Ahoi, ich darf vermelden, dass ich das Silnylon Trailstar geordert habe. Nachdem ich mir hier in der Zwischenzeit zunächst ein ziemlich krasses Zelt hingestellt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich die Einfachheit, das Reduzierte doch sehr charmant finde. Es wird Situationen geben, wo dieses Zelt ganz sicher famos geglänzt hätte aber für 90% der Zeit wäre es ein wenig sehr over-the-top gewesen aber dafür als 4 Stangen Geodät recht komplex in der täglichen Handhabe. Da ich die Notfalloption 'Jannu' von Bernd habe, möchte ich es nun also mit der reduziert-aufs-Wesentliche-Variante versuchen. Das Trailstar ist es wegen der oftmals gerühmten Fähigkeit Wind zu parieren geworden. In tieferen Lagen oder im Wald hätte ich mich wahrscheinlich für eine Pyramide entschieden aber aufgrund der Routenwahl ist mir ein solider Windschutz doch viel wert. Ich grübele derzeit schwer über der Wahl der Inneneinrichtung. Offensichtlich brauche ich etwas, um die Milliarden von Mücken abzuhalten, die uns dank der glorreichen Wahl der Reisezeit sicherlich 50% der Zeit begleiten werden. Da dachte ich nun zunächst an so ein Oooworks Innenzelt. Die gibt es in Voll-Mesh, sowie mit Ripstop oder Cuben Wänden, die die unteren 50cm abdecken und so Spritzschutz geben und den Wind abhalten, wenn man liegt. Klingt gut, denkt sich der Vincent. Weniger gut klingt, dass ich >>vermutlich<< mit dem Schlafsack ständig am Innenzelt hängen würde. Ich habe einen 200er WM Alpinlite, der summa summarum vermutlich seine 220cm hat. Das wird also mehr als knapp im Innenzelt, wenn man bedenkt, dass die Wände doch arg schräg sind (Darstellung hier: http://oookworks.com/OookStar.html ). Nun hat irgendein Schotte gesagt, dass der Cuben-Teil seines Ookworks Innenzelt ein bisschen feucht werden würde von innen. Wenn der Schlafsack da nun im angenommen Fall dauerhaft und ständig rangedrückt wird, statt immer mal wieder nur leicht zu touchieren, könnte das irgendwann nervig weil feucht werden. WENN das denn wirklich so ist und nicht nur irgendeine verdrehte Wahrnehmung eines sendungsbewussten Zeitgenossen. Ich könnte natürlich sagen, dass ich auf die Cuben Wände verzichte und rein auf Mesh setzen. Da dürfte sich zumindest von innen gar keine Feuchtigkeit dran festzsetzen aber ich sehe eine nicht unerhebliche Gefahr, dass Spritzwasser von außen reingetrieben werden kann. Zudem entfällt der Windschutz, den ich mir bei 0° und ordentlich Wind als SEHR willkommen vorstelle. Eine ganz andere Option wäre hingegen ein klassischer Bivy Sack. Wobei das gerade in Mückenterrain schon ein wirklich krasser Komforteinbuß ist, wenn man absolut gar keinen mückenberuhigten Raum hat, in dem man mal etwas entspannen kann. Auch wenn es mal richtig heiß ist, sprich zur Schlafenszeit 20°was ja bei Mitternachtssonne durchaus sein kann, stelle ich es mir unangenehm vor, weil man nichts öffnen kann, sondern in einer Plastiktüte brät. Einen Gewichtsvorteil hat die Lösung auch nicht. Frage dazu: Wird in einem Bivy a la MLD der Schlafsack nicht auch irgendwie feucht? Der Mensch produziert ja doch im Schlaf Feuchtigkeit, die irgendwie raus muss. Wenn es noch dazu draußen ordentlich kühl ist...? Edit: Das hier ( http://www.sixmoondesigns.com/for-what- ... ivies.html ) fasst ziemlich gut meine Bedenken bzw. Abneigungen gegen Bivy zusammen. Aber ich höre gerne andere Meinungen! Was tun frage ich das Forum?