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andyfilip

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  1. Gefällt mir!
    andyfilip reagierte auf Cyco2 in Bekleidung Oberkörper fürs Reisen gesucht   
    Hi zusammen, 
    Achtung: First World Problems! 
    Ich bin gerade dabei mir Gedanken über meine Reise-/ Backpacking Bekleidung (nicht Trekking!) zu machen. Und bräunte da eure Hilfe.
     

    Midlayer (am wichtigsten):
    In den letzten 12 Jahren habe ich 2 Midlayer auf meinen Reisen (Backpacking/Autorundreisen - nicht Trekking) rund um den Globus genutzt.
    Die letzten Jahre ein Fjällräven Sten Fleece und davor einen Adidas Terre Fleece Hoody - wahrscheinlich ein Vorgänger von diesem hier . 
    Der Adidas Hoody wiegt leider 550g, sieht dafür aber noch aus wie neu. Der aktuelle wiegt wahrscheinlich ebenso viel. Auch gefällt er vom Farbton meiner besseren Hälfte nicht so sehr. Das Fjällräven Fleece, ca. 350g, ist meines Erachtens etwas wärmer, super Kuschelig und wurde als Ersatz für den Hoody damals angeschafft. Hatte ich schon super kuschelig erwähnt?
    Da der Hoody etwas schwer ist, nicht den modischen Ansprüchen meiner Freundin entspricht und das Sten Fleece mittlerweile ziemlich runterockt ist (Pilling, Bündchen und unteren Ärmel ausgeleiert etc.) suche ich Ersatz: 
    - Warm wie das Sten Fleece. Gerade beim längeren verweilen auf einer Klippe, auf der Terrasse oder im Bus, der auf arktische Temperaturen klimatisiert wurde.
    - Gewicht um die 350g. 
    - Schick genug um ihn auch mal Abends im Restaurant tragen zu können (bitte keine Brusttasche, sieht m.M.n. direkt nach "Outdoor" aus)
    - Fullzip (super um die Temperatur zu regeln) 
    - Ärmel sollten etwas elastisch sein, damit man sie etwas hochschieben kann. 
    - Muss zumindest etwas Wind vertragen können (so wie das Sten Fleece), da es sonst den den Klimaanlagen in Flugzeugen, kleinen Bussen im Hinterland von Laos oder die frische Meeresbriese an der Nordsee nichts entgegenzusetzen hat. 
    - Offen ob mit oder ohne Kapuze. 
    - Dunkelblau oder Schwarz 
    An Midlayern besitze ich, neben den beiden genannten, zurzeit: 
    - Appalachian Gear Company Alpaca Hoody: einer meiner absoluten Lieblinge. Würde ich aber, aufgrund des fehlendes Reißverschlusses nur in Gegenden mitnehmen wo ich weiß, dass es generell etwas kühler sein wird. Z.B. Schottland im Herbst. Diesen Herbst geht es aber wahrscheinlich nach Thailand (Nord und Süd) - da wäre er zu unflexibel. 
    - Mountain Hardware Airmesh Crew: Super leicht, Optik auch Restaurant geeignet, ordentlich warm. Leider geht jeder, noch so kleiner Luftzug durch. Beim Trekking super. Einfach die Wind- oder Regenjacke drüber und gut ist. Beim Reisen aber nicht ganz so praktisch, weil man dann meisten mit Jacke irgendwo sitzen muss. 
    - Decathlon Grid Fleece. In Knallrot und ohne Fullzip nicht das ideale Do-It-All Bekleidungsstück.
    In Auge gefasst habe ich aktuell folgende: 
    - Patagonia R1 Techfleece Hoody: kann wer etwas zur Wärme sagen? Im Vergleich zum Sten Fleece? 
    - Mountain Hardware Stratus Hoody. Leider nicht in Schwarz in der EU zu bekommen? Weiß jemand was es wiegt? 
    - Arcteryx Kyanite LT Hoody: Wahrscheinlich nicht so warm wie das Sten Fleece? 
     
    Windjacke: 
    Ich bin auf der Suche nach einer leichten Windjacke mit 2 normalen Taschen, die auch 3 Tropfen Regen verträgt.
    Eigentlich eine leichtere Version meiner Bergans Microlight. Die Microlight ist eigentlich super. Absolut tolles Tragegefühl - auch bei hoher Luftfeuchtigkeit, hält Regen ziemlich gut aus, leider mit 250g nicht die leichteste. 
    Ebenso habe ich noch die Decathlon FH500 . Leicht, 2 Taschen, Winddicht. Eigentlich super. Hält halt nur nicht einen einzigen Regentropfen ab. Der Vorgänger (leider verloren gegangen) war da wesentlich besser. 
     
    Hemd: 
    Welches leichte Reisehemd würdet ihr empfehlen, dass nicht 100% nach Outdoor schreit? 
    Das Fjällräven Abisko Hike Shirt hatte ich mal da: Bauch und länge haben gepasst. Rücken war zu eng. Außerdem hinten der schlitz und vorne die Brusttasche.... 
    Denke an sowas wie Fjällräven Övik Lite Shirt nur mit langen Ärmeln. 
     
    Zur Info: Baselayer sind eig. immer die Merino Travel Shirts vom Decathlon ode die Uniqlo Airism T-Shirts und wenn es wirklich kalt werden sollte, dann gibt es da noch die super leichte Haglöfs LIM Essen Daunenjacke. 
     
    Danke euch! 
  2. Danke!
    andyfilip reagierte auf Jäger in HRP Sommer 2020   
    Moin! Bin am Freitag nach 26 Tagen auf der HRP in Hendaye angekommen und wollte hier noch ein kleines Feedback bezüglich Ausrüstung, Resupplies und der Laufrichtung an sich geben, ohne einen eigenen Thread zu erstellen. Vielleicht hilft das ja jemandem weiter, der auch vorhat Westbound zu laufen. 
    Westbound:
    Der Anfang war ziemlich brutal: Hitze, viele Höhenmeter und Wasserknappheit. Ein Start in Hendaye ist deutlich angenehmer, wenn man sich erst mal eingrooven möchte. Dafür ist das Ende aber sehr entspannnend und lädt förmlich zum Miles-Crushen ein
    Ich habe lediglich vier andere Westbounder im Vergleich zu zirka 20 Eastboundern getroffen. 
    Ich war froh in die Richtung zu gehen, da die Sonne die meiste Zeit auf meinen Rücken geschienen hat. Außerdem habe Ich mir ausgemalt, dass paar Abstiege Eastbound ziemlich sketchy sein müssen und war deshalb froh diese zu besteigen (z.B. Pic de Carlit oder Pic de la Gela). 
    Resupplies:
    Ich habe den Fehler begangen und bin ohne Kocher losgezogen, da Ich davon ausgegangen bin, dass Ich in den Resupply-Towns gute proteinhaltige Riegel ala Cliff-Bars oder Nature-Valley bekomme. Das stellte sich als großer Irrtum heraus. Selbst das Nestle-Junkfood (Twix, Snickers, Mars,..) ist nur selten vorhanden und wenn, dann nur einzelnd und zu hohen Preisen. Besonders als Veganer wird man auf eine harte Probe gestellt. Mit einem Kocher oder einem Gefäß zum Coldsoaken kann man dem jedoch entgegenwirken. Mein persönliches Resupply-Ranking:
    1. Superbolquere - Casino Supermarkt (600m off Trail aber hier gibt es alles) 
    2. Vielha - Mercadona ( 15 Minuten mit dem Bus von Salardú, alles was das Herz begehrt)
    3. Arinsal - Supermercat Molles ( klein aber fein)
    4. Lescún/Gavarnie - guter Resupply, aber hohe Preise. 
    5. Arles-sur-Tech - der Spar ist relativ teuer, bietet jedoch eine ausreichende Auswahl an Lebensmitteln.
    6. Benasque - der Bus in die Stadt ist teuer, fährt nur ein paar mal am Tag und die Regale in den Supermärkten waren am Abends schon gut leergefegt. Würde den Resupply skippen und stattdessen in Parzán absteigen.
    7. Cadanchu - kleiner Laden mit begrenzter Auswahl.
    L'Hospitalet habe Ich bewusst übersprüngen. Der Ort hat aber eine sehr nice Bäckerei "Le Fournil de Louise" in der man sich gut eindecken kann. Der dortige Sportplatz lädt zum Stealth-Campen ein.
    Navigation: 
    Das Smartphone mit Gaia, ein heruntergeladener GPX-Track und der HRP-Pocket-Guide als pdf-Datei waren vollkommenend ausreichend. Der einzige Part in dem Ich das GPS intensiv nutzen musste, war der von Arinsal nach Salardú. Ansonsten gibt es fast immer Steinmännchen oder Markierungen, die einem den Weg weisen. 
    Wasserfilter:
    Ich war froh einen Filter dabei gehabt zu haben. Man kann sich teilweise von einem Refugio zum nächsten hangeln und dort auffüllen, allerdings gibt es Stretches in denen man auf die Flüsse/Seen zurückgreifen muss. Dadurch, dass die Viehhaltung in den Pyrenäen omnipräsent ist, fand Ich es notwendig das Wasser bis zu einer bestimmten Höhenlage zu filtern. Das soll aber jeder für sich selbst entscheiden.
    Microspikes:
    Ich war froh welche dabei gehabt zu haben, da einige Pässe noch mit Schnee bedeckt waren (  auf der Sektion Salardu - Gavarnie). Ich bin vorher noch nie auf Schnee gewandert und habe mich damit deutlich sicherer gefühlt. 
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    Nachdem meine anderen Zelte ja ein voller Erfolg waren, hatte ich schon länger Pläne eine "massivere" Version meines XUL Zeltes anzufertigen - also 18g/.51oz DCF (anstelle des uberlighten 12g/.34oz) als Außen- und das 34g/1oz (anstelle 18g/.51oz) als Bodenmaterial.

    --> Nicht weil die XUL Version irgendwelche Probleme gehabt hätte (es performt soweit genial!), sondern weil ich einfach noch eine Version mit etwas Sicherheitsreserve haben wollte.
    Ziel: Ein extrem leichtes (<250g), voll geschlossenes und mückendichtes Zelt, das sich mit 6 Heringen und einem 120cm Trekkingstock aufstellen lässt.
     
    Passend bin ich dabei auf das schöne Programm Sketchup gestoßen und habe mich ehrlich gesagt direkt ein paar Tage darin verlogen, bis ich endlich ein Design hatte, mit dem ich zufrieden war:

    Es ist grundsätzlich wieder ein Hexamid-Stil, weil dies m.M.n. einfach die effizienteste Form in Bezug auf Materialnutzung (nur 4m² sind nötig!) zu sein scheint und ich die super einfache Nutzung dieser Art Shelter mag. Ich habe es dahingehend so klein wie möglich (nix für >1,80m...) und etwas asymetrisch im Fußbereich (dort schmaler) gemacht.
    Im Gegensatz zu meinen vorherigen Designs (basierend auf der Reddit Zeichung) habe ich den gesamten Fit auf die DCF Rollenbreite von 137cm neu angepasst, wodurch ich mit weniger/kürzerer Naht für die Verbindung der Teile auskam. Obendrein habe ich einen leichten Cat Cut integriert, da ich doch ein paar der "floppy" Bereiche meines Zeltes verbesserungswürdig fand.
     
    Über die letzten Wochen habe ich das Ganze fertiggestellt, wobei 0.5oz NoSeeUm mesh in Kombi mit YKK 3C Zipper zum Einsatz kam. Die Schnüre sind 1.3mm Dyneema mit einem einzelnen Micro String Lock von AX auf der Spitze und Fixlängen an den Außenecken.
    Wie gewohnt habe ich nur die äußerste Naht als Verbindung des Perimeter Meshs genäht - alles andere wurde zu 100% getaped, um jedweden Micro-Damage am DCF zu verhindern. (Also auch wieder Moskitonetz auf einen DCF-Streifen genäht und dann erst ans Fly geklebt).
    Eine Idee, die ich im Trek-Lite Forum bekam: Die Guyout Points ohne eine einzige Naht herstellen - nur mit DCF und Tape + der Mini Kordelführung von ExTex:

    Das Gesamtgewicht *Trommelwirbel*: 227.2g!
    (Mit 12g DCF außen und 18g DCF Boden wären es wohl ~52g weniger)
    Beinahe die Hälfte des Plex Solo von Zpacks und bedeutend kleineres Packmaß:

    Das Zelt nutzt zudem wieder Neodymium Magnete für die Türen, einen verstellbaren Bungee für die lange Seite des Bathtub Bodens und einen kleinen Haken an der Spitze für Lampen etc.
    Aber genug geschrieben - Zeit für richtige Bilder!












    Wie man sehen kann: Es gibt wieder nur eine frontale Abspannschnur, die einen beweglichen Prusikknoten mit Doppelhaken für die Türen nutzt - deutlich angenehmer, als die zwei Schnüre bei den ZPacks Zelten m.M.n...
      Quote Reply
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    Ich freue mich jedes mal aufs neue, wenn jemand auf Grundlage des Schnittmusters aktiv wird. Für alle die also drüber nachdenken das Design selbst umzusetzen, habe ich hier mal etwas Motivation:

     
     
  5. Gefällt mir!
    andyfilip reagierte auf Schluntz in Bonfus Duos   
  6. Gefällt mir!
    andyfilip reagierte auf Schluntz in Bonfus Duos   
    Ohne dem anstehenden Vorstellungsvideo zu sehr vorgreifen zu wollen, steuere ich ein paar Fotos bei. Das Gekrieche mit dem Biwacksack oder Netzzelt unterm Tarp hat mir keinen Spaß gemacht. Da ich mit der Zeit aber leicht paranoid geworden bin, was Zecken angeht, mag ich es, in einem "geschlossenen Raum" zu schlafen.
    Die Kombination aus Gatewood Cape und Biwacksack war mir zu beengt und ich habe das Duos gewählt, weil es den Eindruck gemacht hat, für mich mit 1,88 m groß genug zu sein. Was mich beim Gatewood Cape gestört hat und bei einigen UL-Zelten als Risiko dabei zu sein schien, war, die Außenwand direkt über dem Gesicht hängen zu haben, oder Gefahr zu laufen, mit dem Fußende des Schlafsacks an die andere Wand zu stoßen.
    Da ich keine hohe Luftmatratze habe, liege ich auf den Fotos auf einer langen Prolite mit extrahohem "Kissen". Ich kann mich aus dem Liegen heraus aufsetzen, ohne dabei mit dem Kopf die Zeltwand zu streifen. Bei Sauwetter könnte man sogar zu zweit voreinander oder leicht versetzt sitzen und Karten spielen, ohne sich ducken zu müssen. Das wurde wegen fehlender dritter Person nicht fotografiert.
    Ich schätze, dass man - je nach Matratzenhöhe - vielleicht noch bis 1,95 m unverkrampft Platz haben dürfte. Alles weitere kann ich mir bildlich nicht mehr so gut vorstellen, gebe also keine Spekulationen hab. Vielleicht helfen die Fotos einigen größeren und weniger großen Leuten bei ihrer Entscheidung. Alles andere wird sicher in Skullmonkeys Video deutlich detaillierter gezeigt und besprochen.
    In der Apside kriegt man einen normalen UL-Rucksack gut unter.




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