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Ultraleicht Trekking

Jever

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  1. https://www.udeuschle.de/panoramas/makepanoramas.htm -> Dort die Position eingeben, die Blickrichtung anpassen, Panorama erstellen und mit dem Bild abgleichen.
  2. Bislang die leichtesten Modelle, die ich dazu gefunden habe sind die hier: http://www.summitgear.co.uk/product/supalite-bothy-bag-4-person/ Muss ich mir irgendwann mal besorgen. Für Skitouren sind die Dinger Gold wert, wenn man mal irgendwo warten will/muss, wo es stark bläst-
  3. Dazu kommt dann je nach Matte bzw. Untergrund auch noch dazu, dass bei den gerippten Matten wie die Z-Lite (nicht Z-Rest) mal mehr, mal weniger Luftpuffer übrig ist. Auf Schnee direkt z.B. fehlt ne ganze Menge, und dann wird es eben kalt (theoretischer R-Wert hin, Watt, KCal und sonstiger Kram der Theorie her). Daher bleibe ich einfach bei den Praxiserfahrungen und lasse den Taschenrechner stecken.
  4. Ich weiss, wie Leute aussehen, deren Exped in der Nacht nach 2h platt war, und die danach die restlichen Stunden auf Schnee liegend ausharren mussten (bei -15°C), bis es wieder hell wurde. Kann jeder machen wie er will. Ich habe auch schon in einem bis 0°C (eher 2°C) Komfort Schlafsack frei liegend bei geschätzt -10°C oder etwas mehr darunter geschlafen. Muss ich nicht mehr haben, auch nicht für eine Nacht, ebenso wie ich beschlossen habe, auf Übernachtungen im Biwaksack alleine zu verzichten. Den Spass hatte ich auch schon einmal (ungeplant auf 4000m im Schneesturm an einem Grat). Ich bleib bei meiner Meinung: bei leichten Minusgraden Z-Rest/Prolite Kombi und wenn es echt kalt wird 2cm EVA.
  5. Ihr dürft jetzt gerne in der Theorie schwelgen, was denn - so vom vorm Rechner aus betrachtet - im Winter angemessen sein könnte. Ich finde Praxiserfahrung wichtiger. Bei mir besteht die aus zig Jahren Wintercamping bis -30°C, gerne auch mehrtägig, mit wechselndem Untergrund. Auch mal frei oder in ner Schneehöhle, und auch temp.mässig einfach als "normal", weil es auf fast 6000m halt durch die Bank einfach kalt ist. Finger weg von all den Luftmatten als Alleinlösung, egal welcher Hersteller auch immer. Keine Ahnung, wie viele Leute ich schon mit platten Exped-Matten erlebt habe, deren Nacht bei Winterbedingungen (also -15°C und darunter) recht bescheiden ausfiel. Auf einer Mehrtagestour bedeutet so etwas dann ziemlich sicher das Tourende, wenn einem so etwas z.B. am Acon passiert, dann sind 3 -4 Wochen Urlaub verblasen und rund 5k Euro in den Sand gesetzt. Die einzig vernünftigen Varianten bestehen entweder aus einer Kombi aus LuMa und Schaummatte, oder Schaummatte alleine. Bis in "leichten" Winter hinein (ev. -10°C, etwas abhängig vom Untergrund) reicht ne Z-Rest, ergänzt um eine Prolite 4 (halblang oder noch kürzer). Platzt die Prolite, wird es kühl aber nicht kalt. Im Tempbereich darunter: EVA 2cm, eventuell ergänzt um eine Prolite 4 wenn man bequemer liegen will. Damit sind dauerhaft -30°C drin. Drunter hatte ich noch nix.
  6. Man kann Schlafsäcke aufmachen, am Reissverschluss. Dann is rum mit Sauna.
  7. Zwei Varianten: Ein dicker Daunenschlafsack, ergänzt um VBL und wasserdichter Hülle bei Mehrtageseinsätzen sowie dann, wenn man ganz ohne Zelt schlafen will. Meine Schlafsäcke in der Hinsicht: WM Antilope (bis etwa -15°C, mit VBL eher -20°C), darunter ein Valandre Odin (-30°C komfort, 1.9kg Gewicht) Ein 3-Jahresschlafsack bzw. ein leichtes Wintermodell, ergänzt um eine KuFa-Aussenhülle. Die KuFa-Hülle (Overbag/Überschlafsack) schluckt dabei das Wasser und wird tagsüber getrocknet. Ich habe von Carinthia solch eine KuFa-Hülle. Zusammen mit dem WM Antilope sind -25°C kein Problem, und das ganze ist auch nach 4 Tagen noch trocken. Generell gute Hersteller (mit entsprechenden Preisen): WM, Feathered Friends, Valandre und dann noch PHD (Peter Hutchinson Designs)
  8. Jever

    Hüttenschuhe

    Kondition statt Carbon 148g warens, oder wenn man rundet 150g, und wenn man es mitten beim Tippen zusammenfasst werden da 1548 g draus. Alternativ mit Wurstfinger getippt. Dann wird da auch mal 12548g oder so draus
  9. Jever

    Hüttenschuhe

    Ich grab mal Leichen aus... "Men Water Shoes Slip On Flat Loafers Breathable Casual Beach Barefoot Shoes Summer Tenis Big Size 36-49 zapatos de hombre" - Schuhe: https://www.aliexpress.com/item/32989538268.html Im Gegensatz zum Brillenputztuch-Sitzkissen-Tesa-Schuh sieht man damit nicht aus, als wäre man ein verarmter Macgyver, man muss keine Nähmaschine besitzen, um an ein solches Paar heran zu kommen, und wenn man die eh nutzlose Einlegesohle aus den Teilen rauswirft, dann hat man für 6 Euro ein Paar Schuhe, die sogar nassstrassentauglich sind (Schnee geht auch), ohne dass man feuchte Flossen bekommt. Wirklich gewichts- (1548g Gr 43) und packmasstechnisch fallen sie auch nicht auf, und sie fallen einem auch nicht von den Füssen ab, wenn man kurz mal sprinten muss, um den Bus zu erwischen. Ich nutz die Dinger als "Zustiegsschuhe", z.B. wenn ich per ÖV auf Skitour gehe und nicht schon morgens im Bus und Zug die Stiefel tragen will, oder mit den Skistiefeln zwischendrin im Bahnhof auf den Bus wechseln muss. Achtung: die Alidinger gibt es auch in "Profi" - mit Löchern in der Sohle, damit am Strand das Wasser ablaufen kann. Die taugen nichts, wenn man trockene Füsse behalten will.
  10. Und weil ich gerade kurz vor Ort im Sportgeschäft war noch ein subjektiver Grabbel- und Fummeltest am Material: Alugator Ride 3, Mammut: untauglich dank dickem, unhandlichem T-Knubbelgriff. Da brauch ich gar nicht damit graben, das tut beim Anfassen weh. Alugator pro light Hoe, Mammut: stabiles Teil, guter Griff, gefiel mir rein subjektiv nicht ganz so, dürfte aber funktionieren. Gibt aber für den Preis und das Gewicht bessere Sachen. Ortovox Pro light: der T-Griff fühlt sich gut an, so wie der Rest auch. Wenn ich nur ne leichte Schaufel suchen würde, käme die in Betracht, z.B. dann, wenn ich auf der Haute Route wirklich jede Socke dreimal in die Hand nehmen und überlegen muss, ob sie noch in den Rucksack passt oder nicht. Ortovox Kodiak: Mörderteil, in jedem Detail gut. Sehr griffig und robust - damit lässt sich arbeiten, die ist stabil.
  11. Jetzt mal konkreter als Auswahlhilfe Die Schaufel sollte - wenn möglich - nach der neuen UIAA 156 geprüft sein. Ansonsten hilft auch ein Blick auf folgende Merkmale: - Längenverstellbar und gut mit Handschuhen verstellbar (also kein komplizierter Mechanismus zum Verriegeln), und die Rohrteile sollten nicht nur über die Verriegelung die Kraft übertragen, sondern über Rohrverjüngungen. - Am besten ein D-Griff und kein T-Griff (damit arbeitet es sich besser, vor allem mit Handschuhen) - die Schaufeloberkante muss waaagerecht, versteift und breit genug sein, damit man mit Schuhen drauf treten kann. - Bonus dafür, wenn man das Schaufelblatt um 90° drehen kann, um Schnee aus Löchern raus zu bekommen. - Stiel am besten oval und nicht rund und ausreichend dick dimensioniert, wobei rund auch ganz gut funktioniert - ein möglichst grosses Schaufelblatt aus Alu und auf gar keinen Fall Plaste (Elaxan?), wie es zeitweise Mode war. - Möglichst kein Schnickschnack/Modegag beim Schaufelblatt, also keine Erhebungen, Prägungen o.ä. - das schwächt das Material nur und bildet Sollbruchstellen. Und bitte kein zu dünnes Material beim Blatt. Wenn das dann abgehakt ist, dann schaut man auf Gewicht und Packmass. Meine Voile sieht z.B. vorne an der Vorderkante so aus: Die hat jetzt schon einiges auf dem Buckel, denn damit schaufel ich alles aus, was so im Weg ist, aber abgesehen davon ist sie schlichtweg im Originalzustand. nix verbogen oder verdellt, maximal etwas Lack ab von der Nutzung.
  12. Mein Berglehrer war geprüfter Bergführer und hat Kunden auch durch die Eiger Nordwand geführt. Er war Hochtourenausbilder beim SAC UTO, Präsident beim UIAA Eisklettern und obendrein auch noch als Anwalt und Unfallsachverständiger des SAC bei Lawinenunfällen unterwegs (u.A. für die Schweiz beim Lawinenunglück von Galtür). Seit 2008 liegt er auf einem Friedhof bei Zürich - Lawinenunfall. Soviel zu Luxus und was die Berge davon halten. Entweder man sorgt vor oder schaut dumm drein. Die Jungs von der Bergrettung nutzen nämlich auch keine anderen Schaufeln als die, die man im Laden bekommt. Und bei den Dingern gilt: Es gibt keine Auswahl zwischen einer Schaufel, mit der man 10 m^3 "Normlawinenschnee" schaufeln kann, bis sie aufgibt und einer etwas schwereren, mit der man 20 m^3 weg bekommt, bevor sie bricht, und man muss sich überlegen, ob man nun damit rechnet, nur in eine kleine Lawine zu kommen, für die die Kleine reicht, oder ob man etwas mehr einplant und für grössere Unfälle vorsorgt. Es gibt entweder Material, welches durchhält, oder Material, welches versagt. [edit] Nachtrag: Michi meinte einmal, er hätte nur vor zwei Dingen in den Bergen Respekt - Gletscherspalten und Lawinen. Weil beide unberechenbar sind.
  13. Genau das war der Test. Die "Höllische" (BD Transfer 7) hatte ich sogar. Die ist nun als Notschaufel im Kofferraum vom Auto immer dabei. Auf Tour geh ich mit dem Müll nicht (mehr).
  14. In dem Beitrag sind so dermassen viele Denkfehler.... Der Schnee bei Suchübungen besteht üblicherweise aus einer unberührten Schneefläche, wo man ein Lawinenpieps verbuddelt, und nach 30-40cm Graberei hat man das Ding in der Hand. Alles in Ruhe, quasi mit nem Bierchen in der Hand und einen Scherz auf den Lippen. In der Realität hat man dann mal einen Kegel wie den hier, der aus komprimierten Schnee besteht, der einige Höhenmeter an Rutscherei hinter sich hat und der knallhart ist. Da ist ganz anderes Material gefordert als wenn man Lockerschnee wegschippt. Und dann kommt die tickende Uhr als Psychodruck dazu, weil real Leute drunter sind. So sieht das dann auch mal aus, und dann ist das weder ein Spass, da drauf zu gehen, noch etwas auszugraben. Als verantwortlicher Skitourengeher setzt man dann auch nicht auf die Hoffnungskarte, frei nach dem Motto: "ich bin kein Bergretter, ich brauche keine funktionelle Ausrüstung wie diese", denn es reicht ein einziger Einsatz (und nicht jedes WE einer), und das Material ist gefordert. Einfach mal die Gesichter der Leute im Bild ansehen. Zwei davon haben gerade einen Tourenkollegen im Schnee verloren, und der Kollge der dritten Person musste nach 45 Min unterm Weiss von der Rega reanimiert werden (hat es überlebt). Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert: Hallo Jever, das Bild war ja recht intim, mehrere Personen in Nahaufnahme, denen deutlich anzusehen ist, daß sie unter Schock wegen des Todesfalls stehen. Wir haben es jetzt erstmal rausgenommen, bitte PN uns doch eben einen Scan der Einverständnis-Erklärung der 3, daß sie damit einverstaenden sind, dass dieses Bild öffentlich im Forum gepostet wird, bevor Du es wieder rein setzt. Danke Die Person, die zu dem Bein gehört habe ich ausgegraben (hat es nicht überlebt). Hinterher steht dann wieder jeder rum und heult: "wie konnte das nur mich erwischen?" - was völlig ausreicht und eigentlich imo ein Unding ist, denn wenn ich etwas angehe muss ich die etwaigen Konsequenzen analysieren und diese akzeptieren - oder es sein lassen. Da muss man sich nicht auch noch die Frage stellen müssen: "wäre der Kollege noch am Leben, wenn ich die bestmögliche Ausrüstung gehabt und nicht z.B. an der Schaufel gespart hätte?". Ich habe mir danach sofort nen Airbag besorgt, denn auch wenn der nicht zu 100% hilft setze ich auf Chancenoptimierung. Die Schaufel musste ich danach auch ersetzen, die habe ich im Stress irgendwo stecken lassen.
  15. Voile Telepro - oder etwas ähnlich stabiles wie die Kodiak. Alles andere ist Selbstmord, ausser man will mit solch einem Ding halt nur mal etwas Schnee für das Zelt ausheben. Es gab mal einen Test (Link finde ich gerade nicht), in dem in ner Bergzeitschrift diverse Schaufeln real hart heran genommen wurden, und neben dem Kram, der gar nichts taugte (Lexanschaufelblätter) waren zig Schaufeln dabei, die sich nach kurzer Zeit verbogen haben. Die Telepro hat damals alles ohne Abnutzung überstanden. Ich nutze die auch, grabe damit im Winter regelmässig das Auto aus, befreie den Balkon von Eis oder schaufel zur Abwechslung eben mich selber auch mal frei: Davos 2017, da bin ich beim Geländeerkunden mit ner nicht sichtbaren Böschungskante etwa 20m runter. Bis zum Brustkasten drin und musste alles ausgraben. Bis jetzt hält sie durch und ist zudem bei der Arbeit extrem handlich und man kann damit neben hartgepressten Schnee eben auch grosse Mengen Lockerschnee verfrachten. Nach bis jetzt 4 Lawinenunfällen ist meine Meinung: das Gewicht isses wert, getragen zu werden.
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