Kerberos
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Norwegen Spätsommer 2026
Oha, danke @Epiphanie für die Warnung zur Olavsbu-Gegend. Nach aktueller Vorhersage (für Montag 31.8.) bleibt es einstellig und bedeckt mit gelegentlichem Regen. Also ungemütlich. Ich komme dann von Leirvassbu und laufe südöstlich deutlich über Olavsbu hinaus ins Rauddalen und campe da irgendwo am vorletzten See, bevor es am nächsten Tag um den Tungepiggan wieder nordöstlich Richtung Gjendebu geht. Ich könnte aber auch etwas kürzen und direkter am Langvatnet ins Storådalen gehen. Würdest Du das empfehlen? Anschliessend werde ich über den Bukkelægret-Trail wieder aufsteigen, im Memurudalen campen, um dann am letzten Tag über Memurubu und Bessegen bis Gjendesheim/Maurvangen zu kommen (bitte ohne Meinefressealter-Wetter!). Den Bessegengrat habe ich damit absichtlich in die Wochenmitte gelegt, und klammere so die Wochenendwanderer aus. Insgesamt ist es mit Anfang September ja schon deutlich spät in der Saison, etliche Busse fahren nicht mehr, es wird leerer sein als bei Dir Mitte August. Abschluss: Wenn ich meinen Reservetag nicht vorher brauche und wenn das Wetter mitspielt, hänge ich am Ende Knutshøe an, das würde mir gefallen!
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Norwegen Spätsommer 2026
Vielen Dank für Dein Kopfwaschen aus konsequenter UL-Sicht, das hilft mir Did I pack my fears? Teilweise... - Vorweg mein Ablaufplan: 2x Zelt, 1x Leirvassbu (mit Kirkje=höchster Punkt), 3x Zelt, Gjendesheim. Meine wichtigsten Antworten: Im lighterpack sieht man ganz rechts die Mengenangabe. Groundsheet war schon auf 0, jetzt noch mehr Teile. Gas rechne ich in 50g-Schritten, so bleibe ich beim gleichen Eintrag unabhängig von der Kartuschengrösse. Für Flug ab/bis Oslo und jeweils 5h Busreise brauche ich Kopfhörer und etwas Handgepäck. Die Brusttasche für Telefon, Pass (als Auslandsdeutscher habe ich keinen Perso mehr), Karten etc habe ich auch beim Wandern vor der Brust. Dennoch hast Du Recht, die streiche ich und nehme meinen Elektro-Packsack für die Reise. Von Zecken in Jotunheimen hatte ich noch nicht gelesen. OK, ich nehme eine Zange mit, danke. Leider habe ich Probleme mit rissiger Haut an den Händen, die vielen Pflaster sind nicht nur für den Notfall. Aber ich überprüfe die Buchführung nochmal. Wärme&Kälte - mich hat es überzeugt, als Robert Klink (kein UL-Ignorant) sagte: "packe für die restlichen 2% Wahrscheinlichkeit". In Kombination mit den notorischen Wetterwechseln in Jotunheimen bin ich hier vorsichtig. Ende August/Ende September muss ich Gefriergrade und Schnee einplanen. Ja, der Quilt ist sicher (zu) warm. Mit meinem leichteren Zenbivy (Komfort offiziell +2, für mich eher bei 7°C), würde ich das Glück aber strapazieren. Die 4 Jacken sind ja Kälte- (Fleece, Daune), Wind- und Regenschutz. OK, ich sehe etwas Redundanz und gehe nochmal in mich. Die Isolationshose ist auch auf Reserve. Nachts im Quilt brauche ich die nicht, aber bei einstelligen Temperaturen vor dem Zelt finde ich sie super. Ich will auf jeden Fall immer ein trockenes Set für die Nacht haben. Daher ziehe ich meinen Nacht-Alpha-Hoody nicht tagsüber an, also habe ich das Mesh-Baselayer dabei. Thermos kommt weg. Der Kocher hat Piezo, insofern ist das Feuerzeug schon das BackUp. Ich laufe mit Komoot-Track auf der Uhr, seit Jahren bewährt. Karten und Tracks offline im Handy redundant, das inReach ist für's Tracking für meine bessere Hälfte und Notfallruf.
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Norwegen Spätsommer 2026
In drei Tagen fahre ich ab, aufregend. Meine Packliste hat sich gefestigt. Der Niederschlag wird nach aktueller Vorhersage durchwachsen sein, aber nicht kalt. Einen Beratungsbedarf habe ich noch: Empfehlt Ihr, für meine 5 oder 6 Zeltnächte ein Tarp zusätzlich zum Durston X-Dome-1+ mitzunehmen, um entspannter vor dem Zelt sitzen und kochen zu können? Ich habe das Hilleberg Tarp 5, das wären mit ein paar Heringen also ca. 330g extra.
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Norwegen Spätsommer 2026
Die benannten Sachen habe ich schon. Demnach ist zumindest die Robustheit wegen kletterähnlicher Passagen kein Faktor, nehme ich mit. Danke für die Betonung! Das wäre auf jeden Fall ein eigener Tag. Schon einladend, als höchster Gipfel in Kombination mit dem tiefsten Punkt im Utladalen besonders reizvoll. Die Kirkje habe ich als schneller erreichbaren Aussichtspunkt auf der Liste, sofern ich über Leirvassbu laufe. Danke!
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Norwegen Spätsommer 2026
Ich werde Ende August / Anfang September 2026 für plus/minus acht Tage allein mit Zelt durch Jotunheimen wandern, an der Routenplanung bastel ich noch... Das Konzept "ultraleicht" verfolge ich nicht religiös, aber optimieren ist gut. Mir macht es Spass, lange an der Ausrüstung rumzuschrauben. Meine Liste, work in progress: https://lighterpack.com/r/vawtqn Ich würde mich zu drei Teilen über Eure Ratschläge mit Norwegen-Erfahrung freuen! Zelt: Durston X-Mid-1 oder Hilleberg Niak? [Anmerkung: Ich habe auch noch ein Sea to Summit Alto TR2 Plus, das in jeder Hinsicht in der Mitte liegt. Ich mag es, bin damit die TMB gelaufen, aber ich finde es im Aufbau mit Inner first etwas umständlich.] Regensachen UL oder robust? Also Jacke Mont-Bell Versalite und Hose Montane Minimus Rain Pants Nano (zusammen 336g) oder Jacke Montane Phase XT und Hose North Face Antora (zusammen 878g)? Grödel Ja oder Nein? Mit bestem Gruss und Dank!