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Ultraleicht Trekking

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Showing content with the highest reputation since 17.04.2019 in allen Bereichen

  1. 15 points
    wilbo

    Lanshan 1

    Der Osterhase hat mir ein rotes Ei gelegt. Wie bei allen Pyramiden sollte der Grundriss rechteckig aufgebaut werden. Möchte man ein Versetzen der Heringe vermeiden, kann man sich mit einer diagonalen Aufbauschur behelfen. Diese clipst man in die gegenüberliegenden Ringe an den Ecken und bekommt damit gleich einen rechten Winkel im Grundriss. Am besten steht das mid übrigens mit 130 cm Höhe und A-frame Stöckern, (2 x 160 cm). Baut man das shelter mit einem einzelnen Stock auf, liegt durch die Schräge zu wenig Spannung auf der hinteren Hälfte des mids. Schwer zu erkennen. Die hintere Diagonale vom Innenzelt hängt etwas durch. Mit der Abspannung am vorderen Lüfter kann man mehr Zug auf die hintere Konstruktion bringen und das inner straffen. (Natürlich kann man auch einen einzelnen Stock im inner platzieren. Das habe ich allerdings noch nicht getestet.) Um das inner im fly höher aufspannen zu können, musste ich den Gummizug verkürzen. Indem ich einen kleinen Karabiner direkt in die beiden Gurtbandschlaufen eingefädelt habe wurde die ganze Aufhängung kürzer. Das funktioniert ganz gut muss aber vorm Aufbau gemacht werden, da man später nicht mehr so leicht in die Spitze kommt. Das inner hat eingebaut die Maße 220 cm x 100 cm bei 125 cm Höhe. Ich nehme an, dass es alleine aufgebaut etwas länger ist. Dadurch, dass das fly IMHO etwas zu kurz gebaut wurde*, kann man das Innenzelt nicht besonders stramm spannen. Der vordere Abspannpunkt vom inner wird mehr nach vorne, als zur Seite gezogen. Beim hoch abgespannten fly wird es auch nicht besser. Zusätzlich beginnt die Bodenwanne zu schweben. Die hinteren Abspannpunkte sind mit einer Gummilitze an den Eckpunkten fixiert. Das ermöglicht einfaches Verstellen der Bodenwanne über die vorderen Schnüre. Schlau gelöst! In der Mitte der Bodenwanne ist ein weiterer Gummizug. Den kann man aufknoten und in voller Länge dann auf den hinteren Hering legen. *Die Maße vom fly sind: Länge 255 cm x Breite 180 cm x Höhe 130 cm Beim bodennah aufgebauten fly sieht das mit einer z-lite so aus. Die Nutzlänge vom fly beträgt bei 20 cm Höhe immerhin 220 cm und bei 30 cm Höhe 195 cm. Sobald das fly bodennah heruntergezogen wird, bleibt vom inner eine knappe handbreit Luft zum fly. Mit meinen 1-85 passe ich da noch gut rein. Wenn ich mir am Kopfende etwas Platz lasse, berühre ich mit dem Fußende des Schlafsacks schon mal das Außenzelt. Sobald man den mittleren line-loc am Saum weit abspannt, erweitert sich der Zwischenraum zum fly deutlich. So bekommt man mehr Luft am Kopf- und Fußende. Die drei lifter mit denen inner und fly verbunden sind, funktionieren hervorragend und erweitern den Innenraum wie es sein soll. Alle drei Abspannschüre könnten aber gerne einen Meter länger sein. Die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen wie immer sehr gut. Aber zum erstem Mal habe ich bei einem 3F shelter einen kleinen Nähfehler entdeckt. An der Spitze ist der Nähfuß kurz aus der Bahn geraten. Für mich keine große Sache da es leicht zu reparieren ist. Beim Aufbauen fällt auf, dass die Reflex-Schnüre in den Line locks nicht wirklich gut flutschen. Durch den eingeflochtenen Reflex-Faden ist das Verstellen schwergängig und hakelig. Wahrscheinlich werde ich die Bodenschnüre auswechseln. Am Eingang gibt es zwei line-loc´s die in der Mitte eine Zugentlastung für den Reißer haben. Der 3c Reißverschluss sieht mir sehr zart aus. Beim Schließen ist die Zugentlastung echt hilfreich. Eigentlich dachte ich, dass das Lanshan-1er auch ein brauchbares Winter-shelter abgeben könnte, doch so aus der Tüte wird daraus wohl nichts. Auch beim 3F solid inner ist der Abstand zum Außenzelt immer noch recht gering. Wenn bei Feuchtigkeit das Zelt etwas durchhängt, klebt das inner sehr wahrscheinlich stellenweise am fly. Beim rumwurschteln im Zelt habe ich schon öfter das inner ans Außenzelt gedrückt. Überraschenderweise passen die lifter vom solid inner genau an die Abspannpunkte vom mid! Um den Abstand zum inner zu vergrößern, könnte man das fly zusätzlich mit breiten snowflaps ausstatten. Damit wäre dann ein höherer Aufbau windgeschützt möglich. Hoch aufgebaut ist die Länge im Sommer sowieso kein Problem. Möchte man es im Herbst oder Frühjahr windgeschützter, wird es für mich wahrscheinlich etwas eng. Solange man das Fußende des Schlafsacks aber mit der Regenjacke schützt und sich das Abwettern auf ein, zwei Tage beschränkt, dürfte das sicher kein Problem sein. Alles in allem ein schönes, günstiges 1p shelter mit etwas Optimierungsbedarf... VG. -wilbo- P:S.: Vielleicht kann ein netter mod ja die Beiträge vom hans im glueck ergänzen... https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/page/4/?tab=comments#comment-124320 https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/?do=findComment&comment=123127 https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7790-zelt-und-schlafsack/?do=findComment&comment=124317
  2. 12 points
    Wanderfisch

    Lahnhöhenweg oder wie ich zum UL kam:

    @J_P hatte zu Anfang des Fadens für Unbekannte Wanderwege in Deutschland den Lahnwanderweg bzw. Lahnhöhenweg erwähnt. Da habe ich doch gleich mal in meinem Tagebuch geblättert... Wir schreiben das Jahr 2018, es war Juli, und es war heiß. Meine Wanderkarriere hatte gerade erst begonnen, ein noob on the trail sozusagen. Und auf dieser ersten Solo-Tour über drei Tage (alle haben mal klein angefangen) würde ich mich einige Male fragen, warum ich mir das eigentlich geben muss… Die Wanderung begann mit dem Besuch der wunderschönen Altstadt und des Doms von Limburg. Im Gegensatz zur bischöflichen Luxusvilla gibt sich der Dom überraschend bescheiden und - eher untypisch für ein katholisches Gotteshaus - auch im Inneren schmucklos. Von da aus ging es nach Diez, am Schloss (heute JH) vorbei, durch einen Tunnel und erst einmal einen (gefühlt) steilen, langen Aufstieg hoch. Die Hitze machte mir da bereits ziemlich zu schaffen und ich war für jedes Schatten spendende Plätzchen am Wegesrand dankbar. Richtung Fachingen ging es ein Stück an der Landstraße vorbei, dann über die Höhen und endlich wieder in den Wald. Dort gab es hin und wieder schöne Ausblicke über die Lahn. Neidisch blickte ich auf das langsam vor sich hinfließende Gewässer, auf der sich einige Paddler vergnügten während ich hier oben allein vor mich hin schwitzte. Weiter ging's. Ruine Balduinstein und die Schaumburg fand ich geschlossen vor. Die Sonne brannte gnadenlos auf mich nieder, ich hatte mächtig Durst. Natürliche Wasserquellen gab es nicht (und dass man sein Wasser auf Friedhöfen zapfen konnte, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst). Aber ich hatte keine Scheu, die Anwohner um ein Refill zu bieten. So manches mal kam ich dabei neben einem netten Gespräch auch in den Genuss einer Apfelschorle oder eines Radlers. Es machte den Eindruck, als wenn die Bewohner der Höhenorte schon länger keine Wanderer mehr in dieser Gegend gesehen hätten (wer macht auch sowas bei fast 40°C im Schatten…). Endlich fand ich eine Schutzhütte, in der ich mir sofort eine längere Pause gönnte. Ein Gewitter lag in der Luft, dass aber niemals kam. Die paar Regentropfen verdunsteten, bevor sie auf dem Boden aufkamen. Meine Füße brannten und schmerzten. Ich hatte mir in meinen Haglöfs GTX Stiefeln Blasen gelaufen. Entsprechendes Pflaster gehört zu meinem Erste Hilfe Set, also draufkleben und weiter. Schließlich erreichte ich den am Wasser gelegenen Campingplatz Rupbach. Beim Check-In besorgte ich mir zwei Flaschen Radler, von denen ich eine bereits am Empfang leerte. Ich suchte mir sodann einen Platz für mein Biwak, verteilte den Inhalt meines Rucksacks und ging erst einmal duschen. Anschließend warf ich - nun frisch und erholt - meinen Gaskocher an und bereitete mir ein Fertiggericht zu, welches ich mit dem zweiten Radler hinunter spülte. Danach fiel ich in einen Koma-ähnlichen Schlaf. Am nächsten Morgen ging es ohne Frühstück direkt wieder den Hang hinauf, ich dachte, dass ich mir bestimmt etwas unterwegs “jagen” könnte. Denkste! Bei der Burgruine Lauenburg gab es nichts, und so wurde es dann nur ein Müsliriegel bei einer Tasse Tee für mich. Es war nicht einmal 9 Uhr, aber bereits wieder schwül warm. Mangels natürlicher Wasserquellen war ich weiterhin auf die freundliche Hilfe der Eingeborenen angewiesen. Mein Gepäck drückte und die wunden Stellen an meinen Füßen taten weh, aber ich wollte es ja so. Die Wegführung war eher unspektakulär und sah stellenweise so aus, als wenn hier schon seit Jahren keiner mehr durchgelaufen wäre, aber Wegmarkierungen waren vorhanden. Vom Goetheberg schweifte mein Blick über die Weinreben und ich fing an von einer großen, eiskalten Weinschorle zu fantasieren. Hier gibt es einen Klettersteig, aber da meine diesbezüglichen Erfahrungen begrenzt waren, zog ich den längeren aber weniger steilen Wirtschaftsweg vor. Schließlich wurde das einladende Örtchen Obernhof mein nächstes Etappenziel, wo ich mich nach einer langen Dusche und einem Nickerchen kulinarisch beim Italiener verwöhnen ließ. Die Nacht brachte mir kaum Erholung, da es einfach nicht abkühlen wollte. Am nächsten Morgen wollte ich in der Nähe des Flusses bleiben und folgte eine Weile dem Fahrradweg. In Bad Ems fand ich dann endlich mal einen richtigen Trinkwasserbrunnen - die Römerquelle - und nahm einen tiefen Zug, frisch aus dem Wasserhahn… bäh, war das salzig! Aber meinen Füßen tat’s gut. Die Schmerzen meiner inzwischen offenen Blasen halfen mir bei der Entscheidung, ein paar Kilometer mit der Bahn zu fahren, denn die Rupertsklamm gegen Ende der Etappe wollte ich unbedingt noch “mitnehmen”. Das hat sich gelohnt. Ich hatte Glück, denn, obwohl gut erreichbar für Tagesausflügler, war hier kaum etwas los. Zu der Zeit plätscherte zwar nur ein Rinnsal die Schlucht hinunter, aber zu anderen Jahreszeiten wäre es sicherlich nicht ganz ungefährlich auf dem Pfad. Oberhalb der Klamm gab es eine geräumige Schutzhütte mit Feuerstelle, an der ich unter anderen Umständen gern die Nacht verbracht hätte, aber die Versorgung meiner armen Füße hatte nun Vorrang. Die letzten Kilometer zur Mündung in den Rhein konnte ich tatsächlich nur noch in Flipflops bewältigen. In Lahnstein nahm ich mir ein Zimmer, duschte ausgiebig, leckte meine Wunden und begab mich sodann zum örtlichen Griechen, um meine leeren Elektrolyt- und Kohlehydrat-Speicher wieder aufzufüllen. Am nächsten Morgen ging es dann wieder nach Hause. Meine Füße haben die Haglöfs seither nie wieder betreten. Fazit: Es. War. Zu. Heiß! Und ich hatte für die drei Tage zu viel Gepäck dabei, die Wanderstiefel waren ungeeignet für die Witterung, die Liste meiner Ausrüstungs-Fails ist lang. Ich lernte dabei, das Weglassen das Wichtigste ist. Die Regenklamotten hätte ich gar nicht gebraucht, den zweiten Buff auch nicht. Ein Tarp statt Biwaksack hätte gereicht. Warum ich eine Daunenjacke und eine zweite Hose dabei hatte? Ich weiß es nicht. Jedenfalls kamen so um die 12 kg Basisgewicht für eine Dreitagestour im Sommer zusammen. Nix sagen… denkt Euch einfach Euren Teil Der Höhenweg verläuft oft über die Hochebenen, auf denen man ungeschützt (kaum Schatten, keine Hütten, nicht mal Bänke zum Ausruhen) der Sonne ausgesetzt ist. Aber seither kann mein Regenhut auch Sonnenhut. Ich erkannte erstmalig den Doppelnutzen von Ausrüstungsgegenständen. Generell fand ich dieses Teilstück gerade für Wander-Einsteiger schön (einfach). Eine entsprechende Infrastruktur entlang der Lahn ist vorhanden, allerdings sollte Tagesproviant eingepackt und für Trinkvorräte gesorgt werden. Höhepunkt ist hier definitiv die Ruppertsklamm. Da die Lahn auch ein Paradies für Wasser-Wanderer ist, gibt es immer wieder Campingplätze, an denen auch Zu-Fuß-Wanderer unterkommen können. Gerade für jemanden, der gerade erst in das Thema - autark übernachten - einsteigt, war das äußerst hilfreich. Mir hat’s jedenfalls gefallen. PS: Mein BW liegt inzwischen bei ca. 6 kg und es wird weiter an einer Reduzierung von Gegenständen und Gewicht gearbeitet. Das geballte Know-How dieses Forums ist mir eine große Hilfe dabei.
  3. 9 points
    Das, was von Deiner Ladder lock übrig geblieben ist, wäre ja eine Leiterschnalle. Wenn Du das Gurtband wie in den Fotos durch fädelst, sollte der Zug aufgenommen werden und das Band blockieren. Natürlich kannst Du die Länge nicht mehr so komfortabel verstellen, sondern müsstest bei jeder Veränderung der Rucki abnehmen. Sollte das Gurtband beim Laufen doch durchrutschen, kannst Du das Ende einfach nochmal zurück Fädeln oder mit einem "halben Schlag" sichern. Von s.t.s. gibt es übrigens auch repair buckles: https://www.bergzeit.de/sea-to-summit-field-repair-buckles-ersatzschnallen/ Vielleicht kannst Du Dir was voraus Senden lassen. VG. -wilbo- P:S: Welcher Rucki ist das?
  4. 8 points
    MarcG

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Hier noch ein klassisches Video zu dem Thema.
  5. 6 points
    perregrintuk

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Generelle Regeln: 1) Schlafplatz immer eher "hoch" wählen z.b. an einem See lieber auf dem Hügel daneben drauf, als am Ufer. --> Luftfeuchtigkeit liegt morgen "schwer" im Tal! 2) Unter Bäumen Unter Bäumen ist es etwas wärmer und meistens der Boden weniger feucht, auch bei Regen bekommt man weniger ab. Außerdem hat man da immer eine Befestigung für die Wäscheleine und was zum Aufhängen des Essen gegen Mäuse. 3) Auf Wind achten Eine leichte Brise verhindert Kondensbildung. Immer abwägen von "Schutz" vor Wind und "gute Brise"...
  6. 5 points
    wilbo

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Sobald die Sonne nur noch eine Handbreit übern Horizont steht, schaue ich mich verstärkt nach einem Plätzchen um. Nach Sonnenuntergang hat man zusätzlich eine gute Stunde puffer um final zu Potte zu kommen.
  7. 5 points
    ManniAT

    12 Overnighter im Jahr 2019

    So, hatte dieses Jahr auch meine erste Nacht draussen. Meine neuer Corinthia und eine China-Matte (Naturehike) wollten ausprobiert werden. Neben dem Biwakplatz gab es noch allerletze Schneereste - und durch die Lage (enges Tal an nem Bach) war es etwas frischer - min. 1 Grad in der Nacht - aber kein Wind. Die Matte (first use, ausser daheim zum Testen) verlor nach ca. 4 Stunden so viel Luft, dass ich mit der Hüfte Steine zählen konnte. Suboptimal - raus aus dem Sack - pusten - rein, warten dass es wieder wärmer wird... Hätte aber generell ob der Temperaturen gerne meine Exped Matte dabeigehabt - R 2,5 ist nicht die Welt - aber viel Besser als R-Stone Aber in Summe war es trotzdem ein nettes WE - und fast keine Leute am Weg.
  8. 5 points
    Omorotschka

    12 Overnighter im Jahr 2019

    Ja der schafft was @mawi Vielleicht hilft's ja...Ich darf mir nicht immer neue Tarps kaufen. Ich darf mir nicht immer neue Tarps kaufen.Ich darf mir nicht immer neue Tarps kaufen.Ich darf mir nicht immer neue Tarps kaufen.
  9. 5 points
    Wunderbar - besten Dank für die Idee mit dem Draht... Legte heute wegen Wasserbeschaffung meine Pause in einen Friedhof. Ich habe nicht mehr über die Sache nachgedacht, da fiel mir auf einmal Dein Draht ein. Bei uns aus Deutschland kenne ich von Begräbnissen angedrahtete Nelken, Gerbera usw. Und so kam mir plötzlich, mal bei dem Kompostabfall nach solchen Blumen zu schauen. Doch scheinen die Franzosen hauptsächlich Plastik(!)Blumen auf den Gräbern zu kennen. Macht aber nichts - denn in den Stielen ist jeweils, ja, Draht verarbeitet. Ich also einen langen "Blumen"stiel genommen und per Messer den Kunststoff drumherum entfernt. Diesen wickelte ich dann um die beschädigte Schnalle. Nur war der Draht zu lang und ich konnte ihn per Hand nicht richtig biegen oder abknipsen, da er ziemlich stabil umd dick war. So bin ich neben mir zum Friedhofsaufseher (ja, da gibt es dort tatsächlich...) und fragte nach einer Zange. Er schaute nach, doch weder in seinem Schreibtisch noch Schrank lag eine. Was macht der liebe Mensch nun? Er schließt für 15 Min. seine Tür ab, läuft zu seinem Auto und kommt mit Zange wieder! Fand ich ja riesig nett von ihm. So ist mein Ersatzsteg nun perfekt montiert - und, ES FUNKTIONIERT!!! Was habe ich mich gefreut, der Gurt kann sogar beim Laufen wie gewohnt verstellt werden. Und: der Draht ist so stabil, dass er garantiert bis zum Ende der Tour hält. Wenn nicht noch länger. Ich freue mich noch jetzt. Somit an Dich, aber auch an alle anderen VIELEN DANK für die Beiträge und die z.T. genialen Erklärungsfotos. So manche verdienen wirklich einen Extrasmiley "für geniale Einfälle" (gibts hier sowas, schon mal darüber nachgedacht?).
  10. 5 points
    martinfarrent

    Death by Selfie

    Ich habe noch nie ein Selfie gemacht. Aber irgendwie ist diese Abstinenz ja auch so eine Art death. Social suicide.
  11. 5 points
    Ich würde mit einem Stück Schnur einen Prusikknoten um den unteren Gurt legen und oben in der Schlaufe zusammenknoten. Damit ließe sich der untere Gurt gut verstellen.
  12. 5 points
    der_ploepp

    UL-Spielesammlung

    Die Idee mit der Spielesammlung gefiel mir so gut, dass ich mich gestern mit meiner besseren Hälfte auch daran gesetzt haben. Wir wollten zusätzlich zum Catan auch unser Lieblingsspiel Dog dabei haben. Dieses benötigt 2 Kartensets à 52 Karten, was mit Abstand der grösste Teil des Gewichts ausmacht. Da die mini Spielkarten fast nicht spielbar sind, habe ich mich trotz des höheren Gewichts für die normalhohen, halb so breiten entschieden. Diese dienen dank Farbmarkierung auch als Ressourcen fürs Catan. Würde man aufs Dog verzichten und leichtere Ressourcenkarten basteln, wäre das Gesamtgewicht wohl um die 50g statt der aktuellen 116g.
  13. 4 points
    J_P

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Gute Lagerplätze finden ist immer so eine Sache und auch abhängig von Jahreszeit und Witterung. Die Hinweise von @Michas Pfadfinderei sollte man immer vor dem Lageraufbau beachten! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man im Winter oder bei kalter/nasser Witterung unter Fichten besser aufgehoben ist, als in einem Laubwald. Nadelwaldboden ist weicher und wasserdurchlässiger. Es ist einfach geschützter. Sowohl am Boden, als auch in der Hängematte. Nachteil: bei länger anhaltendem Regen regnet es nach dem eigentlichen Regen hier noch weiter, da die Bäume noch stundenlang tropfen. Im Sommer oder bei heißer Witterung ist das Lagern in einem Buchenwald angenehmer. Luftiger und kühler als unter Fichten. Im Sommer staut sich die Hitze des Tages in Fichtengehölzen. In waldlosem Gelände sollte man sich nach Felsen umschauen, die Schutz bieten könnten. Bei trockener Witterung kommt auch eine am Grund ebene kleine Senke als Lagerplatz in Frage. Ich versuche meist so ca. eine Stunde vor Einsetzen der Dämmerung einen Platz gefunden zu haben. Ein Lager im Dunkeln aufzubauen ist nicht angenehm, geht aber natürlich auch... mir auch schon öfter passiert. Wenn man nichts gutes findet und einfach weiter läuft, wirds eben dunkel. Planen kann man die Lagerplatzsuche jedenfalls nicht. Man muss einfach die Augen aufhalten.
  14. 4 points
    sja

    Impressionen von Touren

    2 Tage in der Lüneburger Heide. Schneverdingen - Wilseder Berg (! ) - Wilsede - Totengrund - Brunautal. Am nächsten Tag über das Möhrer Moor zurück nach Schneverdingen.
  15. 4 points
    zoppotrump

    X-Mid von Dan Durston

    Wie versprochen gibt es von mir einen kleinen Bericht zum o.g. Zelt. Da ich es nur mal eben im Garten aufgebaut habe, gibt es erstmal nur ein paar Vorabinformationen. Auf Tour wird das X-Mid dann im Mai getestet. Gewicht: Außenzelt: 540 g Innenzelt: 291 g Packsack: 12 g Heringe: 61 g (8 Titan Shepard-hooks) Heringsbeutel: 3,5 g Extraleinen: 19 g (2 Stück a 2,40 m) Summe: 926,5 g Das X-Mid läßt sich recht einfach und und schnell aufbauen. Angenehm finde ich die Möglichkeit die Trekkingstöcke durch die Lüftungshutzen einzuführen. So muss man das Zelt bei Regen nicht öffnen. (Das X-Mid soll als Ersatz für mein SMD Skyscape Trekker dienen und da läuft das etwas anders ab, da die Trekkingstöcke im Inneren des Zeltes stehen.) Die Verarbeitung macht einen ordentlichen Eindruck. Soweit ich es gesehen habe sind alle Nähte sauber ausgeführt und, soweit erforderlich, sauber abgeklebt. Der Schriftzug ist erfreulicher Weise auf der Innenseite aufgedruckt, so das er nicht zu übertrieben in Erscheinung tritt. Die auf dem Foto vorhandenen Falten liegen daran, dass die Titan Heringe in unserem Boden nicht optimal halten. Dadurch war ein strammeres Abspannen nicht möglich. Mit ca. 17 cm sehr üppiger Abstand zwischen Innen- und Außenzelt.
  16. 4 points
    Omorotschka

    12 Overnighter im Jahr 2019

    Gestern etwas herumgebastelt und dann gleich draussen geblieben
  17. 4 points
    zoppotrump

    X-Mid von Dan Durston

    In 30 cm Höhe ist das Innenzelt ca. 182 cm lang. Das wirkt recht kurz. Allerdings habe ich mit meinen 187 cm Körperlänge nicht den Eindruck, dass es zu klein ist. Ich gehe optimistisch davon aus, dass es aufgrund des großen Abstands zwischen Innen- und Außenzelt zu keinen Berührungen kommen wird. Das Innenzelt ist ca. 64 cm breit.
  18. 4 points
    BitPoet

    PCT 2020

    Ich weiß, es ist etwas früh - aber nachdem das Sabbatical genehmigt ist, steigt die Vorfreude schon ganz ungemein, und so ein Thread hat ja kein Ablaufdatum Also will ich mal einen kleinen Sammel-/Austausch-/Wasweisich-Thread zum Thema PCT 2020 starten, erst mal egal ob Thru- oder Section Hike. Für mich soll es auf alle Fälle den ganzen Weg von Campo bis nach Kanada gehen. Startzeitpunkt ist (hoffentlich, so die Losgötter der PCTA mir gesonnen sind) Anfang Mai. Von den Big Three steht noch nix fest, allerdings will ich diesen Sommer mal ein Fly Creek ausprobieren, das die Bewertungen der PCT-ThroughHiker regelmäßig anführt, freistehend und mir als Tarp-Laien naturgemäß sympathisch ist - ich weiß, ich weiß... ich werde auch die ein oder andere Nacht im Sommer/Herbst Tarp-Erfahrungen sammeln, aber ich bin erst mal lieber pessimistisch. Ein ÜLA CDT darf dieses Jahr mit auf die Alpenüberquerung (Königssee-Triest), genau wie die Brooks Cascadia 13, die bis auf ein paar halbtages-Touren noch keine Trekking-Erfahrung haben. Meine eigene Wandererfahrung habe ich fast ausschließlich in den Alpen und deren Vorland gemacht, aber da hab ich in den letzten Jahren doch überraschend (für mich) etwa 1500km und einiges an Höhenmetern zusammen gebracht. Im Moment ist natürlich die Planung noch in einem ganz frühen Stadium, aber so einige Ausrüstungsfragen wollen vielleicht doch schon frühzeitig zumindest gestellt werden, um die ein oder andere Lösung schon mal auf subjektive Praxistauglichkeit zu testen (z.B. mal ein Explorer+ ausprobieren um zu sehen, wie multifunktional es dann wirklich ist, oder den passenden Schlafsack für die High Sierras ausloten, mit einem Squeeze mal Wasser filtern üben, etc. etc.). Falls ihr eigene Erfahrungen und Tipps habt, dann natürlich immer gerne her damit.
  19. 4 points
    waldgefrickel

    Death by Selfie

    Ich kann das ganze irgendwie immer noch nicht nachvollziehen. Ab und an mal einen Selfie, damit die Familie nicht nur Landschaften sieht, sondern dem Bartwuchs im Lauf der Diashow-Reise zuschauen können ist ja OK. Aber für mich fällt das irgendwie in die Kategorie "Darwin-Award". Ich war vorletztes Jahr in Norwegen bei der Trolltunga, die Leute sind da teilweise bis zu 90 Minuten angestanden (!) nur um das ikonische Selfie auf der Klippe zu machen. Und manchen hat man angesehen, dass sie noch nie vorher im Leben wandern waren. In Billo-Flipflops mit Einmalponcho bekleidet bei 5 Grad im Regen den Aufstieg dahin zu machen halte ich schon für fahrlässig; dass da nicht mehr passiert ist eher verwunderlich. Aber hey, Hauptsache auf Instagram Likes bekommen, aber irgendwie doch 'nicht dort' gewesen, sondern eigentlich, wie auch sonst, nur aufs Handy gestarrt und nichts von der Großartigkeit der Landschaft/Wandererfahrung mitgeschnitten. </rant>
  20. 4 points
    khyal

    Lange planen oder einfach los?

    OT: Ich glaube, das klaeren wir lieber via PN, als den Thread zu hijacken... Was man sollte, weiss ich nicht so, da ist mein Wahlspruch "Hike your own trail" (trail passt da fuer mich besser) Mein Standpunkt ist, je mehr entwickelt, markiert ein Trail ist, je mehr Infrastruktur (z.B. Resupplies, Ausstiegsmoeglichkeiten, Inet-Zugriff usw) es gibt, umso weniger Vorbereitung braucht es. Mal 2 Beispiele : Der erwaehnte Rheinsteig Ich vermute durchmarkiert, praktisch ueberall Mobilnetz (damit Internet), Resupplies & Ausstiegsmoeglichkeiten ohne Ende, was soll ich da noch gross fuer den Trail vorbereiten, ausser die Tracks auf´s GPS bzw SF zu laden und vielleicht eine Papierkarte zu kaufen. Meine Absicht fuer die naechste Tour ist, ein paar Wochen zuerst wandernd im Gebirge, dann vermutlich wechselnd zwischen wandernd und packraftend weiter und dann via Packraft aus dem Gebirge runter, soweit ich halt in den Wochen komme. Der Wanderteil ist easy, geschenkt , da dort anscheinend noch niemand gepaddelt ist, entsprechend keine Informationen zur Verfuegung stehen, es auch vom groessten Teil der Packraftingstrecken keine vernuenftigen Papirerkarten gibt, ich bei vielen Teilen der Gewaesser nach den Satbildern auch nicht abschaetzen kann, ob ich da easy mit guter Stroemung paddeln kann (also 25-35 km / Tag), oder es total verblockt, mit Stromschnellen durchsetzt ist, dass ich xmal am Tag Boot ein und wieder auspacke und ueber Felsen klettere (evtl nur 1 km / Tag), also das grosse Ueberraschungspaket, ergibt sich, dass ich alle Infos fuer einen sehr grossen Raum sammeln und bei haben muss, damit ich dort von Tag zu Tag sehen / entscheiden kann, was ansteht. Entsprechend entsteht ein sehr hoeher Vorbereitungsaufwand Mein Fazit : Ist man eher auf Wander-Autobahnen wie Eifelsteig, spanischer Jakobsweg, PCT usw unterwegs, braucht es weniger Planungs-Vorbereitungsaufwand, als wenn man in wenig begangenes Terrain aufbricht. Grundsaetzlich halte ich es eher so, dass ich vorher sehr viele Infos sammele, da ich meine Hikes nicht durchplane, sondern unterwegs bin und dann von Tag zu Tag schaue, was ich tue / laufe...ich will sozusagen unterwegs sein, nicht km machen und wo ich ankomme, ist mir absolut unwichtig...
  21. 3 points
    waldgefrickel

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Genau das! Kurz vor Sonnenuntergang mal auf die Karte schauen und eventuell in Frage kommende Schlafgebiete ansteuern (weg von Wegen, Höhenprofil flach, möglich nicht auf offener Flur...). Alle Schlafplätze die ich mir bisher im Dunkeln gesucht habe waren, am nächsten Tag bei Tageslicht genauer betrachtet, eher suboptimal.
  22. 3 points
    Michas Pfadfinderei

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Ich suche mir möglichst 2 Stunden vor Sonnenuntergang einen Lagerplatz. Kartenmaterial auf dem Smartphone mit Höhenlinien und Forstwegen ist da sehr hilfreich. Enge Höhenlinien bedeuten sehr steil. Auf den Gipfeln ist es meist flacher. Ich versuche möglichst weit weg von Wegen und Hochsitzen zu lagern. Ein Blick nach oben ist unabdingbar, wegen brüchiger Äste. Generell ist die Astbruchgefahr in einem Nadelwald deutlich geringer als in einem Laubwald. So ein massiver Buchen-oder Eichenast kann durchaus tödlich enden. Tote Fichtenstämme sollten sich nicht zu eurem Lagerplatz neigen. Bei Starkwind den Lagerplatz räumen, und raus aus dem Wald!
  23. 3 points
    Kurzer Bericht zur ersten Testnacht im Wald. Das Innenzelt bietet mir mit der TAR 1,96 Länge genügend Liegefläche. Es ist schön leicht, und alle Nähte sind einwandfrei. Es gibt eigentlich nur einen Punkt welcher mich stört. Das der Eingang zum Inner rechts ist, und der Eingang des Überzelt (V4a) auf der linken Seite ist. Hier noch erste Impressionen:
  24. 3 points
    Stromfahrer

    Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung

    Die PowerFilm-Rollpanels sind technisch deutlich anders als das von mir getestete organische HeLi-on-Rollpanel. Ich habe die PowerFilm-Variante damals erwogen, nach dem HeLi-On aber aufgrund der Leistung verworfen. Welche (für uns relevanten) Besonderheitheiten hat das PowerFilm-Rollpanel? Es handelt sich um amorphe Si-Panels (gut bei indirektem/schwachem Licht und bedektem Himmel – wenn man genug Fläche hat => Werbevideo des Herstellers: Vergleich amorph vs. monokristallin). Die Leistung bei starker Sonne bleibt hinter monokristallinen Panels zurück. (Herstellerdiagramm) Als einziger mir bekannter Massenhersteller sind die Zellen dieser Panels parallel geschaltet. D.h. der Ausfall (Beschattung, Knick oder Bruch) einer Zelle mindert die Panelleistung so gut wie gar nicht (Werbevideo des Herstellers: Durchlöchern des Panels). Das ist bei allen anderen (monokristallinen) Gebrauchspanels anders (bei denen bestimmt die schwächste Zelle die Gesamtleistung). Es ist mit 140 g bei integriertem Akku ein ähnlich geringer Gewichtsaufschlag zum Solo-Akku wie beim monokristallinen Panel Lösung 5ff. Was leistet so ein PowerFilm-Rollpanel? Die Angabe fehlt auf der Website des Herstellers. Die Leistung liegt aber bei ca. 2Wp, also etwa auf dem Niveau des von mir getesten organischen Rollpanels. Man kann das leicht abschätzen: Herstellerangabe: 3,2 Ah verbaut, Ladezeit im Best-case angegeben mit 6h Rechnung: 3,2 Ah × 3,7 V = 11,9 Wh in 6 Stunden => 2 Wp Wofür ist ein solches PowerFilm-Rollpanel (bei entsprechender Dimensionierung) geeignet? Das kleine Panel wiegt 140 g, aber die Leistung ist m. E. zu gering. Gerade in sonniger Umgebung profitiert das Panel aufgrund seiner Materialwahl nicht. Es sollte also eine größere Fläche sein. M. E. ist es bei Wahl einer ausreichenden Größe nicht mehr für den Rucksack geeignet (baumelt, sperrig, knickt, mechanische Belastung), sondern eher als Camp-Panel. Per saldo: Die große Variante wäre eine interessante Wahl für Lappland im Spätsommer (lange Abende mit diffusem Tageslicht, viel Campzeit), aber eher nachteilig für Touren in Mittel- und Südeuropa, wo kompakte monokristalline 5-Watt-Panels auf dem Rucksack m. E. im Vorteil sind.
  25. 3 points
    cergol

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Alpkit kündigt einen 3Lagen Biwaksack aus 7D Nylon an. Wasserdicht bei 265 Gramm.
  26. 3 points
    cafeconleche

    PCT 2019

    @Lightlix und alle interessierten in Kürze: habe San Jacinto hinter mir. Fuller Ridge: 13 Meilen in 13 Stunden, überwiegend im Schnee z.T unter 0 Grad . Zweimal neben Schnee das Zelt aufgebaut. Wird aber vonTag zu Tag besser, sodass ihr womöglich nix mehr braucht. Eisaxt ist m. E. übertrieben, ich fand Poles aber hilfreich. Falls Spikes doch noch gebraucht werden, ist Paradise ist nicht falsch. Das bedeutet womöglich 2 Tage bis Fuller Ridge die Dinger mitschleppen, die ersten Stellen sollten bis dahin weg sein. Oder nach Idyllwild schicken, laufenbis Mile 179,( bis dahin nur kurze und in Kürze auch unproblematische Schneestellen) da runter nach Idyllwild, Campground 5 Dollar mit toller Dusche und Microspikes vom PO holen. Gibts nen guten Tacoplace. Es gibt eine private Website , die einer macht der da jeden Tag im Schnee unterwegs ist, finde ich grad auf die Schnelle nicht, beginnt mit Sanjac, der informiert gut über aktuelle Schneeverhältnisse. Grundsätzlich beim Resupply auf Anlaufdaten achten! Habe gestern Bagels gekauft mit Ablaufdatum 8.April. Glücklicherweise mit Konservierungsmitteln.
  27. 3 points
    zweirad

    12 Overnighter im Jahr 2019

    Da ich mal endlich mein MYOG Tarp und meine Uberlite vor dem WHW testen wollte, ging es gestern nach dem Spätdienst auf den Albispass. Nach 15 Minuten laufen erreichte ich meinen Schlafplatz und stellte mir erschrecken fest, dass das Schutzgebiet erwitert wurde. Glücklicherweise lag mein Plätzchen genau an der Grenze und so konnte ich mein Tarp auf der legalen Seite im Schein des Vollmondes aufstellen. Hat Spass gemacht die neue Ausrüstung mal im "Einsatz" zu testen und nicht bloss im Garten. Nun gibt es noch einige, kleine Modifikationen zu machen und dann freue ich mich umsomehr auf meine Tour nächsten Monat
  28. 3 points
    zweirad

    [Isomatte] Therm-a-Rest NeoAir UberLite

    Letzte Nacht hatte ich die Uberlite und mein MYOG Tarp erstmalig in Gebrauch. Die Generalprobe für den WHW sozusagen "Leider" war es recht "warm" (schätze so um 5° C) und so konnte ich die Grenzen der Matte nicht ausloten. Ich hatte jedenfalls zu keinem Zeitpunkt zu kalt. Unter der Matte hatte ich wie immer die 3mm TLD als Schutz. Rascheln konnte ich persönlich keines feststellen (oder es fällt mir nicht auf). Stört mich aber auch bei der XLite nicht. Was den Komfort anbelangt, würde ich die Xlite und die Uberlite als gleichwertig einstufen. Auch wenn die XLite und Uberlite in Large beide 196 cm sind, scheint mir die Uberlite irgendwie kürzer zu sein. Habs aber nicht nachgemessen und werde ich auch nicht. Mit meinen 193 cm nutze ich die Länge ohnehin gut aus Als einzigen Negativpunkt (wurde irgendwo schonmal erwähnt) empfinde ich, dass die Matte recht rutschig ist. Ok, mein Schlafplatz war jetzt nicht Topfeben, aber bei der XLite war das bis anhin nie ein Problem. Allenfalls bringe ich auf der Unterseite noch 3-4 Streifen SilNet an um das etwas zu unterbinden. Farbe gefällt mir sehr gut. Spielt zwar absolut keine Rolle und ist sowas von subjektiv, aber sie sieht einfach "sauberer" aus. Meine XLite sieht nach jahrelangem Gebrauch einfach etwas schmutzig aus und da hilft alles Waschen nichts mehr. Die dunkle Farbe der Uberlite könnte dem etwas entgegenwirken. Aber schlussendlich muss das Ding funktionieren und wenn es pink ist. Hab die Matte mal gegen die Morgensonne gehalten und viel (Isolation, ...) scheint dort nicht drin zu sein. Das Sonnenlicht schien jedenfalls recht gut durch. Meine Entscheidung ist jedenfalls gefallen. Ich nehme die Matte nach Schottland mit. Hab dann am Morgen noch etwas mit Gummischnüren experimentiert um meinen Comforter an der Matte zu befestigen. Auch wenn ich mit der Knopflochgummi von Stromfahrer bei der Xlite sehr gute Erfahrungen gemacht habe, widerstrebt es mir noch etwas in meine nigelnagelneue Uberlite zu nähen Mal sehen was ich hier noch mache. Hab ja noch etwas Zeit.
  29. 3 points
    Mein Setup für 70 Tage Neuseeland (mit einer Freundin). Ein Mix aus klassischen Panniers und Bikepacking-Taschen. Ziel war die größtmögliche Flexibilität. Genug Platz und Nahrung für die Langstrecke zwischen den Trails und bei Bedarf wenn es grober wird mit Faltrucksack auf dem Rücken und / oder noch Aufbewahrung von Gepäck am Campingplatz oder Bikeshop, um die richtig schwierigen Sachen zu Fahren, wie den Old Ghost Road - NZ längster Singletrack mit 85km Zelt wurden mit 2 Straps (2€) am Lenker befestigt. Die Lenkertasche mit 4L ist wasserdicht und kommt von Rockbros (20€). Ortlieb Rahmentasche hat perfekt gepasst. Und die 2 Decathlon Fahrradtaschen mit 600g auf 20L sind auch relativ leicht für je 25€. Oberrohrtasche ist auch von Rockbros (12€). Unterrohr hat eine Blackburn Outpost Flaschenhalterung mit Werkzeug im Drybag. Gabel ist mit SKS Anywhere Adaptern und Schlauchschellen befestigt worden mit je 1,4 Liter Edehlstahlflaschen von Esbit. Und am Lenker sind noch eine wasserdichte Tasche von Alpkit (für die Systemkamera), sowie eine Flaschentasche von Wohoo befestigt.
  30. 3 points
    Gerade durch Gepäck Kontrolle in München nach Schottland. Poles und titanheringe waren kein Problem. LG Michael
  31. 3 points
    Tipple

    Death by Selfie

    Ein wahrlich zu vernachlässigender Schwund bei einer Weltbevölkerung von über 7,6 Mrd, findest du nicht? That´s Life... Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um, hat Oma schon gesagt. Ich weine nicht um ein paar Instagramer o.ä. die alles für den Klick riskieren. Heute laufen Blinde, oder Menschen ohne Beine auf den Everest. Machen die das alles wirklich nur für sich und ihr Seelenheil? Für mich sehr fragwürdig. Jetzt ist halt wer für ein paar Bikini Fotos gestorben. Pech gehabt. Mitleid? Nee, da bin ich raus. Meine Gedanken sind da eher bei den Angehörigen die Freunde, oder Teile ihrer Familie beim Busunglück auf Madeira verloren haben. Sowas ist tragisch... Wünsche frohe Ostern. LG
  32. 3 points
    Wenn man sich die Mutter aller Ladder locks in Erinnerung ruft, dann braucht es bloß zwei Ringe als Schnalle. Sowas könnte man gut mit zwei Schlüsselringen improvisieren. Durch die Dopplung kann man die Ringe ohne Nähen in die Gurtschlaufe eindrehen. Je nach Durchmesser der Ringe müsste das als Ladder Lock wieder funktionieren. VG. -wilbo-
  33. 3 points
    waldgefrickel

    UL-Spielesammlung

    Auch wenn ich des Nähens nicht wirklich fähig bin: mit Schere und Kleber kann ich halbwegs umgehen. Inspiriert von hier: https://imgur.com/gallery/RCkOe habe ich im Sommer eine (deutlich krummere und stümperhaft schnell zusammengeschusterte) UL-Spielesammlung gebastelt. Eigentlich wollte ich die am Wintertreffen mitnehmen und vorstellen, hab ich aber komplett vergessen, wa. Die Spielesammlung wiegt insgesamt 76g und beeinhaltet die folgenden Klassiker: Skat / Poker / Mau Mau / Hearts / 17+4 etc.—alles was man halt mit nem 52-Kartenblatt spielen kann Schach / Dame / Lines of Action—Schachbrett + ne handvoll Figuren Backgammon Mühle Mensch ärger Dich nicht Kniffel / Zehntausend / 36/ Mäxle/Meiern—alles was man mit bis zu 10 Würfeln spielen kann und: Die Siedler von Catan (yeah!) Aber erstmal n paar Fotos (pics or it didn't happen!): Hauptzutaten: Bastelfilz, 1mm dick, 30x30cm, in verschiedenen Farben, einen Edding, mehr Geschick als ich es haben werde—und e bissi Zeit. Die Spielkarten halten gleichzeitig auch als Siedler-Aktionskarten her und sind dafür extra beschriftet (Ritter, 1 Siegpunkt etc.), die Rohstoffkarten hab ich aus leichter Plastikfolie (Ordnertrenner) gebastelt und jeweils immer nur Anfangsbuchstaben draufgeschrieben (Lehm, Erz...). Das winzige Kartenspiel und die Mini-Würfel gibt es im wohlsortierten Spieleladen des Vertrauens. Dann noch ein paar Siedlerfelder und Spielfiguren (Schachfiguren, Steine für Dame/Backgammon, Straßen/Siedlungen/Städte für Siedler etc.) aus Filz zusammengebastelt, noch zwei Spielbretter gemalt und fertig. Das Tolle an Filz ist: unverschämt leicht und wenn man alles ein bisschen aneinanderdrückt, dann 'klebt' der Filz so zusammen, dass man Spielstände speichern kann. Die Abmessungen hab ich deshalb auch genau so gewählt, dass alles flach—ohne Falten oder Knicken—in einen 3L-Ziploc-Beutel passt. Zum Größenvergleich: die Schachfiguren sind so groß wie eine 5-Cent-Münze. Alles in allem wie gesagt 76g, und noch deutlich weniger, wenn man z.B. Siedler oder die kleinen (für sowas aber ungemein praktischen) Extrabeutel weglässt. Die Würfel selbst sind so winzig das man aufpassen muss, die nicht aus Versehen einzuatmen! (Im Ernst, erst ab 2 Würfeln hat meine Waage 0.1g registriert) Was natürlich unter dieser Größe und dem Gewicht leidet ist die Bedienbarkeit: ich hab relativ große Hände und es ist schon ein bisschen frickelig (HA!) das zu handhaben. Aber hey, so lange ich beim Siedler-Spielen gewinne ist mir das auch egal. Mir ist klar, dass das eigentlich nicht UL ist, zumindest im Sinne von 'hättste ooch weglassen können, brauchste eh nicht'. Ich hab das auch auf keinen Fall bei ner Solotour für n Overnighter dabei. Aber für die langen gemeinsamen Winterabende in der Boofe oder verregnete Hüttentage in Norwegen: "ganz netter Luxus" — und immerhin nur 20g schwerer als ein normales Skat-Blatt! PS: Wenn jemand Bastelfilz braucht: ich hab noch reichlich übrig!
  34. 3 points
    Update Freundin und Matte sind wieder da! Letztere wurde durch den knapp zweiwöchigen Einsatz ordentlich komprimiert und hat ein paar Risse bekommen. Gerade im Bereich der Hüfte sind die Noppen platt gedrückt und bleiben wohl auch so. Insgesamt deutlich höherer Verschleiß als bei einer ebenfalls mitgereisten Z-Lite. Außerdem wars um 5°C wohl schon etwas kalt von unten (was jetzt auch nicht besonders verwunderlich ist - allerdings hat sie vorher jahrelang die BW-Faltmatte benutzt, damit gings irgendwie...). Fazit: Nett wegen des Gewichts (und Preises), war wohl auch bequem, allerdings nicht besonders langlebig oder gut isolierend.
  35. 3 points
    rentoo

    Lange planen oder einfach los?

    Ich habe mir das große Planen schon lange abgewöhnt, nachdem eh immer alles anders gekommen ist. Das heißt, ich schaue mir schon mal kurz den Weg auf der Karte an, denn ich muss ja wissen, ob ich unterwegs Essen kaufen kann, oder ob ich alles mitschleppen muss. Dann schaue ich mir noch die Wettervorhersage an und das war's schon an Vorbereitung. Ich finde ja gerade die Möglichkeit der Spontanität und der Flexibilität and diesem Hobby so reizvoll. Ich muss nichts buchen (die Rezeption meines Hotels hat 24 Stunden an 7 Tagen durchgehend geöffnet) und viele Dinge ergeben sich ja auch überraschend während einer Tour. Für mich bedeuted Wandern: LOSLASSEN und FREI SEIN, da passt Planung nicht so richtig in mein Konzept. Eine Einschränkung muss ich allerdings machen, eine mehrwöchige oder noch längere Tour würde ich dann schon planen.
  36. 3 points
    Matzo

    12 Overnighter im Jahr 2019

    #3. Der gleiche See, diesmal hingelaufen. 16km von zuhause an der Lahn zur Lumbda in 3 Stunden. Teilweise Sibirischer Eiswind, bewölkt, aber zumindest trocken. Erster Langstreckentest der Merrel Trailgloves mit Kunstfaser-Injinji-Zehensocken und dem Weitläufer Agilist Prototypen. Rucksackgewicht inklusive 1,5L Wasser und einer Bügelsäge: ca. 8kg. Trug sich sehr bequem. Lanshan and the Lake Geschlafen hab ich auf Fensterfolie, auf TaR-Torso, im Quilt 1.0, im Cumulus Bivy, im Lanshan 1, und nicht so gut. Muss noch am Setup schrauben. Erwäge die Anschaffung eines Kissens. Die Säge war für einen querliegenden Baum auf der Zufahrt.
  37. 2 points
    bieber1

    Hängematte & Ausrüstungsberatung

    Leichter bist du mit der Hängematte nicht unterwegs. Du bist flexibler in der Schlafplatzwahl. Schau doch mal im Hängemattenforum rein, das Thema ist eine" eigene Welt". Dort kannst du sicherlich eine gebrauchte ,richtige Hängematte bekommen. Du sparst dir viele Fehlkäufe und Schlaflose Nächte , wenn dich echte Profis beraten.
  38. 2 points
    ekorn

    Hängematte & Ausrüstungsberatung

    Vielleicht findest Du was gutes gebrauchtes im Biete Bereich des Hängemattenforum ansonsten bin ich von von der Durchsichtigkeit des Monofil Stoffs sehr angetan und obwohl ich mich auch für nicht begabt an der Nähmaschine halte habe schon überlegt daraus eine zu machen. Die StS Ultralight Hammock XL ist aus einem vergleichbaren Stoff könnte aber zu kurz sein.
  39. 2 points
    Michas Pfadfinderei

    Schlafplatz/Schlaf set-up

    Ich benutze die Karten von diversen Apps. So z.B. Outdooractive, Viewranger, Maps 3D. Bei vielen kannst du dir Zuhause übers WLAN Kartenausschnitte herunterladen, und brauchst unterwegs keine Internetverbindung. Diese ist im Wald auch selten vorhanden.
  40. 2 points
    mtp

    Eure 2019er-Pläne

    Gerne - also, wir sind vorgestern am Abend zurückgekommen und waren insgesamt sechs Tage (Mo.-Sa.) unterwegs. Das war fürs Wandern leider zu kurz, weil die Strecke bis Pitigliano länger war, als ich in Erinnerung hatte. Wir sind drei Tage hingefahren, und drei Tage wieder zurück... wir haben uns aber unterwegs Zeit gelassen, und einiges Neues gesehen. Wir hatten auch unsere Malteserhündin dabei, und für sie wären zu lange Wanderungen, vor allem wenn es heiß wird, zu anstrengend geworden. Im Gesamten sind wir etwa einen halben Tag in Pitigliano spaziert und zwei Vie Cave gewandert, die auf jeden Fall beeindruckend und sehenswert waren. Es gäbe dort noch mehr dieser historischen Wege, sowie Wanderwege in die Nachbarorte Sovana und Sorano, Archäologische Parks etc. Und bei der Anreise habe ich in San Gimignano gesehen, dass die Via Francigena den Ort durchquert. Hier drei Fotos: Pitigliano, die dortige Via Cava Madonna delle Grazie und Via Cava die San Giuseppe: Wer sich dafür näher interessiert, und über unsere kleine Reise mehr lesen möchte, kann sich gerne meinen vorhin frisch fertiggestellten kleinen Reisebericht auf meiner Homepage anschauen.
  41. 2 points
    cafeconleche

    PCT 2019

    Ja die ist es. Und was ich vergaß: ich war Fuller Ridge letzten Dienstag, das war der einzige Schlechtwettertag Inzwischen bin ich am Whitewater vorbei, Anlauf auf Big Bear Lake. Und es ist WUNDERSCHÖN!!!!
  42. 2 points
    felix

    Unbekannte Wanderwege in Deutschland

    Ich weiß nicht ob die "Lila Krönung" wirklich unbekannt ist (wenn man danach sucht findet man einige Treffer). Für mich ist es eine der schönsten Strecken in der Lüneburger Heide. Von Amelinghausen nach Schneverdingen (46 km) oder andersrum. Unter anderem vor Wilsede (von Amelinghausen kommend) lässt es sich sehr gut campieren. GPX-Daten findet man etwa hier.
  43. 2 points
    snoopy_226k

    12 Overnighter im Jahr 2019

    Den verstehe ich noch nicht. Ist das ein querliegender Baum auf der Zufahrt, der vorher nicht quer lag aber jetzt nächtliche Besucher ein bisschen bremst?
  44. 2 points
    MarcG

    Death by Selfie

    Das Selbstportrait ist vermutlich so alt wie man Figuren in den Sand zeichnen kann..... Dumme Menschen tun dumme Dinge. Wäre es nicht das Selfie wäre es was anderes.
  45. 2 points
    mawi

    Verankerung Tarp/Zelt auf Schnee

    OT: Dauert noch ein Weilchen, ich sach mal Mai, Juni
  46. 2 points
    mawi

    Verankerung Tarp/Zelt auf Schnee

    Bei unserer kleinen Winterrunde im Thüringer Wald hatte @derray interessante Schneeanker dabei, die ich nachbaute und jetzt auf insgesamt ca. 40 Tagen Tour dabei hatte. Ich bin mal so frei und stelle mal meine Kopie dieser Schneeanker vor. @derray hatte sie aus Rhizomschutz gebaut. Ich hatte mir einfach einen Bogen Polypropylen gekauft. Daraus habe ich drei Anker geschnitten. Die Löcher habe ich einfach frei aus dem Bauchgefühl gebohrt und den Anker einmal in der Mitte etwas geknickt. Das Gewicht inkl. Schnur (ohne Karabiner) beträgt 10g. Ich hatte 3 dieser Anker, einen Laubschreck-Anker und 4 MSR Schneeheringe auf ca. 40 Tage Tour dabei. Die Laubschreck-Anker hatte ich bereits letztes Jahr schon mal 14 Tage im Einsatz und fand sie überraschend gut. Aber, sorry @wilbo, im Vergleich zu den von @derray stinken die Laubschreck-Anker ab. Meine Laubschreck-Anker sind nach ca. 14 Tagen Nutzung ebenfalls eingerissen. Die Polypro-Anker sind nach 40 Tagen (wobei nicht jeden Tag in Benutzung) noch völlig unbeschadet, haben nur ein paar Kratzer vom Ausgraben mit der Schaufel. Ich finde auch, dass die Polypro-Anker durch die Spitze sich wunderbar in fast alle Schneesorten stecken lassen (besser als die Laubschreck) und zudem (wie die Laubschreck-Anker auch) bombenfest sitzen. Bei den Laubschreck-Anker finde ich noch nachteilig, dass sie irgendwie sperrig sind und sich gern mal an der Ausrüstung im Rucksack verhaken. Ich hatte nicht jeden Tag die Schneeanker benutzt. Wenn es genügend festen Schnee gab, dann habe ich die beiden Ski als Anker und 2 Polypro-Anker benutzt. Wenn es richtig vereist war, habe ich einfach 2 MSR Heringe zu den Ski benutzt. Im Prinzip reichen 4 der Polypro-Anker völlig aus. Damit sollte man bei allen Schnee- und Sturmverhältnissen gut klar kommen. Liegt zu wenig Schnee, dann wird es mit allen Ankern/Heringen problematisch. Einen Nachteil haben die Polypro-Anker auch, und zwar muss man höllisch aufpassen, dass sie der Wind nicht wegweht. Einer wurde mir vom Wind aus der Hand gerissen (mit Karabiner dran), hatte mir aber nicht die Mühe gemacht auch nur ansatzweise hinterher zu hechten. Der war schneller hinterm Horizont verschwunden, als ich gucken konnte :( Interessant finde ich noch die Anker von @Andreas K., leider hatte ich vergessen sie mir bei der Thüringer Wald-Runde mal anzuschauen. :( Ich kann mir vorstellen, dass sie einen guten Kompromiss aus den Polypro-Ankern und den MSR Heringen darstellen.
  47. 2 points
    martinfarrent

    Nitecore Tube pimp

    Ein Stück Strohhalm und etwas Tape. Die Gummischnur ist von Hilleberg, um die billige Bastelei aufzuwerten.
  48. 2 points
    Eine kleine Geschichte zu Entzündungen aus dem realen Wanderleben... In den letzten Jahren bin ich von Verletzungen verschont geblieben. Aber im Oktober/November 2018 hat es mich auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien erwischt. Ich war auf dem 2.Teil des Jakobsweges (Start in Salamanca) unterwegs. Nach 3 Tagen habe ich den ersten leichten Schmerz verspürt, direkt über den Knöcheln des linken Fußes, in der Beuge vom Fuß zum Schienbein. Was sollte das sein? Wenn man da hinfasst, spürt man sofort Haut und Knochen, keine Muskeln. Ich konnte mich erinnern, dass ich diesen leichten Anfangsschmerz in den letzten Jahren schon öfters gespürt hatte. Aber am nächsten Tag war in der Vergangenheit alles wieder in Ordnung gewesen. Diesmal aber nicht. Wanderer, die ich getroffen habe, sagten mir, dass das eine typische Wanderverletzung ist (Tendinitis=Sehnenentzündung), die durch Überlastung entsteht. Dazu muss ich sagen, dass ich, trotz meines Alters von 65 Jahren, immer recht flott unterwegs bin. Meine Devise ist immer, zeitig starten und zeitig fertig sein (der frühe Vogel fängt den Wurm), egal wie lang die Tagesetappen sind. Jedenfalls wurde es von Tag zu Tag schlechter. Am Abend des 7.Tages wollte ich die Wanderung abbrechen, es ging einfach nicht mehr weiter. Die Schmerzen ware zu groß. In einer Herberge (Villa de Farfon) habe ich die Pilgerin Nina, eine gebürtige Schweizerin, die in Frankreich lebt, getroffen. Ihr und auch der Hausherrin habe ich meine Probleme geschildert. Die Hausherrin hat mir das Angebot unterbreitet, dass sie mich zum Arzt in den Nachbarort fahren würde und dass ich einen oder zwei Tage in der Herberge ausruhen könnte. Nina ist Heilpraktikerin und kennt sich auch in indischen Heilmethoden (Reiki!!!) aus. Nina hat mir gesagt, dass ich die Wanderung nicht abbrechen müsste und dass sie mich behandeln würde. Jetzt hatte ich die Wahl zwischen Hausarzt und Heilpraktikerin. Nach allem, was ich über die Verletzung in den letzten Tagen erfahren hatte, konnte ich mir die Diagnose des Hausarztes vorstellen. Einreiben mit einer Salbe, die die Entzündung mildert, kühlen des geschwollenen Bereichs und vor allem Ruhe. Ratet mal wofür ich mich entschieden habe? Mein Bauchgefühl hat sich für Nina, die Heilpraktikerin, entschieden, auch weil ich weitergehen wollte. Sie meint, dass das geht. Am Abend des gleichen Tages hat sie mich mit einer Wallwurz-Salbe behandelt, die die Entzündung lindern sollte. Gleichzeitung sollte ich den angeschwollenen Bereich kühlen. Am Morgen bin ich dann zu meiner geplanten Tagesetappe von 32 km gestartet. Auf Ninas anraten bin ich langsam gegangen, viel langsamer als sonst. Nina ist immer in meiner Nähe geblieben. Während der Pausen hat mich Nina mit der Salbe behandelt. Was soll ich sagen. Zur Mittagspause ging es mir schon wesentlich besser. Der Schmerz war nicht mehr so stark, die Schwellung war merklich zurückgegangen, obwohl ich immer in Bewegung war. In den nächsten Tagen haben wir diese Prozedur mittags und abends wiederholt. Nach 4 Tagen konnte ich wieder mein geplantes Tempo gehen. Die Schmerzen waren kaum noch zu spüren, die Schwellung war verschwunden. In diesen 4 Tagen bin ich immer meine geplanten Tagesetappen gewandert. Ich war sprachlos. Ich habe eine Wanderverletzung, die durch das Wandern entstanden ist, während des Wanderns fast vollständig ausgeheilt. Den Jakobsweg habe ich erfolgreich in Santiago de Compostela beendet, obwohl es einen Zeitpunkt gegeben hat, wo ich in meiner Verzweiflung die Wandertour abbrechen wollte. Natürlich habe ich mir danach Gedanken gemacht, warum es zu dieser Verletzung gekommen ist. Offenbar bin ich in der Vergangenheit öfters haarscharf an einer Sehnenentzündung vorbeigeschrammt. Meine Erklärung dafür ist, dass ich in den ersten Tagen einer Langstreckenwanderung für meine Verhältnisse (Alter, Fitness) zu schnell unterwegs war. Mein Workarround für die nächste Langstreckenwanderung (Mai/Juni, 1200 km): die Wallwurz-Salbe (60g) aus Frankreich gehört ab sofort immer zu meinem Medizin-Paket dazu ich werde mich viel intensiver auf eine Langstreckenwanderung vorbereiten in der ersten Woche einer Langstreckenwanderung werde ich ein moderates Tempo gehen
  49. 2 points
    questor

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Am Samstag mal vorbei geschaut sehr sympathisch und schon eine schöne Auswahl für den Anfang! Btw.die fizans gibt's jetzt auch mit korkartigen Griffen, siehe Foto
  50. 2 points
    Ich habe es mal in mehrere Teile zerlegt, wird so schon verdammt lang, aber ist ja auch ein interessantes Thema, was Du da anstoesst... Es ist doch Wurscht, ob sie nun denn den richtigen Begriff dafuer verwenden, oder sagen, sie wollen deutlich leichter als frueher unterwegs sein. Wenn ich Beratungen mache, muss ich das, was der Andere sagt, mir so uebersetzen koennen, dass ich weiss, was er will. In den meisten Faellen heisst das fuer mich, ich muss umfangreich nachfragen, was er vor hat, was seine bisherige Erfahrung ist, welche Ausruestung er bisher benutzt hat usw Da ist mir das erstmal voellig egal ob er das UL oder xyz nennt Wo ich Dir recht geben muss, dass es in Mode gekommen ist, dass viele leichter unterwegs sein wollen oder es ueberhaupt erst neuerdings fuer erstrebenswert halten, Langstrecken-Wanderungen zu machen, eben haeufig ohne jegliche "Outdoor-Karriere", an dieser Entwicklung bist Du ja nun nicht ganz unschuldig dieses Jahr hatte ich z.B. auffaellig viele Frauen, ohne bzw mit fast keiner Erfahrung, die Dein Buch gelesen hatten und bei Dir im Vortrag waren und nun halt auf den PCT wollten. Da halfen auch keine Vorschlaege, doch mal langsam anzufangen, mit Erfahrenen ueber´s Wochenende, dann mal 14 Tage Jacobsweg, nein Frau Th**** hatte sie so dafuer begeistert...Flugticket gekauft, Permit besorgt, da war doch noch was ? Achja man braucht ja noch Wander-Ausruestung, wie hies das nochmal, was sie verwendet, UL ? Aber auch genau dafuer gibt es ja nun doch auch Berater, die hoffentlich mit viel praktischer Material-Erfahrung und der Faehigkeit zu "uebersetzen" Leute beraten, hoffentlich ohne die Beratung von evtl wirtschaftlichen Vorteilen beeinflussen zu lassen... Ich kann doch von solchen Leuten nicht erwarten, dass sie es schaffen, sich vorher mit den Details vertraut zu machen, vor allem mit so Nebensaechlichem wie einer richtigen oder falschen Abkuerzung... Ich kann Dir also bestaetigen, du hast echt Wirkung und eigentlich muesste Dir die Outdoor-Industrie in D so etwas wie einen "Umsatz-Award" verleihen Missversteh mich nicht, ich finde das richtig klasse, dass Du inzwischen mit dem, was Dir am meisten Spass macht / Dich erfuellt, es auch schaffst, zumindest teilweise Deinen Lebensunterhalt zu verdienen, das ist vorbildhaft, wenn alle ein Stueck mehr in die Richtung gehen wuerden, haetten wir wahrscheinlich 1/3 KK-Kosten und 1/3 der Straftaten. Aber es hat fuer mich schon einen gewissen Humor, wenn jemand, die mit ihrem Buch, Vortraegen und TV-Auftritten in D wie kein 2. in den letzten Jahren dazu beigetragen hat, dass nun Langstrecken-Wandern mit UL-Ausruestung in groesseren Kreisen populaerer wird, die mit ihren Vortraegen nach meinem Eindruck zumindest sehr haeufig in Mainstream-Ladenketten wie Globi und McTrek unterwegs ist, sich dann darueber beschwert, dass es in Mode gekommen ist und selbst Globi UL vermarktet. Und natuerlich ist es so, dass, wenn sich grosse Ketten so etwas unter den Nagel reissen, die das zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil veraendern, das sind ja nun mal keine Freaks/Idealisten, die einen kleinen Outdoorshop mit den Sachen betreiben, die sie selber auf Tour gut finden, auch wenn sie dran weniger verdienen, als an Mainstream-Kram, bei den Ketten geht es um so etwas wie "Shareholders-Value"...
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