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Anfänger mit ganz vielen (doofen) Fragen mit limitierten Budget.
Hallo, nach leider etwas längerer Abstinenz melde ich mich zurück. Ich bin Euch sehr dankbar für die ganzen tollen Nachrichten und Hinweise. Eine Liste mit den Dingen, die ich bis jetzt habe, habe ich erstellt. Ein kleines Bisschen habe ich ja noch Zeit. Optimal ist die Liste nicht, vollständig auch noch nicht, doch immerhin wird sie Euch erfahrenen Hasen viel mehr sagen als mir. Ich sehe da nur die Kilos und denke mir: "Das soll ich alles schleppen.. ?" Bei meinem Schlafsack war ich wirklich erstaunt wie viel er wiegt. Das war mir gar nicht bewusst gewesen. Gibtves eigentlich preisgünstige, leichte Kompressionsdinger für Schlafsäcke? Meiner hat keinen dabei gehabt. Ich denke nicht, dass mein Budget einen leichteren Schlafsack hergeben wird, der mich auch so gut wärmt. Den mittig angebrachten Reißverschluss empfinde ich als sehr praktisch. Wahrscheinlich kann ich da eher an anderer Stelle Gewicht sparen. Welche Seife nehmt ihr so mit? Ich habe gehört, dass es eine Pika Seife gibt. Wo bekommt man die? Oder reicht Dr. Bronners? Oder nimmt man eher diese Seifenplättchen mit? Zahnputztabletten habe ich und würde einfach für 6 Tage entsprechend viele mitnehmen. Mit meiner Begleitung habe ich gesprochen. Nun weiß ich auch warum meine Infos alle so sperlich waren. Mir wurde zwar angeboten, dass wir das Zelt teilen, doch die Meinung hatte sich geändert und die Hürde war gewesen mir das zu sagen. Mir war das ja von Anfang an klar, dass ich mir ein Zelt kaufen würde. Ihm war das nicht klar und irgendwie hatte er Angst wie ich reagieren würde und ich wusste die ganze Zeit nicht was los war, warum er so kurz angebunden war und mir nie zuhörte. Nach einem überfälligem Gespräch haben wir uns ausgesprochen und sind uns einig: Wir werden definitiv nicht im selben Zelt schlafen. Erleichterung von beiden Seiten. 😁 Die Verlobte würde das wohl auch gar nicht so witzig finden - auch ein Grund für mich, abgesehen davon, dass ich eigen bin. Und nun weiß ich auch endlich wie die Reise ungefähr geplant ist. Es werden Pro Tag etwa 13km werden. Er hat es so geplant, dass immer irgendwo Wasser in der Nähe sein wird. Allerdings gibt es keine Ortschaften in der Nähe. Ich kann mich also nirgends eindecken. Hier einmal der Link zur Ausrüstungsliste: https://lighterpack.com/r/odd08i Wie ich das Thema Regen angehen möchte weiß noch nicht. Ponchos mochte ich noch nie, ebenso wie Regenhosen. Sa bin ich noch im Zwiespalt. Wie schwer sollten denn Baselayer in etwa sein? Gibt es leichte Shirts aus dem militärischen Bereich bzw. allgemein Ausrüstung, die man davon nutzen könnte? In meiner Nähe gibt es einen Armeeladen, das wäre die günstigte Quelle für mich. Viele Grüße Hannah
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Anfänger mit ganz vielen (doofen) Fragen mit limitierten Budget.
Hallo Ihr Lieben, ich bin ja völlig paff von diesen ganzen Beiträgen. Ich hätte mit einer oder vielleicht zwei Antworten gerechnet, doch nicht mit 34 Antworten! 😲 Also so eine rege Hilfsbereitschaft kenne ich so gar nicht. Da bekomme ich ja schon ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht die Zeit gefunden hatte sofort zu antworten. Ich weiß gar nicht wo ich da zuerst antworten soll, zumal ich mir gerade selber kaum Freizeit freischaufeln kann. Ich versuche mal auf alles etwas einzugehen. Bezüglich der vorgeschlagenen Zelte, da muss ich definitiv mich nochmal mit beschäftigen. Super, dass ich hier sogar schon Kaufangebote habe. Ich bin mit so viel Hilfe grade etwas überfordert. 😅 Mein derzeitiges Zelt ist das polnische Lavvu (Plash Palatka), bestehend aus zwei Ponchos á 1,75kg. Die Stange zum Aufstellen und die acht Heringe nicht miteinberechnet. Ich hatte es damals wegen meinem Hund gekauft, weil ich mit dem Tierchen gerne Zelten wollte. Allerdings litt mein Hund an alterbedingten Grauen Star, daher brauchte ich etwas, was auch Hundepfoten aushält und robust ist (Die Sicht ist ja eingeschränkt). Gekauft hatte ich das Zelt im Internet für 45 Euro mit 5 Euro Versand. Ich hatte es dann hier und da zum Campen. Bisher hat es mir immer treue Dienste geleistet und das sogar in einem schweren Sturm, wo die modernen Zelte auf dem Campingplatz fast alle baden gegangen sind. Daher mag ich das Zelt sehr. Durch die Baumwolle ist es schwer und wenn es nass wird, dann wird es noch mühseliger es zu schleppen. Für den Campingplatz hatte ich einfach immer einen kleinen Handwagen mit (Gerödel für den Hund musste ja auch mit) und habe es einfach an den Zielort gefahren. Da störte mich das Gewicht nicht so arg. Mir wurde ja angeboten, dass ich mit in dem Zelt von meiner Begleitung schlafen kann. Nennt mich eigen, doch ich mag gerne meine Privatsphäre haben. Wir waren zusammen noch nicht in einem Urlaub und haben so eng noch nicht zusammen gehockt. Ne, selbst mit meiner besten Freundin, würde ich nicht zwingend ein Zelt teilen, wenn es noch andere Möglichkeiten gibt. Notfalls ja, doch wenn es passt und ich es tragen kann, dann schleppe ich lieber ein Zelt mit. Ach, das Zelt, welches mein Freund hat, ist das MSR Hubba Hubba NX. Ob er noch kleinere Zelte hat, das weiß ich nicht. Zu mir meinte er, er sei ein Gear-Junkie. Womöglich hat er alle möglichen Sachen doppelt und dreifach. Mein Bruder war beim Bund gewesen, hatte mir seinen Schlafsack (bis -3 Grad ausgelegt) und sagte mir, dass er nie in dem Teil jemals gefroren hätte und ihm im Gegenteil immer zu warm war, doch ich Frostbeule habe so sehr gefroren (mit Zähneklappern), dass ich, nachdem ich alles Mögliche probiert hatte (Decke, zwei Schafsfelle, alle Klamotten angezogen), irgendwann in den nächsten Armeeladen gefahren bin und mir meinen jetzigen Schlafsack gekauft habe. Es ist ein alter schwedischer Winterschlafsack, der bis -15 Grad ausgelegt ist und der auch üppig mit Daune gefüllt ist. Mit dem friere ich nicht, wenn mir zu warm ist, lasse ich den Reißverschluss auf. Das reicht mir. Lieber ist mir warm als dass ich bitterlich friere. Ich war auch schon im Sommer bei 30 Grad im Schatten mit genau diesem Schlafsack campen. Das ging für mich ohne Probleme. Wie gesagt: Ich mag nicht ferien. Wenn ich einmal durchgefroren bin, werde ich auch den ganzen Tag über nicht mehr warm und dann wieder zähneklappernde Nächte zu verbringen geht für mich nicht, das wird dann von Tag zu Tag nur schlimmer. Wie schwer mein Schlafsack ist, das weiß ich leider nicht. Ich habe keine einzige Waage im Haus (muss ich jetzt mal definitiv anschaffen). Regenjacken habe ich, das sind allerdings alles Herbst-/Wintermodelle (Jack Wolfskin und Icebraker). Warum das so ist, kann ich auch nicht sagen. Liegt vielleicht am Hundeplatz. Da brauchte ich immer robuste Jacken. Vielleicht habe ich deswegen immer zu dickeren Modellen gegriffen? Die Jacken sind auch uralt. Ich habe einen falschen Ostfriesennerz, der recht dünn ist. Der ist natürlich atmungsaktiv wie´n toter Hamster, dafür kann es jedoch schütten wie aus Eimern. Mit dem war ich auch immer zufrieden. Meistens habe ich diese Jacke als Notfalljacke im Auto. Den Nerz hatte ich gedacht auch mitzunehmen, sofern er nicht zu schwer ist. Gibt es eigentlich einen Richtwert wie schwer eine Regenjacke im Idealfall sein sollte? Eine Regenjacke wäre mir zumindest lieber als ein Poncho. Mit Ponchos konnte ich mich nie anfreunden. Bezüglich der Mücken habe ich Mückenschutzhemden. Es sind für die Tropen entwickelte Mosquitohemden, in sehr engmaschiger Qualität. Auf diversen Grillabenden und auch beim Campen habe ich sie getragen und es kam nie eine einzelne Mücke durch. Daher werde ich mir eins von den Hemden definitiv einpacken. Leider werden diese Hemden nicht mehr produziert und es gibt sie auch nicht mehr gerbaucht zu kaufen. Im Internet finden man sie auch nicht. Ein Netz für den Kopf, habe ich auch. Es ist nicht hübsch, doch wenigstens wird man nicht aufgefressen von den Biestern. Trekkinghosen habe ich ebenfalls. Vor zwei Tagen kam meine bei Kleinanzeigen erworbene Fjällraven-Hose an. Sie ist mir leider eine Nummer zu groß, doch das ist nicht so tragisch. Ich würde sie zweimal wachsen bevor ich nach Norwegen fahre. Das dürfte dann ausrecheichend sein gegen Mücken und Nieselregen. Ich habe auch noch eine Wanderhose von Tatonka. Einer meiner alten Arbeitgeber hatte diese mal für die Belegschaft geordert und als ich das Unternehmen verlassen hatte durfte ich die Hose behalten. In der Hose steht Womens Travel Pants, falls das hilfreich ist. Diese Hose ist jedenfalls sehr, sehr leicht. Als Ersatzhose bzw. Zweithose könnte ich mir die gut vorstellen. Über die Tourenplanung weiß ich exakt: Nichts. Ich weiß nur, dass es der Femundsmarka Trek sein soll. Was auch immer das beudetet. Und die Videos, die ich dazu im Internet gefunden habe, besagen, dass der Weg für mich wohl steinig (im wahrsten Sinne des Wortes) und schwer werden wird. So ist zumindest meine naive Vorstellung. Mein Freund ist der Outdoor-Experte von uns beiden und vermutlich, so wie ich ihn kenne, plant er jetzt alle paar Tage wieder um. Zumindest kam mir das in den letzten Gesprächen so vor. Ich habe ihm gesagt, dass er einfach von einem ahnungslosen, dummen, tollpatschigen Anfänger, der doofe Fragen stellt, ausgehen soll - der dazu auch noch keine Ausdauer hat. Wir sind uns soweit einig, dass wir sobald ich mein Zeug so halbwegs zusammen habe, an einem Wochenende (ggf. mehrere) zusammensetzen und die Ausrüstung ausprobieren werden. Dann kann man auch nochmal schauen wo was hakt und wo noch Optimierungsbedarf herrscht. Ich habe von meinem Bruder noch einen Windbreaker, in sehr leichter Ausführung bekommen. Bisher habe ich noch nie einen Windbreaker benutzt. Wann würde man so einen eigentlich verwenden? Klar, er verhindert, dass der Wind die Körperwärme entzieht, doch eine Jacke tut das doch auch... 🤔 Wenn ich mal in der Nähe von dem Armeeladen bin (günstigste und schnellste Quelle hier in meiner Gegend), dann werde ich mich mal nach einer Daunenjacke umsehen. Aus den von Euch geteilten Videos, habe ich gelernt, dass das eine gute Idee ist, wenn man eine hat. Mit Glück finde ich auch eine schwarze oder blaue Daunenjacke, dann kann ich die mit zur Arbeit nehmen (Kleiderordnung). Ich muss mal gucken, ob der auch Merinobekleidung führt. Letztes Jahr hatte er auch ganz dünne Regenjacken mit 20.000er Wassersäule. Da hätte ich mir mal eine von mitnehmen sollen..., zumal die Jacke nur 15 Euro gekostet hat, weil sie rot und nicht grün war. Das war irgendeine Sonderausgabe der britischen Armee gewesen, wenn ich mich richtig erinnere. Ich hoffe, dass ich ein paar Fragen von Euch so halbwegs beantworten konnte. Die Tage werde ich nochmal vorbei schauen und nochmal gucken, was ich vergessen habe zu beantworten. Ihr habt ja ganz viel geschrieben. Mir tut es echt leid jetzt nicht auf alles detailiert eingehen zu können. Ganz vielen Dank für Eure Hilfe! Ihr habt da echt ein ganz tolles Schwarmwissen, wenn man das so sagen darf. Dankbare Grüße Hannah
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Anfänger mit ganz vielen (doofen) Fragen mit limitierten Budget.
Hallo, ich hoffe, dass ich hier im richtigen Bereich gelandet bin und würde mich riesig freuen, wenn Ihr mir mit Eurem Wissen aushelfen könntet, denn ich habe die Möglichkeit dieses Jahr im Anfang Juli nach Norwegen zu kommen. Ein Freund von mir möchte mit mir nämlich gerne den Femundsmarka Trek laufen. Ich bin überhaupt nicht sportlich, habe im Internet mir Videos dazu angesehen und mir schossen ziemlich schnell Fragezeichen durch den Kopf, denn: A Ist das überhaupt machbar sechs Tage für einen Anfänger? und B ich muss meine Ausrüstung anpassen, sonst schaffe ich das nie! Auf der Suche nach etwas Unterstützung bin ich auf dieses Forum gestoßen und dachte mir, dass Ihr mich bestimmt mit Rat und Hinweisen unterstützen könnt. 🤗 Ich habe minimale Campingerfahrung, so würde ich das mal sagen. Bisher bin ich mit meinem, zugegeben, sehr schweren Zelt (3,5kg) an Ort X gefahren, habe es aufgestellt, dort habe ich meine Isomatte und meinen Daunenschlafsack reingeworfen und war damit dann zufrieden. Nun muss ich also von ultra-schwer auf ultra-leicht wechseln und das mit wenig Moneten in der Tasche. Im Prinzip suche ich daher alles... Zelt, Kleidung ect. In Puncto Zelt suche ich daher ein möglichst leichtes, idiotensicheres Zelt, dass für eine Person ausreicht. Platz ist für mich nicht wichtig, in meinem alten Zelt hatte ich schließlich auch nicht viel Freiraum. Wenn ich mich hinsetzen kann an einer Ecke, ohne den Kopf einzuziehen, bin ich schon glücklich. Ich bin 1,68cm groß. Die Größenangabe ist bestimmt hilfreich. Mein altes Zelt wurde mit acht Heringen und einer Mittelstange aufgestellt. Ich hätte daher auch kein Problem mit Stangen bzw. Stöcken. Das Budget ist leider stark begrenzt. Gibt es da etwas, was max. 200 Euro kostet? Es darf natürlich auch gebraucht sein. Bis Juni hätte ich noch Zeit zu suchen. Im Internet hatte ich die Firma Trekkertent gesehen. Da gibt es eins, dass Stealth 1 heißt. Ist das brauchbar? Leider weiß ich nicht wie hoch die Importkosten sind. Mein Freund meint, dass ich unbedingt eine aufblasbare Isomatte brauche, die er mir sogar leihen würde, doch bei meinem Glück ist die nach kürzester Zeit hin. Deswegen würde ich mir lieber eine eigene kaufen. Gibt es da Empfehlungen? Ich habe bisher auf einer EPA-Matte mit unbekanntem R-Wert gelegen. Diese aufblasbaren Matten waren mir irgendwie damals suspekt und waren unbequem als ich mal in einem Laden Probe gelegen hatte. Ich bin wohl eher jemand, der lieber hart liegt. Meine Matratze ist auch hart, kurz vor Holzbrett, würde meine Familie sagen. Ich bräuchte noch Schuhe, da ich in normalen Schuhen nicht laufen kann und auf sogenannte Barfußschuhe angewiesen bin. Gibt es da Empfehlungen Eurerseits? Im Internet konnte ich von Xero Shoes und von Vivobarefoot Wanderschuhe entdecken, die mehr oder weniger oft in Kleinanzeigen zu finden sind. Nur Schuhgröße 42 ist mal wieder schwer zu finden... Die meisten Damen ist diese Größe zu groß und den meisten Herren ist diese Größe zu klein. Und wenn man dann wie ich zwischen 42 bis 44 liegt (je nach Model), ist es die Suche etwas verzwickt. Für mich muss es keine ultradünne Sohle sein, der Schuh muss sich falten können und eine große Zehenbox haben, dann dürfte das auch passen. Wasserdichte Schuhe brauche ich persönlich nicht, da ich wasserdichte Socken besitze und mir gerne in wasserdichten Schuhen zu warm wird. Barfußschuhe, wo jeder Zeh einzeln liegt (wie Handschuhe nur für Füße), sind so gar nicht meins. Am liebsten würde ich mit meinen jetzigen Tretern laufen, doch die haben eine spiegelglatte Sohle, das hat in Norwegen nichts zu suchen. Das ist etwas für die Arbeit und fürs platte Land. Thema Socken: Welche günstigen Wandersocken gibt es? Mir wurden die Socken von der Firma Falke vorgeschlagen. Taugen auch Wandersocken von dem großen A? Dort gibt es ja wirklich günstig angebotene Modelle. Die Frage ist nur, ob ich dann nicht auch billig kaufe..., denn wer billig kauft, kauft zweimal. Wieviel Spiritus sollte man für sechs Tage mitnehmen? Seinerzeit hatte ich mir den X-Boil gekauft und war damit zufrieden. Den würde ich gerne wieder mitnehmen. Bei meinen Campingausflügen hatte ich einfach immer eine 1l-Flasche aus dem Baumarkt mit und gut war. Da musste ich nur nicht auf das Gewicht achten. Einen Titantopf mit Becher habe ich und Besteck vom Bund (klappbar) habe ich auch. Dahingehend bin ich wenigstens leicht unterwegs. Das "allwissende" Internet besagt, dass man ungefähr, grob ein Kilo pro Tag an Essen benötigt. Das wäre ja für die sechs Tage pi mal Daumen sechs Kilo. Käme das ungefähr hin? Was nimmt man anstelle des hochangepriesenen Haferschleims? Ich bekomme das Zeug einfach nicht runter... Egal was ich dazu mische. Es ist einfach nicht meins. Müsli ist einfach, egal in welcher Form, nicht mein Ding. Kartoffelbrei und Nudeln werden in den sechs Tagen wohl meine neuen Freunde werden. 🤣 Meine Idee wäre mir Instantfutter selber zu kredenzen, mitzunehmen und mit heißem Wasser anzurühren. Ich nehme an, dass das am praktikabelsten ist. Macht es gewichtstechnisch einen Sinn die Eigenkreationen in Zippbeuteln zu transpotieren oder sie doch lieber zu vakuumieren? Ab welchem Preis wären fertige EPAs ein günstiges Angebot? Bei mir in der Nähe gibt es einen Armeeladen, der vieles auch besorgen kann. Von dort habe ich Mückenschutzhemden, die richtig genial sind (werden leider nicht mehr hergestellt) und auch Kälteschutznetzhemden. Eine der besten Investitionen, die ich je gemacht hatte. Im Sommer waren die Mückenhemden bei 30 Grad im Schatten meine Rettung (super luftig und komplett blickdicht) und im Winter als die Heizung bei meinem Arbeitgeber bei - 5 Grad Außentemperatur über Wochen ausgefallen war, war das auch Gold Wert. Achja, Thema Wäsche. Wieviel nimmt man an Wechselkleidung mit? Meine Begleitung sagte, dass er eine einzige Garnitur mit nimmt. Mir kommt das etwas wenig vor. Und an die Frauen unter Euch: Nehmt Ihr einen Sport-BH für solche Wanderungen mit? Ich war noch nie in den Bergen. Dort wo ich wohne ist die höchste Erhebung - übertrieben gesagt - ein Maulwurfshügel. Ich habe daher keine Ahnung wie anstrengend das sein wird. Einen Wanderrucksack habe ich mir gestern über Kleinanzeigen gekauft: Ein Moorhead 55 +10. Es ist ein Damenmodel, was mir persönlich wichtig war. Ich hoffe, dass der brauchbar ist. Anstelle einer Regenhose, würde ich gerne einen Regenrock mitnehmen und hoffe, dass der dann auch bei Wind einigermaßen funktioniert. Genug Wind und Regen habe ich bei mir an der Küste, um das ausgiebig zu testen. Ein Regenrock sieht zwar seltsam aus, finde ich, doch auf dieses An- und Ausplünnen der Regenhose habe ich keinen Nerv. Vielen Dank, dass Ihr bis hierher gelesen habt. Viele Grüße Hannah
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Vorstellungsthread
Hallo ihr Lieben, ich habe endlich dieses Jahr die Möglichkeit eine Woche in Norwegen zu verbringen. Da mir mein Zelt, welches mir bisher treue Dienste geleistet hat, einfach viel zu schwer zum Schleppen ist, hoffe ich, dass man mir hier vielleicht Tipps geben kann. Diesbezüglich möchte ich gerne in ein seperates Thema eröffnen. Bisher war ich immer nur im flachen Gelände unterwegs und ein Freund von mir, möchte gerne in Norwegen den Femundsmarka Trek laufen. Die Videos, die ich im Internet dazu gesehen habe, waren für mich beunruhigend, denn ich wohne an der Küste, die größte Erhebung ist hier - übertrieben gesagt - ein Maulwurfshügel. Das norwegische Gelände bin ich ja mal so gar nicht gewohnt und bin entsprechend null dafür ausgerüstet. Ich bin gespannt was ich hier alles lernen kann und welche Ideen und Anregungen ich für mich adaptieren kann. Viele Grüße Hannah
Hannah
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