Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

jjom

New Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Ich möchte die Powerbank Klarus K5 vorstellen, hier die Herstellerseite:
    KLARUS K5 leichte, wasserdichte Powerbank aus Kohlefaser – KLARUS Store (klarustore.com)
    Es handelt sich um eine 10.000mAh Powerbank im Carbonfasergehäuse mit laut Hersteller 157g Gewicht, einem USB A Ausgang und einem USB-C Ein/Ausgang.
    Unterschiede zur Nitecore NB10000 sind die andere Gehäuseform, eine Kapazitätsanzeige in %, minimal höhere angegeben Leistungsdaten sowie eine Abdichtung nach IP68, was sogar Untertauchen der Powerbank ermöglichen soll. (Nitecore NB10000 hat IPX5 also Spritzwasserschutz)
    Meine Klarus K5 Powerbank wiegt 156g, meine Nitecore NB10000 Gen 2 wiegt 152g)
    Das Gehäuse gefällt mir erheblich besser als das eckige Gehäuse der Nitecore. Ob es Stürze besser verkraftet mag ich nicht testen.
    Die weiße Beschriftung ist auch erheblich besser zu lesen (evtl. mal am Flughafen von Relevanz?)
    Ein Gehäusevergleich inkl. erfolgreichem Wasserbadtest wurde auf youtube schon veröffentlicht:
    Die Prozentanzeige finde ich im Vergleich zu den 3 LED der Nitecore eine super Sache und war für mich zusammen mit IP68 ein Kaufgrund
    Die Prozentanzeige funktioniert, ist aber in Bezug auf die abgegeben Wh nicht ganz linear, die oberen 50% entsprechen mehr Energie als die unteren 50%. Dokumentiert und grafisch dargestellt habe ich das nicht, das war mir doch zu aufwändig.
    Die Anzeige könnte nachts im Zelt zu hell sein, sie ist beim Laden oder Entladen immer an. Rotes PVC Klebeband hilft gut beim "dimmen".
    Solarladung mit meinem 5V max 5W Lixada Panel funktioniert erwartungsgemäß, wie effektiv kann ich im direkten Vergleich nicht gut testen, geht jedenfalls auch bei wechselnder Bewölkung.
    Der low current Entlademodus funktioniert auch, zumindest mit meinen CO2 Messgerät, das nur kleine Strommengen braucht und hin und wieder einen Impuls und normale Powerbänke abschalten lässt.
    Ladung habe ich bisher nur mit 12V gemessen, da gingen 3,64Ah rein, was 43,68Wh sind und 113% der aufgedruckten Kapazität von 38,5Wh entspricht.
    Für die Entladungsmengen habe ich eine kleine Tabelle gemacht und die Nitecore NB10000 im Vergleich dazu.
    Der Hersteller gibt die Zellkapazität mit 38,5Ah an (3,85V und 10.000mAh) und bei 5V und 1A eine Entlademenge von 6400mAh (alles exakt identisch zu den Herstellerangaben der Nitecore NB10000)
    ich habe dazu eine elektronische Last verwendet, 5V über USB-A und 12V über USB-C mit einem gechipten Kabel. Evt wäre es sinnvoll, das noch anders herum auch zu messen, aber dazu fehlen mir im Moment die geeigneten Kabel. bei den Wh sind die Stecker- und Kabelverluste mitgemessen. Die Nitecore NB10000 hat schon eine Handvoll Zyklen und 4 Wochen Wüstenhitze hinter sich. Die Messausrüstung ist nicht professionell, also nicht über Unterschiede in der zweiten Nachkommastelle philosophieren.

    Nun, die Grafik ist recht aufschlussreich. Die Klarus K5 kann zwar wie versprochen hohe Leistungen liefern, allerdings sinkt dabei der Wirkungsgrad doch rapide, so dass das im Outdooreinsatz eher nicht zu empfehlen ist.
    Bei 5V 1A werden die Herstellerangaben fast erreicht und auch Entladeleistungen bis ca. 10W funktionieren noch gut.
    Die hohen Leistungen von 15W bzw. 18W kann die Nitecore auch nicht wirklich gut, aber die Klarus ist hier nochmal deutlich schlechter, insbesondere 12V und 1,5A ist schlecht. Die Messung bei 12V und 1,5A habe ich zur Sicherheit sogar nochmal wiederholt mit nahezu identischem Resultat.
     
    Gleichzeitiges Laden und Entladen geht, aber bei meinem Test nur mit reduzierter Leistung und den Wirkungsgrad weiß ich auch nicht. Auch die Nitecore verhält sich da ähnlich. da gibt es aber gefühlt hunderte Optionen, wie man das kombinieren kann, die probiere ich nicht alle durch.
     
    Fazit: Ich finde sie gut, auf Schnellladung aus dieser Powerbank werde ich aber weitgehend verzichten (können/müssen). Gehäuseform und -Verarbeitung ist aus meiner Sicht viel schöner als bei der Nitecore, man gewinnt die %-Anzeige und die IP68 Abdichtungen, hat 4g Mehrgewicht und die Leistungsdaten sind minimal schlechter (bei Schnellentladung deutlich schlechter.)
    Die Klarus K5 wird außen gemessen etwas weniger heiß als die Nitecore NB10000 im Schnellentlademodus, was aufgrund des schlechteren Wirkungsgrades erstmal unlogisch erscheint. Wie es intern aussieht weiß ich natürlich nicht. Wärmeverteilung von außen:

    Zur Alterung der Zellen kann ich logischerweise nichts sagen. Wie üblich bei längeren Nichtgebrauch eher im unteren Ladezustand und kühl lagern sollte helfen, ebenso das Vermeiden (hoher) Ladeströme bei kaltem Akku. Auch wenn Anbieter im Netz (z.B. Amazon) irgendwo mit Funktion bis -20°C werben so würde ich das bei Li-Ionen Zellen hoher Energiedichte immer nur auf das Entladen beziehen, nie auf das Laden.
    Im eisigen Winter die Powerbank beim Laden besser in die Sonne legen, ansonsten natürlich immer in den Schatten! Schnellladen bei Kälte für zu Lithium plating an der Anode. Eine der besten Möglichkeiten vergleichsweise sichere moderne Li-Ionen Zellen doch noch zum brennen bekommen zu können (und meistens irgendwann später)
    Da die Klarus K5 idR auch etwas billiger ist würde ich diese empfehlen, es sei denn man will die hohen Leistungen nutzen. dann die Nitecore NB10000. Bei beiden würde ich aber bei begrenztem Energievorrat empfehlen, das Smartphone besser langsam als schnell zu laden.
    MfG
  2. Gefällt mir!
    jjom reagierte auf ULgeher in Heringe: Welche Mindestlänge, welche Bauform?   
    Ich glaube, was etwas untergeht bei dieser Diskussion ist, in welchem Winkel die Heringe in Bezug auf die Zugrichtung im Boden stecken. Der Winkel sollte immer so sein, dass die Leine unter Zug nach unten rutscht, d.h. der Winkel sollte <90° betragen (Fall 1 in der Skizze unten). Wenn der Winkel >90° beträgt, wird die Leine unter Zug nach oben rutschen und es wirken dann sehr ungünstige Hebelkräfte auf den Hering (Fall 2). Im ungünstigsten Fall endet die Leine oben in der Biegung des Herings. Wenn der Haken mit in den Boden reingedrückt ist (Fall 3), wird das zwar verhindert, es wirkt aber immer noch eine Kraftkomponente, die den Hering "rauszieht" wenn der Winkel >90° beträgt.
     

     
  3. Witzig!
    Alle 11Minuten spart ein Trekker Gewicht bei UL-Trekking.com 
  4. Gefällt mir!
    jjom reagierte auf Kay in Vogesen (Nordvogesen): so viele Routen   
    Danke @jjom für deinen Reisebericht. Das nicht mehr alles offen hat ist der Nachteil der Nebensaison, ich finde allerdings der Vorteil "weniger Menschen" überwiegt im Allgemeinen. Verpflegungstechnisch muss ich eh viel mitschleppen, ich will die kurzen Tage nicht damit verbringen Essen zu suchen, dass meinen Bedürfnissen entgegenkommt.
    Beim Wasser rechne ich mit geringeren Verbrauch als im Hochsommer, dann können die "Quellen" auch länger auseinander liegen.
    Ich bin gespannt, wie die Wetter-Situation in ein paar Wochen ist. Ich plane aktuell mit dem schlimmsten (5 Tage Regen bei unter 10 Grad), dann bin schon mal mental vorbereitet. Bei schlechten Wetter ist der Mangel an Aussichten auch nicht mehr so schade, dann überwiegt der schützende Aspekt des Waldes. Von Aussichten bin ich als Bergmensch sehr verwöhnt, es wird etwas anderes sein, durch ein Mittelgebirge zu wandern.
  5. Danke!
    jjom hat eine Reaktion von Kay erhalten in Vogesen (Nordvogesen): so viele Routen   
    Wissembourg - Saverne auf dem GR 53 - genau das habe ich mit meiner Freundin von kurzem gemacht.
    Schöne Wege und Landschaft.
    Wir haben uns 5 Tage genommen, in Anbetracht der Höhenmeter war das für uns genau richtig - ohne jede Burg(-Ruine) mitzunehmen. Hat uns vermutlich einiges an Aussichten genommen, welche ansonsten leider eher selten sind.
    Der Weg ist ziemlich gut markiert, an einigen Kreuzungen muss man etwas genauer schauen - aber wirklichen bedarf einer (digitalen) Karte hatten wir nur sehr selten.
    Vor einem Ort ("Niederbronn-les-Bains" ??) gibt  es eine Sperrung mit Umleitung - ist aber schon großräumig gut angeschrieben. Muss man nur die Wegweiser/Hinweisschilder auch komplett lesen :-)
    Bei den Einkehrmöglichkeiten lohnt sich immer ein doppelter Check ob es die aktuell auch wirklich noch gibt, bzw ob diese geöffnet haben - dort ist doch einiges (dauerhaft/längerfristig) zu bzw hat Öffnungszeiten reduziert.
    Wasserversorgung: Quellen (z.B. laut Openstreetmap) waren im September eigentlich alle (mit einer Ausnahme) trocken oder gar nicht existent -  wir haben nur mit Bächen/Flüssen geplant.
     

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.