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tycore

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    tycore reagierte auf Stromfahrer in Pyramiden Inner (China)   
    Ich habe gerade mal Serenity und China Solid Inner nebeneinander aufgebaut, gemessen und meine Erinnerung von der letzten Nutzung verifiziert:
    SD Serenity Net Tent: B 67 × L 210 × Wanne 18,5
    (324 g inkl. Bodenleinen wie im von mir propagierten Aufbauschema) 3F UL Gear Solid Inner: B 71× L 220 × Wanne 12
    (333 g ohne Bodenleinen, 352 g mit. Für die Nutzung mit einem hoch augestellten GWC sind Bodenleinen erforderlich, um das Cape sauber auf dieselben Heringe zu stellen.) Raum subjektiv:
    Länge: Durch die niedrigere Wanne ist das Liegegefühl in beiden indentisch. Auf dem Rücken liegend ohne Matte mit senkrechten Füßen berühre ich mit den Fußspitzen das Innenzelt und habe über dem Kopf noch senkrecht 5 cm Luft. Bin 183 und überwiegend Bauchschläfer. Breite: Der Unterschied in der Breite ist subjektiv bedeutungslos, weil die höhere Wanne des Serenity das Nutzvolumen erhöht. Allerdings merkt man am Boden schon, dass einfach noch etwas neben die Matte passt und die Ellenbogen beim Liegen nicht oder weniger gegen die Seitenwände drücken. Meine Empfehlung: Für das Gatewood Cape eher das China-Inner (Mesh oder Solid). Warum?

    Es ist sehr gut verarbeitet. Es steht sauber und die Bodenwanne steht durch die Dreieckspanner schön fest und gerade. Das kann man vom Serenity nicht behaupten. Alle Bodennähte sind von innen abgeklebt. Der Boden ist deutlich fühlbar robuster, etwa vergleichbar mit den laminierten Böden der 2013er PowerLizards. Mit Blick auf die evtl. eingesparte Unterlage von Vorteil. Der Boden rutscht weniger als das SilNylon des Serenity. (Mit letzterem bin ich schon mehrfach mit dem ganzen Serenity bis unter die Tropfkante nach draußen gerutscht, weil es ja auch seitlich nur an Gummis hängt. Das schreit nach einer Modifikation!) Es gibt eine IZ-Tasche (kann man rausschneiden). Es gibt eine Lampenaufhängung. Die untere Stockschlaufe ist von Haus aus gleich richtig. Der T-Zip ist ein tolles Komfortmerkmal. Vor allem kann ich als Linkshänder damit in meiner bevorzugten Seitenlage unter der Apsis hantieren. Das Serenity will mich zum Rechtshänder machen. Die Türbinder sind größer und daher weniger frickelig zu bedienen.
  2. Gefällt mir!
    tycore reagierte auf Andreas K. in Ein Zeltofen   
    Ich hatte nun Zeit den Ofen in Betrieb zu nehmen und das Teil heizt sehr gut! 
     
    Anfänglich war das Vibrieren der Ofenklappe relativ geräuschvoll, aber schon nach kurzer Zeit verzog sich die Klappe durch die Hitze ein wenig (was völlig normal ist), so dass die Klappe nun nicht mehr Vollkontakt mit dem Teller, der den Brennraum abschließt, hat. Dadurch brennt der Ofen jetzt auf voller Leistung sehr leise.
    Also keine Dampflok die durchs Zelt fährt...
     

     

  3. Gefällt mir!
    tycore reagierte auf Andreas K. in Und noch ein Zeltofen...   
    Mein "Neuer" ist im Aufbau nahezu identisch mit den Ti-Goat Wifi Stoves, tatsächlich sind auch nur einige Details anders gelöst als bei den Originalen.
     
    Da meine Version aus Edelstahl mit 855g (nur der Ofen) recht schwer ist, traute ich mich kaum, diese hier einzustellen, aber nun da der Ofen schon mal gebaut ist, soll er auch gezeigt werden.
     
    Bei dem Vergleich mit den Gewichten der Ti-Goats muss man berücksichtigen, dass mein Ofen mit einem Brennraum von 10l zwischen dem kleinen Wifi Stove mit 6,5l und dem Großen mit 17,5l liegt.
     
    Montiert hat der Ofen eine Aufbauhöhe von 32cm.
    Bei der Brennraumgröße von (LxBxH) 28x18x20cm ergibt sich ein Abstand zum Boden von ca. 12cm.
     

     

     

     
    Der Ofen besteht aus fünf Baugruppen: Einem Bodenblech, einem Deckelblech, einer Ofenwand, einer Ofenklappe und den Stellfüßen.
     

     
    Die Ofenwand ist aus 0,15mm dicker Edelstahlfolie gefertigt.
    Die Folie wird zum Ofenkorpus gerollt und durch Leisten am Boden- und Deckelblech in Form gehalten.
    Die Folienenden überlappen auf der Rückseite des Ofens um 12cm und dichten dadurch den Brennraum ab.
    Auf der Vorderseite des Ofens befindet sich ein großer kreisförmiger Ausschnitt für die Brennstoffzufuhr.
    Mittig über diesem Ausschnitt befinden sich drei Bohrungen. In eine dieser Bohrungen wird die Ofenklappe eingehängt. Je nach gewähltem Loch hängt die Ofenklappe höher oder tiefer, und die Luftzufuhr kann somit reguliert werden.
     

     

     

     
    Die Ofenklappe selbst ist aus 0,2mm starker Edelstahlfolie, der Griff aus 0,15mm Folie gefertigt.
    Der Griff ist zur Erhöhung der Stabilität der Länge nach leicht gerundet gebogen.
    Klappe und Griff wurden durch eine Blindniet miteinander verbunden. Dabei ließ ich den Nietdorn ungekürzt. Dieser dient zum Einhängen der Klappe in eine der dafür vorhergesehenen Bohrungen am Ofen.
     

     
    Boden- und Deckelblech sind nahezu gleich: Beide sind zu einer rechteckigen Wanne gebogen, und es sind Leisten, die die Ofenwand fixieren, eingenietet.
    Das Material ist Edelstahl mit einer Blechstärke von 0,5mm.
    Am Deckelblech befindet sich ein kreisrunder Ausschnitt, in den das Ofenrohr eingesteckt wird. An den vier Ecken sind anstelle der Bohrungen, durch die die Stellfüße beim Bodenblech geschoben werden, Nietmuttern, in die die Füße eingeschraubt werden.
     

     

     

     

     
    Die Stellfüße sind aus Aluminiumrohren, in die kurze Gewindestücke zur Verschraubung mit dem Deckelblech eingepresst wurden.
    Auf ca. 12cm Höhe, vom Boden ausgehend, sind Klemmringe an den Rohren angebracht. Diese tragen die Ofenkonstruktion.
     

     

     
    Für den Transport zerlegt hat der Ofen die Maße eines Quaders mit 32x18x2,5cm und die einer Rolle mit 5x20cm (5x25 mit Ofenrohr).
     

     
    Das in diesem Beitrag nicht vorgestellte Ofenrohr findet sich im Beitrag zu meinem ersten Zeltofen.
  4. Gefällt mir!
    tycore reagierte auf Andreas K. in Ein Zeltofen   
    Ein paar einführende Worte:
    Der Nutzen eines Zeltofens ist aus UL-Sicht natürlich strittig. Wer aber gerne über mehrere Tage im Winter unterwegs ist, der wird den Wert eines Ofens zu schätzen wissen:
    Die meiste Zeit in der dunklen Jahreszeit wird man ja im Camp verbringen. Durch den Heizkörper hat man noch einige angenehm warme Stunden im Zelt. Außerdem kann man darauf Schnee schmelzen und sich warme Speisen zubereiten. Das wiederum spart Brennstoff und das Mehrgewicht durch den mitgeführten Ofen amortisiert sich.
     
    Nach intensiver Nutzung sind nun langsam aber sicher die Tage meines geliebten Titaniumgoat Vortex Stove gezählt. Das Material ist ausgeglüht und der Ofen ist an vielen Stellen brüchig und rissig.
     
    Ein neuer Ofen musste her und nachdem ich mir nicht mehr die lange Wartezeit, den Gang zum Zoll und die hohen Versandkosten antun wollte, blieb mir nur eine MYOG-Lösung.
     
    Eigentlich ist es nur teilweise MYOG, da ich die verwendete Edelstahlfolie ab Werk schneiden ließ.
     

     
     
    Da der Ofen komplett aus Edelstahl besteht, ist er gut 200g schwerer als der der Ti-Goat Vortex Stove und wiegt insgesamt 962g. Dafür ist Material deutlich günstiger als Titan.
     

     
     
    Die 190x300cm große Brennkammer besteht aus einem zum Zylinder gerollten Stück 300x700x0,1mm Edelstahlfolie, die mit zwei Ringen aus geflochtenem Stahldraht zusammengehalten wird.
    In die Edelstahlfolie ist ein elliptisches Loch geschnitten, in das das Ofenrohr eingeschoben wird.
    Vorder- und rückseitig befinden sich Edelstahlteller die mittels dreier M3 Gewindestangen, gebogener Karosseriescheiben und Muttern in den Zylinder geklemmt werden. Diese schließen die Brennkammer ab und verhindern, dass die gerollte Edelstahlfolie in sich zusammenfällt bzw. sich verzieht.
    Aus dem Vorderen Teller ist unter Verwendung eines Metallkreisschneiders die Feuerluke ausgeschnitten.
    Die Ofentüre, die sich am vorderen Teller einhängen lässt, ist aus 0,5mm Edelstahlblech hergestellt. Der Griff daran, aus 0,1mm Edelstahlfolie, ist einfach aufgenietet.
     

     

     

     

     
     
    Die Ofenauflage besteht aus zwei in Form geschnittenen 0,5mm dicken Edelstahlblechen die mit zwei M3 Gewindestangen und Muttern zusammengehalten werden.
     

     

     
     
    Das 60x1600mm große Ofenrohr ist aus 250x1600x0,1mm Edelstahlfolie. Die Folie wird gerollt und mittels fünf Ringen aus geflochtenem Stahldraht zusammengehalten.
    Am Rohrende, das in der Brennkammer steckt, sind zwei sich gegenüberliegende Löcher gebohrt, in die die Abluftklappe eingeschoben wird.
    Die Abluftklappe habe ich vom Ti-Goat Stove übernommen. Diese wird aber noch durch einen Eigenbau ersetzt.
    Zwei Ringe aus einfachen Edelstahlausstechformen, bei denen die umgebördelten Ränder abgeschliffen wurden, werden in die zwei Rohrenden geschoben, damit die gerollte Metallfolie nicht in sich zusammenfällt bzw. sich nicht verzieht.
     

     
     
    Gepackt hat der Ofen die Maße einer 330mm langen Rolle mit 45mm Durchmesser und die eines Tellers mit 190mm Durchmesser und 35mm Höhe.
     

  5. Gefällt mir!
    tycore hat eine Reaktion von Einzelkämpfer erhalten in Naturehike Halfbag: 3/4 Daunenschlafsack (150g Daune) 350g   
    Hab mir die Tabelle hier zur entscheidungsfindung erstellt. Vielleicht für den ein oder andern Interessant.
    Nach langem hin und her habe ich mich für den Windhard Tiny Quilt entschieden
    OT: Die Tabelle läst sich nicht mehr löschen

  6. Gefällt mir!
    So ein Schlafsack nennt sich Halfbag oder auch Elephantfoot und kommt aus dem Bergsteigerbereich. Dort hat sich das System Daunenjacke und Halfbag bewährt.
    Über den genannten Aegismax hatten wir bereits eine kleine Diskussion bei den "China Clonen":
    Qualitativ bessere Halfbags gibt es z.b. bei PHD Designs oder bei vielen US Herstellern
  7. Gefällt mir!
    tycore hat eine Reaktion von bansaim erhalten in Naturehike Halfbag: 3/4 Daunenschlafsack (150g Daune) 350g   
    Hallo zusammen,
    habe gerade diesen Schlafsack hier gefunden:
    https://de.aliexpress.com/item/Naturehike-ultralight-350g-duck-down-sleeping-bag-half-chest-rompers-style-lazy-bag-outdoor-camping-winter/32847768076.html?spm=a2g0x.10010108.1000016.1.2f9f3339NB2cwV&isOrigTitle=true
    Macht das in Kombination mit einer Daunenjacke mit Kaputze vielleicht sinn? Oder ist das aufgrund des freiliegenden Oberkörpers totaler quatsch?
    Bin mal gespannt was ihr dazu sagt.
     
    Viele Grüße
    Christian
     

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