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Ultraleicht Trekking

Jever

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  1. Kann ich mit leben, dass nicht jeder gleich denkt. Zu Punkt 2: hoher Berg ist oberhalb von 4000m, für dessen Besteigung man mindestens 2 Lager benötigt. Der Mont Blanc fällt noch knapp drunter (wobei den ein Freund von mir im Anschluss einer langen Partynacht spontan ohne Ausrüstung in zwei Tagen rauf ist), es geht eher in Richtung Südamerika oder Himalaya. An solchen Bergen sind 20kg Gepäck UL.
  2. Ja, ich weiss. Die Diskussion hatten wir schon lang und breit (mit Betonung auf breit). Abgesehen davon bin ich gespannt, was hier landet. Ich vertrete nämlich immer noch die Ansicht, dass die Tätigkeit letztendlich ausschlaggebend dafür ist, ob ein Gegenstand oder eine Packliste als Ergebnis davon UL "würdig" oder nicht ist. Mit 5kg Rucksackgewicht im Sommer auf eine Tagestour, vom Auto über eine breite Wanderstrasse zum Gasthof, dort dick speisen und dann wieder zurück ist imo nicht UL - trotz der 5kg. Mit 15kg zum Bergsteigen auf einen höheren Berg oder mit ähnlichem Gewicht im Winter durch die Arktis ist dagegen UL (für mich). Bis jetzt isses ja recht ruhig hier.
  3. Ich mein, eigentlich reicht es ja finde ich zumindest der immer mal wieder eingestreute zarte Hinweis, beim Gramm feilschen nicht nur an den Heringen zu schaben sondern ev. auch mal einen Blick auf sich selbst zu werfen.... Nun deswegen ein ganzes Weight Watcher Unterforum einzurichten spricht von sehr viel eingestandener Selbstkritik. Wow. *duck&run*
  4. Zur Sonnecreme: probiers. Ich kenne mehr als einen mit der gleichen Meinung, den ein Tag auf 3000m im Schnee bei Sonne in einen Krebs verwandelt hat. Zum GPS: ein "Handheld" (GPS) ist keine Uhr. Das GPS muss ich jedes mal aus der Tasche heraus kramen, wenn ich etwas nachsehen will. Die Uhr ist ständig im Blickfeld und innerhalb von einer Sekunde abgelesen. Zum Rucksack: ein Rucksack packt meiner Erfahrung nach bei guter Bauweise etwas Faktor 12 bis 15 des Eigengewicht, sofern wir von ordentlichem Gewicht reden (also Grössenregion 10kg und mehr), aber nicht mehr. Dann wird es ungemütlich, und zwar richtig. Ich hatte schon des Vergnügen, mit 35kg Startgepäck (3L Wasser inklusive) auf den GR20 zu starten. War wegen Nebensaison, damals noch nicht so sehr auf Leicht getrimmtem Material (gabs nicht) und Nahrung für 21 Tage nicht anders drin. Der Rucksack war nur bis 25kg ausgelegt und die ersten Tage eine Freude. Ausserdem: ein Rucksack kommt mit, nicht zwei. Einen Gipfel kann man auch mit halbleerem Rucksack besteigen und braucht keinen "kleineren" Rucksack dazu. Bei der Packliste sollten 45L ausreichen.
  5. ...und zwar auf schnellen, aber eher langweiligen Strecken, ergänzt um die Besteigung prominenter Berge unterwegs, für die man eine extra Ausrüstung benötigt. Am Mont Blanc geht z.B. ohne wirklich dicke Kleidung nichts und bei den Schuhen/Steigeisen empfiehlt sich auch ein zweiter Blick. Zum Ausgleich habe ich aber nichts an Strecke gefunden, wo ein Klettersteigset sinnvoll wäre. Ich würde mich da wohl eher auf den Fernweg konzentrieren, denn 1000 Meilen (1600km) sind auch ohne Gipfel unterwegs schon knackig. Der B1 hat 180km/ 11 Höhenkilometer (rauf und 11 wieder runter). Dafür sind 11 Tage veranschlagt, und der letzte, der ihn gegangen ist fand ihn durchaus fordernd. So etwas auf 100 Tage gerechnet, mit ein paar Ruhetagen sowie erzwungenen Schlechtwetterpausen ist sportlich.
  6. Zur Route: Österreich kenne ich jetzt nicht so genau, aber schon beim Blick auf die Outdooractive Karte bin ich nicht so überzeugt, ob das klappt. Grossvenediger, Wildspitze, Fluchtkogel und noch ein paar 3000er stehen da nicht am Rande, um sie sie be günstigen Bedigungen und einer passenden gelegenheit einzubinden, sondern mittem im Weg. Wenn sich da mal keine Gruppe findet, dann wird es spannend aussen rum. Ausserdem brauchste dann das übliche Sicherungsmaterial, welches auf der Liste fehlt. Die Route in der Schweiz finde ich persönlich nicht gelungen. Da läuft viel zu viel durchs Tal in Bereichen, die man oben schöner gehen kann, und den Übergang Saas -> Alphubel -> Täsch brauchste gar nicht einplanen, denn da geht keine Seilschaft runter. Die gehen alle wieder zurück nach Saas Ob Mont Blanc über die Grand Mulet im Sommer klappt ist nicht sicher - solo auf gar keinen Fall. Das geht maximal über Neid d'Aigle -> Tete Rousse -> Ref. Gouter Und weil Kritik alleine sinnlos ist, wenn man selber keine besseren Ideen hat: Die Route durch die Schweiz bis südlich von Andermatt (sprich Airolo), und von dort aus geht es den noch nicht fertigen B2 über Pesciüm -> Cap. Cristallina (oder Cristallinaüberschreitung mit Biwakschachtel am Gipfel) ->Lago Cavagnöö -> Boc. Valle Maggia -> Alpe Nefelgiu -> Biv. Conti -> Alpe Devero -> Alpe veglia -> Lago Avino -> Gondo -> Zwischenbergtal -> (Abstecher auf Weissmies) -> Rif. Andolla -> Biv. Varese -> Lago Camposecco -> Lago Cingino -> Biv. Antigine -> Monte Moro Pass nach Italien, dann südlich um Dufour etc drum herum, und abschliessend entweder zur geplanten Route oder das Aostatal nach Courmayeur und über die Route "Tour Mont Blanc" nach les Houches, wenn man den MT Blanc mitnehmen will. Aber dann brauchste dickere Klamotten.
  7. Biwak: Thermarest Z-Lite SOL, WM Summerlite, innen rein ein WM Hotsack, aussen rum ein Tyvek Aussensack. Im Zelt: Anstelle WM Hotsack/Tyvek ein Lanshan 1 von 3F.
  8. Zu dem ganzen Sicherheitskram noch ein paar Seitenhiebe: Ich persönlich lege als erstes den Fokus darauf, keinen Unfall zu bauen. Sei es durch eine defensive Routenwahl oder frühzeitigem Abbruch sowie Nutzung (in meinen Augen) geeigneter Ausrüstung (Schuhe), ergänzt um Material, welches mit einen ungeplanten Rückzug erleichtert oder ermöglicht. Dazu gehören die ausreichend dimensionierte Taschenlampe sowie Handschuhe und sonstiger Wtterschutz. Im Dunkeln ist ohne Licht kein Abstieg möglich, und ohne Wetterschutz bleibt nur Notbiwak. Als nächste Massnahme setze ich auf Dinge, die immer funktionieren (also keinen Strom benötigen) und auch nichts wiegen - Farbe. Danach kommen die Dinge, die wiegen und die ich im Notfall selber einsetze - Pflaster, Druckverband,..... und erst ganz an letzter Stelle kommen die Notsender, denn die funktionieren eben halt auch mal nicht, und das akzeptiere ich als normal. Jemand, der so unterwegs ist, hat imo die Basics nicht verstanden und sollte tunlichst sich um andere Dinge kümmern als um ein GPS oder einen Notfallsender:
  9. Im Gebirge ist solch ein Leuchtkegel genau das, was ich zumndest nicht haben will. Das gesichtsfeld ist ausgeleuchtet, aber den Steinmann, der am Blickfeldrand im Geröll steht, den sehe ich nicht - und latsche fröhlich ins Nichts, sofern ich nicht zufällig auf einem Weg stehe. Mit der TH30 habe ich schon ganze Felsbruchflanken ausgeleuchtet, während 10 Leute unten am Einstieg standen und zusammen den Weg gesucht haben (Fletschhorn Normalweg). Das einzig bessere als eine helle Lampe ist eine noch hellere Lampe.
  10. Bislang hatte ich 5x das Vergnügen, die Bergrettung alarmieren zu dürfen, und in allen Fällen hatte ich Empfang. Ein Freund von mir hatte weniger Glück, da musste der Seilpartner eben 200Hm den Gletscher abfahren, bis er die Rettung rufen konnte. Wenn ich es darauf anlegen würde, zu jedem Zeitpunkt erreichbar zu sein, dann müsste ich neben Handy auch noch Spot, Iridium-Sat Telefon und/oder Regafunkgerät sowie Leuchtkörper, Raketen und am Ende auch noch Farbstoffe zur Markierung des eigenen Orts einpacken und obendrein auch noch nur bei geeigneter Witterung los ziehen. Bei schlechtem Wetter kommt kein Heli, und wenn ich irgendwo ungeschickt runter falle, dann zücke ich auch kein Handy mehr für den Anruf. Wer solch eine Vollkaskomentalität an den Tag legt und nicht akzeptiert, dass die Berge eben Wildnis sind und man seinen eigenen Fähigkeiten soweit trauen muss, eigenständig Entscheidungen zu treffen und sich ausreichend defensiv zu verhalten, der sollte besser gar nicht los ziehen. In dem Zusammenhang finde ich es auch immer wieder spannend, wie Leute zwar einerseits so dermassen auf technischen Klimbim zur Absicherung setzen, andererseits aber bei fundamentalen Dingen wie die Farbe der Kleidungswahl am liebsten Klamotten in gedeckten Farben nutzen und so eine Rettung erschweren, oder lustigerweise Bergstiefel (die in schwerem Gelände jedem Trailrunner überlegen sind) als veraltet/überholt/von gestern abtun, obwohl ein nicht unerheblicher Anteil der Unfälle passiert, weil er die Haftung zum Untergrund verliert. Bei solchen Vorgängen spielen die Sohlen und Schuhe eine wichtige Rolle dabei, und mir ist es schleierhaft, wie man zwar den Fokus darauf konzentriert, im Notfall abgeholt werden zu können, aber den Blick auf die Unfallverhütung für nebensächlich einstuft.
  11. Ja, das mit der fehlenden Houchtourenerfahrung sieht man im Text. Beim Blick auf die Idee mit dem Sonnenschutzstift bin ich mir auch nicht sicher, über welche Berge wir da bei Erfahrung reden. Ich hätte mit der Idee mir auf der ersten Tour einen schicken Sonnenbrand streifenweise und an schlecht zugänglichen Stellen wie Ohr und Nacken eingehandelt. Aber der Reihe nach: Taschenmesser braucht man die ganze Zeit über, und die Klinge sowie das Werkzeug zum Hebeln/Schneiden etc ist durch keine Rasierklinge ersetzbar. Käse, Brot und Wurst schneidet sich mit ner Rasierklinge schlecht. Zahnstocher und Pinzette braucht es auch immer mal wieder. Sonnenschutz als Stift ist untauglich, siehe oben. Wenn Du wirklich zwischen drin auch 4000er planst, und dich dann anderen Gruppen anschliessen willst, dann brauchst du mehr Material. Ich würde keinen ins Seil nehmen, der morgens mit ner Microtaschenlampe, UL-Schuhen wie die ev. im Fokus stehenden Scarpa Ribeli, Alu Steigeisen und ausser dem Gurt kein Sicherungsmaterial am Mann vor mir stehen würde - das wäre mir viel zu heiss und unsicher. Ich hatte schon die Freude, ungeplant solche Leute vom Berg herunter bringen zu dürfen. Das war kein Spass und ziemlich aufwendig. Also entweder solo 4000er, und dann reduziert sich die Zahl möglicher Gipfel sehr drastisch, oder für den Teil braucht es mehr Material (Exen, Karabiner, Reepschnurmaterial, Eisschrauben, Bandschlingen). Für solo und auch nicht solo 4000er sowie auch anderen ernsthaften Gipfeln unterwegs braucht es eine Taschenlampe, mit der man nachts arbeiten kann - daher der Kommentar schon weiter oben. Die NU20 halte ich für wenig tauglich. Sie hat einen passenden Modus (220Lumen/6h Laufzeit), aber man kann sie nicht auf eine geeignet Stufe herunterregeln, bei der man gleichzeitig noch etwas sieht und der den Akku schont. Die nächste Stufe drunter ist 40 Lumen, das ist zu dunkel. Lampen wie die Zebralight H600d haben neben 300 Lumen auch noch 150 Lumen (13h Laufdauer) und 60 Lumen als Abstufung dabei und bieten zudem noch Boostmodi mit 1600Lm und mehr zur Wegsuche. Armytek hat ne ähnliche im Angebot, ich nutz ne Thrunite TH30, die hat beim Suchmodus noch etwas mehr Lumen im Angebot (3400 Lm). Zum GPS als Uhr und zur Messung: funktioniert so nicht wie du das dir erhoffst. Das GPS muss ich für jede Kontrolle aus der Tasche nehmen und es dann wieder einräumen, die Uhr habe ich konstant im Blickfeld und kontrolliere die auch öfters, weil sie am Handgelenk sitzt. Beim GPS ist nach spätestens 16 Stunden der Akku leer und die Laufzeit wird für den Notfall benötigt, und nicht ständig im Dauergebrauch. Wenn ich so planen würde, müsste unbedingt mindestens ein zweiter Satz Akkus fürs GPS mit.
  12. Ihr dürft jetzt gerne weiter über GPS reden, ich bleib bei meiner Meinung: braucht es nicht im Sommer. Hab ich nie vermisst, ausser in Norwegen (bzw. da hatte ich es dabei). Hier habe ich eine exakte Höhe benötigt, um die angegebenen Furten zu finden, und eine Abweichung vertikal von 20m bedeutet da horizontal locker mal 1-2km Variation. Dumme Sache, wenn man dort halt einen nicht markierte Route geht (Lyngen Trek) und der Höhenmesser der Uhr nix taugt, weil das Meer ständig den Luftdruck schwanken lässt. Wichtiges Detail in meiner Packliste, welches noch keinem ins Auge gestochen ist, ist die Uhr (bei mir die Ambit 3). Die ist wichtig und muss zuverlässig neben der Uhrzeit und der Höhe auch die Steig-/Sinkgeschwindigkeit anzeigen. Das ist mit Abstand das wichtigste Schätzeisen bei der Planung und Kontrolle unterwegs, denn hier kann ich sehen, wie gut ich in der Zeit liege und ob ich schnell genug oder zu langsam bin. Ich lege normalerweise dann Zeitpunkte und Orte fest, die ich erreichen muss, damit ich die Etappe sicher hinter mich bringen kann. Bei Besteigungen sind das die Umkehrpunkte (berechnet aus der geschätzten Abstiegszeit plus etwas Zeitpuffer). Wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht am Gipfel bin, dreh ich um. Und bei Überschreitungen nutze ich Höhenmesser und Steiggeschwindigkeit zur Abschätzung, wann ich oben ankomme. So etwas ist dann interessant, wenn z.B. nachmittags ein Unwetter angekündigt ist und ich vor einer gewissen Uhrzeit einen Pass erreicht haben muss, um nicht erleuchtet zu werden. Die Uhr muss die drei Infos Zeit, Höhe und Geschwindigkeit gleichzeitig anzeigen, denn alle drei Daten sind relevant.
  13. Ich weiss ja nicht, wie oft du jetzt in den Alpen bzw. Bergen generell unterwegs warst, aber ich bin beim Bergsteigen noch nicht von der Enduro gefallen oder hatte Sicherungsleinen zum Schwimmen dabei. Ich nutze nur GPS und Smartphone jetzt sei der Zeit, als das etTrex 30 noch ein aktuelles Modell am Markt war, und ich war mit Handy als einzigem Navisystem und ohne GPS in Peru und im Westpamirgebirge beim Bergsteigen. Ein GPS braucht es nur, wenn man gezielt einen Punkt ansteuern will, den man vorher auf der Karte im Gerät markiert hat. So etwas habe ich schon mehrfach erprobt, auch mit Widerstand der gesamten Seilschaft hinten im Seil, die mir erklärten, ich müsse anders gehen und wir seien falsch. Das Gerät hatte recht. Für alles andere in den Alpen braucht man es nicht. Es hat Wege und Wegweiser. Ich nehme GPS daher nur mit, wenn ich weiss, dass solche Blindflüge vorkommen können, also im Winter auf Skitour wenn ich über grosse Flächen gehen muss, die keine Erhebungen aufweisen. Ansonsten nutz ich Handy, und mir ist noch kein einziges abgesoffen, zerdeppert o.ä. kaputt gegangen, egal ob ich nun damit im Regen, im Schnee oder im Nebel gearbeitet habe oder ob das Ding in der Tasche zu Tode geschwitzt wurde. Man packt einen Prallschutz drum herum, klebt ein Extraglas vorne aufs Display und geht los. Zudem kommt dazu, dass die geplante Tour so zivilisationsnah ist, dass man ohne grosse Umstände immer einen Weg runter findet. Man folgt einfach dem Wanderweg, auf dem man gerade steht und navigiert mit aus dem Kopf heraus (was geht, weil man eh vorher immer wieder die Karte angeschaut hat). Irgendwo geht es schon runter, und wenn es längert dauert - wozu sind Zelt, Essen und Schlafsack dabei. Wenn ich hier höre, mit wieviel Sicherungsfunktionen extra gerechnet werden muss, nur wenn man eben etwas quer durch die Berge watscheln will, frage ich mich, warum noch keiner darauf bestanden hat, Helm, Gurt und das Klettersteigset ebenfalls doppelt mitzunehmen. So ein Karabiner und Gurt ist schnell mal den Hang runter geworfen, und ich habe auch schon ein Steigeisen mal an ungünstiger Stelle versenkt.
  14. Zum Handy und der Frage zur Orientierung: genauso gut wie wenn das GPS Gerät auf nen Stein fällt und hin ist. GPS braucht man nur, wenn man abseits vom Weg strikt nach Peilung geht und einen markierten Punkt anzielt - im Whiteout auf einem Gletscher ist so etwas das übliche Szenario. Hier sind die Garmins jedem Handy haushoch überlegen. So in etwa: Da er solo geht, ist das kaum der Fall. Für den Rest reicht Openstreetmap auf nem Handy, ergänzt um die Schweizer Topokarten im Westteil, denn die Karten sind weitaus präziser und aktueller als die von Garmin bereitgestellten Karten. Nebenbei halte ich es für etwas an den Haaren herbei gezogen, dass ausgerechnet dann das Handy sich zerbröseln soll, wenn keine Wegweiser mehr in der Nähe sind. Zu Gamaschen: Egal ob mit oder ohne, die Schuhe sind eh innen früher oder später nass. Dann zieht man Sealskinz Socken an und läuft weiter. Die Socken sind eh schon mit dabei.
  15. Genau das ist der springende Punkt. Bin ich zivilsationsnah, kann ich bei den Sicherheits- und Komfortpunkten knapper kalkulieren. Wozu Kocher und gross Küche, wenn ich alle 2 Tage im Restaurant sitzen kann? Da reicht ne heisse Tasse Kaffee am morgen und ein Stück Brot mit Wurst und Käse, udn wenn der Ultraextrem-UL-Kocher dann seine dünnen Beinchen streckt, ist weder der Urlaub im Eimer noch Gefahr im Verzug. Solche Packlisten sehe ich lediglich als Anregung, nicht als Ziel/Vorbild, und für das resultierende Gewicht gilt das Gleiche.
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