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Ultraleicht Trekking

Lille

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  1. UL Rucksack oder normaler Trekkingrucksack

    Du sollst ja auch nicht das Schloß an den Rucksack machen, sondern den Rucksack in den Spind und das Schloß daran. Dass der Rucksack bei einer mehrjährigen Weltreise immer am Mann bleibt halte ich für unwahrscheinlich. Und wenn dir jemand was klauen will, zerschneidet der den Rucksack sowieso, ich glaube kaum, dass der anfängt an Schnallen und Reißverschlüssen zu fummeln. Wie du zb im Öpnv in manchen Ländern verhindern willst, dass jemand hinter dir steht, wüsste ich auch gerne. In manchen Bussen hast du plötzlich fremde Menschen auf dem Schoß sitzen, wenn sonst kein Platz ist, personal space kannst du da vergessen.
  2. UL Rucksack oder normaler Trekkingrucksack

    Das klingt jetzt für mich nicht wie eine klassische Trekkingtour, wie sie die meisten hier planen, deshalb hatte ich nachgefragt. Wenn die gelegentlichen Trekkingtouren Tagestouren sein sollen, dass sind das meiner Meinung nach ganz andere Voraussetzungen, als wenn man mehrere Tage im Zelt unterwegs ist und erfordert eine ganz andere Packliste. Das Wasser wurde zwar abgekocht, aber von meinen Gastgebern dann in einem großen Plastikeimer gesammelt. Da finde ich es schon legitim, es nochmal zu filtern, zumal man den Filter ja meist sowieso dabei hat. @davidfrdm was ich auf deiner Liste noch nicht gesehen habe, aber evtl. noch ergänzen würde, wäre ein kleines Schloss und je nachdem, wo du hin willst, ein Mückennetz. Falls du das Zelt noch nicht hast, könnte man überlegen, ob ein Netz Sinn macht, dass man sowohl im Zelt als auch im Hostel nehmen kann.
  3. UL Rucksack oder normaler Trekkingrucksack

    Was ich noch nicht so ganz verstanden habe: Möchtest du Mehrtagestouren draußen machen, wo du also komplett unabhängig sein willst oder Tagestouren mit Base in der Zivilisation? Ich denke, dass das den größten Unterschied bei der Packlistenplanung macht. Wir haben bei Touren durch Afrika und Indien nur letzteres gemacht, hatte den Vorteil, dass man auf Tour den Krempel nicht mittragen musste. Dann war es nicht so schlimm, dass Kamera und Notebook etwas schwerer waren. Außerdem spart man sich die Küche, denn Nachschub an Brennstoff zu finden wird nicht überall einfach und Lagerfeuer ist nicht überall erlaubt bzw. empfehlenswert. Einen Wasserfilter (Sawyer) würde ich absolut empfehlen. Nicht nur für Trips draußen, ich habe ihn z.B. auch benutzt, wenn ich bei Einheimischen zum Essen eingeladen war und das Wasser zwar abgekocht war, aber trotzdem nicht allzu vertrauenserweckend aussah (natürlich heimlich, um niemandem auf den Schlips zu treten). Und, wie Freierfall schon sagt, halte ich das Seideninlett für unverzichtbar. Da wir nicht oft im Zelt schlafen wollten, haben wir die Ausrüstung vor Ort geliehen und ich möchte nicht näher darüber nachdenken, wie oft die Schlafsäcke dort gewaschen werden. Ähnlich sah es mit Bettzeug in manchen Unterkünften aus. Die Rucksäcke werden schon stark strapaziert. In den lokalen Verkehrsmitteln wird nicht gerade zimperlich damit umgegangen und sie ziemlich durch die Gegend geworfen. Ich würde daher auf jeden Fall auf strapazierfähiges Außenmaterial achten (was es ja aber bei leichten und schweren Rucksäcken gibt). Außerdem würde ich über einen kleinen Rucksack nachdenken, um Kamera und Notebook am Mann tragen zu können, da ich nicht sicher bin, ob man so gut polstern kann, dass sie das überleben.
  4. Schlabbrige Schlafsocken?

    Die hier sind gestrickt
  5. Schlabbrige Schlafsocken?

    Vielleicht die Schlafsocken, die man im Flugzeug bekommt? Schlabberig, kostenlos und 21 Gramm. Weiß nur nicht, ob sie dir warm genug sind.
  6. Mein Mann hat die Forclaz von Decathlon. Er sagt, sie ist ok, bei längerem Regen aber nicht dicht. Dafür trocknet sie wohl recht schnell. Er hat dann noch die S100 gekauft und die wäre besser (ist aber zum über den Kopf ziehen).
  7. Schottland im September

    Ja, hat es. Fand ihn auch ausreichend
  8. Isle of Skye - Skye Trail 2017

    Danke schön! Die gesamte Tour war 154km lang. Wie lange die Tagesetappen waren weiß ich nicht. Da wir mit Handicap unterwegs waren wollten wir uns nicht nach den offiziellen Etappen richten, sondern einfach schauen, wie weit wir jeweils kommen. Würde schätzen zwischen 15 und 20km.
  9. Meiner wiegt 499 Gramm. Der Stoff wirkt schon robust, wie lange die Nähte bei voller Ladung halten würden weiß ich nicht. Ich hatte ihn wie gesagt immer nur in der Freizeit und einmal auf einer Tagestour dabei, ob er auf langen Strecken bequem ist kann ich nicht sagen. Schwäche ist für mich, dass man schlecht außen was befestigen kann, da er oben und unten keine Schnallen hat. Für 8 Tage (inkl. 4 Tage Nahrung) war er nicht groß genug, wenn die Isomatte mit rein soll.
  10. Sorry, habe mich vertan, es ist der Arpenaz 30l den ich habe. Für Touren dürfte der zu klein sein, ich benutze ihn als Freizeitrucksack. Das Merinoshirt habe ich seit ca. 2 Jahren und sehr oft in Benutzung, sowohl unterwegs als auch Zuhause. Ich trage es direkt auf der Haut und auch nachts. Die Geruchsentwicklung ist gut, man kann es schon ein paar Tage am Stück tragen ohne dass es stinkt. Ich finde es sehr robust, es sieht noch gut aus, obwohl ich es normal in die Waschmaschine stecke. Ich hatte aber auch immer was drüber, dann ist es wohl nicht so gefährdet für Löcher.
  11. Wir haben auch vor allem Kleidung von Decathlon dabei: Regenjacke und Hose RainCut (207/173 Gramm, 12/9 Pfund), Windjacke (100g, 4 Pfund), Merinoshirt (174 Gramm, 35€), Handschuhe (48 Gramm, 3Pfund), Mückennetz (28 Gramm, 3 Pfund), Fleecepulli (132 Gramm, 2,49 Pfund) und den Arpenaz 40l
  12. Isle of Skye - Skye Trail 2017

    Der Vollständigkeit halber noch die letzten 2 Kilometer: Tag 9: Lookout Bothy bis Ende Am Morgen sind wir nicht besonders ausgeschlafen, aber stolz, dass wir den Skye Trail (fast) beendet haben. Mein Partner geht noch den kurzen Weg bis zur Nordspitze, während ich in der Hütte bleibe und (vergeblich) nach Walen Ausschau halte. Dann machen wir uns auf den Weg und meistern auch noch die letzten zwei Kilometer des Weges. Schon sehen wir rot: Wir haben das Ende des Skye Trails erreicht! Es war eine unglaublich schöne Tour mit tollen Landschaften, aber auch sehr nass und matschig und teilweise fordernd. Wir sind stolz, die Tour trotz Handicap erfolgreich gemeistert zu haben. Abreise: Wir haben vor, im Duntulm Hotel zu frühstücken und uns dann auf den Heimweg zu machen, leider gibt es das Hotel nicht mehr. So laufen wir gleich los Richtung Uig, mit dem Ziel, uns unterwegs vom Bus aufgabeln zu lassen. Wir haben das ÖPNV wohl überschätzt, denn wir erreichen das 14km entfernte Uig ohne den Bus gesehen zu haben. Vor Ort ist der letzte Bus nach Glasgow gerade abgefahren, sodass wir im Pier Restaurant noch was essen und uns dann in einem B&B in der Nähe ein Zimmer nehmen (mein Partner hat genug vom Zelten). Am nächsten Morgen nehmen wir den ersten Citylinkbus nach Glasgow (wunderschöne Strecke, sehr sehenswert!) und von dort weiter zurück nach Edinburgh (hier erwische ich meinen Partner am nächsten Morgen mit einer Trailkarte des Cape Wrath Trails, wir scheinen also noch was vor zu haben...)
  13. Isle of Skye - Skye Trail 2017

    Tag 8: Staffin bis Lookout Bothy Ausgeruht und motiviert starten wir in den letzten Tag. Wir wollen bei Brogaig wieder aufsteigen und über Quiraing in den Norden laufen. Der Weg ist noch einmal ein absolutes Highlight und die Landschaft wunderschön. Schnell sind wir oben am Parkplatz, wo uns der Imbisswagen magisch anzieht. Nachdem wir Burger bestellt hatten (das scheint unsere Hauptnahrungsquelle auf dem Trip zu sein) landen wir zum zweiten mal mitten in einem Midgesschwarm, der noch um einiges schlimmer als der erste ist. Obwohl der Burger echt lecker ist, können wir ihn aufgrund der ungewünschten Beilage kaum genießen. Wir rennen schnell weiter und haben die Midges bald abgelenkt, nur stehen bleiben dürfen wir erstmal nicht. Die tolle Landschaft lässt die nervigen Viehcher aber bald vergessen Hinter dem Quiraing geht es nochmal bergauf und man hat eine Rundumsicht auf die Gegend. Mit dem Ziel vor Augen zieht es mich aber schnell wieder runter, ich wollte die Nacht unbedingt in der Lookout Bothy verbringen. Unten geht es nochmal nahezu weglos durch den Sumpf. Nasse Füße, wie hatten wir das vermisst! Das letzte Stück geht an der Küste entlang zur Bothy. Wir sehen nochmal Regenbögen und natürlich erwischt uns 5 Minuten vor der Hütte nochmal ein Schauer Geschafft! Gerade, als der Regen stärker wird, sind wir an der Tür der Hütte, wo wir von 2 Deutschen empfangen werden. Später kommt noch ein Wanderer dazu, wir machen es uns auf dem Boden des Lookouts mehr oder weniger bequem. Nachts stürmt es und durch die Belüftungen ist es kalt und laut. Schlafen können wir so nicht, aber verbringen trotzdem eine bessere Nacht, als wir das bei dem Wetter draußen im Zelt hätten.
  14. Isle of Skye - Skye Trail 2017

    Tag 7: Storr bis Staffin Wir werden von Sonne und blauem Himmel geweckt und machen uns an den Aufstieg. Oben angekommen sehen wir, dass wir nichts sehen: die Trotternish Ridge liegt komplett im Nebel. Wir beschließen, nicht oben entlang, sondern unten am Fuß zu laufen und steigen wieder ab zum Lealt River. Nach dem etwas anstrengenden, da weglosen, Abstieg werden wir mit einem Blick auf einen riesigen Wasserfall belohnt. Hier sollte die Trotternish Ridge sein. Ich bin froh, dass wir stattdessen das schöne Tal sehen dürfen Wir folgen dem Lealt River bis zur Hauptstraße. Die Brücke, die es laut Karte geben sollte, existiert nicht, sodass wir wieder mal furten dürfen. An der Hauptstraße entlang laufen wir hoch bis Staffin. Unterwegs stoppen wir am Aussichtspunkt des Kilt Rocks. Hier gibt es, abgesehen vom Rock, einen Imbissstand mit leckerem Burger und Suppe. Von der Aussichtsplattform aus sehen wir außerdem zwei Delphine im Meer schwimmen und sind noch einmal froh, hier zu sein anstatt im Nebel am Trotternish. Der Burger macht uns etwas träge und wir gehen zum Campingplatz in Staffin, wo wir mal wieder eine verregnete Nacht verbringen.
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