-
Gesamte Inhalte
25 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Glossar
Magazin
Alle erstellten Inhalte von Birdy
-
Umstieg auf Trailrunner funktioniert nicht, aber warum?
Birdy antwortete auf Birdy's Thema in Einsteiger
Danke für euer Feedback! Orthopäde, langsames eingewöhnen testen bzw ein Test mit Stiefeln sind erstmal gute Ansatzpunkte, denke ich - ich wusste auch nicht, dass Corona sich auf die Gelenke auswirken kann. Ich dachte, wenn noch irgendetwas davon zurückgeblieben ist, hätte ich das ja beim Lauftraining merken müssen, aber stimmt schon, letztlich ist es ein anderer Ablauf bzw Bodenkontakt. Zum Thema Tevas, ich bin einen kleinen Teil des Heidschnuckenwegs barfuß in Tevas gegangen und mochte es - hatte aber ständig Steinchen unterm Fuß. Sonst wars eine gute Erfahrung, vor allem in der Hitze -
Ich bin den Heidschnuckenweg fast komplett gelaufen (bis auf die letzten 20 km vor Celle) und habe bis auf eine einzige Nacht auf dem Zeltplatz ausschließlich in den Wander-Unterständen am Wegesrand geschlafen. Es ist also kein Zelt nötig (für die eine Nacht auf dem Zeltplatz hatte ich Besuch und das Zelt wurde mitgebracht und danach wieder mitgenommen) Ich habe mich da einfach mit Groundsheet und Isomatte reingehauen. Wie du schon sagst, ist zelten in den meisten Gebieten sowieso untersagt, aber in diesen Unterständen ist es quasi Grauzone bzw. hängt vom Förster ab. Einige dieser Unterstände sind richtig toll mit Dixies (immer sehr sauber, mit Klopapier und Desfinektionsmittel) und Tischen in der Nähe. Manche sind auch einfach nur Unterstände ohne alles. Sie haben stets 2 Wände und ein Dach, sind also offen. Auf Komoot kann man eine komplette Heidschnuckentour herunterladen, die von Unterstand zu Unterstand führt, die habe ich größtenteils genutzt. Perfekt! Dass Toiletten Mangelware sind, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Man kommt täglich mindestens an einem Dixie vorbei, teilweise auch an WC. Auf der vorvorletzten Etappe habe ich 3 Dixies und ein WC gezählt! Ich war mit einem Synthetikquilt unterwegs, Rucksack zuerst 58 l, später 48. Im Quilt habe ich ein Inlet verwendet, aber ich friere sehr leicht. Ich bin den größten Teil im August gelaufen (sehr zu empfehlen, die Heide ist recht trostlos, wenn sie nicht blüht). Gekocht habe ich mit Gas, der Soto Windmaster braucht extrem wenig, das passte schon. Wichtig ist eine Pinzette bzw. Zeckenmittel - ich habe mir trotzdem eine eingefangen, aber habe sie zum Glück entdeckt, als sie noch klein war. Und ich würde unbedingt einen Filter und NICHT Wasserreinigungstabletten mitnehmen. Einmal musste ich tatsächlich aus einem Fluss Wasser holen (Kolenbach) und der sah zwar klar aus, war dann aber voller Schwebteile...das war aber das einzige Mal, dass ich Probleme mit der Wasserversorgung hatte (relativ zum Ende hin). Man kommt eigentlich oft genug an Dörfern oder Gaststätten vorbei, bis eben aufs Ende. Ich war insgesamt übrigens sehr enttäuscht von der Tour. Die blühende Heide (Jahreszeit beachten) war toll, aber die macht nur einen Bruchteil aus und dass man teilweise kilometerlang an asphaltierten Straßen oder auf staubigen Forstwegen geht und Mopeds an einem vorbeidonnern, war einfach nur unschön. Die Krönung war die Umgehung eines Standortübungsplatzes, wo man 1 m entfernt von den vorbeidonnernden LKW läuft (es gibt nicht mal einen Fußweg), anfangs ist man auch recht Autobahn-nah...schade. Es gibt definitiv schöne Abschnitte, aber als Ganzes würde ich den Heidschnuckenweg leider nicht empfehlen. Immerhin einer Heidschnucken-Herde begegnet!
-
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Birdy antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Ich habe auch noch eine kurze Frage, weil mich mein Schlaf-Setup nervt (ich bin eine SEHR kalte Schläferin). Welches ist die wärmste lange Fleece-Unterwäsche (für oben und unten), die ihr kennt? Kann auch was anderes sein als Fleece, Hauptsache Synthetik. Also Merino/Wolle NICHT. Danke -
Liebe Leute, ich mache dann doch mal einen Thread auf, aufs Risiko hin, mich mit einem absoluten Anfängerfehler zu blamieren, aber nun ja, das Thema ist eben neu für mich. Ich habe zum Wandern bisher Lowa-Stiefel verwendet und Trailrunner wirklich nur zum Trailrunning im Wald, und im Wald gabs auch nie Probleme mit denen. Jetzt, wo ich mich Richtung UL vorarbeite, wollte ich die schweren Stiefel loswerden und habe am Wochenende ein bisschen neue Ausrüstung getestet, unter anderem meine nagelneuen Altra Olympus. Ich habe Spreizfüße (mache täglich Fußgymnastik) und da ist die breite Passform sehr angenehm, kannte ich so noch gar nicht. Was soll ich sagen - vom ersten (!) Schritt an taten mir die Fußgelenke weh. Ich konnte es gar nicht fassen. Rucksack-Startgewicht war mit Wasser und Essen bei 7 kg, also fast gar nichts. Natürlich bin ich mit den Altras vorm Laufladen ein bisschen herumgelaufen, da war alles okay. Aber auf Tour direkt Katastrophe. Ich bin extra langsam gelaufen mit vielen Pausen (was ich eigentlich gar nicht mag...), aber nach jeder Pause kam das direkt zurück. Die Fußgelenke fühlten sich einfach von der ersten Sekunde erschöpft an. Ich hatte nun eine vierwöchige Trainingspause wegen einer Coronainfektion, aber bin seitdem schon ein paar Mal im Park laufen gewesen, natürlich kurze Strecken, mit den Fußgelenken war alles in Ordnung (gelaufen allerdings u.a. mit Hoka Speedgoats). Nun haben wir Montag und ich kann kaum gehen. Fast wie Muskelkater in den Fußgelenken, es ist wirklich sehr unangenehm. Dabei waren das keine vierzig Kilometer am Wochenende! Sie fühlen sich total erschöpft an und besonders, wenn ich gesessen habe und dann wieder aufstehe, ist es schlimm - wird dann minimal besser, wenn ich herumgehe. Also wirklich wie bei Muskelkater. Und ausschließlich die Knöchel/Gelenke. Jetzt frage ich mich, was zum Henker eigentlich los ist. Nochmal: sowas hatte ich noch nie. Liegt es an der 0 mm Sprengung? Meine Laufschuhe hatten bisher immer welche, allerdings trage ich im Sommer manchmal von Leguanos Barfußlaufschuhe, die keine Sprengung haben, also ganz neu ist es für die Füße nicht. Soll ich es mal mit den Speedgoats versuchen, falls 4 mm den Kohl fett machen? Oder soll ich, sobald ich schmerzfrei bin, kurze Strecken im Park in den Olympus mit Rucksack laufen, muss man sich da wirklich step by step dran gewöhnen, wenn man Wandern in Trailschuhen nicht gewöhnt ist? Sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht und mache irgendetwas total naheliegendes falsch? Ich will eigentlich nicht zu den schweren Stiefel zurück, aber Fußgelenkschmerzen hatte ich da nie... Danke schon mal
-
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Birdy antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Auf sowas wie mit der Regenjacke bin ich gar nicht gekommen - perfekt, für sowas habe ich mich hier angemeldet Ich habe auch nichts, was auslaufen kann (für die Haare/waschen nehme ich den Duschbrocken, der ist fest). -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Birdy antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Danke für die Antwort. Bisher hatte ich tatsächlich kein Trinkwasser IM Rucksack. Entweder die Wasserblase im Extrafach oder Flaschen außen in den Seitentaschen (sehr schlau - ist mir in Nepal natürlich gefroren). Daune besitze ich bewusst nicht, Puffy, Quilt, Schlafsack etc. sind aus Kunstfaser, aber klar, nass werden soll das auch nicht Ich bin aber tatsächlich unschlüssig, das bestellte Exemplar passt sowieso nicht. Von der Literzahl her schon, aber im Rucksack erscheint er mir viel zu klein. Also entweder noch den großen holen oder wirklich Packbeutel zumindest für Quilt und Schlafoutfit. -
Danke, mache ich Am Forststeig hat mir gefallen, dass man wirklich das Gefühl hatte, fernab der Zivilisation zu sein, Essen habe ich für die gesamte Tour mitgenommen (es gibt an der Strecke nur einen Laden und der hat komische Öffnungszeiten), man brauchte kein Zelt/Tarp, konnte einfach in Boofen schlafen (im Gegensatz zum Malerweg ist das auf dem Forststeig erlaubt beziehungsweise war es, ich weiß nicht, wie es jetzt ist). Sowas ist in einem dicht besiedelten Land natürlich schwer zu finden. Der Heidschnuckenweg zum Beispiel war für mich eine große Enttäuschung, auch wenn die Heide an sich schön ist und ich sogar eine riesige Herde Heidschnucken gesehen habe.
-
Dann schreibe ich hier auch mal ein paar Zeilen Ich lese hier schon eine Weile mit, aber habe mich erst kürzlich angemeldet. Ich bin Hamburgerin, reise extrem gerne mit ornithologischem Schwerpunkt und mein liebstes Reiseland ist Israel. Dort bin ich, wo auch sonst, solo meine erste lange Tour gelaufen, den kompletten Israel National Trail (INT). Es war die beste Erfahrung meines Lebens und ich zehre täglich davon Ansonsten war ich ebenfalls solo auf dem Annapurna Circuit in Nepal (Besisahar bis Kagbeni), auf dem Kungsleden Classic in Schweden und in Deutschland auf dem Heidschnuckenweg und dem Forststeig. Dazu ein paar namenlose Mini-Wanderungen in Südostasien, die nie länger als drei Tage gingen mit ornithologischem Schwerpunkt. Ich bin immer einfach irgendwie gelaufen und im Nachhinein muss man sagen, dass ich mich echt frage, wie ich so überlebt habe, die Ausrüstung wars schon mal nicht - Optimismus, Sturheit und 30 Schutzengel vermutlich Es ist also verdammt viel Luft nach oben und ich hoffe, dass ich meiner Familie daheim künftig weniger graue Haare bereiten werde. Naja, und mir vielleicht auch. Ich schaffe es regelmäßig, in bescheuerte Situationen zu geraten, aber irgendwie ist es fast jedes Mal Type 2 Fun, also gewöhnt man sich daran (Beispiele? In Israel bin ich wegen meines Rucksacks in einer Felsspalte stecken geblieben, in Thailand habe ich mich im Dschungel verirrt, in Nepal bin ich in einen Steinschlag geraten und zum Glück nur eine Prellung gekriegt [das war natürlich Type 3 Fun!]...und so weiter und so fort). Touren, die mich derzeit besonders interessieren, sind der Skye Trail, der Arctic Circle Trail und in Israel der Shvil Golan und Yam El Yam (wo ich gerade sein sollte, natürlich hat mich dann Corona erwischt ). Außerdem würde ich unwahrscheinlich gerne noch etwas passendes in Deutschland finden, um heimatnah die neue Ausrüstung zu testen, aber das müsste vom Charakter her wie der Forststeig sein und ich finde da einfach nichts in der Art Dann auf ein gutes miteinander
-
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Birdy antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Meine kurze Frage bezieht sich auf offene Folien-Rucksack-Liner. Und zwar: wie verschließt ihr ihn? Ich habe vorher einen nicht-UL-Liner verwendet, den man rollt und dann zusammensteckt, das geht mit diesem natürlich nicht. Danke schon mal. -
Trekken in Nepal nur noch mit Guide!?
Birdy antwortete auf ultraleichtflo's Thema in Leicht und Seicht
Dass die Guides die Sicherheit erhöhen sollen, ist irgendwie recht ironisch, wenn man bedenkt, dass es vor einer Weile diesen riesigen Skandal gab, bei dem Trekker in Nepal immer wieder durch ihre Guides mit Backpulver vergiftet wurden, um durch Evakuierungsflüge abkassieren zu können... Ich kann den Annapurna Circuit auf gar keinen Fall mit Guide empfehlen, da diese nicht den schönen NATT-Pfaden folgen (also den hübschen Single Trails), sondern an der Staubpiste längslaufen, wo die Jeeps unterwegs sind. Ich bin den AC mit Abstechern im April/Mai 2022 gelaufen und hatte ein komplett anderes Erlebnis als eine Freundin, die 2014 dort war. Bei ihr war alles gnadenlos überlaufen, sie bekam kaum ein Bett und sie beschwerte sich, dass man ja nur an der Straße lief. Ich hingegen war oft die einzige Wanderin im ganzen Dorf (vor allem auf den ersten Etappen, da fast niemand am offiziellen Startpunkt in Besisahar losläuft, dabei ist es dort besonders schön), teilweise die einzige in der Lodge (zB die letzte Nacht vor dem Thorung la Pass in Thorung Pedi...ich bin da Nachts echt alleine den Berg hoch). UND ich war zu 99% auf Single Trails, die Straße ließ sich fast immer vermeiden. Sie hingegen war mit Guide dort...und vor Ort habe ich es dann live gesehen. Teilweise stand ich oben im Tal, mit herrlicher Aussicht, und sah in der Ferne die geführten Gruppen über die Buckelpiste im Staub der Jeeps keuchen...selten kreuzten die Wege und ich weiß noch, wie ich da einmal neben einer Gruppe an einem Wasserhahn pausierte. Irgendwann trieb der Guide seine Gruppe zum weiterlaufen an und sie trotteten auf der Buckelpiste...während ich direkt wieder in den NATT ins Gehölz abtauchte. Total bizarr. Ich habe auf den Nature Tracks nicht EINE Gruppe getroffen. Gut, es war allgemein wenig los, da die Grenze nach der Corona-Schließung noch nicht lang wieder offen war. Aber wenn ich Gruppen traf (zB im Base Camp des Tillicho Lakes, den ich als Abstecher besucht habe) und dann auch mal nachfragte, stellte sich raus, dass, solange es die Straße gab, an der Straße gelaufen wurde...als ich letztes Jahr dort war, endete sie in Manang, keine Ahnung, ob sie verlängert wurde. Die NATT waren teilweise so schlecht markiert und versteckt, dass ich sie ohne GPS nicht gefunden hätte. Ich hatte mir die Routen zum Glück vorher runtergeladen. Ich wäre dort jedenfalls nicht hin, wenn ein Guide schon Pflicht gewesen wäre, ich will mich nach niemandem richten, ich will mir die Unterkunft selber aussuchen (teilweise habe ich mir mehrere angesehen, bevor ich irgendwo geblieben bin), ich will allein sein bzw. wenn ich es nicht sein will, mir spontan selber aussuchen, mit wem ich laufe. Den festen Zeitplan, den man durch Guides mehr oder weniger bekommt, halte ich übrigens für gefährlich. Beispiel: am Tillicho Base Camp ging ein Schneesturm los, die Wetterumschwünge kommen in der Höhe ja schon gegen 12, 13h. Ich bin im Camp geblieben und an dem Tag nicht weitergezogen, hatte keine Eile und sowieso Höhenkrankheit vom Besuch am See. Aber eine ältere Dame mit Guide ist eiskalt in diesen Schneesturm gegangen mit ihrem Gefolge (Träger waren auch dabei). Die hatten vermutlich ihren Zeitplan, aber wie gefährlich ist das bitte? Der Pfad dort ist unfassbar schmal an einer Schräge mit vielen landslides, und das dann bei schlechter Sicht! 99% der Leute ohne Guide, die ich dort getroffen habe, sind nach Besuch des Tillicho Lakes spontan eine Nacht länger im Camp geblieben, nicht nur wegen des Sturms, die meisten haben wirklich Höhenkrankheit gekriegt, auch unter Berücksichtigung ALLER vorbeugenden Maßnahmen. Horrorvorstellung, dass man weiter muss, weil man eben einen strikten Zeitplan hat. Mit dröhnenden Kopfschmerzen, in den Schneesturm raus... Hier wurde bereits thematisiert, dass die theoretisch vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen kaum umgesetzt werden, das habe ich genau so erlebt. Ich kam an extrem wenigen Checkpoints vorbei, und die meisten waren nicht besetzt. Ausgestempelt wurde ich am Ende auch nicht – ich wusste nicht, dass man das in Pokhara noch machen kann, sonst hätte ich es getan, aber davon habe ich erst in diesem Thread gelesen. THEORETISCH müssten die genau wissen, wer wann wo ist. Aber in der Praxis klappt es nicht so recht. Es wäre vielleicht sinnvoller, die vorhandenen Maßnahmen umzusetzen, statt neue zu schaffen. Denn dann wüsste man durch die Permits relativ genau, wer wann wo ist. Bei dem zuletzt verschwundenen Israeli dachte man ewig, der wäre im Mustang-Gebiet verschütt gegangen...irgendwann fiel mal auf, dass er offenbar auf den AC gewechselt hat, denn er war bei einem Checkpoint eingetragen. Es wurde ewig an der falschen Stelle gesucht, also vernetzt ist man wohl nicht. Wenn man bedenkt, dass das Gros der Leute auf dem AC (zumindest die, die ich getroffen habe) junge Backpacker mit schmalem Budget auf Langzeitreise sind, die zumeist vorher in Indien herumgetourt sind, in Nepal ein bisschen wandern und ihre Reise dann beispielsweise in Thailand fortsetzen, muss man damit rechnen, dass viele nun verzichten werden. Auch wenn die Guide-Pflicht Zusatzeinnahmen generiert, denke ich, dass somit insgesamt ein Minus herauskommt. Zu guter Letzt: hier wurde ja kritisiert, dass die Regelung ausgerechnet für nepalesische Wanderer nicht gilt – dieser Kritik schließe ich mich an. Ich habe ein paar Nepalesen getroffen, die berichteten, dass sich ihre Freunde gerade per Jeep den gesamten Weg von Besi nach Manang fahren lassen – das ist sowas von gefährlich, ohne Höhen-Akklimatisierung! Sie selber sind extra gelaufen, weil ihnen die Akklimatisierung wichtig war, aber sie meinten, die Freunde waren der Meinung, das würde schon gut gehen...klar, Höhenkrankheit kann jeden treffen, ich habe mich immer an die 500 m Höhendifferenz zum Schlafplatz gehalten, genug getrunken etc. pp und es trotzdem am Tillicho bekommen wie so viele, aber da hat man es wenigstens versucht. Einfach bis Manang hochfahren, klingt hingegen nach Selbstmord. Fazit: einfach nur schade. Ich empfehle den AC zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Es ist wohl wieder so überlaufen wie vor Corona, dazu nun die Guide-Pflicht. Wirklich schade, ich hatte dort eine wunderschöne Zeit.