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Ultraleicht Trekking

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Beliebteste Inhalte seit dem 12.08.2017 in allen Bereichen

  1. 7 points
    Wanderfalter

    Ein Rucksack - diesmal mit Sack

    Heute möchte ich euch einen Mammut-Rucksack vorstellen. Na gut, ihr werdet es schon erraten haben, natürlich stelle ich keinen Markenrucksack im MYOG-Unterforum vor - nur die Schnalle stammt von Mammut. Inspiriert von den vielen Rucksackvorstellungen hier im Forum habe ich mir für Wanderungen mit etwas mehr Gepäck nach meinem "Ruck ohne Sack" meinen ersten „echten“ UL-Wanderrucksack genäht. Der Rucksack sollte: auf den Transport einer ungekürzten 14mm dicken Evazote-Matte ausgerichtet sein möglichst vielseitig verwendbar sein, insbesondere in Hinblick auf unterschiedliche Volumina ein Testobjekt für verschiedene Ideen sein Da @Barbarix mit 90g-Silnylon gute Erfahrungen gemacht hat, Extremtextil diesen Stoff als gut geeignet empfahl und die Stoffprobe auch sehr vielversprechend wirkte, entschied ich mich dafür als Rucksackmaterial. Vom hier bei mehreren Personen beliebten 90g-Zeltbodenstoff riet mir Extremtextil übrigens ab, dazu Martin Gaebert: Im französischen Nachbarforum hat sich jemand die Mühe gemacht, verschiedene dünne Stoffe auf Reißfestigkeit und Dichtigkeit zu testen. Das 90g-Silnylon ist wahnsinnig reißfest, dazu günstig, wasserdichter als das Diamond-Ripstop Nylon, es kann keine Beschichtung abblättern etc. Der Stoff hat also viele Vorteile. Herausgekommen ist eine bunte Mischung vieler Rucksackkonzepte aus dem Forum mit einigen eigenen Ideen. Das Gewicht liegt bei 348g (315g + 33g Hüftgurt), wobei mit 30cm Breite, 15cm Tiefe und 90cm Höhe inkl. der Außentaschen allermindestens 40l Volumen zur Verfügung stehen. Von @schwyzi habe ich mich zu verstellbaren und austauschbaren Gummizügen in den Außentaschen inspirieren lassen, wobei ich meine etwas versteckter, dafür aber aufwändiger, angebracht habe. Mit den verstellbaren Gummizügen kann die Seite mit der Trinkflasche komplett locker bleiben, sodass sich die Flasche unkompliziert beim Laufen verstauen lässt, während der Gummizug der anderen Seitentasche zugezogen ist und Zwischenmahlzeiten und insbesondere die leeren Tüten davon sicher verstaut sind. Ja, weder die Cyberian Tanka, noch das aufgenähte Druckknopfteil sind optimal, aber ich hatte sie halt noch da. Von @micha90 abgeschaut sind die doppellagigen Schulterträger aus 3mm-3D-Netz, wobei Micha sie auf links nahm, damit sie weniger scheuern. Warum auch immer befolgte ich diesen Rat nicht und musste aufgrund kratziger Kanten den Tragekomfort schmälerndes Einfassband annähen. Von @HAL23562 stammt die Idee der Modularität, in meinem Fall dem abnehmbaren Hüftgurt, wobei ich statt Plastikknebel den oberen Teil von Werbekulis nutze. Damit lässt sich der Beckengurt schnell abnehmen und die Kuli-Teile müssen nicht mit Schnur gesichert werden. Von @Andreas K. stammt das Grundkonzept, bspw. die Art der Schultergurtbefestigung unten, wobei das Dreieck der gleichmäßigeren Krafteinleitung bei weit unten am Rücken getragenem Rucksack wegen abgeschrägt wurde, also der Gurt das Stoffstück steiler nach oben hin verlässt (Siehe vorheriges Foto). Insgesamt gibt es fünf verschiedene Arten, den Rucksack zu verschließen, ich wollte einfach mal ausprobieren, was für mich am besten passt. In Anlehnung an @#PackLessPlayMores englische Wortschöpfungen nenne ich den Rucksackverschluss Multi Closure Lid System. Als Verschluss nutze ich eine Mammut-Steckschnalle, unter „Mammut Dual Adjust Side Squeeze Buckle“ in mindestens 5 Outdoor-Onlineshops und auf Ebay zu finden. Die 15mm-Steckschnallen funktionieren zuverlässig mit dem 10mm Gurtband und lassen sich nicht nur viel besser greifen als 10mm-Steckschnallen, sondern haben den Vorteil, auf beiden Seiten fädelbar zu sein. Dadurch ist es im Gegensatz zu den meisten mir bekannten Rollverschluss-Rucksäcken möglich, den Rucksack sowohl so, als auch so zu verschließen. Die Anbringung der langen Bänder an den Innenseiten der Seitentaschenränder erlaubt eine bessere Komprimierung als eine Anbringung weiter oben. Außerdem können die Bänder bei Nichtbenutzung unsichtbar in den Seitentaschen verstaut werden. Neben den beiden Rollvarianten kann der Rucksack auch ungerollt geschlossen werden, bei hohem Inhaltsvolumen mit den (mit einer heißen Nadel durch die 1mm dicke PE-300-Versteifung durchgenähten) Druckknöpfen, und bei wenig Inhalt, aber dennoch Burrito, einfach nach unten gezogen. Ebenso kann der gerollte/nach unten geklappte Deckel mit dem Gummiband verschlossen werden. Wobei das so wie auf dem Foto gezeigt ungünstig ist. Besser ist es, den Tanka bis ganz oben zu schieben. Der Tanka hält nicht nur besser in der Schlaufe, statt einer Fixierung in der Mitte hat man dann auch zwei nach außen laufende Schnüre, die den Deckel besser fixieren. Früher sind mir außen am Rucksack befestigte Socken mehrfach abhandengekommen – unpraktisch, wenn man nur ein Paar Ersatzsocken dabei hat. Daher habe ich eine Befestigung integriert, ähnlich der von Ray-Jardine-Rucksäcken, aber flexibler. Socken und andere Kleidungsstücke werden über ein Gurtband gehängt und vom zweiten fixiert (siehe 2. Foto von oben). Die beiden Bänder sind jedoch bei mir miteinander verbunden, können zur Kompression genutzt werden oder es können sperrige Gegenstände damit seitlich befestigt werden, bspw. wenn man sie nicht mehr vor und zurück führt, sondern direkt von Befestigungspunkt um den zu befestigenden Gegenstand herum zur Leiterschnalle. Die dicke Evazote kann innen im Burrito-Style genutzt werden. Wenn damit nicht alles in den Rucksack passt oder bspw. die Matte für Pausen greifbar sein sollte, kann sie außen quer angebracht werden. Dafür gibt es eine Befestigungsmöglichkeit mit Gurtband, das schneidet im Gegensatz zu rundem Gummiband kaum in die Matte ein. Die beiden Gurtbänder sind übrigens absichtlich ungleich lang: So brauche ich die Riemen beim Packen der Isomatte nicht "Entfädeln", sie bleiben also dauerhaft in den Leiterschnallen. Eine lange Seite genügt. Zum Rucksack habe ich mir eine Hüftgurttasche (22g) genäht. Als Stoff verwendete ich Dacron, da ich der Versuchung erlag, ein kleines Reststück bei Etex zu kaufen. Dacron ist ein mit Kunstharz fixiertes, sehr steifes Polyester-Segeltuch. Die über den Hüftgurt geschobenen Bänder sind aus Elastikband, wodurch es bspw. auch möglich ist, die Tasche über einen breiten Schultergurt zu ziehen und als Schultergurttasche zu nutzen. Die Hüftgurttasche wird an ein Stück Zeltschnur (ja, ich hätte nicht unbedingt neongelbe nehmen müssen, aber die hatte ich noch) geschlauft, wodurch sie nicht vom Hüftgurt rutscht, gleichzeitig aber im Gegensatz zum Festclipsen an am Hüftgurt befestigten Schlaufen auf dem Hüftgurt unkompliziert hin- und hergeschoben werden kann. Wenn die Hand in der Hosentasche ist stört sie seitlich und wird weiter in die Mitte geschoben, während die Tasche bei steilen Kletterpassagen, bei denen sie am Bauch stört, zur Seite geschoben wird. Abseits der Schlaufen sind fast alle Bänder aus 10mm-Gurtband, wodurch nicht nur minimal Gewicht gegenüber breiterem Band gespart wurde, sondern auch Schnallen, Steckschließen etc. austauschbar sind. Ich bin mit dem Rucksack inzwischen knapp 1.000km gewandert, ein Erfahrungsbericht folgt demnächst.
  2. 4 points
    Andreas K.

    Schnäppchen

    Beim Outdoor Broker gibt es gerade die Berghaus Hyper Shell 100 für 109,- - Klick -
  3. 4 points
    Tissi

    Tipps für Island

    Hallo, die Islandreise ist jetzt vorbei und ich wollte noch einmal Danke für die Tipps sagen. Das Sil Hexpeak war die richtige Entscheidung. Vor allem weil es winddicht ist. Das selber genähte hätte vieleicht auch gehalten, aber es ist eben auf Durchlüftung ausgelegt und das macht in Island keinen Spass. Wir hatten eine Nacht in Alftavatn, da haben neben uns Zelte aufgegeben. Nachts ein Knall, Stange gebrochen, da war die Freude groß. Das Hexpeak hat zwar geflattert wie die Sau, aber super gehalten. Da war noch viel Luft nach oben. Hier noch der Link zu einem Video: Ansonsten ist Island echt der Hammer. Viele Grüße Tissi
  4. 4 points
    Tumurbel

    PCT - Irischer Hiker verschwunden

    Deine zynischen und dummen Kommentare kannst du dir in dem Fall sparen. Manchmal ist es besser man hält einfach mal die Klappe. Wenn dir ein Menschenleben anscheinend so wenig bedeutet, brauchst du es nicht auch noch durch armselige Kommentare im Forum breit treten.........
  5. 3 points
    milkmonsta

    Schnäppchen

    Die Hyper 100 ist eine 3-Lagen-Jacke (und kostet UVP 300 €), die Hyper Extrem ist eine PU-beschichtete Polyamid-Jacke (und kostet UVP 160 €). Wer die Hyper 100 sucht und mit kleinen Größen leben kann, für den gibt es die Jacke in der XS bei Bergfreunde für 179,97€ und in S bei Bike24 für 179,99 €. Größere Größen habe ich nirgendwo gefunden. Aber ich warte wohl auch auf's kommende Jahr in der Hoffnung auf etwas lebensbejahendere Farben.
  6. 3 points
    cergol

    Impressionen von Touren

    Bikepacking Tour zwischen Brenner und Zillertal Am Samstag einen Teil der Brennergrenzkammstraße gefahren und dann runter ins Pflerschtal und via Sterzing ins hinterste Pfitschtal. Am Samstag kein Foto gemacht wegen viel Gegenwind ( Pseudoentschuldigung) und ab Nachmittag Regen. Sonntag dann über das Pfitscherjoch rüber ins Zillertal. Sehr viele Wanderer, die leider wenig Verständnis für Radler haben und mitten am Weg erst mal stehen bleiben. Toller Trail runter zum Schlegeis. Und das Beste: Meine erste Nacht mit (neuem Apex) Quilt, nicht gefroren und nicht im Gummischnürlgebämsel erhängt. Aber für Rotationsschläfer eher gewöhnungsbedürftig.
  7. 3 points
    Stromfahrer

    Impressionen von Touren

    Ich habe heute einen Ruhetag in Gavarnie eingelegt, nachdem ich gestern vom Lac d’Arratille (Nähe Ref. Wallon) mit Abstrcher auf den Petit Vignemal bis Gavarnie gestiefelt bin. Die feuchten Wege der ersten Etappen hatte ich besonders am Orthy, den ich am Vorgipfel wegen Sturm und Regens (Wetterwarung Meteo France) leider abbrechen und auf GR12/GRT10 umgehen musste. Da oben auf dem Grat könnte man schlicht nicht mehr stehen.
  8. 3 points
    schwyzi

    PCT - Irischer Hiker verschwunden

    @Tumurbel Wie soll er denn dann zeigen , dass er ein knallharter Bursche ist, der den Tod nicht fürchtet, weil er ihm schon tausendmal ins Gesicht gelacht hat...oder so ähnlich...
  9. 2 points
    der_ploepp

    Neue Ultraleicht Ausrüstung

    Hatten wir das hier schon? Der Hingucker schlechthin Umbrella Raincoat könnte man sicher auch über einen Rucksack anziehen und evtl noch mit einem Band gegen das Aufstellen immWind schützen....
  10. 2 points
    milkmonsta

    Schnäppchen

    Kleiner Hinweis: Es handelt sich bei der Jacke NICHT um die Berghaus Hyper 100 (die hätte ich zu dem Preis sofort in allen Größen komplett aufgekauft ), sondern um die Berghaus Hyper Extrem. Leider ist sowohl die Bezeichnung beim Broker nicht eindeutig, sondern auch bei Berghaus alles irgendwie Hyper .
  11. 2 points
    Dr.Matchbox

    Schnäppchen

    Perfekter Zeitpunkt, war gerade auf der Suche nach einer Regenjacke. Die vorletzte in L erwischt. Mal schauen ob sie die Windjacke auch gleich mit ersetzen kann.
  12. 2 points
    LesPaul

    Karma Mid I - einwandiges 1p-Mid

    Sooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen. Konzept: Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid. Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein: Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version. Materialien: Outer: 36er Silnylon Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen. Specs: Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel. Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g Zeltboden alleine: 239g Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!) Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt: Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen: Wie wurde es also gemacht: Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber. Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen. Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge. Die Nähte: Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip: Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer: Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel. Die Spitze: Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden. Die runde Form kommt von diesem Prinzip: Das Innere: Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten. Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm) Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert. Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen. Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper: Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden: Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt. So ein Paket ist das ganze Zelt geworden: So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber). Absacker: Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit. Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : / Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen. So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann. Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm. Schönes Wochenende, Paule
  13. 2 points
    Zugegebenermaßen, leider keine wirkliche UL-Tour, denn ich war nicht alleine unterwegs und es mussten allerhand Luxusartikel für die Damen, insg. 24 Mahlzeiten und andere Kuriositäten mit. Die Strecke war aber trotzdem nett und vielleicht gefällt dem Einen oder Anderen der kleine Zusammenschnitt ja.
  14. 2 points
    Das Problem ist, dass man oftmals mit solchen Typen in einen Topf geschmissen wird. Just vergangenes Sylvester haben zwei Typen in meinem Hauptwandergebiet den Jochberg abgefackelt -klick- Sowas sensibilisiert die Einheimischen
  15. 2 points
    Andreas K.

    Alpin Wildzelten in den Alpen - Probleme?

    An Hotspots, wo massenhaftes Campieren zum Problem wird, kann Kontrolle mit Strafe schon vorkommen. Ein aktuelles Beispiel ist der Schrecksee in den Allgäuer Alpen: - Klick - Klar, nicht wirklich hoch gelegen, aber beispielhaft kann man diesen See schon hernehmen. Ich persönlich meide einfach vielbestiegene, leicht erreichbare Gipfel, (Dazu gehören vor allem auch Berge die mit Seilbahn erreicht werden können. Denn in der Nähe von Seilbahnen nimmt die Idiotendichte, und somit kontrolliertes Gebiet dramatisch zu. Zurecht, wohlgemerkt!) Und ich hatte in den Alpen noch keine Probleme mit Biwaks.
  16. 2 points
    ich finds toll und scheiss aufs *UL* hauptsache es hat spass gemacht !!! wasn der erste song?
  17. 2 points
    ArminS

    Mein erster Rucksack :)

    Hallo zusammen,##ich möchte hier mein erstes MYOG Projekt vorstellen ! nach meinem PCT thruhike-abbruch nach 3.5 Wochen hatte ich zuviel Zeit und habe dann einfach mal einen Rucksack gebaut. Den Hüftgurt habe ich nicht selbst gemacht sondern von ULA (ein gossamer gear ginge theoretisch auch.) Das eigentliche Design ist jedoch von HMG abgekupfert und modifiziert worden. Das ganze wiegt je nach config zwischen 550g bis 950g (hüftgurt und stabile Alu stangen entfernbar) Nach ersten Test Touren ist mir aufgefallen das die Schulterpolster mit 3 mm ev50 und 3 mm mesh defintiv zu dünn sind. Davon ab nervte mich der cuben Sound extrem im stillen Wald. Nichts desto trotz mag ich den Rucksack und da ich extremer Rückenschwitzer bin wird es wohl mein Winter Rucksack Fragen und kritiken sind sehr erwünscht ! PS die meisten Materialien habe ich von zpacks geordert. Leider waren diese woanders nicht zu beziehen.
  18. 2 points
    Wanderfalter

    Ein Hoch auf Extremtextil

    Ich wollte einfach mal sagen, wie privilegiert die meisten (die, die in D. wohnen) hier sind mit Extremtextil. Deutschland ist das Land von Extremtextil. Mir ist es jetzt schon mehrfach so ergangen, dass ich andere Wanderer im Ausland getroffen habe, die, nachdem ich sagte, dass ich aus D. komme, mir sagten, sie hätten schon mal in D. bestellt – bei Extremtextil. Und wenn es nur Dyneema-Schnüre waren (ja, solche Leute gibt es, die für ohnehin schon teure Schnüre noch teuren Versand zu zahlen bereit sind). Ich mochte den Laden schon vor der Shopumstellung, als man noch, wie auf einem Flohmarkt, die Reihen durchstöbern musste, bis man etwas fand. Jetzt ist es natürlich noch viel besser. Extremtextil schreibt nicht, wie viel toller, stabiler und leichter die eigene Ware ist als die der Konkurrenz (ich erinnere an einen gewissen Anbieter u.a. von Silpoly, dessen Produkte zwar „lightest, strongest, most waterproof [...] on the planet“ sein sollen, dann aber reihenweise reißen bzw. undicht waren). Was nützt es mir zu wissen, dass der Stoff 2,5x so reißfest wie der der Konkurrenz ist ohne zu wissen, wie vielen Newton das jetzt entspricht? Extremtextil gibt stattdessen Messwerte und standardisierte Daten an. Das Gewicht der Stoffe ist ehrlich, inkl. der Beschichtung, angegeben. Die Auswahl ist groß. Ja, ich habe mich manchmal über Extremtextil geärgert, wenn eine Bestellung länger dauerte oder ich Nadeln eines anderen Herstellers als angegeben (ohne Farbcodierung) erhielt. Aber ansonsten bin ich echt froh Etex zu haben.
  19. 2 points
    Wanderfalter

    Selbstgenähter Ruck ohne Sack

    Bevor ich euch mal demnächst (wenn ich mal viel Zeit habe) meinen aktuellen MYOG-Rucksack vorstelle, erst noch einmal den Nachfolger des ersten Rucks ohne Sack. Er wiegt 148g und ist damit 10g leichter geworden. Ich habe damit auf ca. 250 - 300km Erfahrungen gesammelt. Diese Veränderungen hatte ich im ersten Post für den Nachfolger angekündigt: Bis auf den letzten Punkt wurde alles so oder in ähnlicher Form umgesetzt. Markierungsfäden: Statt mehreren Farben habe ich unterschiedliche Stichmuster genommen: oberes Querband eine Naht, unteres Querband zwei Nähte, Träger Muster. Man sieht, dass ich nachnähen musste, irgendwie hatte ich die Gurte falsch fixiert. Längere, diesmal selbstgemachte Träger aus (nicht mehr verfügbarem) günstigem 5mm-3D-Netz, wasserdampfdurchlässigem Fallschirmnylon und elastischem Einfassband. Leider ist das 5mm-Netz sehr elastisch, die ergonomische Schulterträgerform zieht sich etwas glatt, aber einen festeren Oberstoff + Gurtband obendrüber zum Fixieren wollte ich auch nicht. Außerdem sind die einzelnen dicken "Fäden" des Netzes pieksig. Trotz Abflämmen der Schnittkanten kamen zu anfangs mehrmals Netzfäden durch das dünne Einfassband durch, die ich dann einfach so weit wie möglich rauszog und abriss/komplett rausriss. Jetzt kommt nichts mehr. Weiterhin liegen die überstehenden Teile des Einfassbandes nicht komplett an, sondern biegen sich teils zurück, sieht man auf dem Foto an der Innenseite. Letzteres stört nur optisch. Prinzipiell tun die Träger ihren Dienst. Festes Einfassband habe ich übrigens auch ausprobiert, das schneidet aber bei einer Lage 5mm-Netz ein. Die Last liegt dann mehr auf dem Band als auf der Netzfläche. Bei zwei Lagen sieht es wieder anders aus, der Blaue Block mit 2 Lagen 5mm-Netz ist immer noch im Alltagsgebrauch und ich bin sehr zufrieden damit. Schlaufen am Bodengurt erleichtern das Verstellen des Rucksackumfangs. Brustriemen verhindern das Rutschen der Träger nach außen. Besonders bequem ist die Lösung mit der Maurerschnur nicht. Vielleicht wäre eine dickere Schnur besser, aber da ich die Brustriemen nur manchmal benutzt habe, wenn ich die glitschige Windjacke anhatte, hat mich das nicht weiter gestört. Irgendwie ist auf meiner letzten Wanderung damit der Müllsack mehrfach gerutscht, obwohl ich den identischen Sack schon ohne Probleme auf einer Wanderung vorher genutzt hatte. Sonst hatte ich keine besonderen Vorkommnisse. Natürlich wäre ein leichter, rutschfester Stoffsack (bspw. aus PU-Nylon) eine dauerhaftere Lösung als ein Müllsack. Ansonsten bin ich aber zufrieden und bin mir sicher, dass der Ruck ohne Sack etliche tausend Kilometer halten würde.
  20. 2 points
    Jever

    PCT - Irischer Hiker verschwunden

    Komm auf den Boden runter. 4 Monate vermißt. Was glaubst Du, was da los ist? Denkst Du allen ernstes, er hat unterwegs eine dunkelhäutige Traumfrau kennengelernt, ist zum Islam konvertiert und Veganer geworden und weil sein Papa erzkatholisch ist, traut er sich nicht, sich daheim zu melden und lebt ein vergnügtes Leben irgendwo auf einer Ranch in den USA? Wenn er überfallen wurde, ist seine Leiche irgendwo im Sand verscharrt, hatte er einen Unfall ist er längst verhungert/verdurstet.
  21. 2 points
    Daune

    Selbstgemachte Trekking-Menüs

    Schau mal, ob das deinen Vorstellungen entspricht. Gibts hier im Edeka, Rewe, ...
  22. 2 points
    Mordrag61

    Schottland im September

    Hi Lille, also bei der Ausrüstung finde ich hast du schon ganz gut geplant. Ich würde die Regenhose da lassen, da man meist mehr schwitzt als dass die trocken hält. Hose würde ich dir eine von Lidl empfehlen. Die gibt es einmal im Jahr aber meist auch so im Internet zu finden. Die sind super für Schottland, da wasserabweisend und nicht so schwer (~350g) und kosten auch unter 20€. Ich würde sagen eine Schicht für obenrum langt. Ich nehme ganz gerne die dünnste Daunenjacke von Decathlon, aber das muss jederfür sich wissen. Aber ja Fleece sollte dir auf jedenfall reichen. Handschuhe können ganz angenehm sein und würde ich leichte einpacken. Mütze ist überflüssig, du hast ja ein Buff. Midges sind Mitte September noch vorhanden aber meist stören die nicht mehr so stark da nicht so viele wie im Sommer. Sobald man sich bewegt oder nur minimal der Wind geht fallen einem die gar nicht auf. Zelt würde ich auf jedenfall mit Netz nehmen, da man ja meist versucht das Zelt etwas windgeschützt aufzubauen. Tipps zu Schottland kann ich dir eine ganze Menge liefern, aber was man meiner Meinung gesehen haben muss: - Achmelvich Beach - Sandwood Bay - Cape Wrath - Dunnottar Castle - Arthurs Seat (Edinburgh) - Red Cuillins auf Skye Nur um ein paar zu nennen. Was ich zum wandern empfehlen kann ist ganz klar der West Highland Way. September meist nicht soo viel los und meiner Meinung nach immer wieder schön für ein paar Tage. Zum anderen natürlich den Cape Wrath Trail. Da gibt es auch einpaar Etappen die man relativ gut erreichen kann. Wenn ihr zu zweit seid und trampen wollt, könntet ihr euch das Ticket sparen. Das klappt meist perfekt und wenn einmal nicht, sind die Züge auch nicht so teuer. Wenn du irgendwelche Fragen hast kannst du gerne fragen. Viele Grüße Dominic
  23. 1 point
    15 Euro und etwas über 500g: https://www.decathlon.de/wanderrucksack-arpenaz-30-id_8332411.html
  24. 1 point
    Miss X

    Te Araroa 2016/2017

    Halli Hallo, ich treibe mich immer noch in der Welt rum, in Australien um genau zu sein, und werde aufgrund eingeschraenkter Computerzugriffe erst nach meiner Rueckkehr im November mehr schreiben koennen...interessanterweise sind vier der anderen fuenf Forenmitglieder, die letzte Saison den TA gelaufen sind, ebenfalls noch in der Welt unterwegs... Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich mitteile, dass wir es alle bis nach Bluff geschafft haben - trotz eines super verregneten Sommers und damit maximal erschwerter Bedingungen auf der Suedinsel (man stelle sich den aktuellen Sommer in Berlin/Deutschland vor und dann die Aufgabe, diverse Bergfluesse zu queren, die schon bei normalem Wasserpegel eine hohe Aufmerksamkeit erfordern) - insbesondere fuer die Schnellen unter uns war es teilweise echt gefaehrlich, die reissenden Fluesse zu queren und sie mussten tagelang auf irgendwelchen Huetten auf das Abfliessen des Wassers warten - und hoffen, dass das Essen reicht... Ich fuer meinen Teil habe mein Tempo zwischendurch etwas abgebremst und damit die schlimmsten Erdrutsche und Regenfaelle nicht live miterlebt Vielleicht schaffe ich es, in den naechsten Tagen noch ein paar Statistiken hier reinzuwerfen, aber das ist kein Versprechen...werde in ein paar Tagen auf den Bibbulmun aufbrechen und habe bis dahin noch ein paar Dinge zu erledigen. Viele Gruesse aus dem ebenfalls regnerischen Australien (aber hier ist Winter und Regen damit voellig normal ) Miss X
  25. 1 point
    Da UL jetzt casual ist: Quelle: crumpler.eu Crumpler Sixtyniner Besitze ich selbst, soweit zufrieden
  26. 1 point
    Ich hab den Imopack in XPack. Bin sehr zufrieden mit dem Pack. Und überraschend viel Platz drin. Tragen lässt er sich auch angenehm bis ca. 7-8 kg. Verarbeitung ist ebenfalls super.
  27. 1 point
    Andreas K.

    KS ultralight gear - Maßgeschneiderte Rucksäcke

    Es gibt bereits einen Faden in dem die KS Rucksäcke vorkommen. Ich glaube @wanderrentner hat sich die schon genauer angeschaut, bzw. hat sogar einen.
  28. 1 point
    Bea

    Solplex - Ausreißen bei Wind

    Habe mir jetzt die Stelle auch mal angeschaut, in der Tat nicht so toll ausgeführt. Wobei die Belastung an dieser Stelle nicht so hoch ist. Hatte das Zelt in meinen 6 Wochen Spanien Atlantikküste auch oft bei stärkerem Wind aufgestellt. Mir scheint es eher so, dass die Naht das Material an dieser Stelle schwächt, werde einfach ein Cubentape zur Sicherheit draufkleben. LG Bea
  29. 1 point
    JoSt

    Schnäppchen

  30. 1 point
    Andreas K.

    Bezugsquellen für MYOG-Stoffe

    Quatsch! Schau doch mal genau bitte: http://www.makeyourgear.com/hardware/plastic/line-lock-hook-clone/. Die sind im Moment aber nicht verfügbar. Den gibt es bei http://store.picharpak.com/index.php?route=product/product&path=63&product_id=95. Hab da schon bestellt.
  31. 1 point
    wanderrentner

    Sommerurlaub in den Alpen

    top of italienische ferien =voll! cp, eher kein biwak in italia. der einzige mir erinnerliche nette cp am 3see wäre novate mezzola (jahre her, am kleinen see nördlich vom comer). leerer als in den dolomiten ists in den bergameskern - steil (sehr aussichtsreiche nordseite), aber es gibt unbewirtschaftete hütten, die offen sind - hier nachgucken: https://www.rifugi-bivacchi.com/ und adamello (gibt ne schöne hüttenrunde, auch tageweise). ansonsten: das obere peio im val di sole/val di rabbi (monte vioz weg mal hoch mit hüttenübernachtung akklibedürftig weit oben). val codera und den einfachen weg rüber ins val masino, noch steilere berge gucken, auf halbem weg, noch im codera, sind almruinen, bei denen pfadis gern campieren. chiavenna - gibs schon kastanien in den grotti? rückfahrt durchs bergell / soglio ne tagestour richtung casaccia laufen maloja / st. moritz, steile berge von der anderen seite gucken. es-cha-hütte als abendlicher aussichtsbalkon einer tour mit übernachtung. bißchen weg von den dolomiten (val di sole - adamello - tirano mal bahn fahrn - sondrio - cordera - chiavenna) und programm für jahre...nich nur um die alpen drumrumfahrn (=3 seentour). für hüttentourn früher von der autobahn runter, timmelsjoch statt brenner. viel spass, einfach los...
  32. 1 point
    Mordrag61

    Sommerurlaub in den Alpen

    Tegernsee ist einen Abstecher wert. Auch sehr gutes Bier und schöne Tagestouren. Viele Grüße
  33. 1 point
    Jan

    Bikepacking mit einem Salsa Fargo

    Nach einer Tour von Basel nach Nyon am Genfer See durch den schweizer Jura hat mich das Bikepacking Fieber erfasst. Ich bin schon immer recht viel geradelt und nun wollte ich mir wieder mal was gutes tun und ein neues Rad durfte her :-). Nach langer Studie hab ich mich für das Salsa Fargo entschieden. Über Wochen hinweg habe ich auf ein gutes Angebot gewartet und als dann eines kam habe ich zugeschlagen. Das neue 2017er Salsa Fargo habe ich ziemlich günstig bekommen und bin sehr sehr zufrieden mit meiner Entscheidung! Meine erste Tour hat dann auch gleich am Wochenende stattgefunden und ich bin für eine Nacht raus in den Wald Meine ZPacks Tasche und den Laufbursche Packsack hatte ich dabei, meine Lieblingstaschen :-). Neu hinzu kam ein Ortlieb Handelebar Bag welches ich bei Kleinanzeigen bekommen habe. Neu hinzu kam heute der Frontgepäckträger von Racktim e. Mit einem Bike welches richtig gut läuft ist es eine große Freude unterwegs zu sein, auch mit Gepäck. Der Radius verdoppelt sich mindestens und auch die kleineren Wege lassen sich mit einem guten Packsystem gut fahren. Im Rahmendreieck hatte ich mein Tarptent fest gezurrt, der Schlafsack an der Gabel im Ortlieb Sack, Kocheretc. im Rucksack und Klamotten am Lenker in der Ortlieb Tasche.
  34. 1 point
    mawi

    Solplex - Ausreißen bei Wind

    @cafeconleche Das ist ja sehr ärgerlich. Was sagt denn ZPacks dazu?
  35. 1 point
    AlphaRay

    Spiritus Laterne

    Falls es hier nicht ganz rein passt, dann bitte verschieben...wollt's nicht unter MYOG posten, da ich's ja nicht gebastelt hab Habe das hier eben bei Youtube entdeckt. Der Typ hat eiinige Videos von seinen Spiritusbrennern rein gestellt. Einige davon regelbar. Weiß einer wie ein Glühstrumpf funktioniert? Bisher kannte ich das nur vom Gasbrenner. Scheint die einzige Zutat zu sein... Das ganze wäre ja nicht uninteressant, wenn man sowieso mit Spiritus unterwegs ist. Ist auch vom Licht her angenehmer als LED Lampe
  36. 1 point
    Rager

    Suche ÜLA Epic

    Danke für den Hinweis! Der Post dort ist irgendwie an mir vorbei gegangen.
  37. 1 point
    Ich nutze seit Jahren einen Polartech 100 Fleecepulli von Northface der wiegt glaube ich 180g. Trägt sich sehr bequem. Ich habe mir letztes Jahr einen Patagonia R1 Hoody gekauft und ich muss sagen, das Mehrgewicht ist schwer zu rechtfertigen. Der Mehrpreis erst recht nicht. Da du nach einer Jacke gefragt hast: ich würde zuerst schauen ob es eine Jackenversion von dem Northface Pulli gibt, wenn nicht dann würde ich nach dem Material schauen.
  38. 1 point
    Jever

    Alpin Wildzelten in den Alpen - Probleme?

    1) Schon daheim über Schutzzonen informieren und diese meiden. Für mich gibt es da keine Entschuldigung/Ausrede, in solchen Zonen zu übernachten. Gibt genug andere Plätze, da muß man nicht in den Rückzugsgebieten der Tiere/Pflanzen seine Unterkubft aufstellen. 2) Bei den Hütten vorher anfragen und ein "nein" akzeptieren. Die Wirte haben für das nein Gründe. z.B. bei der Salbithütte isses verboten, weil ein Trupp einmal ein "ja" bekam und der Wirt zum Dank hinterher zwei Säcke Müll aus der Viehweide sammeln mußte. 3) Je tiefer gelegen, desto schlechter die Karten, da dieses für Weidewirtschaft genutzt wird 4) Wald ist zumindest in der Schweiz wegen Waldbrandgefahr ne dumme Idee, außerdem sind rund 30% in Privatbesitz und man darf da zwar durchgehen, aber nicht einfach sich so niederlassen. 5) Am einfachsten isses oberhalb der Wachstumsgrenze in den Felsen oder im Eis. Da kann man bis auf wenige Orte (oberhalb Chamonix z.B. gibt es Ärger) das Zelt aufstellen.
  39. 1 point
    Kann den Haglöfs Power Dry Hood wärmstens empfehlen! Habe ich auf Tour eigentlich immer dabei und trägt sich für mich vom Schnitt her super (auch did Kapuze). Allerdings vielerorts vergriffen. https://www.amazon.de/Haglofs-Fleeces-L-I-M-Power-Hoode/dp/B00J2VR5MY Gesendet von iPhone mit Tapatalk
  40. 1 point
    Freierfall

    Schottland im September

  41. 1 point
    DerBlinde

    Schottland im September

    Je nachdem ob ihr mehr mit dem Zug oder zu Fuss macht, könnte das Two Together Railcard passender/günstiger sein als Spirit of Scotland. Gilt auch auf Sparpreise und für ganz Großbritannien, also auch für den Caledonian Sleeper von/nach London. https://www.twotogether-railcard.co.uk/using-your-railcard/the-benefits/ Handschuhe würde ich auf jeden Fall mitnehmen. Mit Leggings meinst Du eine Laufhose? Dann finde ich eine Regenhose schon praktisch, vor allem dann gegen den Wind. Das kann sonst schnell brutal kalt werden, und wenns den ganzen Tag regnet bin ich für die zwei Schichten dankbar, auch wenn man "sowieso schwitzt und nass wird" ist es einfach wärmer mit Regenhose als durchgenässte dünne Trekkinghose. Oben nehme ich immer langen baselayer+windweste mit kragen (für den Radsport, also Rückenteil aus Mesh), wenn mir kalt ist kommt eine Windjacke mit Kapuze drüber. Ich würde schon etwas gegen Wind als "fehlende Schicht obenrum" einpacken. Deine Fleecejacke ist zweimal so schwer als meine (??) müsste also mehr als reichen. Ich persönlich finde Skye sehr schön, als kleine Tour (3-4 Tage, je nach Wetter/Erfahrung) kann man zB. den Trotternish Ridge N-S laufen, in Portree oder Sligachan warm essen/duschen/ggf. schlafen, dann nach weiter durch Glen Sligachen nach Loch Coruisk mitten in den Black Cuillen rein, sehr idyllisch, alleine dort aufzuwachen, dann entweder weiter laufen an der Küste lang oder mit dem Boot fahren lassen nach Elgol...da gibt's ein Cafe und ein Bus (oder einige nette Autofahrer) der Euch dann zurück zur Citylink Strecke bringen kann. Für die Planung mit ÖV finde ich gerade google maps sehr zuverlässig, da die lokale Buslinien auch miterschlossen sind. Viel Spass!
  42. 1 point
    wilbo

    knot shelter

    ich bin immer auf der suche nach günstigen shelter-systemen, die für meine liegelänge passen. mit meinen 1,86 bin ich nicht ungewöhnlich groß, aber immerhin so lang, dass für mich viele innenzelte zu kurz sind. während meiner recherchen bin ich bei aliexpress auf die marke “knot” gestossen. überraschenderweise gibt es hier einige shelter die für meine größe passen. bei dem ersten modell was ich bekommen hatte, war ich überrascht wie hochwertig dieses shelter verarbeitet ist. nach einigen tests und materialprüfungen, war ich überzeugt von deren preis-leistungsverhältnis. das heißt allerdings nicht, dass die shelter nicht verbesserungsfähig wären. ich habe einige einfache aber effektive veränderungen an den sheltern vorgenomen, um die unterkünfte funktionstüchtiger zu machen. bei den testzelten habe ich z.b. festgestellt, dass die schnüre zur bodenabspannung eigentlich zu dünn sind. bei feuchtigkeit oder höherem zug neigen die bänder dazu durch die lineloks zu rutschen. das problem wäre mit einem einfachen “halben schlag” zu beheben oder man wechselt die schnüre gegen stärkere aus. desweiteren ist mir aufgefallen, dass die sturmabspannungen gut wasser ziehen. um ein shelter auch nass so leicht wie möglich zu halten, habe ich die standardleinen gegen leichtere ausgetauscht, welche weniger wasser aufnehmen und schneller trocknen. überall wo ich mir das handling mit den bändern und schüren erleichtern möchte, wurden s-biner angeclipst. dabei schaue ich auf den anstieg des gesamtgewichts und verwende nicht mehr karabiner als unbedingt nötig. first look, "die pagode" ein s-biner wiegt 3,6 g und hält min. 20 kg last. es dürfte bekannt sein, dass diesem entwurf ein giebelzelt der firma golite zugrunde liegt. diese shelter-konstuktion halte ich für eines der windstabilsten auf dem markt. daher war ich sehr erfreut, dies giebelzelt bei “knot” wiederzuentdecken. leider passt das inner nicht ins shangri-la 2, da die beiden stangen "der pagode" weiter in richtung mitte platziert wurden. das shelter ist für zwei personen plus leicht-gepäck knapp ausreichend. man sollte sich gut verstehen, da man sich im begrenzten inner schon organisieren muss. aufgrund der liegelänge können auch sehr große personen das zelt nutzen. die grundfläche des innenzeltes hat an den stirnseiten 110 cm und in der mitte eine breite von 160 cm. das inner kann bis zu 245 cm länge genutzt werden und hat eine höhe von 105-110 cm. zum aufstellen sollten die trekkingstöcke mindestens 130 cm länge haben. das aussen- und innenzelt kann gemeinsam in einem zug aufgestellt werden. das geht verblüffend schnell und unkompliziert. standardmäßig ist das zwar nicht vorgesehen, kann aber leicht nachgebessert werden. dafür wird fly und inner mit 6 gummilitzen verbunden. zusammen mit 6 kleinen karabinern ist das dann maximal flexibel. zwischen innen- und aussenzelt ist reichlich luft vorhanden, so dass kondenz vom fly kaum abgestreift werden kann. die kleinen lüftungshutzen an den spitzen sind nicht mit mesh geschlossen. dadurch können die fliegenden viecher wieder einen weg raus finden. der eingang ist, werksmäßig verwendet leider nicht regensicher. wenn allerdings das inner mit karabinern fixiert wurde, kann man den vorderen bereich einfach ausclipsen und bekommt so eine kleine apsis. innen wird eine isomattenlänge von 2 metern erhalten und der schlafsack bleibt trocken. um das inner auch bei starkregen trocken zu halten, habe ich die doppelnähte der sturmabspannungen sowie die giebelnaht am fly abgedichtet. ansonsten sind alle doppelkappnähte dicht. das gepimpte fly wiegt, 620 g das inner wiegt, 685 g meine sturmabspannungen wiegen. 55 g. 8 der alu shepherd hooks wiegen. 120 g dazu kämen 8 heringe für die sturmabspannungen. die mitgelieferten heringe würde ich gegen leichtere austauschen. die materialquailtät macht aber erstmal einen guten eindruck. vg. -wilbert-
  43. 1 point
    Stromfahrer

    Laufbursche - Genesungswünsche

    @LAUFBURSCHE: Das hilft dir vermutlich nicht, aber ich will es doch erzählen. (Hatte es in einem früheren Post schon einmal angedeutet.) Als du den HRP liefst, war das für mich der Anlass, die 25 Jahre zuvor gesammelten Pyrenäen-Fragmente wieder auf die Agenda zu heben. Die große Traverse als Traum wieder zuzulassen. Als du deine Erkrankung öffentlich gemacht hast, dann dein Bein verloren hast, legte das bei mir den Schalter um: Den HRP gehen, nicht davon träumen. Ich fing an, die konkreten Vorbereitungen abzuarbeiten, die weniger in der Tour liegen, sondern in der Herausforderung, eigene Firma, Familie, unterstützungsbedürftige Eltern und 5 bis 6 Wochen Auszeit in einem festen Zeitfenster unter einen Hut zu bringen. Gestern erst gelang die letzte zentrale Voraussetzung für diese Reise. Und so: Morgen früh werde ich in den TVG steigen, nach Hendaye fahren und noch am gleichen Nachmittag loslaufen. Ich weiß natürlich, dass du das Fernwandern nicht durch kleinteilige Planung wieder vom Wunsch zur Wirklichkeit werden lassen kannst. Das ist nicht, was ich sagen will. Was ich sagen will ist: Das ich nun ohne Rückfahrkarte auf den HRP gehe, hat auch mit deinem Weg zu tun, Mateusz. Insofern laufe ich den HRP dank dir. Und wenn ich unterwegs – was passieren wird – ein Tief habe, dann werde ich mir sagen: „Stell dich nicht an, Stromi, das ist noch gar nix. Lauf für Laufbursche!“
  44. 1 point
    LAUFBURSCHE

    Laufbursche - Genesungswünsche

    @P4uL0 @P4uL0 @Stromfahrer Nun, das mit dem Laden ist ein mehrschneidiges Schwert. Zum einen würde ich gerne etwas zurückgeben wollen indem ich den Laden weiter laufen lasse. Auch habe ich, respektive wir zu viel Arbeit investiert, als dass man das jetzt abhaken dürfte. Aber aber auch wenn es körperlich funktioniert ist es auch eine Rückkehr in ein altes Leben, welche so nicht mehr existiert. Der Laden hat sich ja aus dem Laufen heraus entwickelt. Das Laufen war immer die Motivation und die Grundlage für die Cottage. Ich weiß nicht ob es mir das Herz zerreißen wird jeden Tag durch die Arbeit gezeigt zu bekommen wie schön Touren sind und es selber nicht mehr machen zu können. Allein hier im Forum mitzulesen kostet mich oft schon Überwindung. @Stromfahrer @Dingo Ja, zur Zeit ist das überhaupt nur die Motivation den Laden wieder aufzumachen. Die Gewissheit etwas Richtiges und gänzlich Gutes zu tun und die Rückmeldung und die Wertschätzung anderer dafür zu erhalten. Zudem muss ich endlich mal den aktuellen Teufelskreis durchbrechen in dem es sich täglich nur um Krebs, Amputation, Prothesen, Blutwerte, Arzttermine, CTs, MRTs, Kontrollen ... dreht. Endlich wieder etwas Nachhaltiges für mich und andere zu machen. Morgen geht's weiter. Liebe Grüße Mateusz
  45. 1 point
    wilbo

    knot shelter

    hi wes, die nähte von silikonbeschichtetem material dichte ich mit verdünntem sil-net ab. zum verdünnen nehme ich immer waschbenzin. es wird so lange mit einem kleinen borstenpinsel untergerührt bis das sil-net eine ölige konsistenz hat. zum schluß gebe ich noch einige tröpfchen cotol-240 hinzu, was die trocknung etwas beschleunigt. meist genügt es, dort wo nähte die doppelt und dreifach genäht worden sind, einmal von innen abzudichten. dabei lege ich das zelt auf den boden und pinsel einfach die naht entlang, so das der nahtdichter gut vom garn aufgesogen werden kann. das ganze lasse ich dann mehrere stunden trocknen. sollte nach einem halben tag die oberfläche immer noch etwas klebrig sein, kann man die oberfläche mit talkum abbinden. ... ich schreibe demnächst eine ausführliche anleitung zum nahtdichten mit sil-net und seam grip. vg. -wilbert-
  46. 1 point
    Freierfall

    Impressionen von Touren

    Ein Paar Impressionen von meinem Bikepacking-Trip: Ich hatte mir 2 Tage frei genommen, um mal wieder Wandern zu gehen oder auch eine längere Radtour zu machen, aber wie das so ist, musste der Urlaub deutlich im Voraus genommen werden. Und fiel ausgerechnet auf dieses Wochenende (Hochsommerliche Temperaturen bis Mitte der Woche mit massivem Temperatursturz + Gewitter gestern+heute). Daher ist der Trip auch nur 2 Tage lang gewesen (geplant waren 3 mit der Option auf 4), ich hatte schlicht keine Lust mehr aufs Regenfahren. Ich bin von Aachen aus auf dem Vennbahnweg bis nach St. Vith in Belgien, von dort war zum Rhein fahren und ab da Bahnfahrt nach Hause geplant, abgebrochen wurde auf ca. 2/3 der Strecke in Gerolstein, da es da auch einen Bahnhof gab. Weils so viel geregnet hat, habe ich auch kaum Bilder gemacht, das neue Smartphone ist nicht wasserdicht, und mit klammen Regenhandschuhen+Radhandschuhen die RX100 ausm Wasserdichten beutel auspacken war ich auch zu faul. Daher kommen die wenigen Bilder von Instagram. Die ersten 50km sind geschafft. Gerade hats mal nicht geregnet. Auf Bahntrassenradwegen radeln ist einerseits sehr bequem und einfach, keine Steigungen, Straßenbelag traumhaft, andererseits aber auch etwas wenig abwechslungsreich und mit wenig Aussicht, da rechts und links viel bewachsen.... Der Mai ist einer meiner lieblings-Wandermonate, das frische Grün ist toll Ich muss mir andere Flaschenhalter kaufen, diese limitieren das mitgenommene Wasser zu sehr (daher auch die hässlichen falschen, die waren aber größentechnisch passend und günstig...) Das Tarp mehr schlecht als recht aufgebaut, leider der einzige Platz der in Frage kam (von wegen Stealth-Camping...) da halbwegs eben und komplett durchsetzt mit Steinen, sodass ich meine Heringe nur mit viel Mühe reinbekommen habe. MLD Grace duo + Trekkertent Stealth 2 Inner. Habs leider so aufgebaut, dass das Innenzelt zu weit vorne unterm Tarp ist, und im Gewitter nachts einiges an Spray abbekommen, musste ganz weit nach hinten rutschen um nicht nass zu werden. Die MLD Stöcke taugen aber gut! Ein Tee zum aufwärmen am nächsten Morgen. Und das 2. Frühstück in einem Cafe in Prüm. Insgesamt hatte ich eine gute Fahrt, für solche "geplante Regenfahrten" werde ich mir wohl oder übel GTX-Radschuhe besorgen müssen. Das Kalt-Nass sein hat ziemlich gestört, und die Temperatur nur über die Anstrengung zu Regulieren funktioniert auf längeren Touren mit langen Abfahrten sowie schwankendem Müdigkeitsniveau nicht so gut. Am ersten Tag mit heftigen Regengüssen, nieselregen und WInd kam ich nur mit normalen Radshorts, Wasserdichten Überschuhen (die ich nicht immer trug), T-Shirt und Patagonia Houdini Windjacke aus, am 2. Tag bin ich durchweg auch mit Regenhose und wasserdichter Regenjacke gefahren, sonst wäre ich zu sehr ausgekühlt.
  47. 1 point
    Dr.Matchbox

    Rucksäcke: ks-ultralightgear

    Und jetzt ist auch mein Ostergeschenk da. Ich habe den Pack tatsächlich bekommen. Erster Eindruck ist wirklich ausgezeichnet. Alles ordentlich verarbeitet und auch das XPack macht einen robusten Eindruck. Vor allem habe ich das Gefühl, dass der Pack mehr als 22L hat. Hier mal mit allem gepackt, was mit auf den Jakobsweg soll. Und da sind schon ein paar Glogs in Größe 44 im Rucksack, damit das Ding halbwegs voll wird.
  48. 1 point
    P4uL0

    Selbstgenähter Ruck ohne Sack

    Das ganze mal in nem 35l ultra nano sil Pack.
  49. 1 point
    kImperator

    Welche Powerbank???

    Wenn du umbedingt die Akkus wechseln möchtest, führt kaum ein Weg am Miller ML-102 vorbei. 32g Ladegerät (kann ebenfalls die Akkus Laden!) + 50g ungesichterte 18500 Akkus mit 3400mAh https://www.fasttech.com/product/1137904-miller-ml-102-universal-usb-smart-charger-version Als Akkus gehen z.B. folgende: (Akkus hier mit Amazon Partnerlink) http://www.amazon.de/gp/product/B00AIOH9VG/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00AIOH9VG&linkCode=as2&tag=worldwideoutd-21 (Akkus hier ohne Amazon Partnerlink) http://www.amazon.de/Panasonic-Akku-NCR18650B-3400mAh-401023/dp/B00AIOH9VG/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1453307536&sr=8-3&keywords=18500+akku
  50. 1 point
    Freigeistige

    Finden Kids UL Trekking cool?

    Kommt aufs Kind drauf an. Mit 9, 10 Jahren war meine Kleine total begeistert, wenn sie auch mal mitkommen durfte. Es war etwas besonderes, weil wir es dazu gemacht haben. Jetzt ist sie 12, erklärt ne handvoll Bäume selbstredend, rät mit uns Nachts den Sternenhimmel nach seinen Bildern ab, und deren Namen nach Bedeutungen, und schnitzt tagsüber Heringe oder Stöcke fürs Grillen. Ultraleicht müssen die Wanderungen nicht sein. Wir gehen Rundwege, schlafen vor allem Draußen. Mit Kind ist das alles anders. Da zählt der Moment, nicht der Weg, nicht die Strecke, und nicht die Landschaft, sondern allein dass, was zusammen gemacht wird, und das man was zusammen macht. Da zählt lachen, Ideen haben, miteinbeziehen, und sich auch mal etwas zeigen lassen, weil die Große nun doch schon manchmal Dinge besser weiß oder kann als man selbst. Da zählt aber auch der besondere Moment, und das Nachts geschlagene Kaninchen (aus versehen, natürlich!). Und tagsüber dennoch wieder gesehene. Nein, meine Kleine ging anfangs nicht gern mit raus. Sie brauchte einen Gameboy DS dafür, und ne handvoll Micky Maus Bücher, und dass obwohl sie schon als Kleinkind gern mit mir am Fluss gegrillt hat. Aber dazwischen war viel Arbeit, wenig Zeit, und um so weniger Draußensein. Und jetzt muss sie sie wieder neu entdecken, die Natur. Und jetzt muss sie sie wieder lieben lernen. Und ist dabei. Ja, inzwischen "optimiert" sie selbst ihr Gepäck. Natürlich schleppe ich Körperpflegemittel für alle und auch die Küche. Lebensmittel schleppt meist mein Freund. Aber sie nimmt ihr eigenes Zeug mit, hat ihr eigenes Minizelt (1wandig) oder leiht sich auch zeitweise schon mal mein Zweittarp aus. Sie hat einen billigeren Rucksack (so die Art Tchiborucksack für "normale" Wanderer, einen 1kg-4-Grad-Kufaschlafsack, falls sie mal Wasser verschüttet, und trägt ihr eigenes Zelt. Die Wege sind nie mehr als 5 km lang, meist ist es einfach nur Wildcampen, aber sie ist sehr stolz darauf, ihre eigenen Dinge Draußen zu managen. Manchmal ist sie dabei die Große, nicht ich. Und manchmal sind Freunde wichtiger. Oder ich oder Draußen sein, oder überhaupt - ist uncool. Aber noch ist dass manchmal. Und wird respektiert. Das Wichtige dabei ist, dass man immer einen Plan B hat, falls der Zwerg urplötzlich nicht mitkommen will. Und vor allem einen Plan B, falls er es doch will. Ich habe eine Extratüte mit einem Solarauto (Spannend für meinen Miniphysiker), einer Minimundharmonika, Kniffel in winzig und anderem dabei - wenn sie mitkommt. Und inzwischen ist davon sogar einiges gekapert. Ja, was soll ich sagen. Ich zwänge sie nicht in meine Schuhe, ich gebe ihr die Freiheit, meine Interessen, meine Dinge, die ich gerne mache, und meine Weltsicht kennen zu lernen. Und sich dafür zu entscheiden - oder auch dagegen. Eben, zu reifen. Und erwachsen zu werden. Weil ich sie liebe.
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