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Ultraleicht Trekking

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gege

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    gege hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Gatewood Cape undicht bei Starkregen   
    Danke für den Hinweis re. Kondenswasser. Klingt durchaus plausibel, dass der Regen das Kondenswasser vernebelt, und es daher so aussieht, als wäre das Material undicht. Situationen wie diese (aufgrund von Windbedingungen gezwungen, das Cape so niedrig aufzustellen) sind denke ich relativ selten. Wahrscheinlich hätte er es auch höher aufstellen können, aber das Material ist schon verdammt dünn, bestimmt nicht gerade vertrauenserweckend, vor allem für Ponchotarp anfänger. In den Hochpyrenäen gibt's sowieso regelmäßig (unbemannte) refuges auf die man ausweichen kann, er ist halt gerade noch im Baskengebiet.
    Re. post: whoops, danke für das heads up. DHL schreibt 3 Tage ist die durchschnittliche Lieferzeit . Der wichtige Nachschub mit neuen Essenspaketen und Spiritus ist Gavarnie (sollte er in ~2 Wochen sein), das schick ich dann besser so langsam mal los
  2. Gefällt mir!
    gege reagierte auf Barbarix in Selbstbau „Rucksack-Faltboot“ genannt Chili   
    Nachdem mein neues Rucksack-Faltboot nun schon seit dem Frühsommer fertig ist, komme ich nun endlich dazu das Ergebnis hier zu posten
    Warnung vor dem Weiterlesen: Das Chili erfüllt nicht für alle Forumsteilnehmer die Definition von UL!
    Natürlich gibt es Packrafts und ich finde die Idee von Packrafts genial. Allerdings fahre ich neben dem Trekking auch Kayak. Und ein Packraft ist halt ein Luftboot und treibt auf dem Wasser. Ein Kayak fährt durch das Wasser und hat durch den Kiel eine gewisse Richtungsstabilität. Außerdem sind Packrafts aufgrund der geringen Länge und der Rumpfform relativ langsam. Also für weite Strecken für mich nicht wirklich geeignet. Dafür ist das Gewicht und das Packmaß von Packrafts unschlagbar (<5kg) und es sind die einzigen Boote, die ich als Rucksack-Boot bezeichnen würde.
    Also galt es das beste aus 2 Welten zu vereinen:
    Ein extrem leichtes (<5kg) und kompaktes Faltboot, das tatsächlich in einem Rucksack transportiert werden kann. Damit kann ich ziemlich unkompliziert und ohne Bootswagen per S-Bahn zur Einsatzstelle fahren und nach Hause paddeln. Inzwischen bin ich mir aber auch sicher, dass das Boot nun in jedem Urlaub dabei sein wird, auch bei den Flugurlauben. Bei 20kg Fluggepäck bleibt außer dem Boot noch genug für den anderen Urlaubskram übrig.
    Inspiriert hat mich bei Konstruktion und Bau Tom Yost und Wolfgang Bions Gecco.
    Wichtig war mir eine kleine und gut abzudichtende Luke, sollte mal eine Welle über den Süll gucken.
    Ein paar Daten zum Boot:
    Name: Chili (Prototyp war rot und sah aus wie eine Chilischote)
    Länge 325cm
    Breite 65cm
    Gewicht 4830 g
    Spritzdecke 72g
    Materialien:
    Gestänge: Alu und Hartschaum
    Unterschiff: PU-beschichtetes Nylon
    Oberschiff: X-Pac
    Luftschlauchtaschen: unbeschichtetes Polyestergewebe
    Zusatzgewicht Ausrüstung: 1700g (Luftpumpe, Paddel, Schwimmweste)
    Das macht ein Gesamtgewicht inkl. Paddel und aller notwendiger Ausrüstung von 6,6kg. Beim Paddel mit seinen 1090g könnte ich evtl. noch ein paar Gramm einsparen.
    Mit dem Boot zu fahren macht unglaublich Spaß, es ist extrem wendig und beschleunigt sehr leicht. Geradeauslauf ist, verglichen mit einem normalen Kayak bei 325cm natürlich nicht seine Stärke aber ausreichend. Außerdem ist es eigentlich nicht für Mehrtagesfahrten gemacht, obwohl ich das im Frühjahr mit UL-Gepäck mal testen möchte. Mit seinen 5kg braucht man logischerweise auch keinen Bootswagen, man klemmt es einfach unter den Arm.
    Gut dass ich für alle Teile Schablonen gebaut habe, ich muss nämlich noch in diesem Winter paar Chilies für Freunde bauen...
    Grüße
    Erik
    Und hier ein paar Fotos:



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