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dasbleibtzuhause

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  1. Wenn ich dann bei gefühlter Orkanwindstärke in meinem aufgrund nicht endender Sumpflandschaften nur bedürftig abgespannten Tunnelzelt irgendwo in den Highlands sitze und schon 4 Tage in Folge durchnässt bin frage ich mich : warum tue ich mir das in meiner Freizeit an?? Wieder zuahuse angekommen nehme ich es aber als ziemlich geiles Erlebnis wahr ^^ verstehe dich also Es scheint hier recht klare Trends zu geben. Manche legen Wert auf leicht und günstig, manche stellen bei Regenkleidung das UL Siegel hinten an. Hängt natürlich immer von der Situation ab,. Ich finde die Beiträge aber ziemlich informativ. Danke an alle! Mein aktueller Standpunkt: Sollte ich jetzt bei der Haglöfs Lim Proof Multi bleiben, habe ich damit eine leichte Jacke für gelegentlichen Einsatz und mit der Mammut Crater einen ordentlichen und robusten (leider nicht UL) Wetterschutz. Fehlt dann nur noch ein Kilt und eine anständige Regenhose mit Reißverschluss an den Seiten. Mir fällt gerade ein, dass so viel Gear eig. ziemlich dekadent ist. Man sollte doch erst mal nutzen was man hat. Und am umweltfreundlichsten ist es auch wenn man wenig, dafür sehr langlebiges besitzt... Ich bin noch unsicher ob ich mir statt der Haglöfs die günstige RainCut holen soll. Pronzipiell könnte man ordentlich Geld sparen, vorausgesetzt man sagt, dass beide gleich gut funktionieren. Die Haglöfs kostet reduziert fast 20 mal so viel wie die RainCut. Aber die Haglöfs hat diverse Umwelt und FairWear Zertifizierungen, was mir auch noch wichtig ist. Wenn man schon so viel Kram hat, dann sollte er die Umwelt und die Menschen, die all das produzieren so wenig wie möglich belasten. Scheinbar gibt es aber auch Leute, die die RainCut als langlebig erlebt haben, was schon einigermaßen nachhaltig wäre. Die Produktionsbedingungen sind mir aber nicht klar. Wie steht ihr dazu ?
  2. Erst einmal danke für all die Antworten! @burarum klingt auch ganz ordentlich. @zeank Ja, nass wird man eig immer am Ende des Tages. Die Frage ist nur wie nass und wie lange blieb man zuvor zumindest relativ trocken Aber ich werde es mir mal merken... @fejubl so habe ich mir das auch mit dem Kilt vorgestellt. Auf einen Schottlandtrip würde ich statt einer leichten Jacke und Kilt eher meine schwere 3L Jacke + Regenhose mitnehmen. Die ist garantiert dicht und "atmet" sogar, wenn man das so nennen kann. Kilt evntl dann eher als Notoption auf Touren in gemäßigten Regionen.. vllt noch mit leichten Gamaschen dazu...sollte ja den unteren Bereich einigermaßen schützen. Interessant ist wie viele den Montane Minimus Smock / die Jacke haben. Im Internet liest man jedoch oft, dass sie nicht sonderlich langlebig ist. Scheinbar löst die sich bei manchen Leuten nach zwei Jahren auf. Habe aufgrund einiger dieser Rezensionen überlegt, statt die Montane Minimus zu testen direkt bei der Haglöfs zu bleiben. Ist zwar nicht die robusteste, aber man kann ja nicht alles haben. Denke, dass die Montane auch nur über 2,5 oder 2 Lagen einer sehr dünnen Membran mit äußerst dünnem Material verfügen wird, oder? Vllt bin ich da noch etwas zu vorsichtig, aber ich will nicht, dass mir die Jacke nach 3 Touren durch das Tragen eines Rucksacks durchscheuert.
  3. Nutzt du diese Kombi? Ich habe eigentlich nie an einen Schirm gedacht. Irgendwie sagt mir das nicht zu. Ist das ein vollwertiger Wetterschutz? Vielleicht bin ich da einfach voreingenommen... Nur mit Kilt sollte der untere Teil der Hose/die Schuhe aber nass werden, oder?
  4. Abend allerseits, ich würde mich gerne mal mit euren Erfahrungen auseinandersetzen, was UL Regenbekleidung betrifft. Seit geraumer Zeit bin ich nicht ganz zufrieden mit meiner Wetterbekleidung. Was bei mir zuverlässig ist und mit solider "atmungsaktivität funktioniert ist teuer und schwer, was nicht teuer und schwer ist funktioniert nur bedingt. Zumindest mein Eindruck, weswegen ich euch um Rat erbitte. Ich suche etwas leichtes und zuverlässiges für folgende Anwendungsbereiche: Bewegungsintensive Tagestouren im Mittelgebirge mit Gepäck, je nach dem, bis 8kg. Touren, auch mal im alpinen Bereich bzw. mit Klettersteigen und max 10 kg Rucksackgewicht. Längere UL/L Trekkingtouren mit leichtem Gepäck (+Verbrauchsgüter) bis max 10 kg. 1) Jacke/Oberkörper Ich habe zur Zeit eine Mammut Crater Hooded HS 3L Gore Tex ( Leider nicht ganz so umweltfreundlich, passiert mir nicht wieder..), die meines Erachtens sehr gut "funktioniert", jedoch mit knapp 600 g alles andere als UL ist ( Vom Packmaß mal abgesehen...). Für strapaziöse Unterfangen ist sie sicher bestens geeignet, aber für normale UL Touren ist sie mir etwas zu schwer und zu sperrig. Also dachte ich, dass ich etwas mit dem Gewicht runter gehen könnte. Da ich kein Poncho-Fan bin, sollte es wieder eine Jacke sein. So habe ich mir zur Ansicht eine Haglöfs L.I.M. Proof Multi in L (290 gr) bestellt. Sie ist wirklich sehr leicht, jedoch habe ich keine Erfahrung in puncto Lebensdauer solcher dünnen 2,5 Lagen Jacken. Auch die Membran ist mir neu (besagte Proof). Hat jemand Erfahrungen speziell mit dieser Jacke ODER mit vergleichbaren Modellen? Wie wappnet ihr euch gegen das Wetter ? Nutzt ihr eher Jacken oder Ponchos? Wenn ja, welche? Prinzipiell kann man sich auch eine 7 Euro teure Jacke aus dem Hause Decathlon kaufen, aber der traue ich nicht. Abgesehen davon will ich mir wenn überhaupt etwas kaufen, was eine Weile hält und nicht nach zwei bis drei Touren entsorgt werden muss. 2) Hose/Unterkörper Kurz und Knapp: Gamaschen und Regenkilt oder Regenhose? Bisher habe ich es mit einer eher günstigen Regenhose versucht (2L mit PU), die nach einer Weile innen genau so nass ist wie außen. Daher die Idee mit dem Kilt und den Gamaschen. Ist zudem luftiger, was bei starkem Wind dem Kilt auch zum Verhängnis werden könnte. Welche Erfahrungen habt ihr mit welchem System gemacht? Bzw. Was nutzt ihr? Bin mal auf eure Antworten gespannt !
  5. Genau da sehe ich auch den Anwendungsbereich des Lightning.
  6. Ich stimme dir ja zu. Ich will auch nicht für schwere Ausrüstung plädieren! Ne ne.. Hab mich aber darauf bezogen, dass man unter gewissen Umständen (!) einfach eine solche Ausrüstung brauch. In Schottland hat es bei uns jeden Tag in Strömen geregnet und gestürmt. Meine Daune war durchnässt, der Kufa meiner Freundin rel. Trocken. Ohne Sturmsicheres Zelt hätten wir sicher dumm aus der Wäsche geschaut. Da hatte ich den besagten Lightning mit und war super zufrieden. Zumal man mit 5 kg BW und 10 kg Verbrauchsgütern (Nahrung+ Brennstoff + Wasser) per definition immer noch im UL bereich ist und das nichts mit UH zu tun hat. Sowas kann bei einem gewissen Anspruch auf Autarkie in der Natur durchaus realistisch sein Darüber hinaus bezahlt man für die von dir vorgeschlagenen Rucksäcke grob das doppelte bzw grundsätzlich mehr. Den Lightning bekommt man für 160 Euro. Wie gesagt. Für den Anfang / Übergang (und darüber hinaus) auf jeden Fall ein gutes Teil, was man auch sicher immer mal wieder nutzen wird, selbst wenn man komplett ul unterwegs ist. Meine Meingung. Wenn Simseon sein BW "runterprügeln" will, dann ist er ja auch noch dabei sich in die UL Richtung zu tasten. In der Phase finde ich den Rucksack echt angebracht.
  7. Im Gegensatz zu vielen leichteren kann man aber mit dem Lightning aber auch mehr (vor allem komfortabel) Tragen, sollte man es wollen/müssen. Wenn es bei einer Tour eben nicht unter z.B. 15 kg geht (viel Nahrung, Kufa für sehr feuchte Regionen, relativ schweres Zelt wegen Sturm etc.) wollte ich nicht auf ihn verzichten.
  8. Man kann durch Biegen schon viel erreichen. So wie er ausgeliefert wurde hat er mir nicht zugesagt. Konnte ihn dann aber auf mich "anpassen". Habe aber auch schon davon gehört, dass manche mit dem einfach nicht glücklich wurden. Ich bin super zufrieden mit ihm. Auch wenn bald ein richtiger UL Rucksack angeschafft wird, werde ich ihn mit Freuden behalten und sicher weiter nutzen. Das habe ich mal in einem anderen Thread geschrieben: Der Lightning lässt dich bez. des Beladungsgewichts flexibel sein. Recht komfortabel ist er durch das Tragesystem auch noch.[...] Vielseitig, nicht zu schwer und dennoch bis mind 15 kg ( eigene Erfahrung, mit 8kg Basisgewicht) gut belastbar....laut Hersteller sogar bis 24 kg, aber wer will das schon.Da [...] die Robustheit auch noch eine Rolle spielt, kann ich durch eigene Erfahrung und Eindrücke bestätigen, dass er auch einiges abkann. Er hat Wind und Wetter, leicht spitze Gegenständen im Inneren und Unterholz bzw ordentlich Bodenkontakt gut mitgemacht. Die zusätzliche Fronttasche wiegt kaum was und macht einen soliden Eindruck. Besitze sie zwar nicht, habe aber mal überlegt sie mir zu kaufen. Also klare Empfehlung.
  9. Auch wenn das jetzt etwas spät kommt, aber ich würde auch gerne mal meinen Senf dazugeben. Mit dem TT Raid Pack habe ich vor einiger Zeit (als ich noch mehr auf bc als auf UL setzte) auch mal geliebäugelt.. Zum Glück nicht gekauft. Mittlerweile ist mir auch mein lieber Exped Lightning 60 mit seinen 1000 gr "zu schwer" (Der Weitläufer Agilist oder ein MYOG Projekt im ähnlichen Stil würde mir sehr zusagen), aber ich bin dennoch sehr froh mit ihm und er wird mich noch eine Weile begleiten. Mir geht es gerade darum, dass man als Neuling im UL nicht unbedingt den leichtesten der leichten braucht. Der Lightning lässt dich bez. des Beladungsgewichts flexibel sein. Recht komfortabel ist er durch das Tragesystem auch noch, was den Umstieg von Ultra Heavy auf UL bzw L erleichtern könnte. Ich würde ihn dir nahelegen, da er ein imho sehr solider Leichtrucksack ist. Vielseitig, nicht zu schwer und dennoch bis mind 15 kg ( eigene Erfahrung, mit 8kg Basisgewicht) gut belastbar....laut Hersteller sogar bis 24 kg, aber wer will das schon. Da für (ehemalige) Bushcrafter die Robustheit auch noch eine große Rolle spielt, kann ich durch eigene Erfahrung und Eindrücke bestätigen, dass er auch einiges abkann. Er hat Wind und Wetter, leicht spitze Gegenständen im Inneren und Unterholz bzw ordentlich Bodenkontakt gut mitgemacht. Vllt nützt der kleine Beitrag ja irgendjemandem was ^^
  10. dasbleibtzuhause

    Vorstellungsthread

    Hallo allerseits, mein Name ist Julian und ich komme aus Mainz. Da der dauerhafte Stress im Studium bei mir deutliche Spuren hinterlassen hat, ist die Zeit draußen nicht nur das Lieblingshobby, sondern auch eine Art kleine Therapie für mich. Als Kind habe ich viel Zeit draußen verbracht und vor ca. eineinhalb Jahren entdeckt, dass ich dieses gelegentliche Wandern viel öfter in meinem Leben haben möchte. Nach meiner ersten 22kg "stupid heavy" Tour in Schottland hat bei mir ein Umdenken stattgefunden. Aus Protest habe ich dann bei meiner zweiten großen Tour neben dem Rucksackgewicht auch die Zahnbürste halbiert. Leider war sie danach etwas zu kurz aber alleine dieser kleine Protestakt hat sich gut angefühlt . Das war für mich das Bekenntnis in Zukunft mehr auf UL zu setzen. Am besten am gesamten UL gefällt mir die Community und insbesondere die UL-Mentalität, wie z.B. "only the essential" und " weniger ist mehr" . Diese Reduktion aufs Wesentliche hat etwas befreindes und entlastendes. MYOG finde ich auch super interessant und möchte mehr darüber erfahren und es selbst auch ausprobieren. Man erlangt dadurch bestimmt ein ganz anderes Verhältnis zum Gear und hat zusätzlich Spaß bei der Herstellung. Da ich seit ca einem Jahr regelmäßig im Forum unterwegs bin dachte ich, es wir Zeit sich der Community offiziell anzuschließen. Vielleicht kann ich so auch mal den ein oder anderen wertvollen Tipp abgeben. Schließlich habe ich in diesem Forum schon so einiges als passiver Leser lernen dürfen.
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