war daher noch etwas glitschig). Ich kann die "große Karte der Sächsischen Schweiz" vom R. Böhm hingegen anderslautender Empfehlungen nicht so recht weiterempfehlen; OpenAndroMaps der Gegend ist hingegen hervorragend und sehr detailiert. Hier ein paar Impressionen: Auf dem großen Bärenkopf, der nicht direkt auf dem Weg liegt, sich aber durchaus lohnt, hat ein tolles Plateau oben drauf. Boofe am kleinen Lorenzstein. Hier wollte ich zuerst übernachten, habs dann aber gelassen. Was auf dem Bild kaum rüberkommt: Der Steilhang, den man sicher 70+m runterfällt, wenn man nachts einen falschen Schritt macht. Etwas missglückter Selfie-Versuch da ich nicht rechtzeitig "in Position war".1 Punkt