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Ultraleicht Trekking

seimen

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Alle erstellten Inhalte von seimen

  1. Weil du mich noch mal erwähnt hast und mir indirekt unterstellst ich sei Gegner des Wiederbefüllens. Dem widerspreche ich jetzt ausdrücklich und in aller Öffentlichkeit. Mein einziges Ansinnen ist, dass Mitleser hier eine vernünftige, auf Fakten basierende Entscheidungen treffen und sich nachher nicht auf subjektive Empfindungen berufen bzw. verlassen müssen. Letztendlich steht eh alles was man zu dem Thema wissen muss auf der jeweiligen Kartusche. Nur, das ist eine ganz allgemeine Erfahrung, liest das entweder keiner oder man sucht halt dann im Internet nach Argumenten es trotzdem entgegen der Betriebsanleitung zu machen. Bei mir ist es so, dass ich meine Touren meistens vor der Haustüre starte und der nächste Dealer, der mir Schraubkartuschen verkauft mindestens 50 km entfernt liegt. Meistens passt der Kartuscheninhalt nicht zur spontanen Tourenplanung und dann bleibt entweder nur der Wechsel auf Ersatzbrennstoff (+=Gewicht) oder eben die hier diskutierte Methode.
  2. Und hier muss ich noch was anfügen. Jeder der mal die Ehre hatte eine gute Vorlesung in Maschinenelemente o. ä. zu hören, der weiß auch, dass Sicherheitsfaktor statistische Zahlen sind, also keine absoluten Zahlen. Ein Sicherheitsfaktor von 2 überdimensioniert zwar das Bauteil um 100% aber das heißt in der Realität noch lange nicht, dass es auch doppelt so sicher sein muss. Nein es kann sogar dann immer noch versagen! Nämlich wenn es außerhalb der Spezifikation betrieben wird oder weil es nicht näher bekannte Unsicherheiten gab/gibt mit denen man aber in gewisserweise als Ingenieur zu rechnen hat. Darunter fallen dann auch Materialschwankungen, Wanddickenschwankungen, Prozessbedingtschwankungen usw. Und genau darauf (also auf dem Abstand zwischen Belastung und Beanspruchung) reitet raus Wiederbefüllen aus technischer Sicht.
  3. Es ist zynisch. Nämlich, weil Hersteller seit einigen Jahrzehnten eben nicht nur das eigene Risiko begrenzen, sondern auch das Risiko ihrer Anwender begrenzen müssen! Wie gesagt, es macht einen Unterschied, ob eine Sache einmal belastet wurde oder ob dies mehrfach geschieht. Der Hersteller erklärt nun folgendes: Für das Wiederverwenden wird unter allen erdenklichen Umständen keine Haftung übernommen. Nämlich weil die Kartusche nicht dafür ausgelegt wurde! Das heißt auch, Niemand hat sich im Zweifel überlegt, was wenn doch! Und hier würde ich auch nicht allzu viel Sicherheitsbeiwert vermuten, denn unter dem Strich is so eine Kartusche ein Massenprodukt, dass nichts kosten darf!
  4. Deine Beiträge sind echt gut! Danke dafür. Und dieser hier zeigt eben auch (du erlaubst mir hoffentlich die Instrumentalisierung), das, worauf anderer und ich aufmerksam machen möchten. Nämlich das man diverse Abwägungen zu treffen hat und aktives Management betreiben müsste um das Risiko so niedrig wie möglich zu halten. Natürlich ist mir bewusst, dass erfahrene ULer gelernt haben Risiko zu managen (wer nicht sonst!) - beindruckend auch deshalb, weil Risiken sogar immer mal wieder einer Rochade unterzogen werden - man Ihnen deshalb auch zumuten kann, oder gerade zumuten muss das Umfüllen/Wiederverwenden abzuwägen. Aber jeder weiß auch, die gefährlichsten Risiken sind gerade die, die man nicht auf dem Schirm hatte, also die kategorisch oder systematisch nicht erkannt wurden. Und genau darum, so zu mindestens meine Interpretation, ging es dem werten khyal. Und genau deshalb habe ich mich gegen die polemische (ich finde nicht das es Würze war) Aussage von schwyzi gestellt habe (natürlich kann ich nachvollziehen warum er das sagt). Die, die damit verbunden Risiken einfach mal unter den Teppich kehrt. Wie ich auch, dürften hier regelmäßig Menschen vorbeikommen, die eben nicht die abwichste UL Chad*innen sind, sondern vielleicht gerade erst dabei sind eben solche zu werden. Und dann findet sie hier diesen Post, und müssen sich die Frage stellen, ob Uler Profis, Cowboys oder doch nur Quatscher sind! ;-).
  5. Zum einen verdrehst du meine Argumentation. Denn die Suche im Internet war nur ein Beispiel aber nicht das Argument. Du dagegen tust jetzt so, wie wenn das mein Argument gewesen ist. Das ist falsch! Das Gaskartuschen ganz allgemein gefährlich sind, ist denke ich unstrittig, außer bei dir vielleicht. Wäre, wie du versuchst zu unterstellen, das Gegenteil der Fall, würde ich dazu keine Beispiele im Internet finden. Vielleicht verstehst du jetzt den Unterschied. Zum anderen verstehe ich dein Beispiel mit dem Auto nicht. Denn zum einen ist die Entscheidung, ob ich Auto fahre, oft keine Entscheidung die ich aus freien Stücken treffe. Die allermeisten Autofahrten die man so macht, sind bereits das Ergebnis einer kürzeren oder längeren Kausalkette. Ganz im Gegensatz zu "Ich befülle heute eine Einwegkartusche". Zum anderen ist Autofahren durch eine hohe Komplexität ausgezeichnet und erst daraus ergibt sich ein nicht zu verachtendes Unfallrisiko. Wohin gegen bei einer Einwegkartusche die Physik bzw. das Regelwerk doch erstaunlich klar und simple ist. Ganz ähnlich wie beim Rauchen! Deine Meinung oder besser deine Polemik geht insofern ein weiteres mal daneben. Du unterstellst mir also ich würde hier irgendjemand oberlehrerhaft zu unterrichten zu versuchen. Aber das ist nicht der Fall. Denn mit keinem Wort habe ich irgendjemand versucht zu beeinflussen. Das ist der Unterschied zwischen Meinung und Fakten. Man spricht auch von der Macht des Faktischen. Und gleichzeitig bin ich mir ziemlich sicher, dass es hier doch einige Mitleser gibt, die von einigen dieser Punkten oben noch nichts gewusst haben. Und das wars jetzt mit dem furchtbaren Gezanke.
  6. Ich finde deinen Beitrag nicht besonders gelungen, noch besonders witzig. Es gibt wohl auch Menschen die ein Leben lang rauchten und nicht an Lungenkrebs gestorben sind usw. Ob man dann Rauchen glorifizieren muss, stell ich Jedem frei. Besser ist eine Entscheidung basierend auf Fakten zu treffen. So kann jeder sein individuelles Risiko selbst beurteilen und eine halbwegs vernünftige Entscheidung treffen. Mir reicht jedenfalls eine kurze Suche im Internet nach Unfällen mit Gaskartuschen um fest stellen zu können, dass, entgegen deiner Verharmlosung, es trotzdem immer wieder zu schweren Unfällen kommt....
  7. Einmal-Kartuschen sind nicht zum Wiederbefüllen geeignet. Wer es trotzdem tut, wird dafür keinerlei Produkthaftung erhalten und handelt grob fahrlässig. Kartuschen über das jeweilige Netto Gewicht zu füllen, ist eine ziemlich schlechte Idee, denn das flüssige Gas braucht etwas Dampfraum um sich auszudehnen. Eine völlig volle Gaskartusche würde bei ein paar Grad Temperaturerhöhung recht schnell bersten. Gaskartuschen dürfen nur mit Geräten verwendet werden, die der jeweilige Hersteller vorgibt. Ob diesbezüglich Wiederbefüllungsgerätschaften dazu zählen wage ich zu bezweifeln (siehe zweiter Punkt). Einmal-Gaskartuschen sind nicht auf Wechselbeanspruchung ausgelegt. D. h. früher oder später werden sie bersten. Grundsätzlich sollte man nur odoriertes Gas verwenden. Bei bzw. nach Gebrauch rieche ich immer an Kartusche. Riecht man etwas würde ich die Kartusche an einen sicheren Ort bringen und die Ausgasen lassen. Von einer weitere Verwendung würde ich absehen.
  8. Das habe ich auch festgestellt und sogar gemerkt, dass die Jacke unterm Schirm anfängt zu trocknen. Was mich insgesamt dazu veranlassen könnte, ein "Jacke" zu suchen die weniger wasserdicht dafür schnellt trockend und vermutlich dadurch atmungsaktiver ist. Klar ist, der Schirm hält, sofern es nicht gerade von der Seite regnet einen Großteil des Wasser ab, mit dem sich ansonsten die Ausrüstung am Körper arrangieren müsste. Poncho ist halt so eine Sache und wird hier auch immer wieder kontrovers diskutiert. Bei Wind sind die Dinger in meinen Augen ziemlich schwierig zu handeln und praktisch kein Poncho, der UL ist, atmet. Was über lange Sicht dann auch wieder Feuchtigkeitsprobleme gibt. Was anderes ist es vielleicht wenn der Poncho zugleich noch das Zelt ist. Okay, dann hat man ihn sowieso dabei. Problematisch dürfte bei Schirm aber immer noch sein, wenn es beim Lagerbau stark regnet. Dann braucht faktisch eine Regenbekleidung. Und deswegen eben auch meine Frage wie das andere hier gestalten.
  9. Servus, gezwungenermaßen war ich am Sonntag bei Dauerregen mit Werbegeschenk-Regenschirm unterwegs, weil ich mein Cape nicht verwenden wollte, und meine sonstige Regenkleidung eher beim Motorrad angesiedelt ist. Dazu muss ich sagen, dass ich Regenschirme vielleicht nur ein dutzend Mal die letzten 40 Jahre verwendet habe. Will sagen weder im Alltag noch sonst wo gehört das zu meinen Routinen. Stattdessen, wähle ich im Normalfall eine Jacke, von der ich glaube, dass sich mich vor Regen schützt. Wie dem auch sei, die Tour hat mir so ein bisschen die Augen geöffnet und nun Frage ich mich, wie ihr euer Setup für Herbst/Frühling gestalten würdet, wenn Ihr einen Regenschirm als gesetzt anseht.
  10. Hab ich mir doch glatt bestellt. Der Preis war einfach zu gut.
  11. Wie verhält es sich wenn man damit quer zum Hang schlafen muss?
  12. seimen

    Andere Wanderer

    Ich war vergangenes Wochenende mal wieder vor der Haustür unterwegs. Via Nova bis Straubing und dann verlängert über Donau Panorama Weg. Wetter fand ich persönlich herrlich, aber ansonsten wohl niemand. Auf die 3 Tage, fand ich genau Niemanden, den ich als Wanderer o.ä. hätte identifizieren können. Obwohl sich der Weg hier meistens an lokalen Wanderwegen orientiert. Reale und vor allem völlig normale Bewegung ist halt nicht mit dem zum Exzess treibenden Zeitgeist vereinbar. Für mich umso besser. Niemand den ich riechen oder hören muss...
  13. seimen

    Trail in Nigeria?

    https://en.wikipedia.org/wiki/Nigerian_Mobile_Police Wird als Synonym für bewaffnete Paramilitärs verwendet.
  14. Hier gibt es ein Update. Die Wassersäule des Materials ist arg begrenzt. Wenn mal nicht dicke Tropfen hat, geht's an Schulter und Kopf durch. Außerdem ist das Anlegen bei Wind, egal welcher stärker schnell ein Problem, weil sich das Ding dann gerne verwickelt. Von meinen eingangs sehr positiven Eindruck trete ich langsam zurück, werde aber noch mal explizit bei Wind damit üben. Prinzipiell gefällt mir das Konzept aber weiterhin.
  15. seimen

    Trail in Nigeria?

    Ich war da mal beruflich. Für ein Jahr. Keine Ahnung, muss ich nicht nochmal haben. Lagos ist okay, alles andere ist als Weißhaut und ohne MoPo ein echtes Problem.
  16. OT: Weißt du das? Oder glaubst du es nur? Mal ehrlich wenn gewisse Marken hier genannt werden und ich auf Anhieb nicht herausfinden kann wo und wie produziert wird, dann wäre ich skeptisch. Ich als Verbraucher habe im Zweifelsfall überhaupt nicht die Möglichkeit, die Lieferkette zu überblicken. Natürlich ist es die Aufgabe des Regulierers, also des Gesetzgebers, dieses Problem in den Griff zu bekommen. In dem man eben z. B. hiesige Unternehmen dazu verpflichtet Ihre Lieferketten zu überwachen, so dass ein Verbraucher dann auch die objektive Möglichkeit erhält eine Entscheidung zu treffen. Wie gesagt, weil etwas besonders teuer ist, muss das nicht automatisch heißen, dass es besonders besser (selbst moralisch) ist. Ganz im Gegenteil - ich finde es absolut billig, die Schuld beim Verbraucher zu suchen. Denn der kauft, was er will bzw. was er bekommt und zwar zu billigstem Preis bei maximalem Nutzen. Das ist, was uns seit, keine Ahnung wie lange eingehämmert worden ist. Warum soll das in diesem Fall anders sein? Klar, und nochmal, weil es billig ist so zu argumentieren.
  17. Ist das so? Oder ist es nur so, dass es eine gewisse Wertschöpfung im Land gibt, die einem erlaubt das fertige Produkt entsprechend zu labeln? Außerdem ist es die Aufgabe des Verbrauchers? Oder ist es nicht vielmehr die Aufgabe der Regulierung?
  18. Klar, aber den Kocher hast du auch nicht dauerhaft montiert (man könnte annehmen, dass wäre gar nicht zulässig). Leider habe ich bis dato nicht geschafft die beiden Normen dazu genauer zu studieren um rauszufinden, ob eine spezielle Druckabsicherung vorgeschrieben ist. Außerdem verliert man mit Deckel eine weitere Sicherheitsfunktion. Das Propan/Butan Gemisch ist ja odoriert. Sobald man einen dichten Deckel drauf hat, könnte man nicht mehr riechen, ob das Ventil undicht ist. Das man keinen solchen Deckel kaufen kann, liegt vermutlich daran, dass die Kartuschen nur mit zugelassenem Equipment betrieben werden dürfen. Jemand der also einen Deckel macht, hätte evtl. ein Produkhaftungsproblem.
  19. OT: Keine Ahnung, aber ich denke, dass dürfte auch bei Markenartikel aus diesem und anderen Marktsegementen genau so schlecht sein. Z.b. meine Wanderhose wurde von Salewa für Dynafit in Bangladesh produziert. Nur weil etwas teuer ist, muss das noch nichts über dessen Nachhaltigkeit Aussagen. Das gerade die Outdoorbranche da ein großes Problem hat, war in letzten Jahren ja immer und immer wieder Thema. Ich bezweifle aber, dass sich außer Greenwashing, viel getan hat und Decathlon auch nicht schlechter oder besser ist wie die meisten anderen. Dennoch wichtig dieses Thema ganz allgemein zu adressieren.
  20. Der wird immer vorgeschlagen. Hat halt keinen Zünder. und Kostet auch 8€ mehr. .
  21. Für 14 € ist das Ding echt gut. Die kurze Bauhöhe sorgt für einen akzeptabel und stabilen Schwerpunkt. Nicht nur das ich mir dadurch etwa 50% meines Trangia Setups spare, sondern auch weil es ein echter Komfortgewinn ist, wenn man die Leistung fein dosieren kann. Mehr Platz im Rucksack bei weniger Geklapper. Vermutlich bin ich jetzt doch wieder mit Gas unterwegs. Eine Tankstelle habe ich mir auch schon zu gelegt, so dass der Kartuschenkauf nicht mehr ganz so problematisch sein dürfte.
  22. Schwer zu sagen, ich denke es ist grundsätzlich Luftfeuchtigkeit die am Schlafsack außen kondensiert. Deutet daraufhin das er gut funktioniert, und die Oberfläche etwa Lufttemperatur ohne viel Übertemperatur annimmt. Gegen den Boden habe ich eine ausreichend gute Exped. Die Kombi hat ein Komforttemperatur von ca. 2 °C. nach Datenblatt. Den Schlafsack nutze ich im Moment noch rein als Decke bzw. Quiltmäßig. Auch achte ich derzeit penibel darauf keine Zusatzfeuchtigkeit hineinzutragen. Letztes Wochenende war ich bzw. meine Ausrüstung fast Staubtrocken. Natürlich habe ich schon beim Aufbau experimentiert, aber es bleibt sehr schlecht belüftet. Einzig würde die Dachentlüftung noch mehr Fläche machen können, aber durch Abspannen etc. bekomme ich die nicht weiter auf. D. h. hier müsste ich irgendwas bauen, dass die Flügel weiter aufspannt. Obs hilft? Anderer Standort wäre gut, aber ist nicht immer bzw. nur selten machbar, weil meine bevorzugte Lokation aus diversen Gründen im Moment der Waldrand ist.
  23. seimen

    Andere Wanderer

    Kann ich so bestätigen. Bei uns hier gibt es viele Tageswanderungen die zwischen 10-25 km liegen und dann ein paar bekanntere Wandersteige, wie den Pandurensteig oder gläsernen Steig oder oder oder. Selbst auf den Rundwanderwegen hier, treffe ich praktisch Niemanden. Nur an Stellen, wo sich die Wege mit anderen bekannteren Zielwanderwegen vereinen, trifft man auf das klassische Klientel. Auf den langen Etappenwanderung habe ich bis heute vielleicht nur ein Handvoll Gleichgesinnte getroffen. Man muss aber auch sagen, dass es immer schwieriger wird diese Wege tatsächlich auch zu bestreiten, denn nicht jeder ist in der Lage oder Willens nur mit Rucksack und Zelt unterwegs zu sein, denn in vielen Ortschaften hier, gibt es praktisch keine Unterbringung oder Gasthäuser mehr, so dass die Etappen schon mal überlang werden können oder bis in die Dämmerung und darüber hinaus gegangen werden müssen. Oder eben das Gegenteil, das Etappen manchmal sehr kurz ausfallen würden.
  24. Servus zusammen, Sommer diesen Jahres bin ich vom Tarp und Bushcraftstyle auf ein 1 Mann Zelt (Decathlon MT900) umgestiegen um zu erproben ob mir das besser gefällt. Da war ich wegen vieler Fragen nicht besonders sicher und so kam erstmal ein eher günstiges Zelt in Frage. Klar kostet das auch 200 € aber im Vergleich zu anderen Sachen dagegen okay. Nachdem ich jetzt vom Sommer in den Herbst komme, zeigt sich, dass das Zelt nicht besonders gut belüftet ist und dadurch bei Temperatur unter 10°C (je nach Luftfeuchtigkeit) stark kondensiert weil stark abkühlt. Insbesondere wird dadurch mein Schlafsack außen Nass, was auf längeren schlecht Wettertouren sicher zu einem Problem wird. Zwar zeigt es, dass der Schlafsack sehr gut funktioniert, aber das Zelt eben die dann sehr gesättigte Luft nicht draußen bekommt. Mit offener Luke möchte ich auch nicht unbedingt schlafen, weil das bei Regen seine Nachteile hat. Natürlich habe ich jetzt versucht das Zelt etwas zu optimieren, hab die Lüftungsquerschnitte am Boden erhöht, durch zusätzliche Abspannung usw, aber es scheint nur wenig zu bringen. Also wird wohl doch ein anderes Zelt her müssen. Gewicht sollte nicht mehr als jetzt sein und damit die 1,2 kg nicht überschreiten. Ansonsten habe ich wenig Ideen, wo ich tatsächlich ansetzen könnte. Zwar hab ich seit geraumer Zeit das Durston auf der Watchliste, aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob das für meine Zwecke wirklich besser funktioniert, denn eigentlich war das Ziel eher Richtung Winter als Richtung Sommer.
  25. Man kann sich aber auch ein Loch ins Knie bohren.... Kommt auch auf die Auslegung der Kartusche an. Gefahrlose Überduckabsicherung lässt sich sicherlich auch anders machen. Trotzdem oder gerade deswegen würde ich den Deckel niemals dicht verschrauben.
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