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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. Yes ich hatte auch mal so ein Teil für Lederarbeiten u.A. gekauft, aber nie benutzt, da ich auch da mit Ledernadel, Sternzwirn oder Kevlarfaden prima klar komme. Bei kleineren Näharbeiten spare ich mir häufig auch extra mit der Maschine rummachen, mit guter Nadel und stabilem Faden ist Vieles in ein paar min erledigt und unterwegs kann man damit z.B. auch einen zerlegten Schuh oder Rucksack reparieren...
  2. Ich finde auch, daß man beim darüber Nachdenken oder sich gerade im öffentlichen Raum austauschen auch immer im Fokus behalten sollte, daß jemand zu Tode gekommen ist, daß die letzten std bestimmt heftig waren, daß es trauernde Angehörige gibt, die man durch unbedachte Äußerungen oder gar Schuldzuweisungen leicht verletzen kann.... Aber eine sachliche Auseinandersetzung über die Ursachen, durch jemand, der richtig kompetent für so etwas ist und dem alle Fakten vorliegen, kann helfen, so etwas in Zukunft zu verhindern, da denke ich z.B. an Schubert mit seiner Ursachenforschung im Kletterbereich oder Mehl im Packraftbereich, deren Berichte haben zumindest bei mir dazu geführt, daß ich in manchen Punkten wesentlich anders handele, entscheide, andere Ausrüstung benutze... Was solche Prozesse betrifft, finde ich diese Schuldsuche in der ja für eine Schuldzuweisung auch schon die Garantenstellung reicht, sehr problematisch. Bei Kindern, Jugendlichen klar, da habe ich ne klare Verantwortung, daß denen nichts passiert, muß sie evtl einschränken, da sie u.U. die Folgen nicht übersehen können, aber bei erwachsenen Mittourern, die rechtliche Verantwortung in Garantenstellung geht ja sehr weit, da bewege ich mich schon auf sehr dünnem Eis, wenn ich z.B. beim Packraften hier auf meinen rel harmlosen Hausflüssen jemand mitnehme, der nicht ein vollständig ausgestattetes WW-Packraft benutzt, mir entsprechende Paddelerfahrung nachweisen kann, was ich für sehr übertrieben halten würde, oder wenn ich beim Wandern, sobald es in die Berge geht, jemand mit Trailrunnings "mitnehme". Im gewerblichen Bereich, klar, man bezahlt für eine bestimmte Leistung und kann dann imho auch erwarten, daß die Orga bzw deren Vertreter dafür sorgen, daß es auch sicher ist, aber unter Freunden, wo auch meist sehr unterschiedlichen Ansichten darüber sind, was sicherheitstechnisch nötig ist, da stehst Du als der "Erfahrenere" in Ländern wie D oder A bildlich gesprochen schon mit einem Bein im Knast...
  3. Ist zwar kein Schnäppchen, aber Hinweis auf evtl demnächst nicht mehr in EU zu bekommender Artikel... Easton Nano Heringe 15 + 22 cm wurden bis vor etwas Zeit via Tarptent vertrieben, nachdem sie nun länger bei deren Website auf nicht lieferbar stehen, sind sie inzwischen auch aus der Händler-Lieferliste geflogen. Da TT bei den Zelten ja auf die DAC V-Heringe umgestellt hat, vermute ich, daß sie die evtl längerfristig komplett rausnehmen, momentan haben einzelne div UL-Händler noch welche, aber längerfristig... könnte es sein, daß es damit eng wird..
  4. Mur ca 75 km Strecke, sehr entspannt in 2 Tagen machbar. Einstieg in Zeltweg, ca 500 m vom Bahnhof Ausstieg in Loeben fast vor dem Bahnhof, an beiden Stellen auch rel easy mit Auto-Parkplätzen. Sicheres Beherschen von WW2+ & WW-taugliches Packraft reicht imho für die Mur, ich habe dort auch schon Ally und SUP—Paddler getroffen. Übernachtungsplätze finden sich so Einige, es wird in Flußbeschreibungen auch schon mal die Murinsel nahe St Michael empfohlen, die ist allerdings mit Vorsicht zu benutzen. Zum Einen wurde die schon häufig als Partyinsel mit Anlage mißbraucht und die Anwohner am gegenüberliegenden Flußufer haben die Faxe dicke, vor allem auch, da sie, da selbe Gemeinde für die Reinigung mitzahlen dürfen, da kann es schon mal sein, daß sie die Rennleitung rufen, wenn sie ein Zelt sehen. Aber auch, wenn man das Zelt ausser Sichtweite aufstellt, die Insel wird sehr stark als Naherholungsgebiet genutzt, Picknick, Grillen, Jogger, Hundebesitzer bis zum Dunkelwerden und ab Morgens früh wieder und als wir dort mal übernachtet haben, kam morgens um 8.00 die Grünpflege mit dem Balkenmäher angerattert, war zwar tiefenentspannt „nee ihr müßt jetzt nicht das Zelt weg nehmen, frühstückt erstmal, ich mäh dann zuerst weiter unten“ aber wenn man seine Ruhe haben will, ist es definitiv der falsche Platz In vielen Flußbeschreibungen werden die Stellen kurz hinter der Murinsel, wo 3* Brückenpfeiler der AB im Fluß stehen, als ultragefährlich beschrieben „wer nicht viel WW Erfahrung hat, sollte hier besser nicht Paddeln, sonst Lebensgefahr“ entsprechend hatte ich da wer weiß was erwartet, aber ich bin inzwischen die Mur bei div Pegeln bis leichtem Hochwasser gepaddelt und ich habe die Stellen nie als herausfordernd oder gar gefährlich erlebt, daß man bei so dicken Pfeilern und der mittleren Strömungsgeschwindigkeit ordentlich Seitenabstand hält, da hinter den Pfeilern gut Kehrwasser und schräg dahinter Verschneidungen sind, ist ja klar und dann ist das auch nicht schwieriger als der Rest der Mur. Nun noch ein paar Pic-Impressionen und wenn Fragen sind gerne... Es gibt so einige Einstiegs / Übernachtungsstellen ohne Kehrwasser, da sollte man zum Anlegen schon die Seilfähre (rückwärts) beherschen Auf der Murinsel trifft man auch häufiger andere Paddler für einen Gear/Reviertalk und yes es gibt Paddler die noch deutlich mehr als ich bei haben
  5. In Köln hat der neue OB eine "Woche der Sauberkeit" ausgerufen gehabt und ganz stolz die Erfolge vermeldet, nicht wie ich erwartet hatte, wieviel Tonnen Müll, abgemeldete Schrottautos sie entfernt, oder wieviel Müll, E-Roller sie aus dem Rhein gezogen haben (da ist ja die Krake das ganze Jahr sehr engagiert) sondern u.A. wieviele Behausungen von Obdachlosen sie platt gemacht haben Anläßlich dessen möchte ich nochmal dran erinnern, daß es Diejenigen, die bei diesem kalten Wetter mit ihren wenigen, meist dafür suboptimalen, Habseligkeiten die ganze Zeit draussen sind, eine wirklich harte Zeit haben und vielleicht hat der Ein oder andere User ja noch Ausrüstung / Klamotten oder eine kleine Geldspende übrig, die er bei den ensprechenden NGOs abgeben kann (gibt es eigentlich in jeder größeren Stadt, in Köln halt die Straßenwächter). In dem Zusammenhang gleich ein großes Lob an Euch, mehrere Tausend mal wurde der Banner der Straßenwächter angeklickt, um auf deren Website zu gelangen, da ist bestimmt Einiges an Spenden für die Straßenwächter bzw deren Clientel hängen geblieben - klasse...
  6. Um nun auch noch ein Beispiel für ein größeres Setting zu bringen, was vielleicht für die interessant ist, die einen nicht reduzierten Stromverbrauch haben... Ich reiße dabei die vielen Themen an, die für so Manchen interessant sein dürften, der eine größere Anlage oberhalb von Powerstations / Faltpanel planen will die Punkte halte ich sehr kurz, sonst würde der Beitrag ewig lang, gerne könnt Ihr zu den Punkten via PN oder im Thread nachfragen, dann kann ich Details dazu schreiben. Die Panels sollten auf Flachdächern aufgestandert werden, das läßt genau wie Freiflächen-Aufstellung im Vergleich zu anderen Dachformen natürlich deutlich mehr Freiheiten, was Ausrichtung (Himmelsrichtung) und Winkel betrifft. Da die Anlage als Inselanlage mit Speicher (was die Folgekosten und Bürokratie auf einem Minimum hält) und eine hohe Eigennutzung des Stroms möglich macht, geplant wurde, es also nicht nötig war, eine Ost/West-Ausrichtung für einen möglichst langen Tagesertrag zu erzielen, um die Energie auch nutzen zu können, wurden die Panels in Südrichtung ausgerichtet für möglichst hohen Ertrag. Da im Späthebst / Winter noch möglichst viel Ertrag erzielt werden sollte, wurden die Panels im 50° "Winterwinkel" aufgestandert. Da kein Schattenwurf auf den Dachbereich kommt, war Pi mal Daumen mit Wp * 1000 als Jahresertrag zu rechnen, was sich im Testbetrieb mit einer kleineren Anlage bestätigt hatte. Es war, da begrenzte Mittel vorhanden waren, mit dem Anfangssetting nicht geplant, komplett ohne andere Stromerzeugung über den Winter auszukommen, aber die Anlage / Speicher sollte genügend Leistung liefern, um Frühjahr - Herbst den wesentlichen Bedarf zu decken und als Inselanlage stellt sie auch bei längeren Stromausfällen die Versorgung sicher, ganz im Gegensatz zu den üblichen "Einspeiser-Anlagen". Um einen ausfallfreien Betrieb sicher zu stellen, sollte die Steuerung ohne Cloud / Inetzugang möglich sein von einem europäischen Unternehmen kommen und es sollten schon bei vielen sehr bewährte Baugruppen sein. Um bei einem späteren Defekt einzelner Baugruppen auch einen "firmenfremde" Ersatz und eine für den Niederspannungsbereich hohe Leistungsabgabe zu ermöglichen, wurde im Speicherbereich eine 48 V Lösung gewählt. Darasus ergab sich : - 4 kWp Panelleistuing mit 10* 0,4 kWp Panels - verkabelt in 2 parallelen Strings mit jeweils 5 Panels - Victron MPPT 250/70 Regler - Stromverteiler Victron Linx 1000 - Steuerung Victron Cerbo CX mit Touchpanel (ja man kann den auch mit dem Smartphone steuern, aber es hat seine Vorteile mit einem Blick auf das Touchpanel alle wesentliche Daten zu sehen und ermöglicht auch 3. Newbies eher, mit der Anlage umzugehen) - 220 V über einen Victrom Multiplus II 48/5000 (5000er damit z.B. auch paralleler Betrieb von Waschmaschine mit Wasserkocher oder E-Werkzeug möglich ist) der Einspeisezugang wurde deaktiviert, um die rechtlichen Bedingungen für Inselanlagen einzuhalten - Speicher 2* Pylontech US3000C So war schon ein zufriedenstellender Betrieb möglich, aber natürlich war die Anlage bzw Panelfläche & Speicher für die nicht so sonnigen Monate noch etwas klein und es fehlten ja auch noch ein paar für die Sicherheit nötige Sachen. So wurde später dies ergänzt : - 2 kWp Panelleistung mit 5* 0,4 kWp Panels - verkabelt in einem String - Victron MPPT 250/60 Regler, der die Option läßt, wenn gewollt, nochmal 2 kWp Panelleistung in einem 2. String zu ergänzen - "Feuerwehrschalter", Leistungssicherungen und Bltzschutzableitung vor den Reglern - der Lynx wurde mit einem weiteren Verteiler ergänzt, da zu dem Speicher, Reglern, Multiplus noch ein Messzugang und Ladezugang dazu kamen - Thema Ladezugang, da der Multiplus a) eine Mimose ist, was Generatorstrom betrifft und b) ja eh der Eingang wegen Inselanlage deaktiviert ist und es eh ja nur eine Lösung bei einem sehr langen Stromausfall in Kombi mit schlechtem Wetter, daß keine Panelleistung "rein kommt" sein sollte und die frühere (vor PS) Backup-Lösung bei Stromausfall ein Honda EU10 Geni verwendet werden sollte, wurde da der Geni max 900 W Dauerleistung bringt ein Meanwell RSP 750-48 gewählt, der via Schottky-Diode an den Stromverteiler angeschlossen und die Speicher "direkt" lädt. kurz noch zum Verbrauch des Multiplus (Thema wieviel Energie geht für die Bereitstellung der 220 V verloren, der 5000er Victron braucht gemessen 7,5 W -> 0,18 kWh / 24 std also 2% Speicherkapazität / Tag bzw 0,12 % WP Da aus Sicherheitsgründen auf die Victron-Cloud verzichtet wurde (ok im Gegensatz zu manch anderem Hersteller aus US oder China sind bei dem NL Hersteller noch keine sicherheitsrelevante "Cloudvorfälle" bekannt und natürlich ist es nett, wenn man weltweit checken kann, was die Anlage gerade macht) kann man sich die Lafdehistorie nur über die Victron Connect App, die die Reglerdaten via BT abfragt, ansehen, was dann die jeweile Tagesertrag der letzten 30 Tage & Gesamtertrag seit Reset bzw Einbau ermöglicht. So ich glaube das reicht erstmal, wenn Fragen sind oder jemand eine Anlage für ähnlichen Bedarf aufbauen will, gerne nachfragen...
  7. So spontan würde ich eher denken, nein, die US-Flaschenhalter sind meist auf die 1 Pint Flaschen oder recht schmale 1 l Flaschen ausgelegt, die ca denselben Aussendurchmesser wie die Nalgene OTF haben -> 7,2 cm...
  8. Da ich schon versucht habe, mir unterwegs Einlegsohlen zur besseren Dämpfung aus Evazotematte zu schnitzen, was nicht von Erfolg gekrönt war, rate ich von der Nutzung derartiger Matten dafür ab, die sind zu weich, da über die rel kleine Fläche der Füße wdas ganze Körpergewicht übertragen wirrd und dadurech wird innerhalb kürzester Zeit die Matte stark komprimiert wird. (bei den Einlegsohlen innerhalb von 2 std Laufen auf 20% Höhe in den mehr belasteten Bereichen. Für derartige Zwecke würde ich eher auf andere Sachen zurückgreifen, Styropor (ausser es liegt gerade von Verpackungen vor Ort rum), wäre mir zu bröselig, bleibt auch zu leicht davon auf dem Eis liegen oder fällt ins Wasser. Da lässt sich eher so etwas wie 1 oder 2 Anfibio Foam Seats nutzen, durch die Löcher lassen die sich auch gut mit Reepschnur sichern, daß sie bei starkem Wind nicht weggeblasen werden.
  9. dann schieben wir doch gleich eine kleine Berechnung ohne Kühlbox hinterher... Das ist z.B. mein Setting, wenn ich mit dem Segelboot unterwegs bin... Die Kajüte / Stauraum ist zu klein, als daß ich viel Stauraum für eine Kühlbox "opfern" möchte, dazu kommt, daß das Panel zugunsten wenig Stauraum und besseren Möglichkeiten es auf dem Boot während des Segelns bzw vor Anker nutzen zu können, nicht zu groß sein sollte und ich ja abends - Morgens mit einem Netzbeutel im Wasser auch etwas kühlen kann. Naja und ein bisschen KISS spielt auch mit Da ich ja abends meist arbeite, nutze ich auf dem Boot ein Ultrabook mit im Schnitt 1/3 Akkuverbrauch / 24 std -> 15 Wh Dazu kommen 1,7 Wh / 24 std für GPS, ca 2 Wh / 24 std für Stirnlampe, Kajüt & Ankerlicht, ein bisschen für Smartphone laden und etwas Reserve, da ab und zu mal abends Jollensegler oder Paddler fragen, ob ich ihr Smartphone laden könne, dafür setze ich nochmal 2,5 Wh / 24 std an. Also gesamt 21,2 Wh / 24 std Powerstation Da gerade im Spätherbst schon mal längere Schlechtwetterphasen sind, möchte ich min 8 Tage ohne Panelladen überbrücken können, kommt auf 170 Wh raus, mit ner River 2 (250 Wh) kommt es also dicke hin. Solarpanel Wenn ich bei der PS 25% Ladeverluste rechne, sind es 213 Wh, für mich ist es ausreichend, wenn ich die Leistung innerhalb von 2 Tagen mit 3 std / Tag nachladen kann, da komme ich auf 213 Wh / 2 / 3 = 35,5 W, wenn ich von 2/3 Wp ausgehe, komme ich auf 53 WP, entsprechend habe ich damals ein 60 Wp Panel von Ecoflow (soviele gute 60er gibt es nicht) gewählt. Die Praxis der letzten Jahre hat gezeigt, daß das gut hin kommt.
  10. Hier ein paar Bilder vom Pajak Quest Switch und dem noch org verpackten Silk Liner...
  11. So jetzt die versprochene Berechnung zu dem Kompressor-Kühlboxen-Setting aus dem anderen Thread, es ist ein schönes Beispiel dafür, daß die Bedarfsermittlung nicht immer ganz easy ist... Wenn Energie knapp wird, reicht es, wenn die Box normale Kühlschrank-Temp von ca 8° hat, kurzfristig darf sie auch mal etwas wärmer werden, wenn es für mehrere Tage auf einen Fluß geht, sollte es möglich sein, die Box kurz vorher auf 4° rubnter zu fahren. Die Box ist vom Hersteller mit 250 Wh/24 std angegeben. Nach meiner Erfahrung braucht sie eher, auch wenn sie im Schatten steht, mehr, dafür kann sie, ohne sehr viel wärmer zu werden, auch ein paar std im Passiv-Modus betrieben werden, ich gehe rechnerisch mal von 300 Wh / 24 std aus. Die restlichen Verbraucher wie Ultrabook, Lampen, GPS kann man gegenüber dem Kühlbox-Verbrauch vernachlässigen. Es gibt 2 Möglichkeiten die PS, über die die Kühlbox meist läuft, wieder zu laden, Solarpanel und im Auto während der Fahrt z.B. Anfahrt, Umsetzen zwischen 2 Paddelflüssen usw Eine typische Umsetzfahrt zwischen 2 Flüssen dauert ca 3 std, da ein 2. Anschluß von der Bat ins Auto gelegt ist, kann parallel die PS mit 100 W geladen und die Kühlbox runter gekühlt werden. An diesen Umsetztagen habe ich meist nicht viel Zeit das Solarpanel zu benutzen. Da es dann aber über die Lima möglich ist, die PS im Schnitt 40% zu laden und die Kühlbox auf 4° runter zu kühlen, können diese Tage vernachlässigt werden. Der höchste Verbrauch entsteht logischerweise in den Sommermonaten, im Herbst kühlt es z.B. im Oktober nachts in vielen Flußtälern auf < 0° ab, da braucht die Box höchstens tagsüber etwas Energie, um zu verhindern, daß sie sich auf > 8° aufwärmt. z.B. im Juni haben wir 16 std Tageslicht, wenn ich nun ansetze, daß ich 8 std / Tag z.B. beim Paddeln unterwegs bin, bleiben 8 std Tageslicht zum Laden, wenn ich, ausser in Sonderfällen, nicht extra das Auto mit der Frontscheibe in der Sonne parken will. Im Sommerhalbjahr hat man im Alpenraum meist sonniges Wetter, wenn mal Svhlechtwetterdurch zieht, meist nur für einen Tag, dann kanbn es am Nachfolgetag schon mal bedeckt sein. PS Kapazität Wenn ich nun also die Box 2 Tage / Nächte mangels Panelleistung mit der PS versorgen will und von 300 Wh / 24 std ausgehe, komme ich auf 600 Wh, es wäre also, da die Box gut isoliert, notfalls möglich mit einer River Max mit gut 500 Wh hinzukommen (eine River mit 250 Wh war eindeutig zu wenig ) aber deutlich entspannter wird es mit einer River Pro mit gut 700 Wh. Solarpanel-Leistung Bei gutem Wetter ist der Leistungsbedarf geringer, halt "nur" 300 Wh / 24 std für die Box, wenn aber nun eine Schlechtwetterphase voraus ging, sollte ja neben dem Betrieb der Box auch die PS wieder aufgeladen werden, wobei diese nicht an einem Tag komplett geladen sein muß, aber am 1. Tag abends genügend Energie in der PS sein sollte, um die Box über die 8 std Nacht (=100 Wh) zu betreiben und spätestens nach 3 Tagen möchte ich sie wieder komplett geladen haben. Dann rechnen wir mal... 1. Tag Betrieb PS tagsüber 200 Wh, PS für Nacht laden mit Ladeverlusten eingerechnet 120 Wh -> 320 Wh über die 3 Tage, bis die PS wieder voll ist, gerechnet, 3*300 Wh Kühlbox + 900 Wh PS River Pro (bei der Max wäre es weniger) inkl Ladeverlusten = 1800 Wh / 3 -> 600 Wh / Tag Wenn ich nun von den 8 std Tageszeit, die ich im Schnitt am Panel bin 7 std Ladezeit rechne, komme ich auf gut 85 W, wenn ich nun rechne, daß das Panel 70% Wp in der Praxis liefern kann, komme ich auf gut 120 Wp, mit einem 140 Wp Panel bin ich also gut dabei, oder andersrum gerechnet 70% von 140 Wp -> 98 W, also bei diesem "Worst Case Setting" 6 std Ladezeit / Tag.
  12. Die Beispielsrechnung für das Endsetting, was ich heute verwende, poste ich noch im anderen Thread... Hier haben wir wieder ein Beispiel dafür, daß man evtl mehrfach wechselt, wenn man rumprobiert, statt vernünftig zu rechnen Da ich häufig wochenlang zum WW-Paddeln in den Alpen, Camps, autark auf Grundstücken o.A. unterwegs bin und ich die Erfahrung gemacht habe, daß man zwar auch ohne Kühlbox auskommen kann, es aber deutlich entspannter mit ist, man anders kochen kann, mehr Lebensmittel, die lokal erzeugt werden, Einbkaufen kann und wenn ich dann für ein paar Tage auf einen Fluß gehe, ich andere Lebensmittel mitnehmen kann, da sie vorgekühlt sind und nach Rückkehr Leckeres zum Kochen in der Box habe, war für mich klar, es muß ein Setting mit Box sein. Ich kenne noch aus meiner Kindheit die Nummer mit der Absorber-Kühlbox im Auto, im Zelt dann mit Gas betrieben, macht für mich in dem Setting keinen Sinn, Hauptsache wenig Verbrauch bei 12 V und ordentliche Kühlleistung für den Sommer. Um das erstmal auszuprobieren, ob eine Kühlbox wirklich ein "Gewinn" ist, hatte ich erstmal auf eine 14 Tagestour eine Peltier-Kühlbox, die ich gelegentlich bei Jobs verwende, mitgenommen, danach waren mehrere Sachen klar, yes aus den oben beschriebenen Gründen lohnt eine Kühlbox und es muß eine Kompressor sein, um nicht den gigantiscvhen Verbrauch der Peltier zu haben, eine bessere Isolierung / mehr Kühlleistung. Recht schnell bin ich dann bei der Recherche auf die Boxen von Plugin-Festival (heute Maentum) gestossen, gute Reviews und wenn die Dinger den Verleih-Festival-Betrieb mit breitband-abgeschossenen Leuten durchhalten , müssen sie vernünftig aufgebaut sein , dazu sehr netter Kontakt mit den Inhabern, habe inzwischen seit etlichen Jahren ne 30 l, völlig zufrieden, auch nett, am Smartphone die Temp ablesen bzw verändern zu können, auch alle Bekannten, die inzwischen Eine haben, sind damit sehr zufrieden. Damit war die Box gesetzt, gegenüber dem Verbrauch der Box sind ja Ultrabook, Lampen, GPS verbrauchsmäßig sozusagen Nachkommastellen... Bei der 1. Tour hatte ich als Speicher nur eine River bei, das war mit 250 Wh deutlich zu wenig Speicher, ab der nächsten Tour dann eine River Pro bzw inzwischen River 2 Pro, die 750 Wh passen. Panel war von Anfang an ein 140 Wp Falt-Markenpannel, interessant dabei, das bei 2 völlig unterschiedlichern Marken (Ecoflow, Wattstunde) zwar die äussere Gestaltung, Aufsteller, Kabel usw sehr unterschiedlich war, aber nach Vergleichsmessungen und Optik offensichtlich dieselben Zellen verbaut waren. Wobei mir das Panel von Wattstunde, von den Aufstellern und daß ein Anderson-Stecker statt MC4 verbaut war, deutlich besser gefallen hat. Die Box ist meist an die PS angeschlossen, diese wird meist über das Panel aufgeladen, wenn ich sehr viel mit dem Auto an dem Tag fahre, statt dessen über die Lima, damit ich dann gleichzeitig Kühlbos betreiben und PS mit max laden kann, habe ich mir einen 2. Anschluß mit Buchse von der Bat ins Auto gelegt. Wenn das Panel gut zur Sonne ausgerichtet ist, sind es im Sommerhalbjahr bei strahlender Sonne > 100W, Panel steht entweder auf dem Boden oder Autodach... Da, wenn ich nicht da bin, weil ich z.B. paddeln bin, ein draussen stehendes Panel doch laut rufen würde "nimm mich mit" habe ich mir noch ein Set Saugnäpfe beschafft, wenn morgens / abends nicht genügend Wh zusammen kommen, parke ich das Auto entsprechend ausgerichtet und dann lädt das Panel mit den Saugnäpfen hinter der Frontscheibe die PS. @Old School das wäre evtl auch eine Lösung, die Du sinngmäß zuhause nutzen könntest in deinem Setting... Mit dem Setting bin ich seit Jahren eigentlich gut durchgekommen, ausser bei einem Messebesuch über mehrere Tage, bei dem ich das Auto nicht entsprechend nutzen konnte und von Morgens früh bis abends, wenn es dunkel war, nicht am Zelt war. Da habe ich dann mit entsprechendem Kabel bei den netten Leute an der Schranke gefragt "darf ich mal eben für ne std an eine Steckdose ?" die Ecopflows laden ja dann extrem schnell. Also für 30 l Kompresoor-Kühlbox, Ultrabook, Lampen usw funktioniert bei mir das Endsetting mit 750 Wh Powerstation und 140 Wp Faltpanel gut, würde aber im Winter zu eng, um komplett autark zu sein, aber dann kann man ja mal eben mit der PS zu irgendeiner Steckdose laufen und wenn es im Winter kalt ist, muß die Kühlbox ja nicht laufen...
  13. Steyr Man sollte sicher das Paddeln bis WW3- beherschen, die höchsten Schwierigkeitsgerade im Fluß sind WW2+, rel einfach zu bewältigen, da es nur darum geht, mit genüghend Eigengeschwindigkeit durch die Schwälle bzw eine 3/4 m Stufe durchzupaddeln. An Ausrüstung braucht jedes Boot min eine min 3 m lange Landleine und man sollte entweder ein >= 4 mm 15 m Reepschnur oder einen entsprechenden Wurfsack bei haben (aber den haben wir ja sicher alle beim Paddeln bei, oder ?😎) Da die Steyr zum großen Teil in einem Naturschutzgebiet läuft und ausserhalb manche zum Zelten mögliche Stelle Privatbesitz ist (die zwar nicht unbedingt überall was dagegen haben, daß man da auch übernachtet, aber da häufiger lautstark mit Anlage Party machen) ist meine Empfehlung den Camping am südlichen Ende des Stausees zu benutzen (btw leckere Pizza & alkfreies Weizen, meine hies Obermayr) und dann entweder mit ÖNV oder Auto zum Einsatzplatz unterhalb der Staumauer zu fahren oder eben ab dem Camping über den Stausee paddeln (auch schön) und die Staumauer zu umtragen. Evtl kann man dann an einem anderen Tag, wenn genug Pegel und man im 3er Bereich sicher ist, noch den Stausee-Zulauf Techl "mitnehmen". Dann ist die Steyr auch locker als Tagestour mit ÖNV machbar, die Paddelstrecke ist zwar nur ca 20 km, aber man sollte das zeitlich nicht unterschätzen, da 2 Umtragen und die Staumauer-Boot-Abseilaktion dazu kommt und die Steyr auch derartig klar ist, daß es auch einfach Spaß macht, rumzuchillen. Für die Angelfreunde, die Steyr ist voll mit Fischen, aber keine Ahnung, wo man nenm Angelschein bekommt, bin kein Angler. Mir macht die Steyr trotz des rel hohen logistischen Aufwands (für die kurze Strecke zu dem Fluß anreisen) immer wieder Spaß, alleine die Abseilaktion ist schon nett Der übliche Einstieg ist 100 m unterhalb der Staumauer rechts die Betonrampe, dort unten kein Auto parken, etwas oberhalb in der Zufahrt bei der Feuerwehr und dem Anwohnergebiet gibt es genügend Parkplätze. Bis zur ersten Wehrumtrage geht es rel ruhig zu, max 2-, nach ca 5 km kommt dann der Ausstieg via Holzplattform links ca 1,30 m über Wasser mit Treppe, manchmal teilweise von Anglern belegt, dann relaxed bleiben, die machen schon etwas Platz und nehmen auch gerne Sachen an, wenn nötig... Jetzt kommt das netteste Stück, man läuft bis zur Staumauer, dort ist ein Seil befestigt, was aber manchmal unten fest hängt, deswegen lieber eben für den Fall die Reepschnur bzw den Wurfsack nutzen. Man hebt das Boot mitsamt Paddel, Gepäck über das Geländer und läßt es mit dem Seil eine Holzrutsche runter, wenn man mit Mehreren ist, macht es Sinn, daß einer schon runter klettert, um die Boote anzunehmen, Seil abzuknotten. Runter geht es über 2 Leitern mit Schutzkäfig drumherum, deswegen ist es nicht möglich, auf der Leiter z.B. einen größeren Rucksack zu tragen. Je nach Pegel ist unten der Wasserstand bis ca 1,5 m unterhalb des Betonpodest, dann steigt man über ein Leiter ins Boot, deswegn der min 3 m Festmacher, alles gut machbar, man muß kein Kletterer sein, aber sollte das konzentriert machen und einen sicheren Tritt auf längeren Leitern haben. Ein paar hundert m nach dem wiedew lospaddeln kommt die "Schlüsselstelle", die Strömung zieht in einer leichten Rechtskurve zuerst nach links auf die Felswand zu, leicht mit ein bisschen Vorlage zu kontrollieren, auf dem anschliessenden Geradeausstück kommt die 3/4 m Stufe, da machen höchstens Paddler einen Schwimmer, wenn sie zögerlich rumhampeln, mit genügend Eigengeschwindigkeit und Boot gerade ausgerichtet kein Prob, ansonsten gibt es abre auch unterhalb genügend Kiesbänke, um nach einem Schwimmmer wieder den Kram zu sortieren. Es gibt deswegen auch viele Newbies oder Paddler die erst ein Stück unterhalb dieser Schlüsselstelle einsteigen, ich bin auch schon mal mit Anwohnern zusammen gepaddelt, die mit Grabner oder nem Scubi (ok das war bei einem newbiefreundlichen Pegel und der hat überall an den Schwällen den Chickenway genommen) unterwegs waren. Ich empfehler aber ein richtiges WW-Packraft, macht einfach mehr Spaß. Auch der Austieg des 2.Wehrs wird lange vorher durch große Schilder angekündigt, nicht zu übersehen, links ein Rampe, auch ein guter Platz Pause zu machen, ein paar Hundert m Laufen, beim Wiedereinsetzen nicht den Fehler machen, den ich gemacht habe, noch im Kraftwerksbereich die Treppe benutzen, dort unten gibt es absolut fiese Strömungen, Sog usw, echt gefährlich, nochmal etwas weiter runter laufen und wo dann links der Strasse das erste Wohnhaus ist, geht rechts eine Betontreppe ans Wasser. Im weiteren Verlauf nach der Schlüsselstelle zwischen den Wehren und unterhalb des 2. sind einige Schwälle, immer schön daher, wo das meiste Wasser fließt, paddeln, statt dessen die kleineren schmalen Bogenumfahrungen nur wählen, wenn man sich in WW3 sicher fühlt. An der großen Brücke vor Obergrünburg ist dann Schluß, Austieg rechts direkt vor der Brücke, über die Brücke laufen, dann zur Hauptstr oberhalb, dort ist 100 m weiter "Flußaufwärts" die Bushalte. Nun noch ein paar Pics...
  14. Das war ja jetzt etwas schwere Kost, wenn dazu noch Fragen sind oder z.B. eine Empfehlung für die Kabelwahl o.A., schreibt halt... Jetzt kommen wir zu dem, was eigentlich am Anfang steht und ein bisschen umfangreicher ist... Aufgrund von Verbrauchsdaten (das kann man ja rel genau messen) den Bedarf ermitteln Dann nach Abchecken der möglichen bzw sinnvollen Himmelsrichtungen den möglichen Ertrag abschätzen bzw berechnen Falls Speicher nötig ist, diesen nach Bedarf berechnen Das Ganze wird gerade bei stationären Anlagen ohne Speicher etwas komplizierter, bei den heutigen Speicherpreisen kann ich aufgrund dessen und wegen der besseren Ausnutzung des möglichen Panelertrages nur dazu raten, Speicher zu benutzen. Wenn man es ohne oder nicht mit gründlicher Berechnung macht, landet man meist bei zu kleinen Panelflächen und / oder zu kleinem Speicher, das ist mir am Anfang auch passiert, ein Beispiel hatte ich ja schon in einem anderen Thread erwähnt, ich kennen aus dem Bekanntenkreis aber auch Fälle wo die Anlage hoffnungslos überdiemnwensioniert ist (klar von Solateuren mit schönen bunten Diagrammen vorgeschlagen ). Ich werde so vorgehen, daß ich zuuerst m,al als Beispiel Settings von mir vorrechne, dann vielleicht noch 1-2 Beispiele, dann weiß man schon wie das geht, aber es kann jederzeit auch jemand seine Eckdaten (was willst Du wann betreiben, welche Möglichkeiten für Panelaufstellung gibt es) posten, dann können wir das durchrechnen. Bisschen später heute kommt dann die 1.Berechnung, die möchte ich auch jeweils in einem eigenen Beitrag halten, das macht Rückfragen einfacher.
  15. Also ich würde es mal mit dem Lightload Towel probieren kostet fast nix OT: (ok in nem deutsche UL-Shop einzeln 5,50 € wenn man z.B. in USdas 3er Set bestellt erstmal deutlich billigger aber dann kommt das Zolltheater), hält ganz schön lange, kenne Leute, die damit den kompletten PCT gelaufen sind und danach war das Teil noch nicht fertig, sehr leicht, läßt sich gut auswringen, hohe Wasseraufnahme, was will man mehr in diesem Beitrag hier im Thread habe ich mehr zu den Meßwerten geschrieben, war ja damals selber baff, wie gut das abgeschnitten hat.
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