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Ultraleicht Trekking

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Nicole

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Reputationsaktivitäten

  1. Witzig!
    Nicole reagierte auf Oska in L -> UL: Was ist mit wieviel Komforteinbußen verbunden?   
    ich finde das ist ein schwieriges Thema um das pauschal beantworten zu können. Komfort ist ja ein rein subjektives Empfinden, und was ich komfortabel finde magst Du nicht so sehen. Meine Erfahrung ist, Du musst es selbst herausfinden was für Dich funktioniert und was nicht, da es dein Körper und dein Wohlbefinden ist.
    Was für mich bisher funktioniert hat bzw. eher nicht.
    Zelt: ZPacks Duplex L, bin ich ziemlich zufrieden mit, ich hätte gerne ein Doublewall, vielleicht teste ich mal irgendwann von Tarptent das Stratosphire LI, aber das ist primär aus optischen Gründen. Ich hatte ja von Tarptent das Notch LI und das hier im Forum dann weiterverkauft weil es mir zu klein war. Und mit zu kleine meine ich nicht dass ich da nicht reingepasst habe, ich kam mir halt vor wie in einer Sardinenbüchse. Ich liebe den Platz im Duplex L und brauche den auch für mich. Glücklicherweise ist es trotzdem eins der leichteren Zelte. Tarp kann ich mir bisher nicht vorstellen weil es mir am Kopf/Füße zu offen wäre.
    Schlafsack. Ich war bei meiner letzten Tour auch mit einem EE Quilt unterwegs und das hat ganz gut funktioniert. Ihn als Decke nutzen zu können wenn es (zu) warm ist ist nett, und in den kälteren Nächten ging es auch bisher, auch wenn man dann teilweise viele Klamotten zusätzlich an hat. Aber ob das besser wäre mit einem Schlafsack, keine Ahnung.
    Kochen: Ich habe einen 900ml Topf und brauche den auch wenn ich koche. Ich hatte nicht selten bei meinen Ramen Mc Cheese Gerichten auf dem TA, den Topf bis oben rand voll. Oder wenn ich mir einen schönen Pott schwarzen Tee mit mitgeschleppten Zucker und Kaffeeweisser am Ende des Tages gegönnt habe, war der auch bis oben voll. Aber auch hier hängt das von vielen subjektiven Dingen ab. Isst Du viel während der Tour, isst Du allgemein viel, ist Cold Soaking was für Dich, oder isst Du nur kalt (Wraps, Müslibars, Nüsse. etc. pp)
    Rucksack: Ich bin bisher noch nicht in den Gefilden von <5kg Basisgepäck, daher kann ich nicht beurteilen wie das Wandern mit wirklich leichtem Gepäck ist, wobei das leichte Gepäck in der Realität je nach Sektionslänge durch Essen und Trinken dann auch häufig sehr viel schwerer werden kann. Daher wären für mich Hüftgürtel Pflicht und Loadlifter an den Schultergurten. Der HMG mit dem ich in NZ unterwegs war, hatte keine Loadlifter und das werde ich zukünftig nicht mehr machen weil ich anschließend Schulterprobleme hatte. Daher teste ich als nächstes Mal den Durston Kakwa 55.
    Zuletzt fällt mir noch ein Thema ein, was hier auch schon an der einen oder anderen Stelle diskutiert worden ist und einfach aufzeigt, dass es dann doch sehr auf deine eigenen Komfortbereich ankommt ist das Thema Klamotten und Hygiene. Manche nehmen garnkeine oder nur ein paar Unterhosen mit, manche Waschzeug und manche nicht. Klar kann man da Gewicht sparen, aber das Bild in meinem Kopf von dem jungen Ami auf dem TA, der noch im Zelt lag als ich vorbeigewandert bin morgens und wo in den Ästen des Baumes seine Unterhose zum lüften? wedelte und er mich dann im Laufe des Tages nur mit seiner Unterhose bekleidet(wahrscheinlich musste die trocknen)  überholt hat, werde ich nicht  vergessen.
  2. Danke!
    Nicole reagierte auf izi in Trekking Schuhe in den Dolomiten   
    Es gibt auch knöchelhohe Trailrunner, z.B. von Altra die sozusagen ein Kompromiss für dich sein können, wenn dir bezüglich vom Halt nicht sicher bist.
    Bei mir war der Umstieg darauf auch die Lösung für meine Fussprobleme beim Wandern. Vorher hab ich immer Wasserblasen bekommen, egal welches Sockensetting ich ausprobiert habe.
    Aber mit den Altras noch keine einzige.
  3. Gefällt mir!
    Nicole reagierte auf ULgäuer in Trekking Schuhe in den Dolomiten   
    Von der Dichtigkeit der Membranen habe ich gar nicht gesprochen bzw. nicht kritisiert. Im Gegenteil, die Dichtigkeit ist ja das Problem beim Trocknen, wenn entsprechende Schuhe mal nass geworden sind. Das ist doch ein uraltes Thema gerade bei den Ami-Hikern, die ja auch genug Flussquerungen usw. haben.
    Membrane und hoher Schaft würde ich für die kalten Jahreszeiten empfehlen, wobei ich auch schon mit Altra Lone Peak durch den Schnee gestapft bin im Winter. Tiefer Matsch ist aber unschön.
    Vielleicht sollte man noch Trocknungsmöglichkeiten in Betracht ziehen. In Wanderunterkünften gibt es meistens dedizierte Trocknungs- bzw. Schuhräume, teils sogar mit speziellen Heizungen. Da kriegt man auch nass gewordene Membranschuhe wieder fit.
    Eigentlich nicht. Es ist immer Reibung an der Haut. Keine Reibung, keine Blase. Alle Blasenverhütungsmaßnahmen sind im Wesentlichen diese Reibung zu unterbinden. Das mag individuell sein.
  4. Gefällt mir!
    Nicole reagierte auf skullmonkey in Trekking Schuhe in den Dolomiten   
    Mit Trailrunnern in den Dolomiten ist kein Problem @Nicole. Ich war schon einige Mal entweder mit Trailrunning Schuhen oder den genannten La Sportiva TX2 in den Dolomiten unterwegs, zum wandern & Via Ferrata gehen, und für mich war das die ideale Wahl. Das wichtigste ist meiner Meinung nach das Du Dich in den Schuhen wohl fühlst und Dir das in solchen Schuhen zutraust, da unterwegs zu sein, vor allem wenn sich Deine Gruppe von Freunden nicht mit solchen Schuhen (sondern eher mit Wanderstiefeln) draussen bewegt, den dann könnten die Dir davon abraten. Ich selbst kann es nur empfehlen, wie die Impressionen hier zeigen   
     
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    Nicole reagierte auf khyal in Trekking Schuhe in den Dolomiten   
    Genau dann haben natuerlich Schuhe, die ueber den Knoechel gehen, auch viele Vorteile, da man sie deutlich variabler schnueren kann, z.B. ueber festes Schnueren am Schaft dem Fuss gut Platz lassen, aber trotzdem verhindern, dass der Fuss rutscht.

    Aber die Diskussion ueber Schuhwerk ist so alt wie das Forum, da gibt es kein generelles richtig / falsch ausser vielleicht Extremfaelle, der Schuh muss zum Fuss passen, der Eine nutzt beim Wandern nur Schuhe, die ueber den Knoechel gehen, die aber noch ne rel weiche Sohle haben, der Naechste nutzt Trailrunner, ich laufe ganz viel in Sandalen mit nackte Fuessen, aber wenn ich von vornherein weiss, dass ich mit einem Rucksack mit kompletter Ausruestung in ausgesetztem Gelaende mit viel Geroell o.A. laufe, dann nutze ich meine Banks, also Schuhe, die ueber den Knoechel gehen und eine haertere B-Sohle haben.

    Also welche Schuhe bei normalen Wanderwegen usw fuer Dich am Besten passen, kann Dir keiner von uns sagen, mein Rat, wenn Du das Geld hast, kauf Dir den am Besten passenden Trailrunning Schuh und den am Besten passenden Wanderschuh, der ueber den Knoechel geht und min ne mittelharten Sohle hat und dann probier beide im Wechsel aus.

    Nicht unerwaehnt lassen moechte ich noch 2 Sachen...

    - ungeeignettes Schuhwerk bzw Wegrutschen ist immer noch bei den Ursachen fuer schwere Wanderunfaelle in den Alpen ganz vorne dabei

    - das Thema Garantenstellung, falls es ne gefuehrte Wanderung ist, egal ob das bezahlt ist, oder nur eine Gefalligkeit. In dem Fall solltes Du vorab klaeren, ob evtl bestimmes Schuhwerk vorgeschrieben ist.
    Es kann sein, dass dann derjenige das aus rechtlichen Eigenschutzgruenden sehr ernst nimmt.
    Das ist leider die Rechtssprechung, dass in vielen Urteilen angenommen wird, dass jemand mit mehr Erfahrung und erst recht, wenn er dabei organisatorische Augaben wahr nimmt, Verantwortung fuer die Anderen hat.
    z.B. mich betrifft das bei entsprechenden Paddeltouren, wenn ich mit Leuten ins Wildwasser gehe und ich achte nicht drauf, dass die WW-Ausruestung haben oder in Zahmwasser dass die ne Weste an haben und es passiert was, kann es gut sein, dass ich deswegen belangt werde.
    Und wenn sich jemand auf einer gefuehrten Wandertour die Haxen bricht und die vorherschende Meinung ist, dass er ungeeignettes Schuhwerk an hatte, besteht eine gute Chance, dass der Wanderfuehrer bzw Organisator belangt wird.
  6. Gefällt mir!
    Nicole reagierte auf fettewalze in Trekking Schuhe in den Dolomiten   
    Wanderschuhe nutzen keine Zaubersohlen, die für Trailrunner (TR) nicht verfügbar wären.
    Also ja, Deine Tour besteht aus Strecken, die man problemlos mit Trailrunnern laufen kann. Selbst hoch zum Dürrenstein hätte ich null Bedenken.
    Ich laufe nur mit Trailrunnern in den Bergen, da ich blasenfreier und ermüdungsärmer unterwegs bin. Solange keine Steigeisenstrecken zu bewältigen sind, funktionieren TR problemlos.
     
    Wie @khyal bereits erwähnt hat, sollte man bei einer geführten Tour die Bedingungen/Anforderungen des Anbieters checken. Wobei mir letzten September beim Abstieg von der Drei-Zinnen-Hütte geführte Gruppen mit Mitgliedern, die Trailrunner o.ä. trugen, begegnet sind.
    Es ist also nicht mehr so strikt wie früher bzw. abhängig vom Anbieter oder jeweiligen Führer.
     
    Wenn Du Trailrunner kaufst, dann würde ich zu einer halben oder ganzen Größe mehr raten (je nach Hersteller und eigenen Füßen). Ein eingebauter Zehenschutz ist in den Alpen insbesondere in der zweiten Tageshälfte, wenn die erste Müdig- und Unachtsamkeit einsetzt, von Vorteil.
    Das Terrain und die Eigenschaften der Sohle wird für jeden Trailrunner immer mit angegeben. Einfach gucken, das guter Halt auf Fels gegeben ist. Matsch, kleinere Schneereste o.ä. bezwingt man mit dem Profil.
     
    Blasenvermeidung:
    Old school ist das Tragen von Nylonstrümpfen/söckchen (max 5g/Paar Probiersöckchen aus dem Schuhgeschäft/-abteilung) unter den eigentlichen Wandersocken (sog. liner socks). Die Kunstfaser leitet die Feuchtigkeit vom Fuß weg und ist gleichzeitig so glatt, das keine Reibung am Fuß entsteht.
    Wenn man weniger empfindliche Füße hat, erhält man den gleichen Effekt durch das Tragen von Nylon-Woll-Mix-Socken.
    Das Tragen von zwei Paar Socken funktioniert auch, verlangt aber nach mehr Platz im Schuh.
     
    Der Rucksack ist für das angebotene Volumen sehr schwer. Zum Vergleich: mein für mehrere Wochen genutzter Weitläufer Agilist mit knapp 50l wiegt nur 650g.
    Ich würde die Tour mit meinem Daypack oder einem 22l-Rucksack wie zB dem Montane Ultra Tour 22 laufen.
    Generell gilt: der Rucksack sollte als letztes gekauft werden, da man dann das Volumen der gesamten Ausrüstung kennt.
     
    Stell mal Deine angedachte Packliste hier ein!
     
     

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