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Ultraleicht Trekking

Jever

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  1. UL Rucksack

    Da hast Du absolut recht. Ich bin in den Bergen unterwegs und da ist die mechanische Belastung des Materials höher. Da wäre dann so ein 400g Teilchen zwar ganz hübsch, aber spätestens nach einer halben Sommersaison kaputt. Da ich keine Lust darauf habe (weder mit Hinblick auf die Kosten noch den Umweltaspekt), x Mal pro Jahr Gegenstände auszutauschen, sind die Teile eben etwas stabiler und notgedrungen damit auch schwerer. Den UL-Teilen fehlen zudem mir wichtige Dinge, z.B. zwei Eisgerätehalter und die Möglichkeit, Skier daran zu befesteigen. Keine Sorge. Sollte ich irgendwann einmal hotelgestützte Mehrtageswellnesswanderungen planen und nicht sicher sein, was man da so mit nimmt, dann wende ich mich schon an dich und frage den Profi um Rat. Tja. Man sollte seine Unwissenheit in einem Gebiet nicht auch noch lauthals hinausposaunen. Ich habe extra den Einsaatzzweck des Prolighters beschrieben: Deine Aussage ist da deplaziert weil am Thema vorbei. So wie eigentlich auch die Aussage von Dani (viel Spaß mit der Westentasche wenn Du Schlafsack, Zelt, Seil und Isomattten mitnehmen willst). Lediglich questor liegt richtig.
  2. UL Rucksack

    Ich rede von grob 1995 rum bei "früher".
  3. UL Rucksack

    Du kannst Du jetzt gerne auf der Milligrammwaage tanzen, oder eventuell einmal etwas lernen. Du hast lediglich das Rucksackgewicht im Auge, verpennst aber die Relation Eigengewicht zu Zuladung. Zuladung ist das, was man in das Ding reinstopft, und das ist unausweichlich damit verbunden, wie lange man z.B. ohne Nachschub autark unterwegs ist, oder was sonst noch sein rein muß. Mit etwas Pech liegt man da bei 3 Tagen Essen und etwas Hartware für dei Route locker jenseits der 10kg, und da fallen die ganzen Standard UL-Teile einfach raus. Sie bieten zwar mehr als ausreichend Volumen, das Tragesystem packt den Kram aber nicht. Vor ein paar Jahren war noch ein 1:10 Verhältnis realistisch (ein Rucksack packte grob das zehnfache des Eigengewichts als Zuladung), mittlerweile ist bis zu 1:15 drin. Der Millet Prolighter gehört in die 1:15 Abteilung. Damit kannst Du noch halbwegs bequem bis zu 20kg schleppen, wenn es sein muß. Für mich ist das ein UL-Teil. Auf der letzten Reise hatte ich die große Variante dabei. Die wiegt 1.5kg, packt 65+20L an Volumen und überlebt auch mal 22-23kg Ladung Einpacken für 5 Tage. Die Expeditionstaschen bleiben da, ein Teil wandert bei Vegareve in die Packtüte Alles drin. Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kocher, Klamotten, Hartware (2 Eisgeräte, Seil, Sicherungsmaterial), Essen. UL muß nicht 3kg bedeuten.
  4. Welche Mengen Hygieneartikel?

    Nun, kann man auf den Teil der "seife?" oder den zweiten Teil "Unterwäsche" beziehen. In beiden Fällen kann die Antwort "nutze ich nicht" lauten Da sogar ich Seife auf längeren Touren für etwas Normales halte (hört hört, und das obwohl ich am Acon knapp 2 Wochen lang die gleiche Unterhose und etwa 3 Wochen lang die gleiche Wanderhose getragen habe und das 24h am Tag weils nicht anders möglich war), muß ich da doch schon mal etwas nachhaken. Zumindest nach etwa 8-10 Tagen auf Skitour müffelt das dann so intensiv, daß sich sogar die Grenzwache nach Italien weigert, einen zu untersuchen (auch schon ausprobiert, gezwungenermaßen), und im Basecamp am Acon kamen n Kollege und ich zum einstimmigen Schluß, daß wir beide so stinken würden, daß wir uns spontan bei knapp über Null erstmal die Hufe putzen müssen. Und da waren wir erst auf dem Weg nach oben.... Ach jo. Desinfektionsmittel für die Hände ist auch nicht ganz das Mieseste. Man planscht gerne mal mit den Händen in trüben Gewässern herum und möchte eigentlich sofort danach z.B. etwas essen. Da ist so eine Miniflasche mit 25ml Handdesinfektionsmittel gar nicht schlecht. Sonst muß man wieder eine Weile lang mit den Händen in der Sonne herumlaufen, bis die UV-Strahlung etwaige Keime gekillt hat.
  5. Welche Mengen Hygieneartikel?

    Ist die beste Sonnencreme, die ich kenne, und jeden Cent wert. Und ich habe (weil ich immer mal wieder Sonnencreme einpacken vergessen habe) unterwegs so ziemlich alles gekauft und ausprobiert, was es sonst so im Supermarkt gibt. Die Daylong schlägt schlichtweg alles andere.
  6. Welche Mengen Hygieneartikel?

    ...und ich von quasi jedem Wochenende Sommer wie Winter in den Alpen oberhalb 3000m (plus den Erfahrungen aus Argentienien, Rußland und Tadschikistan). Es gibt schon einen Grund, warum der Schrank im Bad mittlerweile so aussieht, und alles andere längst entsorgt wurde.
  7. Welche Mengen Hygieneartikel?

    Noch ein Thema: Klopapier. Wenn es nicht vor Ort vorhanden ist, auf jeden Fall zu viel einplanen. In solch einem fremden Land kann man sich schnell ein Problem mit dem Magen einfangen. Dann sitzt man auf der Schüssel und der Verbrauch an Papier geht sehr schnell in ungeahnte Höhen. Irgendwo am Ende Welt ohne Klopapier rumhocken ist eine beschissene Angelegenheit, im Sinne des Wortes. Bei letzten Urlaub haben wir eine Truppe getroffen, bei denen der einmalige Genuß von ungefiltertem Wasser ausgereicht hat, um sie nachhaltig eine Woche(!) lang flach zu legen. Das Ganze ist also nicht unbedingt ein Spielchen, welches nach einem Tag bereits geklärt und abgehakt ist.
  8. Welche Mengen Hygieneartikel?

    Ich melde mich nur zur Sonnencreme: 100ml und da nur die Daylong 50+. Die Tipps der anderen kannste getrost in den Gulli treten, das sind Flachlandnasen, die wohl noch nie echte Höhensonne abbekommen haben. Nepal liegt zwar näher am Äquator und es hat somit eine etwas dickere Luftschicht, die UV-Srahlung bremst, aber man verbrennt sich trotzdem gnadenlos die Haut ohne Creme. Passende Sonnenbrille einpacken nicht vergessen. Auch der Tipp mit dem "leicht" eincremen ist für den Gulli in der Höhe. Man schwitzt ziemlich und die creme geht dabei auch mal wenigstens zum Teil ab. Entweder man cremt sich einmal ordentlich ein (mit der Daylong), oder man muß alle paar Stunden nachcremen. Das aber vergißt man in der regel und merkt es erst dann, wenn die Rübe glüht und hochrot ist. Auf kurze Hosen würde ich verzichten, man hat sonst nur noch mehr Schmierfläche, und wenn man einen Streifen vergißt, brennen die Schenkel ganz böse. Wenn man empfindliche Kopfhaut oder dünne Haare hat: Hut. Sonnenbrand auf der Kopfhaut in den Haaren ist eklig. Keine Umfüllerei in Caprisonne oder so n Quark. Nach dem Flug hast Du ansonsten sehr viel Dreck im Rucksack und stehst ohne Creme da. Die Originaltuben halten sowas aus, alles andere "leichte", was ich bisher gefunden habe, nicht. Ich würde kleinere Tuben kaufen (50ml oder so), so daß man immer eine griffbereit in der Hosentasche transportieren kann. Sonst verpennt man gerne das Nachcremen oder Eincremen überhaupt und steht rot da. Je nach Empfindlichkeit brauchts noch einen Lippenstift mit Sonnenschutz oben drauf. Was bei 3? Das Waschmittel oder die Unterhose?
  9. Impressionen von Touren

    Aus der Ecke "schöner scheitern im Wallis": Romantischer Sonnenuntergang auf dem Weg heim. Um 3:40 Uhr auf der Täschhütte mit Ziel Alphubel über Rotgrat (laut Führer ZS+, 4a maximal) gestartet, bis 3900m recht problemlos hoch (abgesehen von einem Verhauer), ohne daß die 3a und III+ Seillängen überhaupt eine Bremse dargestellt hätten, dann der Übergang in den Steilbereich (ebenfalls laut Führer 3a). Hier bastelt unser Führender (der immerhin alpin 6a on sight zieht) erfolglos 10 Min runter, während von oben einige kopfgroße Steine runter rauschen, dann wird abgebrochen - ne 3a ist das nicht mehr, dank Ausaperung. Auf 3650m Abtieg durch den "Notausstieg" über einen Gletscher, den wir dann wegen Spaltenzonen und Steinschlag nach 200m Abstieg wieder rauf dürfen, anschließend dann den gesamten Grat mit Abklettern und 2x Abseilen wieder raus. Touchdown an der Täschhütte kurz vor 21 Uhr, dann nach weiteren 500Hm um 21:50 Uhr Auto, gerade noch so den letzten Autoverlad um 23:20 Uhr in Goppenstein erreicht, 2:40 Uhr daheim.
  10. E5 (Obertsdorf - Meran) Ende September

    Hier ist die Beschreibung: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/95184-CH-Auf-dem-B1-süd-von-Sumvitg-nach-Airolo Allerdings gekürzt auf 3 Tage, was ich in Anbetracht der Strecke und Höhenmeter nicht als erste Eingehtour in den Alpen mache, sondern mindestens noch die zwei Hütten Scaletta und Cadlimo einbauen würde.
  11. E5 (Obertsdorf - Meran) Ende September

    Alternative zu Tagestouren: Mit dem Auto bis Sumvitg (CH) und dann von dort aus folgende Route: Sumvitg - Terrihütte - Scalettahütte - Cap. Bovarina - Cap. Cadlimo - Ritomsee - Piotta und per Bahn/Bus zurück zum Auto. Garantiert hübscher als der E5 und wenn die Eckdaten wie max. Strecke/Zeit pro Tag. Anzahl Tage für An-/Abreise und Tour bekannt sind kann man Varianten und Abstecher reinbasteln. Die Hütten sind bis Mitte Oktober offen. Oder auch ganz hübsch: http://www.vialtavallemaggia.ch/lang1/index.html
  12. Lebensmittel in USA einführen?

    Speziell für Fleisch: https://help.cbp.gov/app/answers/detail/a_id/944/kw/food restrictions/session/L3RpbWUvMTUwNDA4Mjc4OC9zaWQvTGkycVlxcm4%3D "Beef and beef products from a country not known to be infected with Bovine Spongiform Encephalopathy (BSE) andFoot-and-Mouth Disease (FMD) generally are enterable. However, like all other food items the meat must be unopened and commercially label indicating the country of origin and meat type." Da darfste suchen gehen und nachsehen, ob das herkunftsland auf der Liste BSE und FMD-frei steht oder nicht. Wenn es nicht drauf steht: geht nicht.
  13. Lebensmittel in USA einführen?

    Dagegen hilft eine Herkunftsnachweis. Auf der der Seite der FDA (https://www.fda.gov/food/guidanceregulation/importsexports/importing/default.htm) stehen die Bestimmungen. ich hatte Fleisch und Milchprodukte (Käse) dabei, wo die Herkunft eindeutig gekennzeichnet und diese Länder auf der Whitelist standen. Mein Koffer wurde von der TSA geöffnet (fand da einen Wisch bei Ankunft drin), aber es war anoch alles drin. Besserer Link: https://help.cbp.gov/app/answers/detail/a_id/3619/kw/food restrictions/session/L3RpbWUvMTUwNDA4Mjc4OC9zaWQvTGkycVlxcm4%3D
  14. MontBlanc-Verbot

    In dem kleinen Satz zeigt sich, daß das Verbot absolut korrekt ist, und auch die Tatsache, daß bis jetzt keiner Details zu Jornets Rekordlauf einfließen hat lassen, bestätigt meine Meinung. Ich habe dazu extra nichts gesagt um zu sehen, ob es jemand bemerkt. Jornet ist früh in der Saison hoch und hat nicht den Sommernormalweg genutzt, sondern ist den Winteranstieg rauf und runter. Nebenbei hatte er einen Kollegen mit auf dem Gletscher am Seil, der dann auch prompt in eine Spalte reingefallen ist und zurückbleiben mußte. Wichtiger jedoch ist, daß er nicht den Aufschwung an der Tete Rousse hoch mußte und somit keinen Steinschlag hatte (Helm somit unnötig), und daß er dann am Bossegrat weichen Trittschnee vorfand. Geht man später im Jahr, hat es dort oben wie auch sonstwo knallhart gefrorenen Firn und die Spur ist dann auch morgens um 6 Uhr nicht "zertreten" sondern besteht ganztägig aus einer eisähnlich hart getretenen Rinne mit Tritten drin, sowie hartem Firn links und rechts davon. Das ist insbesondere Berganfängern nicht bewußt (siehe auch die zitierte Frage) und führt dann dazu, daß so Ultratrailkompetenzbolzen aus dem Flachland die Idee von Jornet nachahmen und im Glatteis landen. Dann fallen die halt in der Regel einfach schneller runter als jemand, der reguläre Bergstiefel mit regulären Steigeisen benutzt - siehe der Franzose, den es letzte Woche gefetzt hat. Wenn man die Bildersuche bei Google mit dem Namen des Franzosen anwirft, spuckt die Suchmaschine nur Aufnahmen aus dem Flachland aus. Der hätte in GB (wo er wohnte) noch zig hundert Trails gewinnen können, von den Bergen hatte er zu wenig Ahnung.
  15. MontBlanc-Verbot

    Wenn Dir das mit den Gedichten zu hoch ist: Du bist ein Fussgänger ohne Führerschein, der ständig bei Gesprächen zwischen Autofahrern mitquatschen will und dessen Beiträge sich darauf konzentrieren, Textteile von anderen Autofahrern aus dem Netz zu zitieren. Dabei pickst Du dann sehr oft gezielt Geschichten von Ralley- und Rennfahrern heraus, um damit zu beweisen, dass die Ansichten der regulären Autofahrer falsch sind. Und da Du das seit geraumer Zeit betreibst, bist Du mittlerweile der Auffassung, dass man gar keinen Führerschein benötigt und dennoch mehr über das Autofahren wissen kann, als Leute, die jede Woche Auto fahren. Ausserdem ist für Dich ein Ralleyfahrer wie Röhrl das Mass der Dinge, an dem sich gefälligst alle messen und sich danach ausrichten sollen, während Du weiter zu Fuss gehst und beim Hinweis darauf, endlich mal sich selber in ein Auto zu fahren, lediglich beleidigt reagierst. Lern Auto fahren, dann können wir uns über den Strassenverkehr aus Sicht eines Autofahrers unterhalten
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