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Ultraleicht Trekking

Jever

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  1. Zufällig drüber gestolperte: https://www.robens.de/de-de/shop/outdoor-schlafen/liegenmatten/zigzag-slumber Kostet wenig, wiegt ohne die Gummibänder wohl nur 290g und somit 120-130g weniger als eine TAR Z-Lite, soll zudem noch einen minimal besseren R-Wert haben (2.2 vs 2), und als Zückerli ist das Packmass auch noch kleiner... Ist das nur Werbe "Bla Bla" oder hat jemand das Ding und kann die Werte bestätigen?
  2. Rucksack: meine Frau spielt abmessungstechnisch in der gleichen Liga, und da muss dann auf längeren Touren auch immer ein Kompromiss zwischen Rucksackvolumen, dem Rucksackgewicht (was einen Einfluss darauf hat, mit wieviel man solch ein Teil beladen kann) und dem, was am Ende rein kommt geschlossen werden. Sie hat einen Millet Prolighter 27, und ich nutze je nach Tour einen Prolighet 38+10 oder 60+20. Die Prolighter haben ein ziemlich gutes Lastensystem, was man bei dem Eigengewicht nicht vermuten sollte, und wenn notwendig, kann man da recht ordentlich was rein laden. Mit Hinblick auf die Tourenlänge und dem Budget wäre eventuell der Prolighter 30+10 ganz passend (abgesehen davon, dass man in Schweden im Sommer keine Eisgeräte rum tragen muss). Dafür kostet er noch halbwegs wenig, geht nicht gleich kaputt und grob geschätzt 15kg sollten damit notfalls noch tragbar sein, ohne dass das Tragesystem zusammen klappt.
  3. Zelt: Lanshan 1. reicht völlig, ist qualitativ hochwertig (ich hab eins) und kostet die Hälfte des SMD Lunar Isomatte: Z-lite als Bodenschutz und Grundisolation, und oben drauf eine TAR Prolite 3 oder 4 in short oder XS. Damit liegt sich schon sehr komfortabel, es ist definitiv warm genug (auch mit Z-Lite alleine), und schon sind wieder 100 Euro gegenüber der Neoair gespart. Schlafsack: wenn der passt, würde ich keinen extra kaufen, denn die sind nicht unbedingt preiswert. Rucksack: kommt ganz darauf an, wieviele extra Klamotten und wieviel Lebensmittel getragen werden sollen. und danach würde ich mal nachsehen, was das Ganze so grob wiegt und danach den Rucksack raus picken.
  4. bei der Antwort komme ich mir vor wie in MIB, bei der Bewerbung. "Warum sind wir hier?" "weil wir die Besten der Besten der Besten sind". Obige Aussage schlägt in die gleiche Kerbe. Ultraleicht ist lediglich eine Spielart eines Hobbies, sei es beim Fliegen (Ultraleichtflieger) oder eben Wandern. Aber je nachdem, was man so unter einer Wanderung versteht und und wo und wann man dem Hobby Wandern nachgeht, ist die Idealausrüstung unterschiedlich. Wenn ich jetzt also einem Fragenden stumpf das Hualight-Ultrasensible-Luftikus Tarp (nur 100g, kostet aber 500 Euro, weil Ultraleichtausrüstung viel mit Unterwäsche für Frauen gemeinsam hat - je weniger dran, desto mehr sexy aber auch umso teurer) andrehe, dieser aber leider eigentlich vor allem Touren in Schottland vor hat, wo es gerne luftig regnerisch zu geht, dann sind das rausgeworfenen 500 Euro. Gleiches gilt, wenn jemand gerade einmal in den Bereich Outdoor reinschnuppert, nach einer Tour aber erkennt: "mei, das ist gar nicht so das, was mir eigentlich gefällt", und von Schottland auf Süditalien umschwenkt. Dann ist eine leichte Trutzburg für nordisches Mistwetter auch fehl am Platz und eventuell 500 Euro für ein sturmsicheres Zelt verschwendet. Strich drunter: erst genau nachhaken, ob die fragende Person weiss, was sie will und ob das Zielgebiet auch dauerhaft auf dem Radar ist, und erst dann würde ich zumindest Material aus der oberen Preisklasse vorschlagen. Du kannst dich diesbezüglich noch mit meinem ersten Zelt, einem Tunnelzelt, unterhalten. Gekauft, weil ein Kollege es hatte und es auf der ersten Tour in .de sinnvoll war, am Ende dann aber schnell durch ein Kuppelzelt ersetzt und am Ende verschenkt, weil es für die Alpen unpraktisch ist, da es zu viel Platz benötigt und nicht wirklich windstabil ist, sofern der Wind quer dazu kommt.
  5. Das ist Quark. Kaum jemand will wirklich viel schleppen, aber für unterschiedliche Spielarten von Outdoor gibt es unterschiedliche Ausrüstung. Mit einem luftig leichten Tarp kannst du z.B. problemlos in Deutschland unterwegs sein, aber in Skandinavien oder den Alpen machst du damit bei "passenden" Umständen keinen Stich. Viel Spass z.B., mit so etwas im Fjäll bei der Mückenhochsaison unterwegs zu sein, oder in den Alpen weit oben exponiert den Lagerplatz aufschlagen zu wollen. Es wäre ja besonders hübsch, wenn "UL" die Antwort auf alle Ausrüstungsfragen wäre, und man müsse nur aufs Gewicht, aber nicht auf die Tourenart schauen, und alles ist in Butter und die Ausrüstung passend und man bräuchte nur einen Satz an Ausrüstung, und der passt dann für alles. Daher zurück an den TO: wohin soll die Reise gehen?
  6. Daylong extreme 50+ - alles andere ist Kinderkram. Das Zeug ist zwar so teuer wie flüssiges Gold, ist aber die einzige Creme, mit der ich bis jetzt bei 1x Eincremen einen Tag lang auf einem Gletscher rum rennen kann, ohne mich in einen gekochten Krebs zu verwandeln. Ich spar mir mal Bilder von den ganzen Tuben, aber 2L von dem Zeug hab ich sicher schon verbraten. Das Zeugs funktioniert schlichtweg. Die 25er-Version davon nutz ich nebenbei im Winter auf Skitouren.
  7. Auf das eine Gramm Unterschied zu Plaste oder Alu ist geschissen. Viel wichtiger ist die löffellänge, speziell bei Nutzung von Trekking Lunch und Co. Beuteln (die sind recht gross/tief) und dass der Löffel nicht rau ist. Mich nervt das. ich hab den hier, der ist gut.
  8. Klar was vergessen.... Mich würde grundsätzlich erst einmal interessieren, wieviel Erfahrung du generell mit Outdoor/Trekking hast. Angenommen du bist Einsteiger, hast nun viel Theorie angelesen und wenig Praxis, dann würde ich z.B. erst zu einer eventuell etwas schwereren, aber günstigeren Ausrüstung raten. Wenn man erst in der Schnupperphase ist, ändert sich hinsichtlich Präferenzen bei den Touren noch einiges, und dann lohnt es sich nicht, hoch spezialisierte Ausrüstung für einen Sonderfall zu kaufen, die am Ende nur herum liegt. Daher einfach die Frage: Anfänger oder nicht?
  9. Nachtrag: Mit Trailrunner meine ich keine huaraches. Aber mach nur, es sind nicht meine Füsse.
  10. Schlafpaltz gestern abend - Tschinglensee oberhalb von Hinterbalm im Brunnital. Kurz danach habe ich dann doch wieder VBL und Biwaksack ausgepackt, denn da wehte ein ordentlicher Wind, und ohe Blocker wurde es schnell frisch in der Penntüte. Und heute Düssi Südgrat in Wolken... Südgrat Mit einer Stelle mit Fixseil, Rest ohne (T5/II) Gipfel Das übliche Gelände Tschingelsee von oben Maderanertal mit Bristen, wo die Bushaltestelle ist.
  11. Eigentlich sollten überall dort TR reichen. Das ist eine Wanderautobahn, mit teilweise hundert Leuten, die da pro Tag von einem Punkt aufbrechen und allesamt zum gleichen Ziel gehen. Da ist auf jeden Fall durchgehen eine dicke Spur vorhanden. Und wenn man eben nicht den Kleiderschrank einpackt, um für jeden Tag auf einer Hütte ein passendes Extraoutfit für den Aufenthaltsraum zu haben, dann hat man so wenig Gewicht im Rucksack, dass auch das kein Hindernis darstellt. Imo Trailrunner.
  12. Eventuell letzte Tipps: - Openstreetmap Karten und OSMAnd oder eine andere Software auf das Handy. Dort sind die Wege eingezeichnet und man kann sich (auch im Notfall) orientieren sowie mit dem GPS im Handy rausfinden, wo man rum hockt. Dazu noch die Wanderkarten zumindest als pdf aufs Handy, zur Sicherheit - Meine Taschenlampe ist "overpowered" und dafür gebaut, nachts stundenlang im Gebirge querfeldein zu gehen, aber nimm auf jeden Fall eine Lampe, die dauerhaft und über längere Zeit 200Lm oder mehr ausspuckt. Soviel braucht man, um nachts sicher auf Pfaden unterwegs zu sein (sollte was schief gehen) - Klamotten immer(!) in Signalfarben. Egal ob Unterhemd oder Jacke, und den Rucksack sollte man auch nicht tarnen. Wenn man den mal ablegt, findet man ihn eventuell kaum noch. Die Kleidungswahl ist imo mittlerweile eine Katastrophe. Egal ob Decathlon oder Baechli oder Transa, man findet zu 70-90% nur Mist in grau, beige, schwarz, dunkelblau. Lauter Farben, die von einem Rettungs- oder Suchheli aus kaum gesehen werden. Farbe aber wiegt nichts, kann aber im Ernstfall Leben retten (oder auch nicht). Leider folgen die Hersteller da dem Wunsch des Publikums nach gedeckten Farben, obwohl z.B. der Sicherheitskreis des DAV statistisch nachweisen kann, dass solche Leute überdurchschnittlich oft nicht mehr gefunden werden (Sicherheit und Risiko in Fels und Eis, Band 2 glaub ich). - Die heiligen vier Ausrüstungegenstände, die immer dabei sein müssen, sind: winddichte Jacke (am besten auch wasserdicht), winddichte Kappe, Handschuhe, Taschenlampe. - Ich persönlich nutze keine kurze Hosen und auf den meisten Touren auch kein T-Shirt, sondern ein dünnes Hemd, dessen Ärmel ich eben hoch rolle. Weniger Haut bedeutet weniger sonnenverbrannte Fläche, die eingeschmiert werden muss, und weniger Haut bedeutet auch weniger Abschürfungen, wenn es mal einen Abflug ins Gelände gibt (z,B. im Schutt oder Firn). Ist aber Geschmackssache, andere rennen gerne halb nackig durch die Berge und haben dann eben einen höheren (Sonnen)Ölverbrauch.
  13. Hier noch kurze meine Packliste: https://lighterpack.com/r/13z6p6 Bei sicherer Wetterlage würde das Regenzeug rausfliegen, und der eine oder andere hat sicher einen kleineren Rucksack im Schrank, während meiner für alles Mögliche herhalten muss und da eben auch zwei Eisgeräte und Ski dran geschraubt werden können. Ansonsten ist da alles drin, was man braucht, auch von der Menge der Klamotten her (da tragen gerne Leute einen ganzen Kleiderschrank mit). Bei den Schuhen - prügelt euch. Ich denke, ich würde da wohl Trailrunner nutzen, aber explizit empfehlen tu ich das nicht.
  14. Schicht 1: Unterwäsche/direkt auf der Haut liegend, Schicht 2 Thermoschicht (Fleece o.ä.), Schicht 3 Wetterschutz Bei dem Ausbauzustand der Route sowie Möglichkeit, sich vorher über die Etappen zu informieren, würde ich sagen: mehr als ein 25L Rucksack (mit Inhalt) braucht man nicht.
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