raphrav
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raphrav hat eine Reaktion von Freedom erhalten in Wildpflanzen als Nahrung unterwegsHi,
also, sich von gesammelten allein Pflanzen zu ernähren, wenn man dazu noch den ganzen Tag Sport macht, halte ich in dicht besiedelten Gebieten wie Mitteleuropa fast für ausgeschlossen. Es sei denn man nimmt's halt nicht so genau und sammelt auch da, wo die Pflanzen nicht mehr ganz so wild sind - aber das ist hier ja nicht der Diskussionspunkt.
Tatsächlich ist das Thema sehr interessant, aber man muss halt vorsichtig sein. Nicht nur wegen dem Risiko, was giftiges zu erwischen, sondern auch aus anderen Gründen: Da wäre beispielsweise noch immer die Tschernobyl-Katastrophe, die gerade Pilze etc. in vielen Gegenden Süddeutschlands zu einer heiklen Sache macht, dann ist der Fuchsbandwurm noch immer noch nicht ausgerottet, die Probleme mit alten "Zivilisationsresten" wurden schon angesprochen, usw.
Was man aber z.B. nutzen kann: Himbeeren, Brombeeren, Walderdbeeren, Haselnüsse sind ein guter Nachtisch. Holunder ist auch gut, aber nicht ohne, er kann oft allergieauslösend wirken und wird von vielen als roh leicht giftig angesehen.
Dann einen Haufen Kräuter als Hilfsmittel, nur ein paar Beispiele: Brombeerblätter als Tee gegen Verdauungsstörungen, Schafgarben-, Huflattich-(*) oder Salbeiblätter oder auch Lindenblüten als Erkältungstee, Wegerichblätter zerkaut auf kleine Wunden, um deren Heilung zu unterstützen, Weidenrinde als Tee gekocht als Schmerzmittel undundund.
Vieles davon, außerdem Scharbockskraut, Bärlauch, Löwenzahn, die besagte Brennessel (nur ganz junge Triebe) kann auch im Salat landen usw.
Ich könnte da noch weiter machen, aber der Haken ist halt auch immer, dass man sich absolut sicher sein muss. Wenn man's nicht ist und statt Bärlauch halt die giftigen Märzenbecher erwischt, ist die Tour schnell beendet...
Grüße,
Raph
PS: Pilze haben tatsächlich verschwindend wenige Kalorien: Sie bestehen quasi nur aus Wasser und Chitin, einem für Menschen unverdaulichen Polysaccharid, also einem Ballststoff...
(*) taugen wegen ihrer Oberflächenstruktur auch prima als Klopapier...
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Hi,
Mathias hat eigentlich schon das wichtigste gesagt und auch Dani hat es schon ganz gut getroffen.
Dennoch zwei Fakten, die mir wichtig erscheinen und die noch nicht genannt worden sind:
Kritisch kann Alu dann werden, wenn saures Essen zubereitet wird, weil das das Alu angreift. Vinaigrette im Alutopf ist also eher doof, aber sonst hätte ich da keine Bedenken.
Die größte Menge nehmen wir ohnehin über die Lungen auf, als Stäube. Dazu kommt - zweiter Fakt - dass Alu (im Gegensatz zu Schwermetallen beispielsweise) keine Verbindung mit Fetten eingeht, daher bei gesunder Nierenfunktion gut ausgeschieden werden kann und somit auch keine dauerhafte Belastung darstellt.
Auch mir sind die 1,5h Video zu lang, aber ich habe aus anderen Quellen von der Problematik gehört. Für mich klang das eben nach Panikmache, wie alle anderen unserer Gift"probleme" im Essen auch.
Grüße,
Raph