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Ultraleicht Trekking

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keinnick

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    keinnick reagierte auf Capere in Impressionen von Touren   
    Weiter im Osten lag das nächste Ziel: Triglav (2864m), der höchste Berg Sloweniens.

    Gemacht als Überschreitung mit Aufstieg über den Plemenice Grat (Bamberger Weg) und Abstieg über den Tominsek Steig.
    Wieder eine komplett andere und wahnsinnig tolle Tour! Feine Kraxelei am Grat in perfektem Fels - ein Hochgenuss. Dabei stets mit grandiosen Tiefblicken die enorme Nordwand hinab ins urtümliche Tal.

    Eingerichtet mit teilweiser Klettersteig-Versicherung, welche aber zumindest bei den aktuellen Verhältnissen nicht wirklich nötig war. 
    Auf dem Grat war ich noch annähernd alleine unterwegs, doch am Gipfel wartete dagegen schon etwas Trubel. So erklärte sich auch der Beiname "Zugspitze der julischen Alpen", denn selbst unter der Woche war hier gut was los. 

    Den Ostgrat kam ich trotz einigem Gegenverkehr dennoch gut runter - auch wenn im Abstieg dann arg blank polierter, speckiger Fels die Konzentration nochmals anstrengte. Ganz besonders auch, weil der weitere Abstieg sich gefühlt ewig zog und man gerade im unteren Bereich (feuchte Nordseite + stellenweise erdig-schlammig) auch nicht wirklich die Geschwindigkeit sicher erhöhen kann.
    Mein Zeitziel habe ich dennoch erreichen können, aber kann auch nachvollziehen, wieso in der Regel eine 2-Tagestour dafür vorgeschlagen wird.
    Fazit des Tages: 2000hm im Auf- & Abstieg auf 16km binnen ziemlich genau 8h.

     
    OT: Das stimmt natürlich, doch er ist zumindest nicht mehr offiziell gesperrt und wird wohl auch wieder geführt.
     
    PS: Damit nun erst mal genug. Auf der weiteren Heimfahrt sammelte ich sonst nur noch ein paar "kleinere" Berge (Geschriebenstein, Klosterwappen und Hermannskogel) zur weiteren Vervollständigung der höchsten Erhebungen der Bundesländer Österreichs (Burgenland, Niederösterreich und Wien) ein.

  2. Gefällt mir!
    keinnick reagierte auf Steve42 in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    Ich bin letztes Jahr den Hexatrek bis Belfort gelaufen, und fand die Vogesen schön, viele alte Châteaus und viele schöne Schlafplätze. Nicht allzu bergig und deshalb nicht allzu anstrengend, ganz gut für den Einstieg also 
    Die App fand ich schon recht gut, für die Navigation sogar sehr gut, was den Weg angeht. Ich habe eigentlich nur mit der App navigiert. Nur auf die Einkaufsmöglichkeiten würde ich mich nicht immer verlassen, diese haben, vor allem in den Dörfern, oft sehr willkürliche Öffnungszeiten, ich stand also öfters vor verschlossenen Türen.
  3. Gefällt mir!
    Für mich scheidet fertig zu kaufende Trekking-Nahrung aus weil sie für meinen Bedarf schlicht zu teuer ist. Bei kürzeren Wanderungen unter zwei Wochen kommt es für mich noch in Frage, zu wenig zu essen. Aber auch da macht es mir überhaupt keine Freude, mit Hunger zu wandern. Beim Laufen haue ich gern richtig rein, sonst verliere ich sofort den Spaß an der Sache.
    Hier gibt es einen netten Kalorien-Rechner:
    https://faroutguides.com/thru-hiking-calorie-and-food-weight-calculator/
    Meine Erfahrung zeigt mir, dass ich pro Tag nicht unter 1kg Essen komme wenn ich so wandere, wie es mir Freude macht: 40-50km/Tag, 12-14h Laufen, Base-Weight bei 7kg, 84kg Körpergewicht. Offiziell bräuchte ich laut Rechner also fast 8000kcal. Habe ich aber nie.
    Abend: Von Nudeln habe ich eigentlich nie die Schnauze voll. Das geht abends immer. Mein Tip sind Barillia Capellini von Rewe. Minimale Kochzeit und trotzdem echte Nudeln (Ramen-Nudeln mag ich nicht so, Couscous und so auch nicht so). Ab und an alternierend mit Instant-Kartoffe-Püree. Dazu gibts Tütensuppen als Soße in das Nudelwasser reingerührt. Auf Kalorien komme ich zusätzlich mit ner guten Dosis Olivenöl (in ne leichte 300ml-Sprudel-Flasche aus Plastik abgefüllt). Geschmackliche Abwechslung über Knoblauchgranulat und Chili. Drüber gibts immer ne fette Portion Tüten-Parmesan. Wenn ich nicht so viel schleppen muss weil der nächste Resupply nahe ist, kaufe ich noch Tunfisch oder andere Starkschmecker aus der Tüte (Dosen sind zu schwer zu schleppen). Auch trockene Salami ist gut zum reinschnibbeln. Da komme ich auf 250g Nudeln, 50g Suppe, 100g Zusätze.
    Tagsüber: Da ich meist keine Pausen mache und im Laufen esse, gibts da nur ungesunde aber für mich sehr befriedigende Snacks. Cracker, Chips, gesalzene Erdnüsse, sonstige gewürzte Nüsse, M&M, Haribo, Schokoriegel. Ca. 300g brauche ich wenn ich das über den ganzen Tag gut verteile.
    Morgens: Wenn ich Zeit habe, esse ich ein riesiges warmes Porridge, sonst mache ich das in eine 0,7l Evian-Flasche oder sonstwas mit größerer Öffnung und mache es flüssiger und trinke das beim Laufen wenn es gut eingeweicht ist. Basis sind immer: 150g Feinblatt-Haferflocken, 50g Proteinshake/Vollmilchpulver/Säuglingsnahrung (je nachdem was es zu kaufen gibt), zwei EL Zucker, 50g Trockenfrüchte, 30g gehackte Nüsse. Das ist mir noch nie langweilig geworden. Die 400ml Kaffee trinke ich beim Zeltabbau und Zusammenräumen.
    Das ist ein Essen, das mich glücklich macht und mich gut am Laufen hält und echt nicht teuer ist. Und das kann ich fast überall nachkaufen. Zu Kochen nutze ich den Soto-Windmaster weil er extrem effizient ist und einen Toaks 900ml Topf weil da die nötigen Essens-Mengen reinpassen (gerade so). Säubern kann ich den Topf mit einem Schluck Wasser und einem kleinen Fetzen Edelstahl-Schwämmchen. Eine 200g-Kartusche reicht mir bei dem Essen locker 2 Wochen.

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