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Hi, Kurzbericht zum 3F UL GEAR Regen Poncho mit Reißverschluss und Ärmeln. Der Poncho Für meinen letzten Wanderurlaub hatte ich mir den Regen Poncho Größe L geholt. Gewicht entspricht ungefähr den Herstellerangaben (mein Küchenwaage ist leider kaputt...). Mit Größe L passt er mir mit 195cm und am Rücken sogar noch über den 58L Rucksack. Mit dem Bauchgurt kann man den Poncho mit und ohne Rucksack gut fixieren. Das Orange ist ziemlich auffällig. Erfahrung Eigentlich war für die Tour nicht viel Regen angesagt. Die Vorhersage hat das Wetter jedoch nicht besonders interessiert, an Tag Zwei gab es Regen bis Starkregen bei Wind und Sturmböen zwischen Windstärke 4 und 5 (Dänische Ostseeküste). Bei dem Wind war der Poncho schwer anzulegen. Hat man den Poncho endlich an und über den Rucksack und das ganze mit dem Bauchgurt fixiert, dann sitzt der Poncho selbst bei starkem Wind wie ne eins. Regenschutz Top. Auch die Kapuze sitzt und erfüllt ihren Zweck. 6 Stunden Regen + Starkwind war in Kombination mit ner Regenhose kein Problem. Atmungsaktivität ist natürlich eingeschränkt, da würde ich bei dem Preis jedoch auch nichts anderes erwarten. Der Reißverschluss ist praktisch zum Lüften und vor allem um an Seiten-, Schulter und Hüfttaschen zu kommen, was bei einem normalen Poncho nicht möglich ist. Insofern hat der Poncho meine Erwartungen übertroffen und ist jetzt mein Go-To Regenschutz. Klare Empfehlung meinerseits! Poncho im Einsatz8 Punkte
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OT: Wer zu dieser Zeit auf dem Festival überhaupt Klamotten trägt, ist schon auf dem falschen Festival.7 Punkte
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Rennen auf dem Steig
Gibbon und 5 andere reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
… naja, bin eher geschlichen, denn gerannt… auf dem Rennsteig. Gedacht ist die Tour als Warmlaufen für den ‚Fränkischen Gebirgsweg’... Es sollte anders kommen… Es ist Sommer und somit ganz gut eingeheizt. Aber der Höhenweg des Thüringer Waldes ist ja baumbestanden, wenn auch kein Wald sondern Forst… Dachte ich…. Es sollte anders kommen… Die Bahn ist unberechenbar, aber sie fährt, selten jedoch pünklich. Also vorgezogener Start mit dem Bus, später 300 m Blindsprint immer den anderen Reisenden nach und schon bin ich im Zug des dritten Umstieges… So gegen sechs am hereinbrechenden Abend starte ich an diesen Tage dann erfreulicher Weise doch noch in Hörschel. Schnell noch einen Wackerstein aus der Werra gefischt, der am Ende der Latscherei in die Selbitz geschmissen werden soll. Sofern man die passende Tauchausrüstung nicht eingepackt hat, ist ein Stein der Wahl bequem aus einem bereitgestellten mit Wasser gefüllten Steinbecken zu wählen und zu entnehmen. Ich hatte keinen Schnorchel und keine Taucherbrille eingepackt… Also was für ein Service ! 3061 Ein Getröpfel von oben. Kurz unter dem Riesenbaum von Linde (?) abgewartet und schon schleiche ich von dannen. Vorbei an der architektonisch interessanten Kirche. Mich ruft aber der Weg… Und siehe da, eben waren es noch 169,3 km und ein paar Zentimeter bis zum Ziel in Blankenstein an der Selbitz. Kaum hab ich ein paar Meter zurückgelegt, sind es nur noch 171 km… Im Walde, dem Thüringer, zählen die Meter halt anders. Oder gibt es eine Abkürzung ? So ziehe ich grübelnd von dannen, den Berg hinauf… Laubmischbaumbestand… Kühlende Briese... Eine Hütte, nicht mehr ganz neu, aber immer noch vollen Schutz bietend. Und mit abgetrennten Liegepodest ! Im vorderen Teil Tisch und Bänke… Schon wieder so ein Service. Das kann ja toll werden… Die nächste, schon instandreparierte Hütte ist meine. Bahnfahren macht eben hungrig. Außerdem pfeift ein munterer Wind um den vor der Hütte stehenden Stein, hier auf den Höhen des Eichelberg (311 m). Da braucht’s Schutz... Das Porridge schmeckt, der Kaffee auch (großer Fehler, der Kaffee !), der Prozessionsspinner spinnt in der hiesigen Eiche, die Wartburg grüßt aus der Ferne. Nicht das letzte Mal… Durch die blühenden Wiesen rechts und links gehe ich etwas abwärts, um die Ecke, wieder berauf, vorbei am ‚Flüchtenden Hirsch‘ (Hirschberg, schon 380 m !)… Langsam wird es Zeit einen Lagerplatz zu finden. Da hilft auch ein weiterer Wartburgblick nicht, abgesperrt. Der Spinner spinnt auch hier. Vom Weg und der Absperrung ist das informierende Warnschild nur mit Stielaugen oder technichem Hilfsmitteln erkennbar… Im Thüringer Wald hat mensch offensichtlich bessere Augen oder mensch guckt anders... Hinter Clausberg passiere ich den Vachaer Stein. Nirgends zu sehen, offensichtlich abgetaucht, der Stein. Egal, ich muß weiter. Es geht der Dämmerung entgegen. Immerhin finde ich noch große Pfützen zum Auffüllen des Bidet und etwas Katzenwäsche erlaube ich mir auch. Die Fingerspitzen sind nun sauber(er)… Der steile kurze Anstieg zur ‚Wilden Sau’ ist wieder mittels rot-weißem Band abgesperrt. Kein Hinweis. Ich ahne den Spinner in den Eichen… Der Stein oben soll aus dem Jahre 1483 stammen und der älteste noch erhaltene am Rennsteig sein. Die Sage berichtet von einer wilden Sau, einem Jagdunfall oder einen Mord, der hier erfolgt sein soll… Hoffentlich war’s kein wild zeltender Wanderer… Ich werde heute Nacht hier bleiben (müssen). Ein Zelt steht vor Ort schon. Nach Besichtigung von Stein, Schutzhütte, Infotafeln etc. frage ich den Bewohner des Stoffgebildes, ob es stören würde, wenn ich nebenan mein Lager aufschlage. Der Wanderkollege verneint und verabschiedet mich mit einem ‚Gute Nacht’… Am Morgen erfahre ich, sein Ziel ist Masserberg… Ich schlage mein Lager auf und habe einen Blick auf die nun angestrahlte und somit leuchtende Wartburg. Ob da gerade wieder jemand ein Tintenfass wirft ? Ich schlafe jedenfalls noch recht aufgekratzt von den Erlebnissen des Tages (und dem späten Kaffee !?) ein, wache, auf, schlafe ein… und schon brüllen die Vögel versteckt in den Zweigen der Laubäume ringsum los. Zeit das Lager abzubrechen und die Latscherei erneut aufzunehmen… Auf zur ‚Hohen Sonne‘! Das Wasser ist knapp, eine Quelle hab ich bisher nicht entdeckt. Also erbitte ich im dortigem Imbiss Wasser. Eine Dame bereitet gerade Brote zu und gab mir freundlicher Weise ohne Zögern das erbetende Wasser… Danke !… Doch Überraschung: Es dauer nicht lange, nur ein paar Hundert Meter, und ich bin am (ehemaligen) Kneipp’schen Wasserbecken. Ehemalig, weil zugeschüttet. Die Quelle der ‚Schäfersbrunnen‘ (?) mit vorzüglichen Wasser daneben zum Glück nicht. Ein idealer Früchstücksplatz mit Sitzgelegenheit und Tisch, wenn auch nicht mehr ganz neu… Alles ist vergänglich. So spielt halt das Leben…. Die Rennsteiggrotte wenig später lass ich links liegen. Höhenmeter verlieren, ist jetzt gerade nicht nach meinem Geschmack. Grotten befinden sich ja meist doch nicht so ganz auf der Höhe… Außerdem keine Entfernungsangabe am Hinweisschild. Da werd ich doch glatt mißtrauisch… Weiter geht’s… durch zunehmend Bestände mit Nadelbäumen… und viel Sonne... Am ‚Ruhlaer Häuschen‘, genau gesagt der der dortigen Schutzhütte, zieht am Himmel ein Streifen dunkler Wolken heran. Gerade als ich nach Studium der Infotafeln zum Ort und dessen Geschehen weiterziehen will, beginnt es zu tröpfeln. Na gut, wenn es sein soll, mache ich eben ein kurzes Nickerchen in der Hütte. Wird nicht lange dauern… Jetzt kommen noch ein Paar Rennsteig-Wanderer in die Hütte. Sie waren falsch abgebogen, nachdem sie von Ruhla, ihrem Übernachtungsort, wieder aufgestiegen sind. Ihr letzter Tag, wie sie sagen. Sind in Blankenstein gestartet… Ich bestärke sie in der Absicht, ihre Regenbekleidung anzuziehen, weil es dann garaniert schnell aufhört zu regnen. Und so war es… Die besagte Hütte hat übrigens einen eingezogen Holzboden. Eine absolute beachtendswerte Rarität bei den Schutzhütten auf dem Rennsteig… bei sonst immer Schotter… Auch ich ziehe nun weiter… aber entgegengestzt nach Blankenstein… Ein übergroßer Schlüssel, an einen Baum genagelt. Eigenartig… Ah, hier steht’s. Als Erinnerung, dass in besagten Baum eine Zeit lang der Schlüssel für einen nicht zerstörten Teil des ‚Ruhlaer Häuschen’ versteckt wurde... Der ‚Glöckner‘ ist ein kleines Granitfelsmassiv mit Blockfeld und Gedenktafel. Hier blüht einiges und es gibt Aussicht… Wenig später komme ich an ‚Fredis Quell‘ vorbei. Mittag, teilsonniger Platz, Wasseranschluß. Topf untergestellt, ein wenig Warten. Voll… Perfekt. Quilt und Wäsche lüften… und futtern. Was ? Na klar ! Kartoffelmus mit Würstchen. Nachtisch Schokolade. Bloß keine Unregelmäßigkeiten… Die ‚Schillerbuche‘ sichte ich nicht. Der Weg folgt nun ein Stück parallel der Straße. Eigenartigerweise ist das hier, wie an anderen Stellen des Rennsteiges, kaum zu bemerken. Ein schmaler gewundener Pfad durch Baum und Busch zur Straße abgeschirmt. Läßt Langeweile nicht aufkommen. Doch Achtgeben ! Ich bin auf dem Pfad nicht allein. Da krabbeln Käfer und Ameisen, huschen Eidechsen in die Deckung. Blaubeeren locken zum Naschen. Wie schön ! Bald quere ich die Straße und lasse die Hirschbalzwiese links liegen. Ist sowieso keiner da, von den beweihten Vierbeinern… Ah, der erste ‚Dreiherrenstein‘, hier am ‚Großen Weisenstein‘, Grenzstein zu drei ehemaligen Fürstentümern. So einen Stein gibt’s wohl noch öfters am Rennsteig… Jetzt wird’s ernst. Rüsten zum Aufstieg auf den Inselsberg (ca. 917m). Recht steile lange Anstiege, erstmal hinauf zum Beerberg. Anzweig zur ‚Beerberggrotte’. Naja, Felsüberhang halt. Weiter hinauf mit Schnauf. Ver-Schnauf dann am ‚Venetianerstein‘. Na los ist hier nix, auf dem Gipfel. Ein großer Teil des Gipfelplateau ist abgesperrt für Funkturm und ein Gebäude unbekannter Nutzungsart. Dann noch der futuristische Aussichtsturm. Im letzterem eine Ausstellung… Ich bin geschafft. Hier oben pfeift eine steife Briese. Da hilft die Sonne kaum. Am Imbiss könnte ich eine Thüringer Rostbratwurst essen. Sonst alles verschlossen und eher verlassen. Ein paar Leutchen sitzen auf Bänken. Bissel Aussicht gibt`s dennoch… Die Stufen des Abstieges haben auch schon bessere Zeiten gesehen. Alles in allem ist der Inselsberg für mich eine Enttäuschung… Der Weiterweg zur Grenzwiese ist wegen Treppenbauarbeiten gesperrt. Auch erfahrene Wanderer werden gebeten, die ausgewiesene Umleitung zu nutzen. Na da will ich als Anfänger mal nicht so sein. Die Umleitung ist ein asphaltierter steil abwärts führender Fußweg mit Buckeln, Vertiefungen und Löchern zum Füssebrechen… Mit Vorsicht komme ich unten dennoch gut unten an… Über ‚Trockenberg’, ‚Großem und kleinem Jagdberg‘ gelange ich zum Heuberghaus mit (geschlossener) Gastronomie. Ich muß mich nochmals setzen und ruhen. Dann gehe ich den Weg durch Fichtenbestand Richtung ‚Spießberghaus‘. Am Wege eine Aussichtsplattform. Die jungen Fichten waren doch schneller. Eine Richtung geht noch… Weiter: Trotz heute heute schon 1053 Höhenmetern und über 30 km in den Beinen bin ich (natürlich) noch topfit… Naja, eben Zeit für nächtliche Erholung. In Fichtenbestand bietet den nötigen Schutz… Morgens das Lager abrechen. Es beginnt zu nieseln. Also das Cape als Poncho nutzen. Unter der Kapuze muß ich wohl das ‚Possenröder Kreuz‘ übersehen haben… Am ‚Splitterblick’ stellt wer die Dusche ab. Wieder bessere Sicht. In den Steinbruch. Den Abstieg zum ‚Splitterfall‘ verkneife ich mir. Bald ein weiterer Grenzstein mit dem Namen ‚Springender Löwe‘ (die Karte sagt ‚Dreiherrenstein‘ ?).Ein Dublikat. Das Original von 1690 wurde geklaut. Daneben eine kleine Quelle. Bald darauf an der Eberwiese (FND) scheint bereits die Sonne. Ich treffe auf die ‚Schmalkalder Hütte‘ mit überdachten Veranda, sowie Wasseranschluß (Quellwiese, Bach). Bestens ! Frühstück ! Waschen ! Trinkwasser nachfüllen ! Das Müsli und der Kaffe sind perfekt. Da stört der erneut einsetzende Nieselregen nicht. Ich sitze gut versorgt im Trockenen… Als ich weiterlatsche, kommt nix Nasses mehr vom Himmel. Bergan gelange ich zur ‚Alten Ausspanne‘, weiter zur ‚Neuen Ausspanne‘. Hier wurden früher die zusätzlichen Pferde der Fuhrwerke ausgespannt, welche vorher im Tal wegen der steilen Anstiege zusätzlich angespannt wurden… Es geht den Sperrhügel hinauf (der Name ist Programm) und so in gemächlichem Schleichen weiter und weiter. Über den ‚Wachsenrasen‘ in Richtung Oberhof mit seinen Wintersportanlagen. Wintersportler haben hier Vorfahrt. Mir begegnet keiner… im Sommer… Am Wachsenrasen soll eine Rarität von aus Stein gebauter Schutzhütte stehen. Hab ich wohl übersehen... Am ‚Stein 16‘ (wieder ein Grenzstein vom unzähligen) biege ich in den Ort ab (ca. 1,5 km). Ein Einkauf ist fällig (tegut, gut zu finden). Ich haue ordentlich rein. Dann muß ich weniger schleppen und werde auch mal satt…Zurück zum ‚Stein 16‘... Als ich am ‚Rennsteiggarten‘ vorbeischleiche, ist der bereits geschlossen. In der Nähe, vor Überqueren der Straße per Fußgängerbrücke steht ein Forstarbeiterdenkmal. In den Nachkriegsjahren gab es schon mal eine Borkenkäferinvasion. Zur Beseitigung der Folgen haben hier Angehörige der Sowjetarmee und Bürger der umliegenden Orte zugepackt… Das vorher oft und lange vorher angezeigte ‚Rondell’ ist für mich nicht erwähnenswert... Zwischen Fichtenbeständen geht es weiter. Doch mehr und mehr sehe ich heideartige Flächen und die sorgen für angenehme Abwechslung. Auf diesen Flächen war der Borkenkäfer zu Tisch. Gräser dominieren. Das Weidenröschen setzt violette Blütenakzente, die roten Beeren des Hirschholunder leuchten, die Eberesche trägt schwer an ihren Früchten. Überall summt und hüpft es. Die Waldeidechse jagt dem Futter nach… An der Suhler Ausspanne werde ich Pause machen, nehme ich mir vor. Wieder kommt es anders. Hier werkelt ein Forstunternehmen und sägt Totholzbäume ab, um sie an Ort und Stelle zu Hackschnitzel zu verarbeiten. Bissel laut, so zwischen all den Großgeräten. Also den Berg noch hoch. Es soll ein Picknickplatz sogar mit Aussicht (‚Plänckners Aussicht‘) in der Nähe geben. Es kommt anders… Eine Wandergruppe ist vor Ort und trollt sich nicht. Nun gut, gehe ich erst mal auf die Aussichtsplattform. Danach noch immer keine Bewegung in der nicht mal grüßenden Wandertruppe. Weiter… Am ‚Adler‘ finde ich den gesuchten ruhigen Platz… Der schmale Pfad folgt nun einer Straße. Sichtkontakt besteht aber nicht. Ist also angenehm… und Zeit eines Lagerplatz zu finden. Ein Jungfichtenbestand macht`s möglich… Frühstück gibt’s am ‚Mordfleck‘ vor einer der vielen Schutzhütten des Rennsteiges. Schön, dass vor den Hütten i.d.R. Sitzbänke und Tische aufgestellt sind, sowie Infotafeln über die Besonderheiten der Flurnamen informieren. In diesem Falle soll in der Nähe, wie der Name vermuten lässt, ein Mord passiert sein. Der Name könnte aber auch vom Wort Moor abstammen... An der ‚Alten Tränke‘ fülle ich meinen Wasservorrat auf. Straßennah latsche ich zum Bahnhof, dem Bahnhof ‚Rennsteig‘. Regelzugverkehr nur an Wochenenden und Feiertagen. Ist beides heute nicht. Zum Schummeln eignet sich der Zug aber ohnehin nicht, da er nicht in meine Richtung fahren würde. Ich will ja nicht vom Rennsteig absteigen… Wer will, kann sich das ‚Bunkermuseum‘ ansehen. Ich wähle, vom Rennsteig etwas abweichend, den Weg über den ‚Alten Bahndamm‘. Ein Fahrplan existiert, fahren tut aber wohl nix. Nach einer angemessenen Wartezeit, habe mein Gepäck bereits im Waggon verladen, ziehe per pedes weiter. Eine Lok kommt nicht... ‚Allzunah‘ ist nah. Durch den Ort hindurch laufe ich am ‚Großen Hundskopf’ vorbei wieder mal zu einem Dreiherrenstein. Dieses Mal dem ‚Großen Dreiherrenstein‘. Groß ist relativ. In der Nähe befindet sich auch der ‚Historische Mittelpunkt des Rennsteiges‘… Ich treffe auf ein Wanderpärchen mit recht minimalem Gepäck (Tagesausflügler ? Gepäcktransport ?). Es gibt doch tatsächlich noch andere Wanderer auf dem Rennsteig. Große Überraschung... Ich nähere mich Neustadt am Rennsteig. Hier finde ich direkt am Weg eine Einkaufsmöglichkeit (nahkauf). Alles für mich als Wanderer gut sortiert. Da schlemme ich doch mal: Joghurt, Bananen, Apfelsaftnektar, Kuchen… Nächste größere Ansiedlung ist dann Masserberg. Es geht wieder straßennah hoch und runter über oft baumlose (Heide-) Flächen, vorbei an allerlei historischen Steinen und der Teufelsbuche. Der Teufel soll hier mit Schmugglern im Bunde gewesen sein und die Zöllner ausgetrickst haben… Pause an der blütenreichen Kleinteichwiese. Die Sonne bretzelt recht unangenehm. Gut da, der kühlende Wind… Die ‚Triniusbaude’ am gleichnahmigen Stein hat bereits geschlossen. Getränke und Snacks gibt es dennoch. Ein Automat macht‘s möglich. An einem Baumstumpf hängt lose eine wassergeschützte Steckdose mit ausdrücklichem Hinweis, sich zu bedienen. Die einzige unlimitierte und kostenftreie Lademöglichkeit am Rennsteig ! Nutzen !!! (Ich hab’s nicht ausprobiert)… Am folgenden steilen Anstieg treffe ich auf einen Jungen mit einem Mann (Vater ?) mit kleinem Rucksack. Der südländisch aussehende Junge spricht akzentfrei deutsch und fragt nach einer Quelle in der Richtung, aus der ich komme. Ich muß verneinen, aber sie werden ja auf den Getränkeautomat treffen... Ich lasse Masserberg links liegen und schnaufe gen Rennsteigwarte bergauf. Erklimmen tue ich den doch sehr hohen Turm nicht. Scheinbar endlose Treppen sind von unten sichtbar. Auf dem weiteren Weg hoppeln mir immer wieder Hasen entgegen. Die scheinbar kurzsichtigen Tiere drehen jedes Mal kurz vor mir um, laufen zurück. Bei der Anzahl der Tiere muß die Familie recht groß sein… Etwas später begutachte ich an der ‚Heidehütte’ den erneuten ‚Dreiherrenstein‘. Hier zweigt ein Weg zur Werraquelle ab. Eine Familie nebst Hund spielt hier aḿ zeitlich fortgeschrittenen Abend kurz vor Sonnenuntergang noch Karten. Die Werraquelle will ich besuchen, auch der Wasserversorgung und der Körperpflege wegen, Heute abend gehe ich aber noch bis zur ‚Eisfelder Ausspanne’. Esse was und finde einen Lagerplatz… Der nächste Morgen ist angenehm kühl. Erst ab zehn wird’s üblicherweise warm. Die Werraquelle ist nicht weit. Sitzbänke, Tische, Quellteich, luftiger Holzsteig mit Blick auf den Teich. Die Gaststätte hat so früh am Morgen natürlich noch geschlossen. Wasservorrat auffüllen, Körperpflege, Frühstück. Ohne Kaffe läuft’s bei mir nun mal nicht rund. Da würd ich beim Laufen einschlafen… und umfallen… oder abstürzen... Friedrichshöhe durchlaufe ich. Möglich hier einem Moorpfad zu folgen und das Informationszentrum ‚Naturpark Thüringer Wald‘ zu besuchen. Interessant die Infohütte in Form eines Köhlermeilers. Wenig später erreiche ich den ‚Dreistromstein’. An diesem Punkt laufen niederfallende Regentropfen unterirdisch in verschiedene Richtungen und werden zu unterschiedlichen Strömen, Flüssen… Limbach berühre ich nur kurz bei Überquerung der Straße. Immerhin soll es hier ganzjährig eine ‚Glasbläserei Weihnacht‘ geben, also auch im Sommer. Auf dem Sandberg an der Hütte ist Mittagspause. Ringsum wieder blühende Heide. Summe Flugobjekte auf Nahrungssuche. Ins Tal geht der Blick auf die Trinkwassertalsperre Scheibe-Alsbach. An der ‚Steinheider Hütte‘ lockt ein Schild Richtung Schwarzaquelle. Nur 500 m… Ich brauche Wasser… 500 m mag ja stimmen, aber die 100 Höhenmeter steil bergab und wieder rauf werden verschwiegen. Naja, Quellen liegen wohl selten auf einem Gipfel… Uff, ich schaffe es dennoch… Der Weg durch Neuhaus am Rennweg schlaucht. Eine lange Straßenpassage in der größten Stadt am Rennsteig. Immerhin gibt’s als Belohnung eine Einkaufsmöglichkeit für Proviant. Also den Bauch vollschlagen. Muß ich es nicht tragen und bin fühke mich satt… Hinter Ernsthal bemerke ich bei einer Pause sich auftrennende Nähte an Hüft- und Schultergurt. Ohje, besser gleich nähen. Gedacht, getan. Ausräumen des Rucksack lasse ich, denn dann fehlt die rechte Form. Am Abend im Lager kann ich dann den Proviantsack nicht aus dem Rucksack entnehmen. Da hält doch einer fest !?... Ein Stich ging wohl zu tief… Auf den Schreck geh ich erst mal schlafen… An der Laubeshütte mache ich Frühstück. Heidelandschaft. Blühen ringsum. Reife, süße Himbeeren als Zugabe zum Porridge. Und immer wieder kommen hier Leute vorbei. Am Sonnabend um ca. 6.30 Uhr ! Mehrmals echte Mountainbiker (keine Mofas), zu Fuß mit Hund. Donnerwetter, die stehen aber früh auf, die(se) Thüringer… Nach ein paar Schritten stehe ich am ‚Frankenwaldblick‘. Beeindruckend… genauso kahl wie der Thüringer Wald, den ich längst in Thüringer Heide umbenannt habe. In diesen ‚Heidegebieten‘ kommt durch das Fehlen großer Bäume und die ausgedehnten Grasfluren Hochgebirgsgefühl auf. Das bringt mir angenehme Abwechslung gegenüber den jetzt zusammengebrochenen Monokulturen von Fichten... Viel kahle Flächen im Blick und da will ich über 400 km langwandern, auf dem ‚Fränkischen Gebirgsweg’, in praller Sonne… ? Ich glaub, ich hab sie nicht alle… Ich werde nachdenklich. Noch ist Zeit für eine Programmänderung. Bin jetzt so etwa an Kilometer 125 von ca. 169 . Am Triniusblick sind sich Kennzeichnung im Gelände, Karte und GPS nicht einig. Ich entscheide mich für die Kennzeichnung im Gelände… und verpasse so die Steinbruch für Griffelschiefer, die Finnhütten-Ferienhäuser, ‚die Clemens-Major-Schutzhütte’ und steige dennoch wieder auf dem Rennsteig von Karte und GPS nach Spechtsbrunn ab. Ein riesiges Gewerbegebiet ist sichtbar und ein Friedhof. Wasser ! Dort entschuldige ich mich, dass ich Wasser mopse. Die Dame sagt nur, ‚kein Problem, ist ja nicht meins‘. Ich bitte sie, mir doch die Rechnung zuzuschicken… Spaß muß sein ! Weiter gehe ich durch die ‚Kalte Küche‘, am Rennsteigmahnmal und Schildwiese vorbei. Bevor ich die Strasse erreiche, weißt ein Schild auf einen nun folgenden Alternativvariante des Verlaufs des Rennsteiges hin. Originalverlauf hin und her. Kilometerweit auf Asphalt, an einer stark befahrenen Straße macht mir keinen Spaß. Ich entscheide mich für die Alternative… Anfangs ein schmaler Pfad. An einer Quelle steht eine Sitzgarnitur und lädt zum Verweilen ein. Teils ist es sonnig, teils ist es schattig an diesem Platz. Besser geht’s nicht ! Eigentlich noch etwas früh für den Mittagsschmaus, aber was soll’s. Bin ja flexibel und wasche mich erst mal. Die Ausrüstung wird ausgepackt und darf trocknen und lüften. Ich gieße mal eben noch die herumstehenden Blumentöpfe. Und erfreue mich an der Beflaggung und dem geschmückten Maibaum. Der ist zugegebener Weise schon etwas trocken geworden… Ich wähle das Mahl a’la cart. Es schmeckt. Muß es auch. Nur eine Position auf der Karte… Schokolade als Nachtisch und da höre ich jemanden trällern. Eine junge Frau in kurzer Hose und auffälligen Kniestrümpfen oder Gamaschen schwebt vorbei, als könne sie den Rennsteig an einem Tag abfliegen… Konnte oder hat sie aber nicht. Sie schwebte am letzten Tag meiner Rennsteigwanderung erneut locker und flockig an mir vorbei. Wieder bei meiner mittaglichen Rast mit gleicher Wahlmöglichkeit des Gerichtes, aber dieses Mal waren ihre Kniestrümpfe/ Gamaschen leuchtend himmelblau… Egal, der alternative Weg zog sich etwas und führte auch über längere Schotterwege bei praller Sonne, naja eben Thüringer Heide… Doch da… ein kapitaler Hirsch mitten auf dem Weg. Ich staune, er staunt… und läuft gemächlich ins dichte Gebüsch am Weg... In Steinbach am Wald steht im Kreisverkehr der lange als Ziel angezeigte ‚Wasserscheidenobelisk’. Etwas Glas, etwas Stahl… was das darstellen soll, erchließt sich mir nicht. Zu vergessen… Aber wieder Einkaufsmöglichkeit. Also Futtern, was rein geht… Am nun folgendem Abschnitt stehen jede Menge denkmalgeschützer Grenzsteine. Auch einen ‚Kurfürstenstein‘ kann man besuchen. An der Hütte ‚Jagdhaus‘ werfe ich etwas in die aufgestellte Mülltonne… und siehe da, in der unmittelbaren Nähe steht ein (rot-)braunes Zelt. Alles ruhig. Werde ich mal nicht stören… Etwas weiter, finde ich in einem Jungbaumbestand einen Lagerplatz. Es ist noch recht früh am Abend. Aber ich habe Zeit. Schon morgen werde ich wahrscheinlich in Blankenstein ankommen. Zu einer Zeit, wo eine Rückfahrt per Bahn an einem Tag nicht mehr möglich sein wird. Ebensowenig ein Weiterwandern ohne Proviant. Morgen ist Sonntag… Ich habe mich entschieden: Bei der Hitze und vor allem Sonneneinstrahlung ohne schützende Bäume werde ich die Tour ‚Fränkischer Gebirgsweg‘ nicht antreten. Wäre allenfalls noch der ‚Kammweg Erzgebirge-Vogtland‘. Doch da war ich schon. Reizt auch nicht recht… Zuhause höre dann im Radio von umfangreichen Wegesperrungen am landschaftlich schönsten Teil des Kammweges… und von einigen Unwettern mit Gewitter, Starkregen, Hagel… Wer hat mir das nur schon vorher zugeflüstert ?... Ich suche einen schönen Frühstücksplatz. Die ‚Hohe Tanne‘ mit Schutzhütte sollte den Wunsch erfüllen. Doch hier steht genau an der sonnigen Sitzgruppe ein Traktor. Im umliegenden Himbeergestrüpp entdecke ich einen Kopf und immer wieder Arme und Hände, die offensichtlich Himbeeren einsammeln. Bei so vielen Himbeeren braucht’s zum Transport natürlich einen Traktor… Frühstück neben einem Traktor ist nichts für mich. Ich ziehe weiter… Die Sonne brezelt schon wieder. Ein schattiger Platz wäre günstig. Neben dem kleinen Ort Grumbach, in der Nähe des örtlichen Friedhofes steht die gewünschte Sitzgruppe. Interessante Blicke in die Gegend inklusive. Auch zum Altvaterturm. Der Rennsteig tangiert den nicht direkt. So sehe ich ihn aber mal aus der Ferne… Wasser ist an Friedhöfen i.d.R. reichlich vorhanden. Ich brauche keines... Zum Abschluß des Frühstückes nähern sich drei wandernde Wesen, eines zweibeinig, zwei vierbeinig. Ich frage kurz, ob sie das (rot-)braune Zelt seien. Die Dame bejaht. Ich sage, ich sei die Mülltonne (mit dem quietschenden Deckel). Ein paar Worte und sie ziehen weiter. Ich packe meine Siebensachen und folge… Bei Rodacherbrunn gibt es, vom Weg etwas abweichend, die Rodachquelle. Meine Wasservorräte sind noch ausreichend… Schon wieder Mittagszeit. Die Schutzhütte ‚Am Kulmberg‘ sollte für eine Rast geeignet sein… Dort treffe ich auf das wandernde Trio und werde von den Vierbeiner gebührend angekündigt. Ein energisches Wort der Chefin und es herrscht Ruhe… Es gibt Bänke aber keinen Tisch. Zum Kochen erschwerend. Nach einem längeren interessanten Gespräch, in dem ich mich u.a. wundere, was so alles in ein so winziges Zelt passt, latsche ich weiter. Am ehemaligen unsichtbar bleibenden Diabas-Steinbruch und der ebenso tischlosen Hütte ‚Am Pferdeweg‘ vorbei, finde ich eine Sitzgruppe mit Tisch… Während des Essens kommt die Dreiergruppe erneut vorbei. Auch die Kniestrumpf/ Gamaschendame schwebt vorbei… Am Weg hinter Schlegel gibt es Kirschen vom Baum zu naschen. Durch die in den Arten wechselnden Bäume ist der Weg beschattet. Echte Erholung… Es ist wohl am Picknickplatz ‚Windrose‘, da treffe ich erneut auf die Dame mit dem zwei lieben Hunden. Wieder ein wenig Erfahrungsaustausch zur Tour auf dem Rennsteig… Die letzten Kilometer bis nach Blankenstein hinein laufen wir nun zu viert… Am Rennsteigbrunnen, im Prinzip bereits im Ort, eine letzte Verschnaufpause mit Wasserauffüllen… Für die Ankunft erwarten wir mindestens eine aufspielende Blaskapelle und eine Rede des Oberbürgermeisters zu Ehren unserer siegreichen Tour über die gesamte Länge des Rennsteiges bei praller Sonne, quälendem Durst, stechenden Flugobjekten, über knirschendem Schotter, immer verkehrt herum stehenden Bergen. Da sind wir uns einig... Es sollte anders kommen. Keiner beachtet uns... Das Wanderdrehkreuz wird aufgesucht, die Wackersteine aus der Werra in die Selbitz versenkt. Selbstverständlich wird der Moment gebührend fotografisch dokumentiert… Sonst: Wir fläzen uns an eine der Rennsteig-Sitzgruppen. Quatschen, durchaus auch tiefgründig, in den Abend hinein, essen etwas, und beschließen die Nacht hier auf dem grünen Rasen mitten im Ort zu verbringen… Zu viert ist man stark und traut sich was… Die Runst ist vorbei, ein letztes Frühstück, zusammenpacken, auf zum Bahnhof… Fazit: Die Tour war interessanter, abwechslungsreicher und durch die Sonne in den vielen baumlosen Abschnitten auch anstrengender, als erwartet. Bin den Weg gern gegangen. In 6...7 Tagen gut zu erlaufen. Empfehlenswert allemal... Hinweise: Mit etwas Achtsamkeit (und Karte) ist die Versorgung mit Trinkwasser aus örtlichen Quellen kein Problem. Lebensmittel nachzukaufen ist mindestens in Oberhof, Masserberg, Neustadt am Rennsteig, Neuhaus am Rennweg möglich… Ich verwendete die Karte ‚Rennsteig‘ 1. 35.000, Zick-Zack-Faltung vom Dr. Barthel Verlag. Dank an die drei Begleiter der letzten Kilometer. Angenehme Begleitung, bereichernde Gespräche, moralische Unterstützung für das nicht ganz legale Biwakieren in Blankenstein u.a.m… Danke ! Auf zur nächsten Tour ! Ruft Ein.Plattfüssler6 Punkte -
Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
scissorsmountain und 5 andere reagierte auf reiber für Thema
Er schreibt nichts von Basisgewicht. Mit Lebensmittel und Wasser hat man schnell mal 12kg auf dem Rücken. Vielleicht machst du nur Touren mit viel Einkehrmöglichkeiten. Außerdem gibt es hier viele Grenzgänger, deren Basisgewicht höher als 5kg ist. Der Mod kann es ja in "Schwerer als UL" verschieben, wenn es so schlimm für dich ist.6 Punkte -
Eifelsteig im April
wechsel-wild und 4 andere reagierte auf Gerd1890 für Thema
Update Eifelsteig Juni 2026. Bin den Eifelsteig von Kornilimünster bis Kordel (letzte Etappe vor Trier) gewandert vom 01.06.2026 bis 11.06.2026. Übernachtung im Zelt. Hatte mich damals zwischen Tatra und Eifelsteig entschieden (beides von mir Zuhause ähnlich weit entfernt). Weil ich mit Hund gewandert bin, wurde es dann wegen der besseren Versorgungslage der Eifelsteig. Einzelne Abschnitte waren sehr schön, insgesamt haben mir die Abschnitte Kornelimünster bis grob Blankenheim und dann wieder ab Daun bis Kloster Himmerod super gefallen. Nicht schön fand ich den Abschnitt Mirbach bis Gerolstein, dort teilweise viele breite Forststraßen und einfache Feldwege in nicht allzuschöner Landschaft. Auch die Orte sind teilweise nicht so schön. Die o. g. Brücke vor Kordel ist immer noch weg. Die Einheimischen empfehlen selbst inoffiziell den Umweg über die Eisenbahnbrücke (ein paar Hundert Meter westlich der fehlenden Brücke), die Zugänge sind auch sauber ausgemäht Benutzung ist natürlich verboten und m. E. auch nicht ganz ungefährlich... Da es bei mir viel geregnet hat (ich ziehe das irgendwie an, glaube ich) waren Wanderstöcke auf den teilweise wirklich sehr rutschigen Wegen sehr hilfreich. Ansonsten ist der Weg nicht sehr anspruchsvoll und auch nicht sehr anstrengend. Ich bin jeden Tag so zwischen 25 und 35 km gelaufen. Viele Restaurants waren geschlossen, obwohl auf Google als offen gekennzeichnet. Komisch, da ich ja eigentlich nicht gerade in der Nebensaison unterwegs war. Aber die Versorgungslage mit Supermärkten ist gut, also insgesamt kein Problem. Jahreszeit war auch sehr schön. Das nächste Mal gehe ich dann vielleicht im Herbst, was bei den vielen Buchenwäldern bestimmt auch sehr schön ist. Zusammenfassung: Super, würde ich auf jeden Fall wieder machen!5 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
Stoffel und 3 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Wanderzeitraum: 09.-23.05.2026 Anreise aus dem Ruhrgebiet mit dem Eurostar über Brüssel nach London, Caledonian Sleeper nach Glasgow, Regionalzug nach Oban, Fähre nach Castlebay Rückreise von Stornoway über Ullapool, Inverness, Aberdeen, Caledonian Sleeper nach London, Eurostar nach Brüssel und Ruhrgebiet Hintergrund: 2022 sind wir bereits die Strecke von Tarbert nach Stornoway gewandert. Tag 1: Sa 09.05. (25km, 850 Hm) Vatersay - Eriskay, Camping am Strand Wir starten bei bestem Wetter, es ist sonnig und bleibt auch den ganzen Tag trocken. Der Wind ist teilweise kräftig. Ein perfekter Einstieg in unsere Wandertour. Gleich der erste Anstieg ist der höchste der ganzen Tour, aber gut zu gehen. Die Pfade sind alle trocken und die Aussicht begeistert uns einfach restlos. Der erste Tag bietet gleich alles im Paket: Traumstrände, Berge, Aussicht, Moor, Einsamkeit, Wiesen mit Schafen und Kühen – nicht zu Unrecht wird Barra als „die Hebriden en miniature“ bezeichnet. Wir erreichen noch die (vermeintlich) letzte Fähre des Tages und setzen gleich nach Eriskay über – drei Inseln an einem Tag! Das Wartehäuschen im Eriskay Ferry Terminal nutzen wir zum wingeschützten Kochen, praktisch sind auch die Toilette und der Wasseranschluss draußen. Anschließend gehen wir nur noch rüber zum Strand und schlagen dort zum Sonnenuntergang unser idyllisches Lager auf. Die Nacht ist recht frisch, nur ca. 4 Grad. Beine und Füße sind kalt, brrr. Tag 2: So 10.05. (42km) Eriskay - Howmore Hostel Der Tag beginnt mit ca. 8 km auf Asphalt. Autos sind an diesem Sonntag morgen fast keine unterwegs, so dass wir den nächsten Causeway nach South Uist und die Aussicht zurück nach Barra genießen können. Danach geht es den ganzen Tag entweder auf Wiesen- oder Wirtschaftswegen oberhalb des Strandes oder auch mal etwas weiter im Landesinneren, oder direkt auf dem Strand. Es ist flach und angenehm zu gehen. Wir sehen wieder viele Schafe mit kleinen Lämmchen, einfach eine große Freude. Der Wind kommt uns jetzt frontal entgegen – Nordwind ist eigentlich untypisch für die Hebriden (er wird uns allerdings noch ein paar weitere Tage erhalten bleiben!). Wir machen einen Abstecher nach Daliburgh um einzukaufen (der dortige Coop hat Sonntag Nachmittags geöffnet). Spontan kehren wir dabei noch im Borrodale Hotel zum Mittagessen ein – und bekommen das beste Essen, das ich seit langem in einem Restaurant zu mir genommen habe! Vor allem der Sticky Toffee Pudding zum Nachtisch ist der Hammer. Beschwingt gehen wir den ganzen Nachmittag direkt auf dem Strand. Hier erfreuen uns Hunderte von Vögeln, hauptsächlich die lärmenden Austernfischer und Sandregenpfeifer, die aussehen als ob sie über den Sand schweben! Gegen Abend geht es dann nochmal einige Kilometer durch Croftland. Zwei Mal geht es durch Kuhherden mit Kälbchen – wir sind froh, dass die Kühe gelassen bleiben und uns passieren lassen. Entgegen unserer Hoffnung macht der Wind keine Anstalten, schwächer zu werden, im Gegenteil. Uns dämmert, dass zelten hier wohl nicht möglich sein wird: die Landschaft bietet keinerlei Schutz, keine Bäume, keine Hügel oder Felsen, nichts… das wäre mit unserem Zelt wohl keine gute Idee. Zudem fängt es auch noch an zu regnen. Also auf nach Howmore, ins Hostel! Wir gehen die letzten drei Stunden ohne Pause, Abendessen fällt aus (dafür war es also gut, dass wir ins Hotel eingekehrt sind!). Ausgerechnet jetzt macht der Weg wieder einen idyllischen Schlenker zurück zur Küste, puh… gegen 21:30 Uhr erreichen wir endlich das Hostel, wo wir die letzten beiden Betten ergattern. Sofort hinlegen und schlafen. Tag 3: Mo 11.05. (28km) Howmore Hostel - Otters Edge Campground Der Morgen ist sonnig und windstill. Nach einem gemütlichen Frühstück im Hostel (alle anderen Gäste waren Radfahrer und sind längst unterwegs) brechen wir auf. Heute steht zum ersten Mal Moor auf dem Programm! Beide Moorpassagen machen großen Spaß zu gehen. Größtenteils verlaufen sie jeweils auf gut angelegten Wegen (geschotterte Dämme) und sind recht trocken. Brücken führen über größere Wasserflächen (teilweise kollabiert, aber noch passierbar). In der Mitte gibt es jeweils eine Strecke ohne Damm, da kann es teilweise nasser werden. Meist kann man die Stellen aber entweder umgehen oder drüberhüpfen. Ein Traum wird wahr, als wir tatsächlich eine Herde wilder Ponys sehen! Über einen weiteren Causeway erreichen wir die nächste Insel Benbecula. Das Liniclate Leisure Center beeinhaltet eine Schule und eine Schwimmhalle. Das Center ist noch geöffnet, als wir um 18 Uhr dort ankommen, die Cafeteria hat aber leider schon geschlossen. Wir steuern den Campingplatz Otters Edge an in der Hoffnung, dort etwas Windschutz zu finden. Vor Ort sind wir schnell ernüchtert: es ist brettflach und die Gebäude in Windrichtung sind recht weit weg. Schon unter gewissen Mühen bauen wir unser Zelt auf. In der geräumigen Küche können wir kochen und treffen die erste andere Wanderin, Lynn aus England. Gegen Mitternacht wachen wir auf, weil etwas auf unsere Beine drückt – das Zelt! Der angekündigte Sturm ist da. Schnell wird uns klar, dass es keine gute Idee ist, weiter im Zelt zu bleiben. Wir packen unsere Sachen und bringen sie in die Küche, das Zelt tragen wir ebenfalls dort hinein. Wir legen uns dann einfach mit unseren Isomatten auf den Boden und schlafen dort. Tag 4: Di 12.05. (28km) Otters Edge Campground - Moorecroft Bunkhouse Am Morgen warten wir noch einen Regenschauer ab und werfen uns dann dem Sturm entgegen. Wieder geht es einige Kilometer direkt auf dem Strand. In Balivanich machen wir einen Abstecher zum Supermarkt. Danach folgt das nervendste Wegstück des ganzen Trails: es geht ca. 6 endlose Kilometer schnurgeradeaus auf einer kleinen Straße auf den Berg Ruaval zu, der scheinbar überhaupt nicht näher kommt. Es gibt nicht mal Schafe zur Ablenkung… (hier könnte es lohnensweter sein, weiter durch Balivanich zu gehen und dann von dort aus auf einem Sträßchen zurück zum Trail, vor allem wenn man sowieso den Abstecher zum Supermarkt plant). Der Aufstieg auf den Ruaval auf einem trockenen Pfad macht Spaß. Oben angekommen nimmt uns der Sturm fast den Atem – und die Aussicht auch! Wir machen uns sofort wieder an den Abstieg, der uns in eine sumpfige Senke führt. Ein Weg ist nicht mehr zu erkennen, Markierungspfosten sind an eher merkwürdigen Orten aufgestellt. Aber wir finden ohne Schwierigkeiten den Weg zurück zur Straße. Anschließend geht es auf den nächsten Causeway, der uns von Benbecula über die Insel Grimsay nach North Uist führt. Auf diesen 8 km Straße kann man immerhin die Aussicht auf das Meer, kleine Inseln und Schafe genießen! Direkt nach dem Causeway gelangen wir zu Moorcroft Holidays, wo man campen kann und wo es auch ein kleines Bunkhouse mit drei Doppelzimmern gibt. Wir bekommen noch das letzte davon! Hier treffen wir auch zwei weitere Wanderer, Daniel aka „Englishman just walking“ und seine Frau Caroline aus Cambridge.4 Punkte -
Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Maestrazgo und 3 andere reagierte auf Sjeanmarc für Thema
4 Punkte -
Genau so habe ich es gemacht, allerdings mit den dünnen PE-Faden. Der erste Durchgang hat gut geklappt. Es war nur die Naht der Spirale beschädigt, das Band ist noch OK. Habe es mit zwei verschieden dicken Fäden probiert (deswegen die verschiedenen Farben), 0,12mm doppelt genommen hat sehr gut funktioniert. Reißer läuft auch noch glatt über die Nahtstelle. Ist etwas Fummelarbeit, geht mit viel Licht aber ganz ordentlich. Ich werde jetzt über die blaue Naht noch eine 2. Naht nähen, dann sollte es gut sein.4 Punkte
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Also außer durch die gesundheitlichen Aspekte (die ich nicht habe), würde es mir nie und nimmer einfallen, Resuply Pakete an Orte zu verschicken, an denen ich meinen Einkauf in örtlichen Geschäften erledigen kann… Zum Reisen in anderen Ländern, gehört für mich auch dazu, deren Bewohner und eben auch deren Essen kennen zu lernen!4 Punkte
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Hebridean Way Mai 2026
Stoffel und 3 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 13: Do 21.05. (15km) Achmore – Stornoway Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht. Tag 14: Fr 22.05. (28 km) Stornoway - Tolsta (Garry Beach) 28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen. Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm) Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen! Wanderführer: Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag) The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können. Fazit, Erkenntnisse: Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat. Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt. Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank. Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“. Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8 Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert. Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)! Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/ In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.4 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
schwyzi und 3 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 5: Mi 13.05. (20km) Moorcroft - Lochmaddy (Bus nach Berneray, John's Bunkhouse) Nachdem der Wind noch weitere zwei Tage kräftig aus Norden kommen soll, planen wir weitere Hostelübernachtungen und einen Ruhetag ein. So haben wir heute nur angenehme 20km vor uns, die wir bei Sonnenschein beschwingt beginnen. Es geht auf schönen Pfaden durchs Moor und wir sehen Rotwild, das sich aber schnell verdrückt. Der Weg führt an einer kleinen Galerie vorbei, wo uns die freundliche Besitzerin und die wunderschönen Bilder sehr begeistern. Wir erwerben eines davon, welches uns nach unserer Rückkehr direkt nach Hause geschickt wird! Im gemütlichen Langass Lodge Hotel genehmigen wir uns Tee und Kuchen. Wir sehen einen Steinkreis und laufen tatsächlich durch einen kleinen Wald. Hier gibt es einen kleinen Shelter, in dem man auch übernachten kann (Platz für zwei Personen). Der Wald ist dafür leider nicht geeignet (Bäume stehen eng, es ist hügelig und teilweise auch sumpfig). Die anschließenden 8 km Straße geht man angenehmerweise ohne Autoverkehr auf der „old road“, parallel zur neuen Straße. Die Landschaft ist angenehm anzusehen. Der Nachmittagsbus bringt uns dann nach Berneray, wo wir ein Doppelzimmer im gemütlichen John’s Bunkhouse (Preis-Leistungssieger!) bekommen haben. Der Berneray Shop ist gut sortiert und wir kaufen gut ein. Zum Shop gehört auch noch ein Bistro, in dem man sowohl Kaffee trinken als auch Essen kann. Tag 6: Do 14.05. Ruhetag auf Berneray, Berneray Hostel Leider können wir nur eine Nacht in John’s Bunkhouse bleiben. Also warten wir im Bistro auf den Mittagsbus, der uns zum Berneray Hostel bringt, welches ca. 4km entfernt ist. Wir genießen einen sonnigen Nachmittag am windgeschützten Strand und einen ruhigen Abend im Hostel. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da, wir haben unser Zimmer für uns allein. Tag 7: Fr 15.05. (18km) Lochmaddy – Berneray Der Busfahrer amüsiert sich darüber, dass er uns nach Lochmaddy bringt, nur damit wir zurück nach Berneray laufen können… Der Wind ist immer noch da, aber immerhin nicht mehr in Sturmstärke und wir freuen uns über zwei landschaftlich sehr schöne und gut zu gehende Moorpassagen mit fantastischen Aussichten. Am Berneray Ferry Terminal angekommen nutzen wir den Fish&Chips Takeaway (das Bistro ist nur 500m entfernt) für das Abendessen und treffen Lynn wieder (und zum letzten Mal). Das Wartehäuschen ist so geräumig, dass wir dort einfach unsere Isomatten hinlegen und windgeschützt schlafen. Entgegen des an der Tür angebrachten Hinweises wird die Tür weder automatisch noch manuell abgeschlossen. Tag 8: Sa 16.05. (19km) Leverburgh - Horgabost Campsite Die Morgenfähre bringt uns rüber nach Harris. Dort bietet der „Butty Bus“ bereits frischen Kaffee und Frühstück an. Im Community Shop kaufen wir sicherheitshalber Vorräte für 4 Tage ein, denn zwischen Leverburgh und Stornoway gibt es lediglich noch in Tarbert einen Supermartk, und der hat sonntags geschlossen. Der Weg führt in ein weites Tal, umgeben von beeindruckenden Bergen. Hier kommt Highland-Feeling auf! Durch das Moor führt aber leider kein gut angelegter Schotterdamm mehr, sondern lediglich ein Torfpfad mit Entwässerungsgräben. Es ist recht matschig, lässt sich aber noch ganz gut gehen. Der Weg führt über einen Pass wieder hinunter zum Meer – Ausblick auf Traumstrände! Nach einem kurzen Straßenstück geht es wieder hinauf auf den Berg. Die nun folgende Passage empfinde ich als die schwierigste des ganzen Trails. Es geht weglos über sehr unebenes, sumpfiges Gelände an der steilen Bergflanke entlang. Da ich weder trittsicher noch schwindelfrei bin, zudem kurze Beine und ein kaputtes Knie habe, ist das sehr anstrengend und stressig für mich. Die 6km ziehen sich wie Kaugummi. Ich bin erleichtert, als wir zum Horgabost Campsite absteigen können. Dieser Campingplatz ist sehr schlicht, die Küche ist winzig. Immerhin kann man zu Büroöffnungszeiten ein paar Nahrungsmittel erwerben. Der Wind ist mittlerweile tatsächlich wieder moderat und kommt aus südlicher Richtung. Als wir unser Zelt aufstellen, beginnt es zu regnen.4 Punkte -
Ich vermute das Problem sind hier eher Kontamination durch unsachgemäße Handhabung oder irgendwelche Produkte, die mehr versprechen, als sie halten (tolle Flasche hast du da, Ursula, das geht ja viel schneller als mit diesem Sawyer). Aber die bisherigen Artikel bleiben von der Substanz allesamt ziemlich dünn und auch die Aussage der Bergrettung geht nicht darauf ein, was die Ursache jetzt sein könnte, die ein guter Filter nicht filtern kann. Ist aber auch nicht deren Fachgebiet, daher will ich denen keinen zu großen Vorwurf daraus machen. Dass man in den Pyrenäen sorgfältig filtern sollte, ist aber nichtsdestotrotz eine wichtige Info. Ich bleibe beim Filter, einige meiner Wanderungen wären mit Flaschenwasser auf dem Buckel für mich auch gar nicht zu bewerkstelligen. EDIT: Teilweise sind die "Filterflaschen" ja nur Flaschen mit kleinem Aktivkohle-Filter. Dass die nicht in der Lage sind, die üblichen Übeltäter (Giardien, Kryptosporidien) zu filtern, überrascht mich nicht. Da müssen wir nichtmal in die Viren-Diskussion eintauchen.3 Punkte
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Hans-Jürgen und 2 andere reagierte auf wandering_lukas für Thema
Hallo zusammen! Ich bin Lukas, Mitte 30 und wohne zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Ich war schon immer gerne draußen unterwegs, auch autark, zuletzt aber aus Ehe-Gründen eher selten. das Forum kenne ich noch von "damals", scheine aber da nur mitgelesen zu haben. Ich möchte Mitte September eine Woche auf dem GR10 durch die Pyrenäen streifen. Vorher möchte ich noch ein bisschen an der Packliste feilen und vermutlich noch eins-zwei Fragen zur Region stellen und dachte mir, ich sage schon mal hallo mit einem Bild von der letzten draußen-Nacht am Kellerwaldsteig.3 Punkte -
Die Garmin Epix Pro (Gen 2 heißt sie glaube ich) hat meine Telefon-Nutzung sicher um 90% reduziert. Hat allen Klimmbimm mit verschiedensten Satelliten-Netzen etc. Stört mich am Handgelenk gar nicht.3 Punkte
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Hallo Jonas, ich habe mit dem MT900 UL dieses Jahr bereits drei Touren gemacht. Ich bin zwar vielleicht nicht der Erfahrenste, was Rahmen und Belüftungssysteme angeht (im ersten Jahr hatte ich einen Militär-Rucksack, danach zwei Jahre den G4Free). Allerdings bin ich extrem empfindlich bei der Zuladung: Wegen schlechter Rucksäcke habe ich mir früher leider den Rücken und die Patellasehnen beschädigt. Deshalb sind mir Komfort und eine hervorragende Gewichtsverteilung das Allerwichtigste. Nach mittlerweile rund 600 km auf meinen 3 Touren kann ich sagen: Ich würde die 850 g des MT900 UL sofort jedem 400-g-Rucksack vorziehen! Ich habe eher schmale bis normale Schultern, und der Rucksack fühlt sich durch die geniale Lastenverteilung einfach super gemütlich an. Obwohl ich so empfindlich bin, hatte ich nie Schmerzen oder Druckstellen. Jedes Gewicht fühlt sich halb so schwer an wie bei meinem alten, rahmenlosen Rucksack was wirklich beachtlich ist. Ich packe mittlerweile sogar wieder etwas mehr Komfort-Gepäck ein, weil ein paar Gramm mehr mit diesem Ding einfach nicht mehr wehtun. Abnutzungen habe ich auch nicht gehabt. Obwohl ich nicht zimperlich damit umgehe, er auch mal in die Ecke geschmissen wird, Nass wird, Sachen dran gehangen usw. sieht er aus wie neu. Okay das ist nur das "Erste Jahr" aber das hab ich bei anderen Modellen schon anders gesehen. Bedenkt man den Preis, wüsste ich nicht wie er noch stabiler werden könnte, da man an jeder Ecke merkt das sich da Gedanken gemacht wurde. Wenn man denkt: hier müsste es dicker sein, ist es das auch - und wenn man denkt: hier würde ich aber doppelt umschlagen und vernähen ... ist es auch so. Da mein Hund mich begleitet, habe ich den Rucksack immer am Limit von 12 kg geladen, an den ersten Tagen oft sogar etwas darüber. Wenn er überladen ist, merkt man das zwar im gesamten Rücken und leicht an den Schultern, aber er erzeugt glücklicherweise keine fiesen Druckpunkte, sondern der Gesamtdruck wird höher (hoffe man versteht das :D) Er lässt sich außerdem hervorragend packen und voll ausnutzen, weil er unten geräumig und trotzdem dehnbar bleibt. Man hat einfach das Gefühl, das Gewicht sehr sinnvoll verteilen zu können und immer die volle Kontrolle zu behalten. Die Größenverstellung versteht man schnell. Nach zwei bis drei Tagen hatte ich meine perfekte Einstellung gefunden und musste sie seitdem nie wieder ändern. Auch das belüftete Rückensystem ist für mich ein absoluter Game-Changer, da ich am Rücken stark schwitze. Gefühlt muss ich meine Wanderkleidung dadurch viel seltener wechseln oder lüften. Zwei Punkte nerven mich allerdings wirklich: Das Stand-Problem: Durch den gebogenen Rahmen lässt sich der Rucksack niemals hinstellen. Egal wie er beladen ist: Er kippt immer sofort auf die Vorderseite. Selbst das Anlehnen funktioniert nicht, man muss ihn praktisch immer festhalten. Am Anfang war das für mich fast ein Dealbreaker. Inzwischen habe ich mich damit arrangiert: Ich hänge ihn einfach am Tragegriff auf oder wickle die Schultergurte um eine Parkbank etc. Die Außentaschen: Warum sind diese nicht durchsichtig? Es schwingt immer die Sorge mit, dass etwas herausgefallen sein könnte. Auf Tour ertappe ich mich ständig dabei, wie ich alles kontrolliere, heraushole und wieder hineinstecke. Das nervt extrem. Deshalb packe ich alles, was verloren gehen könnte, lieber nach innen, obwohl eigentlich noch nie etwas herausgefallen ist. Aber man sieht es von außen eben einfach nicht. Trotz dieser Kritikpunkte gebe ich den Rucksack nicht mehr her. Auf dem Rücken trägt er sich absolut weltklasse – genau wie es in den Testberichten versprochen wurde. Seit der Anschaffung machen mir Fernwanderungen noch mehr Spaß, weil das Gewicht des Rucksacks auf dem Trail einfach kein störender Faktor mehr für mich ist.3 Punkte
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schwyzi und 2 andere reagierte auf wanderhirsch für Thema
Moin, ich bin Alex, 50, und taste mich in den letzten Jahren in längere Hikes und die UL-Welt hinein. Bis jetzt v.a. kürzere Wege (GR121, Elisabethpfad, Lahnwanderweg ...). Im Herbst plane ich den Pennine Way plus ein Stück St Cuthberts Way zu laufen von Edale bis Lindisfarne, dann wird es ernst :-)3 Punkte -
This! Bin z.B. ab Sonntag für 25 Tage autark in Käsivarsi (Nord West Finnland) unterwegs. 50% unterhalb der Baumgrenze, 50% im Fjell, größtenteils weglos. Es gibt dort einige offene Hütten, die zwar größtenteils nicht auf meiner Route liegen aber oft mit einem Tagesmarsch erreichbar sind. --> Backup 1 Ansonsten suche ich mir halt eine möglichst geschützte Ecke, Bau mein Stratospire so niedrig auf wie es geht (möglichst schon VOR und nicht WÄHREND des Sturms), schau das alle Heringe Bombenfest sitzen und ggf zusätzlich mit Steinen gesichert sind. --> Backup 2 Dann lehne ich mich zurück und genieße das bei diesen hohen Windgeschwindigkeiten keine Mücken, Gnitzen,Bremsen usw. unterwegs sind 🤣3 Punkte
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Hallo zusammen! Da meine Programmier skills besser sind als meine Excel skills, habe ich mir eine kleine Web App gebastelt um mein Essen für Touren zu planen. Ist halt sehr an LighterPack orientiert (weils auch einfach ne coole App ist). Die Idee ist recht simpel; Wahrscheinlich haben wir alle unsere Excel Listen wo wir die Verpflegung für Touren planen, wie viel Gewicht es ist, wie viel kcal usw. Ist hier dann nicht viel anders. Man kann Tage anlegen und für die jeweiligen Mahlzeiten dann Essen hinzufügen mit Gewicht und kcal. Dazu noch Tagesziele an Kalorien, damit man einfach sieht ob man genug dabei hat. Was ich noch interessant finde sind die Proteine, kann man optional einschalten oder halt nicht. Gespeichert wird es im Browser Cache. Aber ihr könnt euch auch ein backup als json machen und auch wieder importieren. Oder als PDF Tabelle exportieren. https://lightermeal.netlify.app/3 Punkte
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Ich würde hier mal das Thema Kondensation in den Ring werfen. Wir reden nicht über Wochenendtouren. Kondensation im Schlafsack killt jede Loft der besten Daune. Für den Komfort im Schlafsack ist es wesentlich entscheidender, wie du ihn benutzt, offen, geschlossen, mit Kondensation am Innenzelt und so weiter. Nicht am ersten Tag vielleicht auch nicht am zweiten, aber dann wird es wichtig. Ein super Loft Schlafsack, den du an den ersten Tagen deiner Tour vollschwitzt, weil du ihn zugemacht hast, oder der mit dem Salz von der Haut, die du am Abend nicht gewaschen hast, Wasser zieht, dieser super Loft Schlafsack wird dich später nicht mehr wärmen. Egal, wie viel Geld du für die Daune ausgegeben hast. Die Daunen sind dann nämlich nur noch Matschkrümel. Wenn du das Thema Kondensation mit viel Disziplin und Routine im Griff hast, dann lohnt es sich, Geld für die Super Daune auszugeben. Ich selbst habe das Thema Kondensation im Gesamtsystem von Schlafsack, Innenzelt, Außenzelt und Lüftungs Strategie noch nicht vollständig durchdrungen, aber dafür reicht es auf jeden Fall.3 Punkte
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Hebridean Way Mai 2026
schwyzi und 2 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 9: So 17.05. (12km) Horgabost Campground - Lickisto Campsite Ursprünglich hatten wir geplant, in Tarbert im Hostel unterzukommen, doch wir stellen voller Entsetzen fest, dass dieses seit letztem Herbst für immer geschlossen hat! Damit bietet Tarbert überhaupt keine bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten an, denn es gibt dort auch keinen Campingplatz, nur noch teure Hotels und B&Bs. Nach kurzem Nachdenken finden wir das gar nicht so schlimm, denn 8 km hinter Tarbert gibt es das Rhenigidale Hostel, das wir am Montag Abend erreichen können, wenn wir an diesem Tag vom Lickisto Campsite starten. Zudem ist für den Montag Sonne angesagt und auf uns warten heute noch ein paar Kilometer Bergflanke… erneut ist es kein Vergnügen für mich, aber immerhin bin ich morgens noch frisch und so kann ich wenigstens die fantastischen Ausblicke genießen. Es geht nochmal ordentlich rauf und dann steil wieder runter, natürlich weglos und mit nur wenigen Markierungspfosten. „Hike your own hike“ wird hier zum gelebten Prinzip. Der zweite Teil des Weges führt uns über die berühmte Coffin Road. Der Weg ist anfangs sehr gut befestigt, später wird der Pfad schmal und felsig, teilweise auch etwas nass (aber nicht sumpfig). Man geht durch ein wildes Hochtal, umgeben von mächtigen Felsen. Lickisto Campsite ist ein einzigartiger Ort: der Campingplatz liegt terrassiert an einem Hang und ist komplett mit Büschen und Bäumen bewachsen. Eine grüne Oase! Zudem gibt es ein ehemaliges Blackhouse als Gemeinschaftsraum mit Küche und Wohnzimmer (Sofas, Feuerstelle). Dort verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag und waschen unsere Wäsche. Tag 10: Mo 18.05. (30km, 1100 Hm) Lickisto - Rhenigidale Hostel Die Sonne scheint den ganzen Tag und der Trail hält die schönsten Strecken für uns bereit! Es gibt noch ein paar Kilometer Coffin Road, den grasbewachsenen Scholars Path zwischen eindrucksvollen Felsen und einen Pfad an der Steilküste. Zwischendurch geht man auf der ruhigen „Golden Road“, auf der man schließlich Tarbert erreicht. Für ein Mittagessen im Hotel sind wir zu spät, aber im Deli ergattern wir noch ausgezeichnete Pies, die wir mit Kaffee (exzellent) und Kuchen abrunden. Nach 2 km Straße erreichen wir den Postmans Trail, der uns nach Rhenigidale führen soll – das ist eine Variante, die der Wanderführer explizit vorschlägt. Da wir die Original-Strecke hier bereits 2022 gegangen sind, passt das für uns gut. Der Postman Trail führt zunächst auf einem gut zu gehenden Schotterpfad zu einem Pass hinauf – und anschließend mit atemberaubender Aussicht auf das Meer einen steilen Zickzack-Weg hinunter zu demselben. Über ein paar weitere Hügel erreichen wir das Dorf Rhenigidale. Es ist eine Sackgasse! Strom gibt es hier seit 1980, die Straße seit 1990. Das Hostel finden wir verlassen vor, wir werden die einzigen Gäste in dieser Nacht sein. Aus den zurückgelassenen Lebensmitteln zaubern wir uns ein üppiges Abendessen, es gab sogar frisches Gemüse! Tag 11: Di 19.05. (21km, 600 Hm) Rhenigidale - Aline Shelter Da für den Tag Regen angesagt ist und wir nur 20 km geplant haben, gammeln wir noch bis 11 Uhr im Hostel herum. Die Straße führt ebenfalls steil einen Pass hinauf und anschließend wieder hinunter zum riesigen Meeresarm „Loch Seaforth“. Wir begegnen zwei Wanderinnen, die mit dem Bus von Tarbert bis zum Abzweig der Straße gefahren sind und nun auf dem Weg nach Rhenigidale sind. Der Regen ist nicht allzu stark, zwischendrin ist es sogar einige Zeit trocken. Das Wandern entlang der Hauptstraße macht keinen Spaß, da die Autos auf der zweispurigen Straße sehr schnell fahren. Immerhin gibt es zwischendrin noch eine schöne Passage über einen Pass (sehr nasser Wiesenweg) und am Ende geht es durch das Aline Community Woodland. Der Weg führt aber nicht richtig durch Wald, dafür nochmal steil über einen Hügel. Zelten kann man hier nicht wirklich gut – es ist entweder steil oder sumpfig. Unser Ziel ist der Shelter mit Toilette (es gibt zwei Shelter: einer ist direkt vorne an der Straße, der zweite mit der Toilette ist ein paar Hunter Meter weiter neben einem Spielplatz ab von der Straße). Den Shelter erreichen wir gerade, bevor es richtig anfängt zu regen, perfekt. Drinnen haben es sich bereits zwei junge Radfahrer gemütlich gemacht, draußen wird sogar auch gezeltet (ebene Wiese!). Der Shelter hat eine Regenwasser-Toilette und bietet meiner Einschätzung nach Platz für bis zu 6 Personen. Die beiden Radfahrer schlafen in einem kleinen Nebenraum, wir beide im Hauptraum. Es ist überraschend warm in der Nacht. Tag 12: Mi 20.05. Aline - Achmore (Westend B&B), 31km, 850 Hm Auch die heutige Etappe bietet zwei lange Moorpassagen. Die erste (ca. 11 km) führt auf meist ganz guten Pfaden bis nach Balallan. Zwischendrin ist es schon mal nass und matschig, aber immer wieder gibt es auch gute Pfadabschnitte. Unterwegs bewundern wir wieder Seen und die mächtigen Berge, die uns umgeben. Wir scheuchen ein paar Moorhühner auf, die so gut getarnt sind, dass man sie wirklich kaum sehen kann. In Balallan haben wir Glück und können im Community-Bistro zu Mittagessen. Es gibt Suppe und Sandwiches. Danach geht es ein Stück an der Straße entlang, bis der Weg bei Laxay wieder ins Moor abbiegt. Einige Zeit ist es ein zunächst ein guter Wirtschaftsweg, dann ein felsiger Damm. Es wird hügelig, und je weiter man vorankommt, desto schlechter wird der Weg. Das Auf- und Ab macht das Gehen im Matsch nicht einfacher. Irgendwann fängt es dann auch noch an zu regnen, und diesmal richtig. Die letzten 2,5km geht es durch eine riesige Senke, in der der Weg dann komplett verschwindet. Hier gibt es auch keine Chance mehr auf trockene Füße… Völlig durchnässt erreichen wir die Straße und kurz darauf unser B&B in Achmore. Diesen Luxus hatten wir in weiser Vorraussicht des Wetters schon einige Tage zuvor gebucht. Unsere Gastgeberin Maggie empfängt uns warmherzig, gibt uns extra Handtücher zum Trocknen und Zeitungspapier für die Schuhe. Das ganze Haus ist mit einem dicken Teppich ausgelegt und bietet Wärme und Gemütlichkeit.3 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
adsf und ein anderer reagierte auf kra für Thema
Für die Luft mag das in Grenzen stimmen (vor allem bei starker UV-Strahlung), aber in Wasser und im Boden können viele Viren-Arten durchaus lange überleben und infektiös bleiben. Gerade auch Noroviren und Adenoviren, die beide bei landläufig "Brechdurchfall" genannten Krankheiten Verursacher sein können. Da werden durchaus Zeiträume von Wochen genannt. Oder schau mal die Hanta-Viren, die auch im getrockneten Kot von Mäusen lange infektiös bleiben. Das die Gefahr zivilisationsnah deutlich höher ist stimmt natürlich, weil die Quelle der Viren sehr oft Fäkalien sind.2 Punkte -
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Hans-Jürgen und ein anderer reagierte auf Stoffel für Thema
Hallo zusammen, ich bin Steffi, Mitte 40 und ich bin hier, weil ich es liebe alleine draußen in der Natur zu sein. Ich habe viele Jahre in Australien gelebt und gearbeitet - und war dort leidenschaftlich gerne mit meinem Campervan im Outback unterwegs. Draußen alleine in der Natur - das fehlt mir nun hier in Deutschland und so bin ich auf das Trekken gestoßen. So war ich nun schon ein paarmal in der Eifel auf den Trekkingplätzen unterwegs und fand es großartig. Aufgrund meiner etwas geringeren Köpergröße (157cm) kann ich allerdings nicht so viel Gewicht tragen und so bin ich auf das Thema UL und das Forum hier gestoßen. Groß Lust viel zu tragen habe ich auch nicht... Ich erhoffe mir hier vor allem Tipps für Ausrüstung, ich lese auch gerne Erfahrungsberichte, ich bin hier um etwas zu lernen und damit ich das Gelernte umsetzen kann. Vor allem zum Thema Schlafsack/Quilt für kleine Frauen habe ich zur Zeit Fragen - dafür würde ich aber glaube ich einen eigenen Beitrag machen bzw Fragen stellen. Viele Grüße, Steffi2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
waldhummel und ein anderer reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Normale Filterflaschen filtern gar keine Viren: https://www.amazon.de/AQUAPHOR-Wasserfilter-Flasche-Wasserflasche-unterwegs-BPA-frei/dp/B09RX3P1Y3/ Sowas wie Viren filtern können nur sehr spezielle Lösungen wie die von Sawyer, Platypus & Co.!2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
waldhummel und ein anderer reagierte auf Lolaine für Thema
Ich filtere mittlerweile kein Wasser mehr. Wenn ich unsicher bin und unbedingt Wasser brauche, chlore ich das Wasser. Die Entnahme ist individuell: Wo entnehme ich das Wasser und wie? Dann verträgt auch jeder "Schmutzwasser" anders. Bei einem löst schmutziges Wasser Magengrummeln aus, der andere muss ins Krankenhaus. Diese Warnungen kann man im Prinzip für jedes Gebiet schreiben.2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
Gibbon und ein anderer reagierte auf sbeigl für Thema
Ich meine, ich habe jetzt über knapp 500 km bei meiner Pyrenäendurchquerung Wasser gefiltert, und hatte nie Probleme. Anders sah das leider nach dem Genuss einer Käsetorte in Salardù aus... 🤮 hat mich einen Marschtag gekostet. Man kann natürlich auch vor allem und jedem Angst haben, aber wenn man einen ernsthaften Trek in den Pyrenäen angeht, ist es unrealistisch, kein Oberflächenwasser zu brauchen, wenn man sich nicht zu Tode schleppen will. Klar bei einer Tageswanderung sollte man eher Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen mitnehmen.2 Punkte -
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Hans-Jürgen und ein anderer reagierte auf MiniMuli für Thema
Hallo zusammen, ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich in den letzten Tagen in ein paar Threads eingeklinkt — Zeit, mich richtig vorzustellen. Ich bin Jörg, aus Dresden, und unterwegs bin ich, seit ich meine Frau kenne: zu Fuß, mit dem Packraft, dem Rad, seit ein paar Jahren auch mit dem Camper. Zum leichten Gepäck kam ich über den harten Weg — 18 kg im Sarek waren mit Mitte fünfzig einfach zu viel. Mit der 60 vor Augen wird aus „geht schon" ein „muss leichter". Nächstes Ziel ist der Cape Wrath Trail. Angefangen zu optimieren habe ich beim Essen: Ich dörre seit einer USA-Reise (los ging's mit Beef Jerky), und das Trockengewicht ist ja der blinde Fleck der meisten Packlisten. Weil ich keine Lust auf Excel hatte und mir bei LighterPack ein paar Dinge fehlten, habe ich mir irgendwann selbst ein kleines Tool gebaut MYOG, nur eben Software. Zwei Sachen waren mir wichtig, die ich sonst nicht fand: meine komplette Ausrüstung einmal pflegen und für jede Tour daraus schöpfen, statt jede Liste neu anzufangen und eine Tour gemeinsam planen können, „du das Zelt, ich Kocher und Töpfe". Die Dörr-Rezepte mit Trockengewicht fließen direkt in die Packliste. Kostenlos, offline, ohne Tracking; gebaut für mich, inzwischen offen für alle. Ich freue mich auf den Austausch. Und wenn jemand mal draufschaut (link gibt es gerne via Nachricht) und sagt, was fehlt oder Unsinn ist, dafür bin ich dankbar, genau deshalb bin ich hier. Viele Grüße Jörg2 Punkte -
Daunenschlafsack für Kungsleden Anfang September – Empfehlungen bis 300€?
khyal und ein anderer reagierte auf ChrisS für Thema
Hier im Forum verkauft @wilbo doch gerade einen TNF Superlight (?) für günstiges Geld ?!2 Punkte -
Smartwatch zur Navigation?
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf Roland von Bremen für Thema
Funktioniert sehr gut, lohnt sich, spart Strom, bei Regen besser als Touch ID, Mobiltelefon ist Reserve für die Uhr - Apple Watch, Nutzung ca. 80%Uhr, 20 Mobiltelefon. workoutdoors app.2 Punkte -
Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
Linnaeus und ein anderer reagierte auf Ledertramp für Thema
Moin, gute Wahl. Ich war schon zweimal in beiden Parks und kann die nur empfehlen. MMn schöner als Jotunheimen und Vidda. Hier also meine Meinung: Packliste sieht an sich gut aus. Was hat der Quilt für ne Komforttemperatur? Woher hast du das Zelt? Das ist doch immer ausverkauft Bitte berichten, wie es sich geschlagen hat, da kann es ordentlich stürmen. Bisschen viele Klamotten wären das für mich, aber ich bin da auch extrem. Zu deinen Punkten: 1. Wenn wasserdicht, dann auch hoher Schaft. Wasserdichte Trailrunner sind Unfug, das Wasser kommt dir sonst von oben rein. 2. Beim ersten Mal hatte ich durchgehend um die 20 Grad, beim zweiten Mal eher so 5...yr.no ist die zuverlässige Quelle. Aber du hast in deiner Packliste auf jeden Fall genug Zeug dabei um nicht zu frieren. 3. Ich nutze die Hütten nie. Die meisten bieten auch keinen Strom soweit ich weiß. Es gibt natürlich ein paar bemannte Hütten, die dann auch Strom bieten. Ich hab immer ein, zwei Powerbanks dabei, je nach Länge der Tour. 4. 10 Tage ist viel für Rondane. Da wirst du schon kreuz und quer gehen müssen. Außer du machst nicht viel Strecke am Tag. Rondane ist überall schön. Ich mag besonders den Weg links am Rondvatnet vorbei und sehr nice ist auch vom Doralseter-Tal aus über Digeronden, Midtronden und Hogronden zu steigen. Schön, aber auch anstrengend ist dann auch der Weg zwischen Doralseter und Grimsdalshytta. Würde ich ungern bei Regen machen. Im Dovrefjell unbedingt die Snohetta besteigen. Mega Tour. Wenn man danach abseits der Hauptroute durch den Park streift, kann man richtig alleine sein. Habe da 2022 mal eine Woche lang keinen anderen Menschen gesehen und auch keinen Empfang gehabt. Es lohnt sich, da einfach die Seitenwege abzugehen und auch mal den ein oder anderen kleineren Berg zu besteigen. Dabei kommt man oft unverhofft an schönen kleinen Seen vorbei.2 Punkte -
Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
smomb und ein anderer reagierte auf BohnenBub für Thema
1. Trailrunner: wasserdurchlässig oder wasserdicht? Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen, weil sie einfach nur von persönlichen Vorlieben abhängt. Generell scheint mir die Region vergleichsweise trocken zu sein. Überhitzung in GTX Tretern wirst du im August vermutlich auch eher nicht haben. Insofern: Wie du magst. 2. Temperaturen im August Statt anekdotischer Evidenz rate ich dir die wirklich gemessenen historischen Werte bei YR.no zu checken. Da kannst du für jedes Jahr und jeden Monat Durchschnitt- wie Tiefstwerte ausspucken lassen. Ich habe in Norwegen von Sommer bis Herbst immer T-Shirt + Fleece + Regenjacke dabei. In kälteren Lagen für Pausen und Camp eine Daunenjacke. 3. Stromversorgung Schau in punkto Hütten mal bei ut.no/kart vorbei. Dort siehst du bei allen Hütten Informationen über vorhandene Infrastruktur. Bei den bedienten Hütten kann ich mir gut vorstellen, dass es normales Stromnetz gibt. Bei den unbewirtschafteten DNT Hütten quer durch Norwegen findet man mit etwas Glück aber mittlerweile doch recht oft einen Solar betriebenen USB A Ausgang. 4. Route Auch da ist ut.no/kart für eine erste Orientierung eine prima Anlaufstelle. Viel Spaß!2 Punkte -
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Hans-Jürgen und ein anderer reagierte auf Jonas1234 für Thema
Moin in die Runde, ich bin Jonas, komme aus Hamburg und möchte jetzt langsam in die Ultraleichtthematik einsteigen. Ursprünglich komme ich aus dem Bikepacking und habe bereits mehrere längere Touren durch Dänemark und die Niederlande mit dem Zelt unternommen. Doch ich wandere auch für mein Leben gerne. Die Wanderungen haben sich allerdings bisher nur auf Tagestouren im Harz beschränkt. Ich spiele tatsächlich bereits seit einigen Jahren mit dem Gedanken, früher oder später mal eine Langstreckenwanderung zu unternehmen, habe mich aber nie dazu aufraffen können mich genauer mit der Thematik zu beschäftigen - zumal die Vorbereitung (hinsichtlich Gewichtsoptimierung) ja eine deutliche größere Rolle spielt als beim Bikepacking. Naja, jetzt habe ich es geschafft 😂 und möchte mich nun Schritt für Schritt rantasten... Und ich glaube, ein solches Forum kann mir ganz gut helfen, um von der Erfahrung von einigen hier zu lernen. Sei es hinsichtlich Gewichtsoptimierung, Tourenplanung oder der mentalen Einstellung während einer Wanderung. Anfangen möchte ich im August mit einer Mehrtagestour durch den Bregenzerwald, eine Wanderung durch den Harz wäre in diesem oder nächsten Jahr auch noch denkbar. Danach schauen wir mal weiter, zu große "Ziele" will ich mir voerst nicht setzen. Ich freue mich auf den Austausch mit euch (-: LG2 Punkte -
Erste Packliste – Bitte um Kritik & Optimierung (Big Four, Basisgewicht, 3-Jahreszeiten)
Epiphanie und ein anderer reagierte auf MarcG für Thema
Jemand der sich im Schlaf dauernd dreht, wie ein Dönerspieß im Imbiss.2 Punkte -
Eifelsteig im April
schwyzi und ein anderer reagierte auf schrenz für Thema
Da in einem anderen Tread @Wander Schaf drum gebeten hat ein paar Worte zu berichten, überwinde ich jetzt mal meine dahingehende Faulheit und schreibe ein paar Sätze zum Eifelsteig. Eigentlich war für die Osterferien was sehr entferntes geplant, was sich dann zerschlagen hat, also ein Blick auf "top trails of Germany", zwei Wochen Zeit heißt mit Hund irgendwas um 300km, der Eifelsteig hat eine schön einfache Anreise - bazinga! Zum Thema Anreise mal gleich ein dreifaches Hurra für unsere vielgescholtenen Kollegen der DB, vier verschiedene Züge und drei zum Teil knappe Umstiege, ich war eigentlich schon gleich davon ausgegangen, dass das in die Hose geht, aber ich komme pünktlich in Aachen an. Eigentlicher Startpunkt ist Kornelimünster ungefähr 8km entfernt, also gleich los und relativ unspektakulär durch Aachens Vororte gelatscht. Am Start selbst hab ich nur eine relativ langweilige Infotafel gefunden, da krankt es bei den deutschen Wegen irgendwie dran, wer also ein schönes Startfoto machen will, sollte das an der Eifelsteigstele am Ortseingang tun. Da es auch hier in den letzten Wochen recht viel geregnet hat, sind die Wege ziehmlicher Schlammpisten. Von Anfang zeigt sich, dass der Weg sehr abwechslungsreich ist, bei den deutschen Mittelgebirgswegen besteht ja immer die Gefahr, dass man stundenlang durch Wirtschaftswälder läuft, aber hier geht es oft an Flüssen entlang durch vergleichsweise offene Landschaften. Der Schlenker durch Belgien ist landschaftlich schön, ähnelt dem Hohen Venn, die Teerstraßen aber eher abtörnend. Da man im Nordteil durch den Nationalpark und viele NSG läuft, übernachte ich die ersten drei Nächte auf Campingplätzen, die dort, gerade in der Nähe der Seen, relativ dicht beieinander liegen (Achtung für die Hundewanderer, es gibt tatsächlich ein paar, auf denen Vierbeiner unerwünscht sind, also vorher Website checken). Die ersten Nächte sind noch frisch, bei -6°C kommt meine Schlafausrüstung an die Grenze, da ich kein Bock hatte, zu winterlich zu packen . Südlich von Gmünd wird dann wild gecampt, bzw. die recht üppigen Schutzhütten genutzt. In dem Zusammenhang empfehle ich besonders die Brotpfadhütte südlich von Blankenheim, ein Kleinod mit Tischdeckchen und Kerzenschein, fatalerweise wohl in manchen Apps als bewirtschaftete Übernachtungshütte eingezeichnet, weshalb mein Hund und ich uns am Ende noch mit zwei weiteren belgischen Wanderern auf 6m² zusammenkuscheln . Der mittlere Teil des Weges um Daun und Gerolstein verläuft ebenfalls wieder sehr abwechslungsreich und aufgrund der Osterfeiertage in machen Ecken trifft man relativ viele Tageswanderer (die vielen Feiertage bescheren mir auch noch unerwarteten Versorgungsstreß), aber sofort ab Dienstag wird es ausgesprochen ruhig. Um Manderscheid kommt der für mich interessanteste Part des trails ein sehr langer Teil entlang der Lieser, über enge Singletrails und durch einsame enge Täler - toll. Die Hüttendichte lässt südlich von Manderscheid dann schlagartig nach, manche der Vorhandenen sind auch dahingehend beschildert, dass Übernachtungen unerwünscht sind, da sie aber eh nicht so geeignet sind, man hat das architektonische Kunststück fertig gebracht, sie fünfseitig offen zu gestalten, es zieht durch den Boden, da sie über dem Hang hängen. Das letzte Viertel kommt auch am ehesten einer typischen Waldwanderung nahe, aber immer noch mit ein paar netten Highlights wie Burgen oder die Höhlen vor Trier. Wichtiger Wegetipp: Die Brücke über die Kyll bei der Deimlinger Mühle ist nicht mehr existent, ja einfach futsch, ich weiß jetzt nicht, ob ich weiter nördlich ein Umleitungsschild übersehen hab, aber zumindest vor Ort gingen die Wegmarken einfach bis zum Fluss. Alternative ist leider entlang der Kreisstraße nach Kordel. Ich hatte das Glück, dass mich ein DB Streckenarbeiter über die Eisenbahnbrücke gebracht hat, schräge Sachen, die man echt nur beim Wandern erlebt , aber bitte nicht auf eigene Faust nachmachen, die Brücke und die folgende Bahnstrecke sind sehr eng! Nach zehn Tagen kam ich dann in Trier an, mein kleiner Terrier hatte sich hervorragend geschlagen, alle Beteiligten glücklich und zufrieden. Fazit: Für mich bislang einer der abwechslungsreichsten Wege in Deutschland, kann man auf jeden Fall weiter empfehlen. (Ein paar Bilder folgen noch)2 Punkte -
Isomatte - reparieren - Sea to Summit AMSIULR
kra und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
@Biker2Hiker Erstmal danke, für deine immer wieder gern erlebte Berichtigung! Hahahahaha! Immer wieder schön!😍 Aber, die StS, um die es hier geht, ist ja eine Luftmatratze! Mit Schaum zwar, aber „selbstaufblasend“. Aufblasend. Luftmatratze!2 Punkte -
Frage an die Frauen: Wie Scheuern vermeiden in Shorts
RaulDuke und ein anderer reagierte auf PicaPau für Thema
Ich habe garkeinen Hosenlatz ;)2 Punkte -
Nachschub auf dem Cape Wrath Trail
traveloors und ein anderer reagierte auf Dotpitch für Thema
Es soll hier nicht um die Sinnhaftigkeit gehen. Ich bin mir halt nicht sicher, ob es z.B. gewohntes Hundefutter, oder dehydrierte Essenspacks auf dem CWT gibt. Danke aber für die hilfreichen Infos in den letzten Posts.2 Punkte -
Frage an die Frauen: Wie Scheuern vermeiden in Shorts
PicaPau und ein anderer reagierte auf Cullin für Thema
Vielleicht sind die T8 Commandos Unterhosen was für dich https://www.tidygear.at/shop/kleidung/funktionsunterwaesche/t8-commandos-40g-ultraleichte-funktionsunterhose-damen/2 Punkte -
495g Rucksack für 60 Euro: Eine Geschichte über Improvisation und Umdenken
gramfex und ein anderer reagierte auf dgraffe für Thema
Es war ein gewöhnlicher Wanderrucksack von 2012, den ich mal in einem Outdoor Laden gekauft hatte und der alles ins Rollen brachte. Ein robustes, 1,2 kg schweres Modell, das ich seit 12 Jahren besitze und das ich für Tagestouren über die Jahre verwendet habe. Dieses Modell wurde auch zu meinem ersten Begleiter auf der ersten Fernwanderung. Zunächst erfüllte er alle meine Anforderungen, doch bald schon packte mich das Ultraleicht-Virus. Fasziniert von der Idee, jedes Gramm zu optimieren, stürzte ich mich in die Welt des Leichtgewichts-Trekkings. Mein Equipment wurde immer besser auch dank der informativen Youtube Videos von Robert Klink und Stefan Berger... danke Jungs! Das größte Hindernis war jedoch der Rucksack. Die meisten ultraleichten Alternativen waren schlichtweg zu teuer. Ich wusste, es musste eine andere Lösung geben. Meine Recherche führte mich schließlich auf Stefan Bergers YouTube-Kanal, der den 56L - 3FUL Qidian Pro für nur 89 Euro vorstellte. Begeistert von der Idee, ein solch preisgünstiges Modell zu testen, bestellte ich es sofort von Aliexpress. Die Tage verstrichen, und der ersehnte Rucksack traf nicht ein. Mitte März näherte sich schnell der Tag meiner geplanten Tour, und die Wettervorhersage versprach ideale Bedingungen für ein Wochenende auf dem Rheinsteig vor meiner Haustür. Eine Verschiebung kam nicht in Frage; mein Wanderkumpel zählte auf mich. Immer noch kein Quidian Pro da und in diesem Moment entschied ich mich für eine Notlösung: meinen ultraleichten Tagesrucksack von Decathlon. Mit seinen nur 330g und 25L Volumen schien er auf den ersten Blick kaum geeignet, doch seine drei großen Meshfächer boten überraschend viel Stauraum. Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, warme Kleidung für die kühlen Nächte von 0-2 Grad, Essen und Wasser für zwei Tage – alles fand Platz, das Zelt band ich einfach oben drauf. Mit dieser improvisierten Lösung startete ich in das Abenteuer und erlebte ein unvergessliches Wochenende. Als ich zurückkehrte, war der Qidian Pro endlich angekommen. Zu meiner Überraschung wirkte er nun viel zu groß. Die Suche nach einer besseren Lösung führte mich zum Kumo 36 Superlight Backpack von Gossamer Gear – ein beeindruckendes Backpack, doch teuer und müsste man importieren. Dies brachte mich zu einer entscheidenden Erkenntnis: Warum nicht den Decathlon Rucksack modifizieren und ihn an meine Bedürfnisse anpassen? Der Rucksack hatte bereits einen Brust- und Hüftgurt, nur die Schultergurte bedurften einer Verbesserung. Ich bestellte komfortable Schulterpolster und zusätzliche Taschen für die Gurte, um den Komfort und die Funktionalität zu erhöhen. Mein kleines "Optimierungsprojekt" nahm Gestalt an, denn es fehlt eigentlich nicht viel. Mit zusätzlichen Schulterpolstern, praktischen Schultergurttaschen und einer kompakten Bauchtasche wurde aus einem einfachen Tagesrucksack ein voll funktionaler minimalistischer Trekking-Rucksack für nur 65,23€ und einem Gewicht von 495g. Diese Erfahrung lehrte mich viel über die Bedeutung von Flexibilität und Kreativität im Trekking. Es geht nicht nur darum, die leichteste Ausrüstung zu finden, sondern auch darum, Lösungen zu schaffen, die funktionieren. Mein kleiner "Mod" hat nicht nur mein Gepäck, sondern auch meine Einstellung zum Wandern verändert – leichter, einfacher, freier. Ich bin total begeistert von meinem neuen Freund. Er ist kompakt, leicht, funktional, bequem und sogar Wasserdicht. Ein Liner ist somit auch nicht notwendig. Ich denke dieser kleine "Mod" könnte super spannend sein, wenn du entweder günstig und minimalistisch in das Thema Ultraleicht Trekking einsteigen möchtest oder wenn du bereits einen großen Trekking Rucksack hast und etwas kleines, kompaktes für Tagestouren, Hüttentouren und Weekender suchst oder wie ich minimalistisch unterwegs sein möchtest. Eigentlich ist es ja noch nichtmal ein "Mod", sondern eher eine Inspiration zum Umdenken und Improvisieren. Falls du mein kleines Projekt nachmachen möchtest sind hier die Details und Links zu den einzelnen Komponenten deines Ultraleicht-Rucksacks: Rucksack: Modell: Travel Faltbar Wasserdicht 25 Liter Marke: Decathlon Preis: 24,99 € Volumen: 25 Liter Leergewicht: 300 g (ich habe eher 320 g gewogen) Link: Decathlon Rucksack So wie der Rucksack von Decathlon kommt kann man ihn eigentlich direkt einsetzen, die hier gekauften Add-Ons sollen ihn einfach etwas funktionaler machen. Schulterpolster für Rucksack: Preis: 18,98 € (9,49 € pro Stück) Gewicht: 70 g (35 g pro Stück) Spezifikation: Sehr bequem, lässt sich gut an den Rucksack anbringen, genug Platz für zusätzliche Schultergurttaschen Link: Schulterpolster Amazon Einfach mit dem Klettband um den Schultergurt legen und fertig. Schultergurttaschen: Marke: Tatanka Preis: 21,26 € (10,63 € pro Stück) Gewicht: 100 g (50 g pro Stück) Spezifikation: Leicht und geräumig, passend für z.B. iPhone 14 Pro, dünnes Portemonnaie und Schlüssel, oder stark komprimierbaren Poncho. Sogar eine 0,5 bis 0,7 Liter Flasche passt rein, wenn man den Reißverschluss offen lässt, denn das Neopren Material ist dehnbar. Link: Schultergurttaschen Amazon Einfach in die vorhandene Schlaufe des Schultergurts einfädeln und mit den beiden Klettbändern fixieren. Hält super gut. Optional: Bauchtasche: Marke: Decathlon Preis: 7,99 € Fassungsvermögen: 2 Liter Leergewicht: 45 g Spezifikation: Kompakt und praktisch für zusätzlichen schnell erreichbaren Stauraum Link: Decathlon Bauchtasche Mit diesen Komponenten bekommst du einen funktionalen und ultraleichten Rucksack, ohne dabei die Kosten einer teuren Markenalternative zu erreichen. Das Gesamtgewicht des optimierten Rucksacks beträgt nun etwa 495 Gramm, was zusammen mit dem günstigen Gesamtpreis von etwa 65,23 € eine effektive und budgetfreundliche Lösung für Ultraleicht-Trekking darstellt. Freue mich über Verbesserungsvorschläge und Rückmeldungen. Daniel Instagram: @dgraffe2 Punkte -
HRP ab ca. 20. Juli - Notfallkommunikation, Papierkarten
waldhummel und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
Am schönsten, für dich und mich, wäre es gewesen, zu erwähnen, was der HRP überhaupt ist, bzw, was für ein Wanderweg. Ich hätte mich gefreut, zu wissen, worum es geht, du hättest dich evtl über Tips von mir freuen können. Ich bin nicht mehr gewillt, solche Abkürzungen zu googeln.2 Punkte -
EOE Palladium vs. WSA-Spiritus: Kocher für 2p
Steintanz und ein anderer reagierte auf traveloors für Thema
OT: Also genaugenommen ist es, obwohl wir grade erfolgreich zwei losgeworden sind, der Sechstkocher, aber psst. 🤫2 Punkte -
Schlafsackfragen, Vergleich Füllmenge, ME Xenith
Epiphanie und ein anderer reagierte auf Kellox für Thema
Hallo in die Runde, Ich denke das Thema ist nicht neu aber wohl immer noch aktuell, wenn man sich die Temperaturangaben der Hersteller zusammen mit den Eckdaten verschiedener Schlafsäcke ansieht. Ich beschäftige mich mit dem Thema aktuell, da ich zu meinem 850g KuFa eine leichtere Alternative für Frühling und Sommer suche. Irgendwas um 500-600g und dann möglichst leicht. Habe mir dazu eine Tabelle gemacht mit Füllmenge und Temp-Angaben und dabei stechen einige raus. Die Angaben (in meiner Tabelle die Komfortwerte) sind ja nach EN genormt, daher frage ich mich, wie es zum Beispiel beim Xenith gehen soll mit so wenig Füllung diese Werte zu erreichen. Die Füllung ist nicht alles, das ist ja auch klar, aber Schnitt und Konstruktion (Reißverschluss Länge) kann ja nicht so viel ausmachen, wenn man mal von extremen Eiformen oder Deckenschlafsäcken absieht? Ich würde daher um die Ausreißer erst einmal einen Bogen machen, scheint mir das doch eher unrealistisch zu sein. Was ich so gelesen habe, sind die Summit Spark Modelle auch sehr optimistisch angegeben, wie auch der Pajak Radical 1Z und die Cumulus Modelle (letztere wohl auch nicht nach Norm?). Hat jemand ähnliche Überlegungen angestellt? Ich komme irgendwie immer wieder zum WM Summerlite, wenn da die Kosten nicht wären- auf der anderen Seite hätte ich mir damit das ganze ausprobieren sparen können (hatte schon hier: Gold Kazoo, Marmot Atom, Parser 32F- die beiden letzten stehen zum Verkauf)...2 Punkte -
Bettlaken für Luft-Isomatte
Epiphanie und ein anderer reagierte auf Blaumeise für Thema
Und wenn du einfach nicht dich sondern die isomatte in das inlett steckst?2 Punkte -
Ich lese auch immer wieder von einer Formel, um aus dem Loft die Komforttemperatur errechnen zu können. Ich halte auch das nur für einen Näherungswert, weil immer auch die Daunenqualität mit reinspielt. 10cm Loft einer 650er Daune dürften wärmer sein, als 10cm einer 850er Daune. wenn man sich den Chart bei Western Mountaineering mal ansieht, so reicht ein Schlafsack mit 10cm Loft von +2 (Dreamlite) über 0 grad (Summerlite) bis zu -2 (Megalite)- und das bei gleicher Daune…2 Punkte
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Ich habe vor einigen Tagen ein ähnliches Thema aufgemacht und dazu eine Tabelle gepostet- hier sieht man ganz schön einige Ausreißer, die mit Magie wärmere Schlafsäcke bei weniger Daune herstellen können. Auch ich habe einen Apache und frage mich, welchen Schlafsack ich oben ergänze. Habe zur Zeit einen KuFa mit 7 Grad Komforangabe, daher orientiere ich mich daran und will einfach etwas Gewicht sparen. Habe zur Zeit noch den Parsec 32f da und den Marmot Atom. Die Trennen 100g und 4 Grad Komfort. Der Parsec wird mir im Sommer vermutlich zu warm, beim Atom bin ich für Schweden im nächsten Jahr skeptisch, ob er nicht wiederum zu kalt ist...2 Punkte
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Hochwertiger Kaffee auch unterwegs
wolffahrer und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
Ich bin ja nun, wenn das Gewicht nicht die absolute Rolle spielt, wie z.B. bei Packraften oder Segeln, French Press Fan und nutze da die Snowpeak Titanium Cafe Press, die auch in meinem Freundes / Bekanntenkreis weit verbreitet ist. Wenn es leicht sein muß wie Wandern, WW Packraften, MTB nehme ich halt den Instant Mount Hagen Papua Neu Guinea den ich um Klasssen besser finde, als andere Instant und halt auch nicht so viel Verpackungsmüll wie div einzeln verpackte Kaffee-Rationen. Die, die im Bekanntenkreis Espresso oder ähnliche Kaffeezubereitungen bevorzuge und leicht unterwegs sind, benutzen entweder den MAXI life enhance Armin Coffeemaker, den es nicht mehr neu gibt, den Nachfolger My Clean Coffee Maker oder den EOE Achat.2 Punkte -
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traveloors und ein anderer reagierte auf Bewegende_Natur für Thema
Hallo in die Runde, mein Name ist Sandra, ich bin 37 Jahre alt und komme aus der Gegend rund um Kassel/Göttingen. Ich wandere schon länger, meist nur Tagestouren. Angefangen hat alles mit meiner Lauftrainerin, die vorgeschlagen hat bei einer Wanderveranstaltung einen Marathon zu wandern. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen alleine oder mit meinem Partner zu wandern, weil ich die Ruhe im Wald genieße und mich dort sehr verbunden mit der Welt fühle. Die letzte Zeit kam dann die Idee von Mehrtagestouren dazu. Zwei haben wir absolviert im Bereich Schweden und dort der Höga Küste, sowie in Deutschland. Mein Traum ist es, irgendwann einmal vom Süden Schwedens bis nach Haparanda zu gehen. Weiterhin möchte ich gern den Nord/Süd Trail hier in Deutschland erwandern. Die erste Mehrtagestour war katastrophal, da viel zu viel Gepäck und unnötiger Kram. So kam das Thema Ultraleicht auf, mit dem ich mich nun beschäftige. Hier angemeldet habe ich mich, um zum einen von anderen, erfahrenen Menschen zu lernen, mein eigenes Wissen vl irgendwann einmal weiterzugeben und um gleichzeitig Kontakte zu knüpfen. Denn ich kenne niemanden, der ähnlich unterwegs ist wie ich. Vor allem würde ich mich über weiblichen Kontakt freuen, vielleicht Mal eine gemeinsame Tour und einen Erfahrungsaustausch. Und tatsächlich habe ich auch mit Angst zu kämpfen, an der ich aktiv arbeite: Nachts im Wald bei Dunkelheit habe ich große Angst alleine. Kognitiv weiß ich, dass sie unangebracht ist, aber wie das mit Angst so ist, ist sie nicht rational. Auch hier würde ich mich über einen Austausch mit Menschen freuen, die vl ähnliche Themen hatten und einen guten Umgang damit gefunden haben. Ganz viele Grüße aus Kassel und ich freue mich sehr hier zu sein. Viele Grüße, Sandra2 Punkte -
Richtig windstabil, zwei Personen und Max. 1,5kg klingt schwierig 🤔1 Punkt
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Schmutzwasser ist (k)ein sauber definierter Begriff! Schmutzwasser kann Wasser mit aufgewirbeltem Sand, aber auch Wasser in einer Kläranlage sein. Ersteres ist MEIST unbedenklich, letzteres eher nicht. Bei einem Fließgewässer kommt es natürlich auch darauf an, wodurch das Wasser geflossen ist. Lag da ein verwesendes Schaf drin oder floß es an einer Kuh-Weide vorbei... kann es noch so klar sein, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist (sehr) hoch. Fließt es aus unbewirtschaftetem Gelände, als den Bergen kann es durchaus trüb sein, die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination ist eher gering. Bei erwartbarem Wasserbedarf in landwirtschaftlich "verseuchtem" Gelände macht ein kleiner Sawyer und ne 1/2 ltr Faltflasche fürs Schmutzwasser durchaus Sinn. Justmy2ct1 Punkt
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Ich hab mir vor Jahren das Garmin inReach2 besorgt, hauptsächlich als Pacifier für die Daheimgebliebenen und würde es einem Handy vor ziehen es sendet wenn so eingestellt Deinen Standort konstant und für die Daheimgebliebenen ersichtlich. Solltest Du in Ohnmacht fallen weiß trotzdem wer wo Du bist und kann Hilfe rufen. du kannst die Tracks als gpx hochladen und hast dann on-off-track Navigation als Plan B - aber keine Kartenansicht! Mit dem Argument spare ich mir die Papierkarten gerade es braucht echt wenig Strom wenn man es Nachts ausschaltet, bis zu einer Woche ist denkbar, je nach Einstellung Hat USB C Standard Stecker verbaut sieht schick aus am Rucksack 😉 Nachteil: Die Verbindung bei dichter Walddecke ist echt mau. Selbes bei sehr steilen Schluchten. Es ist mir nicht selten in waldigen Mittelgebirgen passiert dass ich Handy Empfang hatte, das inReach hatte keinen. In den Bergen sollte Dir das aber nicht passieren. Und irgendwann kommt man dann doch immer durch. Du hast 2 Satellitensysteme verbaut (GPS (Position) und Iridium (Kommunikation)) die beide funktionieren müssen um eine Notnachricht abzusetzen P.S.: habe mir für mein an sich recht wasserdichtes Handy (Pixel 5) jetzt so USB Stöpsel besorgt ("Staubschutz für USB Type-C™ Buchse") in der Hoffnung dass Nässe nun auch den Ladevorgang verschont - KLICK - das Problem kenne ich tatsächlich auch1 Punkt
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EOE Palladium vs. WSA-Spiritus: Kocher für 2p
traveloors reagierte auf Konradsky für Thema
Nee, man muss nur viel weiter runter scrollen. Ich hatte auch erst zu früh aufgehört zu scrollen. Gruß Konrad1 Punkt