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Ultraleicht Trekking

Jever

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    Du kannst Dich an mir orientieren, ich bin Mod
  2. Autarke Touren

    Du weichst meiner einfachen Frage aus. Daher erneut und vereinfacht, ohne Spezialfälle, ohne Berge (die scheinen die Leute zu verwirren). Ich vertrete den Standpunkt, daß eine x-wöchige autarke Wanderung in den Bereich UL gehört, solange das Basisgewicht (also der Kram im Rucksack wie Schlafsack, Zelt etc.) das technisch mögliche, niedrigste Gewicht besitzt, oder nahe daran liegt. Der ganze Kram in Form von Futter und Brennstoffe ist bei der Betrachtung unerheblich, egal ob ich am Ende so 30kg auf dem Buckel habe oder nicht. Dani vertritt den Standpunkt, den ich hier einfach mal als Zitat einbringen werde. Also nix mit Anlehnung an "UL" und ein Ausritt in "andere Sportarten" oder sowas, sondern eine ganz banale Frage, die Dani ja verneint und erklärt, UL-Trekking ist nur möglich auf kurzen Ausflügen. Sollte doch kein Problem sein, oder doch etwa nicht?
  3. Autarke Touren

    Genau Hier kann ich mich mit Grundsatzfragen beschäftigen, die bei ODS keinen jucken. Da ist den leuten von Haus aus klar, daß Gewichtsminimierung wichtig ist, aber es braucht kein Branding als "UL", sondern wird so anerkannt. Aber meine spannende Frage ist immer noch nicht geklärt. Wer liegt denn hier richtig und wer is OT - Dani oder ich?
  4. Autarke Touren

    Steht doch schon alles drin im Thread: Man nimmt den gleichen Kram, packt mehr Essen ein und wandert los. Verbrauchsgüter optimieren scheitert ab einem gewissen Grad daran, daß man dann entweder zu wenig Essen einpackt oder sich ungesund/einseitig ernähren muß. Wäre ja zu schön, sich nur von Öl ernähren zu können, geht aber nicht. Außerdem leidet irgendwann auch mal der Spaßfaktor drunter, wenn man nur möglichst hochoptimiertes Energiezeugs in sich reinstopft, und für was anderes kein Platz da ist. Mit dem Leiden habens hier die Leute aber nicht so, damit fällt das flach. Manche finden 10kg auf dem Rücken schon zu viel Leidensdruck, was soll das erst werden, wenn man notgedrungen zig Wochen lang sich von klatem Müsli ernähren soll, weil ansonsten das Gesamtgewicht unmenschlich wird.
  5. Autarke Touren

    Und worin besteht das Problem, daß einige Leute das Ganze endgültig geklärt haben wollen? Man kann nicht einerseits erklären "nur das Base weight zählt" (was UL sein soll und was nicht), und dann plötzlich das Gegenteil behaupten, wenn ein anderer exakt diese Aussage vertritt.
  6. Autarke Touren

    Ist aber der springende Punkt. Rechne ich es rein und setze die Gesamtlatte bei 5kg an, ist der Faden hier Offtopic und alles andere gleich mit, was diesen Rahmen sprengt. Dann aber frage ich mich, warum die Vertreter dieser Idee so beharrlich auf die Trennung zwischen Verbrauchsgüter und "Base weight" Wert legen, wenn am Ende eh nur das Endgewicht von 5kg relevant ist. Rechne ich es aber rein, gehören lange autarke Touren zu UL. Dann verstehe ich den hochroten Satz von Dani nicht. Außnahmen/Lösungsansätze der Definitionsmisere: 1) Es kommt einer dahergewackelt, hat einmal schlecht geschlafen und wacht mit dem Gedanken "13.56kg" auf, und das wird dann - ebenso willkürlich wie die 5 kg - plötzlich zur Obergrenze für das Gesamtgewicht. Es weiß dann zwar keiner, warum es ausgerechnet dieser Wert ist, aber der Tag hat dann endlich wieder Struktur und man kann sklavisch zwei Werte anbeten und seinen lebenslauf drauf ausrichten. 2) Die 5kg ist und bleibt "all inclusive", die Trennung Baseweight und Verpflegung dient nur zum internen Vergleich und wir eröffnen den Wettkampf, wer mit 5kg total am längsten kann. Ich finde 2) spannend. Da haben die Jungs, die unbedingt mit solchen UL-Mauern im Kopf leben müssen (wegen Struktur und so - so ohne Weidezaun geht so n Schaf schon mal verloren) endlich was zu tun und ich such mir einfach die Ecken raus, wo die nicht hinkommen. Da haben die Schafe ihre Weide und mir gehört der Rest der Welt. Mööö
  7. Autarke Touren

    Nix, wenn es nach nach der reinen Leere (ähh Lehre) von Dani geht, dann ist alles über 5kg eh tabu, egal was man da trägt. Das Motto hat er in rot, fett und mit extra groß ein paar Seiten vorher reingetippt und der Backbackersimon stößt ins gleiche Horn. Das ist dann k.A. was, aber darf das Label "Ultraleicht" nicht tragen. Damit paßt es ja auch nicht in "UL in anderen Sportarten" rein, sondern ist offtopic
  8. Autarke Touren

    Das bringt rein gar nix, denn eigentlich müßte der ganze Faden dann gelöscht werden. Spätestens dann, wenn jemand plant, 7 Tage (") autark lozuziehen, ist es ebenso offtopic und das Thema "autarke Touren" ebenso. Das Motto sollte dann aber auch richtig heißen: "Mit UL höher, schneller, weiter - aber nur solange der Supermarkt in der Nähe ist". (*) 7x 500g Essen = 3.5kg. Da druff 500g Rucksack und das verbliebene Kilo für sonstigen Kram. Oder das essen wird in die Kalkulation nicht einbezogen und es ist UL, aber dann gilt das auch für 30kg (4kg Ausrüstung, 26kg Essen). Also was denn nu? rein oder raus?
  9. Autarke Touren

    Tja, dann stellt sich die Frage, was hier "Autarke längere Touren" überhaupt in der UL-Philosophie auftauchen, wenn alles, was mehr als 5kg wiegt, eh Offtopic ist?
  10. Autarke Touren

    Fullquote (was ich selten mache), aber mal ne Frage an den Schreiberling: Inwiefern unterscheidet sich jetzt deine Aussage von meiner zum Thema Ausrüstung? Mehr Essen hinten rein, das Material zum Teil etwas anders auswählen (z.B. wenn die Lastgrenze des Rucksacks weit überschritten ist, stabilere Stöcke wegen der Mehrbelastung), und das wars auch schon. Der einzige Unterschied liegt darin, daß ich sage: die Tourenart definiert, was UL ist. 5kg für eine Tagestour ist viel zu viel, auch wenn sich einige mit aller Macht an diese Zahl klammern. Zur Verinnerlichung: der Wert war die Idee einer(!) Person, was sie sich für exakt eine(!) Tour persönlich zum Ziel genommen hat, und ist keine Naturkonstante oder gottgegebene Meßlatte. Ein Ultraleichtflugzeug wiegt auch keine 5kg.
  11. Autarke Touren

    Viel lustiger finde ich da jetzt gerade aber die vorherrschende Meinung im Thread hier, daß das, was man so lernt, wenn man in den Bergen wandert, so rein gar nix mit "UL-Trekking" zu tun hat, also auf komplett anderen Prinzipien beruht, nur weil eben neben dem Essen, ein paar Klamotten und auch mal Kocher/Schlafsack des öfteren auch mal Steigeisen, Eispickel etc. im Rucksack befinden. Das ist dann schon ein sehr kleiner Teller mit extrem hohem Rand, in dem die Leute sitzen und der Meinung sind, einen weiten Horizont zu besitzen.
  12. Autarke Touren

    Wenn Leute so viel Übergewicht haben, daß mit unter 50 schon die Knie kaputt sind (ich schau da nur mal in eine gewisse Richtung), dann ist das weder ein notwendiger Vorrat an Energiereserven noch gesund, sondern lediglich Ausrede. Ein Freund von mir war seit seiner Jugend einfach nur fett. Bei 180cm/120kg ist man fett. Jetzt bekam er Knieprobleme, was als Handwerker, der auf dem Boden rumrutscht, extrem schlecht ist. Also hat er seine Gewohnheiten geändert und wiegt ein paar Monate später nur noch 80kg und ist beschwerdefrei. Aber auch bei weniger könnte man, wenn man endlich einfach mal mit sich selber ehrlich ist (dazu fehlt aber bei einigen der Mut) auch einfach sagen: die 5kg Fett auf den Hüften muß ich tragen, tagein, tagaus. Während ich am Rucksack Dinge rauswerfen kann, die ich gerade nicht brauche, muß ich das Gewicht immer schleppen. Und gerade Leute, die bei Ausrüstung im Grammbereich(!) am Rucksack rumfeilschen, die sollten da schon mal über Bücher gehen. Da reicht dann eventuell der Verzicht auf die eine oder andere Tüte Chips schon aus, um eben mal 200g weniger auf die Waage zu bringen...
  13. Autarke Touren

    Klar geht das. 4kg "baseweight" (woran Du dich ja immer festkrallst) und 26kg Essen hinten rein. Macht 30kg, ist per Definition des reinen UL-Glaubens ultraleicht. Brauchste halt eben einen etwas stabileren Rucksack, weil es nicht anders geht. Auch das ist per Definition ultraleicht. Da kannste dich gerne dran abwetzen/daran hochziehen/whatever, mir egal. Die Jacke ist mit Bedacht ausgewählt (Stichwort: stabil). Die Hose, die ich gerade nutze, ist z.B. trotz Cordura und Kevlar schon an den verstärkten Stellen zerrissen. Wenn Du also mit weniger stabilem Kram auskommst - freu dich. Für mich gilt weiterhin: zu schwer, richtig dimensioniert, zu leicht (und zu schnell kaputt), und da lege ich meine und nicht deine Maßstäbe an. Weil auf Kurztouren der Körper zunächst Reserven aus den Muskeln und später Fett verheizen kann, und erst danach der Hunger richtig einsetzt. Deswegen sind Extrapolationen auch Blödsinn, frei nach dem Motto: ich habe für die Wochenendtour 500g Essen mitgenommen, also reichen auch 500g/Tag wenn ich 2-3 Wochen unterwegs bin. Tja, das ist es auch bei Dani und vielen annderen. Da fand ich die Aussage von einem Kollegen auf Tour letztens sehr besser selbstreflektierend: "Warum soll ich mir Gedanken darüber machen, mit viel Geld und Zeit am Gepäck noch einmal 100g eingespart zu bekommen, wenn ich derzeitig 5kg zu viel Fett auf den Rippen habe? Da kann ich viel mehr einsparen, aber den Geldbeutel zücken ist ja viel einfacher, als an seinem Lebensstil was zu ändern". Sag ich auch. Ich komme so im Schnitt auf 80 Tage unterwegs pro Jahr, das entspricht schon einem längeren "Hike". Wichtig ist auch "lang" bzw. zumindest "länger". Es macht einen Unterschied, ob man quasi in Duftreichweite zum nächsten Supermarkt und zur Bushaltestelle durch Deutschland watschelt oder den GR 20 vor der Saison durchtingelt (uund eben nix an den Hütten kaufen kann) oder wie in Tadschikistan oder Rußland sich für eine Woche am Stück in eine Ecke begibt, wo es weder Handy- noch Funkempfang hat, sich keiner herum trollt und ein etwaiger Hilfstrupp dann auch mal erst 2-3 Tage benötigt, um einen zu erreichen. Och Alpha. Deine Detailverliebtheit in allen Ehren, aber die bringt hier rein gar nix. Ob das Zeug nun 400 oder 410 oder 420 kcal/100g hat, ist irrelevant, da Du den Kalorienverbrauch eh nicht exakt bestimmen kannst und der mal 4000, 5000 oder mehr kcal/Tag betragen kann. Da helfen Angaben aus der Langzeitpraxis viel mehr, und da liegen z.B. GT und ich auf einer Linie mit 1kg Essen pro Tag.
  14. Autarke Touren

    ...und was wohl noch nicht aufgefallen ist: ich habe mal wieder recht. Es gibt eine Gruppierung (z.B. Dani), die einen Gegenstand eindeutig und unkündbar mit dem Attribut "ultraleicht" verknüpfen, und alles, was mit der Liste an so gebrandmarkten Gegenständen nicht erreichbar ist und/oder die zufällig gewählte Grenze von 5kg sprengt, als nicht UL ablehnen. Dann ist da die Gruppe (z.B. mit mir), die als erstes ein Blick auf die Tour und die Anforderungen werfen und basierend darauf entscheiden, was die leichteste Ausrüstung ist, mit der die Tour unternommen werden kann. Das kann dann auch mal ein 2.5kg schwerer Rucksack sein oder ein dickes Zelt. Oder anders gesagt: die Tour definiert, welcher Gegenstand "ultraleicht" ist, welcher zu schwer und welcher den Anforderungen nicht gewachsen ist. Und dann haben wir noch die dritte Gruppe, die die Argumente aus Gruppe zwei nicht immer vor Augen haben und dann z.B. im Rucksackthread Teer und Federn hervorkramen, wenn jemand einen Gegenstand präsentiert, der nicht dem eigenen Fokus entspricht. Gruppe drei kann man noch was beibringen, bei Gruppe eins kann man nur den Kopf schütteln. Der Sinn der Gewichtseinsparübungen besteht darin, mit weniger mehr zu erreichen, aka "weiter höher schneller" und nicht darin, sich Mauern aufzubauen und einzuschränken. Wäre mir zu doof, auf etwas zu verzichten, nur weil ein blöder Ami irgendwann mal gesagt hat: "für meine Tour sollten 5kg reichen".
  15. Autarke Touren

    Über den Spaßfaktor müssen wir nicht reden. Der hält sich bei hohem Gewicht eh in Grenzen. Aber es gibt da einen weiten Weg nach unten im Bereich "ungemütlich", und den kann man mit einem schlechten Rucksack erheblich beschleunigen.
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