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2-Personen-Zelt für Südamerika gesucht
Mit ähnlichen Überlegungen hab ich mir letztes Jahr das Liteway PyraOmm Max für die Anden zugelegt. Solid Inner ist/war eigentlich auch ein Wunsch von mir, hab mir dann aufgrund der Kurzfristigkeit einfach das mesh half inner genommen und fands schon OK, ist manchmal aber schon ein bisschen luftig bei stärkerem Wind, tieferer Aufbau hilft da aber und man kann auch noch mit Rucksäcken/Zeug ein bisschen Abhilfe schaffen. Evtl. könntest du aber mal bei Liteway anfragen ob sie vielleicht eins machen, das ist ja eine kleine Firma. Falls das geht nehm ich vielleicht auch eins. Das Teil ist wirklich ausreichend groß wobei man immer bedenken muss, dass die diagonalen Wände den nutzbaren Platz ein bisschen einschränken. Ich kann mich aber je nach Aufbauhöhe mit 182cm im Stehen umziehen. Was total nervt an dem Inner ist, dass es nur ein einseitigen Reißverschluss hat und zum gemütlich Essen eigentlich immer eine Person in die Apside muss oder man nur schlecht aneinander vorbei kommt. Der rückseitige Ausgang ist zumindest bei Schlechtwetter relativ uninteressant, weils dir eigentlich direkt ins "Bett" regnet. Zuletzt ist der Silpoly-Stoff extrem rutschig, für den Außenstoff ist das cool weil Wasser kaum daran haftet und man es nur mit Schütteln fast trocken kriegt. Finde ich viel besser als das DCF von meinem zpacks, dass eigentlich nie wirklich trocknet unter suboptimalen Bedingungen. Beim Boden vom Innenzelt ist das aber ne Katastrophe, gar nicht mal weil die Isos rutschen (das aber auch...), sondern weil mit den mitgelieferten elastischen Schnüren dir das Innenzelt gerne mal nach außerhalb abhaut. Wir hatten das einmal und sind erst spät aufgewacht und hatten echt Unmengen Wasser drin stehen, zum Glück aber nur in den Ecken und es ist eigentlich nichts nass geworden. Abhilfe haben dann unelastische Schnüre auf der Innenseite geschaffen die ich mittlerweile meistens sogar noch mit 2 Extra Heringen abspanne damit das Innenzelt da bleibt... Es ist auf jeden Fall trotzdem ein saucooles Zelt, die Schwäche ist imho nur das Inner. So ein half-solid bei dem die genannten Schwächen ausgemerzt sind wären imho ideal. Als es uns mal tagelang eingeregnet hatte und ich gemerkt habe, dass die Stimmung bei ein paar Leuten etwas kippt bin ich mal ne Weile vorgelaufen, hab das Zelt einfach schnell nur an den Ecken abgespannt und hochgezogen und ein paar heiße Getränke gekocht. Das ist wirklich genial. Unabhängig von dem PyraOmm: Das mit dem vielen Platz was du sagst kann man gar nicht überbetonen, es wird wirklich kalt dort und es ist von 6 bis 6 dunkel. Wenn es richtig kalt ist, mag man auch oft vor 8 eigentlich nicht aus dem Schlafsack und wenn man über Wochen 14Std++ im Zelt verbringt sind ist aus meiner Sicht ein bisschen Extragewicht sehr gut angelegt. Nebenbei, von Singlewall würde ich, zumindest in der trockeneren Zeit abraten, ich war später dann nochmal alleine unterwegs und hab ein SMD Lunar Solo ausgeliehen (das PyraOmm ist doch bisschen übertrieben groß alleine...) und es gab eigentlich praktisch keine Nacht wo nicht das ganze Zelt innen und außen morgens mit Reif überzogen ist. Das halbwegs trocken zu halten kostet viel zu viel wertvolle Zeit die ich lieber unterwegs bin anstatt Zeug ein und aus zu packen oder abzutrocknen.
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Trekking-Stöcke unter 300g
Ich verwende auch die Black Diamond Distance Carbon Z die liegen unter 300g und sind wirklich klasse, vorallem weil ich sie so klein verstauen kann wenn ich nicht brauche. Es gibt mittlerweile auch ein Modell mit geringer Höhenverstellung (Name FLZ) wenn man das braucht. In meinem Fall brauche ich für mein Shelter in der Regel eine etwas längere Stange als die Länge der Stöcke und löse das indem ich beide Stöcke mit 2 Nano Voile Straps verbinde wodurch ich die Höhe stufenlos verstellen kann.
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Joshua Tree NP Tour, Wasser bunkern und Heringe
Ich war vor ein paar Monaten dort, allerdings mit dem Rad. Kann daher zur Routensuche wenig beitragen, aber: Die NPs sind gut besucht und auf den zahlreichen Campsites wirst du glaube ich keine Probleme haben wenn du ein bisschen rumfragst, die Amerikaner sind meistens sehr aufgeschlossen und hilfbereit (und haben häufig mehr Zeug dabei als ich besitze ). Was ich dort oft gesehen habe sind große Wasserkanister die an den Trailausgängen standen. In der Regel auch nicht markiert oder versteckt, vielleicht lassen das Leute auch zurück wenn sie zu viel haben? Ansonsten sind die dirt roads die ich dort gefahren bin auch nicht so übel gewesen dass man unbedingt 4WD bräuchte aber das kann sich jahreszeitlich auch ändern. Die ganzen Wüsten im Südwesten sind zwar sandig aber meistens auch steinig, Nagelartige Heringe sind meiner Meinung nach der way to go. Hatte meine leichten Heringe mit, der Großteil war verbogen nach der Tour.. Glaube Sandteile hätte ich nirgendwo gebrauchen können.
loli..
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