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Ultraleicht Trekking

Roland von Bremen

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Alle erstellten Inhalte von Roland von Bremen

  1. 100% Wenn es warm und trocken ist, dann hast du nasse Socken. Wenn es kalt und nass ist, dann ist es umgekehrt. Ich habe Muck Boots, unbedingt welche mit Vibram Sohle. Schwer, aber auf dieser Tour hätte ich sie gerne gehabt.
  2. Sauwetter auch im Saltfjell und Nasafjell. Nach Jahrzehnten mit Gummistiefeln mal wieder Lederschuhe probiert. Nie wieder.
  3. Gute Frage. Mehr Wirkungsgrad bringt weniger Verlustwärme, mehr Lebensdauer für Schaltung und Akku, längere Laufzeit bei voller Leistung, besonders wenn alles klein und leicht sein soll. Klein und leicht interessiert uns hier. @khyal hat für die Gen. 4 über 80% gemessen. Nitecore hat also einen wesentlichen Fortschritt von Gen. 3 nach Gen. 4 gemacht. Damit wurde die Verlustleistung um 1/3 reduziert.
  4. Mache auch mal eine Messung mit der NB 10000 Gen 4, voll entladen abgegebene Energie in mWh, voll laden aufgenommene Energie in mWh, geometrisches Mittel sollte Nennkapazität sein, Quotient von raus/rein ist Round Trip Efficiency. Bei meiner Gen 3: 37,4 Wh, 69% Bei meiner CARBO 20: 76% und 79% Interessant wäre, ob Nitecore auch bei der NB Gen 4 die Effizienz der Ladeschaltung verbessert hat.
  5. Ich möchte hier mal Guru Maps in den Ring werfen. Für iOS, Android, MacOS. Die volle Version kostet Geld. Ich nutze die App seit Jahrzehnten. Tracking, Routenplanung, Offline Karten. Kein soziales Netzwerk, wo man seine Tracks abgeben muss. Genial sind die externen Kartenquellen. https://git.beroni.us/custom-map-source/ Schweiz, Norwegen, Schweden. Echte Topo Karten, voll zoombar. Alle Landmäteriet Fjällkarten 460 MB offline. Für WatchOS WorkOutDoors.
  6. Funktioniert sehr gut, lohnt sich, spart Strom, bei Regen besser als Touch ID, Mobiltelefon ist Reserve für die Uhr - Apple Watch, Nutzung ca. 80%Uhr, 20 Mobiltelefon. workoutdoors app.
  7. Noch einen Punkt zur Navigation mit Kompass und Karte. Rechne mit aufliegenden Wolken, schwer erkennbarem Pfad und Steinmännchen, die sich gerne auch mal verstecken. Es kann passieren, dass du blind navigieren musst. Das geht, solltest du auf der Tour aber nicht zum ersten Mal machen.
  8. Der größte Hebel in deiner Packliste ist das Essen, da sind 1-2 kg Einsparung drin. Dörren, vielleicht, habe ich wieder aufgegeben. Auf keinen Fall Wasser tragen, auch kein verstecktes Wasser in den Lebensmitteln. Kohlenhydrate gibt es billig und 100% wasserfrei (Reis, Haferflocken, Bulgur, Nudeln, Knäckebrot). Packvolumen kann ein Problem sein. Fett ist kein Problem (Öl). Eiweiß ist nach meiner Erfahrung kritisch, wenn man kein Milchpulver mag und weil es nicht substituierbar ist. Wenn Eiweiß knapp ist, dann baut der Körper Muskeln ab. Das willst du nicht. Wenn Kalorien knapp sind, dann geht es an die Fett Polster, das ist ok. Optimiere dein Essen, damit sparst du das meiste Gewicht auf deiner Liste.
  9. Für die Navigation in Norwegen, suche dir eine App, die das Kartenmaterial von Statens Kartverket verwendet, es gibt nichts besseres, Zoom von 1:5000 bis 1: 1 000 000, z. B. NaVida oder noch besser Guru Maps mit der Mapsource https://git.beroni.us/custom-map-source/
  10. Ich benutze PET Flaschen. Wenn du ganz sicher gehen willst, dann nimm eine PET Pfand Flasche. Jede PET Flasche, die ein Getränk mit Kohlensäure hält ist stabil genug. Mir ist noch keine kaputt gegangen
  11. DEET gegen Mücken fehlt, auch wenn es Ende August ist. Du willst doch die Landschaft genießen. Alternativ brauchst du mückendichtes Hemd und Hose, ist schwerer. Gewicht vom Gas fehlt in der Summe. 6 kg Essen für 8 Wandertage ist viel, 750 g pro Tag. Bei 70 kg Körpergewicht solltest du mit 550 - 600 g pro Tag auskommen, wenn genug Protein/Eiweiß dabei ist, 30 g pro Tag, entspricht 100 g Milchpulver. Nutze soviel Speiseöl wie du kannst, um Energie mit wenig Gewicht zu bekommen. Mit 550 g hast du ein leichtes Defizit und wirst in 8 Tagen 1 kg verlieren. Ich rechne bei 2 Wochen immer mit 2 kg aus der Reserve. schaue dir historisches Wetter und Schnee an https://www.senorge.no/ wenn du einen guten Blick für den Boden hast, dann brauchst du keine Bodenplane. Gib dir Mühe bei der Auswahl vom Zeltplatz. Niemals Gras, immer Kraut unterm Zelt. Über 1000 m wird es dünn. Rondane ist toll.
  12. Da hast du dir die schwerste Wetterecke von Norwegen ausgesucht. Schaue dir mal die Windgeschwindigkeiten auf https://seklima.met.no/observations/ an. Außer mehr Gewicht hast du nichts vom freistehenden Zelt.
  13. Wir hatten in 30 Jahren Nordland Wanderungen 3 Tage an denen ich froh war, dass wir beim Zelt keine Kompromisse gemacht haben. Hilleberg testet bis 100 km/h oder so. Die brauchst du im Fjell. Nicht jeden Tag und auch nicht auf jeder Tour, aber wenn das Zelt versagt, dann ist es weg, ganz weg.
  14. Ich hatte früher auch immer Papierkarten für den Notfall mit. Jetzt habe ich die doppelte Sicherheit mit Apple Watch und iPhone. Hauptsächlich navigiere ich tatsächlich mit der Uhr, 40 g, Workoutdoors Karten geladen und Route ausgeplant. Notfall Kommunikation mit Satellit über iPhone, wenn kein Netz ist. Energiebedarf an USB-C Schnittstelle: 7,6 Wh pro Tag im Mittel, 8,6 Wh pro Tag mit 1 Sigma Reserve
  15. Ich würde hier mal das Thema Kondensation in den Ring werfen. Wir reden nicht über Wochenendtouren. Kondensation im Schlafsack killt jede Loft der besten Daune. Für den Komfort im Schlafsack ist es wesentlich entscheidender, wie du ihn benutzt, offen, geschlossen, mit Kondensation am Innenzelt und so weiter. Nicht am ersten Tag vielleicht auch nicht am zweiten, aber dann wird es wichtig. Ein super Loft Schlafsack, den du an den ersten Tagen deiner Tour vollschwitzt, weil du ihn zugemacht hast, oder der mit dem Salz von der Haut, die du am Abend nicht gewaschen hast, Wasser zieht, dieser super Loft Schlafsack wird dich später nicht mehr wärmen. Egal, wie viel Geld du für die Daune ausgegeben hast. Die Daunen sind dann nämlich nur noch Matschkrümel. Wenn du das Thema Kondensation mit viel Disziplin und Routine im Griff hast, dann lohnt es sich, Geld für die Super Daune auszugeben. Ich selbst habe das Thema Kondensation im Gesamtsystem von Schlafsack, Innenzelt, Außenzelt und Lüftungs Strategie noch nicht vollständig durchdrungen, aber dafür reicht es auf jeden Fall. Und noch etwas zur ursprünglichen Frage. Alle Schlafsack Tests nach dem Standard oder nach der Western Mountaineering Methode sind mit trockenen Mannequins, die im Schlafsack liegen und gegen die Außentemperatur geheizt werden. Das ist also alles ohne Kondensation und nur sehr eingeschränkt für die Praxis brauchbar. Eingeschränkt bedeutet, in der ersten Nacht brauchbar, danach nicht mehr.
  16. Ich würde hier mal das Thema Kondensation in den Ring werfen. Wir reden nicht über Wochenendtouren. Kondensation im Schlafsack killt jede Loft der besten Daune. Für den Komfort im Schlafsack ist es wesentlich entscheidender, wie du ihn benutzt, offen, geschlossen, mit Kondensation am Innenzelt und so weiter. Nicht am ersten Tag vielleicht auch nicht am zweiten, aber dann wird es wichtig. Ein super Loft Schlafsack, den du an den ersten Tagen deiner Tour vollschwitzt, weil du ihn zugemacht hast, oder der mit dem Salz von der Haut, die du am Abend nicht gewaschen hast, Wasser zieht, dieser super Loft Schlafsack wird dich später nicht mehr wärmen. Egal, wie viel Geld du für die Daune ausgegeben hast. Die Daunen sind dann nämlich nur noch Matschkrümel. Wenn du das Thema Kondensation mit viel Disziplin und Routine im Griff hast, dann lohnt es sich, Geld für die Super Daune auszugeben. Ich selbst habe das Thema Kondensation im Gesamtsystem von Schlafsack, Innenzelt, Außenzelt und Lüftungs Strategie noch nicht vollständig durchdrungen, aber dafür reicht es auf jeden Fall.
  17. Leichter geht nicht: French Press, ohne Press, auf Deutsch Kochkaffee, in Richtung Mokka. Grob gemahlenes Kaffeepulver erster Wahl in kochendes Wasser, dann ca. 5 Minuten absetzen lassen, vorsichtig in Tasse abgießen. Voller Geschmack, 0 extra Ausrüstung.
  18. Hidance oder auch anders. Klein wie eine Briefmarke. Macht auch Summe Wh. 10 Euro. IMG_9944.HEIC
  19. Die beste Vorbereitung findet bei dir im Kopf statt. Bei unseren ersten Touren haben wir uns Tagesetappen mit 8 km vorgenommen, praktisch keine Höhenmeter. Wenn dir das zu wenig erscheint, dann versuche die Strecken mit Kinderaugen zu sehen. Auf der ersten Tour hat unser kleinster, 5 Jahre, Regenjacke, Unterhose und Waschset selbst getragen. Der Rest war bei mir. Wenn dir die Etappen immer noch zu kurz sind, dann nimm mehr Gepäck von den Kindern bis du mit 8 km zufrieden bist.
  20. Bei Kabeln lohnt sich das Messen auch. Keine Überraschung, dass die kurzen Kabel auch die leichtesten und mit dem kleinsten Widerstand sind. Man kommt also mit einer etwas kleineren Batterie aus. Wenn man dann das gesparte Kabelgewicht nimmt und dazu das gesparte Batteriegewicht rechnet, dann kommt für mich auf einer 14 Tage Tour eine halbe Tafel Schokolade raus.
  21. Habe mal ein paar Nitecore Powerbanks durchgemessen. Entladen mit bunter Mischung aus Apple Watch, iPhone und iPad. Die CARBO 20 fällt mit sehr guter Effizienz auf, deswegen habe ich 2-mal gemessen.
  22. Für Kaffee, aufgekochtes Müsli/Haferbrei, Reis/Nudeln/Linsen mit Sauce und gerösteten Nüssen, ca. 30 g Benzin pro Tag und Person. (1 kg bzw 1,3 l Brennstoff, 12 Tage, 3 Personen)
  23. War gerade 12 Tage fast autark im Padjelanta. Schau mal Norrøna Femund Rucksack an. Kein UL, aber kannst mit gutem Gewissen einchecken, 2,8 kg, 80 l, das beste Tragesystem was ich kenne. Spare Gewicht und Volumen beim Stativ, MT-04 von Leofoto.
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