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Ultraleicht Trekking

Alfred Primus Ill

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  1. Lieber Chobostyle, für deine apodiktische Behauptung vielen Dank. Diese und meine Antwort darauf sind zwar etwas off topic, aber es dennoch wert, sich darüber auszutauschen. Inder Sache (dem Zelt) habe ich bisher als einziger umfassend Auskunft gegeben und auch argumentiert statt behauptet. Vielleicht hast das überlesen. Manchmal liest man da, wo nichts steht und ziehen dann falsche Schlüsse. Mir geht das gelegentlich auch so und es ist menschlich. Dir gefällt also der Begriff "Papst" nicht, weswegen es hier keine(n) geben soll? Das zu behaupten ist dein Recht. Ersetze den Begriff "Papst" einfach durch "Dogmatiker" und gleich wird dir vielleicht besser gehen den Dogmatiker zu erkennen, der nicht gerne agrumentiert sondern lieber behauptet und nicht gerne Widerspruch toleriert. Da ich aber für Meinungsfreiheit und Pluralismus bin und stets dafür nicht einfach was zu behaupten, sondern auch Gründe zu nennen, die diese Behauptung stützen oder belegen, will ich dir werraten, woran ich den Dogmatiker in diesem konnkreten Fall festmache: Jemand fragt etwas zu einem IMHO UL-geeigneten Zelt (einem der besten und vielseitigsten, die ich kenne) und bekommt gesagt, dass Zelte ganz allgemein schwerer oder instabiler wären als Tarps oder Shelters (die letzlich auch nur Einwand-Zelte sind) und eben auch nicht UL. Man kennt das Zelt aber gar nicht, da man sich aus irgendwelchen Gründen nicht (mehr?) damit beschäftigen möchte. Man hat also ideologisch dicht gemacht. Angebracht wäre es eigentlich, spätestens jetzt einmal seine Position zu überdenken und auch die Gewichtsangaben für die jeweiligen Aufstellvarianten zu vergleichbaren Tarp- oder Shelter-Varianten aus dem selben Material (Dach aus 15den SIL-Nylon, Boden aus 40den, Gestänge DAC, Netzmaterial aus ca. 20g m2 Nylon) zu ziehen, und nicht das Gewicht der zum Wandern außerhalb des Hochgebirgsraumes überlüssigen Trekking-Stöcke zu vergessen, sofern die Tour flach werden soll. Es kommt kaum noch ein Unterschied dabei heraus. Statt aber sachlich und strukturiert an das Thema zu gehen, wird einfach irgendetwas behauptet, das der eigenen Ideologie entspricht. Wo steht, dass ein Copper Spur oder Hubba nicht auch ordentlich Wind abkönnen? Ich habe es probiert und kann versichern, es steht besser als mein Tarp, das auch aus SIL-Nylon besteht und bietet dabei mehr Komfort. Gerade das Copper Spur ist hier geradezu aerodynamisch geformt. Wiese soll ein Dome-Zelt nicht belüftet sein, übwohl es allseitig allerbestens durchströmt werden kann? Das ist es, woran ich den Dogmatiker (ehemals Papst) erkenne und benenne. Er geht erst gar nicht mehr zu Gobetrotter (oder Ähnlichen) und bildet sich eine unabhängige Meinung oder ist bereit, sich auch mal umzuorientieren. Und nun, lieber Chobostyle, auf zu Globi
  2. Hallo Flo, schade dass das Thema so früh von den Dogmatikern gekillt wurde und dass du dadurch vielleicht verunsichert wurdest. Einige Vor-Poster haben das wohl auch so gesehen. Ich selbst besitze ein dem Copper Spur sehr ähnliches MSR Hubba NX, das ich Anfang 2015 als Nachfolger für mein nach Jahren zerschlissenes Hubba, an dem auch Reißverschlüsse kaputt waren, für maßvolle 250 Euro inkl. Groundsheet erworben habe. Das Copper Spur, das bei Globi in München aufgebaut ist, hatte ich in der engeren Wahl, mich aber dann wg. des Preises und dem auffälligen Orange doch lieber fürs grüne Hubba NX entschieden. Warum ein Zelt nicht UL sein soll erschließt sich mir nicht. Wahrscheinlich bin ich zu undogmatisch. Nicht zu vergessen, dass es erst in den letzten Jahren Entwicklungen wie das Copper Spur gab, von denen ein Jardine ja noch nichts wissen konnte. Selbst mit meinem maximal 1280 g schweren (ohne Packsäcke, aber mit 8 Heringen und stabilem Groundsheet) Hubba NX komme ich übigens immer unter 5 Kg Basisgewicht. Im Sommer natürlich noch einiges weniger. Gerade gibt es von MSR übrigens ein neues 1-Personen Leichtzelt – sehr ähnlich dem Hubba, aber mit kleinerer Apsis. Es spielt in der 950 Gramm-Klasse für um die 310,- Euro. Dafür gibt es aus Cuben aber immerhin schon …. ähhh, richtig, nix! Es gibt natürlich auch noch leichter gute Zelte, z.B. das Telemark 1 Carbon von Nordisk, das mit nur 770 g reinhaut (komplett mit allem, versteht sich. War kürzlich noch für bescheidene 360,- Euro zu bekommen. Tipp: Zelt immer antizyklisch im Winter kaufen, jetzt ist es schon etwas spät). Das sind dann aber Tunnel bzw. Einbogen-Zelte, die dich bei der Aufstellung tarpmäßig limitieren und halt nicht freitragend. Was sind nun die Freuden eines solchen freitragenden 1-Personen Zeltes, die uns das Bleigewicht von 1 kg vergessen lassen könnten? - Es ist freistehend (kannst du spazieren tragen) und bei wenig Wind sind null Heringe erforderlich. - Schnell auf- und abgebaut (in 5 Minuten) - Vollschutz (wenn man will) und daher auch Campingplatz tauglich - Zumindest das Hubba (die anderen meines Wissens aber auch) kann in drei Varianten genutzt werden 1 – Nur mit Regendach, (denglisch Fly) (720 g), bei hoch gerollter Apsis auch eine super Strandmuschel mit viel Aussicht (wir müssen ja mindestens 2-use haben) 2 – Nur das Innenzelt als Mückenschutz, herrliche Nächte unter dem Sternenhimmel (auch ca. 730 g) 3 – Als wirklich wetterfestes Zelt mit zusätzlichem Groundsheet (ca. 1280 g) - Wenn man nur das Dach nutzt, passen sogar bequem zwei Personen unters Hubba, bleiben bei Regen schön trocken und können sich dabei sogar noch ein Menü kochen, ohne dass es dabei den UL-Folien-Windschutz wegpustet - Kondensprobleme? Kennen Hubba und Co nicht, es ist 360 Grad belüftbar - Durch das Dach kommt kein Tropfen Regen – weil: gespanntes Nylon, man kennt das schon bei Regenschirmen - Es blattert wie Sau? Du bleibst gelassen im Zelt, während die anderen immer wieder das Dach nachspannen müssen. - Bei unklarem Wetter wird das Dach im Sommer nur halb draufgespannt, und man kann es bei einsetzendem Regen in 30 Sekunden schließen - quasi eine vierte Aufstellvariante - Der Innenraum ist für UL-Verhältnisse ein Lustschlösslein und auch für Luxuspüppchen der 2-m-Ausführung ausreichend. Auch einen Tag im Starkregen kann man gut aushalten und dabei sein Süppli im windstillen Vorzelt kochen. - Der sog. „Stay-Dry“ Eingang im Hubba ist bei Regen, Nebel und Tau einfach königlich, weil er funzt und dir bei Ein- und Ausstieg nicht immer Wasser in den Kragen tropft! Nebeneffekt (Achtung, double-use!): wer sein Becherlein ans Ende der Regenrinne stellt, hat bei Niederschlag stets Nachschub an Frischwasser, ohne einen Finger krümmen zu müssen Zelte haben in Deutschland allerdings den Grundsätzlichen Nachteil, dass sie fast Überalle verboten sind. Lediglich in Brandenburg darf man IMHO seit 2015 ausdrücklich als Wanderer oder Radfahrer für 1 Nacht in der freien Natur Zelten (nicht Wald, nicht Schutzgebiet). Bevor die Tarp-Fraktion nun jubiliert: ich kenne ein Urteil des OLG Stuttgart, das besagt, dass eine mit einer Schnur zwischen 2 Bäumen gepannt Plane nicht zu beanstanden ist. Wird der Aufbau des Tarps allerdings wie von den Forums-Päpsten hier favorisiert mit Stöcken, Leinen und Heringen bewerkstelligt, so ist dies eine dem Zelt gleichzusetzende Konstruktion und natürlich auch verboten. Das einzige was bleibt ist alse der von den hiesigen Päpsten auch abgelehnte Biwaksack. Mit dem darfst du in ganz Deutschland in Wald und Freier Natur liegen, sofern keine lokale Verordnung das Lagern und Rasten verbieten sollte. Meistend bin ich daher mit meinem sehr geräumigen aus eVent bestehenden und wirklich robusten Rab Ridge Rider Unterwegs, den ich allen WÄRMSTENS empfehlen kann (Tipp: in England kaufen. dort ca. 199 Pfund plus ca. 8 Pfund Fracht, kein Zoll, da EU!). Die Päpste werden verächtlich schnauben, er wiegt mit 8 Häringen und einem Gestängebogen 910 Gramm. Und wißt ich was? Ich sch...e auf die Päpste, die aus dogmatischen Gründen darauf verzichten müssen an den wildesten Trocken und warm zu verweilen um ein paar lächerliche Gramm zu sparen.
  3. Alfred Primus Ill

    Der Skill im April

    Liebe UL-Gemeinde, nachdem es hier doch einige Dogmatiker, Päpste und Platzhirsche gibt, die zu den lumpigen 20 UL-Dingen von Relevanz bereits je über 1000 Posts verfasst haben, muss ich heute, zu Beginn des 2.Quartls 2016 feststellen: in diesem Forum wurde wirklich schon alles gesagt, nur noch nicht von allen (frei nach Karl Vallentin). Aber dann: heute, genauer seit 31.3.2016, gibt es etwas WIRKLICH Neues, das die gesamte UL-Szene neu mischen wird. Klar, dass es mal wieder aus den USA kommt, weil unsere Päpste leider keinen so hohen Kreativitäts-Skill haben. Es istz etwas, von dem unsere an sonsten mit höchsten Skills gesegneten, die, die es wirklich mit dem Löffel gefressen haben, nichts mitbekommen haben. Tja, so schnell ist man vom Papst zum Novizen degradiert. Der Fischer und sein Weib lassen grüßen. Doch zurück zum Thema. Es geht um „Stoveless Cooking: The Crotch Pot“, eine neue UL-Technik, die Kocher und Brennstoff alleine durch null Gramm schweren Skill ersetzen. MYOG und DIY Skills sind nur rudimentär erforderlich. Wie es geht erklärt uns UL-Superstar Mike Clelland mit seinen bekannt einprägsamen Zeichnungen auf den Seiten von GossamerGear. Hier Viel Spass mit dem selbstgebastelten Crotch Pot Euer A. Pr. Ill
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