seimen
Member.-
Gesamte Inhalte
46 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
2
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Glossar
Magazin
Alle erstellten Inhalte von seimen
-
Schraubkappen für Gas-Kartuschen bzw Sicherheit bei Gaskochern
seimen antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
Servus, von solchen Konstruktionen würde ich dringend abraten. Denn das interne Rückschlagventil hat nicht nur die Aufgabe die Kartusche nach außen abzudichten, sondern dient auch als Überdruckventil. Ich schätze mal die Kartusche wird vermutlich auf 25 barg ausgelegt sein, wird dieser Druck überschritten zerreißt es nicht die Kartusche, sondern das Rückschlagventil lässt durch und bläst den Überdruck "gefahrlos" ab. Andernfalls würde man tatsächlich mit potentiellen Bomben herumrennen. Wenn du nun einen Deckel, wie auch immer der ausschauen mag, darauf schraubst, hast du kein Sicherheitsventil mehr. Nicht umsonst werden die Kartuschen allesamt mit zwangsentlüfteten Deckel geliefert. Davon mal abgesehen, dürfte es recht schwierig werden eine einigermaßen gute und dauerhafte Dichtung zu finden, denn die Kartusche hat kaum gute Auflageflächen bzw. Dichtkanten. -
Tent Chip - Erspart das Ground Sheet bzw. Footprint bei Außenzeltmontage
seimen antwortete auf seimen's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
https://www.thingiverse.com/thing:7162354 PETG oder was grad zur Hand hat... -
59 g (nachgewogen) Gasbrenner für nur 14 € https://www.amazon.de/dp/B0DWWG3FKN Test steht noch aus.
-
Schlafsack-Set-Up für 4 Tage Vogesen Anfang Oktober
seimen antwortete auf Alpinwandern's Thema in Einsteiger
Vermutlich schon zu spät, aber das sicherste wäre das Setup regelmäßig zu benutzen und zu lernen wie es funktioniert. Und dann damit kann man anfangen einzelnen Dinge nach Wetter bzw. Einsatz zu verändern. Und dann immer auch nur ein Ding ändern. -
Danke für den Input. Allerdings, ist ja ein Poncho gerade ohne Reißverschluss. Ich hab mir die UL DCFs Poncho alle angesehen, aber es bleibt halt bei einem Poncho. Und den kann man genau so schlecht anlegen, wie die alternative Regenbekleidung. Das Onewind Cape lässt sich dagegen völlig problemlos wie ein Mantel umwerfen und per Reisverschluss bzw. Kragenkordel schnell verschließen. Gestern entdeckt, aber hier war wieder der Tarpmodus im Vordergrund (für was es auch Vordergründig designed wurde).
-
Tent Chip - Erspart das Ground Sheet bzw. Footprint bei Außenzeltmontage
seimen antwortete auf seimen's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Kommen aus dem 3d Drucker. Wenn Interesse kann ich das aber verfügbar machen Mit Schnur alleine wird es nicht klappen, da dass Gestänge durchrutscht. Es muss also etwas verbiegesteifes und den richtigen Durchmesser haben, sonst klappt es nicht, bzw. dann steht man ewig im Regen. Mittlerweile habe ich mich allerdings mit dem Zelt so gut angefreundet, dass ich es schaffe, das Ding auch so aufzubauen, dass es kaum Nass wird, indem ich es so packe das beim Einspannen nur die Bodenseite sichtbar ist. Danach werfe ich das Außenzelt über spann es an drei Punkten und kann dann das Innenzelt vollständig im Trockenen einhängen. Das ist zwar fummeliger aber mit etwas Übung machbar. -
Nein es ist tatsächlich nur ein Cape und man kann die Arme nirgends durchstecken. Das heißt will man damit an die Luft muss man das Cape "umstülpen" oder den Reisverschluss aufmachen. Das muss man tatsächlich mögen. Btw. ich bin 172 cm groß. Mit Stöcken habe ich das noch probiert, sollte aber einige maßen funktionieren. Werde ich bei Gelegenheit mal nachreichen. Als Shelter oder der gleichen habe ich es nicht probiert und werde ich auch voraussichtlich nicht. Mein sekundärer Anwendungsfall ist Vordach, Bodenplane oder Stealth. Für mich ausschlaggebend war der Reißverschluss, weil ich das Ding bei plötzlichen Regenschauer sofort aus dem Rucksack-Außenfach ziehen kann und anlegen. Ohne das ich irgendwas abnehmen muss.
-
Servus zusammen, als "UL" Ersatz für mein OR Tarp (Membran) ca. 800 gr., dass ich zumeist als Biwaksack und zuletzt also Poncho benutzt habe, bin ich auf das Onewind Cape gestoßen. https://www.onewindoutdoors.com/de-de/products/single-topped-cape-shelter Es bringt ohne Zubehör 280 gr auf die Waage. Hat einen Reisverschluss und mehre Zugkordeln. Im Cape Modus ist es so groß, dass ich problemlos den Rucksack darunter abnehmen kann um z. b. Pause bei starkem Regen zu machen. Durch den Reißverschluss, der ganz ordentlich dicht hält, kann man das Cape problemlos anlegen und bei leichterem Regen öffnen im Gegensatz zu der üblichen Poncho Konstruktion. Ich war bisher zweimal bei Dauerregen und leichtem Wind bis stürmischen Wind unterwegs. Klar, im Vergleich zur Membranlösung beginnt man darunter eher zu schwitzen, aber die 500 gr. Gewichtsvorteil und vor allem die wesentliche größere Fläche und damit der gesteigertem Einsatzwert waren die 55 € (vs damals 200 €) absolut wert. Wie alle Capes/Ponchos ist es bei Wind so eine Sache und ja natürlich werden Waden und Schuhe nass. Sinnvoll wäre noch ein Gummischnur um das Cape um die Hüfte zu fixieren, z. B. wenn man beim Zeltaufbau etc. hantieren muss, kann einem das Cape schon mal arg im Weg sein. Vg Seimen.
-
..sondern die Meinung jedes einzelnen...: Also für mich gehört Zelten seitdem ich mit 7 Jahren das erste eigene Zelt vom Opa bekommen habe, zum essentiellen Lebensmittel. Und seitdem ist es mir egal, ob es legal oder illegal ist. Ich mache keinen Dreck, versuche so gut es geht auf Lagerfeuer zu verzichten, verwende Gas oder Spiritus, verhalte mich so unsichtbar wie möglich. Wähle meine Lagerplätze oft über Stunden aus. Vermeide jedweden Kontakt zu Außenstehenden. Was also soll daran wirklich negativ sein? Außer das ich nicht auf meinem Grund und Boden nächtige? Aus meiner Sicht überhaupt nichts und wer sich drüber aufregt ist entweder Neider oder ein ausgemachtes A-Loch oder er hat einfach schlechte Erfahrungen gemacht (wie vermutlich jeder von uns). Apropos wohingegen ich extrem allergisch auf Zeitgenossen reagiere, deren Spuren man oft noch Jahrzehnte (kein Witz) später ausmachen kann.
-
Keine Ahnung, aber ich finde es schon etwas riskant, einen so großen Schritt von ein paar Testgängen hinzu 13 Tagen Tour zu machen. Ich hab die selben Schuhe im Einsatz und bin zuletzt 3 Tage damit bei Sauwetter unterwegs gewesen. Am Wochenende habe ich damit eine kurze Bergwanderung gemacht. Ich bin allerdings 0 Drop aus anderen Gründen gewöhnt. Einzig, bilde ich mir ein, neigen meine Waden eher zum Krampfen. Kann aber auch Magnesiummangel sein. Ansonsten mag ich die Dinger nicht mehr hergeben. Gleichzeitig habe ich auch Timp 5 im Einsatz. Die fühlen sich beim Latschen auf groben Gelände aber zu weich/instabil an haben aber auch ein deutlich dickere und damit höhere Sohle.
-
Tent Chip - Erspart das Ground Sheet bzw. Footprint bei Außenzeltmontage
seimen antwortete auf seimen's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ja so ist es gedacht. Und nachdem ich jetzt die letzten beiden Touren nur im Regen verbracht habe, hat sich da Verbesserungspotential aufgedrängt. Und was Neues will ich im moment nicht kaufen. 80% reichen Zelt ist das MT900 von Simond (e.g. declathon). Das Problem haben aber auch andere Zelte im unteren Preissegment. -
Tent Chip - Erspart das Ground Sheet bzw. Footprint bei Außenzeltmontage
seimen antwortete auf seimen's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Das Zelt lässt sich nur aufstellen wenn das Innenzelt als erstes aufgebaut wird, weil es das Gestänge spannt. Es gibt aber auch die Möglichkeit ein 150 gr schweres Groundsheet als erstes zu verwenden. Dann kann man das Außenzelt aufspannen und dann erst das Innenzelt reinhängen. Meine Idee ist, das Groundsheet mit 4 von diesen 3d gedruckten Chips zu ersetzen. Bzw. wenn es noch leichter sein muss, dass ganze Innenzelt. Abspannseile muss man jedoch mitnehmen. -
Tent Chip - Erspart das Ground Sheet bzw. Footprint bei Außenzeltmontage
seimen antwortete auf seimen's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ist noch nicht ganz zu Ende gedacht muss ich sagen. Zumindest kann man das Zelt jetzt auch ohne Innenzelt und Groundsheet betreiben. Obs dann in Kombination mit Innenzelt noch sauber spannt muss ich noch testen. Ist für mich auch nur eine Notfalloption, wenn es mal wirklich im Wolkenbruch aufgestellt werden muss. Bei leichtem Regen kann man es auch mit zusammen gefalteten Innenzelt aufstellen und es braucht den Umweg nicht. -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
seimen antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Danke für die Antwort. Ich dachte ich bin damit alleine, weil das ja immer und überall empfohlen wird genau das nicht zu tun. Oft mit der Begründung, dass dein Körper soviel Flüssigkeit auf einmal nicht aufnehmen kann. Seit gut einem Jahr trinke ich aber jeden morgen 0,5 Liter auf 2-3 Züge und bemessen an meiner ersten Pinkelpause dürfte ich die 0,5 Liter vollständig verwertet haben. Das macht es für mich auch leicht, an geeigneter Stelle unterwegs 1-1,5 Liter zu trinken. Ich war aber auch lange Zeit an Trinkblase usw. gefesselt. Wobei ich sagen muss, ich trinke dann immer wesentlich weniger, weil ich einfach vergesse zu trinken bzw. zu spät zu wenig trinke. 1. Zu diesem Typ gehöre ich wohl leider nicht. Ich schwitze leider auch enorm schnell und viel. D. h. mein Wasserverbrauch ist deutlich größer als es mir lieb ist. 2. Ich denke ich werde mich mal an MYOG probieren müssen. Hintergrund dieser Frage ist, dass ich zwar auch Membranlose Schuhe soweit wie sinnvoll verwende, aber mich nervt es trotzdem, dass mir oft das Wasser über die Hosenbeine bzw. Füße in den Schuh läuft, wenn ich z. B. mit Poncho unterwegs bin. Das wäre eigentlich unnötig. -
Servus zusammen, vermutlich keine bahnbrechende Idee aber ich finde es trotzdem beträchtlich mit 1 Cent ca 140 Gramm zu sparen. Mit den Abspannschnüren muss noch ein wenig experimentieren, ich habe probeweise ein etwas dickeren Durchmesser verwendet. Außerdem werde ich den Chip noch etwas ändern, so dass er auch als zuverlässiger Spanner zu verwenden ist
-
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
seimen antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Wieviel trinkt ihr wenn ihr trinkt? Habt ihr eine Empfehlung für lange, wasserdichte aber wirklich ultra leichte Gaiters? -
Gestern Abend hab ich die erste Reistüte gemacht. Diesmal aber entsprechend der Verpackungsempfehlung. Beim nächsten mal probiere ich das mit dem ziehen lassen bzw. Geduld haben nochmal :), denn ansonsten ist das ganze doch recht Energieaufwendig. Der Reis ist wie die Nudeln gut zu essen. Wenig Salz und Zucker, angenehmer Geschmack. Kein Hefeextrakt/Glutamat Exzess. Ein bisschen externes Öl würde aber tatsächlich nicht Schaden. Als Nachspeise gabs dann noch den RUF Kokosreis. Wurde hier auch schon mal erwähnt. Der ist auch richtig gut, weil nicht übertrieben süß.
-
Klar, aber wenn man keine Stöcke braucht, warum mitnehmen? Des leichteren Zeltes willen? Ich kann nicht beurteilen wie so ein Stockzelt funktioniert. Stock und Tarp war jedenfalls immer eine Notlösung.
-
Ich würde echt auch mit dem Rucksack anfangen. Ich hab den Schritt getan und bin von einem Deuter mit Rahmen auf den aktuellen Declathon mit Rahmen gewechselt (2000gr -> 800gr). Was soll ich sagen, der Rucksack ist sooo leicht, dass ich Ihn jetzt auch für alles mögliche andere verwende. Im Grunde macht er gleich drei kleinere und einen größeren Rucksack obsolet. Je leichter dein Rucksack insgesamt, desto weniger fällt der Tragekomfort tatsächlich ins Gewicht, dass sollte man bedenken, bevor man das Wort Tragekomfort überhaupt in den Mund nimmt. Zum Zelt kann ich nicht viel sagen, außer das ich weg vom Tarp als Zelt hin zu einem 1 P Gestängezelt. Insbesondere beim Trekking habe ich keinen Bock lange rumzurichten, abzuspannen, zu ärgern usw. (das Mehrgewicht bringt für mich wesentlich mehr Behaglichkeit und Stressfreiheit). Und ich brauch im Zweifel auch keine Stöcke wenn ich keinen Bock drauf habe. Aber mehr wie 1 kg sollte das dann auch nicht wiegen. Was ich eigentlich sagen will, egal welches Zelt, der Aufbau muss geübt sein und vor allem auch an allen möglichen Plätzen und Stellen klappen (zumindest bei meinen Touren als reiner Wildcamper). Unbedingt würde ich mir leichte Trailrunner anschauen, wenn es die Tour erlaubt. Ich mag keine Regenkleidung. An- und Ausziehen ggf. Rucksack einpacken dauert mir zulange. Ich bin eigentlich nur noch mit Poncho und jetzt dann mit einem Cape unterwegs (mit Reisverschluss). 300 gr universell einsetzbar, ggf. auch als Tarp, Vorzelt Groundsheet und was einem noch so einfällt.
-
Man merkt keinen Unterschied weil der Wärmeübergangswiderstand wesentlich größer ist also Wärmeleitfähigkeit beider Materialien. D. h. die natürlich Konvektion außen und im Topf ist das maßgebliche Nadelöhr. Außerdem baut Alu stärker, d. h. die dickere Wandstärke konsumiert die bessere Wärmeleitfähigkeit. Diese Diskussion ist insofern Perlen für die Säue. Wichtiger und billiger erscheint mir, zum einen möglichst viel Wärme aus dem Verbrennungsgas zu ziehen. Zum Beispiel über große Übertragungsfläche zu realisieren. Zum Anderen in dem man die Wärmeübergang außen verbessert, in dem man die Strömungsgeschwindigkeit am Topf erhöht. Dies Konzept z. B. wird bei den klassischen Trangia Sturmkochern mit eingelegten Topf erreicht. Zuletzt kann man auch versuchen den Wärmeverlust der Verbrennung zu optimieren. Ein nicht unerhebliche Teil der Flamme verschwindet durch Strahlung in der Umgebung. Ein gut reflektierenden Windschutz, mit einem kleinem Epsilson, schützt nicht nur vom verwehen der Flamme sondern verbessert auch den Wirkungsgrad gegenüber dem Topf. Die beste Konstruktion bezüglich dieser Punkte ist aus meiner Sicht (auch wenn unter hiesigen Maßstäben nicht UL) ist der Trangia Sturmkocher. Er beherzigt genau diese Punkte und ist in meinen Augen Wirkungsgradtechnisch, dass beste was ich bisher benutzt habe. Viele Setups die ich selber schon probiert habe und hier auch gesehen habe, leiden außerdem sehr oft an einer schlechten Verbrennung, weil die Flamme zu kalt ist bzw. zu früh durch den Topf ausgekühlt wird und oder zu wenig Verbrennungsluft bereit stellen. Die folge das raus ist dann oft, verrußtes Geschirr, Gestank und natürlich hoher Verbrauch.
-
Danke für den Tip. Ich hab mich jetzt mal mit KuKo Reis (Gemüse und Pilze) sowie den KuKo Nudeln (Gemüse) eingedeckt. Der Preis ist äußert fair würde ich sagen. Die 150g Packung im 11er Tray für 18,59 € ist knapp an den 10 €/kg. Die Nudeln habe ich gerade eben getestet. Die mögen es auf jeden Fall sehr warm. Mit einfachen aufgießen und ziehen lassen, denke ich wird das nichts. Geschmacklich in Ordnung, nicht übertrieben salzig. Ich glaube, wir könnten Freunde werden Der Reis wird dann im Laufe der Woche getestet.
-
Servus, zwar keine Ausrüstung aber trotzdem günstig weil unter 10 € / kg wg. mhd. Sven Jack Riegel auf Amazon. (in Suche eingeben). Mehr Infos hier: https://www.svenjack.com/ Vg seimen
-
Hi aus dem bayrischen Wald, ich bin knapp über 40 und betreibe unzählige Hobbys, mal intensiver mal weniger intensiver. Im Moment sind Mehrtageswanderungen wieder so ein Ding, an dem ich mich abarbeite. Meine Urpsrungsausrüstung aus Bergsteig- und Bushcraftphasen (70liter 30 kg) habe ich mittlerweile auch dank dieses Forum hin zu einem < 10 kg Setup getrimmt. Statt Bergstiefel habe ich mittlerweile Trailrunners an den Füßen und viele meiner Glaubenssätze über Board geworfen. Vielen Dank an die Gemeinschaft hier für das hier gesammelte Wissen! VG seimen.