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  1. Hier mein Bericht zum Querweg von Freiburg bis Konstanz. Wie es dazu kam, dass ich den Weg gelaufen bin, ist eine andere Geschichte. Meine Reiseberichte sind nicht nach Tagen gegliedert, sondern mehr nach dem, was mir (nicht) gut gefallen hat. @lampenschirm hat zum Querweg schon mal einen Bericht geschrieben (siehe hier); der ist nach Tagen gegliedert. Offiziell ist als Länge 180 km angegeben. Laut meinem Kartenprogramm bzw. (meinem) GPX-Track sind es 192 km und 5750 m Aufsteig sowie 5625 m Abstieg; ich bin aber auch etwas anders gelaufen. Ich bin den Weg in 4,5 bis 5 Tagen gelaufen (erst am späten Vormittag losgelaufen). Jetzt zum Weg... Was war gut an dem Weg: In Freiburg angekommen fallen mir sehr schnell die vielen Fahrradfahrer auf. Auch sieht die Stadt schön und gemütlich aus. Eigentlich sind mir die Städte bei meinen Wanderungen nicht so wichtig, aber Freiburg ist mir hier positiv ins Auge gestochen. Der Start in Freiburg war angenehm. Schon mal ein Pluspunkt. Vor der Kapelle Sankt Ottilien gab es einen schön Pfad (für circa 2,5 km). Und die (grob) 10 km vor Hinterzarten waren auch sehr schön. Sehr viele Pfade. Bei der Posthaldenfelsenhütte war es sehr schön. Mir ist dort kein Mensch begegnet. Ich war aber auch eher spät bzw. dann am nächsten Morgen sehr früh unterwegs. Damit hier aber keine Illusion entsteht: Der Querweg hat einen hohen Anteil an Schotterwegen und leider auch asphaltierte Wege; besonders am Ende nimmt das (subjektiv) zu. D. h. insgesamt erhält der Querweg bezüglich Wegqualität einen dicken Minuspunkt. Der Querweg durchquert die Wutachschlucht vollständig. Die Wutachschlucht ist (vermutlich) das Highlight der Region. Es sind unglaublich viele Menschen unterwegs. Die Menschenmassen, die durch die Wutachschlucht laufen, erkennt man auch gut an den Wegen. Regelmäßig wird der Pfad urplötzlich mehrere Meter breit - wie eine Wendeplatte -, nur weil der Weg etwas matschig geworden ist und jeder versucht, diese Stelle zu umlaufen. #LeaveNoTrace und lauft einfach geradeaus durch den Matsch. Gefühlt starten die meisten an der Wutachmühle. Der Querweg verläuft in umgedrehter Richtung durch die Schlucht. Mein Rat: Startet früh, wenn ihr für euch sein wollt. Womit wir wieder zu einem Pluspunkt kommen: Der Querweg läuft an vielen Schluchten und Klammen vorbei und ich empfehle sich die Zeit dafür zu nehmen, da der Weg selber nicht so viele Highlights hat. Zu nennen sind: Beim Wegweiser "Mittlere Ravenna" (circa Kilometer 30) kurz vor Hinterzarten, empfehle ich einen Abstecher in die Ravennaschlucht. Neben der Wutachschlucht gibt es (als Abzweigung in der Wutachschlucht) die Rötenbachschlucht, die Lotenbachklam (bei der Schattenmühle) und die Gauchachschlucht (ggf. auch noch weitere). Nicht direkt am Weg, aber mit einem kleinen Umweg zu erreichen ist die Schleifenbachklamm bei Blumberg. Man kann dafür in Achdorf einfach dem Schluchtensteig bis Blumberg folgen. Die Marienschlucht am Bodensee ist leider (immer noch) gesperrt. Es gäbe aber noch die Katharinenschlucht direkt danach. Ganz schön waren auch die Aussichten auf den Bodensee. Das Hegau lässt sich schon schön ansehen. Aber leider nicht gut wandern. Das ist also weder (bzw. sowohl als auch) Plus- noch Negativpunkt. Und zuletzt: Konstanz ist auch eine schöne Stadt. Zusammenfassend würde ich den Weg eher nicht empfehlen. Subjektiv waren Mittelweg, Westweg und sogar der Ostweg, den ich auch nicht so berauschend fand, besser. Positiv/Tipp: Unbedingt Schluchten/Klammen "mitnehmen" Positiv: schöne Aussichten im Hegau. Positiv: Wenn du Städte magst: Freiburg und Konstanz sind schöne Städte. Negativ: Wege nicht schön PS: Die Wutachschlucht und das Gebiet darum ist Naturschutzgebiet (am besten googeln, da findet man auch Kartenn). D. h. übernachten und so ist nicht erlaubt.
  2. Der Mittelweg ist der vergessene Nachbar des deutlich mehr begangenen Westwegs, zu welchem es hier, wie überall zahlreiche Berichte gibt. Zum Mittelweg findet man wenig Information (bei Youtube zB beim Fernwanderer), darum wollte ich hier mal ein paar Zeilen zum Weg schreiben. Startend in Pforzheim an der Goldenen Pforte, führt der Mittelweg einmal von Nord nach Süd durch den Schwarzwald bis nach Waldshut am Rhein an der Schweizer Grenze. Disclaimer: Ich bin nicht den ganzen Mittelweg gegangen, sondern habe mir das Stück zwischen Besenfeld und Freudenstadt gespart, welches besonders verschrien ist für seine Langweiligkeit. Stattdessen bin ich über den Huzenbacher See und den Ölleitungsweg einmal quer durch den Nationalpark Schwarzwald bis ca. zum Wildsee gelaufen, dort dem Westweg bis zur Alexanderschanze gefolgt und bin dann den Grenzweg bis Zwieselhof gelaufen und dort wieder auf den Mittelweg getroffen. Diese Alternativroute bringt meine Gesamtstrecke auf etwa 250 km. Der Weg: Der offizielle Weg ist 233 km lang (lt. Schildern des Schwarzwaldvereins, im Internet findet man verschiedene Angaben) und fast ausschließlich ein Höhenweg, man bewegt sich meist zwischen 700 und 1000 Metern und steigt selten tiefer ab. Knackige Anstiege erwarten einen von Schiltach aus und von Neustadt hinauf zum Hochfirst, mit 1196 Metern dem höchsten Punkt der Tour. Ich würde den Weg als absolut anfängergeeigneit bezeichnen. Die Wegebeschaffenheit ist höchst unterschiedlich. So besteht der Weg aus vielen langweiligen Forststraßen und auch einigen Abschnitten direkt an Straße (vor allem am Anfang und am Ende), bietet jedoch auch mehrere kilometerlange Pfadabschnitte durch Wald, ohne das ein anderer Weg kreuzt, geht über Hochebenen mit erhebenden Fernsichten, zB zum Feldbergmassiv oder zur Schwäbischen Alb. Viele Pfadabschnitte gehören zu den schönsten, die ich in Mittelgebirgen je gelaufen bin. Highlights: der Pfad zwischen Prinzenhütte und der Hütte Toter Mann, der gesamte Grenzweg von der Alexanderschanze bis zum Schmidtsberger Platz (mehr als 18 km lang), der Felsenweg nach Höchenschwand oder die Hochebene nach Indlekofen kurz vor dem Ziel. Lowlights: die Alte Weinstraße vor Besenfeld (die sollte man möglichst umgehen, was aber kein Problem ist), Umleitungen über Straßen im Feierabendverkehr und unendliche, knüppelharte Forststraßen. Infrastruktur: Zum ersten: der Weg ist immer noch hervorragend ausgeschildert und bis auf sehr wenige Abschnitte auch gepflegt. Die Hütten am Weg sind zahlreich und zum Teil mit Brunnen ausgestattet. Ich habe von 8 Nächten, einmal im Gasthaus, einmal mitten im Wald und sonst immer an Hütten campiert, wo man immer noch ein Zelt daneben aufstellen konnte. Wer zwischendurch irgendwo zum Essen oder Übernachten einkehren möchte, hat die freie Auswahl. "Hütten"-Highlight: der Teisenkopfturm! Dreistöckiger Holzturm mit fantastischen Ausblicken ins Tal. Abends kommt hier niemand mehr vorbei. Einkaufsmöglichkeiten gibt es ebenfalls zahlreiche und man muss nie mehr als für zwei Tage Essen mitschleppen. Wasser gibt es an unzahligen Bachläufen, Brunnen, Quellen oder man fragt nett im nächsten Gasthaus. Selten habe ich mehr wie 1-1,5 l Wasser tragen müssen, insbesondere in einem relativ regenreichen Jahr wie diesem. Sollte man den Mittelweg laufen? Ja, wenn du die Ruhe und Einsamkeit suchst, denn viele Abschnitte sind sehr ruhig und ich war selbst auf schmalsten Pfaden stundenlang alleine im Wald, sogar am Wochenende. Ja, wenn dich die Forststraßen nicht schrecken und du bereit bist, dir die Höhepunkte des Weges gewissermaßen zu "erarbeiten". Ja, wenn du bereit bist, dir für unschöne Abschnitte wie von der Schützhütte Toter Mann bis Freudenstadt eine Alternative zu überlegen. Neben dem Huzenbacher See, kann man zB noch den Schurmsee mitnehmen. Ja, wenn du gerne eine sich verändernde Landschaft durchquerst, denn das tut sie von Tag zu Tag, von Mischwäldern zu Fichtenwäldern bis hin zu Weiden und Feldern und Hochebenen. Ja, wenn du den Mittelweg mit anderen Wegen, wie dem Westweg, dem Schluchtensteig oder dem Albsteig kombinieren willst. Das geht nämlich wunderbar. Nein, wenn du Forst- und Teerstraßen nicht leiden magst und lieber Zertifikatswege läufst, die sich um naturnähere Wegführung bemühen als der Mittelweg. Nein, wenn du einen aus Funk und Fernsehen bekannten Fernwanderweg gehen willst, wo andere Menschen sagen: Boah! DEN wollte ich auch immer mal mal gehen! Nein, wenn du gerne andere Wanderer treffen willst, um dich über gemeinsame Erfahrungen der Reise auszutauschen. Mittelwegswanderer sind eine seltene Spezies. Fazit: Seien wir ehrlich: Die Höhepunkte des Mittelweges müssen hart erarbeitet werden und einige Abschnitte, zb der Start von Pforzheim nach Bad Wildbad müssten dringend radikal überarbeitet werden. Der Anteil der Forststraßen ist sehr hoch und auch Teerstraßen scheut der Mittelweg nicht. Dennoch bietet der Mittelweg täglich tolle Passagen und Highlights und zudem ständig Möglichkeiten doofe Teile des Weges umzuplanen, zB durch den NP Schwarzwald. Ich hatte jede Hütte für mich und insbesondere die langen Pfadabschnitte waren unglaublich schön und zumeist völlig menschenleer. Ein ein paar Bilder zum Mittelweg: Die Brunnenhütte oberhalb von Bad Wildbach. Guter Anlaufpunkt für die erste Nacht. Der traumhafte Pfad zwischen der Prinzenhütte und der Hütte Toter Mann. Auch das ist der Mittelweg: Die Alte Weinstraße. Die sollte man sich sparen, sprich: umgehen. Der Ölleitungsweg durch den NP Schwarzwald. Die ersten Kilometer sind Forststraße, aber durch den ringsherum langsam verfallenden Wald in der Kernzone des NP Schwarzwald nicht minder interessant. Dieser Abschnitt endet in der Nähe vom Wildsee. Der Grenzweg. Der Teisenkopfturm. Übernachtungshighlight. Mit den dort wohnenden Siebenschläfern muss man sich arrangieren. Der Turm hat drei Etagen. Unten gibt es jede Menge Kerzen und die Bänke lassen sich zusammenschieben. Anstieg nach Schiltach. Nicht schön, aber ganz schön anstrengend. Hochebene vor Neustadt mit Feldbergblick. Der Titisee vom Hochfirst aus. Idyllisches Blasiwald. Der Felsenpfad nach Höchenschwand. Tolle Blicke ins tiefeingeschnittene Schwarzatal. Teilweise Seilversichert, aber nicht wirklich gefährlich. Kurz vor dem Ziel. Irgendwo in der Ferne glitzert bereits der Rhein. Diese Passage verläuft über Landstraße. Aber die 360-Grad-Fernblicke machen das mehr als wett.
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