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Ultraleicht Trekking

Tichu

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  1. Beides im direkten Vergleich habe ich auch nicht. Habe spruce green nicht als Zelt, sondern als Plane mit 18 g/m2 (von extex). Das ist keineswegs "blickdicht". Mein Triplex in camo ist dagegen hinreichend blickdicht, aber camo ist leider bei zpacks nicht mehr im Programm.
  2. Ich bin vorletztes Jahr vom Exos 48 (altes Modell) auf den Levity 60 umgestiegen. Das Hauptfach empfinde ich nicht als so viel größer, zumal man den Exos ja sehr hoch packen kann. Wenn der Quilt im Exos zu viel Platz wegnimmt, wird es im Levity vermutlich nicht so viel besser sein. Bei mir passt eine 1L Flasche aber problemlos in die Seitentasche. Die ist zwar nicht dehnbar, aber so gut geschnitten, dass ich ohne den Rucksack abzusetzen rankomme. Was den Stoff anbelangt: Ich hatte auch erst Bedenken. Er hat bisher mehrere ein- und mehrwöchige Touren problemlos überstanden und ich hab ihn nicht geschont. Vor allem trägt er sich auch mit Proviant für mehrere Tage und Wasser noch sehr angenehm. Bei uns ist ausserdem noch ein Bergans Helium 55 im Einsatz. Das Hauptfach schluckt gefühlt mehr Volumen als das der beiden von Osprey. Wahrscheinlich macht sich die für den Netzrücken erforderliche Biegung des Hauptfaches in weniger nutzbarem Platzangebot bemerkbar.
  3. Bin den Forststeig über Pfingsten 2019 gelaufen. Da war parallel eine große Gruppe aus Tschechien unterwegs. Die haben einfach Zelte oder Biwaks neben die Plätze gebaut. Das hat die Forstmitarbeiter, die morgens kontrolliert haben, nicht gestört, solange man sein Ticket vorweisen konnte. Alternative: Boofentour durch die Sächsische Schweiz selbst zusammenstellen und mdst. eine Kletterstelle einplanen (Boofen dürfen nur die Kletterer). Zu Deiner Trinkwasserfrage: Es gibt etliche Quellen, deren Wasser ich auch getrunken habe, am besten auf einer guten Karte nachschauen. Wir hatten p.P. 1l dabei. Manchmal musste man den einen oder anderen Kilometer dafür laufen, war aber immer machbar. Also mit etwas Planung kein Problem. Allerdings ist Pfingsten nicht Hochsommer.
  4. Für die Haute Route fehlt mir in beiden Listen ausreichender Nässeschutz. Die Etappen sind lang, das Wetter kann schnell wechseln. Ich würde mit einem Poncho an ausgesetzten Stellen bei Wind befürchten, dass man nicht genug Sicht auf die Füße hat. Nasse Hosen bei kühlem Wind über längere Zeit ist im alpinen Bereich ein no go für mich. Und wie willst Du auf den Gletscherpassagen gehen-ohne Steigeisen? Oder meinst Du die Walker's Variante? Nasse, kalte Hände sind ebenfalls nicht schön - Überhandschuhe (40 g bei Decathlon, TREK 500) wären mir das Mehrgewicht wert.
  5. Unter meinem Tarp (Helsport superlight, ca. 280 x 350) nehme ich, wenn es robust und geräumig sein soll, das mesh house 3 ( da passt auch noch ein Kind mit rein). Wenn es auf minimales Gewicht ankommt und nur 2 Personen Platz finden müssen, bevorzuge ich das Nano Mosquito Pyramid Net von sts in der Doppelvariante. Das müsste mit einem 3x3 Tarp auch gehen. Allerdings kann ich beim Mesh House durch das mehr an Länge vorn ganz gut zumachen, wenn es das Wetter erfordert und hinten ist das Mesh House ja ziemlich dicht. Zu diesem Thema hat @martinfarrent schon mal einen Faden aufgemacht gehabt: Beim sts kann man flach abspannen, da gibt es das Problem nicht.
  6. Hat wirklich niemand Erfahrungen oder einen ersten Eindruck mit dem Quilt von BA?
  7. Tichu

    Big Agnes Fussell UL Quilt

    Hat jemand Erfahrungen mit dem o.g. Quilt? Vielleicht sogar im Vergleich zum Thermarest Vesper 32? Ich suchen einen Quilt für Frühjahr/Sommer/Herbst, aber nicht allzu kaltes Wetter (dann kommt mein Yeti mit) und fand beide ganz interessant. Vor allem mag ich es oben nicht zu schmal - beim Cumulus Comforter wurde mir immer eine Schulter kalt, weil der Comforter oben zu schmal war und wegrutschte, auch wenn er sonst schön warm war.
  8. Tichu

    Flightcover

    Ich besorge mir aus irgendeinem Laden einen hinreichend großen, gebrauchten Pappkarton, packe den Rucksackinhalt rein und lege den leeren Rucksack dazu. Zukleben, von allen Seiten beschriften, aufgeben. Am Zielort auspacken und Karton dorthin bringen, wo er im Laden des Abflugortes ohnehin gelandet wäre: Altpapiercontainer. Elektronik, Wertsachen und eine leere Flasche kommen in einen kleinen Packsack mit als Handgepäck.
  9. Jetzt mal einfach eine konkrete Antwort auf Deine Frage: Bergans Skarstind 28, Netzrücken, 645 g. Bei der nächsten Größe 32l geht es leider über Deine gewünschte Gewichtsgrenze.
  10. so ausnahmslos zustimmen würde. Es wird sicher oft warm oder heiß sein, kann aber auch sehr schnell richtig kalt werden. Ich bin in den Pyrenäen schon bei 20°C ins Zelt gekrochen und morgens bei Minusgraden mitten im Schnee aufgewacht - im Juli. Auf dem GR 11 ist nicht immer eine Hütte erreichbar und bei Schnee erfordern manche Wege viel Erfahrung oder sind bei fehlender Ausrüstung nicht zu begehen. Es ist ein Hochgebirge, da gehören lange Unterwäsche, Handschuhe und eine warme Jacke oder ein Fleece auf jeden Fall ins Gepäck. Und wenn man die Gipfel (Postes, Perdito) mitnehmen will, geht es auch im Juli durch Schneefelder.
  11. Der GR 11 führt streckenweise durch verblocktes und felsiges Gelände, z. B. am Posets. Da würde ich mich bei Regen mit einer Jacke wohler fühlen als mit einem Cape, das ich bei jedem Schritt aus der Sichtachse zum Fuß ziehen müsste. Gerade mit wenig Bergerfahrung erscheint mir freie Sicht zum Fuß und Tritt wichtig. Und ganz ohne shelter dürfte wegen der Abstände zwischen den cabanas schwierig sein. Meine Wahl wäre wohl das trailstarartige Tarp.
  12. Das Triplex hat eine sehr lange Liegefläche. Es gehen auf jeden Fall zwei 63er und eine 51er TAR rein, wenn man eine davon rumdreht und die Matten ein bisschen nach oben und unten versetzt. Drei 63er konnte ich noch nicht testen. Und das Kondensproblem ist, wie viele schon berichtet haben, bei Cuben nicht so groß wie bei Silnylon. Selbst auf den Lofoten mit legendär feuchtem Wetter war es immer trocken zu halten, trotz Einwandkonstruktion. Eine Pyramide hatten wir auch mal (sogar als riesige 6P -Variante), ist aber für den Randschläfer immer etwas unangenehm. Wenn die Kinder nachts "wandern", kommt leicht der Schlafsack ans feuchte Aussenzelt. Unsere haben sich auch schon mitsamt Schlafsack und Inner unter dem Aussenzelt in den nächtlichen Regen geschafft. Dieses Mißgeschick ist bei einer Konstruktion mit Apsiden deutlich verringert. Wir sind (mit 3 Kindern) dann auf ein Triplex und ein msr carbon 3 (in letzteres passen auch drei TAR in oben genannter Kombi rein) umgestiegen. Hatten auch erst das HMG in der Auswahl. War uns aber farblich zu auffällig, da nicht in camo erhältlich. Das MSR hat mittlerweile für ein zweites Triplex Platz gemacht...Ist natürlich nicht gerade preisgünstig, aber das praktikabelste Zelt, was wir je hatten bei unschlagbarem Gewicht.
  13. Auch wenn einige die Praxistauglichkeit anzweifeln, ich hab das im Einsatz als Boden unterm Tarp: https://www.extremtextil.de/dyneema-composite-fabric-ct1e08-18g-qm.html. Nach mittlerweile etwa 9-10 Wochen Nettonutzungsdauer trotz z. T. sehr rauhen Untergrunds ( z. B. Hardangervidda, Lofoten) dicht, auch auf matschigen Wiesen und musste nicht nachgeklebt werden. Gab es mal günstig als Reststück, ich bin aber so zufrieden damit, auch wegen der einfachen Verarbeitung, dass ich die 2 m auch zum regulären Preis nachkaufen würde.
  14. Klar gibt es Elbfähren. Aber nicht zum übernachten. Dafür gibt es das Herbergsschiff. Auch günstig gelegen oder besser verankert und ziemlich preiswert für Dresden. Ganz kostenlos sind nur die Elbbrücken. Das könnte aber spezielle soziale Erlebnisse verschaffen...
  15. Das ist ja auch eine Frage der Prioritäten. In der Neustadt gibt es z. B. ein sehr günstiges Hostel, Mondpalast. Mitten im Szeneviertel und daher ideal gelegen, wenn man abend eine Kneipentour plant. Für Ruhe, Idylle und Natur bieten sich eher die Randlagen von DD an.
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