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Ultraleicht Trekking

BohnenBub

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  1. Touridee ohne Vorbereitungsaufwand

    Danke für all die Ideen. Ich hatte leider noch keine Zeit sie zu sichten, werde das aber in den nächsten Tagen nachholen! Dankeschön!
  2. Autarke Touren

    @wanderrentner Einfach nur das Seil. Das ist ja genau für die Gletscher-Geschichten entworfen. Aufgrund der Dehnung, die gegen 0 geht, kann man es halt nicht als Kletterseil nutzen. Aber für Spaltenstürze braucht es kein weiteres Zubehör. Von einem "Dämpfer" für die Line habe ich noch nie gehört – was soll das sein?
  3. Touridee ohne Vorbereitungsaufwand

    Moin Leute, ich würde gerne ab dem 20. November für 1-2 Wochen raus. Es geht mir eigentlich nur darum den Kopf wieder frei zu kriegen und in schöner Szenerie viel Sport zu machen. Ich suche also keine Gegend, in der ich erstmal tagelang auf Satellitenbildern eine Route planen muss, sondern eine vorgedachte Route, die ich ohne große Vorbereitungszeit ablaufen kann. Gerne mit vielen Höhenmetern, gerne einsam, gerne fordernd aber halt...markierte Route oder Pfad. Im Prinzip etwas wie GR20 – nur halt Ende November gangbar. Hat irgendjemand eine Idee? Vielen Dank und liebe Grüße! Vince
  4. MLD Solomid vs Flat Tarp

    Das mag ich überlesen haben. Im Ausgangspost fragte er zu Solomid ob Silnylon oder Cuben. Daher ging ich zwecks vergleichbarkeit mal in beiden Fällen von Cuben aus. Und da das Material sich quasi 0 dehnt, ist ein perfekter Schnitt noch viel wichtiger, als bei Silnylon Tarps. Daher scheint mir die Überlegung, dass eine irgendwie in Form gebrachte, starre Plane geräuschärmer sein soll, als ein perfekt geschnitten und stramm dastehendes Mid gleicher Bauart, eher verwunderlich.
  5. MLD Solomid vs Flat Tarp

    Mir erschließt sich nicht, warum ein rechteckiges Tarp, welches irgendwie in Form einer Halbpyramide gebracht wird, straffer stehen und weniger Geräusche produzieren, als ein Mid aus gleichem Material, dessen Schnitt vom Hersteller schon von Haus aus für genau diesen einen Aufbau optimiert wurde?
  6. Autarke Touren

    Meine Erfahrung in der Praxis beschränkt sich auf die Irvis Hybrid, die ich auf den beiden letzten Touren mit Bügel vorne wie hinten an einem voll steigeisenfesten Stiefel benutzt habe. Wie die regulären Leopard, die ja spezifisch für den Einsatzbereich konzipiert sind, sich an Trailrunnern machen, kann ich leider (noch) nicht beurteilen. Ich hatte aber beim Anpassen und den Trockenübungen ein recht gutes Gefühl.
  7. Autarke Touren

    Auch wenn ich glaube, dass dieses sehr spezifische Training auf eine konkrete Tour hin bei den meisten (inklusive mir) eher theoretisch ist: Hast du mal Training for the New Alpinism von Steve House gelesen? Da geht er sehr intensiv auf Training für Peakleistung, Ernährungskonzepte etc. ein. Fand ich sehr interessant.
  8. Autarke Touren

    Genau. Ich habe die Leopard hier rumliegen, da ich zunächst mit denen und entsprechend nur einem Paar Schuhe die Tour bestreiten wollte. Aus Sorge vor eben solchen Firnaufstiegen bin ich dann kurz vor der Reise noch auf die Irvis Hybrid + Stiefel umgeschwenkt, die mit dem vorderen Teil aus Stahl an einem richtigen Stiefel naturgemäß sehr viel mehr Reserven bieten. War aber alles nicht nötig und das Gewicht der Stiefel im Rucksack recht nervig. Es war ja auch nur eine Trekking-Tour. Im Nachhinein weiß man immer mehr. Nein, die Schnüre scheinen mir sehr robust. Habe auch mit einem befreundeten Bergführer im Vorfeld drüber gesprochen. Der hat die jeden 2. Tag im Mixed Gelände an und die Schnüre haben die ganze Saison gehalten. Die Ersatzschnüre (sauteuer) habe ich mitgeführt, weil es echt scheiße gewesen wäre, wenn ein Paar reißt und man dann irgendwie einen Steilabschnitt runter hätte müssen. Meine eigenen Erfahrungen beschränken sich jetzt auch echt auf max 20km Gletscher mit den Dingern (dann bin ich krankheitsbedingt von der geplanten Route abgewichen und alleine weiter). Insofern bin ich nicht befähigt eine wirklich belastbare Aussage zu treffen. Die Ansage des Bergführers scheint mir jedoch in eine eindeutig Richtung zu weisen. Das kann ich dir nicht aufs Gramm sagen, es wird aber in der Range von 24kg + Fotoausrüstung gewesen sein. Davon knapp 16kg Proviant am Start. Ich hatte den Ultrahike 60 selber eine ganze Weile und es ist kein Vergleich. Ich würde das "Komfortgewicht" bei dem auch eher noch tiefer ansetzen als du. Hatte wenn ich mich richtig erinnere eher so um 16kg herum das Gefühl, dass er einknickt. Der HMG ist schon wirklich krass stabil für sein Gewicht. Bin immer wieder verblüfft. Das stimmt, ich versuche mittlerweile größtenteils vegan zu leben. Auf der Tour allerdings nicht, das schien mir schwierig. Ich habe aus logistischen Gründen auch vakuumverpacktes Trockenfutter mitgenommen, welches in punkto Kalorien/Gram kein Weltmeister ist. Aber da wir uns den Kocher bzw. den Topf geteilt haben, wollte ich aus der Tüte essen können. So konnten wir erst meine 500ml Wasser kochen, in die Tüte abgießen und direkt mit dem Kochen des Abendessens des Partners weitermachen, während meine Portion aufweichte. Finde meine Liste gerade nicht: Es waren nominal 750g pro Tag. Davon 1x Real Turmat pro Tag und ansonsten in variierenden Mengen Schokolade, Studentenfutter und Salami. Da ich bös krank wurde, habe ich leider nur einen Bruchteil davon essen können. Bevor hier aber der Eindruck entsteht, dass es die mega geilste Expedition gewesen wäre...ich war selber etwas enttäuscht, was dann zusammen mit der Krankheit zu einer Planänderung geführt hat. Die Reise selbst war aber super cool.
  9. Autarke Touren

    Moin Jungs, 21 Tage Proviant waren das. 32 kriege ich in den mir zur Verfügung stehenden Packs nicht mehr unter. Bei den 21 Tagen ist mit Eisausrüstung für mich auch die Grenze des Volumens des 4400er Porter erreicht. Zur Eisausrüstung für Gletschertouren (kein Steileis): Pickel Camp Corsa Nanotech 250g Steigeisen Petzl Irvis Hybrid 540g 2x Ersatzschnüre Steigeisen 22g Gurt: Petzl Altitute 170g 1x Petzl Microtraxion 85g 2x Petzl Tibloc 78g 3x Karabiner 130g 60m Petzl RAD Line anteilig 366g 1x Eisschraube 130g 4mm Cordelette 3m ?g 2x 120cm Schlinge 70g Macht unterm Strich ziemlich sehr genau 1,9kg. Das Baseweight war exklusive Eisausrüstung und Fotokram ziemlich genau 5kg: Solomid Cuben, Superlight Bivy, EE Revelation 20 Quilt, TaR Prolite Small und Relags Kanchen Junga im HMG Porter 4400. Dazu dann Klamotten und der ganze Kleinkram. Ich hatte auf der Tour zwei paar Schuhe dabei. Wollte für steilere Firnaufstiege die Sicherheit von Stiefeln mitführen, war aber Overkill, daher zähle ich die nicht auf. D.h. statt der Irvis Hybrid hätte ich auch einfach die leichteren Petzl Leopard an den Trailrunnern nutzen können. Kocher hatte ich nicht dabei, da es sowieso zwei Kocher bei den Partnern gab. Ich bin es eigentlich gewohnt kalt zu essen aber da ich mir auf der Tour bei einer Nomadenfamilie ein ganz fieses Bakterium eingesammelt habe und übel krank wurde, war ich sehr froh auch mal einen warmen Tee trinken zu können.
  10. Autarke Touren

    Gegenden, in denen Winde zu erwarten sind, die ein halbwegs stabiles Shelter notwendig machen. Gegenden wo tagelanger Dauerregen bei knapp über 0°C aushaltbar sein muss oder die eine oder andere Nacht auf Gletschern machbar sein sollte. Spielt aber eigentlich überhaupt keine große Rolle in welchem Klima die zwei betrachteten Tourlängen stattfinden. Ob ich 1 Woche in Skandinavien bin oder 3 – die Ausrüstung bleibt nahezu völlig gleich. Mein Baseweight für die zurückliegende Himalaya Tour war inklusive Spot und iPhone 7 Plus mit dem 1,1kg HMG Porter 4400 exakt 5kg. Wäre nicht Proviant für 21 Tage mitzunehmen gewesen, sondern nur für eine Woche, hätte ich beim Rucksack 500g sparen können. Mit Gletscherausrüstung (Steigeisen, Pickel, Seil, Bergungsbrimborium) kommen noch 1,9kg hinzu. An veränderlichen Posten sehe ich tatsächlich nur den Rucksack – und zusätzlich noch, das hatte ich oben vergessen, Stromzufuhr. Bei langen Touren habe ich eine 350g 20.000mAh Powerbank dabei, die für 3 Wochen Navigation auf dem Telefon wunderbar reicht und auch noch die Akkus der Kamera laden kann. Für kurze Touren reicht entsprechend auch 1/3 davon. Das hatte ich vorhin vergessen. Fazit: Dieses Ausrüstungsmehrgewicht von 500-600g ist in Relation zum Mehrgewicht des Proviants völlig vernachlässigbar aus meiner Sicht.
  11. Autarke Touren

    Bin immer mal wieder auch in klimatisch anspruchsvolleren Gegenden 3 Wochen autark unterwegs. Das einzige, was sich dabei gegenüber einer einwöchigen Tour im gleichen Terrain ändert, ist der Rucksack. D.h. statt eines 500g Packs gibt es dann einen 1,1kg HMG mit 70+ Litern. Alles andere bleibt völlig gleich. Das Mehrgewicht beim Baseweight beläuft sich also bei mir auf 500-600g. Durchaus vertretbar wie ich finde.
  12. Laufbursche - Genesungswünsche

    Wie siehts bei dir aus @LAUFBURSCHE? Geht es weiter aufwärts?
  13. Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden

    Halte ich für recht unproblematisch. Ich habe noch nie eine kaputt gekriegt. Und falls doch, sind die Patches dabei (die man natürlich dabei haben sollte).
  14. Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden

    Cool. Gerade wenn das deine erste Solo Tour ist würde ich bei allem auf wirklich leicht und Minimalismus setzen – außer möglicherweise bei der Behausung. Einfach weil es ein gutes Gefühl ist alleine, in fremder Umgebung, wenn es wirklich ungemütlich wird, ein als sicher empfundenes Dach über dem Kopf zu haben. Ich halte da entsprechend etwas wie Tarptent (Scarp, Rainbow,...) mit solid Inner für die psychologisch sicherere Nummer für den Start. Aber da tickt jeder unterschiedlich.
  15. Ausrüstungstipps für den nördlichen Kungsleden

    Das kriegst du sicher hin. Als Anfänger dann eher nicht den Ostweg wieder runter nehmen, es sei denn du fühlst dich im Absturzgelände wohl oder kletterst in der Freizeit etc. Das muss man nicht dramatisieren aber man geht halt eine mit Eisenstiften, Eisenklammern und Fixseilen entschärfte 80° oder so Wand sehr exponiert hoch. Alleine wirst du nur beim 1. Zwischenaufstieg aus dem Westen sein. Das ist kein markierter Weg, sondern nur eine Route (weit entfernte Punkte auf der Topo Karte BD6 – hast du die schon gekauft?). Ich bin dort selbst nicht gelaufen, habe aber noch nie von irgendwelchen Schwierigkeiten gelesen. Es scheint ein Trampelpfad zu sein. Ab dem Pass, wo du auf den Normalweg (Västraleden) triffst, wirst du aller Voraussicht nach ohnehin nicht mehr alleine sein. Mitte August kann die Eisspitze des Kebnekaise je nach Bedingungen eventuell bereits schneefrei und entsprechend Blankeis sein. Das betrifft aber nur die obersten vielleicht 50m oder so. Da einfach ein bisschen aufpassen, dass man nicht zur falschen Seite wegrutscht. Alles gut machbar!
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