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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation since 16.06.2018 in allen Bereichen

  1. 19 points
    ChristianS

    Meine nächste Rucksack Evolution

    Dann folgen hier erstmal die Bilder vom gesamten Pack: Gewicht: 360g ohne den optionalen Hüftgurt (nicht abgebildet).
  2. 16 points
    zeank

    Wie funktionieren Verwarnungen in diesem Forum

    Es gibt Dinge, die lassen sich nicht einfach "wegmoderieren" (oder zensieren, wie ich es nennen würde). Rassismus und Sexismus sind Dinge - neben vielen anderen - die unser gesamtes Leben durchdringen und denen man entgegen treten muss so man denn nicht auf der Seite derer stehen will, von denen sie ausgehen. Diskussionen (und vor allem Kritik) unter den Teppich kehren nützt nur denen, die sich mit ihrem "falschen Bewusstsein" (ob jetzt aggressiv vor sich hergetragen oder nur unreflektiert dahergeplappert sei mal dahingestellt) nicht auseinandersetzen wollen. Es reicht nicht Beiträge zu löschen, wenn sie rassistischen oder sexistischen Inhalts sind, wenn es gar keine Auseinandersetzung darum und demnach auch kein Verständnis davon gibt, was Rassismus und Sexismus (usw) eigentlich sind. Wenn einer denkt, dass er gar kein Rassist sein kann, weil er ja jüdische Freunde hat oder mal mit nem Franzozen nen Wein trinkt ohne ihm gleich fürs französisch sein an die Gurgel zu wollen, der wird sich ungerecht behandelt fühlen, aber lernen wird er nix, egal wieviele Strafpunkte ihr verteilt.
  3. 15 points
    5. Etappe: Der Berg ruft! Brrrrr! Ich habe eiskalte Füße und sonst kann ich auch nicht behaupten, dass es mir sonderlich warm wäre. Diese Nacht verbrachte ich ohne VBL, also an der Tüte kann es nicht liegen. Vielleicht an der etwas dünneren EVA-Matte am Fußende? Die TAR XTherm ist zwar etwas wärmer, aber mit der möchte ich nicht mehr im Winter losziehen. Die EVA-Matte ist so schön einfach und schnell zu handhaben. Auch die Kombination aus 14mm Matte + gekürzter Exped DoubleMat. Für die nächste Tour werde ich die DoubleMat sogar noch etwas schmäler schneiden. OT: Anmerkung aus dem Off: Mir fällt gerade auf, dass ich glaub jeden Tag damit beginne, dass ich friere. Das habe ich so gar nicht mehr in Erinnerung. Ich glaube, dass kalt eher leicht frösteln meint und ich nicht wirklich gefroren habe. Außer die Zehen, die waren immer am Abend und Morgen eiskalt und teilweise sogar leicht taub. In der Nacht waren -24°C und ich komme wieder erst gegen 8Uhr aus dem Schlafsack raus. Und dementsprechend komme ich wie jeden Tag wieder erst gegen 10Uhr los. *Grummel* Morgen, aber morgen werde ich früher aufstehen!!! Ich beeile mich mit dem Abbau des Zeltes. Die Schneeanker sind wieder einmal festgefroren. Ich haue die Schaufel volle Kanne in den harten Schnee und will den ersten Anker ausheben, indem ich den Schaufelstiel nach hinten ziehe. *Knacks* Piep! Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep! Piiiep piep piep piiiiep piiiiiep piep piiiep piiiiiep piep piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep piep piep piiiiiiep *luft hol* PIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEP PIEP PIIIIEP Schaufel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Oh Mann! Eigentlich ärgere ich mich mehr über mich, da ich schon zu Hause beim auspacken der Schaufel arge Zweifel an deren Stabilität hatte. Aber dennoch einpackte Das nächste Mal werde ich alle wichtigen Ausrüstungsgegenstände vorher ausgiebig testen und bei Zweifel nicht mehr mitnehmen. Na ja, jedenfalls ist die Schaufel am Schaft eingeknickt. Das Blatt ist noch dran, aber es ist offensichtlich, dass es sehr wahrscheinlich am Ende der Tour nicht mehr sein wird. Ich breche auf und gehe bergauf Richtung Lánjektjahkka. Aber anstatt über die etwas flachere und kammartige Westflanke hoch zu gehen, wähle ich die Abkürzung und greife ich direkt von südlicher Seite an. Umso länger ich mich hoch kämpfe, umso mehr zweifel ich, ob es letztlich der schnellere Weg ist. Der Hang ist sehr steil und stark vereist. Es fällt mir schwer die Stiefel ins Eis zu hauen und komme dementsprechend langsam voran. Das nächste Mal muss ich Felle oder Grödel mitnehmen! (Anfangs geht es noch fluffig und schnell voran. Da unten irgendwo schlief ich.) Die Ski am Rucksack steigern gefühlt das Gewicht des Rucksacks auf 30kg oder mehr. Ich verfluche das Gewicht!!!! Und dieser Kack-Gipfel will einfach nicht näher kommen! Der Aufstieg zieht sich ewig und ich denke mehrmals, dass ich endlich oben bin. Aber letztlich tat sich dahinter wieder eine Erhebung auf. Immer und immer wieder. (Wie hier, man könnte meinen, dass da oben der Gipfel ist, aber weit gefehlt. Es ist erst der Kamm oben.) Endlich oben angekommen zieht ein eisiger Wind auf. Das Thermometer ist schon wieder aus und der inReach meckert herum, dass es ihm zu kalt sei und er sich bald ausschalten würde (was er aber letztlich nie tat). Nur die Kamera hält tapfer durch, wahrscheinlich weil der Akku die ganze Zeit am Glühen ist. (auch die Stirnlampe machte nie Probleme) (Panoramablick Richtung Álggajávrre) (Blick grob Richtung Padjelanta) (Blick Richtung Padjelanta) (Und damit ist der Rundumblick durch ) (Noch einmal Blick Richtung Álggajávrre weil es so schön ist ) Leider raubte der Aufstieg so viel Zeit, dass jetzt nicht mehr so viel Zeit zum verweilen bleibt. Ich bringe noch schnell die Ski quer am Rucksack an, dadurch ist der Schwerpunkt tiefer und die Ski wackeln nicht so. So ist der Rucksack deutlich angenehmer zu tragen, aber dennoch gefühlt sehr schwer. (Hier noch mit Ski hochkant am Rucksack.) Ich breche auf und blicke besorgt zum Abstieg. Es sieht aus, als gäbe es ein sehr steiles Hangstück, das nicht auf der Karte verzeichnet ist. Ich bin mir unsicher, ob es nur durch die Perspektive täuscht oder da wirklich senkrecht runter geht. Alternativ könnte ich den gleichen Weg zurück, aber das wäre ein ziemlicher Umweg. Also entscheide ich mich bis zur der Stelle zu gehen und zu schauen, ob es machbar ist. Schnell bemerke ich, dass sich auf der rechten Seite ein weiterer Hügel auftut. Erst jetzt realisiere ich, dass ich noch gar nicht richtig oben war, sondern der Gipfel vor mir liegt. Ich bin geknickt und verfluche mich, dass ich morgens immer so spät aufstehe!!! Morgen, aber morgen werde ich ganz gewiss mindestens 2 Stunden früher aufstehen! Ich überlege, ob ich noch den Abstecher zum Gipfel mache, aber es ist schon 16Uhr und falls ich doch den anderen Weg nehmen muss, dann wird es zeitmäßig sehr eng. Hier oben will ich nicht unbedingt nächtigen, da es kaum ebene Flächen und es keinen Schutz für den Fall eines Sturmes gibt. Die Entscheidung fällt mir sehr schwer, aber der Verstand treibt mich nach unten. (Beim Abstieg mit Blick ins Guohpervágge) (Aus anderer Perspektive) (Voraus kann man ganz gut die vermeintliche Abbruchstelle sehen, an der es senkrecht nach unten gehen könnte. Links ist die Aufstiegsroute zu sehen.) Als ich die steile Stelle erreiche, bin ich erleichtert. Es ist schon steil, aber gut machbar (auf jeden Fall nicht Senkrecht, wie es von oben aussah). Das erste Stück geht ganz gut, aber dann ist es wieder sehr vereist und ich habe Probleme die Stiefel ins Eis zu hauen. Ich mache nur mini Tipsi-Tapsi-Schrittchen. Ich überlege, ob ich nicht einfach runter rutsche. Hmmm, könnte entweder auf dem Rucksack runterrutschen oder ihn vorschicken und auf der Isomatte folgen. Da fallen mir wieder die zwei Aktionen von meinem Tourenpartner in Finnland ein. Er hatte auch 2 mal die Pulka den Hang hinab sausen lassen und das ging beide Male nicht gut aus. Hmmmmm. Und während ich darüber nachgrüble, bin ich auch schon fast unten. (Blick zurück. Von hier aus sieht es überhaupt nicht steil aus Links oben der echte Gipfel und die stelle Rechts am Rand, die ich für den Gipfel hielt Bei der Kante oben (in der Bildmitte) ging es nahezu Senkrecht runter und dann sehr steil zum Gletscher runter (Kommt leider auf dem Bild überhaupt nicht rüber). Laut dem Sarek Winterführer ist das die Abfahrtsroute und man "soll" sich da hinunter stürzen! Im Leben nicht! Nicht mal mit Abfahrtsski!) Letztlich ging der Abstieg bis hier hin sehr schnell und ich ärgere mich sehr, dass ich nicht doch noch einen Abstecher zum Gipfel gemacht habe. Ach Verdammt! Aber morgen, morgen!! Ja morgen, na ihr wisst schon! Nach einem kleinen Fotostopp steige ich noch weiter runter, bis es flacher wird und eine geeignete Lagerstelle finde. Beim Zeltaufbau wurde ich wieder einmal von einem tollen Sonnenuntergang abgelenkt. Hach, langsam sind diese viele Sonne und diese kitschigen Sonnenuntergänge eklig! OT: Entschuldigung für die vielen Bilder, aber ich hatte euch ja anfangs vorgewarnt. Jetzt müsst ihr da durch und euch von den vielen Schönwetter- und Sonnenuntergangsbilder langweilen lassen
  4. 14 points
    P4uL0

    Quick & dirty STS Pumpsack

    Ganz kurz: Um Feuchtigkeit in der Matte zu mindern habe ich mir fix einen Pumpsack aus Polycro gemacht. Einfach eine Tüte aus Polycro geschweißt, einen Zipfel durch ein Plastikring gezogen, das Ende abgeschnitten und um den Ring gestülpt. Dann einen Schrumpfschlauch der genau den Durchmesser des Ventils der Matte hat über den Ring gesteckt und mit dem Feuerzeug schrumpfen lassen. Der Schrumpfschlauch wird nur in das Ventil gesteckt und mit 1,5 Füllungen ist die Matte voll, nur noch einmal mit dem Mund etwas prall blasen und fertig. Gewicht 13g. Fertig!!
  5. 12 points
    ChristianS

    Meine nächste Rucksack Evolution

    Hier noch ein paar Details: In die Lasche kann ein 25mm Gurtband als Hüftgurt eingefädelt werden. Innen ist ein Klettband aufgenäht, das das Verrutschen verhindern soll, ein entsprechendes Gegenstück auf dem Gurtband voraus gesetzt. Die punktuelle Befestigung soll die Bewegung der Hüfte möglichst wenig einschränken. Der Brustgurtversteller ist aus Kydex quick and dirty selbst gebaut. Der Loadlifter aus 1,5mm Dyneema Schnur, verstellbar per Leinenspanner. Die Bodennetztasche lässt sich mit zwei Kamsnaps etwas schließen.
  6. 12 points
    P4uL0

    Impressionen von Touren

    Um die aufgeheizten Gemüter etwas zu neutralisieren ( sei es wegen irgendwelchen Posts oder weil es 0:1 steht) hier ein paar Impressionen vom Wochenende. Packliste: https://www.geargrams.com/list?id=49652
  7. 10 points
    heff07

    Gaiters / Gamaschen /Alternative zu Dirty Girls?

    hi, gegen zecken und kleine steine in trailrunners benutze ich die beine einer abgeschnittenen damen strumpfhose. vorne an der verschnürung der schuhe, mit einem kleinen eingedrehten stock oder stein fixiert und hinten über die anziehlasche der schuhe gezogen. hält sehr gut. "laufmaschen" gibt es nicht so schnell wie ich gedacht hatte. vorteil: sie wiegen rund 1 gramm, sie schliessen die schuhe und die hose elastisch ab, sie sind atmungsaktiv und leicht zu ersetzen. nebeneffekt: aus dem übriggebliebenen "hosen-anteil" habe ich eine kopfkissen halterung für meine xlite (a la stromfahrer) gemacht, unter der ich meine luftballons als kopfkissen fixieren kann. weitere verwendungsmöglichkeiten sind denkbar: (mückenschutz, wasser vorfilter,...) ich bin mit dieser lösung in den deutschen mittelgebirgen immer sehr zufrieden gewesen. schönen gruss heff
  8. 9 points
    ChristianS

    Meine nächste Rucksack Evolution

    Moin UL-Freaks! Mein nächster Rucksack ist so gut wie fertig. Nach dem Black Pack kommt nun die Weiterentwicklung, obwohl ich mit dem Rucksack grundsätzlich sehr zufrieden bin. Auslöser für den neuen Rucksack war ein Reißtest mit dem 90g Zeltbodenstoff. Das Zeug reißt wie Papier weiter, wenn erstmal eine Beschädigung vorliegt. Und dass ist ja schnell mal an einem Stacheldraht oder so passiert. Für mich nicht zuverlässig genug. Also musste ein besserer Stoff her, der deutlich reißfester aber genauso wasserdicht sein sollte. Nach der Prüfung diverser Stoffmuster von ExTex habe ich mich dann für DCF Hybrid entschieden. Das Material ist mit 102 g/m2 nur minimal schwerer, aber super zäh mit einer top Weiterreißfestigkeit. Am Schnitt habe ich auch Änderungen eingeplant. Der Rucksack wird zum Boden hin schmaler, um die zusätzliche Breite durch Wasserflaschen in den Außentaschen etwas zu kompensieren. Zusätzlich hat man im Schulterbereich mehr Volumen für Futter und so: Beibehalten wird das Rolltop. Auf 60cm Höhe eingerollt bleibt im Hauptfach ein Volumen von 40 Litern. Anwendungsgebiet soll in Richtung Weitwanderung gehen, oder für Papas, die Kindergepäckanteile übernehmen müssen... Fortsetzung folgt...
  9. 7 points
    Hi Wie waren letzten Sommer mit unserer kleinen mehrere Tage in den CH-Alpen unterwegs.... Wir haben ihr in der Nacht Handschuhe angezogen und hatten einen Daunenfusssack (Kinderwagen) als Schlafsack dabei...ich habe auch noch gestillt und es hat gut funktioniert. Wir hatten das Hubba Hubba Zelt und nur zwei Matten...wir hatten genügend Platz.. Dieses Jahr wirds schwieriger..
  10. 7 points
    4. Etappe: Erinnerungen Im VBL-Sack steht die Brühe, dadurch ist es mir sehr kalt, insbesondere die Zehen sind eiskalt. Ein Blick auf das Thermometer; es ist aus. Na toll, da hatte ich die extra teuren Duracell Batterien gekauft und dann kacken die ab. Ich habe das Gefühl, dass die billigen Batterien letztes Jahr in Finnland viel besser durchhielten. Ich mache mir erst einmal eine Wärmflasche für die Füße und döse noch ein Weile. Wieder einmal ist es die Sonne, die mich aus dem Schlafsack lockt. Dementsprechend spät komme ich wieder los und ich ärgere mich erneut tierisch darüber. Jeden Tag das gleiche!!! Und am Ende ist es nie schlimm, es immer nur die verdammte Barriere im Kopf! (Am Morgen war draußen alles mit spitzen Eiskristallen überzogen. Sah sehr schön aus, aber da es so kalt war hatte ich keine großen Ambitionen lange herumzuprobieren, bis ich ein gutes Foto im Kasten hatte. Rückblickend bin ich auch froh keine Drohne mitgenommen zu haben. Ist viel zu kalt für solche Spielereien ) Ich komme gut voran und mache schon wieder unzählige Fotos. Aller paar Meter bleibe ich stehen und mache immer wieder von den selben Bergen Fotos, als hätte ich zuvor noch keine gemacht. Es ist einfach zu schön hier und kann mich kaum satt sehen! (Ich liebe es, wenn weit und breit nur meine Spur zu sehen ist und dann auch noch gefühlt kilometerweit. Toll! (Kommt auf den Fotos leider nur nicht so gut rüber.)) An der Abzweigung zum Njoatsosvágge kommen viele Erinnerungen hoch. Oh Mann, war das Wetter damals mies! Ich stand hier wie ein betröpfelter Puddel! Und heute ist so ein herrliches Wetter. Damals musste ich wegen des Wetters das Louthttoláhko auslassen, was ich sehr schade fand. Ich hatte im Vorfeld nicht mit solch einem guten Wetter gerechnet, weshalb ich es nicht in die Planung einbezog. Darum überlege ich, ob ich es nicht heute bzw. auf dieser Tour nachholen soll. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich studiere die Karte und versuche die Tour umzuplanen. Ein wenig machen mir die Schneewulzte (oder wie auch immer man das nennt) an den Hängen entlang des Jiegnavágge (an den Tagen zuvor waren immerhin einige kleine spontane Lockerschneelawinen zu sehen) und der Abstieg vom Louthttoláhko ins Sarvesvágge sorgen. Die Hangstelle, an der ich mich gerade befinde, ist so stark vereist, dass ich mühe habe nicht abzurutschen. Ich komme kaum runter bzw. voran. Was wenn es da auch so vereist ist und ggf. noch steiler; komme ich da dann sicher runter? Oder gibt es da auch solche große Schneeansammlungen? Es gibt da noch eine Rinne, die ins Sarvesvágge runter führt, aber bei der aktuellen Schnee-/Lawinensituation ggf etwas heikel. Ich bin hin und her gerissen. Eine Einschätzung ist erst vor Ort möglich, ich habe aber keine Lust im schlimmsten Fall wieder zurückgehen zu müssen. So oder so verkompliziert es auch die Routenplanung und ich kann meine ursprünglichen Ziele nicht ansteuern Ich bin innerlich zerrissen, entscheide mich aber nach einer gefühlten Ewigkeit meine ursprünglich geplante Route weiter zu verfolgen. Nicht zuletzt auch wegen der heiklen Lawinenlage. (Links hinten geht es ins Sarvesvágge und rechts hinter dem Berg zum Jiegnavágge hinauf. Obwohl es hier vorn gar nicht steil aussieht, hatte ich mühe nicht senkrecht zum Hang hinunter zu rutschen.) Ich fotografiere mehr als ich an Meter zurücklege und ärgere mich ständig, dass ich nicht früher aufgestanden bin. Ich schwöre mir hoch und heilig, dass ich morgen, ja morgen mindestens 2 Stunden früher aufstehen werde!!! (Hier kreuze ich gerade die verwehten Spuren von zwei Pulkagängern). Ich erreiche den Álggajávrre und überlege, ob ich ins Álggavágge einbiege. Immerhin ist es eines meiner Lieblingstäler. Aber es liegt im Schatten und viele große Schneeverwehungen, die nicht unbedingt nach Spaß aussehen, sind erkennbar. (Álggajávrre mit Blick ins Álggavágge) Also gehe ich weiter und quere den See. Er ist schnell überschritten und ich steige den Hang hinauf. Schon nach wenigen Metern muss ich die Ski abschnallen, da der Hang so vereist ist. Das nächste Mal muss ich mir Steigfelle oder Grödel mitnehmen! (Vom See aus mit Blick auf die Kapelle. Uhhh, da kommen gleich wieder schreckliche Erinnerungen an die Nacht in der Kapelle bei der letzten Tour hoch. Nie wieder! Es war dunkel, es stank fürchterlich und es zog wie Sau.) Es läuft sich sehr gut, nur die Ski am Rucksack machen sich bemerkbar. Er fühlt sich jetzt wie 30kg oder mehr an. Das hat was von Selbstmasochismus! Obwohl es jetzt mindestens genauso kalt ist und ein ähnlicher Wind weht (0-15km/h) wie gestern, ist es mir heute nicht kalt. Keine Ahnung was gestern Abend los war. Zum Ende gab es aber wieder eiskalte Zehen. Obwohl nicht nötig, mache ich mir wieder eine Wärmflasche. Sie bringt den Schlafsack sehr schnell auf Temperatur und ich denke das erste Mal nicht, dass jetzt eine urige Hütte schön wäre. Rückblickend war es ein ganz guter Tag, trotz des späten Aufstehens. Langsam komme ich in einen Rhythmus. Insbesondere bei den Pausen. Ich habe es heute ganz gut geschafft mich aller 1-1.5h zu einer Trink- und Essenspause zu zwingen. Die NCFPR schmecken noch nach wie vor, nur habe ich kaum Hunger und muss sie mir regelrecht hineinzwingen. Mehr als einer ist immer noch nicht schaffbar. Beim Pemikan ist es genau anders herum. Das schmeckt mir nicht mehr und ich habe ordentlich zu kämpfen, dass ich es herunter bekomme.
  11. 6 points
    Wydliez

    [Isomatte] Therm-a-Rest NeoAir UberLite

    Stromfahrer hat diesen Beitrag moderiert: Dieser Faden entstand als Ausgliederung aus „Neue Ultraleicht-Ausrüstung“. Nachfolger der XLite, die Uberlite 250g in Regular
  12. 6 points
    ChristianS

    Meine nächste Rucksack Evolution

    Folgende Features wollte ich bei diesem Rucksack umsetzen: Generell austauschbare und verstellbare Gummizüge Große Front-Netztasche Gummizugschnürung über der Frontnetztasche Zwei kleinere Seitentaschen Bodentasche aus elastischem Mesh Netztaschen an den Schulterträgern Dampfdurchlässige Schulterträger Lastkontrollriemen Option für minimalen Hüftgurt Verstellbarer Brustgurt Diverse Laschen und Befestigungsmöglichkeiten für Kompressionsgummizüge oder Gear Also ging es los mit Planen, Skizzen anfertigen, Materialbestellung und Zuschnitte machen... Alles vorbereitet!
  13. 6 points
    3. Etappe: Goodbye Padjelanta! Ich finde den VBL einfach widerlich. Zumal die nassen Schlafsachen tagsüber gefrieren und man dann abends in die kalten Sachen schlüpfen muss. An sich ist es nicht schlimm, da die Sachen ruckizucki auf Körpertemperatur sind, aber die mentale Überwindung … Das schlimmste ist aber immer das Aufstehen. Die nasse Kleidung macht es noch viel schwerer als es eh schon ist. Eigentlich, was heißt eigentlich, es ist nicht schlimm, aber die mentale Barriere ist immer hoch. Zudem mache ich den Fehler und blicke auf das Thermometer: -18°C! *Brrr* In der Nacht waren es -22°C. Jetzt komme ich gar nicht mehr hoch, die Blockade im Kopf ist einfach zu groß. Wieder einmal ist es die Sonne und das abtropfende Wasser, was mich aus dem Schlafsack holt. (Keine Ahnung was beim Aufbau der Unterschied zum Vortag war. Jedenfalls sieht es immer noch nicht gut aus. Für heute Abend habe ich eine weitere noch bessere Idee ) (Die ersten beiden Tage grub ich noch eine kleine Sitzgrube für die Beine, wo ich auch den Rucksack hineinstellen konnte. Das war super praktisch, aber sie kostete zu viel Platz im Inneren und erschwerte das Abdichten der Tür. Außerdem nutzte ich sie nicht wirklich zum Sitzen, weshalb ich es in den folgenden Tagen nicht mehr tat.) Die ganze morgendliche Prozedur dauert immer ewig (ca. 1,5 bis 2h) und wird sich im Laufe der Tour auch nicht bessern. Das nervt gewaltig. So komme ich wieder erst gg. 10Uhr los und ich laufe wirklich keine 5min, als mich die ersten Scooter mit einem Toilettenhäuschen im Schlepptau überholen. Bin also gerade so noch rechtzeitig los Der Scooterbetrieb nimmt im NP deutlich ab, aber Strom an Versorgungsscootern reißt nicht ab. Hab ja volles Verständnis dafür, aber es nervt trotzdem und stört gewaltig das Natur- und Wildniserlebnis. Da kann ich ja gleich in Berlin bleiben! (Die Tarra voraus.) An der Tarra mache ich eine lange Pause, um die Sachen ein wenig trocknen zu lassen. Derweil knabbere ich an einem NCFPR herum. Mmmh, voll lecker! Hier noch ein Häppchen, da eine Ecke - puh! Stopft ganz schön, aber noch ganz lecker. Noch 2 Happen und endlich ¼ geschafft! Der Blick wandert langsam den Riegel entlang. Oh Mann! Der scheint immer größer zu werden. Ich schließe die Augen und knabbere weiter brav an dem NCFPR herum. Ich versuche mir noch ein Häppchen hineinzuwürgen, aber ich falle nur nach hinten und kugle mich auf der Veranda. Ufff, gerade einmal einen halben NCFPR geschafft!!! Also gerade mal 112g. Und dabei hatte ich 2 NCFPR pro Tag eingeplant Die Sachen sind noch nicht wirklich trocken, packe aber nach 1h alles wieder zusammen. In dieser Stunde hatte ich es übrigens noch geschafft mir den ganzen NCFPR hineinzuschieben. Ich fühle mich, als ob ich eben 6 oder mehr Pizzen gegessen hätte. Irgendwie ist die Verlockung groß hier zu bleiben und in einer Hütte zu nächtigen. Die Vorstellung von einer urigen Hütte mit einem schönen Öfchen, der mollige Wärme verbreitet – hach! Aber die Tarra-Hütten sehen mir zu modern aus und außerdem ist es erst der 3. Tag. So breche ich auf und folge weiter den Scooterspuren den Hang hinauf. Ich gewinne sehr schnell an Höhe und während die Spuren nach links über den Kamm führen, gehe ich weiter geradeaus. *Schnief* Nun ist es soweit, ich verlasse den wunderschönen Padjelantaleden. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Ein letzter Blick zurück: Okay, weil es so schön ist noch ein Blick: Huh, eine Padjelantasommerwanderwegmarkierung *Klick* Der Hang ist stellenweise ganz schön vereist, so dass ich ordentlich die Skikanten in den Hang hauen muss. Ich will runter, aber plötzlich taucht diese offene Schlucht auf: (Auf dem Bild sieht es harmlos aus, aber ich schätze, dass sie gute 10m tief war.) Ich entscheide mich doch auf dieser Seite zu bleiben und es ist eine gute Warnung für Tage mit whiteout! Der Akku glüht! Die Aussicht und das Licht sind überwältigend! Ich hab schon seit 3 Tagen ein Dauergrinsen: Ist aber auch kein Wunder bei dem Panorama: Und die ganze Tour über kreuze ich unzählige Tierspuren, oftmals auch ganz frische, sehe aber bis auf paar Rentiere keines: Im letzten Sonnenlicht baue ich das Zelt auf. Jetzt habe ich den Aufbau ganz gut optimiert. Ich grabe jetzt immer einen etwa 10cm breiten und tiefen Graben, in den ich das Zelt setze. Dann fülle ich den Graben außen mit Schnee. Dadurch ist es unten herum Schneedicht und die Seiten werden nicht mehr so eingedrückt. Das hat sich soweit bis zum Ende der Tour bewährt. Nur die Eingangstür abzudichten war etwas tricky. Hier brauchte ich ein paar Tage, bis ich den Dreh raus hatte. Am Ende nutzte ich die Ski, indem ich einen von außen und einen innen platzierte und bei Bedarf die letzten Löcher mit Schnee stopfte. Der einzige Nachteil ist, dass es ziemlich dauert. Durch das Absenken geht natürlich etwas an der Grundfläche verloren und ich bin froh, dass ich letztlich doch das DuoMID anstelle des SoloMID mit genommen habe. Mit dem Verschwinden der Sonne hinter den Bergen wird es auch ziemlich kalt, so dass ich mich mit dem Aufbau beeile. Im Eifer des Gefechts steche ich die Schaufel in den vereisten Schnee und trete, wie beim Garten umgraben, auf die Schaufel, um sie in das Eis zu treiben. *Hand an den Kopf klatsch* Wie dumm, mir war die Labilität der Schaufel bewusst und so kommt es, dass die rechte Ecke der Schaufel Senkrecht nach vorn biegt * Schock* Zum Glück kann ich sie wieder halbwegs gerade biegen, ohne dass sie Schaden nimmt. Ich schwöre mir, in Zukunft mehr Rücksicht auf die Schaufel zu nehmen. Wie die letzten Abende bekomme ich beim Zeltaufbau wieder eiskalte Zehen. Damit fällt auch groß rumsitzen aus und ich schlüpfe immer gleich in den Schlafsack. Diesmal waren zu meiner Überraschung alle 3 Layer im Zehenbereich des rechten Fußes gefroren/vereist. Also die dünne Socke, die Tüte und die Isosocke. Keine Ahnung wie das passiert ist und es kam zum Glück auch nicht mehr vor. Ich überlege, ob ich das nächste Mal Thermofüßlinge für die Zeit im Zelt mitnehme. *Brrr* Heute ist es mir arschkalt. Ich zittere regelrecht. Das Thermometer zeigt -20°C, also eigentlich ganz okay. Ich weiß nicht was los und krieche schnell in den Schlafsack. Leider dauert es immer, bis es im Schlafsack mollig warm wird. Das stellte ich auch schon zu Hause beim Probeliegen in der warmen Wohnung fest. Da dauerte es mindestens 15 min, bis es warm wurde und ich langsam raus musste. Bei -20°C geht es nicht schneller, eher langsamer. Keine Ahnung was heute los ist, ich friere und beginne leicht zu zittern. Selbst der Kamerakku möchte heute nicht laden, der Stift will nicht recht schreiben und der inReach meckert, dass es ihm zu kalt ist. Ich entschließe mich eine Wärmflasche zu machen. Whoop, Whoop! Das war die beste Idee ever!!!! Der Schlafsack ist in null Komma nix auf mollig Warm und ich schlafe entspannt ein. Bei der nächtlichen Pinkelpause finde ich einen Wunderschönen Sternenhimmel vor. Also zücke ich schnell die Kamera und mache ein Bild:
  14. 5 points
    6. Etappe: Und täglich grüßt das Murmeltier! Whoop! Whoop! Habe heute endlich mein versprechen gehalten und bin eher aufgestanden!!!! 30min eher Aber morgen! Ach, langsam ärgere ich mich gar nicht mehr richtig drüber. Ist ja auch irgendwie Urlaub. Anderseits ist es blöd, dass es früh hell wird, aber auch früh dunkel wird. Beim Abbau des Zeltes sehe ich, dass der Schlauch des A-Frames im Knick komplett eingerissen ist. Sieht aber nicht problematisch aus und soll auch die ganze Tour über halten. Für länger als 2 Wochen, würde ich vielleicht einen Ersatzschlauch mitnehmen. Das nächste Mal, lasse ich es vielleicht auch ganz weg, da durch das Absenken des Zeltes eine Stocklänge von ca. 135-145cm reichen und somit die Verlängerung nicht nötig ist. Ich fahre über einen kleinen See (Násasjávrre) ab. Es fährt sich schrecklich, da er mit vereisten Verwehungen übersät ist. Ich stackse wie ein Hund auf Glatteis über den See. (Endlich, das Guohpervágge ist bald erreicht!) Es dauert ewig, bis ich im Guohpervágge angekommen bin. Dort steige ich auf der anderen Seite gleich wieder auf. Der Aufstieg ist moderat und ich erreiche zum frühen Abend mein Minimalziel. Für einen Aufstieg zum Ruohtestjahka ist es zu spät, da hätte auch früher Aufstehen nichts geändert. Also baue ich diesmal vor dem Sonnenuntergang das Zelt auf. (Der Aufstieg.) (Blick zurück) (Blick zurück) Als ich Nachts kurz austreten muss, finde ich draußen sehr starke Nordlichtaktivität vor. Leider ist es ziemlich windig, wodurch es sich super eisig und unangenehm anfühlt. Trotz der traumhaften Kulisse kann ich mich nicht motivieren die Kamera aufzustellen und draußen auszuharren. Der Wind macht es einfach unerträglich. So schlüpfe ich wieder in den Schlafsack und hoffe auf wärmere Nächte. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es die letzte klare Nacht sein soll (dann hätte ich natürlich noch Fotos gemacht). Beim Blick auf das Thermometer fand ich folgende Ku­ri­o­si­tät vor: (Innen -19°C und außen +70°C Das Kabel des Außenfühlers war direkt am Gehäuse gebrochen und viel am nächsten Morgen beim Einpacken ganz ab. Dadurch funktionierte das Thermometer ab jetzt überhaupt nicht mehr. )
  15. 5 points
    basti78

    Leichte Thermosflasche gesucht

    Beschussfest != Ultraleicht Was trinkst du denn für einen Tee, muss der unbedingt kochen? Ich bin kein Teetrinker, weiß aber dass warmes wasser auch oft genügt, anstatt also das wasser zum kochen zu bringen, kannst du brennstoff sparen und deinen Tee warm in deine PET Flasche füllen. In den Schlafsack oder eine Jacke gesteckt bleibt die Flasche warm solange du dein Essen kochst. Ultraleicht Trekking bedeutet nicht jeden Gegenstand durch den leichtesten kaufbaren zu ersetzen, sondern um die Ecke zu denken und Gegenstände doppelt zu benutzen oder durch clevere Techniken überflüssig zu machen.
  16. 5 points
    Sind das theoretische Überlegungen oder praktische Erfahrungen? Ich wandere zwar erst seit rund 4 Jahren, hab in dieser Zeit aber einige Touren hinter mir und konnte die so oft beschriebenen Probleme mit der Daune nie wirklich feststellen. Die "extremste" Situation für die Daune war bei mir starke Kondens aufgrund des Zeltens direkt neben einem Fluss und Temperaturen knapp über 0°C, starken Nebel und an den darauffolgenden Tagen schwere Regengüsse auf dem nördlichen Kungsleden. Selbst dort war es mit der Daune kein Problem. Wer selbst dann noch Angst hat, dass die Daune nicht feuchtigkeitsresistent genug ist, für den gibt es sowohl wasserabweisende Außenhüllen als auch behandelte Daune. Hier wird, zumindest von meiner Seite, eher die Philosophie vertreten, dass Ausrüstung durch Skills (hier im speziellen Wahl des richtigen Schlafsackes/Quilts, Wahl des Schlafplatzes, Aufpassen auf die Aufrüstung etc.) ersetzt wird. Da stimme ich dir zu. Daher würde ich dem TE hier zu einem wasserdichten Packsack für den Daunenschlafsack/Quilt raten. Zusätzlich sollte er sich über die Platzwahl des Zeltes/Tarp Gedanken machen. Ich bin zwar nicht angesprochen aber kann da dennoch gerne etwas zu sagen, da ich in meinem Auslandsjahr in den USA u.a. in Colorado wandern war und dort die von dir beschriebenen Konditionen hatte. Baseweight waren rund 6kg inkl. Kamera, 2-Personenzelt und großen Kochtopf. Verpflegung waren für 8 Tage 4KG, ergo für 10 Tage 5KG (bei 188cm Körpergröße). Ergibt in Summe inkl den 1,5L. Wasser 12,5 KG. Gruß Fabian
  17. 4 points
    In letzter Zeit mussten die Moderatoren leider wieder mit Verwarnungen aktiv werden. Lasst euch erstmal gesagt sein dass dies keinen Spass macht und wir diese Dinge sehr ungern tun. Am wichtigsten ist uns das freundliche Miteinander in diesem Forum, welches ja eigentlich auch immer augenfällig ist. Manchmal geht es aber hier drunter und drüber. Meistens bei forumsfremden Themen aus Gesellschaft und Politik. Diese Diskussionen werden je nach schärfe der Auseinandersetzungen vom Moderatorenteam belassen oder bereinigt. Leider müssen wir auch die Nettikette durchsetzen, und diese erlaubt manchmal Dinge nicht die der eine oder andere gerne schreiben will. Ein Verstecken eines Beitrages sollte aber niemals als Stellungnahme des Moderators für oder gegen ein Argument in dieser Diskussion gesehen werden. Konkret möchten wir hier auf verschiedene "Vorwürfe" eingehen. "hier im Forum werden neuerdings Strafpunkte verteilt". Punkte für Verwarnungen gab es schon immer. Diese Punkte sind für niemanden ausser den Betroffenen User und die Moderatoren sichtbar. Sie werden verwendet um den einzelnen Vergehen eine Schärfe zuordnen zu können. Eine Verwarnung kann zB mit 0 (für ein sehr geringes Vergehen) oder einem oder sogar mehr Punkten einher gehen. Ausserdem kann man so sehen welcher User in welcher Zeit wie oft daneben gehauen hat. Von "Strafpunkten" zu sprechen finden wir etwas übertrieben. "Die Punkte verfallen nie". In der Anfangszeit haben wir Verwarnungen ausgesprochen und das Default (kein Verfall) einfach übernommen. Inzwischen haben wir dazugelernt und viel diskutiert. Alle Punkte verfallen nun normalerweise nach 6 Monaten. Im vorliegenden (anonymen) Fall werden die Punkte manuell entfernt werden, wenn die 6 Monate abgelaufen sind. In Einzelfällen, also bei Wiederholungstätern, können die Punkte zu Dokumentationszwecken aber auch bestehen bleiben. "Man muss die Punkte "akzeptieren" (= button drücken), um wieder was schreiben zu können." Ja das ist so. Diese "Annahme einer Verwarnung" sollte nicht als Schuldbekenntnis gesehen werden, sondern stellt sicher, dass der mit der Verwarnung einhergehende Informationstext auch gelesen wird. "User werden hier mit einer Verwarnung stumm geschaltet". Bis zur Annahme der Verwarnung ist die Inhaltserstellung dem verwarnten User tatsächlich vom System verboten. Wer die Verwarnung nicht annehmen will, wird also nicht stumm geschaltet, sondern schaltet sich selber stumm. Das hat wohl den Hintergrund dass normalerweise nur solche User die Verwarnung nicht akzeptieren werden, die sich keinerlei Schuld bewusst sind und keinen Willen zeigen werden ihr Verhalten im Forum zu überdenken. Im vorliegenden (anonymen) Fall ist das glauben wir nicht der Fall. Der betroffene User sollte die Verwarnung einfach annehmen (was er schriftlich schon getan hat). Zu guter letzt wiederholen wir nochmal den wichtigen Punkt 6 aus der Netiquette. Leider gibts da einen Fehler in der veröffentlichten Version. Wir werden den Punkt so abändern: Diesen Punkt haben wir damals diskutiert und alle User haben ihn mindestens einmal akzeptiert. Die Netiquette ist Teil der Nutzungsbedingungen in diesem Forum. Wer dagegen wiederholt verstösst, muss unter Umständen leider mit Konsequenzen rechnen.
  18. 4 points
    @zeank Ich verstehe dich. Hierzu aber eine persönliche Anmerkung: Ich sehe im neuerlichen Aufflackern faschistischen Gedankenguts die wohl gefährlichste Entwicklung unserer Zeit. Dieses Phänomen macht mir täglich Sorgen. Gerade auch deshalb will ich in einem Hobbyforum einen möglichst politikfreien Raum genießen dürfen. Ich denke, ich spreche für viele, wenn ich diesen Raum auch als notwendigen Rückzugsraum betrachte, den auch habituell politisch denkende Menschen irgendwo doch brauchen.
  19. 4 points
    (1) "verstecken" wäre, wenn das kenntlich wäre und der beitrag angefordert werden könnte. muss man nicht machen, ist viel arbeit. (2) und wenn nur ein teil eines beitrags entfernt wird? (2b) und man das noch nichtmal sehen kann? --> doch ein netter user, denkt man sich. wenn dann immer mal wieder der f-skala anteil von äusserungen gestrichen wird, bewirkt das eine normalisierung. solchen äusserungen darf ich zeit meines lebens immer mal wieder entgegentreten und werde das weiter tun, egal, wie die mehrheitsverhältnisse so sind (und, OT, egal welche erlebnisse ich mit leuten, die sich so ähnlich äussern, schon hatte, das war ein weites feld von "bist du ein ausländerkind?" bis prügelkriegen und "todesliste", mit namen). ich verabschiede mich also hier, das ist nicht weiter erheblich, und bleibe auf PN, sofern das zugelassen wird. (3) ein ernsthaftes problem hat man, wenn man meinungsäusserungsfreiheit nicht ausnahmsweise auch gegen den forumszweck (wandern, ultraleicht) unsanktioniert lässt, wenn sie völkischer denkungsart widerspricht. beidseitig zu löschen, ist schon unbefriedigend, fortsetzung folgt. sanktioniert man aber auch den widerspruch, setzt man irgendwie auch immer ein "there are decent people on both sides". (4) man kann darüber nicht mehr reden, wenn mans nicht mehr konkret machen kann. gruesst mir seine "jüdischen kumpels", die nix rassistisches an der imgegensatzzu"romanen" germanischslawischfinnougurischen deutschen-definition nach lehrbuch 1896 bis 1961 finden, decent people on both sides. tschö.
  20. 4 points
    wAvE

    Packliste 1 Woche Hardangervidda Anfang Juli

    Soo, alles gepackt, fertig. Vielen Dank für euren Input. Baseweight von 7,8kg, knapp 5,8 kg für Nahrung und Spiritus und knapp 2,2kg am Körper. Am Freitag gehts los, erstmal ne Woche Süd-Norwegen mit der Freundin und dann ab 01.07 in die Vidda
  21. 4 points
    zeank

    [Isomatte] Therm-a-Rest NeoAir UberLite

    200€? Holyshmoly! Dafür, dass man dann wöchentlich ein paar Stunden mit Loch flicken verbringen darf? Na ich weiss nicht.
  22. 4 points
    P4uL0

    Fisch & Fleisch aus der Tüte

    Sowas? https://www.naturesmenu.de/katzen/beutel/katzenfutter-beutel/huhn-mit-lachs-und-thunfisch-277?gclid=EAIaIQobChMI2YX0rsTb2wIVQcYbCh01pwVGEAQYAyABEgI3dPD_BwE
  23. 4 points
    Tipi

    Vorstellungsthread

    Hi zusammen, ich bin die Angelika, 43 Jahre alt und in Bayern und Vorarlberg aufgewachsen, habe auch länger in meinem Erwachsenenleben noch dort gewohnt und war jedes Wochenende in den Bergen. Seit 2010 lebe ich in Wien. Ich habe seit den 90igern ausgedehnte Reisen zunächst nach Südamerika, Chile, Argentinien, Peru und Bolivien unternommen, immer auch mit Wandern im Gepäck, aber eher so Tagesausflüge. Später dann Asien mit Kaschmir, Sikkim, Nepal, Tibet, hier war ich dann schon auch mehrere Wochen unterwegs, aber bequem mit Übernachtung in Hütten. In der letzten Zeit interessiere ich mich für Fernwanderwege. Mein nächster Trip geht nach Lappland, ich möchte den Karhunkierros gehen, mit meinem 5kg schweren Hund. Das wird für mich schon spannend, da ich den Trip ganz alleine plane und auch durchführe. Bisher konnte ich mich im Ausland bei mehrwöchigen Unternehmungen immer auf einen Guide verlassen. Ich bin 1998 an der Bandscheibe operiert worden, habe aber keine allzu großen Einschränkungen, hin und wieder schon starke Rückenbeschwerden, wenn ich mich lange bücke oder ungewohnte Bewegungen mache. Daher liebäugle ich mit einem Wanderwagen. Aber eins nach dem anderen. Aktuell suche ich einen neuen Schlafsack, ich bin in einem anderen Outdoorforum auf Quilts gestoßen und das ist für mich ganz was Neues. Auch würde ich eine neue Isomatte benötigen und es würde mich freuen, wenn ihr mir dabei behilflich sein könnt. Vielen Dank, liebe Grüße Angelika
  24. 4 points
    coyote

    Impressionen von Touren

    Die schöne Rhön ist auch immer mal einen Besuch wert. Wanderlust by Udo St., auf Flickr Unterwegs by Udo St., auf Flickr sunset by Udo St., auf Flickr Wanderlust by Udo St., auf Flickr hui by Udo St., auf Flickr Wanderlust by Udo St., auf Flickr sunset by Udo St., auf Flickr Die Rhön by Udo St., auf Flickr Schwarzes Moor by Udo St., auf Flickr sunshine by Udo St., auf Flickr Schwarzes Moor by Udo St., auf Flickr Die Rhön by Udo St., auf Flickr sheeps by Udo St., auf Flickr im Moor by Udo St., auf Flickr Fliegerdenkmal by Udo St., auf Flickr Dome by Udo St., auf Flickr
  25. 4 points
    DaFi

    Impressionen von Touren

    Impressionen | West Highland Way | Juni 2017
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