Jever

Members
  • Gesamte Inhalte

    366
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    7

Jever letzte Errungenschaft war am 28. April

Jever had the most liked content!

1 folgt dem Benutzer

Über Jever

  • Rang
    Fliegengewicht

Letzte Besucher des Profils

787 Profilaufrufe
  1. Für alles. Klopapier, Wischtuch, Ohrstöpsel, Verbandstuch, Brillenputztuch, Anfeuerhilfe.
  2. Mammut hat einen im Angebot, Zephir glaub ich. Der wiegt um die 200 g, kann bequem an- und ausgezogen werden und ist sogar bedingt für Kletterrouten tauglich. Den nutze ich auf Skitouren und langen Alpinrouten.
  3. Na komm, das war auf meiner Troll- und Seitenhiebskala maximal eine 3/10. Aber dennoch kann man über den letzten Punkt erneut nachdenken: wo spare/gewinne ich mehr? Mehr tragen oder weniger schlafen? In dem Sinne, Tüdeltüüü und schönes Wochenende
  4. Doch, den Unterschied kenne ich. EIn ganz wichtiger ist: mit 3kg als Ansage bekomme ich Leute auf die Palme, mit dem Tarp keinen. Nicht unbedingt. hier schwebt noch so eine Erbsensuppe herum, der so nach dem Zufallsprinzip mal in den einen, mal in den anderen Fettnapf reinwatschelt, und so gewollt oder ungewollt für Unruhe sorgt. Der könnte durchaus etwas in die Richtung anmerken, z.B. mit der Frage ob so ein 100g Wischtuch nun mehr Staub in das Material einbettet als es bei einem dicken Zelt der Fall sei, oder so, oder so auch nicht. In dem Sinne, Tüdeltüüüü
  5. Tja, soll ich jetzt einmal das Loblied auf ein schweres Zelt singen? Also solch ein Ding, bei dem Du in solchen Situationen die Nacht über ruhig durchschlafen kannst und morgens auch nicht aussiehst, als hättest Du im Fangbeutel eines Staubsaugers gepennt? Und dann können wir fachsimpeln, ob 3kg mehr auf dem Buckel weniger erholsam sind als Nächte, in denen man maximal eine Stunde pennt. Tüdeldüüüüü.
  6. Genau deswegen gibt es bei mir keine solche Liste, denn diese ist immer situationsbedingt. Es gibt nur ein Minimalset, welches bei jeder(!) Tour dabei ist, egal ob Tagestour, kurze Wanderung hinterm Haus durch die Wälder oder auf Mehrtagestouren: dünne Handschuhe, winddichte Kappe, Taschenlampe und zumindet einen Einwegwetterschutz (Einwegregenjacke oder Windjacke). Ergänzt man dies ev. durch eine Tube Energygel, ein Pack Papiertaschentücher und ein Handy, so hat man ausreichend Material dabei, um in den allermeisten Fällen den Hintern wieder in die sichere Zone gehieft zu bekommen, auch wenn es mal wieder etwas länger dauert weilr die tolle Abkürzung sich als Fehlentscheidung entpuppt.
  7. Eventuell solltest Du bei solchen Fragestellungen die Tour auf den Hochsommer verschieben. Ohne winddichte Kappe und ohne Handschuhe geht man selbst im Hochsommer nicht auf eine Bergtour, und Taschenlampe sowie mindestens eine wasserdichte Einwegregenjacke gehören auch zum Standard.
  8. Wenn es dort so aussieht wie im Rest der Zentralalpen hat es norseitig ab etwa 1700-1800 den ersten Schnee, dessen Menge weiter oben schnell zunimmt sowie südseitig ab etwa 2100m. Dazu kommen dann vor allem lästige Altschneereste direkt hinter Kammlagen (dort wo die Wechten waren). Da hat es dann auf 2000m schnell mal 50-60cm anstelle der üblichen 20cm. Der Schnee ist zudem naß und friert nachts nicht durch. Das heißt nasser Sulz von morgens bis Abends.
  9. Würde ich von den eigenen Vorlieben abhängig machen, bzw. welche vorteile einem wichtiger sind. ich persönlich würde Gas nehmen, da ich gewohnt bin, damit zu kochen, keine all zu große Lust auf Warterei habe (Gaskocher haben mehr Dampf als Sprititusteile) und ein Gaskocher zudem trivialst einfach bedienbar ist. Anderen gefällt es dagegen, daß man Spiritus unterwegs in jedem Supermarkt bekommt und man sich keine Gedanken über Ventilvarianten etc. machen muß.
  10. Blaa blaaa "Schere" blaaaa - mehr fällt mir dazu nicht ein. Was ich hier sehe ist keine "Schere" sondern Betonköpfe, die ihre kleine Welt als das Universum ansehen, aber nicht über den Tellerrand schauen können. Brauche ich nicht, braucht somit kein Mensch, Fragen dazu sind somit offtopic und völlig daneben. Thema Messer: ich wünsche demjenigen viel Spaß, der mit so nem 7g Kreditkartenzahnstocher in einem Winterraum Anfeuerholz schnitzen muß, weil es außer den dicken Ästen nichts gibt. Da freut man sich dann schon über ein ordentliches Schweizer Taschenmesser, welches eigentlich nach dem Schere in der Birne kein Mensch braucht, damit man sich Wasser warm machen kann.
  11. Nix is. Wie auch immer die Heroen der jetzigen Zeit heißen mögen und wie gern man sie anbetet, Gewichtsreduktion ist ein alter Hut Und schon damals waren die Vorreiter etwas flexibel im Kopf und schauten nicht nur nach der Waage: "To those who, by adding or substituting items, would increase the weight he would say: "If they are necessary for your comfort, take them. To those who, by ommiting or substituting items, would decrease the weight he will listen closely in the hope of reducing his own pack without corresponding disadvantage". Außerdem gabs damals schon einen Tipp zum Thema Nahrungsbedarf pro Tag unterwegs: "Hikers who neither hunt nor fish.... While appetites differ hugely, apparently the average individual requires about 1.5 pounds (ca. 700g) of dry food per day for the typical woods life". Zum Thema "UL ist nur zivilisationsnah möglich, wenn man alle paar Tage Nachschub bekommt": Da war der Junge schon damals klüger: "..unless close enough to cvilization to purchase supplies frequently, on any trip over a week the weight of the food..." - die Tipps gelten auch für längere Touren.
  12. Tja, da habe ich eine ganz andere Meinung dazu. Bei Regen und generell schlechtem Wetter ist die Unfalllgefahr am höchsten, weswegen gerade dann man Signalfarben tragen sollte, um eventuell gefunden/gesehen zu werden. Das muß nicht unbedingt der Rettungsdienst sein, da reicht schon 1km Landstraße oder ein Fußgängerstreifen bei suboptimalen Sichtbedingungen und ein Autofahrer, der einen übersieht. Aber mit dem Erfahrungsschatz der Wurst will ich mich auch nicht messen.
  13. Ich frage mich schon, warum die Jungs so zärtlich mit dir umgehen und bei meinen Einträgen immer so schnell ausflippen, aber eventuell hast Du eben den Narrenbonus. das Beste gibt es nicht, es gibt lediglich das beste Telefon, was für dich zugeschnitten ist, und nur du kannst abschätzen, ob du die jeweiligen Nachteiel in Kauf nehmen willst. ich würde das Telefon etwas robuster wählen, auf Dual Sim und ausreichend Rechendampf (CPU und Hauptspeicher) achten, und dann das Ding im Flugmodus in eine Noaks Bag packen, fertig. Der Rest erledigt dann das weitere Konzept rund um die Stromzufuhr des Geräteparks unterwegs (Handy, Taschenlampe, GPS, Kamera). Bei mir ist dies ein Mix aus USB Ladegerät, (Ersatz)akkus für das jeweilige Gerät und eventuell noch eine Powerbank, wobei der Mix abhängig von der Tourdauer, der Zeit zwischen den Stromtankstellen unterwegs und ein paar weiteren Randbedingungen wie geplante Nutzungsdauer der Taschenlampe abhängt. Ohne etwas Vorbereitung und Planung aka "IT studieren" geht das nicht.
  14. Airbag war daheim weil die Route eigentlich flach aussah - Navigationsfehler ausgenommen. Der Rucksack wird nächste Saison wohl ersetzt denn es ist ein Snowpulse der ersten Generation. 45L (zu groß) und >3kg schwer. Das ist Humbug. Ich kenne Leute, die sind 30 Jahre lang mit einer 7mm Reepschnur als Seil über Gletscher gelatscht und es ging gut und kenne ebenso Leute, die auf solch einer Tour eben kurz mal 20m in eine Spalte gerauscht sind. Ich kenne Leute, die gehen seit 20 Jahren ohne Probleme auf Skitour und welche, die auf der ersten Tour bereits in Lawinen gerannt sind. In meinem Bekanntenkreis findet sich eigentlich keine Person, die nicht in irgendeiner Weise schon mal Schwein gehabt hat. Abstürze (gehalten von einem fummelig gelegten Keil auf 50m), Abbrechende Eisscholen, Steinschlag, verirrt, im Schweißwetter fast erfroren oder doch erfroren usw. usw. Es hat schon seine Gründe, warum ich über einige Bergausrüstungsideen entweder lache oder den Kopf schüttele. Da darf man mich gerne als "von gestern" bezeichnen. Immerhin bin ich noch am Leben, ganz im Gegensatz zu anderen (noch eine Statistik: 2 Tote bislang im direkten Umfeld, 2 besuchte Beerdigungen, 2 ausgegrabene Tote und weitere 3 Tote im erweiteren Bekanntenkreis, 2 kapitale Abstürze bis jetzt, einmal davon mit 5 Monaten Schrauben im Fuß, 4 Helieinsätze und einmal per Heli heim).
  15. Statistik. Du mußt nur oft genug unterwegs sein, dann knallt es früher oder später.