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Ultraleicht Trekking

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  1. Wer sagt denn dass der Ursprung beim MTB liegt? Ich würde den Ursprung von BP eher im Radreisen suchen, also klassischem SixBag-Touring. Die Fraktion, die es dann minimalistischer und sportlicher wollte (ob Straße/Gravel oder MTB) ist dann halt auf kleinere Taschen am Rad umgestiegen. Zumal die Leute mit Rennradähnlichen Rädern schon weit vor der Erfindung des MTB auf MTB-ähnlichen Wegen unterwegs waren, z.T. sicher auch mit Trekking-Gepäck. Das MTB ist also eher aus dem als Gravelrad genutzten Rennrad heraus entstanden, so gesehen also waren die Rennradfahrer die ersten Bikepacker Letzlich ist es völlig unerheblich wo die Ursprünge liegen, es ist halt momentan scheinbar so, dass v.a. auch marketingbedingt mehr Bikepacker mit Gravelrad (eine Radart die bereits längst existiert hat, aber vom Marketing neu zu extra diesem Zwecke geschaffen wurde) unterwegs sind als mit dem klassichen MTB. Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen muss, dass ich das "Gravelrad" für eine eher so-lala-"Erfindung" halte und in 99% der Fälle eine leichtes, schnelles Hardtail denselben Job besser und vielseitiger erfüllt. "Richtiges" Trailfahren und Bikepacking (im neumodischen Sinne) schließen sich meiner Meinung nach aus. In den klassischen Radforen gilt das noch immer so. Interessehalber: Wo wurde es denn vorgemacht? Plane nächstes Jahr wieder einen AX über die Albrechtroute und habe bisher nur an Hütten- und Hotelübernachtungen gedacht, wenn es da allerdings anderweitige Möglichkeiten gibt...
  2. Langsam wirds hier echt lächerlich. Fehlt nur noch, dass hier die Zombieapocalypse ausgehend vom gemeinen sächsischen Pegidazombie heraufbeschworen wird Wenn hier einzelne Leute Ressentiments einzelnen oder ganzen Volksgruppen inner- oder außerdeutsch gegenüber haben, bitte, aber dann kann man doch seine Meinung auch mal für sich behalten und braucht nicht das Forumsklima damit vergiften. Der Thread führt zu nichts, Vorurteile werden hier sicher nicht abgebaut, also bin ich dafür, den hier zu schließen und sich dem intressanten UL-Thema zu widmen.
  3. Genauso ist es nämlich. Bikepacking und Expidionsreisen passt für mich eh nicht. Das sind dann doch eher Leute mit Reiserad und Anhänger oder Sixbags, siehe z.B. Iohan Gueorguiev.
  4. Naja das sind doch genau die Argumente, die normale Camper immer den ULern vorwerfen. Hält nix, taugt nix, ist doch sowieso sofort kaputt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit etwas Fürsorge hält das "neumodische Zeugs" sogar wirklich wirklich lange. Und 5 - 10 kg mehr mitzuschleppen oder nicht, ohne auch nur einen Hauch an Komfort oder Sicherheit einbüßen zu müssen - eigentlich das 1mal1 des UL-Trekking. Zumal Mehrgewicht auch am Rad spätestens beim nächsten Berg sehr deutlich zu spüren ist, auch wenn es nicht am Rücken hängt. Denn hochtreten muss man immer noch selbst. Ich mein, ich brauche mich da nicht ausnehmen; mein Stahlrenner wiegt 12kg nackt, das könnte ich mit leichtem Fahrrad plus Gepäck locker erreichen. Das würde ich so aber auch nicht mehr machen.
  5. Ja das ist die Crux mit dem UL-Bikepacking: Genau genommen ist hier niemand UL unterwegs, weil die (Off-)Road-Mühlen mittlerweile wieder Gewichte drauf haben wie zu guten alten Zeiten, als Stahl noch das einzig Wahre war. Eigentlich müsste UL Bikepacking zu aller Erst und vor allem anderen am Fahrradgewicht sparen - nirgendwo sonst geht das leichter. Dann erst fällt die Ausrüstung überhaupt erst ins Gewicht. Wenn ich mir überlege, dass ich mit einem super leichten Rad mit vollwertiger Campingplatz-Ausstattung immer noch wesentlich leichter unterwegs bin als mit UL-Ausrüstung und Gravelbike wird mir eigentlich schwarz vor Augen. Was nützt Cuben-Fiber-everything wenn das Rad aus Stahl ist?
  6. Sieht mega aus, für so ein Discounterrad. Was wiegt das Teil jetzt? Gehen tut das schon, dann aber nur wie bei deinem Setup mit dem Hauptgewicht am Rücken. Satteltasche im Trail geht gar nicht, Lenkertasche für mich genauso wenig. Daher ist für meinen Geschmack das moderne Bikepacking bzw. was man darunter versteht (Taschen am Rad, keine Gepäckträger, reduzierter Umfang, aber sicher nicht UL, sportilich) eigentlich nur mit Rennrad / Gravelrad sinnvoll. Am MTB würde ich immer nur mit perfekt sitzendem Rucksack und absoluter Minimal-UL-Ausstattung starten wollen, es sei denn man will halt Hardtail-Bequemlichkeit haben, also keine schweren singletrails. Mit nem BW unter 3kg und wenig Essen+Trinken könnte man tatsächlich akzeptabel unterwegs sein und würde sich kaum eingeschränkt fühlen. Das habe ich aber noch nie probiert, hatte bisher nie Ambitionen in die Richtung.
  7. Kannst du dann bitte hier Mal kurz berichten, wie sich die Nemo gegen die Xlite schlägt? Die Nemo Tensor interessiert mich nämlich auch und so wirklich zufrieden bin und war ich mit der Xlite nie.
  8. Gefällt mir dein Setup, auch weil es sehr ähnlich wie meines ist Das mit der Rahmentasche klingt super...wenn du da 2L Trinkblase unterkriegst - genial. Ist die Rahmentasche dann stabil genug, um nicht zu breit zu werden und beim Pedalieren zu stören? Stell mir dann vor dass die 2L Wasser in die "labbrige" Außenwand der Tasche drücken und diese ausbeulen. Welche Rahmengröße fährst du, damit Trinkflasche und Tasche noch reinpassen? Ich glaube ich muss das auch mal testen, komme bei meinem Setup mit den 2 TF leider nur auf 2L gesamt, was für mich etwas zu wenig ist, wenn ich abends keine Möglichkeit mehr finde, um Wasser aufzufüllen.
  9. Und was benutzt du dann, wenn ich fragen darf Es scheint ja nicht nur mit so zu gehen, sondern sehr viele finden es nicht so recht bequem, auf einem aufblasbaren Ballon zu liegen.
  10. Ja von mir aus. Hab den alten Thread übersehen, als ich diesen hier eröffnet habe Wie würdest du den Komfort der vertikalen Baffles im Vergleich zu den horizontalen der Xlite beschreiben? Stört das nicht, wenn Körperteile zwischen die Vertikalkammern rutschen? Ja ich wünschte, ich hätte mir das auch so antrainiert. Meiner Meinung nach sind aufblasbare Matten wirklich nur für Seiten- oder Bauschläfer zwingend erforderlich. Aufm Rücken störte mich auch eine Zlite nicht. Krieg ich leider (noch) nicht hin. Einfach Matte hinwerfen, egal auf welchem Untergrund hat schon auch was von Komfort. Da ich aber hauptsächlich Bikepacking betreibe, bin ich aufgrund vom Packmaß sowieso fest an eine aufblasbare Matte gebunden.
  11. Mein Sommersetup sieht folgendermaßen aus. Habe extra auf die Rahmentasche verzichtet, damit ich noch normale Trinkflaschen in den Flaschenhaltern transportieren kann. So ist das schwerste Packgewicht (das Wasser) im Rahmen tretlagernah untergebracht. Das sorgt für gutes Handling. Rucksack benötige ich im Sommer nicht. Ich habe da für 2 Tage essen dabei, wenn es mehr werden sollte müsste ich womöglich wieder die Rahmentasche mitnehmen. Aktuell habe ich das Packmaß/Gewicht soweit reduziert, dass ich auf den Top Tube Bag verzichten kann und nur noch Frontroller und Satteltasche mitnehme. Base Weight liegt bei 3,3 kg. Für den Winter / kalte Übergangszeit habe ich noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Aktuell wandert dann Wasser zumeist in den Rucksack (Trinkblase) und stattdessen findet eine Rahmentasche für zusätzliches Zeugs Platz. Ich bikepacke vornehmlich mit dem Stahlrenner (>70% Waldautobahn, Rest Straße und leichte Flowtrails) will aber demnächst auch mal mit dem MTB unterwegs sein. Am Fully hab ich am liebsten gar kein Gewicht, nichtmal ne Wasserflasche. Da nehm ich im Trinkblasen-Rucksack nur noch ne Jacke mit und fahr dann meine Eintagestouren. Nur so fühl ich mich auf richtigen Trails wohl. Mit Packtaschen geht das für mich nicht.
  12. Vielleicht ist es echt nur die Schere im Kopf, aber seit meinen ersten Erfahrungen mit Camping in meiner Jugendzeit auf einer max. 1 cm dicken Schaumstoffmatte und furchtbaren Nächten, aber gleichzeitig riesigem Packmaß bin ich nicht mehr zurück zu Schaumstoff. Und dann auch noch das ständige sich selbst aufrollen, wenn die Matte nich beschwert war. Vielleicht hat sich inzwischen ja was geändert, aber alleine schon das Packmaß stört mich (Bikepacking).
  13. Ich habe auch verschiedenste Setupvideos geschaut, u.a. auch das oben genannte - jeder scheint etwas anderes zu empfehlen. Ich habe die alle getestet. Am besten ist und bleibt meiner Erfahrung nach aber die von SMD empfohlene Pitch-Variante. Also erst die vorderen beiden Ecken leicht auf Spannung setzen, dann hinten Mitte ohne Spannung, dann Trekking-Stock mit der Hauptabspannschnur, dann den Rest. Die Höhe der Wanne kannst du v.a. mit der korrekten Trekkingstockhöhe beeinflussen. Ich glaube daran hapert es am meisten. Exakt 125 cm kann insbesondere bei den neuen Modellen zu niedrig sein.
  14. Hallo Leute, mich würde mal interessieren, mit welcher Schlafunterlage ihr unterwegs seid und warum. Ich habe schon so einige Isomatten durch (von billigen aufblasbaren China-Matten, über ZLite, Sea-to-Summit und jetzt hin zur Xlite), so richtig zufrieden bin ich aber nicht. Insbesondere die Xlite genießt in der UL-Szene meiner Meinung nach einen viel zu guten Ruf. Das Ventil ist schrecklich und dass Thermarest immer noch auf dieses völlig veraltete System setzt, macht sie nur noch unsympathischer für mich. Inzwischen nutzen eigtl. alle ein Doppelvenitl mit Rückschlag, wo man auch ordentlich einen Pumpsack anbringen kann. Das aufblasen nach einer langen (Rad)tour nervt mich inzwischen doch wesentlich mehr als ich anfangs gedacht hätte (wenn ich schon dran denke habe ich keinen Bock mehr). Auch der Schlafkomfort ist für mich schlechter als bei der billigen Chinamatte von Hikeenture. Irgendwie drückt es mir den Rücken immer ins Hohlkreuz und beim seitlich Liegen ist kaum Halt gegeben, so dass ich ständig runterrutsche. Die Oberfläche ist mir eigtl. auch viel zu rutschig - da haben einige Exped Matten ein viel besseres System. Also ich bin über Tipps immer dankbar. Aktuell intressiert mich ja insbesondere die Nemo Tensor.
  15. Naja Handylämpchen und ne ordentliche Stirnlampe sind nun wirklich nicht doppelt. Und Sonnenhut und Buff auch nicht. War letztens SUL unterwegs in genau der Meinung, ich bräuchte keine Stirnlampe, meine Fahrradfunzel / Handylicht reicht aus...falsch gedacht. Ich bin schier verzweifelt, weil ich genau dann als ich sie weggelassen habe natürlich in die absolute Dunkelheit gekommen bin. Es war Neumond un im Wald war die Hand nicht mehr vor Augen zu sehen. Dann versuch mal mit der einen Hand das Rad zu schieben und mit der anderen den Wald mit Handy soweit auszuleuchten, dass man einen sinnvollen Schlafplatz abseits des Hauptweges findet. Ich sage dir: es ist nahezu unmöglich. Ich bin mit reinem Zufall bei meinem hilflosen Umherirren mit aufkommender Panik über einen akzeptablen Schlafplatz gestolpert - wobei ich das erst am nächsten Morgen gemerkt habe. Dann natürlich erstmal Zelt einhändig aufbauen, weil man in der anderen das Handylicht hält oder das Handy ständig umpositioniert wenn man es gegen etwas lehnen will - das war auch kein Spaß, war am Schluss mehr ein Biwacksack als ein gerade stehendes Zelt. Also nein, wer in die Dunkelheit kommt und in unseren Breiten mit nicht idealen Campspots unterwegs ist, der ist meiner Meinung nach ziemlich schnell SUL ohne Stirnlampe. Ich spare die 35g lieber woanders. PS: wie kommt man allen Ernstes auf nur 300 mL/Tag, Eigenurinversorgung?
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