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Ultraleicht Trekking

Inger och hennes 25 katter

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  1. OT: Selbst, wenn ich das, wie @martinfarrent richtig verstanden hat, gar nicht darauf bezogen habe, das nun jeder Mensch 10 neue Beutel kaufen sollte... ist es wohl nicht schwer, den einen so gut zu nutzen. Darüber hinaus bleibt auch die Frage: Was ist vertretbarer? Gase? Oder verschluckbare Festkörper, die über kurz oder lang im Ozean landen. Viele Life Cycle Analyses, gerade die von der Kunststoffindustrie kommenden, sind auch optimistisches Bla Bla. Genau das gleiche oberflächliche "CO2-Gerechne" (CO2 ist mal eben nicht alles) wie mit Fleece-Pullis. Die sind ja von ihrer Bilanz so viel nachhaltiger. Lach. Sind sie nicht. Sie verroten ewig nicht. Wie werden sie also entsorgt, nachdem sie jahrelang schön Mikroplastik ins Wasser gelassen haben? Mir geht es drum, weniger Müll in der Umwelt zu lassen. Müll, der nicht verrottet und über dessen Behandlung ich nach Entsorgung ich keinerlei Kontrolle habe. Damit sollte man sich auseinandersetzen, bevor man auf "Öko"-Bilanzen als einziges Kriterium für Umweltfreundlichkeit schwört. Mag sein, dass der eine Beutel, den man idealerweise ein viele Jahre nutzt, ein paar Gramm mehr Emissionen verursacht. Das rechtfertigt noch lange nicht, ständig Papier- und Plastikmüll im Einwegformat in die Umwelt zu entlassen = zu nutzen. Denn das Gros wird nicht recycled oder ist nicht einmal recyclebar (z.B. fettige Kartons und Tüten). Ja, gibt auch unheimlich viel Greenwashing. Und manche Leute kaufen einfach ohne Ende Öko-Produkte, statt die Sachen, die sie schon haben weiter zu nutzen. Aber auch da findet Umdenken statt und es wird drauf aufmerksam gemacht. Was ich problematisch finde an der Öko-Welle: Manche beruhigen damit einfach ihr Gewissen. Zig Flugreisen, neue Klamotten konsumieren, die Bude immer schön auf 5 heizen... aber hey, es ist ja Bio und wir haben einen Kinderanhänger. Das ist halt dann Greenwashing im Kleinen. Wie gesagt, Reifenabrieb ist ein Großteil der Mikroplastik auf dem Planeten. Und hat v.a. mit Transport zu tun (nicht immer nur die reisenden Pkw-Fahrer ). Aber zurück zum Thema. Ich meinte in der Tat die Mentalität. Also losgelöst jetzt von Umweltbewusstsein im Alltag oder auf dem Wanderweg. - Eine Grundeinstellung dazu hat jeder. Manche finden es übertrieben, andere finden es extrem wichtig. Wieder andere denken nicht viel drüber nach. Ich persönlich finde es absurd, sich in der Natur aufzuhalten, wenn man sie nicht auch irgendwo bewahren will bzw. einem das Thema micht zumindest wichtig ist, wenn man sich einfach "nicht zuständig" fühlt... dieses Entkoppeln vom Genießen der Natur und dem Verantwortungsbewusstsein finde ich völlig skurril. – Ich glaube aber, dass viele eben überhaupt nicht daran denken. Weil das Mainstream ist (Siehe meine Signatur). Da werden dann lieber argumentativ irgendwelche umweltschädlichen Produkte verteidigt und schöngerechnet, ohne sich mal selbst Gedanken zu machen, für welche Bereiche eigentlich welcher Umweltschaden wie relevant ist. Und von den ganzen Kunstfasern kann man selbstverständlich auch nicht weg. Viel zu teuer. Es muss funktionieren. Ich "brauche" das. Es ist mein gutes Recht. (Mein Favorit. Auf dem gleichen Niveau wie "Das habe ich mir verdient.") Da finde ich, braucht es ein Umdenken. Und nicht immer nur: Diese radikalen Ökos. Das ist mir zu blöd. Das bringt doch eh nichts. Pauschalaussagen wie diese bringen imho nichts. OT: ...v.a. von Leuten, die sich nie um Alternativen in ihrem Alltag bemüht haben und nicht beurteilen können, was funktioniert und was nicht, was wie lange genutzt werden kann und wie viel Einwegschrott dadurch vermieden wird. Nie nachgelesen, wie viel Restmüll ein Durschschnittshaushalt überhaupt hat, aber man selbst macht es bestimmt immer noch besser als die Anderen... Vorzugsweise auch von älteren Generationen (habe diese Diskussion z.B. mit meinen Eltern durch), die "froh sind, das hinter sich zu haben". Das hatten wir bei uns z.B. beim Thema Stoffwindeln in der Familie. "Das geht doch nicht", "das hält nicht dicht", "das ist sicher nicht so gut in der Ökobilanz", "zu teuer"... und anderes Bla bla bla. Alles Aussagen ohne vorhandenes Hintergrundwissen oder persönliche Erfahrung (außer aus den 80ern oder so, welche man sich schenken kann). Kann ich nicht ernst nehmen.
  2. Die sind eher zu groß. Da wir verschiedene Nutzer haben im Labor, haben wir die bestellt, die dem größten Menschen passen und alle andern müssen sich halt reinwursteln... Also höchstens über 2 Daunenjacken oder so Da fast immer mit Kind und Begleitung unterwegs und Rucksack ohne Unterteilung, finde ich es echt praktisch, irgendeine Form von "Compartments" zu haben. Meine stuff sacks sind tendentiell alle zu groß... Der Rucksack ist wasserdicht, daher ist es egal. Auch Alltagsanwendungen wären ja okay, nebenbei bemerkt. Es muss kein Wanderkram sein. Das Ziel ist, etwas draus zu machen, das ich nutze, denn die Anzüge nutze ich nicht. Habe sie nur mal vorläufig vor dem Müll bewahrt, um mir in Ruhe einen besseren Nutzen als Wegwerfen zu überlegen. Ich bin ursprünglich drauf gekommen, weil ich in so einem Hipsterladen eine Tyvek-Windjacke für (ohne Witz) 300€ gesehen habe... wtf... Davor war das für mich immer nur "lästiger Laborkram". Kann man die irgendwo bewundern? --- Wenn ich so die Regenjacke/Windjacke-Überlegung verfolge, wäre es auch eine echt billige Alternative fürs Kind... Viele Kinderjacken sind super schwer (Gummi) und an den Nähten auch nicht dicht. Vielleicht wäre es da sogar eine Verbesserung, weil leicht und packbar... Wenn das gute Windbreaker-Eigenschaften hat, umso mehr... Ich teste das einfach mal, dann sehe ich ja, wie dicht es ist. Wir sind aktuell nicht länger als 3-4h unterwegs. Es wird einfach zu lang geschlafen...
  3. Das sowieso. Ich glaube, es ist auch viel Einbildung dabei und das merkwürdige Gefühl einer Verbindung, die ja meist nur einseitig ist, zu Leuten, die Privates und Gedanken teilen. Allerdings hab ich selber auch die Erfahrung gemacht, dass Freundschaften schon möglich sind. Also Bekanntschaften, die dann auch zu realen Freundschaften geführt haben, und die ich ohne Social Media nicht gemacht hätte. Das sehe ich auch so. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun bzw. es ist kein Widerspruch. Sicher guckt man manchmal nur nach Wissen (ich hab dafür v.a. Pinterest, und ja, gucke da auch gezielt oder suche auf Blogs). Aber trotzdem gibt es diese Seiten, wo ich mit Leuten hin und her schreibe und man sich irgendwie flüchtig kennt. Letztlich ist das auch nicht unverbindlicher als der freundliche Kollege auf dem Gang, den man immer nur grüßt aber nie nach Hause einlädt. Möchte aber keinen falschen Eindruck vermitteln. Ich schätze reale Bekanntschaften mehr. Ich mag es nur, wenn das Internet auch persönlicher wird und menschlicher, weil ich es authentischer finde. Wenn ich mit Menschen zu tun habe und nicht nur mit einer Seite, mit purer Information, dann gibt mir das mehr. Nur "Wikipedia Style" ist gut, wenn ich genau das will. Aber darüber hinaus suche ich auch Inspiration. Und die steckt nicht notwendigerweise nur in Fakten und Themen.
  4. Ich hab den Eindruck, es ist ziemlich reißfest. Mit den Fingernägeln bekomme ich es nicht kaputt. Hängt aber ja auch davon ab, was man rein tut... So das übliche halt: Machete, Rasierklingen, Kochset... Und nicht alles muss komplett wasserdicht verpackt sein... Ich hatte den Eindruck, es ist leichter als das, was man für ein Papier-Portemonnaie braucht, weil das viel dicker ist. Aber ich glaube, es ist zu weich und schlüpfrig.
  5. Ja, der ist ganz soft. Deswegen rutscht es auch wie Seuche unter der Nähmaschine. Es wäre perfekt für Packsäcke und so Zeug. Für alles, was flexibel sein soll...
  6. Ja, ich glaube, ich habe auch geschnallt jetzt, wie du das meintest. Es ist eben hedonistisch. Man will da hin, weil es schön ist. Jeder findet was anderes schön. Touris Sehenswürdigkeiten, Wanderer Wälder. Es ist dann nur noch die Frage, wo mehr hinpilgern, aber letztlich ist es moralisch nicht toller, in den Wald zu gehen statt an eine beliebte Schlucht oder auf einen Berg. OT: Allerdings trenden auf YouTube gerade immer wieder komische Videos von von Sherpas auf den Berg gehievten, halb abklappenden Everest-Besteigern, die mich irgendwo hart triggern Der Mond ist ja auch noch da, wenn man genug Kohle hat. Ich facepalme dann weiter in meinem Wald vor mich hin... rofl Danke für die geschichtliche Einordnung. Ich hab leider nur den Voll-Consumerism-Rausch nach der Wende voll miterlebt. Da hatten die Plastiktüten "the time of their life" oder so.
  7. +1 Auch Polartec = warm aber nicht stickig
  8. Neulich habe ich jemanden total über dieses Teil hier jubeln sehen. Finde die Quelle leider nicht mehr. Aber den Hoodie hatte ich mir abgespeichert. Vorteile: Schnell trocknend, wärmend, vielseitig. Kapuze ist auch dran. Ich hab Polartec nicht in der Form, sondern eher so fleeceartig gehabt, war aber warm und angenehm zu tragen, und trotzdem luftig. Ich denke, wenn es windig ist, wirst du eben deine Hardshell-Jacke oder was drüber ziehen müssen. Mit Kapuze unter Kapuze sollte es dann auch warm genug an den Kopf sein... (Ehem. frierender Glatzenbsitzer hier -> Anmerkung: Ein Buff aka "langer Loop" aka "Schweißlappen für den Hals" kann auch so verdreht werden, dass man mal schnell eine Beanie-Mütze draus bauen kann... vielleicht ne Anregung).
  9. Ein Grusch-Beutel / Krimskrams-Tüte / Ramsch-Beutel? Da, wo man so Kleinscheiß rein tut wie... Mir ist auch gerade noch eingefallen, dass es auch für ein Portemonnaie cool sein könnte, da leichter als Papier (kennt jemand diese coolen Recycling-Papier-Geldbörsen?)...
  10. Wald-Hools, geil Wort des Tages. Ich weiß nicht, ob das wirklich abstrakt geht (Bloggen und Aufklären vielleicht... wenn man so will) aber eigentlich ist Naturschutz "hands-on". Für mich jedenfalls. Praktisches Alltagsleben. Find ich schon gut genug. Ganz ehrlich, ich glaube viele Leute/Touris/Tagestouris/... sind einfach so unterwegs, an "POIs", aus Neugier/sight-seeing-Interesse, um tolle Fotos zu machen, was auch immer. Oder auf dem Berg zum Sonnen und Ski-Klamotten ausführen. Die pilgern eben an bestimmte Orte, um dort gewesen zu sein... Tut man beim Wandern vielleicht gewissermaßen auch. Siehe große Trails in den USA, Jakobswege, Rennsteig, diverse Kirchen und Kapellen oder aber die nächste Alpen-Fresshütte. (Bekenne mich schuldig, kein Berg ohne Brotzeit in den letzten Jahren... ;-D) Der Sprung von da zu wirklich "in die Natur gehen" ist einer. Und von da noch mal zu "die Natur wertschätzen und schützen wollen". Ich finde da jedes Umdenken gut und wichtig, weil es einen gesamtgesellschaftlichen Prozess anstößt. Ich finde nur ein bisschen schade und auch ein bisschen peinlich, dass wir die ganze Jute-Beutel-Idee eigentlich vor 30-40 Jahren schon mal hatten (oder sogar noch eher? 70er?) Ich meine, das war alles schon mal da, und jetzt ist es wieder in. Ich hoffe, es bleibt endlich mal. In den Städten und auch in den Wäldern. So... ich muss jetzt die Tour für morgen planen. Mal sehen, ob wir's weiter als bis ins Würmtal schaffen...
  11. Auch mein Gedanke. Aber vielleicht sowas wie "Ditty Bags"? Als Prototypenmaterial ist es mir dann wieder zu schade. Zu renovieren habe ich leider nichts bzw. möchte sie nicht mit nach SE nehmen, da möchte ich so wenig wie möglich mitnehmen an Nähsachen, versuche das gerade alles zu reduzieren, zu upcyclen, loszuwerden.
  12. I feel you @truxx und @martinfarrent XD Genauso geht es mir... Ich trauer der Blödheit von damals manchmal nach. Ich denke auch, dass es in so einem erschlossenen Gebiet wie da, wo wir unterwegs waren, nicht wirklich mehr drauf ankam... da finde ich die Trockenlegung von Wäldern (welche früher doch von deutlich mehr Flüssen durchlaufen waren), breite Asphaltwanderwege usw. viel dramatischer für die Natur. Aber es ist irgendwie so absurd, wie man als Einzelner gern meint, was alles nichts macht, und dann in der Summe eben doch. Also Summe der Leute und Wald-Untaten. Vor dem Hintergrund ist auch folgender Gedanke interessant: Machen nur wenige einen Sport in der Natur, macht es auch nur wenig aus. Wird er beliebter, wird der Sport gar industriell gepusht, wird es richtig problematisch. Eigentlich wäre dann die Frage danach: Was ist denn die am wenigsten für die Umwelt besch***ene Aktivität in der Natur? Ist das letztlich nicht Wandern? Segeln? idk... Ich geh zumindest immer mit dem Ansatz ran, so wenig Schaden wie möglich anzurichten. OT: Unsere Osterwanderung soll deshalb auch müllfrei laufen. Ich hoffe, Deutschland hat sich bis dahin wieder eingekriegt. Derzeit werden fleißig Power-Riegel-Rezepte getestet...
  13. OMG nein... Solche kannte ich auch. Aber daran hätte ich mich auch in meinen tiefsten Waldrüpelzeiten nicht beteiligt... Stimmt... ja, doch. Ich erinner mich dunkel. Und auch platt treten. Nee, mal ne Rampe gebaut oder so auf vorhandenem CC-Trail vielleicht oder einen Ast weggeräumt. Aber ganz ehrlich, würd ich auch nicht mehr machen, wäre mir den Stress mit "Förstern" (oder wie auch immer sie sich nennen) nicht wert. Und man weiß auch nicht, was so unter dem Totholz alles lebt. KA. Hab da eben diese Einstellung "lieber auf'm Weg bleiben und Tiere + Pflanzen schonen" entwickelt. Einzige Ausnahme: Preiselbeeren sammeln und Pilze, wo möglich und gestattet... (Edit: Und ka.... )
  14. Hahahaha.. .made my day. Bei uns war es eher MTB/CCler gegen ältere Wanderer... Die kamen oft lautlos aus dem Nichts. Aber auch erst, als die Wege wieder begehbar waren. Mir wurde es dann zu dumm. Irgendwann meinte die Gemeinde dann, den Radfahrern einen Riegel vorzuschieben. Die Wege gehören alle den Wanderern, egal, wer sie pflegt und so. Aber ich trauer dem auch nicht nach. War sicher auf lange Frist die bessere Wahl, auch für meine Knochen ;-D Ich glaube, heute würde mich das auch gar nicht mehr kratzen. Ich suche mir lieber schöne Wege, als irgendwo durch zu trampeln oder zu fahren... gibt mMn auch genug davon auf der Welt
  15. Zu spät. Naja, wer sucht, der findet. Ich wäre auch dafür, dass wir den "Hier giltdie StVO!"-Schild-im-Wald-Aufsteller-Diskussion einfach ruhen lassen Jeder, den es tatsächlich betrifft, kann sich die gut gemeinten Ratschläge ja zu Herzen nehmen. Ah, jetzt habe ich das mal kapiert. Danke. Ja, ich auch nicht, außer es ist praktischer zu verpacken. Ich mag diese Bänder nicht so sehr. Ich frage mich auch, ob das überhaupt so ein Problem wäre... die Situation, in der ich das ohne Mütze oder Stirnband tragen würde, müsste schon im Hochsommer sein, wo es nachts noch warm ist... In meinem Wandergebiet irgendwie mega unwahrscheinlich. Mit Mütze sitzt es vmtl. so oder so ganz gut? Jedenfalls hab ich noch kein Band gefunden, das ich bequem fand, die sind mir alle zu straff und unangenehm zu tragen :/ (Ja, ich weiß, Gemecker auf hohem Niveau ;D )
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