VanTrier
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VanTrier reagierte auf jolunder in Impressionen von TourenOvernighter auf dem Heidschnuckenweg, am Osterwochenende:
Morgensonne
Ein schöner Platz zum Aufwachen
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VanTrier reagierte auf Norweger in MLD SoloMid XL & LapplandGern geschehen.
Zum Thema Cirriform hast Du sicher schon
Video gesehen.Was ich am Solomid gegenüber dem Contrail schätze frage ich mich auch immer wieder mal. Irgendwie haben sie beide ihre Vor- und Nachteile. Ich will mal versuchen meine Gedanken dazu niederzuschreiben:
Grundsätzlich schätze ich bei beiden, dass sie nur vier Heringe brauchen und sehr einfach aufzubauen sind. In Wirklichkeit brauchen beide eher sechs Heringe, will man einen Aufbau erreichen der auch windstabil ist. Bei beiden wirft man das Zelt einfach auf den Boden, steckt die Heringe so in die Erde und stellt zum Schluss die Stöcke rein. Das Solomid steht mit zwei Trekkingstöcken (140cm) optimal, zur Not geht auch ein einzelner. Das Contrail braucht per se nur einen Stock, steht aber mit zweien deutlich besser im Querwind. Außerdem ist der Zugang dann wesentlich bequemer. Das Solomid ist eine echte Burg im Wind, aber auch das Contrail kann deutlich mehr Wind ab, als ihm allgemein zugetraut wird. Ich habe das im hohen Atlas selbst erfahren. Zusatzabspannungen und acht Heringe sind der Schlüssel.
Die Sitzhöhe ist im Solomid größer, allerdings auch nur in einem relativ kleinen Bereich um die Spitze herum. Gleiches gilt eigentlich auch für das Contrail. Beide sind ja im weiteren Sinne pyramidale Konstruktionen, nur ist das Contrail deutlich asymetrisch.
Am Solomid schätze ich primär den seitlichen Eingang und das Tarp-Feeling. Dabei kann ich 360° Wetterschutz genießen und habe bei miesem Wetter keine offene Seite wie bei vielen anderen Tarpformen. Im Sommer kann ich das Solomid etwas höher aufbauen, im Winter direkt mit den Seiten am Boden. Dadurch dass es keinen Boden hat kann ich, zumindest in der Theorie, durch etwas graben im Schnee den Innenraum deutlich vergrößern. Deshalb war für mich der Hauptverwendungszweck des Solomids der des Winterzeltes. Was mich am Solomid "stört" sind die mit seiner Konstruktion einher gehenden Nachteile. Kein Boden heißt ein Groundsheet mitnehmen. Das stört mich weniger aus Gewichtsgründen, sondern vielmehr, weil es ein Teil mehr Ausrüstung bedeutet. Weiterhin schlafe ich im Solomid gerne im Bivy welchen ich fairerweise in die Gewichtskalkulation einbeziehen muss. Außerdem wäre der Bivy auch der primäre Schutz vor ungebetenen Gästen, lies: Viecher. Sehr angenehm finde ich beim Solomid, dass ich mich direkt hinsetzen kann, da meine Hüfte ziemlich unter der höchsten Stelle des Tarps liegt.
Das Contrail ist eigentlich das rundum sorglos Paket. Aufbauen, einziehen, fertig. Der Badewannenboden ist eine sehr angenehme Sache, wenn man sein Zeug nicht gerne ins Gras o.ä. legt. Auch kann ich hier auf den Bivy verzichten, weil der Mückenschutz bereits eingebaut ist. Der Schlafsack kann nachts nicht vom Groundsheet in feuchte Gras wandern, die Ausrüstung ebenso wenig. Es fällt mir so einfach leichter meine sieben Sachen beisammen zu halten. Praktisch finde ich auch die Möglichkeit der Höhenverstellung beim Contrail. Hoch aufgebaut für eine nette Briese und praktisch keinen Kondens (Ausnahmen bestätigen die Regel), tief aufgebaut für perfekten Wetterschutz. Sehr praktisch finde ich auch die Abside im Contrail, die im Bereich der maximalen Sitzhöhe perfekt Platz zum kochen bietet. Dabei ist die Abside auch bei tief aufgebautem Zelt bestens belüftet. Gleichzeitig ist auch hier mein größter Kritikpunkt am Contrail zu finden. Das Contrail hat einen kopfseitigen Eingang. Irgendwie finde ich das nicht optimal, mein Kopfkissen ist immer im Weg . Außerdem muss ich im Contrail erst mit dem Hintern Richtung Eingang rutschen wenn ich mich aufsetzen will. Eigentlich nichts wildes, aber es stört mich überraschend häufig.
Das Fußende ist nett gelöst, die Höhenverstellung hatte ich ja bereits angesprochen. Praktisch ist auch die Möglichkeit das Fußende mit einem sog. Storm-Flap gegen allzu starke Zugluft zu verschließen. Andererseits ist das Fußende auch recht niedrig. Bei meinem habe ich eine zusätzliche Abspannmöglichkeit angebracht, die mir mehr Möglichkeiten bietet. Durch diese Zusatzabspannung kann ich z.B. auch einen Trekkingstock am Fußende verbauen und mehr Höhe gewinnen. Auch die Dachform kann dann mehr Schnee ab.
Ab Februar hat Henry Shires ein überarbeitetes Contrail namens ProTrail auf dem Markt. Da wurde das Fußende komplett neu designed. Ein klassisches A-Frame mit Mückenschutz - sehr schön.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich beim Contrail der kopfseitige Eingang und die asymetrische Form stören. Das Solomid hat einen seitlichen Eingang und eine symetrische Form. Das ist mir wegen des Aufsetzens wichtig. Bei beiden stört mich der recht geringe Platz im Bereich der Schultern. Das liegt sicher an der pyramidalen Form, außerdem evtl. auch an meinen breiten Schultern.
Das beste aus beiden Zelten bietet vielleicht das Tarptent Notch. Symetrische Form, mehr Raum für die Schultern, mehr Höhe am Kopf- und Fußende. Außerdem bietet es zwei Absiden, ein Feature von dessen Vorteilen mich mrhardstone überzeugt hat. Im Winter könnte ich das Innenzelt zu Hause lassen. Wenn es bloß nicht so teuer wäre .
So mein lieber kvist, was soll nun dein Herzblatt sein? Entscheiden musst Du selbst
Solltest Du dich für das Solomid entscheiden wollen, schreib' mir vor der Bestellung vielleicht mal eine PN .
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VanTrier reagierte auf Norweger in MLD SoloMid XL & LapplandOkay, Regenpause ausgenutzt:
Es bleiben ca. drei Finger breit Platz über dem Kopf
Hier noch ein paar Bilder von mrhardstones Tuning:
Ich bin 1,90m groß und nur sehr höfliche Menschen würden mich als schlank bezeichnen . An den Füßen habe ich noch genug Platz um nicht mit dem Schlafsack anzustoßen. Wohlgemerkt das ist ein normales Solomid, nicht die Xl-Version.
Den miesen Pitch möge man mir bitte verzeihen, es musste schnell gehen.
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VanTrier hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in MLD SoloMid XL & LapplandHallo,
Schon seit einiger Zeit habe ich im Forum passiv mitgelesen und eine Menge gute Ideen / Tips gefunden und viel gelernt. Vielen Dank dafür!
Jetzt mein erster Eintrag. (Bitte entschuldige meinen Grammatikfehler – Deutsch ist für mich eine Fremdsprache).
Als ich vor etwa 15 Jahre zum ersten Mal 10-14 Tage in Lappland unterwegs war, habe ich noch 20+ Kilo (exkl. Verpflegung) mitgeschleppt. Jedes Jahr wurde dies weniger und in diesem Jahr waren es dann “nur†noch 6,5 Kilo (exkl. Verpflegung) für 10 Tage im Sarek. Zwar noch nicht ganz UL aber fast ... Viel Gewicht kann ich einsparen wenn ich mich endlich mal von meinem geliebten aber nicht-UL Zelt (Hilleberg Akto, 1600 Gram) verabschieden könnte. Also habe ich mich mal mit Alternativen auseinandergesetzt (auch hier im Forum), und überlege mir jetzt den MLD SoloMid XL (mit MLD SoloMid Inner) zu kaufen. XL Variante wegen 1,90 Körperlänge.
Zwei Fragen:
1. Hat hier jemand Erfahrung mit dem MLD SoloMid in Lappland (d.h. viel Wind, offenes Gelände, vielen Mücken, ab und zu ein wenig Schneefall, meistens Felsuntergrund)?
2. Hat hier jemand Erfahrung mit den MLD SoloMid (XL oder normal) und nicht-verstellbaren Wanderstöcke? (Ich benutze den Black Diamond Ultra Distance und bin mit den sehr zufrieden). Laut MLD Website ist es möglich aber nicht optimal um nicht-verstellbare Stöcke zu benutzen.
Vorschläge für anderen Shelter die sich eignen für Lappland-Touren sind willlkommen – ich habe mich noch nicht entgültig auf dem MLD festgelegt.
Viele Dank.
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VanTrier reagierte auf superv in Impressionen von TourenNoch ein paar...