Wenn man schon lange auf UL umgestiegen ist, hastte man ja früher nicht die Wahl, da gabe es entweder nur sackschwere Rucksäcke oder eben Rahmenlose aus US z.B. von Golite wie den Quest usw Da damals auch die TAR noch Selbstaufblasende waren, die bei 2,5 cm Dicke 1 kg wogen und nicht soviel mehr Komfort als EV30 oder EV50 Matten boten, die aber deutlich leichter waren, hat man halt mit der EV-Matte Buritostyle gepackt ud sich gefreut, daß der Rucksack so leicht ist. Heute 25 ? Jahre später, gibt es klein verpackbare Luftmatten, die leicht sind, da haben die Meisten keine EV-Matte mehr für Buritostyle packen bei, es gibt genügend leichte Rucksäcke mit Rahmen von div US-Herstellern, der Rahmen macht nur einen rel kleinen Gewichtsunterschied, ich kann beim Packen alles reinwerfen (richtig Buritostyle efordert da ja schon einen etwas anderen Aufwand) und höhere Gewichte werden deutlich besser von den Schultern weg auf die Hüfte verlagert. Fazit für mich : Laufe ich nicht weit z.B. nur 10 km zu irgendeinem schönen Naturstrand oder zum Einkaufen z.B. auf einer Insel, ist mir das Gewicht in einem Rahmenlosen ziemlich egal, laufe ich weiter mit voller Ausrüstung und je nach Gegend mit etlichen Tagen Food (hatte schon häufiger Food & Brennstoff für bis zu 12-14 Tage bei, dann tue ich meinem Rücken was Gutes und nehme einen entzsprechenden Rahmenrucksack. Das Ganze sieht natürlich z.B. für jemand, der in den warmen, überwiegend trockeneren Monaten auf Routen loszieht, wo er alle 1-2 Tage Lebensmittel nachkaufen kann/will oder eben Tütenfraß für ein paar Tage (dann aber besser bei z.B. Trek & Eat mal ne leere Verpackung wiegen und dann das Zeug in Ziplocks umpacken) nimmt, gewichtsmäßig anders aus, da pendelt ja dann der Rucksack zwischen 4-5 und 8 kg... Ich würde aber heutzutage, wo es soviele nette Rahmenrucksäcke mit 600-900 g gibt, generell keinen Rahmenlosen mehr kaufen, es sei denn man schießt gerade was Nettes gebraucht...