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utjo

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    utjo reagierte auf Jever in TAR Neo Air NXT - der neue Goldstandard?   
    Da lege ich doch gerne 230g auf das Gewicht drauf, nutze eine Z-Rest und oben druff eine Prolite4 short, und bin alle angesprochenen Probleme los. Sie knarzt nicht und weckt andere, ich brauche keine Unterlage um drauf zu liegen, das sperrige Teil (Z-Rest) kann aussen an den Rucksack ran, mit Delaminieren, Microlöchern etc. musste ich in 13 Jahren Nutzung seit Kauf nicht kämpfen und bis etwa -5°C ist die Kombi schlichtweg warm.
     

    Die Prolite (man sieht etwas Rotes unter dem Schlafsack) war schon mit am Aconcagua (hier auf 5500m nach einem Schneesturm - deswegen auch der Triebschnee im Zelt).
     

    in Tadjikistan
     

    Peru

    und Alpen allgemein.
    Und jedes mal, wenn ich denke: "zu viel Gewicht" und suche herum, treffe ich bei allem anderen Zeug auf Probleme mit der Breite, der Länge, der Lautstärke, Liegehöhe, Haltbarkeit, Empfindlichkeit oder Preis - oder einer Kombi aus mehr oder weniger mehr Punkte aus der Liste. 
    Die Goldstandard Neoair NXT ist da keine Ausnahme. Schon auf der verlinkten HP steht unter Userfeedback:
    -14°C auf ner platten LuMa muss ich nicht haben, egal ob die danach ausgetauscht wird oder nicht.
     
     
     
  2. Danke!
    utjo hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in TAR Neo Air NXT - der neue Goldstandard?   
    Habe mir die Xlite NXT nun auch geholt. Erst in der regulären Version getestet, aber sie ist wirklich schmal und die seitlichen "Kanten" sind stark abgerundet. In Rückenlage sind die Arme immer seitlich abgeglitten bzw. bekomme ich nur einen Arm an die Seite, der andere ist automatisch unten - und der Schlafsack konnte die Arme auch nur bedingt fixieren. Daher dann auf die Wide Version gewechselt. Sieht im direkten Vergleich viel breiter aus, aber ist für mich genau richtig.
    Die RW Version wiegt im Vergleich zur R auf meiner Waage 91 Gramm mehr (beide nachgewogen). Nettogewicht der bloßen Matte = 472 Gramm. Pumpsack nochmals 67 Gramm. In Summe also 539 Gramm.
    Eine Testnacht bei 4 Grad Celsius wurde bereits absolivert. Wie hier schon geschrieben wurde, ist das Kälteempfinden diesbezüglich ja subjektiv. Ich bin eher empfindlich und habe stellenweise die Kühle vom Boden bemerkt. Aber ich muss zugeben, dass ich die Matte eher schwach aufgepumpt hatte, um nicht auf einem Brett zu liegen.
    Die "Knisterthematik" wurde m.E. gut gelöst. Die Matte knistert zwar, aber die Lautstärke ist gering und für mich absolut erträglich.
  3. Gefällt mir!
    utjo reagierte auf khyal in DAC Zeltgestänge als Tarp-/ Zeltstange   
    Ich habe ueber die letzten Jahrzente alles Moegliche an Gestaenge zwischen 8.7 mm weichem Easton Alu - 20 mm Carbon fuer Firstzelte usw ausprobiert und ja auch schon viele Gestaenge von 3. und mir repariert.
     
    Nach meinen Erfahrungen ist es genau umgekehrt.

    Der Unterschied liegt ja in der Verbindung der Elemente, was haeufig der Schwachpunkt bzw die Sollbruchstelle ist.
    Waehrend bei Pressfit oder fast allen ueblichen Gestaengen der Durchmesser des Rohr "durchlaeuft" und die Verbindung mit einem Innenrohr hergestellt wird, was in das Gestaengerohr rein passt, also im Durchmesser deutlich kleiner ist, sind die NSL an den Ende im Durchmesser so vergroessert, dass das Verbindugsrohr den Durchmesser des "normalen" Gestaenges hat.
    Dadurch sind Diese bei gleichem Durchmesser des Gestaenges stabiler.

    Wenn man es nun noch unter dem Gesichtspunkt Gewicht sieht, schneidet NSL auch besser ab, da Du haeufig einen Durchmesser kleiner waehlen kannst, als bei Pressfit.

    Der Vorteil von Pressfit liegt woanders...klar fuer den Hersteller in der einfacheren, damit preiswerteren Produktion...bei NSL hast Du ja bei den Verbindungen einen groesseren Rohrdurchmesser, den Du auch fuer das Verbindungsstueck brauchst d.h. Du kannst nur das erste und letzte Element einer Stange einkuerzen, um die Laenge anzupassen, eine kuerzere Teilung herzustellen, geht gar nicht.
    Ich habe schon haeufiger fuer Mountainbiker die Teilung des Gestaenges veraendert, damit es in das Gepaeck passt, bei Pressfit geht das easy, jedes Element des Bogens auf das gewuenschte Packmass verkuerzen, 1-2 Elemente dazu, fertig.
     
    Vor langer Zeit hat Henry auch fuer die Aufstellstangen 8.7er Easton genommen, was dann nur fuer sehr wenig Wind geeignet war, inzwischen nimmt er seit laengerere Zeit fuer hoehere Stangen 11 mm, also z.B. beim SS1 usw beim Protrail / Motrail Front 11 mm, Niedrige hinten 8.7 mm, aber gut die 2 sind jetzt eh nicht so die Starkwindzelte...


    So jetzt zu den Aufstellstangen

    Das Problem ist nicht so sehr, dass Dir eine duenne Alustange bricht, sondern dass sie in Windboeen federnd nachgibt und dadurch das ganze Zelt anfaengt, in Windboen zu schlagen, dadurch Heringe rauszieht, Abspannschnuere lockert, evtl Abspannschlaufen beschaedigt usw.
    Natuerlich kannst Du bei duennen Durchmessern mit viel Vorspannung arbeiten d.h. durch starkes Abspannen des Zeltes biegst Du die Stange wie einen Bogen bei Pfeil & Bogen durch, aber das hilft nicht unbegrenzt.

    Ich hatte lange Zeit bei Firstzelten eine 8.7 mm Easton (was ja weicher als DAC ist) Stange bei, um bei ruhigen Verhaeltnissen, damit einen Trekkingstock ersetzen zu koennen, um den frei zu haben, um z.B. in eine Schlucht zu kraxeln, um Wasser zu holen.
    Den haette ich jetzt aber nicht bei mehr als 3 BF eingesetzt u.A. hatte ich so ein Teil auf Tour mit nem SS1 oder Saddle bei.

    11 mm Pressfit hatte ich auch schon bei Firstzelten bei und haetten denen dann ca 6, bei gutem Zeltschnitt wie z.B. SS1 evtl noch 6-7 BF bei Vorspannung zugetraut, den Durchmesser haben btw die laengeren Aufstellstangen von SMD, wenn ich mit gerade richtig erinnere.
    Bei nem Lavvu (Mid) kommt natuerlich eine hoehere Belastung auf die Stange, da es sich nicht auf 2 verteilt.

    Die letzten Jahre habe ich aus Gewichtsgruenden auch haeufiger gute Carbonstangen eingesetzt z.B. in die 48" Zpacks Stangen Adapter fuer TT eingesetzt, um auch bei hohen Windgeschwindigkeiten da "beruhigt" zu sein, habe ich mir vor etwas Zeit einen Satz dickere 60" Stangen gekauft, die fuer das Duplex eingekuerzt werden (die 60" Stangen gibt es bei dem Shop in D, der auch die Rucksaecke vorraetig hat, sind nur nicht im Webshop).
    Aber was man da waehlt, haengt eben extrem davon ab, welche Windgeschwindigkeiten es auf "ungeschuetzter" Flaeche aushalten soll, ich habe da ja eher sehr hohe Ansprueche und nehme dafuer hoehere Zeltgewichte in Kauf, ich kann aber auch die gut verstehen, die sagen, ich bin eh ueberwiegend in geschuetzten Bereichen wie Wald, Campings usw unterwegs und wenn mal nicht und Wind zu erwarten ist, kann ich auch damit leben, mal weiter zu laufen, bis ich eine geschuetzte Stelle finde.

    Wenn wir grad bei dem Thema sind, die Windgeschwindigkeitseinschaetzungen der meisten Wanderer sind nicht gerade zuverlaessig, wenn es nicht Windsurfer, Segler o.A. sind, im Normalfall wird die Geschwindigkeit zu hoch eingeschaetzt, ich kenne das von gemeinsamen Touren, dass bei Wind meist die in den Nachbarzelten 2 BF mehr als ich hatten , also lieber nicht drauf verlassen, wenn jemand sagt, das haelt auch 100 km/h aus...

    Beim Paddeln kann man natuerlich u.U. auch das geteilte Doppelpaddel einsetzen (klarer Vorteil gegenueber Solo-Kanadier), dann muessen natuerlich auch die Firstaufnahmen am Zelt fuer die dicken Schaftdurchmesser passen und natuerlich die Paddellaenge, ein 230er Aqua Bound Manta Ray und ein Slingfin 2Lite Trek passt da hervorragend 

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