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Bin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art. Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war. Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien. Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste. Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges. Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig. Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online. Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln. Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag: OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.
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Liebe Trekking-Freunde, vor 3 Jahren bin ich von der Fränkischen Schweiz aus durch Tschechien, der Slowakei und Polen bis an die ukrainische Grenze an den Rand der Waldkarpaten gewandert. Sollte es die Lage hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft zulassen, werde ich von meinem Schlussort weiter in die Ukraine wandern. Ich hatte schon damals für Familie und Freunde einen Blog geschrieben; möchte diesen aber jetzt doch auch mit allen Wanderbegeisterten teilen, nachdem ich hier bisher nur stiller Mitleser war Ich war von den vielen, mir bis dahin unbekannten Mittelgebirgen Osteuropas wirklich total begeistert! Vielleicht kann mein Blog als kleine Anregung dienen, diese faszinierenden Regionen selbst zu erkunden Hier chronologisch die Blogeinträge: https://interniko.wordpress.com/2022/05/09/ein-fraenkisches-st-moritz/ https://interniko.wordpress.com/2022/05/15/lustwandler-vor-wichsenstein-entmannt/ https://interniko.wordpress.com/2022/05/20/goethes-folterzimmer/ https://interniko.wordpress.com/2022/05/27/das-grauen-von-bozi-dar/ https://interniko.wordpress.com/2022/06/03/die-arche-noah-von-olbernhau/ https://interniko.wordpress.com/2022/06/13/globulirausch-im-waschbaerturm/ https://interniko.wordpress.com/2022/07/01/igelchen-igelchen-schau-mal-ins-spiegelchen/ https://interniko.wordpress.com/2022/07/08/schurkenjagd-mit-interpol/ https://interniko.wordpress.com/2022/07/19/lwiw-calling/ https://interniko.wordpress.com/2022/07/27/help-me-dr-dick/ https://interniko.wordpress.com/2022/08/04/krivan-der-schreckliche/ https://interniko.wordpress.com/2022/08/18/nikosseus-und-die-sirenen-der-tatra/ https://interniko.wordpress.com/2022/09/14/ingrids-schluessel-zum-herzen/ https://interniko.wordpress.com/2022/09/20/ueber-jedes-bacherl-geht-a-brueckerl/ https://interniko.wordpress.com/2022/09/28/привіт-україно/
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Nach den ganzen Grundlagendiskussionen, etwa hier will ich von zwei Touren berichten, die geartechnisch meiner Meinung nach extrem nahe am Ultralight-Trekking sind, näher geht nicht - außer man lässt das Rad weg Die Touren, zwei Wochenend-ON, gingen beide Male in eher hier unbekannte Gefilde: Die "Daubaer Schweiz" und angrenzende Gegenden, insbesondere das Böhmische Mittelgebirge und eine ganz unbekannte Gegend, die seit kurzem als "Geopark Ralsko" touristisch vermarktet wird. Abseits der großen Touristenströme, vom "Ibiza Tschechiens" (Hirschberger Großteich) abgesehen, sind das Gegenden für Entdecker, die sehr individuell unterwegs sein wollen. Nachteil: der Statusfaktor ist faktisch Null Es geht los! Samstag früh starte ich in Děčín, um vor der großen Hitze den härtesten Anstieg zu meistern und dann gemütlich durch die Landschaft zu rollen. Ziel ist eine skurrile Ausflugskneipe mit schrägem Humor, passt also zu mir. Dann würde ich eher spontan ein Quartier suchen, also eine Felskammer, was in der Gegend mit dem weichen Sandstein kein Problem sein sollte. Für einen kurzen, kniffligen Trail kommen die Knieschoner mit. Am nächsten Tag ging es noch auf einen Aussichtsturm, dann in den Badesee und nach Melnik zum Zug. Zwei Wochen später: der Crosser will ja auch mal drankommen, also kurbel ich von Hřensko direkt an der Grenze im Elbtal durch die Böhmische Schweiz quer durchs Land, teils alten Bahntrassen folgend, zu einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Teil des Geoparks Ralsko, und nächtige in der verrücktesten Höhle, die ich je gefunden habe. Am nächsten Tag ging es auch recht spontan zu einigen Aussichtsfelsen und einer Burg sowie durch das Kummergebirge nach Česká Lípa und dann mit dem Zug nach Hause. Fotos bitte! 1. Tour Auf dem Buková hora Aussicht am Rand des Berges In jedem Dorf zu finden: Lebensmittelladen Blick zurück zum Buková hora Mein Hornet und der DxG-Rucksack Cafe im Nirgendwo: da muss ich im Winter nochmal hin ... Sehr schöne, typische Volksarchitektur. Fast noch Umgebindehaus wie in der Lausitz, aber mit den markanten weißen Mörtelfugen. "Mit letzter Kraft" - kleine Kneipe am Ende eines sacksteilen Aufstiegs Die Deko ist nicht von IKEA verstecktes Camp der tschechischen Tramper ... Fortsetzung folgt!
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