Timster
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Timster reagierte auf zeank in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Nachdem mal meine Feueranmachkünste glanzvoll versagt haben, hat mir eine liebe Mitwanderin eindrucksvoll demonstriert, wie man mit einem PocketRocket ganz wundervoll in Null-Komma-Nix ein Lagerfeuer zum brennen bringt.
Nachtrag Sturmstreichhölzer. Habe mal welche in einer Hikerbox gefunden, dachte „toll!“. Meine normalen weggeschmissen und durch jene ersetzt. Ein paar Wochen später war es dann tatsächlich so weit, mein Feuerzeug versagt ob Kälte und Nässe. Ich so: „Sturmstreichhölzer!!!“ ... nix war, die waren so ein Mist, ich hab es partout nicht geschafft, eines davon zum Brennen zu kriegen. Die sind alle abgebrochen oder zerfallen, keines hat gezündet, warum auch immer. Ich hab dann zehn Minuten gewartet, dann ging auch mein Feuerzeug wieder.
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Timster hat eine Reaktion von zeank erhalten in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Habe auch vergessen, dass der Pocketrocket Deluxe ja auch einen eigenen Piezo-Zünder hat. Dann nehme ich noch ein paar Sturmstreichhölzer mit.
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Timster hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Ah okay! Und auf Saltoluotka seid ihr festgelegt? An sich sind Suorva und Kvikkjokk ja die unkompliziertesten Ausgangspunkte, weil man ohne große Bootsfahrt hinkommt. Von Suorva aus kämt ihr ja auch aus dem Norden und hättet ebenfalls keine Bootsfahrt, sondern könntet gleich an der Bushaltestelle loslegen.
Ich tendiere mittlerweile aber auch dazu eine Rundtour Kvikkjokk und zurück machen. Wenn ich von Murjek nach Kvikkjokk komme, weiß ich ja, dass es auf dem Heimweg auch klappt. Und ich muss nicht über Gällivare.
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Timster reagierte auf zeank in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016https://www.instagram.com/sveriges_nationalparker/
Ich bin
https://www.instagram.com/zeank/ (nurso)
Zwei, die grad schon unterwegs sind und fleissig posten:
https://www.instagram.com/sarahochsimon/
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Timster reagierte auf zeank in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016https://www.smhi.se/vadret/vadret-i-sverige/snodjup/
Ansonsten bin ich in vielen Facebook-Gruppen in denen auch Hüttenwirte und Bewohner (meistens irgendwelche Touri-Betriebe) von da oben hin und wieder was posten. Man hört nix gutes ... "noch nie so viel Schnee gesehen in meinem ganzen Leben". Aber er ist ja jetzt fleissig am schmelzen. Nur
So Allgemeinaussagen helfen natürlich nicht gerade wenn es besonders viel Schnee hatte. Es ist tatsächlich so, dass viele Flüsse aktuell unpassierbar sind. Es wurden auch einige Brücken zerstört oder weggeschwemmt. Das trifft natürlich nicht den Sarek, da gibt's eh keine. Aber ist vielleicht interessant zu wissen. Aber ist ja noch ne Weile hin für dich und sei halt vorsichtig. Behalte das im Hinterkopf, dass es dieses Jahr ein bisschen anders ist, als in einem Durchschnittsjahr.
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Timster reagierte auf Stromfahrer in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Es ging mir dabei um die Wanne, in der man in einem Schuh steht. Je tiefer der Ablaufpunkt im Schuh, desto vollständiger läuft das Wasser ab. Erst, wenn alles Wasser abgelaufen ist, kann der Socken trocknen. Ohne Ablauf läuft man noch lange im Saft.
Auskippen muss man da gar nichts. Das habe ich im Video durch Neigen des Schuhs demonstriert, aber wenn der Schuh einen tiefen Ablauf hat, ist das Wasser nach einer Minute auch so raus.
Membransocken finde ich im Sarek sehr angenehm. Man geht sehr viel mit feuchten Schuhen und die Füße weichen längst nicht so durch und sind nach einer Flussquerung (für die man nichts an oder ausziehen muss), schneller wieder warm.
Die Dexshell haben oben den Dichtgummi und haben in unserer Gruppe auch bei tiefen Furten von oben dicht genug gehalten. Die SealSkinz sind etwas dicker und robuster.
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Timster reagierte auf Stromfahrer in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Lade Dir Mapplets. Suche dort nach Sarek. Ein spannungsgetriebener User hat da die gesamte Fjällkartan 2014 mal gestiched und privat hochgeladen. Der Betreiber hat die Karte dann ins Gitter gestellt (es gibt Abweichungen der Lokalisierung von 30 bis 50 m, aber man kommt klar) und die Karte dabei wohl versehentlich öffentlich gemacht.
Du hast dann also die digitale Fjällkartan in voller Auflösung mit blauem Lokalisierungsmarker und Ausrichtung. Die Karte ist in allen Zoomstufen sehr gut interpretierbar. Das beste Kartenbild der Welt.
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Timster reagierte auf zeank in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Gällivare ist gerade ein Hotspot. Es wurde sogar überlegt sämtlichen ÖPNV einzustellen da oben. Würde ich mich aber auch nicht verrückt machen lassen. Wie es kommt, so kommt’s.
Schneelage hast du im Blick? Es liegt immer noch welcher. Das heißt, es wird wohl ziemlich nass werden, zumindest von unten. Und weil der Winter nicht nur nass sondern auch mild war, könnte es auch recht lästig werden, was Moskitos angeht. Aber auch das wird man sehen, wa?
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Timster reagierte auf zeank in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Und vergleiche mal mit meiner Liste: https://lighterpack.com/r/unvkq3
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Timster reagierte auf zeank in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Fjällkartan @Timster
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Timster reagierte auf andreköln in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Ein paar Gedanken zu deiner Liste:
Ein Notfallbivi brauchst du im Sarek nicht wirklich. Zumal dein Zelt ja wirklich ein Bunker ist.
Merino ist fein. Statt der schweren Alto-Hoodie würde ich jedoch eine leichte Daunenweste oder ein dünneres Fleece nehmen.
Lange Unterhose ist im Sommer nicht so erforderlich. Im Fall der Fälle wärmt auch die Kombi Hose/Regenhose.
Fausthandschuhe? Und dann für die Nacht?? Du hast doch Schlafsack und Merinohandschuhe und bist nicht auf einer Wintertour.
Einen extra Kompass brauchst du nicht. Dein IPhone hat einen solchen.
Die Klättermusenjacke ist mit 850 g für ein Kleidungsstück schon sportlich schwer. Weglassen. Du hast doch schon die VauDe Jacke und eine dünne Windbreaker-Jacke wiegt um die 200 g.
Bärenglocke im Sarek ist wirklich nicht nötig. Es gibt Bären dort. Die sind jedoch extrem scheu und nur die allerwenigsten bekommen sie zu sehen.
Es ist wirklich nahezu immer hell im Sarek um diese Zeit. Lampe weglassen, bzw. gegen eine Augenmaske eintauschen.
Regenhose im Sarek für mich immer mit Membran. Immerhin ist dies die Gegend mit den meisten Niederschlägen in ganz Schweden.
Eine stabile und ausreichend große Mülltüte als Rucksackliner schützt deine gesamte Ausrüsrung vor Regen. Wenn du ganz sicher gehen möchtes, dann noch einen Extrabag für den Schlafsack und deine Ersatzklamotten.
Ansonsten ist natürlich noch großes Einsparpotential bei den sackschweren Leki-Stöcken (es geht nichts über Fizans), der Regenjacke, beim Rucksack ....
Aber das weißt du ja alles schon.
Die wirklich beste Ausrüstung ist immer die, welche zu Hause bleibt......
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Timster reagierte auf mawi in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Hier sind mal ein paar schnelle Gedanken von mir. Muss halt mal schauen, wie letztlich die Temperaturen in der Zeit sind (auch wenn es kühler ist (von den Temperaturen her) die Sonne knallt trotzdem. Auch im September bin ich da nur mit Shirt gelaufen (an einigen Tagen)) und wie empfindlich du bist.
Vaude Power Sphaerio 2P: Geht eigentlich gar nicht Ich würde heute mit einem einfachen Tarp losziehen. Wobei, würde noch mal wegen den Mücken überlegen, vllt dann ein MID mit Meshinner...
Cocoon VBL: Ist in dem Temperaturbereich unnötig (wahrscheinlich eher kontraproduktiv)
Windschutzscheibenmatte: ICH würde sagen, dass die bei den Temperaturen eher unnötig ist. Die Temperaturen fallen wahrscheinlich selten unter Null grad. Wenn es an den Beinen kühl wird, kannst du auch den Rucksack unterlegen.
Liner: Joa, würde ich zu Hause lassen. Nen Schlafsack kann man auch waschen (lassen).
Baselayer: Tank-Top und T-Shirt finde ich doppelt gemoppelt. Ich würde nur ein T-Shirt nehmen. Wenn man etwas empfindlicher ist, ggf noch ein Longsleeve und die Leggings.
Midlayer: Deine Isolationssachen sind viiiiel zu schwer. Da deine Hardshell schon so fett ist, würde ich max. ein Fleece (um die 300g) mitnehmen. Der Wooler Houdi ist viel zu schwer. So gut kann der nicht sein, dass ich den mitschleppen würde. Die Daunenjacke halte ich aufgrund der möglichen hohen Feuchtigkeit auch für ungeeignet.
Trekkinghose: Also heute würde ich einfach mit ner kurzen Hose losziehen. Wegen der Mücken käme vielleicht auch ne Regenhose in Frage. Ich bevorzuge Hosen, die schnell trocknen oder halt ne Regenhose. Bei der Regenhose ist es halt wichtig, dass sie sich bequem und angenehm auf den nackten Beinen tragen. Viele Regenhosen kleben auf der Haut, das ist nicht sehr angenehm. Es wäre auch gut, wenn sie noch Lüftungsschlitze hat. Wenn bereits da, spricht jetzt auch nicht unbedingt was gegen deine jetzige Hose. Brauchste halt noch ne Regenhose zu. Je nachdem wo du da rumkraxelst, ist eine robuste Hose schon nicht schlecht (fieses Gestrüb und Felsen).
ME Überhandschuhe: Überflüssig?
BD Storm: Ist im Sommer unnötig.
Garmin inreach Mini: Tja, ist ja immer alles sehr individuell. Also ich würde in den Sarek keinen Notrufsender mehr mitnehmen. Ich weiß nicht dieses Jahr (wegen Corona), aber sonst sind da immer viele Leute unterwegs. Auf den Hauptwegen (bzw. in den Tälern) trifft man regelmäßig Leute. Wenn du primär abseits gehst (durch die Berge), dann könnte man überlegen ...
Ansonsten habe ich das Gefühl, dass du mit GPS-Uhr, Inreach, iphone und Karte zuviel Navigations- und Kommunikationsoptionen mit hast. Reicht nicht nur das Telefon + Karte? Oder GPS-Uhr und Karte? Den Kompass würde ich zu Hause lassen. Wegen den Erzvorkommen (? oder sowas) spinnt der sowieso in der Gegend.
Das Netzteil würde ich zu Hause lassen, gibt im Sarek eh keine Steckdose ...
Kochen: In Jokkmokk hast du ein paar Stunden Aufenthalt, wo du dir im Supermarkt Spiritus kaufen könntest. Ist das vielleicht eine Alternative für dich? Ansonsten kannst du den Gasverbrauch relativ leicht selbst bestimmen. Wiege vor einer Wochenendtour deine Kartusche, koche auf der Tour so wie du es im Sarek vorhast und wiege zu Hause wieder die Kartusche. Dann die Gewichtsdifferenz ggf. durch die Anzahl der Tage dividieren, dann hast du einen groben Richtwert, was du täglich verbrauchst. Im Sarek wird es ein wenig kälter sein, zudem schwankt mit Füllstand der Kartusche evtl. der Gasverbrauch. D.h. haue da noch ein Gramm Puffer drauf. Um den Verbrauch zu reduzieren, lohnt es sich das gedörrte min. 1 Stunde, besser 3 Stunden lang einzuweichen. Dann brauchst du es nur einmal kurz aufkochen und fertig.
Apotheke: Ungefähr so: Ein paar Blasenpflaster (z.B. Compeed), eins, zwei Streifen Pflaster (die großen mit "Filz" zum zurechtschneiden), ne Binde, zwei, drei Kompressen, ein paar kleine Stripes, ein paar Ibus, ein paar Antidurchfalltabletten, ein paar Gramm Isobetadona
Hygiene: Heute nehme ich nur noch ein kleines Stückchen (Kern)Seife zum Händewaschen nach dem Toilettengang mit. Schneide also eine kleine Ecke ab.
Handtuch und Desinfektionsmittel würde ich zu Hause lassen.
Doku: Bei dem wasserfesten Papier bin ich zwiegespalten. Ist die Tinte getrocknet, verwischt nix mehr. Das Papier ist auch sehr robust. Allerdings, wenn das Papier leicht feucht ist (beim Schreiben) oder die Tinte noch nicht trocken und man wischt mit der feuchten Hand beim Schreiben drüber, dann verwischt es unleserlich. Der Bleistift wischt sich glaub ab. Ist also auch nicht so mega toll. Das Geld würde ich im Zweifel sparen. Anderseits, jetzt kann man noch zollfrei in UK bestellen ....
Ich mache mir immer relativ viele Notizen (wenn auch in groben Stichpunkten) und rechne somit eine Seite pro Tag. Bei 15 Tagen also 8 bis 9 Blatt. Ist aber individuell. Hängt davon ab, wie viele Notizen du dir auf der Tour machst.
Taschen: Heute packe ich nur noch die Isolationsjacke in einen Drybag und den Schlafsack in einen wasserdichten Packsack. Die Elektronik noch mit zu der Isojacke. Den Rest in ein paar Zipbeutel, fertig. Der Rest kann ohne bedenken Nass werden. Die Nahrung würde ich noch in einen Müllbeutel o.ä. packen (einmal zur Organisation und falls mal was aufläuft/ein Beutel aufgeht usw.).
Bärenglocke: Haha, beinahe hättest du mich erwischt, habe aber den Scherz auch ohne Smiley erkannt War doch ein Witz oder? Im Ernst, nee, die brauchst da nicht. Im Gegenteil, es wäre riesiges Glück (aber seeeeeehr unwahrscheinlich, dass du welche antriffst), wenn du Bären antriffst. Einfach fern halten, nicht stören, Fotos für uns machen und sich einen Ast abfreuen, dass du welche gesehen hast.
Ansonsten, wie wäre es noch mit Mückenschutz?
Der Rucksack ist vom Volumen her zu groß, aber da du mit der Nahrung sicherlich anfangs über 20kg kommst, würde ich diesen Rucksack wählen. Mit rund 1.5kg isser jetzt auch nicht sooo schwer, dafür vermutlich mit 20-25kg angenehm zu tragen.
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Timster reagierte auf mawi in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Hi, willkommen im Forum! :)
im Laufe der Zeit habe ich so einige Schuhe zum Wandern durchprobiert. Bewährt haben sich eigentlich nur Schuhe mit ordentlich Profil und Abstand dazwischen. Damit fallen die Merrells raus. Auf matschigem Hang, Schneefeld oder nassem Grashang (oder allgemein im steilen Hang) hast du mit den Schuhe null Chance. Ansonsten nette Schuhe, ich habe ein paar als Alltags-Sport-Büro-Spazier-Einkaufs-usw.-Schuhe.
Die Stollen der Inov8 212 sind sehr gut, die greifen äußert gut im Matsch und nassem Gras. Allerdings nutzen sie sich sehr schnell ab. Wenn die Stollen etwas abgelaufen sind, kann man sie aber auch auf Wanderungen im Flachland nutzen. Ansonsten sind die Schuhe recht schmal geschnitten, dehnen sich aber mit der Zeit. Wenn die Schuhe noch neu und eng sitzen, dann verdrehen sie sich am Fuß auch bei steilsten Hängen nicht. Kann aber Dauer unangenehm sein. Wenn du sie etwas größer nimmst, dann sind sie nach einiger Zeit sehr ausgenuddelt ... Obwohl ich selbst seit Jahren nur Barfußschuhe trage, finde ich gerade im unwegsamen Gelänge die leichte Sprengung und die Polsterung der Schuhe super. Nehme sie eigentlich ganz gerne. Da es primär Wettkampfschuhe sind, ist die Haltbarkeit dementsprechend limitiert (also definitiv keine Schuhe fürs Leben).
Das ist ein Missverständnis. Ich war mit den nagelneuen Schuhen Joggen auf Asphalt! Da im neuen Zustand die Stollen so lang und leicht flexibel sind, schwimmt der Schuh ganz leicht auf dem harten und glatten Asphalt. Sprich der Schuh federt irgendwie zurück oder so, was dann auf die Gelenke geht. Aber Off-Road ist das überhaupt kein Problem (sind ja auch nicht für die Straße gemacht). Jetzt, wo das Profil deutlich runter ist, könnte man damit auch Joggen gehen (auf Asphalt).
Die Vivobarefoot Primus Trail haben einen viel zu weiten Schnitt und zudem kann man sie nicht gescheit festschnürren. Also als Wanderschuhe im ausgesetzten Gelände mit Hängen ungeeignet. Zudem finde ich, dass die Vivobarefoot Schuhe nicht besonders gut verarbeitet sind, also sprich oftmals beginnt sich der Kleber schon nach einigen Tagen zu lösen.
Die Merrell MQM Flex 2 kenne ich nicht. Das Profil sieht aber okay aus.
Ich war letztes Jahr auf unserer Balkanrunde mit den Alta King MT 1.5 unterwegs. In 14 Tagen so um die 380km, 17km hoch, 17km runter. Sehr viel Geröll und seehr scharfkantiges Karstgestein. Das Karstgestein war wirklich echt fieß, messerscharf, da wäre jeder noch so kleine Sturz echt übel ausgegangen. Aber die Schuhe haben das echt gut weggesteckt. Ansonsten haben sie eine angenehme große Fußbox. Haben keine Sprengung (zero drop), aber dennoch gepolstert. Man kann die Schuhe etwas lockerer schnüren oder auch schön fest (ohne dass es dabei unangenehm am Fuß drückt oder zwickt). Sie haben sich kaum verdreht. Es gibt noch diesen Klettverschluss, mit dem man bei Bedarf den Schuh enger machen kann. Joa, fand ich suboptimal, da sich nur das Band fest um den Schuh zieht und es nicht den Schuh zusammenzieht. Irgendwann begann auch das Band sich am Spann einzuschneiden und zu reiben. Musste die Stelle dann mit Blasenpflaster abkleben, aber zum Schluss ging es wieder. Wäre dieser Klettverschluß nicht, wären es super Schuhe. Es gibt mittlerweile ein Nachfolger, wo die Klettschnürung wohl optimiert wurde (kann ich aber nix zu sagen).
Grundsätzlich sind Trailrunner irgendwie immer ein Kompromiss. Sie wurden ja speziell für Trailrunning konzipiert und nicht für wochenlanges Wandern/Trekking. Und kommen dann noch spezielle Anforderungen wie 0mm Sprengung usw. dazu, wird die Auswahl ganz schnell dünn. Meine persönlichen Kriterien sind: richtige Stollen und Abstand dazwischen und die Schuhe sollten nicht zu locker sitzen. Was die Ruschtfestigkeit auf nassen Steinen angeht, ich glaube, das gibt es nicht wirklich. Wenn auf den Steinen Moos oder sich ein schmieriger Wasserfilm gebildet hat, dann rutscht da auch der beste Wanderschuh der Welt. Da hilft nur Aufpassen und vorsichtig Laufen. Die Inov8 212 und die Alta King MT 1.5 haben grundsätzlich einen super Grip auf allen Untergründen. Bei Nässe rutscht es dann irgendwann auch. Durch die gepolsterte Sohle ermüden die Füße auf spitzen Steinen nicht so schnell.
Ach ja, was eigentlich (fast) alle Trailrunner noch als Nachteil haben ist, dass sie keinen vernünftigen Geröllschutz haben. Bei allen Modellen die ich hatte lies er zu wünschen übrig und hatte mir mehrmals schon bitter spitze Steine in die Fußseite stechen lassen. War keine Verletzung, tut aber jedes Mal sehr unangenehm weh.
Neoprensocken und Membransocken würde ich nicht mitnehmen! Wie heißt es so schön: "Don't pack your fears!" Vielleicht solltest du mal deine Packliste hier vorstellen
Neoprensocken muss man mögen. Ich komme damit gut klar, andere nicht. Du hast halt die ganze Zeit nasse Füße (Blasen und Infektionsrisiko). Meine hatte Nähte am Knöchel, das war suboptimal, da sie gerieben hatten. Würde also schauen, ob es welche ohne bzw. mit weniger Schnickschnack und Nähten gibt. Membransocken sind gut, halten aber oftmals nicht so lange. Die Neoprensocken auch nicht unbedingt, aber da stört ein Löchchen nicht. Für Ende Juli würde ich wahrscheinlich normale Socken nehmen oder halt die Membransocken.