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Etwas zum Nähen und den Features: Die Träger wurden aus mehreren Lagen genäht: 300den RS Cordura 5mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) 5mm offener Schaumstoff (aufgrund Mindestbestellmenge habe ich jetzt einen Vorrat fürs Leben) festes Netzgewebe (Eyelet? Müsste mal alte extex Rechnunge rauskramen) Die Träger wurden, teils durch Teppichklebeband fixiert, am Rand zunächst mit Zickzackstich geheftet und dann wurde 20mm Ripsband angesteppt. So kann ich optimal alle Schlaufen anbringen und erhalte mein gewünschtes flaches Design. Ein sehr spezielles Feature sollte ein absolutes Low-Profile Band sein, für Reflektoren oder Blinkies. Habe ich mir irgendwo abgeschaut, natürlich. Die Verstärkung mit Schrumpfschlauch erforderte eine spezielle Methodik: man schrumpft ein passende Stahlmaß mit ein, dann schrumpft es nicht zu klein. Man könnte auch ein passenderes Material mit der korrekten Endgröße verwenden, aber das hatte ich nicht. Bei den Schlitzen ist Präzision vonnöten. Abgesteppt dann mit schmaler Raupe AKA Bartack: Anschließend mit einer übriggebliebenen Tube Reparaturkleber rückwärtig versiegelt. Hoffentlich hält das Zeug, ich hatte leider keinen Seamsealer da, war wieder mal alle. Das Innenleben, das muss vor allem hell sein, die Augen werden ja auch nicht besser: Ja, ist ein spürbarer Mehraufwand, aber extra für Euch habe ich mal den Taschenrechner gequält: bei ca. 0,7m² Inlinerfläche mit 70g/m² Flächengewicht kommt man auf rund 49g. Und es ist sehr wasserfest sowie extrem handlich, man spart sich die Hantiererei mit Müllsack-Inlinern, die nach einiger Zeit dann selber Müll sind. Nach der Tour hatte ich dann Zeit, die innere Befestigung am Wandermädelrucksack vorzunehmen. Dazu verwende ich ein festes planenartige Material von extex, das ist auch teilweise als Verstärkung im Hohlsaum drin. Das ist definitiv nicht auf meinem Mist gewachsen, wollte ich aber mal als sehr schlanke Lösung probieren. Man wickelt tatsächlich einen sehr kompakten, faltenfreien Falz, scheint zu funktionieren. Aber ich hatte wieder mal etwas ELEMENTAR wichtiges vergessen! Dann suche ich jedesmal nach einer Fläche, wo ich das da noch rantackern kann, ohne „Dichtflächen“ zu lochen. Das ist nur ein Spaßetikett, ich nähe im Grunde nur für mich (und das Wandermädel): Verwendete Garne und Nadeln: belastete Stellen 60er Aman Serafil / Seraton und 100er Jeansnadel mit „Titan“beschichtung unbelastete Stellen, vor allem der Liner: 60er Microtex-Nadel und Corespun (müsste 75er sein) Warum die 60er Microtex? Die 70er habe ich alle beim Tarp Nähen verbraucht, da bleiben die 60er über. Maschinen: Gritzner Tippmatic 1035 mit DFT Schließnähte mit der guten alten Veritas 8014/2 aus den 50ern7 Punkte
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Winterflucht mit Handgepäck - das war der Plan. Wandern, aber in festen Quartieren übernachten mit einigermaßen leichtem Gepäck kompatibel zu den Vorschriften des irischen Billigfliegers führten zu einem speziellen Design eines „AirPacks”: Das Konstruktionsprinzip entspricht in etwa dem Design von Ray Jardin. Folgende Überlegungen und Randbedingungen standen am Anfang: Maximal Größe (konstruiert) 40cm x 30cm x 20cm entsprechend den Vorschriften für kostenloses Handgepäck. klares Design für sicheres Handling beim Transport robuste, stabile Außenhülle um Flixbus und Co. gewachsen zu sein hohes Maß an Wasserfestigkeit trinkblasenkompatibel verstaubare Schulterträger und ggf. Hüftband unauffällige Erweiterungsmöglichkeiten komfortable Kontaktflächen So entstand ein Entwurf mit folgende Features: kubisches Design 300den RS Cordura außen leichtes RS Nylon als Futter und für den Rollverschluß komplett separat eingehängter Inliner aus dünnem, hellen RS-Material mehrlagige Schulterträger mit verstellbarem Brustgurt und Schlauchführung große RV-Tasche an der Front (Innenmaß 25x25cm) separates Rückenfach für Trinkblase und ggf. Sitzmatte pro Pack insg. 12 kleine Schlaufen für optionale Bekordelung (Wanderstöcke anbringen usw.) stabile Befestigung für Reflektorband oder Blinklicht auffällige Greifschlaufe aus Mantel von gebrauchtem Kletterseil Reflektorschlaufen am Schulterträger Da diesmal ein Wandermädel mit am Start war, wurden zwei Exemplare gefertigt. Das Wandermädel bekam exklusiv ein 25mm Hüftband, ich hingegen meine 38mm MOTASY-Schnittstelle zur Handybefestigung mittels SP Connect Adapters und taktischer Schnalle (im Bild unten am linken Träger zu sehen). MOTASY heißt „Modulares Taschensystem“ und ist meine hauseigene Schnittstelle an allen meinen Backpacks, um eine einheitliche Befestigung von Zubehör zu gewährleisten. Zusammen mit den Brustgurten und dem Gummikordel-Gebamsel konnte ich so Dinge aus dem Bestand nachnutzen. Ein weiterer Unterschied betraf leicht eingekürzte Schulterträger beim Wandermädel, aufgrund der sehr kleinen Rumpfgröße. Ansonsten passt der AirPack mit seinen konstruierten Außenmaßen von 38x28x17cm gerade für kleine Menschen hervorragend. Im Flieger Nach problemloser Sicherheitskontrolle und Boarding passten die AirPacks einwandfrei unter den Sitz vom Vordermann. Da ist sogar noch Luft! Ich schätzte dann die Breite, anhand der auf dem Rückflug mitgenommenen (vor Ort erworbenen) Wanderstöcke, auf 48cm. Da kann man also noch was unter den Rolltopverschluß packen. Auf dem Trail Wir waren 2 Tage auf dem GR 221 unterwegs und die AirPacks haben sich auf Anhieb bewährt. Die wurden nur einmal probe getragen, ich bin mit meinem Exemplar Getränke und Snacks holen gegangen, kurz vor der Abreise. Auch bei starkem Regen drang kein Wasser ein, das Volumen war für eine Art „Hüttentour” mit ca. 20l mehr aus ausreichend und die Kontaktflächen aus einer Art Netzmaterial und 5mm offenem Schaumstoff erwiesen sich als sehr bequem. Was nicht so gut funktionierte: Beide Trinkblasen waren mit meinem gedachten Aufhängemechanismus nicht wirklich kompatibel (hier ohne Trinkblase) Während beim Wandermädel die Sirex Sitzmatte auf den Millimeter genau hineinpasse, hatte der steife und dicke Plastehaken der Camelbag-Kopie keine Chance, an dem G-Haken oder den Schlaufen Platz zu finden. Ein Stück Schnur, zur Schlaufe geknotet, schaffte dann Abhilfe. Meine Schnallen am Schulterträger, waren mangels Neuteile irgendwelchen gebrauchten und das recht dünne extex 20-mm-Band rutschte gerade lastfrei recht schnell durch. Das blaue RS-Außenmaterial war in punkto Wasserfestigkeit leider ein Fehlgriff, aber die innere (teurere) Polyestervariante hat letztlich das eindringende Wasser abgehalten. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit hatte ich kein System zum „inneren“ Schließen des Rolltopverschlusses. Aber wir bekammen das immer irgendwie wasserfest zusammengerollt. Wenn man die Handgepäckmaße wirklich einhalten möchte, gestaltet sich das formgerechte Packen sehr anspruchsvoll. Mit Trinkblase beult der Rücken schon deutlich aus. Sonst hängt bei meinen MYOG Rucksäcken die Blase hinter der eingerollten Isomatte, da ist die Form viel stabiler. Hier kann man nur möglichst locker Packen, damit sich das von selber zurechtzurrt, sobald man damit wandert. Das wichtigste - die Waage! Mein Airpack wiegt nackig 327g, die Wandermädel-Edition 340g (nun ein paar Gramm mehr, dazu später). Noch ein paar Detailfotos: Das verstaubare Hüftband der Wandermädel-Edition (hier ganz faul nur außen zusammengezurrt): Detail am Träger: Rolltopverschluß (die Schnalle hat eine geniale Klemmwirkung!): Die RV-Tasche: Abnehmbare Gummikordel: BTW, wenn man den Stopper lange am selben Platz lässt, bricht der Gummi regelrecht durch. Stopper immer ans Ende schieben beim Lagern, ist nun meine Devise, und einige Zentimeter Reserve einplanen. Mitten im Tramuntana-Gebirge: Die Jacke hinten zu befestigen hat sich nicht bewährt, ungünstiger Hebel. Aber wir konnten an dem Kordelzeug letztlich die Stöcke seitlich gut befestigen und sind auf der Rückreise so auch unbehelligt in den Flieger eingestiegen, obwohl die Stöcke deutlich länger als 40cm waren. Fazit: auch wenn das nicht das klassische UL-Setup ist, haben sich die UL-Prinzipien hier auch bewährt: an die Situation angepasst, mit den nötigen Features eine individuelle Lösung zu finden. Wir waren sehr zufrieden mit den AirPacks und werden die vielleicht sogar mal für eine extrem leichtgewichtige Übernachtung mir Tarp in klassischer UL-Manier nutzen.6 Punkte
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Das ist so ungefähr wie die Frage nach einem Auto oder Fahrrad. Auch wenn ich den Zorn des Forums auf mich ziehe: Fange mal mit leichten Klamotten bei Decathlon an. Trailrunningschuhe, leichter Fleecepullover, Windjacke usw. Die haben auch eine Fasthiking Serie, ganz gute Sachen dabei, mal selber recherchieren. Trinkblasen neueren Datums sind leider nicht wirklich dicht, leider, aber das halbe Forum schwört ohnehin auf Einweg PET Flaschen. Dann noch den legendären 25-l-Faltrucksack https://www.decathlon.de/p/rucksack-kompakt-faltbar-wasserdicht-travel-25-l-grun/309863/c405c71m8560421 packste mal alles rein für eine 8 bis 10 Stunden Tour: Vesper, 2 l Wasser, Windjacke, dünnes Fleece usw und wanderst los. Das zur Gewöhnung an den UL Style: dünne Materialien, sorgsamer Umgang im Unterholz, Rucksack halt nicht in die Ecke pfeffern, sonst kaputt. Wenn Du das gemacht hast, fragst Du hier nach den nächste Schritten Falls das nichts für Dich ist, hast Du nichts gekauft was für Tagestouren unsinnig ist.5 Punkte
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf RaulDuke für Thema
@icefreak Also ich hab in den letzten 2 Jahren öffter Flugreisen mit dem ganze Kleinen Handgepäck unternommen. 40x30x20. Einmal 14 Tage „Fishermens Trail“, Portugal und einmal ungefähr 10 Tage „Cami de (oder da?) Ronda“, Costa Brave, Spanien und noch ein paar mehrtägige Winterfluchten ohne Wandern. Ich habe als kleinsten, bequem zu tragenden Rucksack, den Huckepacks Packl Special. Der hat die Maße (ungefähr) 50x30x20. Wenn man den halt nicht ganz füllt, passt der auch prima in diese Testkäfige, (zu hause mit Maßband ausprobieren!) die an den Sicherheitskontrollen stehen. Einmal musste ich es sogar vorführen. Ich empfehle dir, solltest du so etwas nochmal neu nähen, auf jeden Fall, den Rucksack etwas zu groß zu nähen, dann paßt vor Ort einfach noch ein bisschen mehr hinein! Den Rucksack finde ich wirklich super bequem und den großen Reißverschluss in der Mitte finde ich prima. Er hat zwar keine Meshtasche an der Rückseite und an den Seiten, aber er hat an den Schultergurten jeweils eine Meshtasche, wo ne 1/2 Liter Wasserflasche reinpasst. Sowas würde ich in jedem Fall nachrüsten, an deinen Rucksäcken. Desweiteren hat er untern, also an der unterern schmalen „Seite“ eine Meshtasche, in die easy meine Regenjacke und die Rainchaps passen. (Rainskirt passt in die Deckeltasche, die ich aber überflüssig empfinde. ich würde die einfach in den Fannypack tun) So ein Fannypack kann man ja relativ großvolumig machen. Da geht einiges rein, während des Fluges und der wird nicht beanstandet, als weiteres Gepäckstück. Weder bei Ryan Air, noch bei Eurowings. (Die beiden einzigen Fluggesellschaften, die ich gebutzt habe, in den letzten Jahren) Ich würde mir noch wünschen, der Rucki hätte noch je 1 Strechtasche pro Seite, wo man einen Liter Wasser rein bekommt. Trekkingstöcke habe ich mir insgesamt 2x bei Decathlon am Startort gekauft. Und zwar die billigsten, die es da gibt, für 5€ das paar. Für 14 Tage haben sie hervorragend gehalten und am Ende habe ich einfach in dem Hostal, wo ich die letzte Nacht geschlafen habe, die Angestellten gefragt, ob sie nicht jemanden kennen, der die Stöcke gebrauchen kann. Hat beide Male geklappt. Auf jeden Fall ein schönes MYOG Projekt, deine Mini Ruckies und hervorragend, das das Thema Handgepäck Reisen hier mal Thematisiert wird.3 Punkte -
Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Gibbon und 2 andere reagierte auf Albwanderer für Thema
Ich habe sowohl das Durston X-Dome 1+ wie auch die 2-Personen-Variante. Eigentlich war ich immer gerne, gerade wenn ich alleine unterwegs war, lieber in einem 2-Personen-Zelt unterwegs. Vor allem aus dem Grund, weil ich meinen Rucksack und alles bis auf die Schuhe innen im Zelt haben möchte. Im X-Dome 1+ habe ich jedenfalls für meinen Rucksack innen gut Platz, weil das Zelt eben auf der Kopfseite die gleiche Breite hat wie ein 2-Personen-Zelt. Will sagen: ich brauche jetzt kein 2-Personen-Zelt mehr, wenn ich alleine unterwegs bin.3 Punkte -
VID-20260125-WA0002.mp4 So sah das bei uns aus im Dezember am Ostkap bei Ponta de Sao Lourenco, es war wahnsinnig windig! Wir hatten einen kleinen Steinwall gebaut damit das Stratospire nicht davon fliegt aber ein paar von unseren Heringen sind leider auch abgebrochen. Aber es war wunderbar und wenn man Wochen danach noch roten Sand überall findet denkt man gerne an diese Nacht zurück!3 Punkte
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Wildwasserflüsse für min Tages oder Mehrtagestouren Angeregt durch den tollen Packraft-Reisebericht von @ultraleichtflo aus Laos, dachte ich mir, ich nehme auch mal den Hinter hoch ein bisschen über verschiedene Flüsse „zu erzählen“... Ich möchte den Fokus eher darauf legen, (nur) einen Eindruck von dem, jeweiligen Fluß zu geben, eine Einschätzung welche WW-Stufen, für was für Packrafts geeignet, wie es mit Übernachtungen aussieht, welche Besonderheiten, Gefahren und natürlich jeweils ein paar Pics zum Antörnen dazu Mit den „Ausnahmen“ Ombrone & Schwarzer Regen alles Flüsse in den Alpen Drau Enns Gail Kössener Ache bzw Entenlochklamm Lech Mur Salza Salzach Schwarzer Regen Soca Steyr Ziller Schon mal 3 Kartentips Was sehr nützlich für die Planung in A bzw für die Planung der Fahrtrouten von einem Fluß zum Andern ist → Jüberman Österreich, bei jedem Fluß steht so grob der WW-Grad und zu welcher Zeit befahrbar, unbedingte Kaufempfehlung Für den (Schwarzen) Regen → Jübermann D-Südost mit u.A. Regen Für die Soca, falls Ihr sie noch irgendwo bekommt → Soca Bild und Erlebniskarte 2 Buchtips Luc Mehl Packraft-Handbook, english, ein absolutes Muß für jeden WW-Packrafter, bekommt Ihr u.A. beim Packrafting-Store, Sack & Pack und Packrafting Europe Kajakparadies Nordalpen Klasse Buch, wenn man auch mal neue ½ bis Tagestouren dort paddeln will, sehr zutreffende Beschreibungen, viele Pics, zutreffende WW-Einschätzung Noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, einige Flüsse liegen mit ihren interessanten Parts in Naturschutzgebiete und es wird recht deutlich darauf hingewiesen, daß dort Zelten, Campierewn usw verboten bzw nicht erwünscht ist. Bitte benutzt dort die Campings (sind meist recht preisgünstig und viele Paddelverrückte ) macht von da aus Tagestouren und neben Naturschutz liefert ihr dann denen, die gerne ein komplettes Paddelverbot durchsetzen wollen, keine „Munition“, dasselbe gilt sinnmgemäß für Uferbetretungsverbote oder die Westen & Helmpflicht auf Teilen des Schwarzen Regen. Natürlich ist es toll, wenn Andere, die dann den jeweiligen Fluß auch gepaddelt sind, ergänzen bzw schildern was sie völlig anders als ich sehen / einschätzen. So das war der Einleitungstext, da sich das über etwas Zeit ziehen wird, könnt Ihr gerne drunter oder mir via PN schreiben, wenn jemand gerne hätte, daß ich möglichst bald über einen bestimmten Fluß schreibe. Mal schauen, je nach dem, wie sich das entwickelt, wird es auch Sinn machen, evtl bei manchem Fluß einen eigenen Thread draus zu machen.2 Punkte
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Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Friede und ein anderer reagierte auf Gibbon für Thema
OT: Aus den folgenden drei Gründen: 1. Ich bin zu groß (oder das Zelt zu klein). 2. der Rucksack hat einen Rahmen und 3. ich bin zu schwer. Mein Osprey Exos hat einen Rahmen mit gebogenem Rücken. Sogar die Bauchgurte sind da am Anfang noch strukturell verstärkt. Bild hier: Bei dem Rucksack ist der Rahmen am Rücken gekrümmt, damit da immer eine Luftlücke ist, im Bild gelb markiert. D.h. der ist lerr und liegend 10 bis 15 cm hoch. Mit 1,95 brauche ich beim Rainbow die gesamte Zeltlänge. D.h. ich müsste mich entweder mit den Füssen oder dem Kopf drauf legen. Das wäre unbequem. Und wenn ich einmal aus Versehen mit Schulter, Füßen oder Knien zu viel Gewicht darauf gebe, hätte ich Angst, das der Rahmen bricht. Weil ich einfach zu fett geworden bin (100kg+). Mit einem rahmenlosen Rucksack, wie Ihr den habt, wäre das natürlich kein Problem.2 Punkte -
Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Gibbon und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
2 Punkte -
Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Gibbon und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
@Gibbon Warum machst du ihn nicht ganz leer, und legst ihn am Fußende einfach unter deine Isomatte?2 Punkte -
Hilfe für Obdachlose - Beispiel Straßenwächter
Steintanz und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Hi all, anläßlich daß mal wieder in Köln Obdachlose vom Ordnungsamt geräumt worden sind, die weitab von Wohngebieten in einem Wäldchen neben einem Industriehafen mit Zelten übernachtet haben und deren wenige Habseligkeiten vernichtet wurden (Bericht Express)... Möchte ich mal Eure Aufmerksamkeit auf NGOs richten, die in vielen Städten die Obdachlosen unterstützen (die gerade jetzt im Winter eine harte Zeit haben) die können immer irgendwelche Outdoor-Ausrüstung brauchen und auch wenn wohl niemand sein zum Verkauf ausgemustertes DCF-Zelt o.A. spenden wird, hat vielleicht der ein oder Andere noch andere einfache Ausrüstung rumliegen oder kann sich vorstellen, einen Teil seiner Verkaufserlöse zu spenden. In Köln leisten da unter Anderem die Strassenwächter sinnvolle Unterstützung, derartige NGOs, wo Ihr Ausrüstung usw abgeben könnt, gibt es in vielen Städten.2 Punkte -
Hi @LukasDerFranke und willkommen im Forum. Wenn es um Ausrüstung geht, kann ich grundsätzlich die Videos von Robert Klink auf Youtube empfehlen. Der testet viel, darunter auch zum Teil preiswertere Ausrüstung. Ganz besonders zum Einstieg ins UL-Wandern empfehle ich dieses Video hier, wo Robert Klink darauf eingeht, bei welchem Teil der Ausrüstung man sparen kann und wo man Geld investieren sollte. Im Großen und Ganzen deckt sich das mit meinen Erfahrungen. Einen Tipp, den ich gerne Jahre früher gehabt hätte, bezüglich Kleidung: Trage zum Wandern keine Kleidung aus Baumwolle! Klar, kann man machen, geht auch, jedoch spätestens bei Mehr-Tageswanderungen mit Regen wird das nicht mehr funktionieren. Baumwolle saugt Nässe auf und kühlt dich dann aus. Daher besser zum Wandern (oder generell Sport) Kleidung aus Kunstfasern oder Merinowolle tragen. Das umfasst auch die Unterwäsche; Ich bin schon mit tollster atmungsaktiver Wanderkleidung gestartet und nach einer Stunde war meine Baumwollunterhose pitschnass vor Schweiß und die ganze Wanderung deswegen nicht mehr ganz so toll. Wenn es darum geht, was für Kleidung du brauchst für Mehrtageswanderungen, gibt es hier einen guten Artikel von Andrew Skurka (jedoch in Englisch). Für Tageswanderungen brauchst du eigentlich nur einen Satz Wanderklamotten, Regenkleidung und vielleicht noch eine Pausenjacke. Wenn es um das "wo bekomme ich was her" geht: Schau mal, was du schon hast. Wenn du irgendeinen Sport machst, dann hast du vielleicht eh schon T-Shirt, Trainingshose, etc.. Preiswerte Kleidung gibt es bei Decathlon und manchmal bei Aktionswochen in Discountern (Lidl, Aldi, Tchibo, etc..). Trekkingstöcke würde ich zum Einstieg preiswerte von Decathlon nehmen oder gebraucht. Oder vielleicht kannst du dir welche leihen. Gerade für Tagestouren müssen die nicht UL sein. Rucksack für Tagestouren wäre der G4Free 40 l Rucksack eine Möglichkeit. Besitze ich und verwende den für eintägige Wandertouren und so ziemlich alles andere, wo ich Zeug einpacken muss, wie Freibad, Tagesausflüge oder Einkaufen gehen. Der ist leicht, preiswert und erfüllt seinen Zweck. Für Mehrtagestouren finde ich den persönlich ungeeignet, da er keine Hüftgurte hat und mir für Zelt, Schlafsack und Isomatte zu klein wäre. Ins Rückenfach innen habe ich mir bei dem Rucksack eine dünne Schaumstoffmatte gepackt, damit er bei schwereren Gepäck bequemer wird. Trinken: Viele (auch ich) nehmen sich bei Touren einfach 0,5 bis 1,0L Mineralwasser-Pfandflaschen mit und füllen die dann immer wieder auf. Leichter wird es nicht. Manchen hilft es Trinkblasen/-Systeme mit Schlauch zu haben, um regelmäßig zu trinken, jedoch birgt das gerade auf längeren Touren auch hygienische "Herausforderungen". Gewöhn dich daher am besten an die Flasche Zelt, Isomatte und Schlafsack ist nochmal ein ganz eigenes Kapitel. Wenn du da Beratung brauchst, mach vielleicht am besten nochmal einen neuen Faden auf.2 Punkte
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Wohin mit dem ganzen Zeug... Welcher UL-Rucksack?
Maalinluk und ein anderer reagierte auf DerOutdoorer für Thema
Danke für eure Hilfe! Nach vielem anschauen und durchlesen habe ich mich für den MT900UL entschieden. Warum: Das Tragegestell!, 10 Jahre Garantie und die Möglichkeit bei Problemen einfach zu Decathlon zu fahren. Jetzt, mit noch einigen Taschen an Hüft- und Schultergurt ist er für mich perfekt. Mit Zelt, Schlafzeug, Navi, 1,5l Wasser, Nahrung, ... trägt er sich mit 9 kg wirklich super. Die Aussentaschen sind gross genug für alles alles was man mal schnell braucht - kompakt und stabil. Mehr brauch ich nicht. Werde aber noch das ein oder andere modifizieren, abschneiden. Vielleicht hilft das ja jemandem bei seiner Entscheidungsfindung.2 Punkte -
Vor einiger Zeit habe auch ich ein Set der neuen Pumpenadapter für meine Alpenblow erhalten – vielen Dank dafür, @khyal. Da ich sowohl die Sea to Summit Ether Light XT Insulated Mat als auch die Zenbivy Ultralight Mattress verwende, habe ich den abgebildeten Adapter gezielt mit diesen beiden Matratzen getestet. Beim neuen Adapter fällt sofort auf, dass die Querstreben im Inneren überarbeitet wurden. Diese neue Struktur sorgt für deutlich mehr Stabilität. Beim alten, pinken Adapter konnte ich mit dem Finger von oben auf die Mitte drücken, woraufhin der Adapter komplett zusammensank und sich regelrecht zerknüllte. Das führte dazu, dass er sich nur schwer in das Ventil der Ether Light XT einsetzen liess. Bei der Ultralight von Zenbivy war dieses Problem weniger ausgeprägt, aber ebenfalls spürbar. Die neue Variante ist nun deutlich verwindungssteifer – sowohl aufgrund der überarbeiteten Konstruktion als auch des verwendeten Materials. Für mich stellt dies eine klare Verbesserung in der Handhabung dar. Der Adapter bleibt formstabil, lässt sich problemlos ins Ventil einklicken und sitzt sauber, ohne sich zu verformen. Das Aufpumpen geht dadurch spürbar schneller und entspannter. Auch das Material selbst wirkt hochwertiger und langlebiger. Beim alten, pinken Aufsatz waren die Schichten des 3D-Drucks deutlich sichtbar und fühlbar. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Adapter an solchen Stellen mit der Zeit einreissen könnte – insbesondere, da ich ihn teilweise ins Ventil hineindrehen musste oder er sich bei geradem Druck verformte. Diese Probleme treten mit dem neuen Adapter nicht mehr auf. Kurzfazit: Der neue Pumpenadapter ist in Konstruktion, Material und Handhabung klar überlegen. Er ist stabiler, passgenauer und deutlich angenehmer im Einsatz. Für mich eine echte und sinnvolle Weiterentwicklung, die den Alltag beim Aufpumpen spürbar erleichtert.2 Punkte
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Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Lolaine und ein anderer reagierte auf Sanil für Thema
OT: wenn meine sachbearbeiterin fragt: arbeitssuchend ;)2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
itisjustgear und ein anderer reagierte auf fettewalze für Thema
Lundhags Padje Ultralight 45 L backpack, ~820g, mit Alu-Rahmen wie die alten GG Mariposas https://lundhags.com/eu/guide/backpack-guides/padje-ultralight-backpack2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf Sanil für Thema
OT: hehehe ich überwintere meist auf den canaren, wenn ich nicht so weit von der zivilisation entfernt schlafe zieh ich mir gern kartons aus dem müll, zur sicherheit für den zeltboden oder auch als upgrade für die faltmatte, die liegt sich nach 2 monaten nemlich ganz schön durch...2 Punkte -
Kommerzialisierung in der Natur: Graubünden
SvenG und ein anderer reagierte auf Mars für Thema
Ich. Aber nur damit ich gewisse Symbole übermalen kann. Für gewisse Kleber trage ich ein Keramikmesser mit. Und ich bin sehr tolerant. Offen rassistisches Zeugs, wie gewisse amerikanische Verschwörungstheorien kommt aber weg.2 Punkte -
AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak reagierte auf Christian Wagner für Thema
Tolle Rucksäcke! Ich war im Laufe der Jahre auch oft nur mit Handgepäcksrucksack unterwegs. Habe das Tatonka Flightcase in uralter Ausführung. Das gefiel mir so gut dass meine Frau dann eine Kopie gemacht habe. Aus Cordura 500. Der Stoff ist nach Jahrzehnten nicht mehr wasserdicht, aber immer noch robust. Muß man dann halt deinen Kram in Plastiktüten verpacken. Allerdings habe ich den Rucki immer nur in warme Gefilde mitgenommen, da hat es dann eh nicht wesentlich geregnet. Ich sehe das wie @RaulDuke, und würde den Rucksack größer machen. Meiner hatte die Maße 55x30x20 cm und wurde noch nie beanstandet. Wichtig ist daß er beim Fliegen nicht proppevoll ist man ihn noch easy in die Testcubes bekommt. Man hat dann vor Ort deutlich mehr Möglichkeiten noch Proviant etc. zu zuladen.1 Punkt -
Ich habe es schon mal so gehandhabt, das ich einen älteren Schlafsack eingepackt habe und ihn einfach mit zur Arbeit genommen habe. (Wochenmarkt) Es hat keine Stunde nach dem Aufbauen gebraucht, da kam die erste, frierende, klägliche Gestallt um die Ecke. Der hat sich riesig gefreut, über den Schlafsack! Des weiteren gebe ich immer, wenn ich in die Stadt fahre, irgendeinem „echten“ Obdachlosen, 10€! Damit kann er/sie dann tatsächlich auch etwas anfangen… Besser als 5 verschiedenen Leuten 2€ zu geben.1 Punkt
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Meine Erfahrungen mit Fachgeschäften ist gemischt. Vor Ort im kleineren Outdoorladen wurde mir ein 2,5Kg Rucksack empfohlen. Den Osprey Exos (mit 1,2kg Gewicht hier noch für die meisten viel zu schwer) hatte man aus dem Sortiment geschmissen, weil der viel zu unstabil sei. Bei einem anderen Besuch gab es in dem Laden kein einziges(!) Kunstfaser T-Shirt, sondern entweder Lifestyle-Baumwoll-Shirts mit Hrischmotiven oder Marken-Merinowolle-Shirts für 100€ das Stück. Im großen Sportladen vor Ort gab es gerade mal ein einziges Trailrunnermodell in meiner Größe, der Verkäufer hatte gar keine Ahnung von Schuhen und Füßen. Die Schuhe sind bei der ersten Wanderung, weil zu viel schmal, kaputt gegangen und ich habe mir mit denen meinen ersten Schwarzen Zehnägel gelaufen. Outdoor-Fachgeschäfte sind super darin, dich auszurüsten, wenn du in den Alpen Hochtouren mit Kletteranteil machen willst. UL-Wandern ist dort jedoch imho noch nicht angekommen. Da wird man im Netz bei spezialisierten Läden, wie z.B. dem erwähnten Chrispacks, eher fündig.1 Punkt
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Laut Überschrift sollen hier nur Tagestouren gemacht werden.. Mein Tipp wäre: Kauf am besten gar nix! Die Outdoorindustrie möchte uns Konsumenten glaubhaft machen, dass wir für jedwede Aktivität spezielle und darauf zugeschnittene Ausrüstung brauchen! Das ist allerdings völliger Quatsch.. Wenn du nur tageweise durch die Natur laufen willst, hast du dafür wahrscheinlich schon alles nötige zu Hause.. Selbst alte Laufschuhe finden sich in fast jedem Keller.. die lassen sich gut im Sommer tragen. Wenn dein Rucksack etwas reibt, gibt es genug Möglichkeiten für eine Aufpolsterung. Trinkflasche, Butterbrotbox und Taschenlampe (falls man in die Dunkelheit läuft) lassen sich sicher auch noch finden.1 Punkt
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Vielen Dank für die Empfehlungen. Es schaut so aus als ob ich dann doch Nadeln und Faden schwingen müsste 🙃. Ob ich dann so eine Nähale brauche werde ich ja sehen, keine Ahnung wie gut ich durch den Gurt komme. Stabileres Garn habe ich mal für unterwegs besorgt, irgend so ein Segelgarn. Grüße Thomas1 Punkt
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Alles was du für UL brauchst, kannst du, vorausgesetzt du hast genug Zeit, beim Kleinanzeiger gebraucht kaufen. Ich habe locker zwei Jahre UL gewandert, bis ich mir das erste Teil neu gekauft habe. Das schöne ist, das du alles, was du gebraucht gekauft hast und nach einmaligem Gebrauch für unpassend empfindest, für den gleichen Preis wieder verkauft kriegst. Ich habe in den knapp 5 Jahren UL, 5-6 Rucksäcke getestet, 4 verschiedene Quilts, 5-6 Zelte und Tarps, etc… Einzig so etwas wie Trailrunner und Daunenquilts würde ich neu kaufen. Aber für den Anfang würde ich auch eher einen Quilt mit Apexfüllung empfehlen, z.B. von Lightway, GramExpert o.ä. Vor allem, um zu testen, ob Quilts etwas für dich sind. Bei mir ist der Groschen sofort gefallen und ich möchte nie wieder mit nem Schlafsack auf Tour gehen. (Außer bei Minusgraden, aber unter -1 Grad gehe ich eh nicht los…1 Punkt
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Blickpunkt reagierte auf khyal für Thema
So spontan würde ich eher denken, nein, die US-Flaschenhalter sind meist auf die 1 Pint Flaschen oder recht schmale 1 l Flaschen ausgelegt, die ca denselben Aussendurchmesser wie die Nalgene OTF haben -> 7,2 cm...1 Punkt -
Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Blickpunkt reagierte auf RaulDuke für Thema
@superflow Ich würde ja gerne mal sehen, was du alles so mitschleppst. Ich benutze das TT Protrail Li, das ist echt ne Mini Hundehütte, im Vergleich zum TT Rainbow 1P. Ich bekomme alles mit ins Zelt, außer der Schuhe. Allerdings ist das dem Grund geschuldet, das sie dreckig und naß sein können. Wenn sie trocken sind, kommen sogar die noch mit ins Zelt. Selbst mit viel Essen, würde das gehen, wenn ich Nahrungsmittel denn mit ins Zelt nähme. Die hänge ich aber immer draußen auf, da ich keinen Bock habe, das Nager für Lochfraß an meinem Zelt sorgen.1 Punkt -
Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Blickpunkt reagierte auf Thierex für Thema
@Blickpunkt würde ich hier nur zustimmen. Hab schon Nächte im X-Dome 1+ verbracht und nie das Gefühl von Enge bekommen. Ist ja ein recht großes freistehendes Zelt für den Preis. Zu deiner anderen Frage: Ich kann die beiden Zelte nicht vergleichen, auf jeden Fall zog es in das Durston Zelt nicht herein. Ob das am inneren Mesh lag oder an der Befestigung kann ich schlecht einschätzen.1 Punkt -
Die Beispielsrechnung für das Endsetting, was ich heute verwende, poste ich noch im anderen Thread... Hier haben wir wieder ein Beispiel dafür, daß man evtl mehrfach wechselt, wenn man rumprobiert, statt vernünftig zu rechnen Da ich häufig wochenlang zum WW-Paddeln in den Alpen, Camps, autark auf Grundstücken o.A. unterwegs bin und ich die Erfahrung gemacht habe, daß man zwar auch ohne Kühlbox auskommen kann, es aber deutlich entspannter mit ist, man anders kochen kann, mehr Lebensmittel, die lokal erzeugt werden, Einbkaufen kann und wenn ich dann für ein paar Tage auf einen Fluß gehe, ich andere Lebensmittel mitnehmen kann, da sie vorgekühlt sind und nach Rückkehr Leckeres zum Kochen in der Box habe, war für mich klar, es muß ein Setting mit Box sein. Ich kenne noch aus meiner Kindheit die Nummer mit der Absorber-Kühlbox im Auto, im Zelt dann mit Gas betrieben, macht für mich in dem Setting keinen Sinn, Hauptsache wenig Verbrauch bei 12 V und ordentliche Kühlleistung für den Sommer. Um das erstmal auszuprobieren, ob eine Kühlbox wirklich ein "Gewinn" ist, hatte ich erstmal auf eine 14 Tagestour eine Peltier-Kühlbox, die ich gelegentlich bei Jobs verwende, mitgenommen, danach waren mehrere Sachen klar, yes aus den oben beschriebenen Gründen lohnt eine Kühlbox und es muß eine Kompressor sein, um nicht den gigantiscvhen Verbrauch der Peltier zu haben, eine bessere Isolierung / mehr Kühlleistung. Recht schnell bin ich dann bei der Recherche auf die Boxen von Plugin-Festival (heute Maentum) gestossen, gute Reviews und wenn die Dinger den Verleih-Festival-Betrieb mit breitband-abgeschossenen Leuten durchhalten , müssen sie vernünftig aufgebaut sein , dazu sehr netter Kontakt mit den Inhabern, habe inzwischen seit etlichen Jahren ne 30 l, völlig zufrieden, auch nett, am Smartphone die Temp ablesen bzw verändern zu können, auch alle Bekannten, die inzwischen Eine haben, sind damit sehr zufrieden. Damit war die Box gesetzt, gegenüber dem Verbrauch der Box sind ja Ultrabook, Lampen, GPS verbrauchsmäßig sozusagen Nachkommastellen... Bei der 1. Tour hatte ich als Speicher nur eine River bei, das war mit 250 Wh deutlich zu wenig Speicher, ab der nächsten Tour dann eine River Pro bzw inzwischen River 2 Pro, die 750 Wh passen. Panel war von Anfang an ein 140 Wp Falt-Markenpannel, interessant dabei, das bei 2 völlig unterschiedlichern Marken (Ecoflow, Wattstunde) zwar die äussere Gestaltung, Aufsteller, Kabel usw sehr unterschiedlich war, aber nach Vergleichsmessungen und Optik offensichtlich dieselben Zellen verbaut waren. Wobei mir das Panel von Wattstunde, von den Aufstellern und daß ein Anderson-Stecker statt MC4 verbaut war, deutlich besser gefallen hat. Die Box ist meist an die PS angeschlossen, diese wird meist über das Panel aufgeladen, wenn ich sehr viel mit dem Auto an dem Tag fahre, statt dessen über die Lima, damit ich dann gleichzeitig Kühlbos betreiben und PS mit max laden kann, habe ich mir einen 2. Anschluß mit Buchse von der Bat ins Auto gelegt. Wenn das Panel gut zur Sonne ausgerichtet ist, sind es im Sommerhalbjahr bei strahlender Sonne > 100W, Panel steht entweder auf dem Boden oder Autodach... Da, wenn ich nicht da bin, weil ich z.B. paddeln bin, ein draussen stehendes Panel doch laut rufen würde "nimm mich mit" habe ich mir noch ein Set Saugnäpfe beschafft, wenn morgens / abends nicht genügend Wh zusammen kommen, parke ich das Auto entsprechend ausgerichtet und dann lädt das Panel mit den Saugnäpfen hinter der Frontscheibe die PS. @Old School das wäre evtl auch eine Lösung, die Du sinngmäß zuhause nutzen könntest in deinem Setting... Mit dem Setting bin ich seit Jahren eigentlich gut durchgekommen, ausser bei einem Messebesuch über mehrere Tage, bei dem ich das Auto nicht entsprechend nutzen konnte und von Morgens früh bis abends, wenn es dunkel war, nicht am Zelt war. Da habe ich dann mit entsprechendem Kabel bei den netten Leute an der Schranke gefragt "darf ich mal eben für ne std an eine Steckdose ?" die Ecopflows laden ja dann extrem schnell. Also für 30 l Kompresoor-Kühlbox, Ultrabook, Lampen usw funktioniert bei mir das Endsetting mit 750 Wh Powerstation und 140 Wp Faltpanel gut, würde aber im Winter zu eng, um komplett autark zu sein, aber dann kann man ja mal eben mit der PS zu irgendeiner Steckdose laufen und wenn es im Winter kalt ist, muß die Kühlbox ja nicht laufen...1 Punkt
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Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?
Blickpunkt reagierte auf zoppotrump für Thema
Ich habe und nutze ein Rainbow 1 Li und nehme ALLES (bis auf Schuhe und Wasser) mit ins Innere. Ich finde nicht, dass dies ein Problem ist. Selbst bei Essn für 11 Tage bekamm ich keine klaustrophoischen Zustände. Und dabei ist das Li schmaler als das normale Rainbow. Alternativ packt man sein Zeug in den Rucksack und stellt diesen in die Apsis. Dieser wird in der Regel einen Liner odereine Regenhülle haben, oder per se wasserdicht sein. Also eigentlich auch kein Problem.1 Punkt -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Blickpunkt reagierte auf RaulDuke für Thema
@Blickpunkt Du kannst dir aber sehr einfach selber so etwas basteln. Ich habe mal von Kollege @schwyzi, eine Eigenbau Bottelrocket geschenkt bekommen. Ich kann später mal schauen, ob ich die noch habe. Wenn ja, dann kann ich dir Photos machen. Er hat einfach so einen Packbeutel genommen, in dem z.B. ein Topf o.ä. geliefert wird. So einen, der unten Stoff hat und dann höher in eine Art grobes Mesh übergeht. Unten hat er eine runde, aber ebene Fläche. da hat er einfach oben und unten eine kleine Schlaufe angenäht und einen leichten Karabiner dran gehängt. Fertig. Das ding wäre wahrscheinlich breit genug für ne Liter Flasche, aber zu kurz. Aber man hat ja eigentlich zig verschiedene Packsäckchen, mit unterschiedlichsten Größen, in denen irgendwann mal etwas geliefert wurde. Einfach mal ausprobieren!1 Punkt -
Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe. Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend. Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen. Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze. Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen. Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee. Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen. Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool. In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt. Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier. Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet. Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool.. Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro. Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen. Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)1 Punkt
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Blickpunkt reagierte auf RaulDuke für Thema
@Blickpunkt Ich habe das Ding verkauft, nachdem ich auf einen Rucki gewechselt habe, der Flaschentaschen an den Schultergurten hat, kann dir also deine Frage nicht exakt beantworten. Aber 8cm klingt mir nach ner recht großen Flache, oder? Ich habe immer sowas wie Volvic etc… Flaschen in Benutzung. In die Bottlerocket passen keine Literflaschen hinein, aber nahezu jede 0,5 Liter Buddel.1 Punkt -
Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?
icefreak reagierte auf Blickpunkt für Thema
Hatte auf den Beitrag von @Wanheda geantwortet, dabei hatte ja @icefreak gefragt. Naja, vielleicht ist die Info ja auch für andere von Belang.1 Punkt -
Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?
icefreak reagierte auf Blickpunkt für Thema
Bei Farlite gibt es das Dreierpack der kleinen Version für knapp sechs Euro. Kommen natürlich noch Versandkosten aus Finnland hinzu. Aber vielleicht findest du auf der Seite ja noch was anderes, was du noch brauchst. Dann relativieren sich die Versandkosten. Den Shop kann ich vorbehaltlos empfehlen, hab da schon diverse Male bestellt. https://farlite.fi/en/tuote/lightload-towels-2/1 Punkt -
Bei mir ist direkt das erste Suchmaschinenangebot für das Lightload Towel von SackundPack für den besagten Preis1 Punkt
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Lolaine reagierte auf paddelpaul für Thema
Extremtextil >Kordeln>elastische Kordeln1 Punkt -
Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?
lightweightbaby reagierte auf khyal für Thema
Also ich würde es mal mit dem Lightload Towel probieren kostet fast nix OT: (ok in nem deutsche UL-Shop einzeln 5,50 € wenn man z.B. in USdas 3er Set bestellt erstmal deutlich billigger aber dann kommt das Zolltheater), hält ganz schön lange, kenne Leute, die damit den kompletten PCT gelaufen sind und danach war das Teil noch nicht fertig, sehr leicht, läßt sich gut auswringen, hohe Wasseraufnahme, was will man mehr in diesem Beitrag hier im Thread habe ich mehr zu den Meßwerten geschrieben, war ja damals selber baff, wie gut das abgeschnitten hat.1 Punkt -
Enns Fangen wir mal mit der Enns an. Gibt eigentlich nur 2 Stellen, an denen man aufpassen muß, Einstieg und Ausstieg. Der Einstieg am Ortsausgang von Schladming wird in den div Flußbeschreibungen im Internet hinreichend genau beschrieben, für Autofahrer ganz nett, liegt der Einstieg neben einem Anwohnergebiet mit mehr als genug Parkplätzen, mit Övis kommt man auch auf < 1 km ran. Wenn man die Böschung runtergekraxelt ist, ist genügend Raum, etliche Boote nebeneinander fertig zu machen, gerade am WE ist es auch häufiger so, daß man dort andere Paddler trifft, bei mir waren es im Schnitt ca 2/3 Kajak, 1/3 Packraft WW-Boote. Bei niedrigerem Wasserstand ist es easy, bei höherem Wasserstand sind ein paar fiese Schwälle direkt nach dem Lospaddeln, die durchaus gut Kraft haben können, wenn hohe Pegel sind, sollte man also dann gut vorbereitet sein, konzentriert lospaddeln. Die Gesamtstrecke, die man paddeln kann, sind knapp 70 km. Man sollte sehr gut aufpassen, daß man den letzten möglichen Ausstieg die Lauferbrücke, eine alte Holzbrücke nicht verpasst, denn kurz danach geht es in den WW5er Bereich des Gesäuse, das ist was, was ich mir deutlich lieber vom Ufer anschaue Als ich die Strecke das erste Mal gepaddelt bin, bin ich zuerst zu der Brücke gefahreen, um einen Waypoint zu setzen und war dann beim Paaddeln übervorsichtig, lieber 2-300 m vorher schon auszusteigen, was aber völlig unnötig war, da es keine 10 m vor der Brücke auf der rechten Seite einen guten Ausstiegspunkt mit flacher Anblandestelle zwischen Büschen gibt und wenn man es doch verschnarcht, man noch hinter der Brücke mit Mühe über eine Steinböschung aussteigen könnte. Direkt oberhalb vom Ausstiegspunkt ist eine Zufahrt von der Strasse zur Weide und direkt hinter der Sperre ist am Rand vom Gebüsch ein Platz wo man gut 1-2 Zelte aufbauen kann, falls man abends ankommt. Wenn man ein paar hundert m leicht bergauf läuft, kommt man an die Bushalte, von der man mehrfach / Tag mit Umsteigen nach Schladming zurück kommt. Gerade im 2. Teil ist die Aussicht teilweise gigantisch. Was evtl Übernachtungsplätze betrifft, ist das nicht ganz easy, da dort sehr viele Kuhherden auf Weide stehen und man zum Einen auf einer Weide durch die neugierigen Kühe keine Ruhe bekäme und das auch die Bauern nicht so toll fänden, bei anderen Plätzen sollte man ein Auge auf dem Boden haben, bevor man aufbaut, wir haben schon mal in einem Wäldchen übernachtet und am nächsten Morgen liefen die Kühe auf dem Weg zur Weide zwischen unseren Zelten / Booten durch. Durch die rel hohe Strömungsgeschwindigkeit ist es nicht so ganz easy mit den Plätzen, häufiger ist man halt auf der falschen Flusseite und denkt „das wäre ein guter Platz gewesen“... Hilfreich sind Zelte, die nicht eine extrem hohe Stellfläche brauchen, für Hängematte & Tarp finden sich auch so einige Plätze. Wenn es denn sein muß, kann man die Strecke auch an einem Tag paddeln, ist aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, rel stressig und eigentlich schade, so da "durchzuheizen". Die Einstiegsstelle kann bei sehr hohen Pegeln auch in den Schwällen eine 3- erreichen, normalerweise je nach Pegel 2- bis 2+, ansonsten auf der Strecke max 2+, aufgrund der höheren Fließgeschwindigkeit sollte man sich bis in den 3er Bereich sicher fühlen. Falls mit mit dem Auto unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall vorher oder hinterher mal zu den Aussichspunkten im 5er Bereich flußabwärts im Gesäuse fahren, dann wird man sich ja eh wahrscheinlich vorher die Ausstiegsstelle anschauen. Leider habe ich auf die Schnelle gar nicht so viele Pic zur Enns gefunden, irghendwo in den Untiefen meiner NAS müßten noch mehr sein, aber ich denke mir das Wichtigste ist das Pic der Ausstiegsbrücke und bevor jetzt jemand verwirrt ist z.B. aufgrund der unterschiedlichen Paddelrucksäcke, ich bin ja häufiger in den Alpen zum WW-Packraften, bin entsprechend die Flüsse etliche Male mit unterschiedlichen Booten / Ausrüstung gepaddelt. Normalerweise poste ich ja nie Waypoints o.A öffentlich aber hier aus Sicherheitsgründen die Lauferbrücke N47° 35' 16.5" E14° 32' 13.3" bitte selber nochmal nachprüfen, denn dahinter kommt halt das Gesäuse Wenn Fragen sind, her damit Ergänzungen, andere Meinungen zum Fluß, gerne...1 Punkt
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OT: Vielleicht hast du früher gerne kühles Bier getrunken.1 Punkt
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Tool gesucht: Liste mit POI entlang einer route
tritziii reagierte auf Wander Schaf für Thema
Ja, cooles Tool. Ich habe es mal mit Claude AI probiert und es hat auf Anhieb funktioniert: Mit deinem goposteten Tool die KML Datei herunter geladen und diese bei Claude im Chat angehängt. Mit folgendem Prompt: "Anbei eine kml Datei zu einer Wanderroute. Diese enthält POI. Erstelle mir bitte eine Excell-Tabelle. Kategorien: KM - POI - Kategorie - ORT - Entfernung von der Route" Als Ergebnis gibt es dann eine csv-Datei. Screenshot des Ergebnisses: Ich habe es jetzt nicht mit anderen ausprobiert, aber ich schätze, dass chatty, google AI studio usw ein ähnliches Ergebnis liefern.1 Punkt -
Bin gerade dort unterwegs, erste Nacht auf dem Ponta de Sao Lourenco Platz verbracht und Junge Junge, hat es mein xmid gebeutelt. Ständig haben Böen das Zelt aufgepustet und mich mit dem feinen roten Sand bestäubt. Mehrmals haben die Linelocs nachgegeben (mal in Luv, mal in Lee), bis ich sie verknotet habe. Dann ließ es sich irgendwie leben. Ich empfehle daher, sich für den Spot eine Wettervorhersage anzusehen. Ansonsten ist es ne schöne Jahreszeit für die Insel. Und ich habe gelernt, was ich dem xmid zumuten kann.1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
mtb_squirrel reagierte auf paddelpaul für Thema
OT: Alles OT, aber will keinen neuen Faden aufmachen... hab sie mir schenken lassen (in 0.9 Liter), und bin hin und weg! Paar Daten, vor allem im Vergleich zur Ultralight 0,7 Liter: Gewicht: Ultralight: 272 gr., bei der kann man nix weglassen; Mountain: komplett 391 gr.; ohne Gummis 356 gr.; plus ohne Deckel (also wie die Ultralight) 308 gr. Der Deckel, 48 gr., trägt zur Isolierung nur wenig bei; ich hab den Gummiring, 14 gr., durch einen dünneren, 4 gr., ersetzt, jetzt passt meine 0.4 Liter Titantasse, 42 gr., satt drauf; leichter, passt mehr rein, feuerfest. Bei der Ultralight muss man auch einen Becher extra rechnen. Isolierung (sprudelnd kochend eingefüllt) nach 24 h:, Ultralight 66,1°, Mountain 80,6°, Stanley 1,5 Liter 78,9°; Mountain ohne Deckel 79,2°.1 Punkt -
Bin ja gerade in Neuseeland, und jetzt wo ich den Thread hier gestartet habee, hab ich viel gelesen und nachgedacht, und bin zufällig vor 10 Minuten über ein aufgebautes X-Mid 2 gestolpert: Geile Architektur. Aber ich vermute, für viele meiner Zeltstellen hat es einfach grundsätzlich zu große Grundfläche. Und wenn dann noch dazukommt, dass es etwas genauer aufgebaut werden will als "Nicht-Trekkingstock-Zelte", ist es für mich als einiziges 1-Personen-Zelt nicht geeignet. Vermutlich wäre das Dome1+ passend, aber ich mach mir echt Sorgen dass ich ein Problem habe wenn der einize Reissverschluss kaputt geht, da mir das schon einige Male bei anderen Zelten passiet ist, und zusammendrpücken des Schiebers nicht immer hilft (und ich auch eh keine Kombinzange dabei habe in den Bergen. Wie gehen die von Euch, die auf ein funktionierendes Zelt über längere Touren angewiesen sind, damit um, was wäre Eure Notlösung? Dome 2 scheint in Deutschland eh deutlich "besser" zu bekommen zu sein. Die DCF Version von meinem Double Rainbow scheint so leicht, dass ich potentiellen Wind mit nem dickeren Quilt ausgleichen könnte. Jedoch ist, was ich so lese, der DCF Boden riskant auf subobtimalen Böden, und dann könnte ich nicht wie bei meinem derzeiten normalen Double Rainbow einfach ohne Unterlage loslatschen. Naja, ich muss ja nicht diese Woche entscheiden, und will mich eigentlich gar nicht so viel damit beschäftigen, sondern meine letzten 10 Tage hier genießen. OT weil ich ehrlich gesagt gerade überhaupt nicht Ultraleicht unterwegs bin (da ändert sich aber gerade einiges): Hier ein Foto von letzter Woche und hier ein persönliches Tourtagebuch von der Tour letzte Woche. :1 Punkt
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für leute die keine trekkingstöcke nutzen: ich habe einfach längere schnüre (6x 120cm Dyneema/Polyester-Kordel 16fach 2mm - 23g) an das double rainbow gemacht, so kann ich das zelt, an stellen wo keine heringe in den boden gehen, einfach mit steinen aufbauen. in schutzhütten ist es mit den längeren schnüren dann auch oft irgendwie möglich es aufzustellen: schnüre um tisch/bankbeine oder pfosten spannen, gegebenenfalls in der umgebung noch einen stein oder einen holzbrocken finden...1 Punkt
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Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel reagierte auf Blickpunkt für Thema
Ich habe das Single Rainbow aus dem von @khyal so verschmähten DCF 😇 und bekomme die Zeltwände bei Bedarf schon ziemlich dicht in Richtung Bodennähe. Das scheint ja deine Frage gewesen zu sein, vermute ich. Auf beiden Fotos ist das hoffentlich ganz gut zu erkennen, wie tief das so geht. Ich stelle mein Rainbow immer mit Trekking Stöcken auf. Gegebenenfalls bekommt man die Zeltwände noch dichter an den Boden ran, wenn man mit Heringe arbeitet. Da kann ich aber keine verlässlichen Aussagen treffen, weil ich das eigentlich nicht mache. In der Regel spanne ich es aber deutlich höher ab oder lasse sogar eine Seite komplett offen (halt wegen der besseren Luftzirkulation zur Vermeidung übermäßiger Kondensation).1 Punkt -
Nachdem ich von @khyal ein Set der neuen Adapter für die Alpenblow zugeschickt bekommen habe (nochmal ganz lieb Danke an dieser Stelle), hatte ich am Wochenende endlich mal Zeit für einen etwas längeren Vergleichstest der alten und neuen Adapter. Was sofort auffällt, dass nicht nur das Material verändert, sondern auch an der Form der Adapter gearbeitet worden ist. Man erkennt das auf dem einen Foto sehr gut, wo die jeweils passenden Adapter übereinander liegen (oben rosa alt, unten terracotta neu). Die neuen Adapter sind m.E. deutlich stabiler, lassen sich dadurch aber auch etwas schwerer auf die Pumpe aufziehen. Ich denke aber und auch @khyal hatte es ja so ähnlich geschrieben, so oft wird man den Adapter vermutlich gar nicht wechseln, weil man ja doch eher mit einer Matte oder einem Mattentyp unterwegs ist. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl bekommt man das natürlich aber auch hin und es ist keine große Sache. Und, dass mit mit derart filigranen Bauteilen umsichtig umgehen sollte, versteht sich auch außerhalb des UL-Kontextes vermutlich von selbst. Auf dem neuen Adapter für die TAR-Matten war nun auch Platz für eine kleine, lustige UL-Anspielung: „Ultralight Luxury“ Für den Test standen mir meine drei Isomatten zur Verfügung: TAR NeoAir Xlite NXT RW TAR NeoAir XTherm NXT RW Nemo Tensor Elite Mummy Short So hatte ich die Gelegenheit, zumindest zwei verschiedene Adapter zu vergleichen. Für den Test hatte die die Matten jeweils komplett zusammengerollt (ohne Restluft), also so, wie man sie im Rucksack verstaut und dann abends wieder rausholt. Betrieben wurde die Pumpe mit einer Powerbank, wobei ich sie auch schon mit dem iPhone betrieben habe. Dabei konnte ich keine Unterschiede in der Leistung der Pumpe feststellen. Damit es vergleichbar bleibt, war für alle Tests die selbe Powerbank dabei. Ich habe die Matten mehrfach aufgepumpt, um dann einen Mittelwert zu bilden. Aufgepumpt habe ich jeweils so lange, wie es die Leistung der Pumpe hergibt. Dabei sind die Matten jeweils so gefüllt, dass man sie noch 2-3 Mal mit dem Mund zu ende aufblasen müsste, damit sie prall gefüllt sind. Mehr schafft die Pumpe nicht. Das wurde hier allerdings schon mehrfach geschrieben und ist insofern nichts neues. Für mich selbst entfällt das Nachpumpen mit dem Mund, da die Füllung allein durch die Pumpe genau richtig zum Schlafen ist (wie gesagt: Das ist nur meine persönliche Preferenz.) Auch, wenn ich versucht habe, Testbedingungen möglichst identisch zu halten, ist das sicherlich kein wissenschaftlicher Test. Darum ging es mir aber auch nicht. Ziel war: zu schauen, ob es bzgl. der Pumpleistung Unterschiede zwischen den Adaptern gibt und ob diese Unterschiede signifikant sind. Wichtig: Anders als bei meiner vorherigen Pumpe (Flextail Tiny Pump) habe ich bei den TAR Matten das Winglock-Ventil beim Aufpumpen komplett geöffnet, weil dies einen massiven Unterschied für die Zeiten gemacht hat. Bei der Tiny Pump musste ich das nicht, da diese so viel Leistung hatte, dass sie auch gegen das geschlossene Winglock-Ventil „anpumpen“ konnte. Eine einzige Vergleichsmessung verdeutlicht, was ich mit „massiv“ meine. TAR NeoAir Xlite: Alt: 3:37 min Neu: 3:20 min TAR NeoAir XTherm: Alt: 3:43 min Neu: 3:30 min Nemo Tensor Elite: Alt: 3:03 min Neu: 2:30 min (TAR NeoAir Xlite - Winglock geschlossen: Alt: 7:36 min Neu: Nicht getestet) Persönliches Fazit bzgl. der Pumpzeiten: Bei den beiden TAR Matten war das Pumpen mit dem neuen wie alten Adapter nach ca. 3:30 min abgeschlossen. Die Xlite war jeweils etwas schneller voll als die XTherm und mit dem neuen Adapter ging es jeweils ein paar Sekunden schneller als mit dem alten. Die Unterschiede waren m.E. nach aber nicht gravierend und so würde für mich feststellen, dass neu oder alt keine große Rolle spielt. Dies wird vermutlich daran liegen, dass die Form des alten wie neuen Adapters bedingt durch die Grundform (einfacher Ring) doch wenig Spielraum für Verbesserungen bietet. Was aber am bemerkenswertesten war, welch massiven Einfluss ein geschlossenes Winglock-Ventil für die Pumpleistung hat. Mehr als 4 min länger dauert es, wenn das Winglock-Ventil geschlossen war. Das hätte ich so nicht erwartet und hatte bei der Flextail Tiny Pump auch keine Rolle gespielt. Wie pumpt ihr eigentlich eure TAR-Matten auf mit einer elektr. Pumpe: Winglock offen oder geschlossen? Würde mich mal interessieren. Bei der Nemo Matte fand ich den Unterschied von einer guten halben Minute dann aber doch bemerkenswert. Hier scheint die neue Konstruktion scheinbar einen Einfluss auf die Aufpumpleistung zu haben. Bei beiden Matten (TAR wie auch Nemo) muss man mit der Alpenblow nach dem Aufpumpen sehr zügig das Ventil schließen, da die Matte bedingt durch die offenen Bauform der Pumpe sonst schnell wieder Luft verliert. Darauf muss man achten. Das ist mir bei meiner Flextail Pumpe so auch noch nicht aufgefallen. So oder so, alte oder neue Adapter, mit meiner Alpenblow bin ich sehr zufrieden und nachdem ich dank des Tests nun weiß, dass ich das Winglock-Ventil zukünftig besser mal offen lassen sollte, haha… kann ich die Pumpe trotz des relativ hohen Preises sehr empfehlen.1 Punkt
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Hallo, warum auch immer habe ich noch ein völlig unbenutztes o.g. Inner gefunden. Wer also die Netztversion hat, kann sein X-Mid deutlich modularer verwenden! Es ist die neueste Version, falls sich da mal etwas geändert haben sollte…. Der Quilt kann wie immer gerne in Düsseldorf-Süd abgeholt werden , ansonsten versicherter Versand per DHL! Privatverkauf ohne Garantie/Gewährleistung, keine Rücknahme! Bei Fragen sinnvoll fragen!1 Punkt
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Ich trage meine Klamotten zu jedem Anlass, egal ob Arbeit, Tagestour oder Mehrtagestour. Ich liebe meine beiden Alpha Pullover und ziehe die in der kühleren Jahreszeit auch zur Arbeit an. Ich besitze allerdings auch nur wenig Kleidung und diese muss den Kriterien Allumfassendtauglich entsprechen. Was ich aber nicht mache, ist, eine meiner schwereren Fleecejacken oder eine Jeans auf einer Mehrtagestour tragen. Daher ist es eher umgekehrt: alle Klamotten für den Alltag und die besonders effizienten für die Mehrtagestour.1 Punkt
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Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?
mtb_squirrel reagierte auf heff07 für Thema
hi @Chabonit hier kommen die daten ( ist ein halbiertes original tuch) 20 * 34 cm, trocken 12gr, nass: ( tropft nicht mehr) 72gr, ausgedrückt: 29gr also, wenn ich mich auf die schnelle nicht verrechnet habe: nimmt es 6gr wasser pro gramm tuch auf und lässt sich zu 60% wieder auswringen so, jetzt aus schlechten gewissen erstmal die küche geputzt. ich darf gar nicht sagen, das ich zeit mit putzlappen auswahl, kauf, messen und wiegen verbringe, nur um sie dann in meiner ausrüstung verschwinden zu lasse, ohne sie im haus zu benutzen....1 Punkt -
Da fühle ich mich doch gleich angesprochen! Obwohl ich bei meinem 5 Jahre alten DCF camo Tarp bisher noch keine Überdehnungen feststellen konnte. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich die Flächenbereiche mit besonders viel Zug aufgedoppelt habe, und der Rollsaum ganz konservativ zweimal eingeschlagen, mit Zwillingsnadel genäht wurde. VG. -wilbo-1 Punkt