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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 10.02.2026 in allen Bereichen

  1. Mit den ganzen Vokabeln, die du verwendest, wie Achtsamkeit etc… kann ich nicht viel Anfangen, kann aber erwähnen, das ich, mal abgesehen von den 18 Monaten, die ich in die Lehre ging, bevor ich die hingeschmissen habe, nie wieder eine 5 Tage Woche gearbeitet habe. Die letzten 20 Jahre habe ich eine drei Tage Woche gehabt. Nicht für 25 oder 30 € pro Stunde, sondern als angesteer Verkäufer auf dem Wochenmarkt. Das führt natürlich allein durch mangelndes Geld zu einem genügsamen Leben, aber dafür haste Zeit. Für mich der größte Luxus!! Wandern ist eine sehr günstige Option, um mal Urlaub zu machen, auch mit sehr wenig Kohle.
    5 Punkte
  2. Spannendes Thema. Als jemand, der fast ausschließlich solo unterwegs ist und auch Zeit in buddhistischen Klöstern verbracht hat (wo man bis auf die Vormittage den restlichen Tag in Stille und allein verbringt), sehe ich das ähnlich, aber mit einer wichtigen Einschränkung. Solange man alleine draußen ist, keine Nachrichten checkt und es "nichts zu tun" gibt, fällt es leichter, eine gewisse Achtsamkeit zu entwickeln. Der Geist schweift nicht mehr so leicht in Sorgen, Trauer, Wut oder Verzweiflung ab. Alles wird leichter, der gewohnte Alltag tritt in den Hintergrund und das unmittelbare Erleben in den Vordergrund. Da beginnt genau die angesprochene "Innenkehr". Aber: Das Problem ist die Rückkehr. Sobald man wieder zu Hause ist, verfällt diese Stille extrem schnell. Die Achtsamkeit schwindet, und die gewohnten Ansichten und Gefühle kehren zurück. Am Ende bleibt oft wenig bis nichts übrig, denn die Gewohnheit ist stark (Gewohnheit = da, wo der Geist wohnt). Unser Erleben wird dadurch bestimmt, was durch die "Pforten der Wahrnehmung" (Sehen, Hören, Riechen etc.) eintritt. Wenn dort wieder der Alltag einzieht, passt sich das Erleben dementsprechend an. Meiner Erfahrung nach kann man keinen dauerhaften Gewinn aus dem Trekking ziehen, wenn man danach genauso weiterlebt wie bisher. Man muss bestimmen, was das gewohnte Erleben füttert – also die Wahrnehmung im Alltag ändern. Das heißt konkret: - Fernseher weg oder Konsum drastisch reduzieren. - Nachrichten begrenzen. - Nicht ständig auf Social Media hängen. - Nicht jedes "lustige Video", das herumgeschickt wird, ansehen und weiterleiten. - Bewusst anders auf Missachtung oder Stress reagieren. -Usw. Der einsame Trip in die Natur (oder ins Kloster) dient eigentlich nur als Referenz: Er zeigt dir, wie schön und leicht es mit weniger sein kann. Aber solange man im Alltag an den Inputs (Medien, Reize) nichts ändert, bleibt vom "Longevity"-Gefühl nichts dauerhaftes.
    4 Punkte
  3. dermuthige

    Schnäppchen-Thread 2.0

    OT: Wie macht damit eigentlich noch irgendjemand Gewinn? Selbst wenn den Menschen, die den zusammenbauen, kaum was gezahlt wird und die Materialien auch praktisch nichts kosten sollten – das Ding wird doch erst über den Ozean geschippert und dann (im Falle von Prime) auch noch kostenfrei zur Haustür geliefert ... Als jemand der selbst gewerblich näht – natürlich wenig vergleichbar, da ich nicht weder auf Effizienz getrimmt noch ein Fließband bin – würde ich für einen vernünftigen Rucksack dieser Art, der ja einige Teile und Nähte hat, sicherlich 10-12h benötigen, wenn nicht mehr. Bei aktuellem deutschem Mindestlohn bekäme ich nicht einmal zwei davon bezahlt. Da frage ich mich einfach: Kann der wirklich was taugen? Oder wird die Produktion nicht so dermaßen auf Geschwindigkeit getrimmt sein, um einen möglichst niedrigen Verkaufspreis zu erzielen, dass der gar nicht mehr verlässlich outdoor-tauglich sein? Was online im Foto oder auch im Schauregal gut aussieht, kann nach hundert(en) Kilometern auch einfach aus Fetzen bestehen. Die Bilder geben nicht viele Konstruktionsdetails her, aber allein die Verbindung aus Gurtband zu Hüftgurt aus einer einzigen kleinen Naht macht mir schon Bauchschmerzen. Im verlinkten Video wird der Rucksack auch nicht in der Kamera gezeigt. Ich hab mir mal die 2-Sterne-Bewertungen auf Amazon angeschaut und zitiere: Ich würde die Hände davon lassen. Aber berichte sehr gern, mich würden Details zur Konstruktion sehr interessieren.
    4 Punkte
  4. Letztens wurde das neue Packraft auf seine erste Tour ausgeführt, und es ging direkt zwei Tage auf die Mosoni Donau. Unser "Drybag-System" (hier: Bauschuttsäcke) sind auf jeden Fall eines der nächsten Upgrade-Projekte 😇 Trotz relativ trübem Wetter haben wir kurz sogar die Sonne erwischt, insgesamt war es jedenfalls eine tolle Stimmung am Fluss. Den Abend haben wir recht luxuriös im Baumwoll-Lavvu ausklingen lassen.
    4 Punkte
  5. Letztes Jahr nach meinem Camino hatte ich dann die Bewertungen von Robert Klink zum Favuit 50 L im Vergleich zum G4Free gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=HuNIlw57jjM&t=696s Der von dem Youtuber dort angegebene Link führt zu einem Rucksack mit der Bezeichnung "Favuit Wanderrucksack 30L". Die Beschreibung erläutert dann, dass zu den 30 L Innenraumvolumen noch ca. 20 L durch die Seiten- und Fronttaschen hinzukommen, wodurch man die 50 L erhält. Die Innenraumabmessung des Favuit 50 ist mit 30 x 15 x 62 cm³ gegenüber dem G4Free mit 34 x 20 x 58 cm³ deutlich, genauer: um 10 L, kleiner. Beim G4Free werden die beiden Seitentaschen und die Fronttasche nicht zum Packvolumen mitgezählt. Ausgehend davon, dass beide Seitentaschen je ca. 4 L, die einzige Fronttasche 4 L und die Kopftaschen (2) insgesamt 5 L Volumen bieten - das ist nur eine Schätzung - läge der G4Free bei ca. 57 L Packvolumen. Der o.g. Link zum "Favuit Wanderrucksack 30L" bietet den Rucksack für 27,45 € an. Die Seite verweist allerdings noch auf den baugleichen Rucksack von Dearback für 23,99 € (Angebot ist befristet). Beide Rucksäcke sind identisch ... Wenn man die beiden Seiten vergleicht, fallen als erstes die unterschiedlichen Bewertungen auf. Dearback verzeichnet 19 Bewertungen und deutlich mehr Kritik, während die Favuit-Seite sich mit über 100 Bewertungen im oberen Bereich bewegt. Zu meinen ersten Eindrücken: Der Rucksack kam ordentlich verpackt an und hat sich nach 2 Tagen komplett entfaltet. Der Favuit 50 ist passabel verbaut. Die Nähte sind ähnlich wie die des G4Free und mit Schrägband nochmals eingefasst. Die Reißverschlüsse machen eine stabilen Eindruck. Auch das Material aus dem beide Rucksäcke bestehen ist sehr ähnlich. Die Schultergurte des Favuit sind stabiler und mit dickerem 3D-Mesh aufgebaut. An den Gurten befinden sich Schnallen zur Befestigung von Taschen, Flaschenhaltern etc. Er verfügt über einen gepolsterten Beckengurt und eine Rückenpolsterung, die eine , wenn auch geringe, Durchlüftung garantieren soll. Das Gurtband wurde jedoch nur an der Spitze der Seitenflügel befestigt - da entsteht Zug, das wird im Wortsinn spannend. Der erste Befüllungsversuch zeigte bereits die Grenzen des Rucksacks auf. Der Tragekomfort ist jedoch erkennbar höher beim Favuit 50L. Das liegt vor allem an der Rückenverstärkung/-polsterung. Hier muss man beim G4Free deutlich konzentrierter Packen, damit nichts im unteren Rücken drückt oder sich hervorhebt. Der Favuit 50L müsste sich nun in einem Testlauf bewähren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich den Rucksack behalten werde. Zumindest für Mehrtagestouren erscheint er mir nicht optimal und würde sogar in meinem Fall gegen den G4Free nicht bestehen, da er 10 L weniger Innenraum bietet, den ich primär bepacke. Er ist etwas schmaler und etwas flacher. Das bietet z.B. auf den schmalen Brücken des Dingle Way oder den engen Wegen der Teilstrecken einiger Caminos Vorteile. Zurückschicken werde ich ihn nicht, vor allem um meine Ökobilanz in dieser Sache nicht noch mehr zu zerstören. Er findet seinen Platz vermutlich in der erweiterten Familie irgendwo im Bereich von Tagesausflügen. Sollte es noch einen Test geben, poste ich das Ergebnis hier. Soweit also mein Vergleich zweier Rucksäcke im Lowest-Budget Bereich
    3 Punkte
  6. Bin auch seit Jahren mit dem Victorinox SD (allerdings in der Alox Variante) unterwegs und das reicht bei mir auch für 99% der Anwendungen auf Tour. Ich habe aber für deinen Anwendungsbereich noch zwei günstige Carbonstahl Alternativen im Angebot. Wenn es aber Richtung Skandinavien geht und du wie gesagt etwas mehr Holz bearbeiten willst und nen Feuer anzünden möchtest kann ich das BPS Finn Lite empfehlen. Wiegt 68 g ohne die Scheide ( die liegt nochmal bei 25g). Ist nen 1066 Carbonstahl der sich aber auch dank des scandi Grinds easy nachschleifen lässt und meiner Meinung nach auch ne gute Schnitthaltigkeit (für den Preis) an den Tag legt, besonders wenn man das Messer dann und wann mit nem Leder abzieht. Ist auch Full-Tang und kann gut was ab, natürlich in für diesem Gewichtssegment angemessenen Maßen (etwas mehr Vorsicht bei der feinen Spitze und wenn man auf Nummer sichergehen will kann man die Schrauben der Griffschale noch verkleben, die können sich bei sehr viel schwerer Batoning Arbeit leicht lösen, hab sie am Anfang einmal leicht nachgezogen und dann aber auch ohne Kleber nie Probleme gehabt, das Messer ist aber auch keine Axt :D). Die Messerkante oben ist auch recht steil geschliffen, sodass es auch als Anzünder für nen Feuerstahl taugt ohne groß nachzuschleifen. Dabei kostet das Teil nur 25-30 Euro und ist mit nem richtigen Griff versehen (sehr angenehm in der Hand bei längeren Holzarbeiten!). Is nen tolles Schnitzmesser dank der feinen spitze und des scandi Schliffs. Meiner Meinung nach ist das Teil im Puukko Stil auch ein echter Hingucker. Ich persönlich bin aber auch eher fan von klassischem Look anstelle des tactical Looks. Gibts online auch nen paar YouTube videos zu. Ne andere klassische und leichtere Alternative ist sonst noch das Mora 1/0 mit 40g und 17g Scheide. Etwas feiner und wie die classics bei Mora nicht mit Full-Tang, aber mit einem bis zum ende durchlaufenden verjüngten Erl. Wer weiß was er tut kommt damit auch locker hin um nen bisschen kleines Feuerholz zu spalten, nen paar feathersticks zu schnippeln und nen Feuer zu starten. Die Oberkante ist hier allerdings leicht abgerundet, was angenehm fürs schnitzen ist, aber mit nem Feuerstahl nicht so super harmoniert, kann man aber auch easy nachschleifen. Am Ende kann ich dir aber auch nur empfehlen was zu nehmen was dir Spaß macht. So nen Messer ist ja nen Luxusgegenstand, den man nicht unbedingt benötigt, wenn man schon das Mehrgewicht in Kauf nimmt dann sollte man auch was dabei haben was einem auf Tour auch wirklich Spaß macht. Wenn du dich da in nen Messer verguckt hast und dann noch planst es für nen Feuer zu nutzen, go for it. Meiner Meinung nach gehts darum draußen in der Natur Spaß zu haben und die Zeit zu genießen, wenn da nen spezielles Messer deine Tour wirklich verschönert, hol dir das und nimms mit, wiederverkaufen und gegen nen anderes austauschen geht ja am Ende auch immer noch.
    3 Punkte
  7. fstent

    Vorstellungsthread

    Hallo, ich bin relativ neu in der UL-Szene und möchte gerne hier etwas Lernen. Mich intressiert der MYOG-Bereich sehr und habe hier auch ein wenig rumgetüftelt und gebastelt. Einige Kleinigkeiten sind vielleicht schon Ultraleicht, wie z.B. ein Topfdeckel und Dreifuß, ein Zelt habe ich auch schon genäht, dies ist aber nicht ultraleicht sondern ultraschwer, da soll aber in nächster Zeit auch ein neues Leichtes genäht werden. Lange Touren muss ich noch angehen, 2-4 Tagestouren bin ich schon gelaufen. Viele Grüße, Frederik
    2 Punkte
  8. Vor der gleichen Entscheidung stand ich auch und habe mich für 200er Apex entschieden. Ich schlafe auf der gleichen Matte (XTherm NXT) und habe einen ähnlichen Einsatzzweck. Für den Winter habe ich bei Bedarf noch eine leichte Daunendecke, die ich als zusätzliche Schicht nutzen kann. Im Spätsommer auf der Hardangervidda würde ich nicht nur mit dem 200er Quilt unterwegs sein wollen. Außerdem kommt es auf dein Zelt oder Tarp an. So zumindest mein Empfinden. Hast du ein Innenzelt mit sehr viel Mesh (wie ich) und es ist windig, brauchst du mehr Isolierung als bei einem Zelt mit Solid Inner.
    2 Punkte
  9. Nur am Rande für die Hardanger Vidda: Ich hatte da mal im August Nachtfrost und Altschneefelder. Ist meine ich auch normal dort. Da würde ich mindestens mit 200er Apex wieder hinfahren.
    2 Punkte
  10. Ein guter Punkt. Ich persönlich brauche: a) eine Schere, die sich auch für Zehennägel eignet: Ersatzteil Victorinox Karte - 6,7g b) eine Pinzette, mit der ich auch bohren und dann tiefsitzende Splitter entfernen kann: von Remos - 5,8g - gibt es etwas schwerer auch von Knipex c) ein Messer, mit dem ich auch harte und dicke Würste oder Käse zerteilen sowie widerstandsfähige Verpackungen öffnen kann: Fjällkniven U4 - 25,3g Die klappbaren Werkzeugsammlungen aus der Schweiz fand ich schließlich schlechter als dedizierte Einzeltools. Bierflaschen lassen sich an jeder harten Kante mit einem Faustschlag öffnen. Für Weinflaschen nehme ich meinen UL Löffel von sts.
    2 Punkte
  11. Eine weitere Möglichkeit für eine Feststoffmatte wäre evtl. die GossamerGear NightLight. Die war mir (~80 kg) viel zu hart, da lag sich nix durch. Ich glaube @khyal hat damit Erfahrung.
    1 Punkt
  12. Ich kann tatsächlich auch nicht klagen. Und ja, der Gewichtsunterschied zu der kompletten Länge ist echt marginal.
    1 Punkt
  13. Der Poncho statt Regenjacke funktioniert auch nur, wenn man a) die Regenjacke nicht als Wärmelayer mit benutzt, b) es nicht zu windig ist (wurde ja schon gesagt) und c) man nicht durch Gestrüpp laufen muss, wo der lose Stoff ständig hängen bleibt. Daher wartet mein Poncho noch auf seinen Einsatz, aber der nächste Sommer kommt ja bald.
    1 Punkt
  14. Ich hatte damals den Exped Rucksack Poncho, der hat an der unteren Kannte, also zwischen den Beinen, wenn geschlossen, einen Druckknopf, d.h. da weht nix hoch, falls du darauf anspielst. Nee, die Geräuschkulisse ist an den „Ärmel“ Öffnungen entstanden. Eine Jacke liegt ja relativ eng an, da flattert halt nix, egal wie viel Wind da ist. Habe mir letztens bei Ali einen UL Poncho bestellt, der Ärmel hat. Werde ihn bei Gelegenheit ausprobieren, und einen Bericht schreiben!
    1 Punkt
  15. Die genannten Matten kenne ich nicht. Hatte mich auch für die Nordisk Ven 2.5 interessiert aber genau wie du auch festgestellt, dass die ausgelaufen ist beim Hersteller und auch sonst nicht zu bekommen war. Zu nennen wäre evtl. noch die: Nemo Tensor Elite Ultralight Insulated Short Mummy (168 cm - 222 g - R 2.4) Ich war damit diesen Sommer unterwegs und sehr zufrieden damit. Kenne auch die TAR Uberlight. Die Nemo kann man damit aber nicht vergleichen. Ich finde sie wirkt viel robuster als die TAR. Ist zwar keine Torsolänge aber mit 168 cm halt auch nicht super lang und mit 222 g deutlich leichter als deine beiden erst genannten Matten aus deinem Post.
    1 Punkt
  16. Ich habe die Berghaus MTN Guide Hyper LT (ich meine Nachfolger der Hyper 100, bin aber nicht sicher). Das ist eine ultraleichte Mehrlagen Regenjacke (113 g in Gr. M) aus dem teuren Segment. Die habe ich jetzt zwei Jahre und sowohl mit als auch ohne Rucksack getragen. Bis jetzt keine erkennbaren Abnutzungserscheinungen. Ich denke, viel macht hier das Rucksackgewicht aus und wieviel Last damit auf dem Schulterbereich der Jacke „am arbeiten“ ist. Jede Rucksackgewichtsreduzierung hilft hier sicherlich, die Lebensdauer einer Jacke zu verlängern. Das Problem mit scheuernden Schultergurten beseitigt man am besten mit: 4. Ein Poncho
    1 Punkt
  17. Hallo Kraxelmaxel, ich habe 2 "Drybags" in Verwendung, beide aus Silnylon. Einer genäht und abgedichtet, einer geklebt. Funktioniert beides, allerdings ist die Haltbarkeit sehr begrenzt, so dass die beiden "Drybags" inzwischen eher gegen Spritzwasser schützen und nicht vor dauerhafter Nässe. Mit der Zeit scheuern sich winzige Löcher ins Material. Meine Erfahrungen zu den anderen Materialien: PU-beschichtetes Nylon lässt sich nach meiner Erfahrung auch sehr gut mit Pattex Transparent verkleben. Nähen ist dann gar nicht notwendig. Meiner Meinung wird nach wird das Material unterschätzt. TPU-Nylon bügeln funktioniert mit einem Haushaltsbügeleisen sehr gut. Ich habe meine ersten 3 Packrafts so gebaut. Nur sollte die TPU-Beschichtung nicht zu dünn sein. Besser das Material vorher testen. Ich habe übrigens meine Drybags so gestaltet, dass ich sie auch als Pumpsack für das Packraft und für die Isomatte nutzen kann. Ich hoffe das hilft weiter...
    1 Punkt
  18. Hallo zusammen, wie im Schnäppchen-Thread versprochen hier ein paar Kommentare zum Favuit 50 L und ein Vergleich zum G4Free. Beide gelten als UL und bewegen sich im Low Budget Bereich. Wie man bei diesen Preisen allerdings Qualität sichern will, oder überhaupt etwas produziert bekommt ist mir unklar. Doch zunächst noch einmal ein " Was bisher geschah ..." Ich habe mich in den letzten ca. 6 Jahren langsam vom UH in den UL Bereich bewegt - der Prozess dauert noch an und ist noch nicht abgeschlossen. Einige meiner Komponenten habe ich bereits ausgetauscht - andere stehen an, z.B. der Rucksack. Nach wie vor gibt es den Plan, einen Rucksack selbst zu nähen, sobald ich ein Zeitfenster dafür finde. Bis vor 2 Jahren habe ich den Deuter ACT 40+10 genutzt: 1,7 Kg Leergewicht mit Tragegestell. Letztes Jahr habe ich einem Tipp im Forum folgend den G4Free auf meinem Camino und einigen kleineren Tagestouren genutzt. Mit damals ca. 32 € keine Rieseninvestition und auch bei einem Fehlkauf verschmerzbar. Dem G4Free habe ich einen abnehmbaren Beckengurt, eine zusätzliche elastische Schnur vorne, eine Versteifung für den Rücken und eine kleine Tasche für den Schultergurt verpasst. Damit landete ich bei knapp 630 g Leergewicht. Pro Camino muss der G4Free inkl. Eigengewicht ca. 9,5 Kg aushalten. Darin enthalten sind allerdings 2,5 Liter Wasser und eine Notverpflegung für 1 Tag. In Frankreich gab es nicht jeden Tag Möglichkeiten zum Einkaufen oder Abendessen - war also sinnvoll. Der G4Free hat die einwöchige Tour grundsätzlich gut überstanden und war gut zu tragen. Gegen Ende hatte ich jedoch den Eindruck, dass die Nähte schon stark belastet wurden. Insgesamt scheint mir der Rucksack eher für max. 6-8 Kg ausgelegt. Ein Tarp und eine Matte für den Notfall würde ich bei 9,5 Kg nicht mehr an dem Rucksack befestigen wollen. Gerade das kann auf dem nächsten Teilabschnitt meines Caminos allerdings nötig werden. Nach wie vor halte ich den G4Free für eine gute Wahl.
    1 Punkt
  19. Ich habe darüber auch ziemlich lange nachgedacht. Natürlich hängt es immer davon ab, was man konkret vorhat, aber hier kurz mein Gedankengang: Die Victorinox-Pinzette (1 g) kann man auch einzeln kaufen – sie kostet nur ein paar Cent, aber die hast du nun ehe (mehrmals, haha). Wenn man dazu eine Westcott-Schere nimmt, zum Beispiel mit etwa 10 g, hat man nicht nur eine deutlich bessere Schere, sondern zusätzlich noch rund 10 g „Gewichtsspielraum“ für ein (besseres) Messer, etwa ein Opinel No. 2. Natürlich gibt es auch noch leichtere Varianten, aber so ist man flexibler, kann unter Umständen sogar ein paar Gramm sparen und bekommt insgesamt mehr Qualität für ungefähr den gleichen Preis. Um die Pinzette kann man außerdem einfach etwas wickeln, das man ohnehin dabeihat, und das Ganze dann in einen Erste-Hilfe-Beutel packen. Ich habe mir übrigens das Opinel No. 6 mit Safety Ring geholt. Klar, es hat auch Nachteile (z. B. in Sachen Hygiene), aber das ist letztlich Geschmackssache. Ergänzend nutze ich noch eine sehr leichte Pinzette und Schere von Ali. Für Käse kann man übrigens auch Zahnseide verwenden – ich nehme allerdings tatsächlich auch gern Salami mit und gönne mir dafür den „Luxus“ des No. 6. Und falls es wegen Zoll oder Ähnlichem abgenommen wird, ist der finanzielle Verlust zumindest sehr gering.
    1 Punkt
  20. khyal

    Welches Ultralight Messer?

    440c finde ich jetzt nicht so prickelnd und dann noch Slipjoint nur wegen dem dämlichern Waffengesetz in D ? Slipjoint käme für nicht n Frage, ich will daß die Klinge sicher und eindeutig bei Taschenmessern verriegelt, und "Einhandmesser" kann man ja easy benutzen und transportieren und falls man sie auch führen will, braucht man halt den "legal reason", was aber jetzt nicht so schwer ist. Ich kann diese Einstellung sehr gut verstehen und es ist auch gut, wenn solche Nasen dadurch mal offiziell in ihre Schranken verwiesen werden. Aber mir ist meine Lebenszeit zu schade, mich in vermeidbaren Fällen mit Anwaltbeauftragung & Kosten oder wenn das nicht reicht, vor Gericht rumzustreiten und aus praktikabler Sicht finde ich das auch eher ungünstig, ich habe ja nur dann ein Messer bei, wenn ich es auch brauche und dann empfände ich es als rel ungünstig, wenn die Rennleitung es z.B. auf der Anreise einkassierte und ich auf der Wander / Paddeltour o.A. eben dann mein Messer nicht bei hätte und es mir erst Wochen / Monate später mir wieder zurück holen könnte. Also halte ich es anders, überwiegend finde ich eh Neckknifes mit richtig gutem Klingenstahl für mich eh die besseren Messer, die meinen Einsatzbereich besser erfüllen und die sind vom deutschen und manch ausländischen Waffengesetz auch easier. Naja und die 2 Bereiche, wo für mich ein Einhandmesser mehr Sinn macht, kann ich durch entsprechende Handeln rel sicher stellen, daß es nicht einkassiert wird : Wenn ich nen Einhand zu nem Job woanders mitnehme, entweder fahr ich eh mit dem Motorrad hin, dann ist der Kram im verschlossenen Motorradkoffer, wenn ich mit der Dose fahre, habe ich es in der Kleinkram Reissverschlußtasche die unter anderem Kram in meinem Rucksack ist und fällt dann unter die 3 Griff-Regel. Und wenn ich wie heute zum Paddeln das Einhand mitnehme, kommt es schon zuhause in die Tasche der WW-Weste, die wiederum unter anderem Kram in ner Transporttasche ist, dann haben wir gleich 2 Schutzregeln, "legal reason" & 3 Griff-Regel. Ganz easy, kein Stress, keine Rumdisktierei mit der Rennleitung, kein Einkassieren, fertig...
    1 Punkt
  21. Igitt, nur ein relativ neuer Begriff mit der die Industrie "neues" Zeuch verkaufen will, vom Supplement über die spezielle Morgenroutine bis hin zu gentechnischen Eingriffen ... und die Leutz fahrn drauf ab, neuer Name, gleicher Scheiß. Auf der Suche nach dem nächsten dubiosen Biohack, vorgestellt vom Youtubespezialisten, ne Megadosis Vitamin A ist natürlich Grundvoraussetzung zur Aufnahme in den Club Ganz einfach: All die tollen Trends für ein tolles Leben (mit derem Couching andere Kohle machen), die neuen Gadgets (vom Thermomix über Fitnesstracker bis immer neusten Medienkrempel), Social Medias ignorieren (eh alles KI Lügen und Werbung), die schicken Klamotten, Auto, Statusschrott, etc. etc. aus dem "HabenWillKopfbereich" raus hauen ... weil, wenn ich das alles "brauche" muss ich dafür arbeiten, das kostet viel Zeit, Nerven, also Lebensqualität und Lebenszeit. Auf Karriere und Anerkennung sch...en ... Bei allem und jedem nach dem Motte "Mach dir nur kein Kopp" leben Einfach nur zufrieden leben mit minimalsten Ansprüchen an Besitz aber maximalen Ansprüchen an Freiheit, Lebensgenuss, Ehrichkeit, Loyalität, ... ohne grpß drüber Nachzudenken mit all den woken, neumodischen Gedanken an Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, alles nur Bewegungen die Sehnsüchte schüren für die uns "die Industrie" etwas verkaufen will um es zu erreichen, nee, machen, dafür brauchts nämlich nix!! Beispiel mein Papa. Gerade 91 geworden, seit 67 Jahren glücklich mit Mama verheiratet, immer glücklich und hervorragend um Kinder, Familie gekümmert, Genügsamkeit, Glück und all die Sachen von oben vorgelebt, immer Zeit auchfür sich gehabt ... und jetzt, mit 91 fit wien Turnschuh, kann knapp 30 richtig gute Liegestützen machen, wandert am Tag problemlos 40km, kann beim Queren eines Baches elastisch vom Stein zu Stein hüpfen ... macht das einfach ohne drüber nachzudenken, kennt die ganze woke Achtsamkeitssabbelei eher gar nicht
    1 Punkt
  22. kl02

    Smartphonehülle leicht(er)

    Den südamerikanischen Fluß bzw die antike Kriegerin meide ich seitdem sie Trump unterstützen. Auch sonst gäbe es ausreichend Gründe dafür... Wie auch immer, Danke für die ganzen Vorschläge schonmal!
    1 Punkt
  23. Hi, falls noch nicht bekannt, hier ein Link zum Nachbarforum, wo jemand in seinem Post weiter unten eine Tabelle erstellt hat mit APEX-Dicke und Temperaturbereich. Das sind Temperaturen MIT Übernachtungskleidung, d.h. die Kleidugn muss auch noch was puffern. Zumindest im Sauerland und benachbarten Hessen kann es leicht im Mai noch 0 bis 6 Grad sein. Wie es mit den Temperaturen in der Hardangervidda aussieht keine Ahnung. Wenn man den Temperaturbereich anpeilt, dann landet man als Warmschläfer bei einem 200er oder 167er Apex Quilt. Meine Empfehlung wäre eher 167er Quilt und dann gute Schlafkleidung. Ich selbst besitze einen 167er und einen 100er Apex Quilt. Als Schlaf- und Lagerkleidung habe ich dann noch die Apex insulated Pants 67er von GramXpert und eine Decathlon Kufa-Jacke dabei. Die sind beide relativ gut isolierend, so dass ich inzwischen ab Mai nur noch mit dem 100er Quilt unterwegs bin und wenn es kälter wird, dann die Lagerkleidung anziehe. Bei 6 Grad hat das noch gut funktioniert. Ein 167er APEX Quilt wäre so der Allrounder, der 200er die sicherere Wahl, wenn du weißt, dass du öfters bei Nachttemperaturen von 0 Grad noch auf Tour gehst. Was die Größe angeht, den Quilt im Zweifelsfall immer eher etwas zu groß als zu klein nehmen. Wenn es richtig kalt ist, kann man sich dann auch mal darin einrollen wie in einen Schlafsack. Und einen Reißverschluss unten, so dass man eine Fußbox machen kann, würde ich ebenfalls empfehlen. Hör dir jedoch noch die Empfehlungen anderer an, das Wärme-Empfinden ist schon mal sehr unterschiedlich.
    1 Punkt
  24. RaulDuke

    Patagonia Micro Puff größe L

    Ist reserviert!
    1 Punkt
  25. Ich bin sehr viel in Skandinavien unterwegs. Und würde mir da echt keinen Kopf drum machen. Die Menschen dort sind vor allem pragmatisch, auch die Grenzer. Und mal ehrlich: wie hoch ist die Chance, dass Du da untersuchst wirst? Ich habe bestimmt schon an die 200-300 Grenzübertritte nach/in Skandinavien gehabt und bin noch nie ernsthaft kontrolliert worden, zumal auf Lebensmittel. In Norwegen fragen die Grenzer aber schon mal nach Alkohol, da sind auch die Mitnahmegrenzen sehr niedrig.
    1 Punkt
  26. OT: Das frage ich mich auch schon seit der Eröffnung des Fadens 🙃
    1 Punkt
  27. Ich habe das Victorinox Jetsetter mal bestellt, weil es mich selbst sehr interessiert hat und weil ich tatsächlich (zumindest für mich ganz persönlich) nicht wirklich weiß, wofür ich ein Messer auf Wanderung einsetzen sollte. Wenn ich mir mein Victorinox Classic SD anschaue, benutzte ich dort eigentlich nur die Schere (Fingernägel, kleinere Reparaturen an Kleidung, Ausrüstung) und die Pinzette (v.a. für Zecken). Die Nagefeile habe noch nie benutzt und das Messer, ich meine, einmal für ne Mini-Salami (aber auch nur, weil das Messer da war, die Salami hätte man auch einfach abbeißen können, haha). Hab auch schon überlegt, eigentlich nur ne Schere und Pinzette mitnehmen aber in der Kombination vom Classic SD und den 21 g ist das für mich bis jetzt noch nicht so richtig zu Ende gedacht. Als Einzelteile finde ich v.a. eine Pinzette zu klein und würde ich vermutlich schnell verlieren. Naja. Insofern passen die 21 g für die Gesamtlösung bislang, auch, wenn Teile dabei sind, die ich nicht nutze… Ob das Jetsetter nun die Lösung ist, weiß ich auch nicht. Da ich keine Glasflaschen mit Kronkorken mitnehme und unterwegs auch nichts verschrauben muss, wären auch hier wieder Dinge dabei, die ich nicht nutzen würde. Bleibt noch der Gedanke aus meinem ersten Post: Wenn es allein darum geht, ein „Taschenmesser“ dabei zu haben, was dann eben doch kein Messer ist, um diesen ganzen rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen, könnte das Jetsetter eine mögliche Lösung sein. Und wer weiß, vielleicht ist es ja für irgendjemanden von Interesse. Sowohl das Jetsetter als auch das Classic SD sind genau gleich groß und wiegen bei mir jeweils 21 g. Die Unterschiede sind auf den Fotos zu erkennen.
    1 Punkt
  28. Hallo zusammen, ich suche einen Tourenpartner, der Lust auf kurze, 2-3tägige Wandertouren mit Zelt, zwischen Sauerland und Eifel hat. Ich bin Ende 40 (m) und sehr tourenbegeistert. Im UL-Trekking-Thema bin ich relativ neu, obwohl ich immer viel gewandert bin und sowohl Bergtouren, Hüttentouren und Fernwanderwege gemacht habe. Früher jedoch meist mit relativ viel Gepäck. In den letzten Jahren war ich sehr viel alleine mit dem Rad und Zelt auf größeren Touren unterwegs. Dort habe ich angefangen aufs Gewicht der Ausrüstung zu achten. Mittlerweile bin ich so leicht unterwegs, dass ich wieder Spaß habe, die ganze Ausrüstung entspannt auf dem Rücken zu tragen. Letztes Jahr habe ich die ersten Overnighter auf Trekkingplätzen gemacht. Das hat richtig Spaß gemacht und dafür suche ich Begleitung. Bei Interesse, schreib mir gerne eine PN. Grüße vom Rhein, Chris
    1 Punkt
  29. Ich vermute mal, wenn es Schwierigkeiten geben sollte nützen Originaletiketten auf den eigenen Packungen nichts. Wie willst du beweisen, das das was auf den Etiketten ist auch drin ist? Selbst bei Original verpackter Ware würde es, wenn Zweifel aufkommen, schwierig sein, den korrekten Inhalt nachzuweisen. Wenn es zu Beanstandungen kommt wird es keine Option für Diskussionen geben sondern nur die Tonne.
    1 Punkt
  30. Es sei noch hinzuzufügen, das die Jacke in Größe L 295g auf meiner Küchenwaage wiegt!
    1 Punkt
  31. Edit: Im Post von Gibbon ist am Ende des Threats ein Foto meines Rucksacks zusehen.
    1 Punkt
  32. Hi, ich habe für meinen MT900 diese von Hyberg genommen: Shoulder Strap Pocket Hüftgurttasche Passen beide perfekt. Dazu noch ein Getränkehalter von Temu. Perfekte Kombi.
    1 Punkt
  33. khyal

    Welches Ultralight Messer?

    Eine gute Idee, von der Hygiene deutlich besser als Klappmesser und gerade bei Neckknifes auch stabiler, daß man auch mal etwas Gröberes damit erledigen kann, ohne daß es das Messer oder die Griffschalen zerlegt, dazu kommt, daß, wenn mal nötig, man es auch eben fix mit kochendem Wasser "desinfizieren" kann. Momentan so ziemlich das beste Neckknife, was man < 100 € bekommt Yes, aber das ist bei viele richtig guten Messerstählen so, ein gutes Motorrad warten man auch nicht mit Hammer und Stemmeisen. Die Meisten (inkl mir) kommen nicht gut mit nem Bankstein klar und verrunden damit die Klinge, alle Rollenschärfer versauen nur die Klinge, wenn man richtig scharfe Messer haben will, die auch länger schnitthaltig sind, muß man beim Messerstahl weg von normalen Werkzeug-Stählen und z.B. dem 420er/440er Kram und braucht dann zum Schärfen was Vernünftiges, was z.B. den Schneidwinkel hält, das beste Manuelle, was ich kenne, ist der Spyderco Sharpmaker, ich bin allerdings inzwischen, da ich immer so einige Messer, auch von Anderen, schärfe, auf einen Messer-Bandschleifer umgestiegen, da bin ich mit dem Worksharp Onion völlig zufrieden. Man kann jede gute Klinge durch falsches Schleifen versauen und klar einen guten Klingenstahl mit vernünftiger Geometrie, bekommst Du so scharf mit gutem Schleifwerkzeug, oder wenn Du ein Künstler mit dem Bankstein bist. Messer mit feststehender Klinge machen in den meisten Ländern inkl D weniger Probs als Einhandmesser. Mit ein bisschen Achtsamkeit ist es imho überhaupt kein Problem auf Outdoortouren & Anreise ein derartiges Messer eingepackt bei zu haben. Wer halt meint, er muß sich z.B. in einem Bus in London damit die Nägel reinigen oder nen Apfel schälen, bekommt halt erstmal eine Übernachtung in ner Zelle spendiert Jein, es gibt ja 2 unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe, erstmal die Jungs von der Rennleitung, die es evtl einkassieren und wenn die Dich auf dem Kieker haben, weil Du z.B. meinst, Dich mit denen anlegen zu müssen, oder Du an den Falschen geraten bist (sind halt auch Menschen) gilt halt der Bewertungsmaßstab mit einer Hand zu öffnen und feststellbar und mit Latexhandschuh für ne Durchsuchung an, brauchst Du keinen Pin oder Flipper, um ne Klinge auszuklappen. Und dann gibt es später im Rechstsverfahren das Thema Feststellungsbescheide usw, da hätte man mit nem Opinel eher gute Chancen. Und auch ein Einhandmesser ist nicht illegal, wenn man mal von bestimmten Wochenendverbotszonen absieht, brauchst Du in D nur zum Führen den "legal Reason" und "transportieren" darfst Du es eh. Aber natürlich ist das mit einem Festehenden Messer mit < 12 cm Klinge noch etwas einfacher. Aber wenn ich in der Stadt, im ÖNV unerwegs bin, trage ich auch nicht ein Messer sichtbar bzw griffbereit mit mir rum, man muss den Encounter ja auch nicht provozieren bzw sich zum Selbststeller machen Das Trifft nach meinen Erfahrungen nicht zu, klar wenn ich z.B. in TerraNonna umfangreichere Holzarbeiten mache und dazu nicht eh was von Gränsfors benutze, benutze ich dafür ein entsprechendes Arbeitsmesser, was btw aufgrund des klasse Klingenstahls auch mein Kochmesser auf dem Boot ist, aber das wäre mir viel zu schwer für Wander / Paddeltouren. Und mit einem Neckknife mit gutem Klingenstahl, gut geschärft und ein bissche Reserve-Reepschnur (die ich ja eh bei haben muß), drumherum geflochten, habe ich auch schon so manche std geschnitzt oder Material zugeschnitten. Ach das ist wie mit gutem Werkzeug / Ausrüstung, da gebe ich lieber was mehr aus und habe richtig Freude, wenn ich es benutze und ich weiß, ich kann mich drauf verlassen und aufgrund der hohen Schärfe ist es sicher. Aber da muß jeder seinen Weg finden und sein Budget bestimmen, dafür gibt es Andere, die z.B. richtig Kohle in ein Auto oder teure Flugreisen stecken.
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  34. Bei dem Jagen nach immer höheren Leistungen des Steckernetzteils würde ich auch immer mal im Auge behalten, was denn eigentlich die Max-Ladeleistung der Geräte ist (ich also überhaupt ein Nutzen von der höheren Leistung habe) und selbst wenn, ob ich in den eigenen typischen Ladesituationen überhaupt einen Vorteil von der höheren Ladeleistungen habe, mal davon abgesehen, daß Schnellladen auch nicht gerade der Lebensdauer von Lion-Akkus zuträglich ist. Nur mal als Beispiele : Viele typische Smartphones & PBs lassen sich mit max 18 W laden. Nun rechnen wir mal auf der Basis, daß alle 2 Tage an der Steckdose bei einer Übernachtung, Kaffeetrinken, Einkaufen o.A. nachgeladen werden kann, daß durch viel Smartphone, GPS-Nutzung usw pro Tag 6,5 Wh (was schon viel ist) verbraucht werden und 20% Ladeverluste. Da sind wir bei ca 16 Wh für 2 Tage, wenn 2 PS o.A. parallel geladen werden mit jeweils 15 oder 18 W sind wir bei 30 min, also wozu eine noch höhere Leistung, schnelleres Laden ? Insofern finde ich auch den von @Torridon empfohlenen 323 völlig ausreichend und im Gegensatz zu PBs, wo ich mit Anker eher sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe und mit Nitecore sehr gute, habe ich mit den Anker Steckernetzteilen sehr gute Erfahrungen gemacht und nutze die viel für Smartphones, PBs und Ultrabook. Wobei ich auf längeren Touren Solarpanels bevorzuge, auch wenn es meist schwerer wird, das ist mir das autark sein wert.
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  35. Wir haben uns für den Pennine Way ein Anker 323 über Amazon.co.uk an Freunde in England liefern lassen. Wir stehen auf die faltbaren Pins. Für uns reichen die 18W & 15W Abgabe. Und dieses Jahr wird es auch wieder in Schottland auf der TGO Challenge gebraucht. https://www.anker.com/uk/products/a2331 Gibt es inzwischen auch als 3er mit mehr Leistung. https://www.anker.com/uk/products/a2669-3-port-wall-charger
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  36. Im Sommer kann es auch in den Alpen schneien. Deshalb nehme ich aber trotzdem nicht die fette Winterausrüstung mit. Wenn es so mies wird muss man halt kurzfristig die Tour ein wenig anpassen. .. eher Talnah bleiben, mal ne feste Unterkunft ansteuern usw. Ich finde den Sack ausreichend für die Tour und Jahreszeit. Der WHW ist ja auch eher Zivilisationsnahe.
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  37. Bild 21, Etappe 7: Das echte, durch verschiedene archäologische Projekte ausgegrabene Poliochni. Bild 22, Etappe 8: Der Eintrag im Besuchertagebuch, der mich abgeholt hat. Bild 23, Etappe 8: Höhle des Philoktetes an der Nordküste. Bild 24, zurück in Myrina: Blick auf den auf dem griechischen Festland in westlicher Richtung liegenden Berg Athos im Sonnenuntergang. Bild 25, Myrina: Festung von Myrina mit Blick in südlicher Richtung auf die Bucht und das alte türkische Viertel.
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  38. Capere

    Welches Ultralight Messer?

    Richtig Ultraleicht ist übrigens auch dieses 5g Skalpell Messerchen von Chouka: https://le-chouka.com/de/shop/klettern-berg-ski/ultraleichtes-chouka-messer/
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  39. reiber

    Schnäppchen-Thread 2.0

    OT: Auf US Produkte kann ich gerne verzichten, auch wenn es da sehr gute Produkte gibt.
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  40. Ich stand gestern im lokalen Decathlon ganz erstaunt vor einer doch passablen Auswahl an Ersatzteilen für Rucksäcke, inklusive verschiedenen Schnallen. Ob da jetzt eine dabei ist die für dich funktioniert hätte, keine Ahnung, aber Decathlons sollte es in Frankreich ja wirklich reichlich geben... einfach mal nachschauen. Alternativ kann man bestimmt auch mal einfach in normalen Outdoorgeschäften fragen. Könnte mir gut vorstellen dass die was in der Werkstatt haben was passen könnte. Ansonsten halt mal bei Amazon schauen und ggf. an einen Amazon Locker schicken lassen? Keine Ahnung wie verbreitet die in Frankreich sind... https://www.decathlon.de/alle-sportarten-a-z/wandern-trekking/reparatur-ersatzteile
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  41. @RaulDuke @Sjeanmarc @Cullin : Vielen Dank für eure Rückmeldungen - dann muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich lieber bequem (-> Rota Vicentina) oder abenteuerlich (-> Peniche) unterwegs sein möchte Falls das jemandem hilft; ich hab' in der Zwischenzeit rausgefunden, dass es mit dem Bus nur 4-6h von Lagos nach Sevilla sind und dass ich von Sevilla grad so innerhalb eines Tages zurück nach Bern reisen kann mit dem Zug. Die Reise via Lissabon ist länger& umständlicher.
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  42. arctic

    GR221 / Herbst 2023

    Besser spät als nie: Ein kurzer Einblick in unsere erste Tour, bei deren Vorbereitung mir das Forum sehr geholfen hat. Wir hatten beide keine Vorerfahrungen mit mehrtägigen Wandertouren, daher sind nicht alle Ausrüstungsgegenstände (gewichts-)optimiert und wir waren ohne Campingausrüstung unterwegs. Hier die Packliste, mit der ich sehr gut zurechtgekommen bin: https://lighterpack.com/r/nveipz Wir sind folgende Abschnitte gegangen (Entfernungen und Zeiten gerundet, längere Pausen abgezogen): Port Andratx – Ses Fontanelles (22,4km / 6:45h) Es geht mit einem kleinen aber bei dem Wetter anstrengenden Anstieg los, dafür wird man bald mit dem tollen Meerblick belohnt, der einen fast die restliche Tour begleiten wird. Insgesamt sehr schöner Weg und guter erster Tag – anstrengend, aber nicht zu schwer. Ses Fontanelles – Estellencs (16,3km / 6h) Eher frustrierender Tag für uns. Wir hatten uns nur auf eine kurze Strecke und dann Erholung im Spa eingestellt, dann aber zuerst etwas im Refugio vergessen und kurz danach auf den Ziegenwegen verirrt, was uns fast eine Stunde gekostet hat. Zudem extrem windig, was auf den teils exponierten Stellen relativ unangenehm war. Teilweise dann wieder sehr schön mit fantastischen Meerblicken, der Abstieg nach Estellencs dann aber eher langweilig auf befestigten Serpentinen. Estellencs – Valdemossa (25,6km / 7:40h) Größtenteils sehr schön mit tollen Aussichten. Gute Einkaufsmöglichkeiten in Esporles und Valdemossa. Leider haben wir uns etwas gehetzt da wir dem drohenden Gewitter davonlaufen wollten – was auch geklappt hat. Kurz nach der Ankunft in Valdemossa hat es angefangen zu schütten. Leider konnten wir deswegen nicht mehr durch Valdemossa spazieren, obwohl es einen sehr schönen Eindruck machte. Valdemossa – Muleta (26,8km / 8:50h) Beginnt mit einem steilen Anstieg und geht dann direkt weiter mit dem berüchtigten, steilen Abstieg nach Deia. Das vegane Cafe dort, das uns während des Abstiegs motiviert hatte, war dann leider außerhalb der Saison geschlossen und Einkaufsmöglichkeiten waren begrenzt. Ab Deia sind wir dann nicht über den offiziellen Weg weiter, sondern den traumhaften und auch hier im Forum schon empfohlenen Piratenweg. Leider ist dieser nicht mehr komplett begehbar – über Llucalcari sollte man wieder auf den GR221 gehen. Wir waren schon ein Stück weiter und haben dann den nächsten Weg zur Straße genommen, hatten aber Glück, dass die Tore des Privatgrundstücks nicht verschlossen waren. Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir dann am wirklich schön gelegenen Refugio de Muleta! Muleta – Tossals Verds (27,75km / 8:30h) Wir wollten eigentlich die uns mehrfach empfohlene historische Straßenbahn nach Soller nehmen, hatten aber den Fahrplan nicht geprüft und sie um wenige Minuten verpasst. Daher sind wir dennoch zu Fuß nach Soller gelaufen, wo es die letzte gute Einkaufsmöglichkeit gab. Der darauffolgende Weg ist schön – es geht wirklich lange bergauf, man wird dann aber mit tollen Aussichten auf das Tal und darauffolgend mit der tollen Gegend um den Cuber Stausee belohnt. Was wir nicht erwartet hatten: Der härteste Abschnitt bis zum Refugio war noch vor uns: Ein langgezogener und unangenehmer Abstieg über loses Geröll – da mussten wir uns trotz müder Beine nochmal wirklich konzentrieren und Zeit nehmen. Der bekannte „Klettersteig“ war da eher das geringere Problem. Tossals Verds – Lluc Traumhafte Etappe. Fühlt sich teilweise eher wie die Alpen und weniger wie Mallorca an, fantastische Aussichten über das Gebirge und die Insel. Lluc – Pollenca Wir hatten uns gegen die Bergtour und für den offiziellen Weg entschieden, ein gemütliches Auslaufen durch den Wald hat einfach besser zu unserer Stimmung gepasst. War natürlich nicht mehr der spektakulärste Tag, aber ein schöner Abschluss. Den Weg neben der Straße nach Port de Pollenca haben wir uns gespart und sind von Pollenca mit dem Bus zurück nach Palma gefahren. Fazit Wunderschön! Das Wetter war abgesehen von zwei bis drei sehr windigen Tagen auch im November noch perfekt zum Wandern. Ich war in der Regel mit Wandershorts, einem T-Shirt und einem leichten Fleecepulli unterwegs. Von mir gibt es eine klare Empfehlung, insbesondere für Anfänger, da man nicht auf Campingausrüstung angewiesen ist und von der Infrastruktur profitiert (Unterkünfte, Einkaufsmöglichkeiten, Busanbindung). Wir waren während der Tour in folgenden Unterkünften: Ses Fontanelles (-): Eher unfreundlicher Besitzer und magere Ausstattung (nur kaltes Wasser, Wolldecken). Gibt leider keine Alternative, wenn meine keine Campingausrüstung mitnehmen will. Estellencs – Maristel Hotel (+): Eher altes Hotel und sehr kleines Spa – wegen der Lage ist der Preis aber trotzdem ok. Bestes Frühstück der ganzen Reise. Valdemossa (+): Kleines Privatzimmer, auf Booking.com gefunden. Alles ok. Refugio de Muleta (-): Unfreundlicher Besitzer, ein einziger großer Schlafsaal. Sehr laut und wuselig - an dem Tag waren kaum Wanderer, sondern fast nur Kinder und Familien im Refugio. Trotz der schönen Lage, würde ich eher empfehlen, eine bessere Unterkunft in Port de Soller oder Soller zu suchen. Refugio de Tossals Verds (+): Schönes Refugio, gut organisiert. Refugio de Son Amer (+): Schönes Refugio, gut organisiert und sehr herzlicher Gastgeber. Leider hat er das Frühstück verschlafen, das mussten wir uns dann selbst aus der Küche holen. Toll war für uns auch, dass es in allen staatlichen Refugios ein veganes Abendessen zur Auswahl gab.
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  43. Das wechselhafte Wetter genutzt und nochmals eine etwas optimierte Version umgesetzt: 271g. Die Farbwahl dürfte dabei selbst @Jever genügen. Material sind Argon 49 außen + 7D Soft RipStop innen.
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  44. Ergänzung: Auf der Nähmaschine habe ich mit dem Obertransportfuss gearbeitet, die glitschigen Stoffe unten und das bauschige Lavalan oben, damit es nicht vom Transporteur gefressen wird. Für das zusammennähen der Stofflagen viele Stecknadeln verwenden! Ich fand Stecknadeln hier besser geeignet als Klammern. Vor allem lange Stecknadeln mit flachen Kopf sind super: https://www.naehpark.com/clover-quilt-stecknadeln-blumenkopf.html (Kleine mit runden Kopf verschwinden im Lavalan. Autsch...) Beim Zusammennähen der Teile habe ich Klammern genutzt, um keine sichtbaren Löcher zu bekommen. Auch hier sind die großen Klammern besser als die kleinen.
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  45. Anforderung: Eine weite Isojacke, die ich über mehrere Lagen, inklusive Hardshell tragen kann, um mich in Pausen warm zu halten. Deswegen auch bis Mitte der Oberschenkel geschnitten und mit 2 Wege-RV. Ärmel auch extralang, um die Hände ggf. wärmen zu können. Keine Taschen. Bisherige Erfahrung: Ich würde die Wärmeleistung eher bei der Nano-Puff als der Micro-Puff von Patagonia sehen. Ansonsten fehlen mir Vergleichsmöglichkeiten. Nicht so warm wie meine prall gefüllte Daunenjacke. In Bewegung habe ich sie nie getragen, da brauche ich nicht so viel Wärme. Eine wärmende Jacke für Bewegung würde ich auch anders designen. Materialliste: Lavalan 120g/m https://www.extremtextil.de/lavalan-sport-woll-isolation-120g-qm.html Innenstoff: https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-supersoft-active-lining-20den-40g-qm.html?number=72268.SW Außenstoff: Ripstop-Nylon PTX Quantum rot, 35g/m, einseitige Kalandrierung, winddicht, imprägniert, extex-Artikelnummer 71007 RV: https://www.extremtextil.de/ykk-3vs-profilreissverschluss-teilbar-zweiwege-90cm.html Alterfil Garn schwarz, Gütermann Allesnäher in passsenden Rot-Ton für die außen sichtbaren Nähte Ärmelbündchen: Ein Stoffrest Hamburger Liebe Performance Jersey von Albstoff; ein Jersey geeignet für Leggings und Sport-BHs irgendein farblich passender nicht-elastischer hautfreundlicher Kunstfaser-Stoffrest für einen Kinnschutz Aufhänger: https://www.prym.com/de/aufhngerbnder-106 Kapuze und unterer Saum können ein Gummiband aufnehmen. Ich wollte es allerdings erst einmal ohne probieren und habe bisher keinen Bedarf Schnitt: eigener Raglan-Schnitt für einen weiten Fleecehoody, verlängert bis Mitte Oberschenkel, an der Hüfte erweitert, damit es auch im Sitzen passt zusätzlich 3cm Zugabe an allen Seiten für das Volumen des lavalan : das war schon eher knapp für die gewählte Nähtechnik Verarbeitung: die Knie "ruinieren" beim Ausschneiden der riesigen Schnitteile auf dem Wohnzimmer-Boden alle drei Schichten aufeinander stecken (unten Lavalan, Mitte Innenstoff, Oben Außenstoff; ggf. auf rechte/linke Seite des Stoffes achten) und alle Nähten bis auf ein Stück der im fertigen Stück am wenigsten sichtbare Naht schließen. Optional: Üppiges Fluchen, wenn man bei einem Teil die rechte und linke Seite verwechselt hat und auftrennen muss Durch die Lücke den obersten Stoff verstülpen, so dass das lavalan nun die Sandwichposition hat. Lücke mehr oder weniger kunstfertig schließen. Einzelteile für die Jacke und die Kapuze zusammennähen, dann Kapuze an Jacke nähen, dabei das Aufhängeband mit einnähen Den RV Verlauf am Vorderteil einzeichnen, aufschneiden, Kanten versäubern, RV einnähen. Dabei an den Kinnschutz denken. Ärmelbündchen annähen Was würde ich anders machen: Die Verstülp-Technik ist sehr materialaufwändig durch die doppelte Nahtzugabe (1x fürs verstülpen, 1x fürs zusammennähen der Einzelteile). Und die Kombination aus zwei flutschigen Stoffe und dem voluminösen Lavalan kostet Zeit & Nerven. Ich habe die Nähte am RV-Schnitt mit der Overlock versäubert und das ging ratzfatz bei tipptopp Ergebnis. Warum ich da nicht gleich dran gedacht habe? 😴 Die Durchschneide Technik für den RV am Vorderteil ist zwar schön unkompliziert beim Schnittmuster Design, aber leider ging meine Rechnung nicht auf. Ich dachte, dass die Breite des RV in etwa mit dem Reduzierung der Weite durch zwei Nahtzugaben übereinstimmt. Was nicht wirklich aufgeht. Deswegen habe ich zur Ovi gegriffen ... und so zumindest herausgefunden, dass die Ovi besser als die Nähmaschine beim versäubern ist. Leider hatte ich noch graues Garn eingefädelt, dass sieht man jetzt etwas hervorblitzen. Stört mich für diese Jacke nicht. Gewicht: 447g Länge RV: 90 cm Weite am unteren Saum: 65 cm
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  46. Los gehts mit den verschiedenen Nutzungen: Kapuze: Weste: Die 'Flügelchen' an den Schultern werde ich mit zwei bis vier weiteren Snaps noch vermindern. Poncho: Ärmel: sieht komisch aus, aber in Verbindung mit einer Weste ergibt das schon eher Sinn: Rock lang: Wickel-Rock kurz: Die weiteren Nutzungen dann im nächsten Post.
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  47. Erinnere mich noch, wie man mir vor Jahren eine gekochte Zucchini als vegetarisches Gericht auf Madeira servierte. Extra gesund ohne Salz gekocht, dafür schön wabbelig.
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  48. 5 Tage Pfälzer Waldpfad Am ersten Januar 2021 sind wir, Stephan und ich, beide aus Karlsruhe, ins neue Jahr gestartet mit einer 5- Tagetour durch den Pfälzer Wald. Als Weg hatten wir uns den Pfälzer Waldpfad ausgesucht, den wir aber im Verlauf der Tour immer häufiger verlassen und die Strecken individuell und eher kurzfristig gestaltet haben. Startpunkt war Kaiserslautern und die Laufrichtung somit gen Süden. Das Highlight der ersten Etappe war in der Abenddämmerung eine kreuzende Wildschweinrotte im gestreckten Galopp (Adrenalin) und eine nette Schutzhütte (Amseldellhütte bei Trippstadt), ansonsten leider wenig Pfad und viel Forstweg. Dieses Bild zeigte sich auch zu Beginn des zweiten Tages, der uns über das Johanniskreuz und nun abweichend vom offiziellen Fernwanderweg zur zweiten Übernachtung unter dem vorderen Winschertfelsen bei Merzalben führte. Der dritte Tag versöhnte mit zunehmendem Schnee und bot vom Luitpoldturm eine herrliche Aussicht, der Abstieg nach Hauenstein bracht etwas Schneeeregen, die Schutzhütte Weimersborn kam gerade recht für unsere dritte Nacht. Der vierte Tag bot uns das schönste Wegstück über Busenberg und dort zum Schlüsselfels am Heidenberg mit herrlichen Wegen und schönen Ausblicken. Als Schlafplatz steuerten wir nun das offene Winterkirchel hinter Erfweiler an, dort angekommen fühlte sich es aber irgendwie komisch an, das Lager hier aufzuschlagen, also haben wir eine kleine „Nachtwanderung“ (es war zwar dunkel, aber erst 17.30 Uhr) angehängt und bei Erfweiler unter einer ortsnahen, schmucklosen Holzhütte die Nacht verbracht. Der letzte Tag führte uns über recht nette Wege nach Hauenstein, von wo aus wir die Rückreise mit der Bahn angetreten haben. Die Betitelung „Waldpfad“ ist auf den ersten beiden Etappen südlich von Kaiserslautern sicherlich geschönt und dieser Abschnitt aus unserer Sicht nicht lohnenswert. Der weitere Verlauf ab Merzalben und besonders die Region um Busenberg und Dahn bietet da schon wesentlich mehr. Die Tourenplanung kann man unserer Erfahrung nach getrost abschnittsweise abseits des offiziellen Pfälzer Waldpfads vornehmen und gezielt nach Pfaden suchen. Zur Hochsaison ist diese Ecke sicherlich gut bevölkert, im Januar begegnet man stundenlang niemandem. Die Wälder sind teilweise stark bewirtschaftet und auch die Jäger sind unterwegs, Schutzhütten und Felsvorsprünge (ist der Begriff „Boofe“ eigentlich der Sächsischen Schweiz vorbehalten?) sind vorhanden. Im Winter draußen heißt auch gefühlt ewig im Schlafsack zu liegen. Erstaunlicherweise funktioniert das richtig gut und es ist immer wieder schön, nachts dem Wald zu lauschen. Allen ein gutes Jahr 2021
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  49. Finde die Trekking Gerichte von Real Turmat geschmacklich echt super! Leider auch teuer. OT: Hab sie beim FR Classic kennengelernt. Bei 250€ Startgeld und mind. 10€ pro Gericht, hat man bei weniger als 25 Gerichten schon das Startgeld wieder raus Die Trekking Nahrung von Trek'n Eat fand ich im Gegensatz eher geht so - sehr künstlicher / salziger Geschmack...
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  50. schwyzi

    [Frage] Groundsheet

    Hi, bei jedem Ikea steht zumindest eine "Pappkarton-Presse", das ist so ein 2 X3 X6 m großes Metallungetüm, in das die Kunden die Pappverpackungen schmeißen können... Bei "meinem" Ikea stehen DANEBEN 2 große schwarze Rollcontainer, einer für Styropor und einer eben für Folien. Oft sind da so 2,10 X 2,00 große Plastikplanen dri, ich weiß nicht, wofür die mal waren, aber als groundsheet oder sogar als Nottarp sind die prima! Ganze Plane wiegt so ca. 156 Gramm. Darf einem nur nicht peinlich sein, im "Müll" zu wühlen...als ich einmal da war, Planen für Ikea-lose ULer zu besorgen, stand da so'n Jüngling von Ikea an der Presse; erst guckte der skeptisch, als ich ihm abr erklärt hatte, was ich mache, hat er mir den Container aufgehalten und sogar noch "mitgesucht" , so : Nee, die ist ja schon eingerissen, aber da unten is' noch eine..." Man kommt ins Gespräch!! (Auch mit Nachbarn, die einen beim Containern sehen) Apropos: @sailor Wenn dir eine 1,90 X 0,80 m große Plane reicht, schick mir deine Adresse, dann schick ich dir die zu. LG schwyzi
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